Test: 4x GeForce GTX 680 - wassergekühlt, extrem und leise

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geforce-logoNachdem wir uns bereits die 2-GB- und 4-GB-Varianten der Palit GeForce GTX 680 Jetstream angeschaut haben und einige grundsätzlichen Fragen zum Speicherbedarf einer Grafikkarte zu klären versuchten, gehen wir heute den ersten größeren Vergleich einiger Retail-Modelle der GeForce GTX 680 an. Mit von der Partie sind die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP, EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper, Gainward GeForce GTX 680 Phantom und die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Damit decken wir auch eine große Variantenvielfalt ab: von der extremen Overclocking-Karte, über ein wassergekühltes Modell bis hin zu den leisen und sparsamen Vertretern. Neben dem obligatorischen Vergleich der Performance schauen wir uns jede Karte im einzelnen etwas genauer an und klären am Ende die Frage, welche Karte für welchen Anwendungszweck die richtige ist.

Anders als bei der Geforce GTX 580 hat NVIDIA bereits wenige Wochen nach dem Launch der Karte das Design geöffnet und erlaubt es den Herstellern sowohl alternative Kühlungen einzusetzen wie auch das PCB zu überarbeiten. Die vier Testkandidaten decken diese Modifikationen alle ab, unterscheiden sich aber dennoch maßgeblich in der Umsetzung. So macht ASUS mit der GeForce GTX 680 DirectCU II TOP keine Kompromisse. Das PCB wurde mitsamt der Strom- und Spannungsversorgung überarbeitet und kann auch mit speziellen OC-Features auftrumpfen. EVGA versieht seine GeForce GTX 680 Hydro Copper gleich mit einem vorinstallierten Wasserkühler. Gainward versucht mit der GeForce GTX 680 Phantom sowohl bei der Performance wie auch bei der Kühlung zu glänzen. MSI wählt bei den Taktraten einen etwas konservativeren Ansatz, will aber durch die Twin-Frozr-Kühlung auftrumpfen.

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Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

ASUS GeForce GTX 680
DirectCU II TOP
EVGA GeForce GTX 680
Hydro Copper
Gainward GeForce GTX 680
Phantom
MSI GeForce GTX 680
Twin Frozr
Straßenpreis ab 569 Euro ab 615 Euro ab 529 Euro ab 509 Euro
Homepage ASUS-Produktseite EVGA-Produktseite Gainward-Produktseite MSI-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104 GK104 GK104 GK104
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1137 MHz + Boost 1150 MHz + Boost 1084 MHz + Boost 1058 MHz + Boost
Speichertakt 1502 MHz 1575 MHz 1575 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 2048 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 192,2 GB/Sek. 201,6 GB/Sek. 201,6 GB/Sek. 192,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1 11.1 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D) 1536 (1D) 1536 (1D) 1536 (1D)
Textur Units 128 128 128 128
ROPs 32 32 32 32
Pixelfüllrate 36,4 Gigapixel 36,8 Gigapixel 34,7 Gigapixel 33,9 Gigapixel
Minimale Leistungsaufnahme 15 Watt 15 Watt 15 Watt 15 Watt
Maximale Leistungsaufnahme - - - 195 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI SLI SLI

Die vier von uns getesteten Karten unterscheiden sich in allen Bereichen. Beginnen wollen wir mit einer Betrachtung der technischen Daten. Zum Vergleich: NVIDIA liefert die Geforce GTX 680 in der Referenzversion mit einem GPU-Takt von 1006 MHz aus, der per "GPU Boost" auf mindestens 1058 MHz angehoben werden kann. Die 2048 MB Grafikspeicher arbeiten mit 1502 MHz.

ASUS spendiert der GeForce GTX 680 DirectCU II TOP einen GPU-Takt von 1137 MHz, also 131 MHz bzw. 11,5 Prozent mehr als in der Referenzversion. Das ist schon sehr beachtlich, denn bisher war bei den von uns getesteten Karten ab Werk bei etwa 1080 MHz Schluss. Per "GPU Boost" will ASUS die Karte aber auch noch höher bringen. Den Speicher hat ASUS bei 1502 MHz belassen. Mit einem Preis von 569 Euro liegt man recht deutlich über den günstigen Referenzlayouts.

EVGA kann dank der Wasserkühlung noch etwas aggressiver am Takt der GPU schrauben und lässt diese mit 1150 MHz arbeiten. Dies ist ein Plus von 144 MHz bzw. 12,5 Prozent gegenüber den 1006 MHz von NVIDIA. Um die Speicherbandbreite nicht zu einem Flaschenhals werden zu lassen, übertaktet EVGA auch den Speicher, der auf 1575 MHz beschleunigt wurde. Beim Preis spielt natürlich auch der Wasserkühler ein Faktor und so überrascht uns dieser mit 615 Euro erst einmal nicht. Ob er auch gerechtfertigt ist, klären wir später.

Gegenüber den beiden "Extremen" wirkt die Gainward GeForce GTX 680 Phantom fast schon etwas brav, dabei will auch sie durch eine werksseitige Übertaktung und gute Kühlung überzeugen. Der GPU-Takt liegt mit 1084 MHz auf Niveau vieler GeForce GTX 680 mit Übertaktung und kann aus dieser Masse damit erst einmal nicht herausstechen. In diesem Vergleich reicht es mit einem Plus von 78 MHz bzw. etwas mehr als sieben Prozent dann auch nur zu Platz drei beim GPU-Takt. Ähnlich wie EVGA lässt aber auch Gainward den GDDR5-Speicher mit 1575 MHz arbeiten. Mit einem Preis von 529 Euro kommen wir hier auch wieder in die preisbewussten Käuferschichten.

In den technischen Daten am unspektakulärsten ist die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Der GPU-Takt liegt bei "nur" 1058 MHz, was einer Übertaktung von 52 MHz bzw. fünf Prozent entspricht. Daher verwundert es uns auch nicht, dass MSI auch beim Speicher eher konservativ vorgeht und diesen bei 1502 MHz, also dem Referenztakt belässt. Dies alles hat auch seinen "Preis", aber im umgekehrten Sinne, denn mit 509 Euro ist das Modell von MSI das günstigste im Testfeld.

Auf den folgenden Seiten werden wir uns die vier Karten nun etwas genauer anschauen.


 

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Der Screenshot von GPU-Z bestätigt die auf der ersten Seite besprochenen technischen Daten. Zusätzlich hier zu sehen ist der von ASUS vorgesehene minimale Boost von 1202 MHz.

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Einmal mehr setzt ASUS bei seinem Top-Modell auf die DirectCU-II-Kühlung. Inklusive des Kühlers hat die Karte damit eine Länge von 30 cm. Die beiden Lüfter haben einen Durchmesser von 100 mm und wirken aber dennoch fast schon unterdimensioniert im Vergleich zur Karte. ASUS verspricht dennoch eine effiziente und vor allem leise Kühlung der Karte.

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Die Rückseite des PCBs ist mit einer Backplate abgedeckt. Diese soll gegen physikalische Beschädigungen schützen, stabilisiert und kühlt das PCB aber auch. Einige Aussparungen lassen das PCB durchblitzen. Dahinter verbergen sich einige OC-Features, auf die wir später noch genauer eingehen werden.

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Bei einem genauen Blick auf und durch die Lüfter wird der darunterliegende Heatsink sichtbar. ASUS lässt seine Lüfter direkt auf diesen und das PCB blasen, der Luftstrom wird also nur in einem geringen Maße so geführt, dass er gut aus dem Gehäuse geführt werden kann.

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Die Änderungen am PCB werden bereits beim Anblick der zusätzlichen Stromanschlüsse deutlich. Anstatt 2x 6-Pin sieht ASUS jeweils 1x 6-Pin und 1x 8-Pin vor. Theoretisch können somit zusätzlich zum PCI-Express-Steckplatz also 300 Watt an die Karte geführt werden.

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Die beiden SLI-Anschlüsse für den Multi-GPU-Betrieb von zwei oder mehr Karten sind bei NVIDIA in dieser Klasse obligatorisch. Aufgrund der Bauhöhe von drei Slots dürfte die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP aber in den wenigsten Systemen mit mehr als zwei Karten Platz finden.

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Auf der Slotblende bietet ASUS jeweils einmal Dual-Link-DVI-D und Dual-Link-DVI-I sowie HDMI und DisplayPort. Letztgenannter liegt in Version 1.2 vor, der HDMI-Anschluss beherrscht den Standard 1.4a.


 

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Über "VGA Hotwire" lässt sich nicht nur die Spannung von PLL, also dem Taktgeber, Speicher und GPU auslesen, sondern diese auch auf Hardware-Level ändern. Über bestimmte Widerstände werden auch Schutzmechanismen der Karte ausgeschaltet. PGR100 entfernt z.B. das maximale Limit der GPU-Spannung von 1,175 Volt. Somit bietet die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP ab Werk bereits Features, die auf anderen Karten erst manuell hinzugefügt werden müssen. Der Nutzerkreis für solche Modifikationen dürfte aber sehr gering sein. Ob auch High-End-Overclocker auf diese Lösung zurückgreifen oder aber auf eigene Lösungen setzen, können wir nicht beurteilen.

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Hier zu sehen sind die sechs Messpunkte für die drei unterschiedlichen Spannungs-Domains. Über die elektrische Verbindung der Kontakte kann entweder ein Wert ausgelesen (GPU, MEM, PLL) oder angelegt (OVG, OVM, OVL) werden.

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Am hinteren Ende ist der deutliche Überstand des Kühlers gegenüber den PCB am deutlichsten zu sehen. Natürlich hält sich ASUS mit den 30 cm an die ATX-Normen, dennoch kann es in manchen Gehäusen durch die Festplattenkäfige zu Problemen kommen.

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Ohne Kühler wird die Überarbeitung des PCBs am besten deutlich. Über die Backplate stabilisiert ASUS das Board.

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Gegenüber der Referenzversion hat ASUS die Spannungsversorgung der GPU von vier auf acht Phasen aufgebohrt. Für den Speicher bleibt es bei zwei Phasen, sodass wir insgesamt auf zehn Phasen kommen. Natürlich aber betont ASUS die Verwendung besonders hochwertiger Komponenten.

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Für den ein oder anderen sicher auch interessant ist die farbliche Gestaltung des PCBs. Dieses kommt in einem matten Schwarz daher. Hier zu sehen ist die GK104-GPU, die von den acht Speicherchips umrandet wird.

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Wie der Name der Kühlung "DirectCU" schon sagt, kommt hier Kupfer zum Einsatz. Fünf Kupfer-Heatpipes sind direkt in die Bodenplatte aus Aluminium eingebettet und sollen die Abwärme schnell abführen. Hier wird dann auch deutlich, dass ASUS auf eine aktive Kühlung der Speicherchips verzichtet. Diese müssen also mit dem kühlen Luftstrom, der durch die Lüfter erzeugt wird, auskommen.

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Die Kupfer-Heatpipes besitzen einen Durchmesser von 8 mm und teilen sich 2/3 in den Heatsink aus Aluminium auf. Anders als bei vorangegangenen DirectCU-Kühlern konnte ASUS die Luftspalte zwischen den Heatpipes auf der Bodenplatte minimieren, was der Kühlung sicher zuträglich ist.


 

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Eigentlich sollte die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper mit einem GPU-Takt von 1150 MHz daherkommen. Wie GPU-Z aber darstellt, scheint EVGA hier ein falsches BIOS installiert zu haben. Uns wurde aber dann das korrekte BIOS zur Verfügung gestellt, was folgender Screenshot darlegt:

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EVGA versteckt die Ansprüche, die man an eine wassergekühlte Karte stellt, nicht, was ohnehin bei einem derart massiven Kühler schwierig würde. Das komplette PCB wird vom Wasserkühler aus dem Hause Swiftech bedeckt.

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Auf der Rückseite hat EVGA eine Backplate verbaut. Diese dient einerseits zur Kühlung und zum Schutz des PCBs, bildet aber auch einen Gegenpol zum schweren Swiftech-Kühler, der durch sein enormes Gewicht eine Belastung für das PCB darstellen würde. Das Zusatzmodul dafür auf dem PCB legt nahe, dass EVGA das PCB im Referenzdesign verwendet.

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Der von EVGA verwendete Kühler wurde von Swiftech bisher noch nicht offiziell vorgestellt. Bis auf einige wenige Details dürfte er sich aber nicht vom Modell für die Radeon HD 7970 unterscheiden. Das Gewicht liegt also etwas über 1 kg. Die Bodenplatte aus verchromten Kupfer (C110) liegt direkt auf der GPU auf, Wärmeleitpaste sorgt für den idealen Wärmeübergang. Bei den Speicherchips und VRMs verwendet EVGA Wärmeleitpads, die aber ebenfalls auf verchromten Kupferbereichen aufliegen.

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Obwohl EVGA beim PCB auf das Referenzdesign setzt, stattet man die Stromversorgung mit jeweils einem 6-Pin- und einem 8-Pin-Anschluss aus. Damit zollt man sicher der hohen werksseitigen Übertaktung Tribut, denn nun können theoretisch 300 Watt an die Karte herangeführt werden.

