Test: 3x NVIDIA GeForce GTX 670

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geforce-logo-100pxZum Launch der GeForce GTX 670 (Zum Test) schauten wir uns bereits einige Modelle etwas genauer an. Mit von der Partie waren die ASUS GeForce GTX 670 DirectCU II TOP, EVGA GeForce GTX 670 Superclocked, Palit GeForce GTX 670 Jetstream und Zotac GeForce GTX 670 AMP! Edition. Mit dem heutigen Review kommen noch einige Vertreter hinzu, welche die aktuelle Marktlage bzw. unseren Blick darauf deutlich ausbauen. Genauer gesagt handelt es sich um die Gigabyte GeForce GTX 670 OC, KFA² GeForce GTX 670 EX OC und POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged Edition. Wieder einmal unterscheiden sich die Konzepte grundlegend. Vom überarbeiteten PCB über eine alternative Kühlung bis hin zur werksseitigen Übertaktung ist alles dabei. 

Derzeit tummeln sich 24 Modelle der GeForce GTX 670 in unserem Preisvergleich. Viele davon basieren auf dem Referenzdesign, für uns interessant sind daher nur einige wenige. Mit dem ursprünglichen Review und den darin enthaltenen vier Karten sowie den heute hinzu kommenden drei Karten ist eine gute Übersicht über den Markt der GeForce-GTX-670-Modelle möglich.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:


Gigabyte GeForce GTX 670 OC

KFA² GeForce GTX 670 EX OC

POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged

Straßenpreis ab 380 Euro ab 410 Euro ab 415 Euro
Homepage Gigabyte-Produktseite KFA-Produktseite POV-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-325-A2) GK104 (GK104-325-A2) GK104 (GK104-325-A2)
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 980 MHz (Boost: 1059 MHz) 1006 MHz (Boost: 1085 MHz) 993 MHz (Boost: 1072 MHz)
Speichertakt 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek. 192,3 GB/Sek. 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D) 1344 (1D) 1344 (1D)
Textur Units 112 112 112
ROPs 32 32 32
Pixelfüllrate 27,4 Gigapixel 28,2 Gigapixel 27,8 Gigapixel
Minimale Leistungsaufnahme 15 Watt 15 Watt 15 Watt
Maximale Leistungsaufnahme 170 Watt 170 Watt 170 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI

In der Tabelle haben wir die drei Testkandidaten einmal nebeneinandergestellt. Bereits mit dem Launch der GeForce GTX 670 deutete sich an, dass NVIDIA die Taktfrequenz für die GPU recht konservativ gewählt hat. Nahezu jeder Hersteller hat sich zu einer Übertaktung entschieden. In einigen Fällen war diese nicht unerheblich. Auf den einzelnen Seiten zur jeweiligen Karte besprechen wir dann die technischen Details wie Taktung und natürlich auch die Kühlung.


Beginnen wollen wir mit der Gigabyte GeForce GTX 670 OC:

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Gigabyte erhöht bei der GeForce GTX 670 OC den GPU-Takt von 915 auf 980 MHz. Dies entspricht einer moderarten Übertaktung. Im ersten Vergleich haben wir Hersteller gesehen, die ihre Karten mit bis zu 1100 MHz laufen lassen. Über die "GPU Boost"-Funktion sind auch mindestens 1059 MHz möglich. Den Speicher hat Gigabyte gänzlich unangetastet belassen.

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Bereits bei einem ersten Blick auf die Karte deutlich werden die drei Lüfter der Windforce-3X-Kühlung. Diese besitzen einen Durchmesser von 65 mm und sollen für ausreichend Frischluft sorgen.

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Ein Blick auf die Rückseite macht dann recht schnell deutlich, dass Gigabyte auf das PCB-Design der GeForce GTX 680 setzt und dieses auch bei der OC-Variante der GeForce GTX 670 verwendet.

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Die transparenten Lüfterschaufeln lassen einen Blick auf die darunterliegende Kühlkonstruktion zu. Zu sehen sind bereits der zweigeteilte Heatsink und die Kupfer-Heatpipes. Abgesehen von den Kühlern der Referenzversionen setzen viele Hersteller auf einen auf das PCB gerichteten Luftstrom. Gerade in der oberen Mittelklasse und im High-End-Bereich sehen wir es eigentlich immer recht gerne, wenn die Abluft zumindest teilweise über die Slotblende abgeführt wird.

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Auch wenn Gigabyte das PCB der GeForce GTX 680 verwendet, so hat man dennoch auf den turmförmigen Anschluss für die zusätzliche Stromversorgung verzichtet. Geblieben ist es aber bei jeweils einem 6-Pin- und einem 8-Pin-Anschluss. Theoretisch kann die Karte also zusätzlich zum PCI-Express-Steckplatz bis zu 300 Watt aufnehmen.

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Über die beiden SLI-Anschlüsse auf dem PCB ist jede GeForce GTX 670 in der Lage in einem SLI oder 3-Way-SLI betrieben zu werden. Das ist auch bei der Gigabyte GeForce GTX 670 OC nicht anders.

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Auf der Slotblende zeigt sich das übliche NVIDIA-Referenzdesign mit jeweils einmal Dual-Link-DVI-I und -DVI-D sowie HDMI und DisplayPort. 


Die zweite Karte in diesem Vergleich ist die KFA² GeForce GTX 670 EX OC. Karten aus diesem Hause sind bei uns nicht allzu oft vertreten, wir hoffen das in Zukunft ändern zu können, denn Galaxy bzw. KFA² kann immer wieder interessante Designs vorlegen.

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KFA² traut sich mit der GeForce GTX 670 EX OC über die 1-GHz-Grenze hinaus und lässt seine Karte mit 1006 MHz arbeiten. Dass es genau 1006 MHz und damit der gleiche Takt wie bei der GeForce GTX 680 sind, ist sicherlich mit den gleichen Frequenzteilern zu begründen. Via "GPU Boost" sind mindestens 1085 MHz möglich. Den Speicher hat man auch hier bei 1502 MHz belassen.

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Auf den ersten Blick sichtbar sind einmal mehr die Lüfter. KFA² setzt derer zwei ein. Dafür sind diese mit einem Durchmesser von 80 mm auch etwas größer als bei der Gigabyte GeForce GTX 670 OC.

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Auch wenn die Länge des PCBs ein Referenzdesign der GeForce GTX 680 vermuten lässt, so hat KFA² hier eine eigene Lösung parat. Auf einige Details derselben wollen wir später noch genauer eingehen.

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Die beiden großen 80-mm-Lüfter sollen für ausreichend Frischluft sorgen. Wie auch schon bei der Gigabyte GeForce GTX 670 OC richtet auch KFA² diese im 90° Winkel auf die Karte und verzichtet damit auf einen Luftstrom Richtung Slotblende. Viele Nutzer stören sich an dieser Lösung, da die Abwärme ungerichtet im Gehäuse verbleibt und dort über Gehäuselüfter abgeführt werden muss.

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Obligatorisch sind die beiden SLI-Anschlüsse, die einen SLI- oder 3-Way-SLI-Betrieb zulassen. Im ursprünglichen Review zur GeForce GTX 670 haben wir auch die Performance zweier GeForce GTX 670 gemessen - hier ist dann zumindest eine grobe Orientierung ohne Übertaktung möglich.

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Eine Besonderheit des PCBs sind die kleinen Schlitze zwischen den VRMs der Spannungsversorgung. Im Betrieb ist hier ein feiner Luftzug spürbar, der durch die Lüfter auf der Vorderseite erzeugt wird. Die kühle Luft wird also auch zwischen den Bauteilen hindurch geblasen.

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Wie auch schon beim Modell von Gigabyte kommen auch auf der KFA² GeForce GTX 670 EX OC jeweils ein 6-Pin- und ein 8-Pin-Stromanschluss zum Einsatz. Auch hier können also theoretisch bis zu 300 Watt an die Karte geführt werden.

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Wieder eine Art Einheitsbrei bei der Bestückung der Slotblende: Jeweils einmal Dual-Link-DVI-I und -DVI-D sowie HDMI und DisplayPort.


Letzter der drei Vertreter ist die POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged.

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Rein vom Takt der GPU betrachtet setzt sich die POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged zwischen die beiden bisherigen Vertreter. Die 993 MHz GPU-Takt hauen sicherlich niemanden vom Hocker, der den Fokus auf eine möglichst hohe werksseitige Übertaktung legt. Mit "GPU Boost" sind mindestens 1072 MHz möglich. Wie auch schon bei den bisherigen beiden Karten bleibt es beim Speichertakt bei den 1502 MHz für den GDDR5-Speicher.

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Point of View ist mit mehreren Modellen der GeForce GTX 670 am Markt vertreten. Mit der GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged geht man den Kompromiss aus werksseitiger Übertaktung und der Referenzkühlung ein.

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Aufgrund der Verwendung des Referenzdesigns überrascht uns auch der Anblick auf der Rückseite nicht sonderlich. Das kurze PCB mit der halben Bestückung der Speicherchips sowie der überstehende Kühler sind allerdings noch immer ein gewöhnungsbedürftiger Anblick.

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Zumindest auf die Abfuhr der Wärme fokussiert, ist der Einsatz eines Radiallüfters, der die Luft in Richtung der Slotblende drückt, zu begrüßen. Wie laut oder leise er im Vergleich zur Konkurrenz ist, werden die Messungen zeigen müssen.

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Auch wenn wir es eigentlich nicht mehr erwähnen müssten, natürlich ist auch die POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged in der Lage in einem SLI oder 3-Way-SLI betrieben zu werden.

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Neben der Tatsache, dass ein kurzes PCB mit überstehendem Kühler zum Einsatz kommt, ist die Position der beiden 6-Pin-Stromanschlüsse sicherlich auch ein diskussionswürdiger Grund. Da hier aber das PCB endet, hat der Hersteller keine andere Möglichkeit.

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Egal welcher Monitor zum Einsatz kommt, mit jeweils einmal Dual-Link-DVI-I und -DVI-D sowie HDMI und DisplayPort dürfte jeder Nutzer den richtigen Anschluss finden.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 690 (915/1502 MHz, 4096 MB)
NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 670 (915/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 301.33 WHQL
AMD Catalyst 12.4

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, ADATA, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Beginnen wir mit den Messungen:

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Beim Idle-Stromverbrauch lagen bereits die ersten vier getesteten Karten sehr dicht beisammen und dies ändert sich auch mit den zusätzlichen drei Vertretern nicht. Zwischen der sparsamsten GeForce GTX 670 und der "Wattschleuder" liegen gerade einmal 3,3 Watt.

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Schon etwas anders sieht das Bild beim Last-Verbrauch aus. Aufgrund der hohen werksseitigen Übertaktung lag hier die Zotac GeForce GTX 670 AMP! Edition im letzten Vergleich an der Spitze (wenn man das so nennen will). Die drei nun getesteten Karten können weder beim GPU- noch beim Speicher-Takt mithalten und entsprechend stellt sich auch der Verbrauch dar. Alle drei liegen dicht beisammen und so ist an dieser Stelle noch keine Kaufentscheidung nötig bzw. möglich.

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Eine niedrige Temperatur im Idle- und Last-Betrieb gibt meist auch immer Auskunft über die Effizienz des Kühlsystems. Etwas weniger Gewicht hat dieser Umstand aber im Idle-Betrieb. Die Modelle von KFA² und Gigabyte liegen mit 31 °C im unteren Bereich des gesamten GeForce-GTX-670-Testfelds. Die 35 °C der POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged sind aber auch kein echter Negativ-Punkt, denn erst das Zusammenspiel mit der Lautstärke erlaubt hier ein Gesamtbild.

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Die Messungen im Last-Betrieb geben eine bessere Auskunft über die Leistung der Kühlung. Aber auch hier muss immer die Lautstärke im Hinterkopf behalten werden. Mit 77 °C am kühlsten ist die Gigabyte GeForce GTX 670 OC. Ihr dicht auf den Fersen ist die KFA² GeForce GTX 670 EX OC mit 78 °C. Bereits die ersten Tests der GeForce GTX 670 haben gezeigt, dass Karten mit Referenzkühlung etwas wärmer werden - hier messen wir also für die POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged 81 °C.

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Ein PC dürfte sich über einen Großteil der Zeit im Idle befinden, wenn er nicht ausschließlich für das Gaming verwendet wird. Daher ist vielen Käufer eine niedrige Idle-Lautstärke auch besonders wichtig. Positiv überrascht hatte uns hier die ASUS GeForce GTX 670 DirectCU II TOP. KFA² und Gigabyte liegen mit weniger als einem dB-Abstand dahinter. Etwas abgeschlagen im Testfeld der GeForce-GTX-670-Modelle ist die GeForce GTX 670 von POV - die Abstände sind aber sehr gering.

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Wieder interessant könnte es bei der Last-Lautstärke werden, da sich hier (ähnlich wie bei der Temperatur) die Effizienz der Kühlung besonders deutlich zeigt. Am lautesten im Vergleich der drei Karten ist das Modell von KFA². Gigabyte kann mit der Windforce-3X-Kühlung punkten. Point of View setzt sich zwischen die beiden Karten.

Aufgrund der Kritik an den Messungen im letzten Vergleich haben wir uns die ASUS GeForce GTX 670 DirectCU II TOP noch einmal genauer angeschaut und nachgemessen: Das Ergebnis ist eine deutlich geringere Lautstärke. Das erste Messergebnis führen wir auf einen Messfehler zurück.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der GeForce GTX 670 präsentierte NVIDIA nicht nur einen Gegenspieler für die Radeon HD 7970 (der diese in den meisten Fällen überflügelte), sondern macht sich mit den übertakteten Modelle auch seiner GeForce GTX 680 Konkurrenz. Dies trifft in Teilen auch auf die drei nun getesteten Modelle zu.

Gigabyte GeForce GTX 670 OC:

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Die Gigabyte GeForce GTX 670 OC versucht den Spagat zwischen werksseitiger Übertaktung und guter Kühlung. Mit einem Takt von "nur" 980 MHz kann sie aber mit vielen Konkurrenten nicht mithalten. Dies soll aber nicht davon ablenken, dass man auf Niveau einer GeForce GTX 680 mit Referenztakt liegt. Positiv zu bewerten sind die niedrigen Temperaturen im Idle- und Last-Betrieb sowie die niedrige Lautstärken (auch wenn wir hier leisere Modelle bereits getestet haben).

Positive Aspekte der Gigabyte GeForce GTX 670 OC:

Negative Aspekte der Gigabyte GeForce GTX 670 OC:

Gigabyte GeForce GTX 670 OC
Straßenpreis ab 380 Euro
Homepage Gigabyte-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-325-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 980 MHz (Boost: 1059 MHz)
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D)
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,4 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,7 dB(A)
Last-Modus 51,2 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 109,8 Watt
Last-Modus 345,6 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 31 °C
Last-Modus 77 °C

KFA² GeForce GTX 670 EX OC:

alles

Ein gemischtes Bild hinterlässt KFA² mit der GeForce GTX 670 EX OC. Über alle bisher getesteten GeForce GTX 670 hinweg liegt sie auf Platz vier, also mitten im Testfeld. Großartig hervorstechen kann sie an dieser Stelle also schon einmal nicht. Auch bei den Messungen ist sie nicht Fisch nicht Fleisch. Nicht gefallen hat uns die Last-Lautstärke - hier wäre durch eine Reduzierung der Drehzahl sicher ein besseres Ergebnis möglich, die Last-Temperatur würde dies zulassen.

Positive Aspekte der KFA² GeForce GTX 670 EX OC:

Negative Aspekte der KFA² GeForce GTX 670 EX OC:

KFA² GeForce GTX 670 EX OC
Straßenpreis ab 410 Euro
Homepage KFA-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-325-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1006 MHz (Boost: 1085 MHz)
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D)
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 28,2 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,5 dB(A)
Last-Modus 52,8 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 107,6 Watt
Last-Modus 348,8 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 31 °C
Last-Modus 78 °C

POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged:

alles

Wie auch schon einige Hersteller zuvor versucht sich auch Point of View an dem Kompromiss einer werksseitigen Übertaktung mit der Referenzkühlung. Bislang ist dies in den seltensten Fällen gut gegangen. POV kann mit der GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged leider keinen Präzedenzfall bilden. Die Performance ist durchaus beachtlich und liegt zwischen den beiden bisherigen Vertretern. Bei den Messungen von Temperatur und Lautstärke hat sie mit den Gegebenheiten der Referenzkühlung zu kämpfen. Während man mit den Temperaturen noch umgehen kann, ist die Karte im Idle-Betrieb einfach zu laut. Unter Last ist zumindest dieser Punkt gut gelungen.

Positive Aspekte der POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged:

Negative Aspekte der POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged:

POV GeForce GTX 670 TGT Ultra Charged
Straßenpreis ab 415 Euro
Homepage POV-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-325-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 993 MHz (Boost: 1072 MHz)
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1344 (1D)
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,8 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,9 dB(A)
Last-Modus 51,4 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 107,8 Watt
Last-Modus 346,1 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 35 °C
Last-Modus 81 °C

Einen Testsieger aus den drei Vertretern können wir nicht küren. Dafür nehmen alle drei das Wort "Mittelklasse" etwas zu ernst. Somit verbleibt unser "Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award bei der ASUS GeForce GTX 670 DirectCU II TOP aus dem ersten Vergleich.