Test: HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo

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his-radeon-hd-7950-iceq-turbo-3gbSchon während der CeBIT 2012 geisterte die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo durch die Messehallen in Hannover. Gute zwei Monate später ist der "Tahiti"-Ableger auch in unseren Redaktionsräumen angekommen. Während der Hersteller bislang auf einen türkis-blauen Dual-Slot-Kühler mit Axiallüfter vertraute, verpasste man seinem jüngsten Serien-Zuwachs nun wieder ein Modell in Radial-Bauweise. Wie für die Turbo-Karten des Hauses üblich, drehte man auch unter der Haube leicht an der Taktschraube. Während die US-amerikanische Grafikschmiede eigentlich Frequenzen von 800/1250 MHz vorsieht, arbeitet die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo mit 900 respektive 1250 MHz etwas schneller auf der Brust. Wir haben ihr in diesem Artikel kräftig auf den Zahn gefühlt.

Als AMD Ende Januar mit seiner Radeon HD 7950 den kleineren Bruder seines noch immer amtierenden Flaggschiffs ins Rennen schickte, waren schon etliche Eigenlösungen des neuen 3D-Beschleunigers im Handel erhältlich. Schon am Release-Tag konnten wir drei Modelle, die mit höheren Taktraten oder einem anderen Kühler aufwarten konnten, auf den Prüfstand stellen (Zum Test). Von HIS war bis zur CeBIT 2012 keine Eigenlösung zu sehen. Erst in den Messehallen in Hannover geisterte ein entsprechender Ableger hinter verschlossenen Türen. Zwei Monate später ist die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo auch in unseren Redaktionsräumen angekommen. Entgegen vielen anderen Modellen der Produktfamilie setzt diese allerdings nicht mehr auf den türkis-blauen Dual-Slot-Kühler, sondern vertraut nun wieder auf einen Radiallüfter, der über einen Durchmesser von 65 mm verfügt. Trotzdem soll die Lösung deutlich leiser agieren und gleichzeitig für niedrigere Temperaturen sorgen. Auch unter der Haube gab es eine kleine Änderung: So drehte der Hersteller etwas an den Reglern für Chip und Speicher. Letzterer arbeitet mit 1250 MHz allerdings genauso schnell und bringt mit 3072 MB die gleiche Menge auf die Waage. Der "Tahiti Pro"-Chip arbeitet hingegen um 100 MHz schneller. Damit sollte die Leistung unseres heutigen Testkandidaten höher ausfallen, als wir es bislang von einer Radeon HD 7950 gewohnt waren.

Die Radeon HD 7950 setzt zwar ebenfalls auf die "Tahiti"-GPU, die bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band läuft und rund 4,3 Milliarden Transistoren unterhält, ist aber im Vergleich zum aktuellen AMD-Flaggschiff hier und da etwas beschnitten worden. Brachte es die Radeon HD 7970 noch auf 32 Compute-Units stehen dem kleinen Bruder vier Shadergruppierungen weniger zur Verfügung. Die noch übrig gebliebenen 28 CUs unterteilen sich aber weiterhin in jeweils vier SIMD-Blöcke mit je 16 ALUs. Damit bleiben immerhin noch 1792 Streamprozessoren erhalten (28 x 4 x 16). Da an jeder CU außerdem eine Quad-TMU, bestehend aus vier Textureinheiten, angeschlossen ist, stehen 112 TMUs bereit. Beim Speicherausbau hat sich hingegen nichts weiter getan. Hier verbaut die US-amerikanische Grafikschmiede insgesamt sechs 64-Bit-Controller, an die jeweils zwei GDDR5-Speicherchips mit jeweils 256 MB angeschlossen sind. Damit bringt es die Radeon HD 7950 auf einen 3072 MB großen Videospeicher, der über 384 Datenleitungen kommunizieren darf.