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Über die beiden SLI-Anschlüsse lassen sich bis zu vier GeForce GTX 680 in einem SLI-System zusammenfassen. Wenngleich der Wasserkühler eine Single-Slot-Lösung ist, besitzen die Stromanschlüsse und die Slotblende eine Bauhöhe von zwei Slots.

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Wir können auch gleich beim Thema Slotblende bleiben, denn hier finden wir die Standard-Anschlüsse in Form von Dual-Link-DVI-I und Dual-Link-DVI-D sowie jeweils einmal HDMI und DisplayPort. Diese bieten den Support der Standards 1.4a und 1.2.


 

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Noch einmal ein genauer Blick auf die Rückseite des PCBs bzw. die Backplate mit der Aussparung für das "GPU Boost"-Zusatzmodul.

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Die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper kann über die vorhandenen 1/4"-Anschlüsse in einen bestehenden Wasserkreislauf eingebunden werden. Dabei hat der Nutzer die Wahl, von welcher Seite er die Schläuche zuführen will. Bis zu einem Druck von 30 PSI wurde der Kühler druckgeprüft.

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Im laufenden Betrieb wird der Kühler der EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper bzw. der EVGA-Schriftzug auf der Kopfseite rot beleuchtet. Wer Gefallen daran findet, der wertet sein System somit zusätzlich auf. In einem geschlossenen System ohne Fenster spielt die Beleuchtung aber ohnehin keine Rolle.


 

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GPU-Z hat keinerlei Probleme mit dem Auslesen der technischen Daten der Gainward GeForce GTX 680 Phantom. Neben der Übertaktung der GPU auf 1085 MHz nennt das Tool auch den minimalen "Boost-Takt" von 1150 MHz.

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Die Gainward GeForce GTX 680 Phantom macht ihrem Namen bereits beim ersten Anblick alle Ehre. Von der eigentliche Karte ist nichts zu sehen, der Kühler verdeckt die komplette Front. Durch die Kühlfinnen schimmern die Heatpipes leicht durch. Mit einer Länge von 25,5 cm ist die Karte aber deutlich kürzer als das Modell von ASUS.

Die beiden Lüfter hinter der Abdeckung haben einen Durchmesser von 80 mm. Die gesamte Kühlung misst eine Höhe von 2,5 Slots, effektiv müssen als drei Slots frei bleiben.

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Ein Blick auf die Rückseite lässt Erinnerungen an die Palit GeForce GTX 680 Jetstream (Hardwareluxx-Artikel) wachwerden. Bei Gainward handelt es sich um ein zweites Label aus dem Hause Palit. Somit setzen beiden Karten auch auf das identische PCB und unterscheiden sich auch bei den Taktraten nicht sonderlich.

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Wie auch schon bei der GeForce GTX 680 von ASUS ergeben sich durch die Höhe des Kühlers Probleme beim SLI-Betrieb. Dennoch verfügt die Karte über zwei SLI-Anschlüsse und lässt sich somit theoretisch in einem Quad-SLI betreiben.

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Sieht NVIDIA noch zwei 6-Pin-Anschlüsse zur Stromversorgung vor, setzt Gainward auf jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss. Somit können theoretisch bis zu 300 Watt an die Karte herangeführt werden.

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Ein Blick von der Seite des PCI-Express-Steckplatzes zeigt die fünf vernickelten Heatpipes, die von der GPU in den Heatsink führen. Sie sollen die Abwärme möglichst gleichmäßig verteilen.

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Auf der Slotblende finden wir jeweils einen Dual-Link-DVI-D- und einen Dual-Link-DVI-I-Anschluss. Daneben zu sehen sind noch einmal ein HDMI und ein DisplayPort mit Support für die Standards 1.4a und 1.2. 


 

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Wird der Kühler entfernt, wird der Blick auf das PCB frei. Im Vergleich zur GeForce GTX 680 DirectCU II von ASUS kühlt Gainward neben der GPU auch die Speicherchips sowie weitere Komponenten direkt (ASUS verwendet ebenfalls passive Kühler auf dem VRMs). Recht leicht ist dies durch die Wärmeleitpads zu erkennen.

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Die Strom- und Spannungsversorgung hat Gainward gegenüber der Referenzversion von vier auf sechs Phasen aufgebohrt. Damit kann man zumindest auf dem Papier nicht mit ASUS bzw. den dort verbauten zehn Phasen mithalten.

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Der Bereich rund um die GPU zeigt keinerlei Besonderheiten. Vielleicht hat Gainward nur etwas zu viel Wärmeleitpaste auftragen lassen, denn diese quillt schon deutlich über den Bereich der Die hinaus.

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Der eigentliche Phantom-Kühler kümmert sich direkt nur um die Abwärme der GPU. Die restlichen Komponenten sind mit einer Kühlplatte versehen worden, welche das PCB zusätzlich mechanisch stabilisiert.

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Bodenplatte und Heatpipes des Kühlers sind vernickelt worden. Der Heatsink besteht aus Aluminium und wird durch die bereits erwähnten 80-mm-Lüfter mit kühler Luft versorgt.

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Die fünf vernickelten Heatpipes haben einen Durchmesser von 6 mm und werden direkt durch die Bodenplatte geführt. Sie liegen damit nicht direkt auf der GPU auf, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.


 

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Der letzte Vertreter in diesem Vergleich ist die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Sie bietet die niedrigsten Taktraten der vier getesteten Modelle. MSI will sich besonders auf die Kühlung konzentriert haben.

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Beim Custom-Modell der GeForce GTX 680 setzt MSI auf die Twin-Frozr-III-Kühlung mit zwei 80-mm-Lüftern. Das Design ist den Vorgängern sehr ähnlich. Mit einer Länge von 27 cm dürften beim Einbau in das Gehäuse keinerlei Probleme auftreten.

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Die Rückseite verrät, dass MSI bei der GeForce GTX 680 Twin Frozr auf das PCB im Referenzdesign setzt. Änderungen an der Spannungsversorgung wurden also nicht vorgenommen. Diese hebt sich MSI sicher für das Lightning-Modell auf, das wir zur Computex Anfang Juni erwarten.

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Die beiden Lüfter sollen durch ihre spezielle Form und Oberfläche einen um 20 Prozent stärkeren Luftstrom generieren können, ohne dass dabei die Lautstärke leidet.

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Aufgrund des Referenzdesign des PCBs reichen der MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr zwei 6-Pin-Anschlüsse zur Stromversorgung aus. Warum die Ingenieure das Kabel der Lüfter aber genau vor den Anschlüssen durchschleifen mussten, wird wohl deren Geheimnis bleiben. So muss das Kabel erst hinter dem PCB festgeklemmt werden, damit der PCI-Express-Stromstecker angesteckt werden kann.

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Über die beiden SLI-Anschlüsse ist natürlich auch die Twin-Frozr-Variante von MSI in der Lage in einem SLI betrieben zu werden. Da die Kühlung nur zwei Slots belegt, stellt dies auch für die meisten Mainboards kein größeres Problem dar.

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Fünf vernickelte Heatpipes führen vom Bereich der GPU in den Heatsink. Hier zu sehen sind die zwei Heatpipes, die auf der zum Slot abgewandten Seite nach oben hin hinausführen.

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Auf der Slotblende zeigt sich ein bekanntes Bild: Jeweils ein Dual-Link-DVI-D- und einen Dual-Link-DVI-I-Anschluss. Daneben noch einmal HDMI und DisplayPort mit Support für die Standards 1.4a und 1.2 


 

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Am deutlichsten wird die Verwendung des Referenzdesigns durch den Anblick der kleinen Zusatzplatine auf der Rückseite des PCBs. Auf dieser befindet sich die Elektronik, die sich um die Verarbeitung und Steuerung des "GPU Boost"-Features kümmert.

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Wird der Twin-Frozr-III-Kühler entfernt, zeigt sich die Metallplatte, die auf den Speicherchips und weiteren wichtigen Komponenten sitzt. Der Kühler selbst kümmert sich also exklusiv um die GPU.

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Wir haben auf die Entfernung der Metallabdeckung verzichtet, da sich hier das gleiche Bild zeigen wird wie bei einer Referenzversion der GeForce GTX 680. Die 4-phasige Spannungsversorgung wird durch die vier großen Kondensatoren bereits sichtbar.

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Der größtenteils vernickelte Kühler besteht aus einer massiven Bodenplatte, durch die fünf Heatpipes geführt werden. Diese leiten die Abwärme in den großflächigen Heatsink.

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Die fünf Heatpipes werden nicht allesamt in einer Richtung aus der Bodenplatte geführt. Sie teilen sich 2/3 nach oben und unten hin auf.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 680 (1006/1006/1502 MHz, 2048 MB)
NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 301.10 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, ADATA, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Beginnen wollen wir unsere Messreihen wie immer mit dem Stromverbrauch:

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Beim Idle-Stromverbrauch bewegen sich alle getesteten GeForce GTX 680 auf ähnlichem Niveau. Minimale Unterschiede sind vorhanden, aber zwischen der sparsamsten und verbrauchsstärkten Karte liegen gerade einmal etwas mehr als fünf Watt. 

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Schon deutlicher werden die Unterschiede beim Last-Verbrauch. Aufgrund des geringsten Taktes, zeigt sich die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr auch am sparsamsten. Im Vergleich zum Referenzmodell liegt der Verbrauch bereits fünf Watt über dem Referenzmodell. Dicht auf das Modell von MSI folgt die Gainward GeForce GTX 680 Phantom, die Abstände sind aber sehr gering. Gleiches gilt auch für die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP - wieder ein Mehrverbrauch von sechs Watt zum Modell von Gainward. Mit größerem Abstand setzt sich die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper an die "Spitze" beim Verbrauchstest. Im Vergleich zum Referenzmodell verbraucht sie in etwa 20 Watt mehr.

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Wieder sehr dicht beisammen liegen die Karten bei der Messung der Idle-Temperaturen. Deutlich absetzen kann sich nur die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper durch ihren Wasserkühler.

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Interessanter wird es erst wieder mit den Last-Temperaturen. Trotz hoher werksseitiger Übertaktung arbeitet die Kühlung der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP offenbar sehr effektiv und sorgt für eine GPU-Temperatur von nur 67 °C. Die Gainward GeForce GTX 680 Phantom kommt auf 71 °C. Mit 75 °C etwas abgeschlagen zu finden ist die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Doch selbst die hier gemessenen 75 °C müssen kein schlechtes Zeichen sein, denn letztendlich kommt es darauf an, wie sich die Lautstärke der Lüfter dazu darstellt. Eine Ausnahmestellung hat wieder einmal die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper. Ihre Wasserkühlung liefert eine GPU-Temperatur von 58 °C.

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Kommen wir also zu den entscheidenden Messungen, der Lautstärke. Die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper wollen wir einmal außen vor lassen. Positiv überzeugen kann uns die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Nur 0,3 dB(A) lauter arbeiten die Lüfter der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP. Im Idle-Betrieb am lautesten ist die Gainward GeForce GTX 680 Phantom.

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Unter Last beweist die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr dann endgültig ihr Potenzial und wir verstehen auch, woher die relativ hohen Last-Temperaturen kommen. Mit 49,4 dB(A) zeigt sich der Twin-Frozr-III-Kühler am leisesten. Wieder dicht folgt ihr die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP, die nur 0,3 dB(A) lauter ist. Am lautesten, aber dennoch leiser als die Referenzversion, arbeitet die Gainward GeForce GTX 680 Phantom.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Zur Vollversion von Call of Duty: Modern Warfare 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Alle vier Karten haben wir auch auf ein maximales Overclocking hin untersucht. Dazu verwendeten wir das EVGA Precession Tool.

ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP:

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Das Power Target setzten wir auf den maximalen Wert: 159 Prozent. Dies ließ uns viel Luft, um den GPU- und Speichertakt zu steigern. Letztendlich erreichten wir einen GPU-Takt von 1242 MHz (Ausgangswert: 1137 MHz). Der Speicher lief bei 1613 MHz.

EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper:

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EVGA lässt über das Precision Tool nur ein Power Target von 113 Prozent zu. Dies reichte für eine Steigerung des GPU-Taktes von 1150 MHz auf 1303 MHz. Der Speicher schaffte die üblichen 1609 MHz. Die Wasserkühlung macht sich an dieser Stelle also bezahlt.

Gainward GeForce GTX 680 Phantom:

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Sehr gut präsentierte sich auch die Gainward GeForce GTX 680 Phantom beim Overclocking. Von 1085 MHz ließ sich der GPU-Takt auf 1250 MHz steigern. Somit liegt die Karte in etwa auf Niveau der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP. 

MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr:

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Nicht ganz so gut takten wie die bisherigen drei Vertreter ließ sich die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Von 1060 MHz ausgehend erreichten wir einen Takt von 1154 MHz. Beim Speicher reichte es für 1600 MHz.

