Test: XFX Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 Black Edition

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xfx hd7870_hd7850_black_edition_2gbAls AMD vor gut vier Wochen seine beiden neuen Grafikkarten der gehobenen Mittelklasse alias Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 der breiten Öffentlichkeit präsentierte, vertröstete man seine Käufer noch um knapp zwei Wochen. Die Grafikkarten sollten erst ab dem 19. März und damit nur wenige Tage nach der CeBIT 2012 in den Regalen der Händler stehen. Während der Messetage in Hannover konnten wir dennoch einige Eigenlösungen der beiden „Pitcairn“-Ableger ausfindig machen, die mit höheren Taktraten und eigenen Kühlsystemen aufwarten sollten. Genaue Details wollten uns die Hersteller zum damaligen Zeitpunkt allerdings nicht verraten. Auch auf dem Stand von XFX zeigte man uns entsprechende Ableger. Wir haben die neue XFX Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 Black Edition zu uns in die Redaktion gerufen und ihnen kräftig auf den Zahn gefühlt.

Am 5. März ließ AMD den Vorhang für seine beiden neuen Mittelklasse-Grafikkarten fallen und stellte die Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 offiziell in Dienst. Erhältlich sollten die beiden 3D-Beschleuniger aber erst ab dem 19. März sein. Trotzdem konnten wir auf der CeBIT 2012 in Hannover einige Hersteller-Karten ausfindig machen, die sich nicht an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede halten mussten, sondern unter der Haube des eigenen Kühlsystems mit höheren Taktraten aufwarten sollten. Nähere Details gab es nur unter der Hand und nicht für unsere Leser. Auch auf dem Stand von XFX zeigte man uns zwischen zahlreichen hübschen Messebabes seine kommenden Ableger. Zu diesem Zweck lud man für einen Tag Gina Lisa ein, die den Stand des Herstellers unsicher machen durfte – irgendwie passen „Doppel D“ und „Dual-Fan“ ja zusammen.

Wir haben die XFX Radeon HD 7870 Black Edition und ihren kleinen Bruder nun zu uns in die Redaktion gerufen und die beiden Grafikkarten durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours gejagt. Während auf der XFX Radeon HD 7850 1024 Streamprozessoren zur Verfügung stehen, bringt es der Vertreter mit der höheren Modellbezeichnung auf 1280 Streamprozessoren. Beide Grafikkünstler können auf einen 2048 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, der in beiden Fällen über einen 256 Bit breiten Datenbus angebunden ist und mit 1250 MHz angetrieben wird – ein Plus von immerhin 50 MHz gegenüber der Referenz. Auch bei den Taktraten des Grafikprozessors gibt es Unterschiede. Wird die Radeon HD 7870 Black Edition mit 1100 MHz befeuert, treibt man das kleine Schwestermodell mit 975 MHz an. Ein Upgrade gegenüber unserem Pressesample direkt von AMD von immerhin 100 respektive 115 MHz. Obendrauf gibt es einen eigenen Dual-Fan-Kühler, den man mit zwei 75-mm-Lüftern, vier dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen ausstattete.

In der Vergangenheit konnte XFX mit seinen Black-Edition-Modellen durchaus punkten. Sowohl was Leistung und Lautstärke betrifft, als auch das Overclocking-Potential. Ob der Hersteller an diesen Erfolgen anknüpfen kann, soll dieser Test klären.

Beide Testmuster basieren auf AMDs jüngstem Streich: Der „Pitcairn“-GPU. Diese läuft bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band und muss rund 2,8 Milliarden Transistoren unterhalten. Im Vergleich zum aktuellen „Tahiti“-Flaggschiff, hat AMD aber kräftig den Rotstift angesetzt. Konnte das aktuell schnellste Single-GPU-Modell der US-Amerikaner noch mit 32 Compute-Units aufwarten, stehen auf der Radeon HD 7870 noch 20 solcher Shader-Gruppierungen bereit. Jede CU beherbergt dabei vier SIMDs mit jeweils 16 ALUs. Damit stehen „Pitcairn XT“ immerhin noch 1280 Streamprozessoren zur Seite. Bei der Radeon HD 7850 mussten noch einmal vier CUs weichen, weswegen hier nur noch 1024 Streamprozessoren zur Verfügung stehen. Da an jede CU jeweils vier Textureinheiten angeschlossen sind, bringen es die beiden Testkandidaten auf 80 bzw. 64 TMUs.

Bei der Speicheranbindung gibt es zwischen beiden Modellen keinerlei Unterschiede. Zieht man allerdings die Radeon HD 7970 erneut zum Vergleich heran, so sind zwei 64-Bit-Controller gestrichen worden. Der Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 bleiben also noch vier 64-Bit-Controller und damit ein 256 Bit breiter Datenbus erhalten. An jeden Speichercontroller sind zwei 256-MB-Chips des Typs GDDR5 angeschlossen. Bei den Taktraten fährt AMD ein gewohnt hohes Level und lässt Chip und Speicher mit 860/1200 respektive 1000/1200 MHz arbeiten. Boardpartner XFX drehte für seine Black-Editions etwas an der Taktschraube und lässt beide Vertreter mit 975/1250 MHz bzw. 1100/1250 MHz arbeiten. Obendrauf tauschte der Hersteller den langweiligen Referenzkühler gegen eine eigene Dual-Fan-Lösung aus.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

XFX Radeon HD 7870 Black EditionXFX Radeon HD 7850 Black Edition
Straßenpreis ab 350 Euro Straßenpreis ab 260 Euro
Homepage XFX-Produktseite Homepage XFX-Produktseite
Technische DatenTechnische Daten
GPU Pitcairn XT GPU Pitcairn Pro
Fertigung 28 nm Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1100 MHz GPU-Takt 975 MHz
Speichertakt 1250 MHz Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5 Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek. Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1280 (1D) Shadereinheiten 1024 (1D)
Shadertakt 1100 MHz Shadertakt 975 MHz
Textur Units 80 Textur Units 64
ROPs 32 ROPs 32
Pixelfüllrate 33,6 Gigapixel Pixelfüllrate 31,2 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire SLI/CrossFire CrossFire

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate beider Probanden leicht höher aus. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher schaufelt auf beiden Grafikkarten pro Sekunde 160 GB Daten heran. Die Pixelfüllrate der Radeon HD 7870 liegt bei 33,6 Gigapixel pro Sekunde, wohingegen es die kleinere Radeon HD 7850 auf immerhin noch 31,2 Gigapixel in der Sekunde bringt.

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Wie sich die XFX Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 Black Edition geschlagen haben, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.


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Beginnen wollen wir mit einem näheren Blick auf die XFX Radeon HD 7870 Black Edition. Sie fügt sich optisch allen anderen Vertretern der Black-Edition-Reihe an und kann mit einem silber-schwarzen Layout aufwarten. Unter der Haube gibt es die schon erwähnte Übertaktung.

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Rückseitig gibt es im Vergleich zur AMD-Referenz keinerlei Unterschiede oder gar Überraschungen. So misst das Printed-Circuit-Board (PCB) auch hier 24 cm in seiner Länge. 

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Beim Kühlsystem setzt XFX auf eine Eigenlösung, die zwei 75-mm-Lüfter in Axial-Bauweise bereithält. Darunter verstecken sich neben zahlreichen Aluminiumfinnen auch vier Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils 6 mm.

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Um die Grafikkarte mit ausreichend Strom versorgen zu können, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden. Zusammen mit dem PCIe-Interface könnte der 3D-Beschleuniger damit bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert die US-amerikanische Grafikschmiede jedoch nur auf etwa 175 Watt. Aufgrund der werksseitig höheren Frequenzen liegt diese bei unserem heutigen Testkandidaten allerdings ein klein wenig darüber.


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Auf der Dual-Sot-Blende warten drei verschiedene Anschluss-Typen auf ihre Verwendung. Hier stehen zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und zwei weitere mini-DisplayPort-Anschlüsse bereit - genau wie bei unserem Pressesample.

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Dank des CrossFire-Anschlusses kann mit entsprechendem Mainboard ein zusätzlicher 3D-Beschleuniger des gleichen Typs hinzugesteckt werden und damit die Leistung des Systems weiter erhöht werden. Da allerdings nur noch ein solcher Anschluss zur Verfügung steht, muss man sich mit insgesamt zwei Grafikkarten zufriedengeben. Bei einer Radeon HD 7970 lassen sich vier Modelle kombinieren.

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Im Lieferumfang der XFX Radeon HD 7870 Black Edition finden sich alle benötigten Kabel und Adapter sowie ein Quick-Start-Guide samt Treiber-CD. Auch ein Türschild mit der Aufschrift "Do Not Disturb - I'm Gaming" ist mit dabei. Ein actionreicher Titel als Download-Gutschein findet sich nicht im Karton.


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Nimmt man den Dual-Slot-Kühler von der Grafikkarte, offenbaren sich auch hier keine Besonderheiten im Vergleich zum Pressesample direkt von AMD.

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Die 28-nm-GPU ist zur besseren Kühlung um 45 Grad gedreht, die Spannungsversorgung umfasst fünf Phasen. Die insgesamt acht GDDR5-Speicherchips fassen jeweils 256 MB.

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Der Kühler von unten: Hier findet sich eine dicke Kupfer-Platte, die direkt auf der GPU aufliegt. Schön zu sehen sind auch die zahlreichen Aluminiumfinnen und die vier 6-mm-Heatpipes. Die Speicherchips werden ebenfalls vom Kühler abgedeckt.


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Auch die XFX Radeon HD 7850 Black Edition vertraut auf das Hersteller-eigene Kühlsystem im schwarz-silbernen Design. Rein vom Datenblatt her gibt es in Sachen Kühlung keine Unterschiede zum größeren Familienmitglied.

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Viele Radeon-HD-7850-Modelle fallen mit 20 cm etwas kürzer aus als ihr großer Bruder. Im Falle der XFX Radeon HD 7850 Black Edition ist dies jedoch nicht der Fall. Sie verfügt mit einer Länge von knapp 24 cm über die gleichen Maße wie die Radeon HD 7870 Black Edition des gleichen Hauses.

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Der Kühler selbst legt ebenfalls zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 75 mm und vier 6-mm-Heatpipes in die Waagschale.

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Bei der Stromversorgung wird die Ähnlichkeit zum großen Bruder deutlich, denn es müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Strecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 130 Watt, wie sie AMD spezifiziert, könnte eigentlich auf eine der beiden zusätzlichen Steckerbuchsen verzichtet werden. 


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Im Vergleich zur Referenz und im Vergleich zum großen Bruder gibt es auf der Dual-Slot-Blende keinerlei Unterschiede. Hier stehen ebenfalls zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und zwei mini-DisplayPort-Anschlüsse zur Verfügung. Damit unterstützt die Grafikkarte dank Eyefinity den Anschluss von bis zu sechs Monitoren gleichzeitig. Zur besseren Durchlüftung ist der obere Teil des Slotblechs außerdem von einigen Lüftungsschlitzen im XFX-Layout durchzogen.

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Die XFX Radeon HD 7850 Black Edition unterstützt ebenfalls CrossFire und erlaubt damit den Betrieb zweier gleichwertiger Grafikkarten.

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Im Karton unseres Testmusters fanden sich alle benötigten Kabel und Adapter sowie ein Quick-Start-Guide samt Treiber-CD. Auch das Türschild der Radeon HD 7870 Black Edition ist im Lieferumfang enthalten. Desweiteren sind eine CrossFire-Brücke und ein XFX-Badge für das PC-Gehäuse mit dabei.


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Befreit man die XFX Radeon HD 7850 Black Edition von ihrem Kühler, so wird auch hier die Verwandtschaft zum großen Bruder deutlich: Optisch sind keinerlei Unterschiede ausfindig zu machen.

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Die kleinere Grafikkarte der hier getesteten Modelle kann ebenfalls mit einer fünf-phasigen Spannungsversorgung punkten.

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Der Dual-Slot-Kühler besitzt vier 6 mm dicke Kupfer-Heatpipes und zahlreiche Aluminiumfinnen.

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Optisch machen die XFX Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 Black Edition einiges her. Aufgrund der werksseitigen Übertaktung beider "Pitcairn"-Ableger sollte sich die Leistung der Testkandidaten über der jeweiligen Referenz ansiedeln. Ob auch die Effizienz der Kühler und das Overclocking-Potential überzeugen können, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit mit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv) 
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/1002 MHz, 1024 MB) 
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB) 
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHz, 1024 MB) 
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv) 
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB) 
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
Treiber
NVIDIA GeForce 295.73 WHQL
AMD Catalyst 12.3 Preview

Unsere Testsysteme werden ausgestattet von ASUS, Intel, Thermaltake und Seasonic. Vielen Dank für die Bereitstellung der Komponenten!

 

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):
  • Sala

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 16xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 16xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 16xAA 16xAF

Rage (OpenGL):

  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 8xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 8xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Witcher 2 (DX9):

  • 1680x1050 AA aus 16xAF
  • 1680x1050 MLAA 16xAF
  • 1920x1080 AA aus 16xAF
  • 1920x1080 MLAA 16xAF
  • 2560x1600 AA aus 16xAF
  • 2560x1600 MLAA 16xAF

Metro 2033 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF
  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF

Im Zuge der Umstellung unserer Testsysteme haben wir auch die Messwerte für Leistungsaufnahme, Temperaturen und Lautstärke geändert. Ab sofort messen wir die maximalen Temperaturen und die Lautstärke sowie die maximale Leistungsaufnahme unter Crysis 2 bei 1920 x 1080 Bildpunkten und mit hinzugeschaltetem AF/AA. Die restlichen drei Messwerte entstehen zehn Minuten nach Systemstart. Die Lautstärke messen wir jeweils aus 30 cm Entfernung.

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Die Lautstärke beider Testkandidaten liegt auf einem angenehm leisen Niveau, wenngleich das Betriebsgeräusch der XFX Radeon HD 7850 Black Edition etwas schlechter ausfällt. Im Leerlauf liegen beide XFX-Probanden mit 35,4 bzw. 36,1 dB(A) weit auseinander. Trotzdem sind sie aus dem geschlossenen Testsystem nicht herauszuhören. Unter Last liegen unsere beiden Muster in Führung und zählen damit zu leisesten Modellen ihrer Art. Mit einem Schallpegel von gerade einmal 47,1 dB(A) liegt die XFX Radeon HD 7870 Black Edition klar in Führung, dicht gefolgt von ihrem kleinen Schwester-Modell, die mit einem Schallpegel von 48,2 dB(A) Rang 2 belegt. 

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strom-last

Höhere Taktraten zollen ihren Tribut. Aufgrund der werksseitigen Übertaktung genehmigen sich beide Testkandidaten sowohl im Leerlauf als auch unter Last ein klein wenig mehr als die Referenz. Die XFX Radeon HD 7870 Black Edition genehmigte sich unter Last mit 311,9 Watt (gemessen am Gesamtsystem) knapp zwölf Watt mehr. Die Karte des gleichen Hauses mit der kleineren Modellbezeichnung wollte hingegen rund sechs Watt mehr haben als eine gewöhnliche Radeon HD 7850.

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temp-last

Bei den Temperaturen mussten wir jedoch höhere Werte messen als mit dem Referenzkühler. Während sich eine Radeon HD 7870 unter Volllast auf bis zu 71 °C aufheizte, wurde der XFX-Proband etwa 13 Grad wärmer. Unser Thermometer zeigte bis zu 84 °C an. Gleiches gilt für die XFX Radeon HD 7850 Black Edition. Sie wurde bis zu 76 °C warm, wohingegen sich die Referenz mit maximal 65 °C begnügte.

Die ersten Testergebnisse der XFX Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 Black Edition sind eigentlich keine Überraschung. Aufgrund der werksseitig höheren Taktraten fallen Leistungsaufnahme und Temperatur-Verhalten etwas höher aus als beim jeweiligen Pressesample direkt von AMD. Dafür geht dies mit einem deutlich angenehmeren Betriebsgeräusch einher. Mit maximal 48,2 dB(A) sicherten sich die Probanden die vordersten Ränge und dürfen sich somit zu den leisesten Modellen am Markt zählen. Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis. XFX hat ganze Arbeit geleistet!


Auch die neueste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.

 
 

Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Zur Vollversion von Elder Scrolls V: Skyrim in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Wir wollten es wissen und drehten noch weiter an der Taktschraube für Chip und Speicher - auch wenn XFX hier schon ein gutes Stück vorlegte. Für die XFX Radeon HD 7850 Black Edition konnten wir immerhin stabile 1050/1405 MHz erzielen. Verglichen mit anderen Testkarten, die wir in den letzten Tagen bei uns in der Redaktion begrüßen konnten (viele waren es bislang aber noch nicht), eher nur Durchschnitt. Für die XFX Radeon HD 7870 Black Edition stand am Ende jedoch ein Top-Ergebnis auf dem Zähler. Hier konnten wir den GPU-Takt um weitere 110 MHz erhöhen. Unser Testmuster durchlief unseren Benchmark-Parcours mit satten 1210 MHz fehlerfrei. Auch der Speicher erwies sich als sehr taktfreudig und ließ eine Frequenz von ebenfalls sehr guten 1450 MHz über sich ergehen. 

Abschließend bleibt zu sagen, dass sich die XFX Radeon HD 7850 Black Edition nur durchschnittlich übertakten, der große Bruder jedoch deutlich höhere Frequenzen über sich ergehen lässt. Die hier gezeigten Ergebnisse können allerdings nur als grober Richtwert gesehen werden: Nicht jede Grafikkarte ist gleich.

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XFX hat sich wieder einmal mehr kräftig ins Zeug gelegt und zwei Grafikkarten auf den Markt gebracht, die auf ganzer Linie überzeugen können. Der Hersteller knüpft damit an den Erfolgen seiner Radeon HD 6870 Black Edition (Hardwareluxx-Test) an und setzt die Messlatte für andere Hersteller kräftig nach oben. Es bleibt abzuwarten, ob andere Boardpartner in Sachen Lautstärke, Kühleffizienz und Overclocking-Potential mit XFX mithalten können, schließlich sind die beiden "Pitcairn"-Ableger erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen und nur wenige Vertreter haben bislang ihren Weg zu uns in die Redaktion genommen. In den kommenden Wochen dürfen wir gespannt sein. Auf unserer To-Do-Liste stehen noch einige Radeon-HD-7800-Ableger, die getestet werden wollen. Von NVIDIA fehlt mit Ausnahme der GeForce GTX 680 noch immer jede Spur. AMD wildert völlig allein in diesem Marktsegment. Abschließend noch unser Fazit zu den beiden Testkandidaten:


XFX Radeon HD 7870 Black Edition:

AMDs Radeon HD 7870 ist ein echtes Marketing-Tier: Die satten 1000 MHz, die mindestens auf der GPU anliegen sollen, werden fleißig beworben. XFX setzte bei seiner Black-Edition noch einen oben drauf und erhöhte die Taktfrequenz um weitere 100 MHz. Zieht man das gewaltige Overclocking-Potential des Testkandidaten zum Vergleich heran, so hätte der Hersteller noch höhere Zahlen auf die Verpackung schreiben können. In unseren Overclocking-Versuchen konnten wir mit satten 1210 MHz eine weitere Schallmauer durchbrechen - und das ohne an der Spannungs-Schraube zu drehen. Auch der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher, der gewohnt über 256 Datenleitungen kommunizieren darf, machte einiges mehr mit. Starke 1450 MHz und damit weitere 200 MHz mehr waren möglich. Doch die Stärken der XFX Radeon HD 7870 Black Edition sind längst nicht nur bei den Taktraten zu finden.

Auch die Lautstärke unseres Testmusters wusste zu gefallen. Schon im normalen Windows-Betrieb blieb das Sample mit einem Schallpegel von 36,1 dB(A) auf einem derart niedrigen Niveau, dass die Grafikkarte nicht mehr aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war oder schlichtweg von anderen Lüftern, wie dem des CPU-Kühlers, übertönt wurde. Unter Last drehten die beiden 75-mm-Lüfter, die XFX in Axial-Bauweise mittig anbrachte, nur unwesentlich mehr auf. Unser Messgerät zeigte einen Peak-Wert von sehr guten 47,1 dB(A). Einen solchen Schalldruck erzeugen andere 3D-Beschleuniger gerade einmal im 2D-Betrieb. Die XFX Radeon HD 7870 Black Edition zählt damit zu den leisesten Modellen ihrer Art und das obwohl AMD mit seinem Referenz-Kühler schon ordentlich vorgelegt hat.

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung auf 1100 respektive 1250 MHz liegt nicht nur die 3D-Leistung auf einem höheren Niveau. Das Taktplus zollt vor allem bei der Leistungsaufnahme seinen Tribut. Hier genehmigt sich der XFX-Ableger etwas mehr und zieht zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems bis zu 311,9 Watt aus der Steckdose, was einem Plus von fast zwölf Watt entspricht. Weniger gut gefallen haben uns die Temperaturen. Hier hat sich der Hersteller wohl für eine niedrige Geräuschkulisse auf Kosten der Temperatur entschieden. Wir mussten unter Volllast bis zu 84 °C messen. Ein Wert, der aber längst noch nicht als kritisch angesehen werden muss, der verglichen mit der Referenz aber doch deutlich höher ist. Letztere begnügte sich mit maximal 71 °C. Auch wenn XFX seiner Black Edition der Radeon HD 7870 alle nötigen Kabel und Adapter mit in den Karton legt und ihr obendrauf ein Türschild samt Gehäuse-Badge beilegt, hätten wir gerne noch einen actionreichen DirectX-11-Titel gesehen. 

Preislich müssen für die XFX Radeon HD 7870 Black Edition 350 Euro eingeplant werden. In unserem Preisvergleich ist dieses Modell damit das teuerste. Der Aufpreis zum günstigsten Ableger beträgt fast 60 Euro.

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Ein leises Betriebsgeräusch und ein gewaltiges Overclocking-Potential verhelfen der XFX Radeon HD 7870 Black Edition zum Sieg.

Insgesamt eine Karte, die trotz des teuren Preis-Aufschlags einen Blick wert sein sollte. Vielleicht passt XFX den Preis in den kommenden Wochen an oder die Markt-Situation schafft Abhilfe, wer weiß?

XFX Radeon HD 7870 Black Edition
Straßenpreis ab 350 Euro
Homepage XFX-Produktseite
Technische Daten
GPU Pitcairn XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 1100 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1280 (1D)
Shadertakt 1100 MHz
Textur Units 80
ROPs 32
Pixelfüllrate 33,6 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 36,1 dB(A)
Last-Modus 47,1 dB(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 107,9 Watt
Last-Modus 311,9 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 36 °C
Last-Modus 84 °C


Die sehr niedrige Geräuschkulisse, das gewaltige Overclocking-Potential und die ohnehin nicht schlechte Performance lassen uns nicht weiter zögern und unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award zücken. Herzlichen Glückwunsch!

excellent award

Positive Aspekte der XFX Radeon HD 7870 Black Edition:

  • Sehr geringe Geräuschkulisse
  • Gewaltiges Overclocking-Potential
  • Hohe Taktraten ab Werk

Negative Aspekte der XFX Radeon HD 7870 Black Edition:

  • Hohe Last-Temperaturen
  • Satter Aufpreis im Vergleich zur günstigsten Radeon HD 7870

 


XFX Radeon HD 7850 Black Edition:

Optisch gesehen gleicht die XFX Radeon HD 7850 Black Edition ihrem großen Bruder wie ein Ei dem anderen. So misst auch sie in ihrer Länge 24 cm und verfügt über das gleiche Kühlsystem, das mit zahlreichen Aluminiumfinnen, vier 6 mm dicken Kupfer-Heatpipes und zwei 75-mm-Lüftern ausgestattet ist. Trotzdem fällt unser Fazit nicht ganz so gut aus wie beim ersten Testkandidaten. So erzeugte unser Testmuster mit 48,2 dB(A) ein leicht höheres Betriebsgeräusch und das trotz kühlerer Temperaturen von maximal 76 °C. Dennoch liegt auch die Geräuschkulisse auf einem angenehm ruhigen Niveau, die so durchaus auch von Silent-Fans gewünscht wird und immerhin noch für Platz 2 unserer Top-Liste der leisesten Grafikkarten reicht. 

Bei unseren Overclocking-Versuchen erreichten wir ein nicht ganz so gutes Ergebnis wie bei der XFX Radeon HD 7870 Black Edition. Mit 1050/1405 MHz zeigten sich sowohl die GPU wie auch die Speicherchips weitaus weniger taktfreudig. Insgesamt ein eher durchschnittliches Ergebnis, wenngleich wir bislang in unserer Redaktion noch nicht allzu viele Test-Exemplare des kleineren "Pitcairn"-Ablegers begrüßen konnten. Trotzdem können sich die werksseitig höheren Taktraten sehen lassen: XFX treibt Chip und Speicher mit 975 respektive 1250 MHz an, womit das Testmuster leistungsmäßig deutlich über der Konkurrenz anzutreffen ist.

Jedoch hätten wir uns auch hier gerne eine weitere Dreingabe in Form eines actionreichen Spieletitels gewünscht, denn auch bei seiner Radeon HD 7850 Black Edition beschränkt sich der Hersteller nahezu auf das Wesentliche, liefert neben der obligatorischen Treiber-CD und dem Quick-Start-Guide auch alle nötigen Adapter, ein Türschild und ein XFX-eigenes Gehäuse-Badge mit. Wer mit der XFX Radeon HD 7850 Black Edition liebäugelt, der muss auch hier einen kräftigen Aufschlag in Kauf nehmen. Mit knapp 260 Euro werden rund 50 Euro mehr fällig als für den günstigsten Ableger dieser Art.

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Trotz der gleichen Bauweise ist die XFX Radeon HD 7850 Black Edition etwas lauter als ihr großer Bruder und besitzt ein nicht ganz so gutes Overclocking-Potential

 Insgesamt eine leise Grafikkarte mit hohem Taktplus und gutem Kühlsystem.

XFX Radeon HD 7850 Black Edition
Straßenpreis ab 260 Euro
Homepage XFX-Produktseite
Technische Daten
GPU Pitcairn Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 975 MHz
Speichertakt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1024 (1D)
Shadertakt 975 MHz
Textur Units 64
ROPs 32
Pixelfüllrate 31,6 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire
Lautstärke
Idle-Modus 35,4 dB(A)
Last-Modus 48,2 db(A)
Leistungsaufnahme
Idle-Modus 107,3 Watt
Last-Modus 273,2 Watt
Temperaturen
Idle-Modus 34 °C
Last-Modus 76 °C

Auch die XFX Radeon HD 7850 Black Edition ist nicht von schlechten Eltern. Das etwas schlechtere Overclocking-Potential und das leicht höhere Betriebsgeräusch lassen sie aber scharf an einem Award vorbeischießen.

Positive Aspekte der XFX Radeon HD 7850 Black Edition:

  • Angenehm leise
  • Hohe Taktraten ab Werk

Negative Aspekte der XFX Radeon HD 7850 Black Edition:

  • Satter Aufpreis zur günstigsten Radeon HD 7850