Test: Sapphire Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 OC

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sapphire hd7870_hd7850_oc_testErst kürzlich hatten wir einen näheren Blick auf zwei "Pitcairn"-Ableger von XFX werfen können. Vor allem mit seiner Radeon HD 7870 Black Edition konnte der AMD-Boardpartner in Sachen Leistung, Lautstärke und Overclocking-Potential punkten und sahnte schließlich unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award ab. Heute haben wir zwei weitere Vertreter der Radeon-HD-7800-Familie zum Test gerufen. Dieses Mal aus dem Hause Sapphire. Beide Modelle können mit einem eigenen Kühlsystem und ab Werk mit höheren Taktraten aufwarten. Ob sie mit der Konkurrenz gleichziehen oder diese gar überholen können, wollen wir in diesem Artikel klären. Wir haben die Sapphire Radeon HD 7870 OC und die Radeon HD 7850 OC auf den Prüfstand gestellt.

Als die US-amerikanische Grafikschmiede Anfang März mit der "Pitcairn"-GPU (zum Launch-Test der Radeon HD 7870 und 7850) zum nächsten Schlag gegen NVIDIA ausholte, waren die beiden Grafikkarten noch längst nicht verfügbar. Erst knapp zwei Wochen später lagen die Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 in den Regalen der Händler. In unserer Redaktion trudelten die ersten Testkandidaten sogar noch etwas später ein. Erst vier Wochen nach dem offiziellen Marktstart versorgte uns XFX mit seinen beiden Black-Edition-Modellen (zum Test), die man uns schon auf der CeBIT 2012 in Hannover zeigte, aber noch keine näheren Details nennen wollte bzw. dies von AMD aus nicht durfte. Vor allem die XFX Radeon HD 7870 Black Edition wusste zu gefallen und konnte dank einer guten Leistung, eines leisen Betriebsgeräusches und eines gewaltigen Overclocking-Potentials unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award einsacken. 

Heute wollen wir uns zwei ähnlichen 3D-Beschleunigern aus dem Hause Sapphire widmen. Sowohl die Sapphire Radeon HD 7870 OC wie auch die Sapphire Radeon HD 7850 OC kommen ab Werk mit höheren Taktraten aus und verfügen über ein eigenes Kühlsystem, das mit jeweils zwei Axiallüftern, zahlreichen Aluminiumfinnen und dicken Kupfer-Heatpipes ausgestattet ist. Bei den Taktraten ist Sapphire nicht ganz so aggressiv gewesen wie die Konkurrenz. Während XFX seine beiden "Pitcairn"-Flaggschiffe mit 975/1250 bzw. 1100/1250 MHz ins Rennen schickte, erhöhte Sapphire die Frequenzen lediglich auf 920/1250 respektive 1050/1250 MHz. Damit dürften sich beide Vertreter leistungsmäßig zwischen den beiden XFX-Modellen und der jeweiligen Referenz einpendeln. Ob die Dual-Slot-Kühler eine ähnlich gute Effizienz besitzen und sich die beiden Grafikkarten ähnlich gut übertakten lassen, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

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Bevor wir die beiden Testmuster allerdings durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours schicken und einen näheren Blick auf die Karten werfen, wollen wir noch einmal die Architektur der beiden Chips durchleuchten. Beide Samples basieren auf AMDs neuester "Pitcairn"-GPU, die bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band läuft und rund 2,8 Milliarden Transistoren unterhalten muss. Im Vergleich zum bisherigen "Tahiti"-Flaggschiff ist "Pitcairn" allerdings kräftig beschnitten worden. Legte die Radeon HD 7970 noch 32 CUs und damit 2048 Streamprozessoren in die Waagschale, bleiben "Pitcairn XT" noch 20 Compute-Units erhalten. Da jede CU jeweils vier SIMD-Einheiten, die nochmals je 16 ALUs bereithalten, beherbergt, stehen der Radeon HD 7870 noch 1280 Streamprozesoren zur Verfügung (20 x 4 x 16). Die Quad-TMU pro CU ist aber auch "Pitcairn" geblieben, weswegen dem "XT"-Chip immerhin noch 80 Textureinheiten zur Verfügung stehen. Die kleinere Radeon HD 7850 muss abermals Abstriche bei den Einheiten hinnehmen. AMD strich ihr vier weitere CUs, weswegen noch 1024 Streamprozessoren bzw. 64 TMUs übrig bleiben.

Dem Rotstift zum Opfer gefallen sind im Vergleich zu "Tahiti" auch zwei 64-Bit-Controller. Damit verfügen unsere heutigen Testkandidaten nicht mehr über einen 384 Bit breiten Datenbus, sondern nur noch über ein 256-Bit-Interface. An jeden der vier erhalten gebliebenen Speichercontrollern sind weiterhin zwei 256-MB-Chips des Typs GDDR5 angeschlossen, weswegen beide Grafikkarten auf insgesamt 2048 MB an Videospeicher zurückgreifen können. Bei dieser Speicherausstattung besitzen die zwei Modelle 32 Raster-Operations-Units. Bei den Taktraten fährt AMD ein gewohnt hohes Level und lässt die schnellere von beiden standardmäßig mit 1000/1200 MHz arbeiten. Das langsamere Schwester-Modell rechnet hingegen mit 860/1200 MHz. Sapphire drehte bei seinen OC-Editions zudem weiter an der Taktschraube und lässt seine jüngsten "Pitcairn"-Ableger mit 1050/1250 respektive 920/1250 MHz arbeiten und ersetzte zudem den langweiligen Referenzkühler gegen ein eigenes Dual-Fan-Modell.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Sapphire Radeon HD 7870 OCSapphire Radeon HD 7850 OC
Straßenpreis ab 315 Euro Straßenpreis ab 230 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite Homepage Sapphire-Produktseite
Technische DatenTechnische Daten
GPU Pitcairn XT GPU Pitcairn Pro
Fertigung 28 nm Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1050 MHz GPU-Takt 920 MHz
Speichertakt 1250 MHz Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5 Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek. Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1280 (1D) Shadereinheiten 1024 (1D)
Shadertakt 1050 MHz Shadertakt 920 MHz
Textur Units 80 Textur Units 64
ROPs 32 ROPs 32
Pixelfüllrate 33,6 Gigapixel Pixelfüllrate 29,4 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire SLI/CrossFire CrossFire

Dank der höheren Frequenzen fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate der Sapphire Radeon HD 7870 OC und Radeon HD 7850 OC etwas höher aus. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher beider Karten schaufelt nun 160 GB pro Sekunde an Daten heran, wohingegen die Pixelfüllrate jetzt 33,6 bzw. 29,4 Gigapixel pro Sekunde beträgt.

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Damit dürfte die Leistung der beiden Grafikkarten klar über der der Referenz liegen. Wie sich die beiden Testkandidaten in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz schlagen und was aus ihnen im Overclocking-Test noch herauszuholen ist, klären wir auf den nächsten Seiten. Zunächst werfen wir aber noch einen näheren Blick auf die beiden Testkandidaten selbst.


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Das erste Sample im Bunde ist die Sapphire Radeon HD 7870 OC. Sie fügt sich optisch den bisherigen Eigenlösungen der Radeon-HD-7000-Serie an und kann mit einem eigenen Dual-Fan-Kühler aufwarten. Unter der Haube blieb größtenteils alles beim Alten. Lediglich die Taktraten fallen mit 1050/1250 MHz um jeweils 50 MHz höher aus.

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Wirft man einen Blick auf die Rückseite unseres Testkandidaten, so sind keinerlei Änderungen im Vergleich zum Referenzlayout ausfindig zu machen. Zwar ist das Printed-Circuit-Board (PCB) blau gefärbt, doch misst die Platine weiterhin ihre gewohnten 24 cm. 

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Die beiden Axiallüfter können mit einem Durchmesser von jeweils 80 mm aufwarten. Darunter stehen dem Dual-Slot-System aber auch einige Aluminiumfinnen und vier Kupfer-Heatpipes zur Verfügung. Von letzteren gibt es jeweils zwei 6- und zwei 8-mm-Modelle. 

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Um die Grafikkarte ausreichend mit Strom versorgen zu können, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Damit könnte die Sapphire Radeon HD 7870 OC bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert die US-amerikanische Grafikschmiede allerdings auf nur 175 Watt. Auch die leicht höheren Frequenzen lassen das Modell mit Sicherheit nicht ganz so viel schlucken. 


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Auf der Slotblende gibt es in Sachen Anschluss-Vielfalt keinerlei Unterschiede zum Pressesample von AMD. Hier warten DVI, HDMI und mini-DisplayPort auf ihre Verwendung. Von letzteren gibt es gleich zwei Ausgänge. 

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Auch CrossFire-Unterstützung ist gegeben. Da allerdings nur noch ein solcher Connector verbaut ist, lassen sich nur noch zwei gleichwertige Grafikkarten im Multi-GPU-Betrieb kombinieren. Erhöht wird die Leistung dadurch aber natürlich trotzdem. 

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Beim Lieferumfang zeigt sich Sapphire leider sehr zurückhaltend und liefert seiner Radeon HD 7870 OC lediglich alle benötigten Kabel und Adapter sowie einen Quick-Start-Guide samt Treiber-CD mit. Allerdings ist auch eine CrossFire-Brücke und ein hochwertiges HDMI-Kabel im Karton zu finden.


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Nimmt man das Kühlsystem von der Sapphire Radeon HD 7870 OC, kommt das Standard-PCB von AMD zum Vorschein. Wie gewohnt ist auch die 28-nm-GPU zur besseren Kühlung um 45 Grad gedreht.

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Wie die Referenzplatine besitzt auch das Sapphire-Modell eine fünfphasige Spannungsversorgung. Die Speicherchips werden zudem von einer Kupfer-Platte passiv auf Temperatur gehalten und vom darüber liegenden Kühlkörper mit versorgt.

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Der Dual-Slot-Kühler besitzt insgesamt vier Kupfer-Heatpipes. Zwei davon haben einen Durchmesser von 8 mm, die verbleibenden anderen zwei Pipes sind mit 6 mm etwas dünner. Dazu kommen zahlreiche Aluminiumfinnen und zwei 80-mm-Lüfter auf der gegenüberliegenden Seite.


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Auch der kleine Bruder der Sapphire Radeon HD 7870 OC kann mit einem Dual-Fan-Kühler und leicht höheren Frequenzen aufwarten. Zum optischen Gesamtkonzept zählt ein blau-farbiges PCB und ein schwarz-silberner Kühler - wie man es eben von Sapphire her kennt.

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Das Printed-Circuit-Board (PCB) ist mit knapp 20 cm etwas kürzer als das andere Serien-Mitglied. Rückseitig gibt die Grafikkarte aber ebenfalls keine Überraschungen preis.

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Der Kühler nimmt zwei Slots in der Höhe ein und wird von zwei 70-mm-Lüftern in Axial-Bauweise angetrieben. Darunter verbergen sich außerdem zwei 8 mm dicke Heatpipes.


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Um dem Stromhunger der Sapphire Radeon HD 7850 OC gerecht zu werden, bedarf es eines zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckers, womit unser Sample theoretisch bis zu 150 Watt aus dem Netzteil ziehen könnte. Die maximale Leistungsaufnahme gibt AMD aber nur auf 130 Watt an. Aufgrund der höheren Werks-Frequenzen dürfte man allerdings ein klein wenig über dieser Marke liegen.

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Wie schon bei der Sapphire Radeon HD 7870 OC stehen auch auf der Slotblende der Sapphire Radeon HD 7850 OC zwei mini-DisplayPort-Anschlüsse, ein HDMI-Port und ein DVI-Anschluss bereit.

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Beim Lieferumfang weicht Sapphire nicht vom Inhalt des größeren Familienmitglieds ab und liefert lediglich einen Quick-Start-Guide samt Treiber-CD, alle benötigten Kabel und Adapter sowie eine CrossFire-Brücke und einen Sapphire-Aufkleber für das Gehäuse mit. Das zusätzliche HDMI-Kabel ist auch hier zu finden.


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Unterhalb des Kühlsystems der Radeon HD 7850 OC hält sich der Hersteller strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede und spendierte seinem jüngsten "Pitcairn"-Zuwachs eine vierphasige Spannungs-Versorgung. Die Speicherchips bekommen zudem eine Extra-Phase.

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Die acht Speicherchips des Typs GDDR5 fassen jeweils 256 MB an Daten und bringen es somit auf eine Gesamtkapazität von 2048 MB. Jeweils zwei der Speicherchips teilen sich intern einen 64-Bit-Controller, womit ein Speicherinterface von 256 Bit zur Verfügung steht.

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Im Vergleich zum großen Bruder muss die Sapphire Radeon HD 7850 OC mit zwei Heatpipes weniger auf der Brust auskommen. Diese bringen es dafür auf einen Durchmesser von jeweils 8 mm. Dazu gibt es zahlreiche Aluminiumfinnen und zwei 70-mm-Lüfter.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):
  • Sala

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 16xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 16xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 16xAA 16xAF

Rage (OpenGL):

  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 8xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 8xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Witcher 2 (DX9):

  • 1680x1050 AA aus 16xAF
  • 1680x1050 MLAA 16xAF
  • 1920x1080 AA aus 16xAF
  • 1920x1080 MLAA 16xAF
  • 2560x1600 AA aus 16xAF
  • 2560x1600 MLAA 16xAF

Metro 2033 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Während sich die Sapphire Radeon HD 7870 OC und die Sapphire Radeon HD 7850 OC im Leerlauf in Sachen Lautstärke im breiten Mittelfeld positionieren und damit minimal lauter agieren als ihre jeweiligen Referenz-Karten, führen sie unter Last klar das Feld an und zählen damit zu den leisesten Grafikkarten am Markt. Für die Radeon HD 7870 OC haben wir einen Maximal-Wert von 49,2 dB(A) gemessen. Der kleine Bruder blieb mit einem Schalldruck von maximal 48,8 dB(A) sogar noch etwas laufruhiger.

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strom-last

Keine große Überraschung bei der Leistungsaufnahme. Aufgrund der höheren Frequenzen genehmigen sich beide Testkandidaten sowohl im 2D- wie auch im 3D-Betrieb etwas mehr, als wir es bislang von einer Radeon HD 7870 bzw. Radeon HD 7850 gewohnt waren. Der Unterschied unter Volllast betrug für den "Pitcairn XT"-Ableger knapp zwölf Watt, bei "Pitcairn Pro" hingegen rund sechs Watt (gemessen jeweils am Gesamtsystem).

temp-idle

temp-last

Bei den Temperaturen kann das Sapphire-eigene Kühlsystem voll seine Muskeln ausspielen und die filigranen 28-nm-GPUs stets auf einem sehr niedrigen Temperatur-Niveau halten. Unter Last zeigte unser Thermometer gerade einmal bis zu 63 °C an, wohingegen es bei der Referenz schon bis zu 71 °C waren - ein Vorsprung von fast zehn Grad.

Schon in den ersten drei Disziplinen können die Sapphire Radeon HD 7870 OC und die Sapphire Radeon HD 7850 OC gefallen. Zwar fällt die Leistungsaufnahme aufgrund der werksseitigen Übertaktung bei beiden Testkandidaten etwas höher aus, dafür bleiben das Betriebsgeräusch und vor allem die Temperaturen auf einem deutlich niedrigeren Level. Silent-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein nervtötendes Spulenpfeifen konnten wir bei beiden Testmustern nicht ausfindig machen. 


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Sapphire hat es schon vorgemacht und seine beiden OC-Editions der Radeon-HD-7800-Familie ab Werk mit höheren Taktraten ausgestattet. Um herauszufinden, wie weit man theoretisch noch gehen könnte, drehten wir bei beiden Modellen abermals an den Reglern für Chip und Speicher. An die guten XFX-Werte kamen wir allerdings nicht heran. Trotzdem können sich die 1175/1430 MHz der Radeon HD 7870 OC durchaus sehen lassen, da dieser Wert ebenfalls leicht über dem Durchschnitt liegt, wenn man diesen mit anderen Testmodellen, die wir bislang in der Redaktion auf dem Prüfstand stellen konnten, vergleicht. Die etwas langsamere Radeon HD 7850 OC machte hingegen 1050 respektive 1420 MHz mit - eine Steigerung von weiteren 130 bzw. 170 MHz. 

Das Overclocking wirkte sich leistungsmäßig wie folgt aus:

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Als wir vor noch nicht allzu langer Zeit zwei ähnliche Modelle aus dem Hause XFX getestet haben, war uns klar, dass der Hersteller die Messelatte für andere Konkurrenz-Karten sehr hoch gelegt hatte. Zwar bleiben auch die beiden Sapphire-Karten des heutigen Tests angenehm laufruhig, doch fällt die Leistung aufgrund der nicht ganz so aggressiven Übertaktung etwas geringer aus. Auch beim Overclocking kommen die Sapphire Radeon HD 7870 OC und Radeon HD 7850 OC nicht an die Ergebnisse von XFX heran. Dafür sind die beiden übertakteten "Pitcairn"-Grafikkarten aus dem Hause Sapphire etwas günstiger. 


Sapphire Radeon HD 7870 OC:

Die Sapphire Radeon HD 7870 OC ist eine leise und zugleich schnelle Grafikkarte. Dank der werksseitigen Übertaktung von 1000/1200 auf 1050/1250 MHz fällt die Leistung im Vergleich zur Referenz etwas höher aus. Die schnelleren Frequenzen gehen aber auf Kosten der Leistungsaufnahme. Hier mussten wir für unser Gesamtsystem einen Wert von bis zu 312,5 Watt messen. Das Pressesample direkt von AMD begnügte sich noch mit runden 300 Watt. Im normalen 2D-Betrieb war der Unterschied hingegen etwas mehr als acht Watt. 

Highlight der Sapphire Radeon HD 7870 OC ist das eigene Kühlsystem. Während der Referenzkühler noch auf ein Radialsystem setzt, hat sich Sapphire für seinen jüngsten "Pitcairn"-Ableger für zwei Axiallüfter entschieden, die zudem von einigen Aluminiumfinnen und von insgesamt vier bis zu 8 mm dicken Kupfer-Heatpipes unterstützt werden. Damit behält der 3D-Beschleuniger selbst unter Volllast einen kühlen Kopf. Unser Thermometer zeigte einen Höchstwert von gerade einmal 63 °C an - die Referenz durchbrach hier schon die 70-°C-Marke. Auch bei der Lautstärke hat Sapphire alles richtig gemacht. Zwar drehen die beiden Axiallüfter im normalen Windows-Betrieb minimal lauter auf, als es der Referenzlüfter tut, dafür bleibt die Sapphire Radeon HD 7870 OC im 3D-Betrieb deutlich ruhiger. Wir mussten einen Schallpegel von maximal 49,2 dB(A) messen, womit sich der Testkandidat zu den leisesten Grafikkarten seiner Art zählen durfte.

Im Overclocking-Test konnten wir die Taktraten noch weiter erhöhen, wenngleich wir leider keine neuen Spitzenwerte erzielen konnten. Diese bleiben noch immer der XFX Radeon HD 7870 Black Edition aus unserem letzten "Pitcairn"-Test vorenthalten. Trotzdem kann sich unser Ergebnis durchaus sehen lassen: Selbst mit 1175 respektive 1430 MHz durchlief der 3D-Beschleuniger unsere Tests fehlerfrei. 

Weniger gefallen hat uns wieder einmal mehr der Lieferumfang, denn wie so häufig beschränkt sich Sapphire fast nur auf das Wesentliche. Auch wenn man sich mit einem zusätzlichen HDMI-Kabel etwas von der Konkurrenz absetzen kann, zählen der Quick-Start-Guide, die Treiber-CD und alle benötigten Kabel und Adapter zur Durchschnitts-Ausstattung einer jeden Grafikkarte. Die Zeiten, in denen der Hersteller beispielsweise DiRt 2 oder dessen Nachfolger als Download-Gutschein mit in den Karton packte, sind vorbei. 

Preislich musste man für die Sapphire Radeon HD 7870 OC zum Zeitpunkt des Tests rund 315 Euro einplanen und somit einen Aufpreis gegenüber der günstigsten "Pitcairn XT"-Karte von etwa 30 Euro in Kauf nehmen. Angesichts der höheren Taktraten und der guten Leistung des Kühlsystems eigentlich hinnehmbar.

allesHohe Taktraten, niedrige Temperaturen und ein leises Betriebsgeräusch lassen uns unseren heiß begehrten Award zücken 
Sapphire Radeon HD 7870 OC
Straßenpreis aab 315 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Pitcairn XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1050 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1280 (1D)
Shadertakt 1050 MHz
Textur Units 80
ROPs 32
Pixelfüllrate 33,6 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 36,4 dB(A)
Last-Modus 49,2 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 113,1 Watt
Last-Modus 312,5 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 34 °C
Last-Modus 63 °C

Die sehr niedrige Geräuschkulisse, die gute Leistung des Kühlsystems und die ohnehin nicht schlechte Performance lassen uns nicht weiter zögern und unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award zücken. Herzlichen Glückwunsch!

excellent award

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 7870 OC:

  • Sehr geringe Geräuschkulisse
  • Hohe Taktraten ab Werk

Negative Aspekte der Sapphire Radeon HD 7870 OC:

  • Spartanisches Zubehör

 


Sapphire Radeon HD 7850 OC:

Unser Fazit zur Radeon HD 7850 OC fällt nicht viel anders aus als beim größeren Familienmitglied. Auch dieser "Pitcairn"-Ableger weiß auf ganzer Linie zu gefallen. Mit einer Geräuschkulisse von maximal 48,8 dB(A) bleibt er sogar noch einmal etwas laufruhiger als der große Bruder und schafft es trotzdem die filigrane 28-nm-GPU auf kühle 58 °C herunter zu kühlen. Kein anderer 3D-Beschleuniger des Testfeldes blieb noch kühler oder laufruhiger. Auch in Sachen Overclocking konnten wir die Regler für Chip und Speicher weiter nach oben treiben. Nach zahlreichen Stabilitätstests ließ die Sapphire Radeon HD 7850 OC 1050/1420 MHz über sich ergehen. Das ist eine Erhöhung von weiteren 130 respektive 170 MHz und das, obwohl die Werks-Frequenzen schon 60 bzw. 50 MHz über den Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede lagen.

Unser größter Kritikpunkt ist auch hier der Lieferumfang. Auch hier beschränkt sich der Hersteller leider nur auf das Wesentliche. Eine weitere Dreingabe in Form eines actionreichen DirectX-11-Titels, mit dem man die Leistung der neuen Grafikkarte gleich hätte austesten können, hätten wir gerne noch gesehen. Trotzdem ist auch hier ein zusätzliches HDMI-Kabel im Lieferumfang zu finden.

Der Aufpreis gegenüber der günstigsten Radeon HD 7850 betrug zum Testzeitpunkt ebenfalls knapp 30 Euro. Insgesamt 230 Euro müssen für die Sapphire Radeon HD 7850 OC investiert werden. 

allesHohe Taktraten, niedrige Temperaturen und ein leises Betriebsgeräusch lassen uns auch hier den Excellent-Hardware-Award zücken 

 Insgesamt eine leise Grafikkarte mit gutem Kühlsystem.

Sapphire Radeon HD 7850 OC
Straßenpreis ab 230 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Pitcairn Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 920 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1024 (1D)
Shadertakt 920 MHz
Textur Units 64
ROPs 32
Pixelfüllrate 29,4 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 36,2 dB(A)
Last-Modus 48,8 db(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 112,6 Watt
Last-Modus 273,1 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 33 °C
Last-Modus 58 °C

Auch die Sapphire Radeon HD 7850 OC ist nicht von schlechten Eltern und steht ihrem großen Bruder in nichts nach. Die Geräuschkulisse und das Temperaturen sind sogar noch etwas besser.

excellent award

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 7850 OC:

  • Angenehm leise
  • Hohe Taktraten ab Werk

Negative Aspekte der Sapphire Radeon HD 7850 OC:

  • Spartanisches Zubehör