Diese Taktsteigerung wirkte sich in den Benchmarks wie folgt aus:

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Natürlich hat eine Steigerung von Spannung und Takt auch Auswirkungen auf weitere Werte:

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Mit den 2- und 4-GB-Modellen der Palit GeForce GTX 680 Jetstream hatten wir bereits zwei Vertreter der "Kepler"-Generation im Test. Auf die Kühlung reduziert präsentierten sich diese beiden Modelle bereits besser als die Referenzversion. Doch wir sahen noch Luft für Verbesserungspotenzial und hofften, dass die nächsten Karten diese Lücke füllen können.

ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP:

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Mit einer werksseitigen Übertaktung von 1137 MHz geht ASUS bei der GeForce GTX 680 DirectCU II TOP sehr aggressiv an das Thema heran. In den Benchmarks ist sie derzeit also die zweitschnellste GeForce GTX 680 - nur das wassergekühlte Modell von EVGA ist schneller. Dass eine GeForce GTX 680 bei Standard-Takt bereits in der Lage ist alle aktuellen Spiele problemlos darzustellen, spielt nur eine untergeordete Rolle. Bei einer Grafikkarte dieser Leistungsklasse wird jeder Prozentpunkt mehr an Performance gerne genommen.

Entsprechend höher ist auch der Stromverbrauch im Last-Betrieb, wobei dieser Mehrverbrauch sicher in Kauf genommen werden kann. Gut gefallen haben uns auch die Temperaturen, wobei ASUS gerne die Lüfter hätte etwas langsamer drehen lassen können. Die etwas höheren Temperaturen hätten wir für eine etwas geringere Lautstärke gerne in Kauf genommen. Durch die Optimierungen am PCB schafften wir auch ein sehr ordentliches Overclocking-Ergebnis.

Mit einem Preis von 569 Euro ist die ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP sicher eine der teuersten Single-GPU-Karten am Markt. Dafür bekommt der Nutzer aber auch einiges geboten. Overclockern dürften besonders die zahlreichen Zusatzfeatures wie die Spannungsmesspunkte und die Möglichkeit, die Schutzmechanismen abzuschalten, gefallen.

ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP
Straßenpreis ab 569 Euro
Homepage ASUS-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1137 MHz + Boost
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 36,4 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,5 dB(A)
Last-Modus 49,7 dB(A) 
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 113,9 Watt
Last-Modus 377,3 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 32 °C
Last-Modus 67 °C

EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper:

Mit einer vormontierten Wasserkühlung ist die GeForce GTX 680 von EVGA sicher einer der Exoten am Markt. Im Test konnte sie größtenteils überzeugen.

alles

Durch die höchste werksseitige Übertaktung von 1150 MHz erreicht die EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper die beste Performance in diesem Vergleich. Erreicht der härteste Konkurrent aus dem Hause ASUS die Übertaktung durch zahlreiche Modifikationen am PCB, setzt EVGA auf das Standard-PCB. Maßgeblich dafür verantwortlich dürfte auch die Wasserkühlung sein. Entsprechend überzeugen kann die Hydro Copper auch beim Overclocking-Test. Auf einen derartigen Takt konnten wir noch keine Karte bringen.

Durch die Wasserkühlung hat das Modell von EVGA auch klare Vorteile bei den Messungen. Die Temperaturen und Lautstärke sind konkurrenzlos. Durch die Übertaktung und Leistung begründet liegt der Stromverbrauch natürlich über den anderen Karten.

Der Preis von 615 Euro wirkt auf den ersten Blick natürlich recht hoch angesetzt. Man muss sich aber natürlich auch vor Augen führen, dass EVGA einen kompletten Wasserkühler verbaut. Dieser schlägt üblicherweise mit etwa 75 Euro zu Buche, was die 615 Euro für die Karte wieder relativiert. Wer also bereits eine Wasserkühlung einsetzt und die neue Karte einfach in seinen Kühlkreislauf einfügen will, dem stellt EVGA mit der GeForce GTX 680 Hydro Copper eine schnelle und einfache Alternative zur Verfügung.

EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper
Straßenpreis ab 615 Euro
Homepage EVGA-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1150 MHz + Boost
Speichertakt 1575 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 201,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 36,8 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 0 dB(A)
Last-Modus 0 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 108,3 Watt
Last-Modus 384,2 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 29 °C
Last-Modus 58 °C

Mit der GeForce GTX 680 Phantom versucht Gainward an die Erfolge der Karten der "Fermi"-Generation anzuschließen. 

alles

An der Performance der Gainward GeForce GTX 680 Phantom gibt es recht wenig auszusetzen. Sie liegt auf dem Niveau vieler übertakteter Modelle, kann daher aber auch nicht ganz mit den Modellen von ASUS und EVGA mithalten. Da Palit und Gainward zum gleichen Mutterkonzern gehören, wird auch das gleiche PCB wie bei den Jetstream-Karten verwendet. Die Modifikationen hätten sicher das Potenzial zu einer höheren werksseitigen Übertaktung. Überzeugen kann die Karte auch beim Overclocking, was vorhergehenden Satz noch einmal unterstreicht.

Die Kühlung spielte beim guten OC-Ergebnis natürlich eine maßgebliche Rolle, dennoch können wir der Karte in diesem Bereich keinen Freifahrtsschein ausstellen. Gainward hätte die Drehzahl der Lüfter etwas zurücknehmen und leicht höhere Temperaturen in Kauf nehmen können. Aber auch dann hätte es die Phantom-Kühlung vermutlich nicht mit der Effizienz der DirectCU-II-Kühlung aufnehmen können.

Der Preis von nur 529 Euro entschädigt sicherlich etwas für die Schwächen bei der Kühlung. Wir wollen aber noch einmal betonen, dass es sich bei der Gainward GeForce GTX 680 Phantom um eine ausgezeichnete Karte handelt, die kleinere Schwächen mit der Lautstärke hat. Da die Lautstärke aber neben der Performance eine wichtige Rolle spielt, wirkt sich dies auch entscheidend auf das Endergebnis aus.

Gainward GeForce GTX 680 Phantom
Straßenpreis ab 529 Euro
Homepage Gainward-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1085 MHz + Boost
Speichertakt 1575 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 201,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 34,7 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,8 dB(A)
Last-Modus 50,9 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 108,8 Watt
Last-Modus 371,2 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 32 °C 
Last-Modus 71 °C

Der letzte Vertreter in diesem Vergleich ist die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Auf dem Papier ist sie die schwächste Karte, doch letztendlich sind vielleicht andere Punkte entscheidend.

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Aufgrund der geringen werksseitigen Übertaktung sieht die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr kein Land gegen die übrigen Vertreter. Am dichtesten ist sie noch am Modell von Gainward dran, gegen die beiden Karten von ASUS und EVGA aber sind die 1060 MHz + Boost einfach zu wenig. MSI verwendet das Referenzdesign des PCBs, aber wie EVGA eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, ist dies nicht der Grund für diese Taktraten. Uns nicht ganz klar wird das nur mäßige OC-Ergebnis, hier sollte eigentlich etwas mehr drin sein.

MSI hat den Fokus offensichtlich auf die Kühlung gesetzt - daher rühren sicherlich auch die moderaten Taktraten. Sie bedeuten weniger Abwärme und sind mitunter ein Grund für die geringe Lautstärke im Last- und Idle-Betrieb. Dafür hat MSI höhere Temperaturen in Kauf genommen. Diese liegen aber bei Weitem außerhalb des kritischen Bereichs, sodass wir hier keinerlei Probleme sehen.

Wer auf der Suche nach einer GeForce GTX 680 mit alternativer Kühlung ist und dabei nicht unbedingt auf eine hohe werksseitige Übertaktung angewiesen ist, dem können wir die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr ans Herz legen. Die Leistung dürfte für 98 Prozent aller Spieler bei Auflösungen um die 1920x1080 Pixel mehr als ausreichen.

MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr
Straßenpreis ab 509 Euro
Homepage MSI-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1060 MHz + Boost
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,2 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 33,9 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,2 dB(A)
Last-Modus 49,4 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 107,3 Watt
Last-Modus 367,5 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 33 °C
Last-Modus 75 °C

Aufgrund der enormen Performance durch eine hohe werksseitige Übertaktung sowie dem Einsatz einer effizienten Kühlung, verleihen wir der ASUS GeForce GTX 680 DirectCU II TOP und EVGA GeForce GTX 680 Hydro Copper den "Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award.

excellent award

Unser Preis-Leistungs-Award geht an die MSI GeForce GTX 680 Twin Frozr. Sie verzichtet auf etwas Performance und setzt ihre Karten auf eine möglichst leise Kühlung - und das zu einem fairen Preis.

PL-Award