Die Taktraten hat AMD im Vergleich zum Top-Modell aber etwas nach unten korrigiert und die Frequenzen für den kleineren "Tahiti"-Vertreter von 925/1375 auf 800/1250 MHz reduziert. HIS drehte allerdings wieder leicht an den Reglern und lässt zumindest den Grafikchip etwas schneller arbeiten. Mit 900 MHz bringt er 100 MHz mehr auf die Brust. Der Videospeicher bekam kein Takt-Upgrade spendiert und muss weiterhin mit seinen 1250 MHz vorliebnehmen.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo
Straßenpreis ca. 355 Euro
Homepage HIS-Produktseite
Technische Daten
GPU Tahiti Pro 
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt 900 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 240,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1792 (1D)
Shadertakt 900 MHz
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 28,8 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFireX

Zumindest die Pixelfüllrate der HIS Radeon HD 7950 fällt dank der werksseitigen Übertaktung etwas höher aus und bringt es nun auf 28,8 Gigapixel pro Sekunde. Da der 3072 MB große GDDR5-Videospeicher weiterhin mit 1250 MHz agiert und über ein 384 Bit breites Interface anbindet, liegt die Speicherbandbreite mit 240 GB/Sek. 

his-hd7950

Leistungsmäßig sollte die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo dank ihrer höheren Taktraten mehr zu bieten haben als die Referenz. Ob sich aber auch das Kühlsystem von der Konkurrenz und von der AMD-Vorlage absetzen können, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären. Bevor wir jedoch mit unseren Messungen beginnen, werfen wir noch einen näheren Blick auf den Testkandidaten selbst.


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Bislang setzte HIS bei seinen IceQ-Modellen auf einen türkis-blauen Kühler, der meist mit einem mittig angebrachten Axiallüfter ausgestattet war. Bei seiner Radeon HD 7950 IceQ Turbo geht man andere Wege und kehrt wie beim Referenzlayout zu einem Radial-System zurück. Unter der Haube gibt es leicht höhere Frequenzen von 900/1250 MHz. 

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Rückseitig gibt es abgesehen von der blauen PCB-Farbe keinerlei Änderungen im Vergleich zur Referenz. Die Platine misst weiterhin ihre 24 cm, der Kühler schnappt sich allerdings weiteren Platz und ragt knapp zwei Zentimeter darüber hinaus. 

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Wie eingangs schon erwähnt, setzt unser heutiges Testmuster auf einen Radiallüfter. Dieser besitzt einen Durchmesser von 65 mm. Zudem kümmern sich zahlreiche Aluminiumfinnen und vier dicke Kupfer-Heatpipes um den Abtransport der Abwärme. 

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Um dem Stromhunger gerecht zu werden, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Zusammen mit den 75 Watt, die über das PCIe-Interface bereitgestellt werden, könnte die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo damit bis zu 225 Watt aus dem Netzteil saugen. Die maximale Leistungsaufnahme seines kleineren "Tahiti"-Ablegers beziffert die US-amerikanische Grafikschmiede aber nur auf knapp 200 Watt. Damit dürfte noch etwas Luft nach oben für noch höhere Frequenzen im Overclocking-Test bleiben.


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Auf der Dual-Slot-Blende stehen mit DVI, HDMI und mini-Display-Port die üblichen Anschlüsse zur Verfügung. Von Letzteren gibt es gewohnt zwei Ausgänge. Alle vier Anschluss-Arten sitzen dabei auf der unteren Hälfte des Slotblechs, während die obere zur besseren Durchlüftung der Grafikkarte von zahlreichen Lüftungsschlitzen durchzogen ist. 

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Dank zweier CrossFire-Ports können bis zu vier gleichwertige Grafikkarten im Multi-GPU-Betrieb kombiniert werden - entsprechendes Mainboard natürlich vorausgesetzt.

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Beim Lieferumfang zeigt sich HIS leider gewohnt zurückhaltend und gibt seiner Radeon HD 7950 IceQ Turbo lediglich einen Adapter von VGA auf DVI, eine CrossFire-Brücke und einen Quick-Start-Guide samt Treiber-CD mit auf den Weg. Einen actionreichen DirectX-11-Titel hätten wir gerne noch gesehen.


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Nimmt man den HIS-eigenen Kühler von unserem Testmuster, kommt leider nur ein Standard-PCB zum Vorschein. 

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Wie üblich stehen auch der HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo eine 7+2-phasige Spannungsversorgung sowie insgesamt zwölf GDDR5-Chips zur Seite, die jeweils 256 MB und damit 3072 MB in die Waagschale werfen. Außerdem wurde die kleine 28-nm-GPU zur - laut AMD - besseren Kühlung um 45 Grad gedreht. 

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Der Kühler selbst stellt nicht nur einen 65-mm-Lüfter in Radial-Bauweise zur Verfügung, sondern bringt es auch auf einige Aluminiumfinnen und insgesamt vier Heatpipes. Davon sind zwei 8 mm dick, die verbleibenden anderen Pipes sind hingegen mit einem Durchmesser von 6 mm etwas dünner.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):
  • Sala

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Beim Kauf einer neuen Grafikkarte achten unsere Leser noch immer auf die Leistung des 3D-Beschleunigers. Aber auch die Lautstärke ist ein echtes K.O.-Kriterium geworden - vor allem bei Modellen, die sich nicht an die AMD-Vorlage halten. Die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo fällt in dieser Disziplin im Leerlauf zwar hinter das Referenzmodell zurück, bleibt dafür aber unter Last deutlich leiser. Während man unseren Testkandidaten im 2D-Betrieb mit 37,1 dB(A) nicht aus dem geschlossenen Testsystem heraushören konnte, blieb dieser auch im 3D-Betrieb mit einem maximalen Schallpegel von 50,1 dB(A) angenehm laufruhig und konnte sich vor das direkte AMD-Muster setzen. Letzteres war mit maximal 51,1 dB(A) etwas lauter unterwegs.

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Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt dafür die Leistungsaufnahme etwas höher aus, als wir es bisher von einer Radeon HD 7950 gewohnt waren. Im Leerlauf zog das Gesamtsystem mit unserem Testmuster 115,5 Watt aus der Steckdose. Unter Last waren es immerhin schon 322,6 Watt. Ein Plus von knapp sieben bzw. sechs Watt.

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Bei den Temperaturen kann das HIS-eigene Kühlsystem seine Muskeln voll ausspielen. Zwar wurde die kleine 28-nm-GPU mit 38 °C ein Grad wärmer als die Referenz, dafür blieb die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo unter Last deutlich kühler. Hier mussten wir unserem Testmuster einen Höchstwert von 64 °C attestieren. Das Referenzlayout von AMD wurde hier mit 72 °C schon deutlich wärmer. 

Insgesamt ist die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo eine leise Grafikkarte, die dank der etwas höheren Frequenzen von 900/1250 MHz minimal mehr aus der Steckdose zieht, dafür aber deutlich kühler und laufruhiger ihre Dienste verrichtet. Silent-Fans können hier bedenkenlos zuschlagen.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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HIS hat es schon vorgemacht und zumindest den Grafikchip seiner Radeon HD 7950 IceQ Turbo um 100 MHz beschleunigt, während der 3072 MB große Videospeicher weiterhin mit seinen 1250 MHz betrieben wird. Dies war uns natürlich nicht gut genug, und wir drehten weiter an den Reglern für Chip und Speicher. Nach zahlreichen Leistungs- und Stabilitätstests konnten wir unserem Muster noch höhere Taktraten entlocken. Am Ende unserer Overclocking-Tests standen schließlich stabile 1030/1450 MHz auf dem Zähler. Damit konnten wir um knapp elf Prozent an der Taktschraube drehen. Im Vergleich zur Referenz war das immerhin eine Taktsteigerung um 230 MHz bzw. knapp 28 Prozent. Den 3072 MB großen GDDR5-Videospeicher konnten wir sogar auf 1450 MHz übertakten. Zu beachten ist dabei, dass diese Werte nicht zwangsläufig mit jedem anderen Modell erreicht werden müssen, denn jede Grafikkarte ist ihr eigenes Unikat. 

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Mit seiner Radeon HD 7950 IceQ Turbo hat HIS eigentlich alles richtig gemacht. Zwar liegt die Leistungsaufnahme aufgrund der werksseitig höheren Frequenzen auf einem leicht höheren Niveau - wir mussten unserem Testmuster im Hinblick auf das Gesamtsystem einen Wert, der knapp sieben Watt über dem der Referenz lag, attestieren - dafür liegt die Leistung etwas über einer normalen Radeon HD 7950 und die Lautstärke deutlich unter dem Niveau des AMD-Musters. Unter Last mussten wir einen Maximal-Wert von guten 50,1 dB(A) messen. Die Referenz wurde hier mit 51,1 dB(A) etwas lauter.

Ihre Muskeln spielt der HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo klar bei den Temperaturen aus. Zwar liegt der Unterschied im Leerlauf mit gerade einmal einem Grad im Bereich der Messtoleranz, unter Last fällt dieser aber deutlicher aus. Hier stehen sich die 72 °C der Referenz und die 64 °C unseres heutigen Testkandidaten gegenüber. Auch im Overclocking-Test konnten wir dem Muster etwas höhere Taktraten entlocken, als es mit vergleichbaren Modellen möglich war, die wir bisher in unserer Redaktion testen konnten. Wir erreichten stabile 1030/1450 MHz. Ein Plus gegenüber den Werksfrequenzen, die immerhin schon bei 900 respektive 1250 MHz lagen, von weiteren 130 bzw. 200 MHz. Im Vergleich zu den AMD-Vorgaben gar eine Steigerung um 230/200 MHz.

Einzig beim Lieferumfang hätten wir gerne etwas mehr gesehen, denn hier beschränkt sich der Hersteller wieder einmal mehr nur auf das Wesentliche und gibt seiner Radeon HD 7950 IceQ Turbo lediglich alle benötigten Kabel und Adapter sowie einen Quick-Start-Guide samt Treiber-CD und einer CrossFire-Brücke mit auf den Weg. Ein actionreicher DirectX-11-Titel, mit dem man die Leistung seines neuen 3D-Beschleunigers gleich hätte austesten können, hätte dem Lieferumfang sicherlich nicht geschadet. 

Preislich mussten zum Testzeitpunkt knapp 355 Euro eingeplant werden, was im Vergleich zum preisgünstigsten "Tahiti Pro"-Ableger immerhin 30 Euro mehr waren. Wer auf der Suche nach einer leisen und zugleich schnellen Grafikkarte ist, ist hier also bestens aufgehoben.

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Insgesamt ist die HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo nicht von schlechten Eltern. Sie zeigt sich dank der höheren Taktraten etwas schneller, bleibt dafür aber auch deutlich kühler und leiser. 

HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo
Straßenpreis ca. 355 Euro
Homepage HIS-Produktseite
Technische Daten
GPU Tahiti Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt 900 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 240,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1792 (1D)
Shadertakt 900 MHz
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 28,8 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFireX
Lautstärke
Idle-Modus 37,1 dB(A)
Last-Modus 50,1 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 115,5 Watt
Last-Modus 322,6 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 38 °C
Last-Modus 64 °C

Für einen Award hat uns der "Wow"-Effekt gefehlt. Zwar fällt die Leistung der HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo etwas höher und die Temperaturen sowie die Lautstärke niedriger aus, doch ist der Hersteller beim Lieferumfang nicht gerade großzügig. Auch im Overclocking-Test lag man nur etwas über dem Durchschnitt. 

Positive Aspekte der HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo:

Negative Aspekte der HIS Radeon HD 7950 IceQ Turbo: