Test: Sapphire Radeon HD 7770 OC und 7750 Ultimate

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sapphire-hd7770oc-hd7750-ultimateIn den letzten Wochen hatten wir so einige AMD-Grafikkarten im Test. Kein Wunder, denn mit Ausnahme der GeForce GTX 680 weiß NVIDIA der breit aufgestellten Radeon-HD-7000-Familie nicht viel entgegenzusetzen. Heute widmen wir uns zwei "Cape Verde"-Modellen, die ungleicher eigentlich nicht sein könnten. Während die Sapphire Radeon HD 7770 OC über ein eigenes Kühlsystem abseits vom Referenzlayout verfügt und obendrein auch noch mit höheren Taktraten ausgestattet ist, wird die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate komplett passiv gekühlt, muss sich dafür aber strikt an die Vorgaben halten, die AMD für das kleinere Serien-Mitglied vorsieht. Wir haben die Sapphire Radeon HD 7770 OC und die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate auf Herz und Nieren getestet.

Zugegeben: Die Sapphire Radeon HD 7770 OC und die Radeon HD 7750 Ultimate sind ein ungleiches Paar, zeigen aber durchaus, was mit AMDs kleinster DirectX-11.1-GPU alias "Cape Verde" möglich ist. Während die Radeon HD 7770 OC auf die schnellere "XT"-Variante setzt und obendrein von einem eigenen Kühlsystem abseits der Referenz auf Temperatur gehalten wird und zudem mit leicht höheren Taktraten ausgestattet ist, muss sich der kleine Bruder mit der "Pro"-Version zufriedengeben und sich strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede halten. Dafür gibt er dank eines aufwendigen Passiv-Kühlers, der mit zahlreichen Aluminiumfinnen und dicken Kupfer-Heatpipes versehen wurde, keinen einzigen Laut von sich. Wir haben die Sapphire Radeon HD 7770 OC und die Radeon HD 7750 Ultimate des gleichen Hauses durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours gejagt und den beiden Mittelklasse-Grafikkarten gehörig auf den Zahn gefühlt. 

Bevor wir jedoch mit unseren Messungen beginnen und mit den Benchmarks starten werden, wollen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur der beiden "Cape Verde"-GPUs werfen. Wie alle aktuellen Grafikkarten der Radeon-HD-7000-Familie werden auch diese Grafikprozessoren im fortschrittlichen 28-nm-Prozess gefertigt, sind mit rund 1,5 Milliarden Transistoren aber nicht mehr ganz so komplex wie "Pitcairn" oder gar "Tahiti". Die eingesparten Schaltungen sind zum großen Teil fehlenden Einheiten zuzuschreiben. Besitzt eine Radeon HD 7970 noch 32 Compute-Units, stehen den kleinen Schwestermodellen nur noch zehn bzw. acht solcher Shadergruppierungen zur Seite. Erhalten geblieben sind pro CU aber jeweils vier SIMD-Einheiten, die sich nochmals in 16 ALUs unterteilen. Daraus resultieren dann die spezifizierten 640 respektive 512 Streamprozessoren (10 x 4 x 16 bzw. 8 x 4 x 16). Da an jede CU eine Quad-TMU angeschlossen ist, besitzt die Radeon HD 7770 40 Textureinheiten, wohingegen der Radeon HD 7750 immerhin noch 32 TMUs zur Seite stehen. 

Keine Unterschiede zwischen beiden Testkandidaten gibt es innerhalb der Speicherausstattung, die im Vergleich zu "Tahiti" und "Pitcairn" aber nochmals kräftig beschnitten wurde. Zur Verfügung stehen nur noch zwei 64-Bit-Controller, die jeweils zwei 256-MB-Chips ansteuern. Somit bringen es beide "Cape Verde"-Ableger auf  insgesamt 1024 MB und einen 128 Bit breiten Datenbus. Eine Radeon HD 7800 konnte hier jeweils mit der doppelten Menge aufwarten. Die Frequenzen liegen auf einem von AMD gewohnt hohen Level. Während das kleinste Modell der Radeon-HD-7700-Familie standardmäßig mit 800/1125 MHz angetrieben wird, werden die 640 Streamprozessoren der Radeon HD 7770 mit mindestens 1000 MHz befeuert. Sapphire drehte zumindest bei seiner Radeon HD 7770 OC leicht an der Taktschraube und lässt Chip und Speicher mit 1150 bzw. 1250 MHz agieren. Auch der Referenz-Kühler musste einem eigenen System weichen, der der Radeon HD 7750 gar einem passiven Kühler. 

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Sapphire Radeon HD 7770 OCSapphire Radeon HD 7750 Ultimate
Straßenpreis ab 135 Euro Straßenpreis ab 105 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite Homepage Sapphire-Produktseite
Technische DatenTechnische Daten
GPU Cape Verde XT GPU Cape Verde Pro
Fertigung 28 nm Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt 1150 MHz GPU-Takt 800 MHz
Speichertakt 1250 MHz Speichertakt 1125 MHz
Speichertyp GDDR5 Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 80,0 GB/Sek. Speicherbandbreite 72,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 640 (1D) Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 1150 MHz Shadertakt 800 MHz
Textur Units 40 Textur Units 32
ROPs 16 ROPs 16
Pixelfüllrate 18,4 Gigapixel Pixelfüllrate 12,8 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire SLI/CrossFire CrossFire

Dank der werksseitigen Übertaktung fallen zumindest die Speicherbandbreite und die Pixelfüllrate der Sapphire Radeon HD 7770 OC leicht höher aus, als wir es bisher von einer Radeon HD 7770 gewohnt waren. Diese liegt jetzt bei 80,0 GB/Sek. bzw. bei 18,4 Gigapixel. Der passive Kandidat liegt mit Werten von 72 GB/Sek. und 12,8 Gigapixel pro Sekunde auf altbekanntem Niveau.

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Die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate dürfte leistungsmäßig einer normalen Radeon HD 7750 in nichts nachstehen, dafür aber völlig lautlos agieren. Ob die Temperaturen stimmen und wie das Overclocking-Potential der Grafikkarte ausfällt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten. Gleiches gilt für die Radeon HD 7770 OC, die sich leistungsmäßig über dem Pressesample direkt von AMD ansiedeln sollte.

Zunächst werfen wir aber noch einen genaueren Blick auf die Testkandidaten selbst.


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Die Sapphire Radeon HD 7770 OC hat rein äußerlich nichts mehr mit der Referenz gemein und kommt im Hersteller-typischen blau-schwarzen Design daher. Auch unter der Haube gibt es leicht höhere Taktraten als bei der Standard-Version.

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Das Printed-Circuit-Board (PCB) ist mit knapp 21 cm etwas länger als das Standard-Layout der US-amerikanischen Grafikschmiede. Vor allem die letzten Zentimeter unseres Testsamples machen einen sehr sparsamen Eindruck. Viele Leiterbahnen und Bauteile sind am hinteren Teil der Grafikkarte nicht zu finden. 

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Der Kühler selbst wird von einem mittig angebrachten Axiallüfter mit einem Durchmesser von 90 mm angetrieben und von zwei bis zu 8 mm dicken Heatpipes sowie einigen Kühlrippen unterstützt. Wie sich die Lösung in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz schlägt, erfährt man nur wenige Seiten weiter.

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Um unseren Testkandidaten mit ausreichend Strom versorgen zu können, bedarf es eines zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Steckers. Zusammen mit den 75 Watt, die über das PCIe-Interface zur Verfügung gestellt werden, könnte das Sample damit bis zu 150 Watt aus dem Netzteil saugen. So weit wird es aber nicht kommen: AMD beziffert die maximale Leistungsaufnahme auf gerade einmal 80 Watt.


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Auf der Slotblende stehen die üblichen Anschlüsse bereit: Ein DVI-Ausgang, zwei mini-DisplayPort-Anschlüsse und ein HDMI-Port. Alle vier Anschlüsse wurden dabei auf der unteren Hälfte der Slotblende positioniert - die obere Hälfte besitzt zur besseren Durchlüftung einige Lüftungsschlitze.

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Die Grundleistung der Sapphire Radeon HD 7770 OC liegt deutlich unter der einer Radeon HD 7800 oder gar Radeon HD 7900. Wer derzeit eine neue Grafikkarte benötigt, sich aber keinen dickeren 3D-Beschleuniger leisten kann, der kann später dank CrossFire-Unterstützung ein zweites Modell hinzustecken; sofern natürlich ein passendes Mainboard im heimischen PC werkelt. 

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Etwas dürftig ist der Lieferumfang der Sapphire Radeon HD 7770 OC ausgefallen. Hier gibt der Hersteller seinem jüngsten "Cape Verde"-Ableger gerade einmal einen Quick-Start-Guide, eine Treiber-CD, einen Adapter von DVI auf VGA und einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte mit auf den Weg. Zusätzlich ist nur noch ein HDMI-Kabel und ein Adapter von mini-DP auf DisplayPort im Karton zu finden - eine Dreingabe, die es so nicht bei jedem Hersteller gibt. 



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Nimmt man den Kühlkörper der Sapphire Radeon HD 7770 OC ab, kommt eine sehr sparsam wirkende Platine zum Einsatz, die mit knapp 21 cm exakt über die gleichen Abmessungen wie die Referenzkarte verfügt. Viele Leiterbahnen oder Bauteile sind im Bereich der Strombuchse nicht zu finden.  

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Die vier GDDR5-Chips fassen jeweils 256 MB an Daten und binden über zwei 64-Bit-Controller an. Bei der Stromversorgung sieht Sapphire eine 4+1-phasige Spannungsversorgung vor.

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Damit die Sapphire Radeon HD 7770 OC stets einen kühlen Kopf behält, verpasste Sapphire ihr einen eigenen Kühler. Dieser kann mit zwei 8 mm dicken Kupfer-Heatpipes, zahlreichen Aluminiumfinnen und einem mittig angebrachten Axiallüfter mit einem Durchmesser von 80 mm aufwarten. 



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Einen etwas anderen Weg hat Sapphire bei seiner Radeon HD 7750 Ultimate eingeschlagen. Diese muss sich strikt an die Vorgaben halten, die AMD bei der kleineren "Cape Verde"-GPU macht, kommt dafür aber ohne einen lärmenden Lüfters aus. Dank passiver Kühlung agiert sie nahezu lautlos und ist so vor allem für echte Silent-Fans einen Blick wert. 

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Das türkis-farbene Printed-Circuit-Board (PCB) unseres Testmusters misst knapp 17 cm in seiner Länge. Der mächtige Passiv-Kühler ragt darüber aber knapp 3 cm hinaus. Auch seitlich genehmigt er sich knapp 2 cm mehr Platz. 

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Das mächtige Kühlkonstrukt verzichtet auf einen aktiven Lüfter und hält den kleinen 28-nm-Chip damit lautlos auf Temperatur. Zum Einsatz kommt ein aufwendiges Heatpipe-System mit insgesamt vier bis zu 6 mm dicken Pipes und einigen Aluminiumfinnen.



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Ein Aufkleber direkt auf dem Kühlkörper der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate warnt vor hohen Temperaturen. 

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Die Dual-Slot-Blende bietet Platz für einen DVI-Anschluss, einen HDMI-Port und einen DisplayPort-Ausgang.

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Neben dem Quick-Start-Guide, der Treiber-CD und einem Adapter von DVI auf VGA liefert der Hersteller auch hier ein zusätzliches HDMI-Kabel mit. 



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Die "Cape Verde"-GPU ist deutlich kleiner als AMDs "Pitcairn"- oder gar "Tahiti"-Chip. Im Falle der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate kann sogar auf einen zusätzlichen Stromstecker verzichtet werden - die Grafikkarte begnügt sich laut Hersteller mit maximal 55 Watt. 

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Die vier kleinen Speicherchips werden nicht direkt vom Kühlsystem abgedeckt. Damit sie dennoch nicht am Hitzetod zugrunde gehen müssen, verpasste Sapphire ihnen eigene Passiv-Kühlkörper. Die Spannungsversorgung umfasst insgesamt drei Phasen.

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Direkt auf der GPU liegt eine kleine Kupfer-Platte, von der aus insgesamt vier bis zu 6 mm dicke Heatpipes die Abwärme weiter an die Aluminiumfinnen geben. Damit die heiße Abluft dennoch aus dem Gehäuse abtransportiert werden kann, empfehlen wir für eine ausreichende Belüftung mit langsam drehenden Lüftern im Gehäuse zu sorgen. Dann ist noch immer ein nahezu lautloses System möglich. 


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):
  • Sala

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 16xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 16xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 16xAA 16xAF

Rage (OpenGL):

  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 8xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 8xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Witcher 2 (DX9):

  • 1680x1050 AA aus 16xAF
  • 1680x1050 MLAA 16xAF
  • 1920x1080 AA aus 16xAF
  • 1920x1080 MLAA 16xAF
  • 2560x1600 AA aus 16xAF
  • 2560x1600 MLAA 16xAF

Metro 2033 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Auch wenn die Sapphire Radeon HD 7770 OC mit 36,8 dB(A) im Leerlauf etwas lauter zugange ist als die Referenz, darf sich unser Testmuster zu den leisesten Grafikkarten am Markt zählen. Unter Volllast erzeugt der 80-mm-Lüfter lediglich einen Schalldruck von maximal 48,6 dB(A). Leiser geht es nur mit der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate. Sie gibt dank des Passiv-Kühlers keinen einzigen Mucks von sich. 

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In Sachen Leistungsaufnahme liegt die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate an vorderster Stelle - kein anderer 3D-Beschleuniger war im 2D- oder 3D-Betrieb noch sparsamer. Wir mussten für das Gesamtsystem einen Maximal-Wert von 219 Watt messen. Das schnellere Schwester-Modell lag aufgrund der werksseitig höheren Taktraten in dieser Disziplin etwas über der Referenz, wenngleich der Unterschied von knapp unter neun Watt nicht sonderlich ins Gewicht fallen dürfte. Wir haben unter Volllast mit unserem zweiten Testsample bis zu 245,7 Watt gemessen. 

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temp-last

Passive Kühlsysteme sind vor allem eines: nahezu lautlos. Dieser Vorteil geht allerdings auf Kosten der Temperatur und damit unter Umständen auch auf Kosten der Lebensdauer eines Grafikchips. Da sich die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate aber nicht zu den hitzigsten Grafikkarten ihrer Art zählen muss und obendrein auch noch besonders sparsam ist, liegen die Temperaturen selbst unter Volllast auf einem unbedenklichen Niveau. Wir mussten während unseres Crysis-2-Tests einen Höchstwert von 72 °C messen. So warm werden manch andere Grafikkarten mit aktiver Kühlung. Die Sapphire Radeon HD 7770 OC blieb dank aktiver Belüftung mit 59 °C deutlich kühler und konnte sich so gegenüber der Referenz einen kleinen Vorsprung von rund sieben Grad verschaffen.

Für die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate sind unsere Messwerte eigentlich keine große Überraschung. Dank passiver Kühlung agiert sie völlig lautlos, gibt sich mit etwas weniger Saft aus dem Netzteil zufrieden, wird dafür aber vor allem unter Last deutlich wärmer. Dennoch liegen die 72 °C, die wir ihr unter Volllast attestieren mussten, noch im grünen Bereich und sind kein Grund zur Sorge. Da werden andere Grafikkarten selbst mit aktiver Kühlung wärmer. Die Sapphire Radeon HD 7770 OC hingegen genehmigt sich aufgrund der werksseitig höheren Frequenzen etwas mehr und agiert im 2D-Betrieb etwas lauter als die Referenz, bleibt dafür unter Last deutlich laufruhiger und kühler als unser Pressesample direkt von AMD.

Beide Sapphire-Modelle haben in den ersten Disziplinen eigentlich alles richtig gemacht. 


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Obwohl die Ausgangslage aufgrund des passiven Kühlers bei der Radeon HD 7750 Ultimate denkbar schlecht ist und Sapphire bei seiner Radeon HD 7770 OC schon ab Werk kräftig an der Taktschraube drehte, haben wir versucht, unsere beiden Testmuster an ihre Leistungsgrenze zu bringen. Tatsächlich konnten wir beiden Grafikkarten noch ein paar Megahertz entlocken. Der passive Vertreter durchlief unsere Benchmarks noch mit 880 respektive 1220 MHz fehlerfrei und erlaubte somit 80 bzw. 95 MHz mehr. Das größere Familienmitglied erlaubte hingegen 60 respektive 180 MHz mehr. Insgesamt eher durchschnittliche Ergebnisse.

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Die Sapphire Radeon HD 7770 OC und Radeon HD 7750 Ultimate können eigentlich nicht ungleicher sein. Während letztere mit der kleineren "Cape Verde"-GPU auskommen, sich strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede halten muss, sich dafür aber über ein passives Kühlsystem freuen kann, besitzt das Modell mit der höheren Modellbezeichnung eine etwas aufgemöbelte "Cape Verde XT"-GPU und obendrauf einen eigenen, aber aktiven Kühler. Sapphire demonstriert damit, was mit AMDs bisher kleinsten DirectX-11.1-GPU der Radeon-HD-7000-Familie alles möglich ist. 


Sapphire Radeon HD 7770 OC:

Wie schon die Sapphire Radeon HD 7870 OC und Sapphire Radeon HD 7850 OC aus unserem letzten Sapphire-Test ist auch die Radeon HD 7770 OC eine leise Grafikkarte, die dank höherer Taktraten mehr als ihre Referenz leistet. Die höheren Frequenzen lassen aber nicht nur die Bildrate nach oben schnellen, sondern auch die Leistungsaufnahme nach oben treiben. Während sich unser Pressesample im 3D-Betrieb noch mit 237,2 Watt (gemessen am Gesamtsystem) begnügte, zog das Testsystem mit der Sapphire Radeon HD 7770 OC hingegen bis zu 245,7 Watt aus der Steckdose und genehmigte sich damit fast neun Watt mehr als die Referenz. Im normalen 2D-Betrieb lag der Unterschied bei gerade einmal einem Watt. 

Seine Muskeln ausspielen kann vor allem das Kühlsystem, denn selbst unter Volllast blieb die filigrane 28-nm-GPU auf einem angenehm kühlen Temperatur-Niveau. Unser Thermometer zeigte einen Höchstwert von sehr guten 59 °C. Trotzdem schafften es die zahlreichen Aluminiumfinnen, die zwei dicken Kupfer-Heatpipes und der mittig angebrachte Axiallüfter mit einem Durchmesser von 80 mm für eine angenehm leise Geräuschkulisse zu sorgen. Schon im 2D-Betrieb agierte der Lüfter mit einem Schalldruck von 36,8 dB(A) sehr leise. Unter Volllast drehte er allerdings ein klein wenig auf. Ein Pegel von 48,6 dB(A) ist aber noch immer kein schlechtes Ergebnis.

Im Overclocking-Test ließ die Grafikkarte noch höhere Frequenzen zu und arbeitete mit 1210/1305 MHz noch fehlerfrei. Vergleicht man dieses Ergebnis aber mit anderen Modellen, die wir bislang bei uns auf dem Prüfstand stellen konnten, so ist dieser Wert leider nur durchschnittlich. Auch beim Lieferumfang zeigt sich Sapphire leider nicht besonders großzügig, liefert neben einem Quick-Start-Guide, einer Treiber-CD und allen benötigten Kabel und Adaptern auch ein zusätzliches HDMI-Kabel mit.

Preislich müssen für die Sapphire Radeon HD 7770 OC knapp 130 Euro eingeplant werden. Damit beträgt der Aufpreis zum günstigsten Modell in unserem Preisvergleich gerade einmal fünf Euro. 

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Die Sapphire Radeon HD 7770 OC sollte für aktuelle Spiele über ausreichend Power verfügen - ambitionierte Gamer sollten aber lieber zu einem höheren Modell greifen.

Leistungsmäßig positioniert sich die Sapphire Radeon HD 7770 OC über der Referenzkarte, befindet sich aber überwiegend im unteren Drittel unseres Testfeldes. Aktuelle Spiele sind auf ihr aber noch zu genießen. Wer qualitativ hohe Settings fährt und für die Zukunft gewappnet sein möchte, der sollte lieber etwas tiefer in die Tasche greifen. 

Sapphire Radeon HD 7770 OC
Straßenpreis ab 130 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Cape Verde XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt 1150 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 80,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 640 (1D)
Shadertakt 1150 MHz
Textur Units 40
ROPs 16
Pixelfüllrate 18,4 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 36,1 dB(A)
Last-Modus 47,1 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 103,8 Watt
Last-Modus 245,7 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 33 °C
Last-Modus 59 °C


Die Sapphire Radeon HD 7770 OC leistet etwas mehr als die Referenz und agiert zudem laufruhiger. Beim Lieferumfang zeigte sich der Hersteller aber sehr zurückhaltend - genau wie die Grafikkarte im Overclocking-Test.

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 7770 OC:

  • Sehr geringe Geräuschkulisse
  • Höhere Taktraten ab Werk

Negative Aspekte der Sapphire Radeon HD 7770 OC:

  • Spartanisches Zubehör 


Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate:

Die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate zielt auf eine ganz andere Zielgruppe ab als ihr großer Bruder. Sie soll ihren Einsatz überwiegend im heimischen Wohnzimmer finden und dort womöglich auch nicht ganz so ambitionierten Gamern ihre Leistung schenken. Letztere reicht zwar aus, um aktuelle Spieltitel ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern, für hohe Auflösungen und zusätzliche Bildverschönerungs-Modi reicht es aber bei weitem nicht. Zudem braucht man aufgrund der gewaltigen Abmessungen des Kühlsystems viel Platz im Gehäuse. Zwar ist das Printed-Circuit-Board (PCB) genauso lang wie das der Referenz, allerdings ragen die zahlreichen Aluminiumfinnen und die vier 6-mm-Heatpipes bis zu 3 cm darüber hinaus. 

Insgesamt schafft es das Kühlkonstrukt die Grafikkarte auf einem unbedenklichen Temperatur-Niveau zu halten. Selbst unter Volllast wurde die kleine, filigrane 28-nm-GPU nicht wärmer als 72 °C. Diese Marke durchbrechen andere Grafikkarten selbst mit aktiver Kühlung. Trotz der eher schlechten Ausgangslage durch das Kühlsystem und obwohl die Grafikkarte eigentlich nicht dafür gemacht ist, drehten wir in unserem Overclocking-Test weiter an den Reglern für Chip und Speicher und trieben unser Testmuster bis an seine Leistungsgrenze. Nach einigen Tests standen schließlich 880/1220 MHz auf dem Zähler. 

Zum Testzeitpunkt musste man für die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate etwa 105 Euro auf der hohen Kante haben. Günstiger wäre es mit der HIS Radeon HD 7750 iCooler gegangen. Sie war in unserem Preisvergleich zum damaligen Zeitpunkt für knapp 90 Euro zu haben. 

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Dank passiver Kühlung agiert die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate nahezu lautlos.

Die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate wurde trotz ihres passiven Kühlsystems nicht innerhalb ihrer Einheiten oder Taktraten beschnitten und leistet so genauso viel wie die Referenz.  

Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate
Straßenpreis ab 105 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Cape Verde Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt 800 MHz
Speichertakt 1125 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 72,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 800 MHz
Textur Units 32
ROPs 16
Pixelfüllrate 12,8 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 0 dB(A) - passiv
Last-Modus 0 dB(A) - passiv
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 95,3 Watt
Last-Modus 219,5 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 37 °C
Last-Modus 72 °C


Die Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate arbeitet dank ihre passiven Kühlsystem völlig lautlos, besitzt dafür kaum Reserven für kommende Spieletitel. Wer anstehende DirectX-11-Titel auch noch ruckelfrei und in hohen Qualitäts-Stufen genießen möchte, der sollte tiefer in den Geldbeutel greifen.

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate:

  • Dank passiver Kühlung lautlos
  • Genauso schnell wie die Referenz

Negative Aspekte der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate:

  • Spartanisches Zubehör