Test: Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition

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sapphire radeon hd 7950 flex 3gbAMD vor einigen Tagen wieder einmal mehr für eine neue Grafikkarte gesorgt und die Radeon HD 7970 GHz Edition vom Stapel gelassen. Damit tritt die US-amerikanische Grafikschmiede erneut gegen die GeForce GTX 680 von NVIDIA an und kann diese nun ordentlich in Schach halten (Hardwareluxx-Test). Dennoch gibt es Grafikkarten-Modelle, die auf ein ganz anderes Segment abzielen und nicht nur der Konkurrenz mit noch höheren Taktraten das Leben schwer machen wollen. Stichwort: Multimonitoring. Die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition knüpft genau daran an und erlaubt den Betrieb von bis zu drei DVI-Monitoren gleichzeitig - bei höheren Taktraten und einem eigenen Kühlsystem. Wir haben diesem 3D-Beschleuniger in diesem Test kräftig auf den Zahn gefühlt. 

Vor gut einem halben Jahr ließ AMD die Radeon HD 7970 offiziell vom Stapel. Inzwischen sorgte die US-amerikanische Grafikschmiede allerdings für einen neuen 3D-Beschleuniger, die Radeon HD 7970 GHz Edition (zum Test), die mit höheren Taktraten und einem Boost-Takt gegen NVIDIAs GeForce GTX 680 antreten sollte. Wie unser Test zum neuen "Tahiti XT2"-Chip beweist, ist dies AMD auch gelungen - je nach Benchmark hält man die Konkurrenz kräftig in Zaum, ohne dabei die Leistungsaufnahme kräftig nach oben zu treiben. Trotzdem erreichen uns immer wieder Modelle, die auf eine andere Leistungsklasse abzielen. Die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition versucht sich zwar ebenfalls durch höhere Taktraten und ein eigenes Kühlsystem abzusetzen, soll ihre Stärken aber in einer anderen Disziplin ihre Muskeln spielen lassen. Während andere 3D-Beschleuniger dieser Leistungsklasse lediglich zwei DVI-Monitore gleichzeitig ansteuern können, kann die FleX-Edition des Herstellers bis zu drei solcher Monitore zur gleichen Zeit betreiben. Zwar können normale Eyefinity-Karten ebenfalls mit drei Monitoren umgehen, der dritte muss allerdings ein teurer DisplayPort-Monitor sein. Bei den FleX-Edition darf das dritte Display auch ein günstiges DVI-Gerät sein. Dieses wird dann über einen passiven HDMI/DVI-Adapter angeschlossen. Zusätzlich kann dann noch ein vierter Monitor über DisplayPort angeschlossen werden. 

Doch auch ohne die erweiterte Eyefinity-Unterstützung hat die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition einiges zu bieten. So bringt sie nicht nur höhere Taktraten mit sich, sondern kann auch mit einem eigenen Dual-Fan-System auf sich aufmerksam machen. Während die AMD-Vorlage Frequenzen von 800/1250 MHz vorsieht, kann der Sapphire-Neuling mit 860 respektive 1250 MHz auf sich aufmerksam machen. Auch der langweilige Referenzkühler wurde gegen ein eigenes Modell getauscht. Konnte unser Presse-Sample noch mit einem einzigen Radiallüfter samt einiger Aluminium-Lamellen punkten, kümmern sich auf der Sapphire-Lösung insgesamt fünf Heatpipes und einige Lamellen sowie zwei 90-mm-Lüfter, die in Axial-Bauweise angebracht wurden, um den Abtransport der Abwärme von Chip und Speicher. Wir haben der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition in diesem Artikel kräftig auf den Zahn gefühlt.

Wie alle anderen Modelle dieser Art kann auch die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition auf der "Tahiti Pro"-GPU aufbauen. Diese läuft bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band und beherbergt bis zu 4,3 Milliarden Transistoren. Die 1792 Streamprozessoren unterteilen sich wie gewohnt in 28 Streaming-Multiprozessoren auf, die sich nochmals in jeweils 16 ALUs unterteilen. Da an jeden der sechs Speichercontroller weiterhin Chips mit 256 MB GDDR5-Videospeicher angeschlossen sind, steht ein insgesamt 3072 MB großer Speicher zur Verfügung. Damit kann auch die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition auf einen 3 GB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, der über einen 384 Bit breiten Datenbus kommunizieren darf. Große Sprünge in Sachen Taktraten gibt es allerdings nicht. Hier trauen sich andere Modelle teilweise deutlich mehr zu. Während die Referenz Frequenzen von 800/1250 MHz vorschreibt, arbeitet die FleX-Edition des Herstellers mit 860 respektive 1250 MHz. Andere Modelle des Boardpartners sind hier schon deutlich schneller unterwegs, wie unser Testbericht zur Dual-Fan-Edition zeigt. Auch das Kühlsystem musste einer eigenen Lösung weichen. Statt des 65-mm-Radiallüfters kümmern sich nun zwei 90-mm-Axiallüfter um den Abtransport der Abwärme von Chip und Speicher. 

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition
Straßenpreis ca. 370 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Tahiti Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt 860 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 240,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1792 (1D)
Shadertakt 860 MHz
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,5 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFireX

Im Vergleich zur Referenz kann die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition mit einer höheren Speicherbandbreite und einer höheren Pixelfüllrate punkten. Diese schaufelt so nun bis zu 240,0 GB pro Sekunde an Daten heran. Die Pixelfüllrate beläuft sich entgegen auf bis zu 27,7 GB/Sek.

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Dank höherer Taktraten und eines eigenen Kühlsystems dürfte die Leistung der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition höher ausfallen, als wir es bisher von einer normalen "Tahiti Pro"-Grafikkarte gewohnt waren. Auch die Kühlung sollte laut Hersteller in Sachen Lautstärke und Effizienz besser ausfallen. Ob dies dem Hersteller gelungen ist, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.


Dank höherer Taktraten sollte die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition mehr leisten als die Referenz des Herstellers. Geht es nach dem Boardpartner sollte auch die Kühleffizenz deutlich besser ausfallen - bei gleichzeitig geringerer Geräuschkulisse. 

Auf der Rückseite der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition sind keinerlei Unterschiede zur Referenz von AMD zu erkennen.

Das Kühlsystem soll dank der fünf Kupfer-Kapillare für deutlich niedrigere Temperaturen sorgen und zugleich die Lautstärke auf einem leiseren Niveau halten, als dies die Referenz der US-amerikanischen Grafikschmiede tat. Um den Abtransport der Abwärme von Chip, Speicher und Spannungswandler kümmern sich zwei 90-mm-Lüfter in Axialbauweise.

Um die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition mit ausreichend Strom zu versorgen, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Damit könnte unser heutiger Testkandidat bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen. In der Praxis fällt der Stromverbrauch trotz der höheren Werks-Frequenzen nicht ganz so hoch aus: AMD gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 200 Watt an. 


Auf der Dual-Slot-Blende stehen die üblichen Anschlüsse bereit. Hier warten zwei mini-DP-Anschlüsse, ein HDMI-Port und zwei zusätzliche DVI-Ausgänge auf ihre Verwendung. Allerdings können nicht nur zwei DVI-Displays an die Grafikkarte angeschlossen werden, sondern gleich drei Monitore über diesen Anschluss-Typ. Hierfür liegt ein passiver Adapter von HDMI auf DVI natürlich mit bei.

Wie alle anderen "Tahiti"-Vertreter unterstützt auch die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition CrossFireX und erlaubt so den Multi-GPU-Betrieb von bis zu vier gleichwertigen 3D-Beschleunigern. Wer also zukünftig mehr Grafikleistung benötigt, der kann einfach eine zweite Grafikkarte hinzustecken - sofern er ein entsprechendes Mainboard sein Eigen nennt.

Beim Lieferumfang zeigt sich Sapphire gewohnt zurückhaltend, liefert aber dennoch das ein oder andere Extra mehr mit als andere Hersteller. Neben der gewohnten Treiber-CD, dem Quick-Start-Guide und einem Adapter von DVI auf VGA finden sich im Karton auch eine CrossFire-Brücke und diverse weitere Adapter für die Stromversorgung und weitere Displays. Auch ein hochwertiges HDMI-Kabel ist enthalten.


Unter der Haube des eigenen Kühlsystems der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition offenbaren sich kleine Überraschungen.

So kommt nicht ein langweiliges Standard-PCB nach Demontage des Dual-Slot-Kühlers zum Vorschein, sondern ein eigenes Layout. Konnte die AMD-Vorlage hier noch mit einer fünf-phasigen Spannungsversorgung punkten, macht unser heutiger Testkandidat mit zwei Phasen mehr auf Brust auf sich aufmerksam. Unter der Kupferplatte, die der Kühlung und Stabilität der Grafikkarte zugutekommen soll, verstecken sich die insgesamt zwölf GDDR5-Chips. Diese binden über insgesamt sechs 64-Bit-Controller an, stellen aber auch jeweils 256 MB zur Verfügung.

Der Kühler wird von einigen Aluminiumfinnen und insgesamt fünf Kupfer-Heatpipes durchzogen. Letztere sind bis zu 8 mm dick, wobei drei davon mit einem Durchmesser von 6 mm etwas dünner ausfallen. Die beiden Axiallüfter auf der Rückseite wurden mittig angebracht und messen 90 mm im Durchmesser. Wie sich diese Leistung in Sachen Effizienz und Lautstärke schlägt, erfährt man nur wenige Seiten weiter.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Die Hersteller gehen immer mehr weg von konventionellen Kühlsystemen. Auch Sapphire hat unlängst diesen Weg bestritten und setzt verstärkt auf Dual-Fan-Lösungen. Wie viele anderen Karten des AMD-Boardpartners, verspricht sich der Grafikkarten-Spezialist auch bei seiner Radeon HD 7950 FleX Edition deutlich niedrigere Temperaturen bei gleichzeitig gesenkter Lautstärke. Im Vergleich zum Referenzkühler ist das Sapphire auch gelungen. Zwar erzeugten die beiden Axiallüfter im Leerlauf mit 36,3 dB(A) einen leicht höheren Schallpegel, dafür blieben sie unter Volllast laufruhiger. Wir mussten im 3D-Betrieb einen Maximalwert von 50,2 dB(A) messen. AMD legte hier 51,1 dB(A) vor. 

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Aufgrund der erhöhten Taktraten von ehemals 800/1250 MHz auf 860/1250 MHz fällt die Leistungsaufnahme etwas höher aus, als wir es bislang von einer Radeon HD 7950 gewohnt waren - sowohl im Leerlauf wie auch im Last-Betrieb. Im normalen Windows-Betrieb haben wir 120,8 Watt und im 3D-Modus 329,7 Watt für das Gesamtsystem gemessen. Unsere Referenzkarte war hier mit 108,3 respektive 316,3 Watt sparsamer unterwegs.

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Bei den Temperaturen kann der Kühler der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition voll seine Muskeln ausspielen und den filigranen 28-nm-Chip stets auf einem kühlen Temperatur-Niveau halten. Selbst unter Volllast wurde der Grafikprozessor nicht wärmer als 65 °C. Im 2D-Betrieb waren es sogar nur 37 °C. Zum Vergleich: Der Referenzkühler der kleineren "Tahiti"-Karte ließ die Temperaturen auf 37 bzw. 72 °C ansteigen.

Schon in den ersten Testdisziplinen hinterlässt die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition keinen schlechten Eindruck. Zwar fällt die Leistungsaufnahme etwas höher aus, doch dafür gibt es dank der werksseitigen Übertaktung auch höhere Frameraten. Der Unterschied im Leerlauf ist allerdings nicht zu unterschätzen. Bei der Lautstärke kann sich Sapphire wieder einmal mehr von der Konkurrenz absetzen und einiges besser als die Referenz machen. Gleiches gilt für die Temperaturen. 


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Optisch hat die Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition viel mit der Radeon HD 7950 OC-Edition gemein. Dennoch hat der Hersteller bei ihr einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Während die OC-Version mit noch höheren Taktraten auf sich aufmerksam macht, versucht die in diesem Artikel getestete FleX-Edition auf Fans vieler Displays abzuzielen. Den hauseigenen Dual-Slot-Kühler gibt es aber auf beiden Modellen. Dieser ist mit zahlreichen Aluminiumfinnen, fünf bis zu 8 mm dicken Heatpipes und zwei 90-mm-Lüfter ausgestattet.

Um sich dennoch auch leistungsmäßig von der Konkurrenz absetzen zu können, drehte der AMD-Boardpartner auch bei seinem jüngsten "Tahiti Pro"-Ableger leicht an der Taktschraube. Sieht die AMD-Vorlage noch Frequenzen von 800/1250 MHz vor, arbeitet der Grafikprozessor des Sapphire-Modells um 60 MHz beschleunigt. Der 3072 MB große GDDR5-Videospeicher, der wie gewohnt über ein 384 Bit breites Interface kommuniziert, rechnet weiterhin mit seinen von AMD spezifizierten 1250 MHz. Im Schnitt liegen die Frameraten der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition genau zwischen einer normalen Radeon HD 7950 und Radeon HD 7970. Wer noch höhere Frequenzen haben möchte - schließlich steht auch eine höher-phasige Spannungsversorgung zur Seite - muss selbst Hand anlegen. In ersten Tests konnten wir stabile 1137/1441 MHz erreichen.

Mit diesem kleinen Taktupgrade einher geht allerdings auch eine höhere Leistungsaufnahme, die sich leider im Leerlauf bemerkbar macht. Die Differenz zur AMD-Vorlage beträgt hier 12,5 Watt. Die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems betrug unter Volllast 329,7 Watt. Dafür blieben die Temperaturen und die Geräuschkulisse auf einem deutlich niedrigeren bzw. angenehmeren Level. Unter Last wurde die kleine 28-nm-GPU nicht wärmer als 65 °C. Im Leerlauf waren es sogar nur 37 °C. Beim Geräuschpegel zeigte unser Messgerät einen Maximal-Wert von 50,2 dB(A) an. Die Referenz drehte hier auf bis zu 51,1 dB(A) etwas deutlicher auf. 

Der Fokus der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition liegt allerdings nicht auf höheren Frameraten und einem deutlich leiseren Betriebsgeräusch im Vergleich zur Konkurrenz, sondern in der Fähigkeit, weitere DVI-Monitore anschließen zu können. Wer bei AMD-Karten bislang mehr als zwei Displays anschließen wollte, musste auf einen teuren DisplayPort-Monitor ausweichen. Die FleX-Variante kann in diesem Fall mittels Adapter bis zu drei DVI-Geräte gleichzeitig ansteuern und so für Liebhaber von Multimonitoring den Anschaffungspreis des dritten Gerätes nach unten schrauben. Ein passiver Adapter von HDMI auf DVI, welcher bei der erweiterten Eyefinity-Unterstützung vonnöten ist, ist im Lieferumfang enthalten.

Beim Lieferumfang zeigt sich Sapphire bei seiner Radeon HD 7950 FleX Edition etwas großzügiger als andere Hersteller. Einen actionreichen 3D-Titel, mit dem man auf seinen drei DVI-Monitoren die Leistung gleich hätte austesten können, gibt es jedoch nicht. Neben der Treiber-CD, dem Quick-Start-Guide und diversen Adaptern für die Stromversorgung der Grafikkarte und diverse für die Anschlüsse liegt auch ein hochwertiges HDMI-Kabel mit bei.

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Insgesamt ist Sapphire mit seiner Radeon HD 7950 FleX Edition ein sehr leises Modell gelungen, das gleichzeitig dank etwas höherer Werks-Frequenzen mehr leistet als die Referenz. Wie andere FleX-Karten kann auch sie mit bis zu drei DVI-Monitoren umgehen, was in der Regel nicht der Fall ist. 

Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition
Straßenpreis ca. 370 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Tahiti Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt 860 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 240,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1792 (1D)
Shadertakt 860 MHz
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,5 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFireX
Lautstärke
Idle-Modus 36,3 dB(A)
Last-Modus 50,2 db(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 120,8 Watt
Last-Modus 329,7 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 37 °C
Last-Modus 65 °C

 

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition:

Negative Aspekte der Sapphire Radeon HD 7950 FleX Edition: