Test: AMD Radeon HD 7970 GHz Edition

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7970-ghzedition-logoDie Meldungen zu einer aktualisierten Radeon HD 7970 halten sich nun schon seit einigen Monaten, zuletzt verdichteten sich die Gerüchte auf der Computex 2012. Die Rede ist von der Radeon HD 7970 GHz Edition. Inzwischen lässt AMD die "Southern Island"-GPUs in 28 nm seit einigen Monaten fertigen und TSMC hat einige Fortschritte bei Ausbeute und Qualität machen können. Dies und nicht zuletzt auch das gute Abschneiden der GeForce GTX 680 von NVIDIA hat AMD dazu bewogen eine neue Version der Radeon HD 7970 auf den Markt zu bringen. Ob die Radeon HD 7970 GHz Edition nur in würdiger Gegenspieler der GeForce GTX 680 ist und wo die Verbesserungen gegenüber dem Standard-Modell liegen, sollen die folgenden Seiten klären.

Mitte Mai tauchten erstmals konkrete Gerüchte zu einer Radeon HD 7970 GHz Edition auf. Auch auf der Computex berichteten uns einige Hersteller, dass AMD bereits mit seinem Partner über ein solches Modell mit "Tahiti 2"-GPU spricht. Gut zwei Wochen nach der Computex ist es nun soweit. Mit dem heutigen Tag feiert AMD auch den "Half Birthday" von Tahiti, denn am 22. Dezember präsentierte man mit der Radeon HD 7970 das erste Produkt auf Basis der neuen Architektur und Fertigung.

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Hersteller, die bereits heute eine werksseitig übertaktete Karte anbieten, planen entsprechend nochmals übertaktete Versionen der Radeon HD 7970 GHz Edition. AMD sieht offenbar vor, die nun über 1 GHz GPU-Takt bei gleicher Spannung wie beim aktuellen Modell zu erreichen. Somit gibt man dem geneigten Käufer und vor allem den Boardpartnern auch die Möglichkeit ihre Modelle weiter zu übertakten. Das "alte" Radeon-HD-7970-Modell bleibt uns weiterhin erhalten. AMD positioniert die GHz Edition sowohl in der Performance wie auch preislich darüber.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:


NVIDIA GeForce GTX 680

AMD Radeon HD 7970

AMD Radeon HD 7970 GHz Edition

Straßenpreis ab 460 Euro ab 380 Euro 499 US-Dollar
Homepage NVIDIA AMD AMD
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-400-A2) Tahiti XT Tahiti XT2
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 4,3 Milliarden 4,3 Milliarden
GPU-Takt 1006 MHz (Boost: 1058 MHz) 925 MHz 1000 MHz (Boost: 1050 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1375 MHz 1500 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 3072 MB 3072 MB
Speicherinterface 256 Bit 384 Bit 384 Bit
Speicherbandbreite

192,3 GB/Sek.

264 GB/Sek. 288 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D) 2048 (1D) 2048 (1D)
Textur Units 128 128 128
ROPs 32 32 32
Pixelfüllrate 32,2 Gigapixel 29,6 Gigapixel 33,6 Gigapixel
Minimale Leistungsaufnahme 15 Watt 2,6 Watt 2,6 Watt
Maximale Leistungsaufnahme 195 Watt 250 Watt 250 Watt
SLI/CrossFire SLI CrossFire CrossFire

In architektonischer Hinsicht unterscheiden sich die Radeon HD 7970 und die neue GHz Edition nicht. AMD hat einzig und alleine durch die verbesserte Fertigung die Möglichkeit die GPU mit einer niedrigeren Spannung zu betreiben, was ihnen letztendlich die Möglichkeit einräumt den GPU-Takt von 925 auf 1000 MHz anzuheben. Die angegebenen 1000 MHz entsprechen dem neuen Basis-Takt, denn nun möchte auch AMD einen Boost-Takt einführen. Dieser soll bei der Radeon HD 7970 GHz Edition bei 1050 MHz liegen. Dies entspricht einer Übertaktung von 13,5 Prozent gegenüber den 925 MHz der Referenzversion.

Die Spannung der "Tahiti XT2"-GPU liegt im Idle-Betrieb bei 0,807 Volt. Bei der Radeon HD 7970 sind es 0,85 Volt. Unter Last steigt dann der Takt auf die von AMD versprochenen 1050 MHz an - die GPU wird dann mit einer Spannung von 1,201 - 1,221 Volt betrieben. Die "alte" Radeon HD 7970 arbeitet hier mit 1,139 Volt.

PowerTune ist ein Mechanismus, den wir bereits von der Vorgänger-Generation her kennen. Mit der Radeon HD 7970 GHz Edition führt AMD PowerTune mit Boost ein. Neben dem bereits bekannten "High P-State" hat AMD noch einen weiteren P-State, den "Boost P-State" eingeführt. Dieser ermöglicht noch einmal höhere Taktraten, die durch dynamische Spannungsanpassungen möglich gemacht werden.

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Anders als NVIDIA gibt AMD aber keinen Mindest-Boost-Takt an, sondern fixiert diesen bei 1050 MHz. Dazu verwendet man auch eine Technologie, die von den Trinity-Prozessoren bekannt sein dürfte. Bei dieser handelt es sich um die "Digital Temperature Estimation", die eine Methode darstellt, aufkommende Last im Vorfeld einzuschätzen und den Takt entsprechend hoch anzusetzen. Auf architektonischem Level unterscheiden sich die Tahiti-Chips der beiden Radeon-HD-7970-Modelle nicht voneinander. PowerTune mit Boost ist also eine durch das vBIOS und den Treiber gesteuerte Technik, die theoretisch auch auf den älteren Karten funktioniert.

Auch beim Speicher hat man an der Taktschraube gedreht. Der ohnehin auf 1500 MHz spezifizierte VRAM erreicht diesen Takt nun endlich. Damit steigt auch die Speicherbandbreite von 264 auf 288 GB pro Sekunde. Durch das deutlich breitere Speicherinterface setzt sich AMD im Vergleich zu NVIDIA in diesem Punkt weiter ab.

Die theoretische Rechenleistung liegt bei 4,3 TeraFLOPs bei Single-Precision-Operationen und 1,08 TeraFLOPs bei doppelter Genauigkeit. Zuletzt präsentierte NVIDIA seine Tesla K10 auf Basis zweier GK104-GPUs, die zusammen auf eine Single-Precision-Performance von 4,58 TeraFLOPs kommen. Allerdings erreicht der GK104 bei Double-Precision-Operationen nur ein Verhältnis von 1/24 im Vergleich zu Single-Precision. Dies soll sich erst mit GK110 bzw. Tesla K20 ändern, der eine dreimal höhere Double-Precision-Performance besitzen soll. Um dies einordnen zu können: Tesla M2090 auf Basis von Fermi kommt auf 665 GigaFLOPs, so dass für GK110 von 1,5 und mehr TeraFLOPs ausgegangen werden kann.

Wer sich näher mit der "Graphics Core Next"-Architektur und den weiteren Features der "Southern Island"-Generation befassen möchte, dem legen wir den Launch-Artikel zur Radeon HD 7970 ans Herz.

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GPU-Z liest in der Version 0.6.2 bereits die wichtigsten technischen Daten korrekt aus.


Wie immer beginnen wir mit der äußeren Betrachtung der Karte.

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Rein äußerlich unterscheidet sich die Radeon HD 7970 GHz Edition nicht vom Standard-Modell. AMD gibt allerdings an, dass wir diese Version so vermutlich nicht im Handel sehen werden. Die Boardpartner sollen zum heutigen Start bereits mit eigenen Versionen vertreten sein. Auch am Layout hat AMD keinerlei Änderungen vorgenommen, wie wir später noch sehen werden.

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Der Blick auf die Rückseite des PCBs macht es deutlich: Die beiden Radeon-HD-7970-Modelle unterscheiden sich nicht. AMD verbaut lediglich einen anderen Chip und auch dieser unterscheidet sich in architektonischer Hinsicht nicht. Einzig der ASIC profitiert von der verbesserten Fertigung bei TSMC und erlaubt daher einen Betrieb bei niedrigerer Spannung bzw. höherem Takt.

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Dass keinerlei Unterschied beim Referenzlayout besteht, macht das Vergleichsfoto deutlich. Oben ist die Radeon HD 7970 zu sehen, unten die GHz Edition.

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Mit der Referenzkühlung kommt bei unserem Sample auch weiterhin der bekannte Radiallüfter zum Einsatz. Die leicht modifizierten Lüfterschaufeln sollen das Luftvolumen bei gleicher Drehzahl erhöht haben und zudem für eine geringere Geräuschentwicklung sorgen.

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Die Stromversorgung erfolgt weiterhin über den PCI-Express-Steckplatz mit seinen bis zu 75 Watt sowie jeweils einem 6-Pin- und 8-Pin-Anschluss, die noch einmal 75 bzw. 150 Watt liefert. Maximal soll die AMD Radeon HD 7970 GHz Edition eine Leistung von 250 Watt aufnehmen können, über die Anschlüsse können ihr in der Theorie bis zu 300 Watt zugeführt werden. Somit auch hier keinerlei Unterschied zwischen den beiden Radeon-HD-7970-Modellen.

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Ebenfalls erhalten bleibt uns der BIOS-Switch, den einige Hersteller auf ihren Karten für ein modifiziertes BIOS verwenden. Unser Sample war auf beiden Chips mit dem identischen BIOS ausgestattet. Das primäre BIOS ist schreibgeschützt und kann nicht verändert werden. Auf dem sekundären BIOS können eigene Versionen aufgespielt werden.


Nun schauen wir uns die Karte etwas genauer an und werfen auch einen Blick unter den Kühler.

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Über die beiden CrossFire-Anschlüsse ist auch die Radeon HD 7970 GHz Edition in der Lage, in einem CrossFireX-System mit bis zu vier Karten betrieben zu werden.

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Ein Blick auf die Slotblende offenbart die bereits erwähnten Anschlüsse. Dies wären jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI in Version 1.4a sowie zweimal Mini-DisplayPort in Version 1.2. AMD und die Partner legen einen HDMI-DVI- und aktiven Mini-DisplayPort-DVI-Adapter bei.

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Ohne Kühler wird einmal mehr deutlich: AMD hat für die GHz Edition keinerlei Änderungen am Layout vorgenommen. Bei der Spannungsversorgung ist es bei den sechs Phasen geblieben.

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Auf der Radeon HD 7970 GHz Edition kommen Speicherchips aus dem Hause Hynix zum Einsatz, deren Modellbezeichnung "H5G02H24AFB" lautet. Diese finden wir auch schon auf den ersten Modellen der Radeon HD 7970, dort wurden sie in der Referenzversion allerdings mit nur 1375 MHz betrieben. Einige Hersteller übertakteten die Chips allerdings bereits auf 1425 MHz. AMD schöpft die Spezifikationen nun vollständig aus und betreibt den Speicher mit 1500 MHz.

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Die genaue Typenbezeichnung der Tahiti-GPU auf der ersten Version der Radeon HD 7970 lautete "1146". Der Chip der GHz Edition wird als "1218" geführt, was vermutlich auf die verbesserte Fertigung zurückzuführen ist. Ansonsten sind auch bei den Widerständen, welche sich innerhalb des Housing rund um die GPU befinden, veränderte Positionen und Anordnungen zu erkennen.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 GHz Edition (1050/1050/1500 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 301.33 WHQL
AMD Catalyst 12.7

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, ADATA, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Beginnen wir mit den Messungen:

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Ob nun durch Optimierungen oder aber durch die niedrigere Spannung, der Verbrauch im Idle-Zustand ist um fast drei Watt niedriger als bei der ersten Version der Radeon HD 7970. Große Sprünge waren an dieser Stelle aber auch nicht zu erwarten. Immerhin arbeitet AMD bereits mit ZeroCore Power.

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Unter Last verbraucht die GHz Edition der Radeon HD 7970 dann etwas mehr als der Vorgänger. Dies ist natürlich auf den höheren Takt zurückzuführen, denn letztendlich versucht AMD auch aus dem in der Fertigung verbesserten Chip das Maximum herauszuholen. Der Mehrverbrauch von fast sechs Watt dürfte sich auf der Stromrechnung aber kaum niederschlagen.

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Gespannt waren wir auf die Messungen der Temperaturen. Durch die niedrigere Spannung sind wir hier erst einmal von einer Verbesserung ausgegangen. Zumindest für den Idle-Betrieb aber zeigt sich keinerlei Änderung.

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Interessant wird es einmal mehr im Last-Betrieb, und hier zeigt sich dann auch ein Unterschied zwischen den beiden Karten. Während die Radeon HD 7970 mit 74 °C arbeitet, schafft die identische Kühlung es bei der GHz Edition auf 72 °C. Vielleicht zeigt sich hier bereits das Potenzial, das durch die verbesserte Fertigung der GPU eröffnet wird.

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Fast keinerlei Unterschied bei der Lautstärke im Idle-Betrieb. Aufgrund gleicher Temperatur hält es der Lüfter natürlich auch nicht für nötig langsamer zu drehen.

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Deutlicher wird der Unterschied bei den Lautstärke-Messungen unter Last. Mehr als ein Dezibel ist die "alte" Radeon HD 7970 lauter als die GHz Edition. Auch dies können wir wieder auf die niedrigere Temperatur zurückführen, die den Lüfter veranlasst langsamer zu drehen.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Zur Vollversion von Call of Duty: Modern Warfare 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Durch die verbesserte Fertigung verspricht AMD nicht nur ab Werk eine bessere Taktbarkeit der GPU, sondern auch für das Overclocking. Wir haben uns die Radeon HD 7970 GHz Edition gemeinsam mit dem MSI Afterburner in der Version 2.2.1 einmal zur Brust genommen. Dort können wir das Power-Limit auf +20 Prozent setzen. Die GPU-Spannung kann von 0,8 bis 1,3 Volt eingestellt werden. Beim Speicher, der bereits mit 1,5 Volt arbeitet, kann die Spannung auf bis zu 1,7 Volt angehoben werden.

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Eben diese beiden Maximalwerte konnten wir mit der Referenzkühlung nicht setzten. Um das Overclocking der Radeon HD 7970 GHz Edition genauer zu untersuchen wählten wir eine GPU-Spannung von 1,255 Volt. Den Speicher betrieben wir aber mit den maximalen 1,7 Volt. Für die erste Radeon HD 7970 erreichten wir eine Taktsteigerung bei der GPU von 925 auf 1045 MHz. Beim Speicher schafften wir in einer ersten Version 1400 MHz. Dazu muss aber gesagt werden, dass zu diesem Zeitpunkt  noch keine ausreichend kompatible Software vorhanden war. Natürlich schafft auch eine Radeon HD 7970 einen deutlich höheren Takt.

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Nun aber zur Radeon HD 7970 GHz Edition: Wie bereits erwähnt haben wie die Spannungen auf 1,255 Volt für die GPU und 1,7 Volt für den Speicher angehoben. Letztendlich erreichten wir einen GPU-Takt von 1220 MHz. Dies entspricht einer weiteren Übertaktung von 16 Prozent. Beim Speicher war bei 1680 MHz Schluss.

In den Benchmarks wirkte sich dies wie folgt aus:

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In den Messungen wirkt sich dies wie folgt aus:

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AMD dürfte nach dem Launch der GeForce GTX 680 überrascht durch die Performance gewesen sein. NVIDIA hatte allerdings auch eine leichte Aufgabe, schließlich konnte man die Karte fast vier Monate nach dem Launch der Radeon HD 7970 explizit auf deren Performance hin ausrichten. Dennoch darf man die Leistung der NVIDIA-Ingenieure nicht kleinreden - schließlich hat man es durch konsequenten Fokus auf den Kernmarkt (das Gaming) geschafft eine effiziente GPU auf die Beine zu stellen. Bei der Performance schlug man die Radeon HD 7970 teilweise deutlich, verbrauchte dazu auch noch weniger.

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AMD konnte dies sicherlich nicht auf sich sitzen lassen und will nun mit der GHz Edition der Radeon HD 7970 kontern. Große Änderungen am Design der Tahiti-GPU waren natürlich nicht möglich. Erst die kommende Generation in Form von "Sea Island", die ihren Tape-Out offenbar bereits hinter sich hat und im Frühjahr 2013 erwartet wird, wird hier Veränderungen mit sich bringen.

"Tahiti XT2" beschränkt sich auf die Möglichkeiten, die sich durch eine verbesserte Fertigung bei TSMC ergeben haben. Die ASIC-Qualität ist angestiegen und erlaubt AMD den Betrieb des Chips bei niedrigerer Spannung. Dies macht dann gleichzeitig auch höhere Taktraten möglich. Neue Features, wie "PowerTune mit Boost" sind einzig und allein auf die Software zurückzuführen. AMD könnte die Funktionen durch ein anderes vBIOS und einen angepassten Treiber auch auf den "älteren" Radeon HD 7970 zugänglich machen.

AMD Radeon HD 7970 GHz Edition
Straßenpreis  499 US-Dollar
Homepage AMD
Technische Daten
GPU Tahiti XT2
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt 1000 MHz (Boost: 1050 MHz)
Speichertakt 1500 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 364 Bit
Speicherbandbreite 288 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2048 (1D)
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 33,6 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 35,7 dB(A)
Last-Modus 51,6 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 108,8 Watt
Last-Modus 372,9 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 37 °C
Last-Modus 72 °C

Während die AMD Radeon HD 7970 sich der GeForce GTX 680 in den meisten Benchmarks geschlagen geben musste (Ausnahmen bilden einige auf AMD ausgerichtete Benchmarks und solche, bei denen der mit 3 GB größere Speicher zum Tragen kommt), kann die GHz Edition deutlich aufschließen. Natürlich sind auch hier wieder Ausnahmen zu finden, denen eine NVIDIA-Grafikkarte eher zuträglich ist. Zumindest ist die finale Einschätzung nun nicht mehr ganz so einfach. In den synthetischen Benchmarks liegt die GeForce GTX 680 noch immer klar vorne. Solche, die von den Compute-Fähigkeiten der GPU Gebrauch machen, dominiert natürlich AMD. Schaut man sich die weiteren Benchmarks nun etwas genauer an, rückt die AMD Radeon HD 7970 GHz Edition der GeForce GTX 680 bei 1680x1050 und 1920x1080 Pixel nun deutlicher auf die Pelle. Bei 2560x1600 Pixeln musste sich NVIDIA ohnehin hin und wieder geschlagen geben - dies ist mit der Radeon HD 7970 GHz Edition nun noch eindeutiger.

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Beim Stromverbrauch hat sich zumindest für den Idle-Betrieb fast nichts getan. Hier unterscheiden sich die beiden Konkurrenten auch kaum. Unter Last ist der Verbrauch sogar angestiegen. Somit steht die GeForce GTX 680 in diesem Bereich besser dar. Auch bei den Temperaturen sind die Unterschiede zwischen den beiden Radeon-HD-7970-Modellen nur marginal. Sehr gute Arbeit leistete NVIDIA bei der Lautstärke der Referenzkühlung. AMD kann zumindest im Last-Betrieb etwas aufschließen, erreicht aber nicht die Werte der GeForce GTX 680. Die Werte für Temperatur und Lautstärke sind aber ohnehin hinfällig, denn die Radeon HD 7970 GHz Edition wird in dieser Form, wie wir sie testen konnten, wohl nicht das Licht der Welt erblicken. Die Hersteller sollen direkt zum heutigen Start mit ihren eigenen Modellen aufwarten können bzw. werden diese in den kommenden Tagen und Wochen vorstellen.

Leider konnte uns AMD zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Euro-Preis nennen. 499 US-Dollar lautet daher die aktuelle Preisempfehlung von AMD.

Positive Aspekte der Radeon HD 7970 GHz Edition:

Negative Aspekte der Radeon HD 7970 GHz Edition: