Test: Palit GeForce GTX 680 4 GB Jetstream

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palit-680-logoBereits kurz nach der Präsentation der GeForce GTX 680 kündigten die ersten Hersteller an, dass es auch Versionen der Karte mit 4 GB Grafikspeicher geben wird. Einige Benchmarks des ersten Tests der GeForce GTX 680 legten auch nahe, dass der Karte in hohen Auflösungen im Vergleich zur Radeon HD 7970 mit 3 GB der Speicher ausgeht. Bei der GeForce GTX 580 waren auch Versionen mit 1,5 und 3 GB verfügbar - erst im 3D Vision Surround konnten die 3-GB-Modelle aber ihre Stärken ausspielen. Ob das auch für die GeForce GTX 680 mit nun 4 GB gilt, klären wir auf den folgenden Seiten.

Palit stellte uns freundlicherweise eine GeForce GTX 680 Jetstream mit 4 GB Grafikspeicher zur Verfügung. Die nur "halb bestückte" Variante hatten wir bereits vor einigen Tagen im Test. Sie zeichnete sich besonders durch eine niedrige Idle- und Last-Laustärke sowie geringe Temperaturen aus. Mit ihrer werksseitigen Übertaktung konnte sie sich auch klar gegen das Referenzmodell durchsetzen.

Beide Varianten sind inzwischen in unserem Preisvergleich gelistet. Die Palit GeForce GTX 680 Jetstream mit 2 GB kostet hier 499 Euro, das 4-GB-Modell wird ab 579 Euro geführt.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Palit GeForce GTX 680 Jetstream Palit GeForce GTX 680 4 GB Jetstream
Straßenpreis ab 499 Euro ab 579 Euro
Homepage Palit-Produktseite Palit-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104 GK104
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1084 MHz + Boost 1006 MHz + Boost
Speichertakt 1575 MHz 1502 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2048 MB 4096 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 201,6 GB/Sek. 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1
Shadereinheiten 1536 (1D) 1536 (1D)
Textur Units 128 128
ROPs 32 32
Pixelfüllrate 34,7 Gigapixel 32,2 Gigapixel
Minimale Leistungsaufnahme 15 Watt 15 Watt
Maximale Leistungsaufnahme 215 Watt 215 Watt
SLI/CrossFire SLI SLI

Wir haben die beiden Jetstream-Modelle einmal gegenübergestellt, um die Unterschiede aufzuzeigen. Während die Karte mit 2 GB Grafikspeicher mit einer leichten Übertaktung arbeiten kann, belässt es Palit beim 4-GB-Modell bei der Referenztaktung. Dies bedeutet ein GPU-Takt von 1006 MHz, der per "GPU Boost" auf mindestens 1058 MHz angehoben werden kann. Die 4096 MB GDDR5-Speicher arbeiten mit 1502 MHz. Es bliebt bei der Anbindung über ein 256 Bit breites Speicherinterface und somit bei der Speicherbandbreite von 192,3 GB/Sek. 

Beide Karten unterscheiden sich nur durch die unterschiedlichen Taktraten sowie den Speicherausbau. Die Jetstream-Kühlung kommt auf beiden Karten zum Einsatz. Auf einige wenige Besonderheiten gehen wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer ein.

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GPU-Z liest die meisten technischen Daten der Palit GeForce GTX 680 4 GB Jetstream korrekt aus. Einzig mit dem Speicherausbau von 4 GB hat der Programmierer wohl noch nicht gerechnet. Einige Shops zeichnen das Modell mit 4 GB Grafikspeicher mit den gleichen Taktraten wie die 2-GB-Variante aus - hierbei handelt es sich dann wohl um einen klassischen Copy&Paste-Fehler.

Im Lieferumfang befindet sich neben der Karte noch das Handbuch, eine Treiber-CD, ein Dual-6-Pin zu 8-Pin-Adapter sowie jeweils ein DVI-zu-VGA- und HDMI-zu-DVI-Adapter.


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Bei einem ersten Blick auf die Karte ist kein Unterschied zwischen den beiden Modellen auszumachen. Die Jetstream-Kühlung nimmt eine Bauhöhe von drei Slots ein und arbeitet mit drei Lüftern. Der mittlere verfügt über einen Durchmesser von 90 mm, die beiden äußeren kommen auf 80 mm.

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Die drei Lüfter sitzen allerdings nicht senkrecht zum Heatsink, sondern sind leicht angewinkelt angebracht. Zudem arbeiten nicht alle mit der gleichen Drehrichtung, sondern drehen sich entgegengesetzt. Dies soll, wie auch die Ausrichtung der Lüfter, den Luftstrom optimieren und die Kühlung verbessern. Der mittlere, transparente Lüfter ist zusätzlich mit einer blauen LED versehen, die im Betrieb die Lüfterblätter beleuchtet.

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Wie auch das Modell mit 2 GB Grafikspeicher verfügt die 4-GB-Variante über jeweils einen 6-Pin und einen 8-Pin-Stromanschluss. Theoretisch können somit 300 Watt an die Karte gebracht werden. Palit gibt einen maximalen Verbrauch von 215 Watt an.

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Über die beiden SLI-Anschlüssen können bis zu vier Karten in einem SLI zusammengefasst werden. Durch den enormen Speicherausbau dürften besonders Freunde von Multi-Monitor-Systemen bei maximalen Settings und/oder Super-Sampling auf ihre Kosten kommen.

Fairerweise sei an dieser Stelle angemerkt, dass das Bild von der 2-GB-Version stammt, wie an den fehlenden Speicherchips zu erkennen ist. Die vorhandenen Lötpunkte sind beim 4-GB-Modell mit Speicherchips bestückt.

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Auf der Slotblende werden die üblichen Ausgänge sichtbar, die allesamt genutzt werden können. Bereit stehen zweimal Dual-Link-DVI sowie jeweils einmal Mini-HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2.

 


 

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Ein Blick auf die Rückseite der Karte zeigt dann auch, wo Palit die zusätzlichen Speicherchips untergebracht hat. Zu den acht Speicherchips auf der Vorderseite mit jeweils 256 MB gesellen sich noch weitere acht auf der Rückseite, so dass wir insgesamt bei 16 x 256 MB auf 4096 MB kommen.

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Natürlich bleibt es bei der Wahl der Speicherchips bei solchen aus dem Hause Hynix. Diese sind mit 1500 MHz spezifiziert, müssen im Falle des 4-GB-Modells der Jetstream aber ohne jegliche Kühlung auskommen. In unseren Tests kam es zu keinerlei Problemen.

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Nimmt man die Abdeckung der Karte mitsamt der Lüfter ab, wird der Blick auf den massiven Heatsink frei. Dieser besteht aus einem massiven Block direkt auf der GPU, aus dem vier Kupfer-Heatpipes hinausführen. Diese verteilen die Abwärme im Heatsink. Die Speicherchips und FETs sind ebenfalls vom Metallblock abgedeckt.

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In jedem Rechner sammelt sich über die Zeit etwas Staub an und so können wir die einfache Demontage der Lüfter nur befürworten. 

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Ein genauer Blick aus Richtung des PCI-Express-Slots präsentiert auch die vier Heatpipes in allen Details.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 301.10 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

Rage (OpenGL):

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

The Witcher 2 (DX9):

Metro 2033 (DX11):


Nun soll es aber endlich mit den Messwerten losgehen.

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Beim Idle-Stromverbrauch präsentiert sich die GeForce GTX 680 gewohnt stark. Die beiden Modelle von Palit verbrauchen ein paar Watt mehr als die Referenzversion. Dies dürfte aber weder auf der Stromrechnung noch für die Kaufentscheidung einen Ausschlag geben.

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Unter Last zieht der Verbrauch dann natürlich deutlich an. Die drei GTX-680-Modelle bewegen sich auf Niveau der Radeon HD 7970 - doch während des Referenzmodell noch mit leicht niedrigerem Verbrauch auftrumpfen konnte, liegen die beiden Palit-Modelle etwas darüber. Die Verdopplung des Speicher hat offenbar aber nur einen geringen Einfluss auf den Stromverbrauch. Vermutlich aber wird dies auch durch die Übertaktung des 2-GB-Modell kompensiert.

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Bei den Idle-Temperaturen können beide Jetstream-Modelle überzeugen. Mit 33 °C liegen sie gleichauf und sind noch einmal 3 °C kühler als das schon positiv auftrumpfende Referenzmodell.

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Unter Last wieder ein ähnliches Bild. Die Palit GeForce GTX 680 Jetstream mit 4 GB ist 1 °C wärmer als das 2-GB-Modell. Dies lässt sich aber nicht so ohne Weiteres auf den Speicherausbau zurückführen, sondern liegt innerhalb der Messtoleranzen.

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Wenig überraschend ist auch das gute Abschneiden bei der Idle-Lautstärke. Auch hier konnte das erste Jetstream-Modell schon überzeugen und ähnlich präsentiert sich nun auch die Variante mit 4 GB Grafikspeicher.

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Unter Last bleiben die Abstände gering, 0,2 dB(A) dürften für das menschliche Ohr kaum zu unterscheiden sein. Wie auch schon bei den Temperaturen setzt sich also der positive Eindruck, den wir bereits bei der Palit GeForce GTX 680 mit 2 GB Grafikspeicher gewinnen konnten, weiter fort.


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Zur Vollversion von Call of Duty: Modern Warfare 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Auch wenn wir bereits bei der 2-GB-Version der GeForce GTX 680 eine Limitierung bei 2560 x 1600 durch den Grafikspeicher vermuteten (was durch die Benchmarks widerlegt wurde), so stellt doch die Darstellung auf mehr als einem Monitor vermutlich die Herausforderung für eine GeForce GTX 680 mit 4 GB dar.

Wir haben die NVIDIA GeForce GTX 680 mit 2 und 4 GB einmal gegen eine AMD Radeon HD 7970 mit 3 GB Grafikspeicher bei einer Auflösung von 5760 x 1080 Pixel antreten lassen. Möglich wurde diese durch den Einsatz von drei Monitoren in einem 3D-Vision-Surround- und Eyefinity-Setup.

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Es zeigt sich sehr deutlich, dass bis auf wenige Ausnahmen, alle Karten dicht beisammen liegen. Einmal hat AMD die Nase vorne, ein anderes Mal wieder NVIDIA. Insgesamt aber fällt der Vorsprung der GeForce GTX 680 mit 4 GB gegenüber der 2-GB-Version zu gering aus. Selbst bei 5760 x 1080 ist der größere Speicherausbau also kein echtes Argument für den Kauf der Karte.

Wir haben uns daher einmal angeschaut, ob vielleicht besonders hohe Qualitätseinstellungen bzw. Super-Sampling-Anti-Aliasing den Vorteil aus den 4 GB Grafikspeicher ziehen können.


Wie in den bisherigen Benchmarks zu sehen war, lasten selbst 2560x1600 Pixel und nicht einmal die 3D-Vision-Surround-Auflösungen eine GeForce GTX 680 richtig aus. Bisher besteht als kaum ein Grund zu einer GeForce GTX 680 mit 4 GB Grafikspeicher zu greifen.

Super-Sampling Anti-Aliasing ist hier das Stichwort. Besonders The Elder Scrolls V Skyrim und Battlefield 3 sind hier beliebte Anwendungen, um die Bildqualität bis zu einem möglichen Maximum zu bringen. Hier ist der Grafikspeicher von entscheidender Bedeutung, somit haben auch wir uns an das Thema gewagt und die Palit GeForce GTX 680 Jetstream mit 4 GB gegen ein 2-GB-Referenzmodell gestellt. Vielen Dank an unseren Moderator Edgecrusher86 für die Unterstützung an dieser Stelle.

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4xSGSSAA

Bei einer Auflösung von 2560x1600 Pixel belegte Skyrim bei 4xSGSSAA 1918 MB im Grafikspeicher. Damit sollte eine GeForce GTX 680 mit 2 GB also noch keine Probleme haben.

alles
8xMSAA + 2xSGSSAA

Schon etwas anders schaut dies mit 8xMSAA und zusätzlichem 2xSGSSAA aus. Hier werden 3100 MB im Grafikspeicher belegt.

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8xMSAA + 4xSGSSAA

Ebenfalls deutlich über ihren Grenzen dürfte sich eine GeForce GTX 680 mit 2 GB Grafikspeicher bei 8xMSAA + 4xSGSSAA bewegen - 3127 MB werden belegt.

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8xSGSSAA

Ob eine GeForce GTX 680 mit 4 GB Grafikspeicher auch 8xSGSSAA noch flüssig darstellen kann, werden die Benchmarks zeigen müssen.

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Sehr schön ist zu sehen, wie die GeForce GTX 680 mit 2 GB Grafikspeicher zumindest bei 4xSGSSAA noch eine flüssige Darstellung erlaubt. Selbst hier aber ist ihr die Palit GeForce GTX 680 Jetstream mit 4 GB bereits überlegen. Gänzlich abgehängt wird sie dann wenn MSAA hinzukommt. Die Vorteile des größeren Grafikspeichers zeigen sich also sehr deutlich.


Der Jetstream-Kühler konnte wieder einmal unter Beweis stellen, dass er recht effizient arbeitet und für niedrige Temperaturen sorgt. Wie ein Overclocking mit der "GPU Boost"-Technologie funktioniert, haben wir ebenfalls im Launch-Artikel der GeForce GTX 680 ausführlich erläutert.

gtx-680-jetstream-4gb-evga

Inzwischen hat EVGA das Precision-Tool aktualisiert und erlaubt das Anheben der Spannung auf 1,175 Volt. Diesen Wert legten wir auch an, setzten das "Power Target" auf 133 Prozent (die neuste Version lässt nur noch 133 Prozent zu, zuvor waren es noch 150 Prozent) und tasteten uns bei GPU- und Speichertakt nach oben. Letztendlich konnten wir einen stabilen Betrieb bei einem GPU-Takt von +148 MHz und einem Speicher-Takt von +385 MHz sicherstellen. Die 2-GB-Version schaffte ein Plus von 173 MHz bei der GPU und von 445 MHz beim Speicher. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass von höheren Basiswerten ausgegangen worden ist.

Diese Taktsteigerung wirkte sich in den Benchmarks wie folgt aus:

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Natürlich hat eine Steigerung von Spannung und Takt auch Auswirkungen auf weitere Werte:

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Palit machte sich bei der GeForce GTX 680 Jetstream die gute Basis des ersten "Kepler"-Ablegers zu Nutze und präsentierte die derzeit schnellte Single-GPU-Grafikkarte, die unseren Testparcours bisher durchlaufen hat. Mit dem 4-GB-Modell geht Palit zurück auf die Taktraten der Referenzversion - spendiert der Karte allerdings die doppelte Speichermenge. Ansonsten sind keinerlei Änderungen am Design vorhanden, weder am PCB (abgesehen von den zusätzlichen Speicherchips) noch an der Kühlung.

Palit GeForce GTX 680 4 GB Jetstream
Straßenpreis ab 550 Euro
Homepage Palit-Produktseite
Technische Daten
GPU GK104
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt 1006 MHz + Boost
Speichertakt 1502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 192,3 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1535 (1D)
Textur Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 32,2 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke
Idle-Modus 34,6 dB(A)
Last-Modus 50,7 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 110,5 Watt
Last-Modus 374,4 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 33 °C
Last-Modus 72 °C

Den Vorsprung durch die werksseitige Übertaktung büßt das 4-GB-Modell natürlich ein. Noch schlimmer: Sie ist in weiten Teilen sogar langsamer als das Referenzmodell mit 2 GB. Grund hierfür ist der zusätzliche Verwaltungsaufwand durch den größeren Speicher. Dies kennen wir auch schon von der GeForce GTX 580 mit 1,5 bzw. 3 GB. Einige Hersteller gingen daher dazu über, den GPU-Takt um 10 bis 20 MHz anzuheben, um dies zu kompensieren. Palit hat bei der GeForce GTX 680 Jetstream mit 4 GB darauf verzichtet. Etwas schwächer präsentiert sich das 4-GB-Modell auch beim Overclocking.

Das Hauptaugenmerk aber dürfte für Palit wieder auf der Kühlung gelegen haben. Sowohl im Idle- wie auch im Last-Betrieb messen wir - besonders im letztgenanntem - deutlich niedrigere Temperaturen. Entscheidend ist aber, dass auch die Lautstärke im Vergleich zur Referenzversion reduziert wurde. Im Idle-Betrieb ist der Unterschied nur sehr gering, dafür unter Last umso größer.

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Den Nutzen des größeren Grafikspeichers sehen wir in Ansätzen im 3D Vision Surround mit 5760x1080 Pixel - auch wenn die Abstände hier noch sehr gering sind. Erst mit dem Super-Sampling Anti-Aliasing in Skyrim können wir die Vorteile des 4 GB großen Speichers zu Tage fördern. Wo eine GeForce GTX 680 mit 2 GB kaum noch flüssige Framezahlen darstellen kann, läuft die Szene mit der Palit GeForce GTX 680 Jetstream mit 4 GB Speicher flüssig durch.

Positive Aspekte der Palit GeForce GTX 680 4 GB Jetstream:

Negative Aspekte der Palit GeForce GTX 680 4 GB Jetstream: