XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme und Point of View GeForce 7950 GT

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Die letzte große Neuvorstellung von NVIDIA war Anfang Juni 2006 die GeForce 7950 GX2, die bis dato das Spitzenmodell von NVIDIA darstellt. Diese Grafikkarte kann auf die Leistung von zwei GPUs zugreifen, die aber nur mit den schnellsten CPUs und den dazu passenden Hardware-Komponenten einigermaßen ausgelastet werden kann. Darüber hinaus ist die GeForce 7950 GX2 immer noch sehr teuer - mindestens 470 Euro muss man bei den günstigsten Angeboten im Internet bezahlen. Da aber nur ein sehr geringer Anteil von Konsumenten solch eine Grafikkarten kaufen kann und/oder möchte, lohnt es sich für die Grafikkarten-Hersteller mehr, etwas langsamere Grafikkarten mit dennoch guter Leistungen zu annehmbaren Preisen zu verkaufen, da durch größere Absatzmengen ein größere Umsatz und somit auch ein größerer Gewinn erwirtschaftet werden kann.

Im September 2006 ist es nun soweit, dass NVIDIA die GeForce-7900-Reihe erneuert und erweitert. Bereits am 6. September 2006 wurde die GeForce 7900 GS vorgestellt, die die GeForce-7900-Reihe nach unten erweitert und leistungsmäßig zwischen GeForce 7900 GT und der GeForce 7600 GT liegen soll. Am 14. September 2006 präsentiert NVIDIA nun die GeForce 7950 GT, die die GeForce 7900 GT ersetzt. Anders als die anderen GeForce-7900-Modelle ist die G71-GPU der GeForce 7900 GS leicht abgespeckt. So verfügt die Grafikkarte über 20 Pixel-Shader und 7 Vertex-Shader, wohingegen die übrigen Varianten mit 24 Pixel-Shadern und 8 Vertex-Shadern bestückt sind.

Die GeForce 7950 GT ist im Vergleich zum Vorgänger GeForce 7900 GT schneller getaktet. Die G71-GPU taktet bei der neuen Grafikkarte mit 550 MHz, bei der GeForce 7900 GT waren es 450 MHz. Auch der Grafikspeicher der GeForce 7950 GT läuft schneller als beim Vorgänger - 700 MHz im Vergleich zu 660 MHz bei der GeForce 7900 GT. Zudem hat NVIDIA die Speicherkapazität verdoppelt - nun stehen 512 MB GDDR-III zur Verfügung.

In diesem Test wird die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme gestestet. XFX ist für seine übertakteten Serienmodelle bekannt. Daher verwundert es auch nicht, dass das genannte Modell mit erhöhten Taktfrequenzen arbeitet. Die GPU taktet bei der XFX-Grafikkarte mit 480 MHz und der Grafikspeicher läuft mit 700 MHz. Die zweite Grafikkarte im Test ist die GeForce 7950 GT von Point of View. Dabei handelt es sich um eine waschechte GeForce 7950 GT mit den ursprünglichen Taktfrequenzen. In diesem Test wird sich zeigen, ob NVIDIA mit beiden Grafikkarten überzeugende Leistungen zu akzeptablen Preisen liefert.

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Technische Daten der getesteten Grafikkarten:

        
Schon der erste Blick auf die Grafikkarte von XFX zeigt, dass es sich nicht um eine durchschnittliche Grafikkarte handelt. Die Grafikplatine ist im matten Schwarz gehalten, wobei sich nur der Lüfter und die beiden DVI-Anschlüsse durch ihr neon-gelbes Aussehen absetzen. Die GeForce 7900 GS hat dieselben Abmessungen der GeForce 7900 GT und es wird auch derselbe Lüfter verwendet. Die Grafikkarte passt in einen Slot und findet daher auch in Mini-Barebone-Systemen Platz. Der G71-Grafikchip ist mit 480 MHz getaktet, 30 MHz mehr als beim Referenzmuster von NVIDIA. Auch die Taktfrequenz des Grafikspeichers hat XFX angehoben, so dass dieser mit 700 MHz taktet, wohingegen es 660 MHz beim Standardmodell sind. Bei der GeForce 7900 GS wurde eine Pixel-Quad deaktiviert, weshalb nur 20 Pixel-Shader verfügbar sind - bei den schnelleren GeForce-7900-Modellen stehen durchweg 24 Pixel-Shader zur Verfügung. Ebenso wurde ein Vertex-Shader ausgeschaltet, so dass insgesamt 7 Vertex-Shader vorhanden sind. Wie alle aktuellen NVIDIA-Grafikkarten unterstützt auch dieses Modell den SLI-Modus.

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Fast schon obligatorisch bei modernen High-End-Grafikkarten ist der Stromanschluss. NVIDIA empfiehlt für die GeForce 7900 GS mindestens ein 350-W-Netzteil.

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Die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme verfügt über zwei Dual-Link-fähige DVI-Anschlüsse und ein HDTV-Out-Port.

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XFX verwendet insgesamt 256 MB GDDR-III von Hynix, der mit 256 Bit angebunden ist und über eine Latenzzeit von 1,4 ns verfügt.

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Der G71-Grafikkern besteht aus rund 278 Millionen Transistoren.

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XFX verbaut der Standardkühler von NVIDIA, der bereits bei der GeForce 7900 GT eingesetzt wurde. Die Bodenplatte besteht aus Kupfer, die die Abwärme der GPU besser ableiten soll. Der Lüfter ist im Leerlauf sehr leise, unter Last dreht der Lüfter auf und ist dann auch hörbar. Dennoch ist die Geräuschentwicklung nicht so stark, dass man davon gestört wird. Die GPU wurde unter Last 66 Grad heiß, was für eine High-End-Grafikkarte relativ niedrig ist.

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XFX beschränkt sich nur auf die nötigsten Zugaben:

Software:

Hardware:

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Bereits die GeForce 7900 GT bot ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für eine High-End-Grafikkarte. Aber nun legt NVIDIA mit der GeForce 7950 GT nach, um im Preisbereich von 300 Euro eine attraktivere Grafikkarte gegen ATIs Radeon X1900 XT anzubieten. Zunächst einmal wurden die Taktfrequenzen angehoben. Die G71-GPU taktet mit 550 MHz und der Grafikspeicher läuft mit 700 MHz. Somit ist die GPU 100 MHz und der Grafikspeicher 40 MHz schneller getaktet als beim Vorgänger GeForce 7900 GT. Die nächste Neuerung ist die Aufstockung des Grafikspeicher von 256 MB auf nunmehr 512 MB. Somit besitzt die GeForce 7950 GT genausoviel Grafikspeicher wie die ATI Radeon X1900 XT. Ansonsten hat sich nichts im Vergleich zur GeForce 7900 GT verändert. So stehen 24 Pixel-Shader und 8 Vertex-Shader zur Verfügung. Die Point of View GeForce 7950 GT entspricht vollständig den Spezifikationen von NVIDIA. Es wurden lediglich firmeneigene Aufkleber auf Lüfter und Kühlerabdeckung geklebt.

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Auch für diese Grafikkarte empfiehlt NVIDIA mindestens ein 350-W-Netzteil, auch hier ist natürlich ein externer Stromanschluss vorhanden.

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Neben zwei Dual-Link-fähigen DVI-Anschlüssen steht ein HDTV-Ausgang zur Verfügung.

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Insgesamt finden sich auf Platine 512 MB GDDR-III von Infineon mit einer Latenzzeit von 1,4 ns, sodass die Speicherbausteine bis zu einer Taktfrequenz von 700 MHz spezifiziert sind. Der Grafikspeicher ist mit 256 Bit angebunden. Die GeForce 7950 GT ist die bisher einzige Grafikkarte mit 512 MB GDDR-III, dessen Speicherbausteine nicht passiv gekühlt werden.

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Auf der Point of View GeForce 7950 GT wird der G71-Grafikchip eingesetzt, der aus 278 Millionen Transistoren besteht.

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Auch auf dieser Grafikkarte wird der Kühler der GeForce 7900 GT verwendet, der unter Last etwas laut wird, aber nicht wirklich störend auffällt. Die G71-GPU wurde unter Last 75 Grad warm, was im sicheren Temperaturbereich liegt.

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Point of View legt der Grafikkarte folgendes Zubehör bei:

Software:

Hardware:

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Damit die Grafikkarten der neuesten Generation ihr volles Potenzial entfalten können, ist eine leistungsstarke Hardware-Umgebung notwendig. Denn oftmals ist nicht mehr die Grafikkarte der Flaschenhals, was die Leistung angeht, sondern die CPU. Obwohl in unserem Testrechner ein Athlon FX-57 mit 2,8 GHz Taktfrequenz eingesetzt wird, kommt es nicht selten vor, dass aktuelle Spiele durch die CPU limitiert sind und nicht mehr durch die Grafikkarte. Da ein Umstieg auf ein Dual-Core-System mit beispielsweise einem AMD Athlon FX-60 nur geringfügig bessere Resultate abliefert, haben wir uns dazu entschlossen, erst mit der Einführung des Conroe-Prozessors von Intel ein komplett neues Testsystem aufzubauen, da Vorab-Benchmarks des genannten Prozessors deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den derzeitigen CPUs aufweisen können.

Auf dem Testrechner ist das Betriebssystem Windows XP mit Service Pack 2 von Microsoft installiert. Es werden aktuelle Treiber für die Hardware verwendet. NVIDIA-Grafikkarten werden mit der ForceWare 84.21 getestet. Die neue GeForce 7950 GX2 wird mit der ForceWare 91.29 getestet, da unsere übliche NVIDIA-Treiberversion diese Grafikkarte noch nicht unterstützt. ATI-Grafikkarten werden mit dem Catalyst in der Version 6.3 gebencht. Da diese Treiber-Version nicht die ATI Radeon X1800 GTO unterstützt, verwenden wir für diese Grafikkarte einen Beta-Treiber. Die Grafikkarten werden mit den Auflösungen von 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200 Pixeln getestet, wobei entweder im Programm oder im Treiber Anti-Aliasing und anisotrope Filterung ein- oder ausgeschaltet werden. In diesem Test haben wir ein paar Grafikkarten auch in den Auflösungen von 1.920 x 1.440 und 2.048 x 1.536 Pixeln getestet. Nachfolgend werden die genauen Treiber-Einstellungen genannt sowie der Aufbau des Testsystems und die verwendeten Benchmarks.

Treibereinstellungen: NVIDIA-Grafikkarten


Treibereinstellungen: ATI-Grafikkarten

Hardware:

Software:

Benchmarks:

        

In den folgenden Beiden Grafiken haben wir die Stromaufnahme des Gesamtsystems unter Idle- und Lastbedingungen gemessen.

Stromverbrauch - Idle (Gesamtsystem)

Stromverbrauch - Last (Gesamtsystem)

Kommentar:

Im Leerlauf benötigen beide Grafikkarte mehr Strom als die GeForce 7900 GT. Auch unter Last benötigen die neuen Modelle mehr Strom als eine GeForce 7900 GT. Dennoch liegen die Stromverbräuche im guten Mittelfeld, ATIs Karten sind in der Regel stromhungriger. Durch einen Klick auf "zurück" wird dies gerade in der Last-Grafik besonders deutlich.

HD-Video-Wiedergabe - CPU-Last

Da moderne Grafikkarten in der Lage sind, HD-Videos zu beschleunigen, haben wir diesen Benchmark hinzugenommen. Ohne Unterstützung der Grafikkarte ist es mit aktuellen CPUs kaum möglich, ein HD-Video ruckelfrei am PC wiederzugeben. HD-Videos findet man auf Microsofts Webseite: HD-Videos. Zum Abspielen benötigt man den Windows Media Player 10 sowie das passende Hotfix. Wir benutzen das HD-Video "Step into Liquid". Während der Wiedergabedauer wurde die CPU-Last mit dem Programm Throttle Watch erfasst und der dann automatisch die durchschnittliche CPU-Load berechnet. Dieser wird in der Tabelle dargestellt.

Achtung! Werte in Prozent - Weniger ist besser!

Overclocking:

Mit Overclocking ist es oftmals möglich, ein paar Frames mehr zu erreichen, was bei manchen Spielen den Ausschlag geben kann, ob es flüssig dargestellt wird oder nur ruckelnd läuft. Wenn man übertaktet, sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Grafikkarte möglicherweise beschädigt werden kann und die Garantie dadurch abläuft. Overclocking ist also nur etwas für risikofreudige Gemüter. Äußerst wichtig ist, dass die Grafikkarte ausreichend gekühlt wird, um so einen möglichen Hitzetod der Grafikkarte zu vermeiden.


 

Kommentar:

Obwohl die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme bereits im übertakteten Zustand läuft, lassen sich noch einige MHz zusätzlich rausholen. Die GPU konnte um 110 MHz auf 590 MHz übertaktet werden, was einer Steigerung um 22 Prozent entspricht. Auch der Grafikspeicher ließ sich übertakten, nämlich um 120 MHz auf 820 MHz, was einer Steigerung um 17 Prozent entspricht. Dadurch konnten in den beiden 3DMark-Versionen Punktesteigerungen um 17 Prozent erreicht werden.

Auch die Point of View ließ sich noch ein wenig übertakten. Da der Grafikkern bereits im Auslieferungszustand mit 550 MHz taktet, verwundert es nicht, dass nur eine Steigerung um 40 MHz auf 590 MHz erreicht werden konnte. Dies entspricht einer Steigerung um 7 Prozent. Dass die GPUs der beiden Grafikkarten dieselben Übertaktungsraten erzielen, überrascht nicht, da beide Modelle mit der G71-GPUs ausgestattet sind, mit dem kleinen Unterschied, dass die Anzahl der Pixel- und Vertex-Shader bei der GeForce 7900 GS beschnitten sind. Der Grafikspeicher der Point of View GeForce 7950 GT konnte um 80 MHz auf 780 MHz, was einer Steigerung um 11 Prozent entspricht. Durch die Übertaktung konnten in den 3DMarks Punktesteigerungen um 6 Prozent erreicht werden.

    
Battlefield 2 - 1.024 x 768 (Digital Illusions)

Battlefield 2 ist die aktuellste Version der erfolgreichen Battlefield-Reihe. Wo man bei den Vorgängern noch im 2. Weltkrieg oder im Vietnam-Krieg kämpfte, kommen nun aktuelle Waffen und Fahrzeuge zum Einsatz. Das Multiplayer-Spiel macht regen Gebrauch von aktuellen Shadern, aufwendigen Texturen und Partikel- sowie Raucheffekten. Sämtliche Details wurden im Spiel aufs Maximum gesetzt. Zum Benchmarken benutzen wir das Tool BF2 Bench, welches verwertbare Ergebnisse liefert. In der mehrminütigen Timedemo werden verschiedene Gefechtsszenen aus der freien Kamerasicht gezeigt.

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Battlefield 2 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Battlefield 2 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Battlefield 2 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

    
Call of Duty 2 - 1.024 x 768 (Activision)

Call of Duty 2 ist der Nachfolger des im Jahre 2003 erschienen Shooters Call of Duty. In den linearen, aber dennoch spannenden Levels kämpft man auf den verschiedensten Erdteilen. Die Atmosphäre ist packend und durch die geskripteten Ereignisse kommt es zu überraschenden Wendungen. Anders als der Vorgänger setzt Infiniy Ward eine eigens entwickelte Grafik-Engine ein, die das Geschehen gekonnt in Szene setzt. Die Grafikeffekte sind auf dem aktuellen Stand und fordern auch die neuesten Grafikkarten. Es werden viele Shader-Effekte, komplexe Texturen und beeindruckede Rauch- und Nebeleffekte eingesetzt, um den Spieler mitten ins Geschehen zu versetzen. Wir verwenden eine im Multiplayer-Modus aufgenommene Timedemo. Im Spiel wurden die höchstmöglichen Grafikeinstellungen ausgewählt.

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duy 2 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Call of Duty 2 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Call of Duty 2 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

    
Doom 3 - 1.024 x 768 (ID Software)

Doom 3 ist sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo1 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen. Die Grafik-Einstellungen wurden auf das Maximum gesetzt.

Werte in FPS

Doom 3 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Doom 3 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

    
Fear - 1.024 x 768 (Sierra)

Wem Doom 3 gefällt, wird an Fear sicherlich auch gefallen finden. Auch in diesem Spiel setzt man auf Schocker-Effekte, die durch die hervorragende Grafik unterstützt wird. Neben sehr gutem Bump-Mapping werden haufenweise Shader, detaillierte Texturen sowie beeindruckende Schatten- und Partikeleffekte eingesetzt. Zum Benchmarken verwenden wir die Vollversion mit der darin enthaltenen Benchmark-Funktion. Alle Grafikeinstellungen wurden auf das Maximum gesetzt, lediglich der Eintrag "Soft Shadows" wurde auf "aus" belassen.

Werte in FPS

Fear - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 1.280 x 960

Werte in FPS

Fear - 1.280 x 960, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Fear - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Fear - Performance - 1.280 x 960 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 960 und 1.280 x 960, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Fear - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

    
Half Life 2: Lost Coast - 1.024 x 768 (Valve)

Half Life 2 ist der Nachfolger des sehr populären Half Life und setzt die Story des Vorgängers fort. Dank der Source-Engine werden Außen- und Innenlevel in vollster Grafikpracht auf den Bildschirm gezaubert. Half Life 2 macht starken Gebrauch des Shader Model 2.0, sodass beeindruckende Grafikeffekte auf den Bildschirm gebracht werden. Nach einigen Monaten wurde die Technologie-Demo "Lost Coast" veröffentlicht, die "High Dynamic Range Rendering" unterstützt, wodurch die Lichteffekte noch besser aussehen. Dabei werden die Grafikkarten stark gefordert. Zum Benchen verwenden wir die integrierte Benchmark-Funktion.

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2: Lost Coast - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2: Lost Coast - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent


Quake 4 - 1.024 x 768 (ID Software)

Quake 4 ist ein reinrassiger Ego-Shooter, der mit altbekannter Action aufwartet. Das Spiel verwendet eine leicht weiterentwickelte Version der Doom-3-Engine, weshalb das Spiel keine neuen Maßstäbe in Sachen Grafik setzt, aber dennoch auf der Höhe der Zeit ist. Quake 4 ist nicht so düster wie Doom 3, setzt aber dennoch viele Schatteneffekte ein, um eine spannende Atmosphäre zu schaffen. Wir verwenden eine selbst erstellte Timedemo aus dem ersten Level.

Werte in FPS

Quake 4 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Quake 4 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Quake 4 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Quake 4 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Quake 4 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Quake 4 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Quake 4 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Quake 4 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

    
Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768 (Croteam)

Serious Sam 2 bietet ein grafisches Feuerwerk. Durch die Verwendung der neuen Serious Engine 2 werden aktuelle Grafikkarten bis an ihre Grenzen gefordert. Die Engine macht vor allem von den Vertex- und Pixel-Shadern Gebrauch. Dabei werden die aktuellsten Grafik-Features wie dem Shader Modell 3.0 eingesetzt. Wir verwenden die Demo, mit der man Timedemos aufnehmen und benchen kann. Alle Grafikeinstellungen wurden auf maximal gestellt und "High Dynamic Range Rendering" (HDRR) wurde ebenfalls aktiviert, wobei ältere Grafikkarten HDRR nicht unterstützen.

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.280 x 960

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.280 x 960, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Serious Sam 2 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 - Performance - 1.280 x 960 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 960 und 1.280 x 960, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent


High-Definiton-Benchmarks

NVIDIA sieht die GeForce 7950 GX2 vornehmlich für den Betrieb in sehr hohen Auflösungen vor - NVIDIA nennt dies Extreme High Definition. Beispielhaft haben wir drei unserer Benchmarks in den sehr hohen Auflösungen von 1.920 x 1.440 und 2.048 x 1.536 Pixeln gebencht, um aufzuzeigen, in welch hohen Auflösungen noch ein ruckelfreies Spielen möglich ist. Ist man gewillt, in hohen Auflösungen zu zocken, sollte man sich ein entsprechend großen Bildschirm kaufen, da es ansonsten möglich ist, dass man nicht mehr alle Gegenstände auf Anhieb erkennt. Zum Vergleich haben wir eine ATI Radeon X1900 XTX und eine GeForce 7900 GT in denselben Auflösungen gebencht. Warum ist keine GeForce 7900 GTX dabei? Nun - wenn wir keine GeForce 7900 GTX zur Verfügung haben, können wir diese auch nicht testen.

Call of Duty 2 - 1.920 x 1.440

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.920 x 1.440, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 2.048 x 1.536

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 2.048 x 1.536, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 1.920 x 1.440

Werte in FPS

Fear - 1.920 x 1.440, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 2.048 x 1.536

Werte in FPS

Fear - 2.048 x 1.536, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.920 x 1.440

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.920 x 1.440, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 2.048 x 1.536

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 2.048 x 1.536, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

    

Die GeForce 7900 GS...

Mit der GeForce 7900 GS könnte NVIDIA das nächste Preis-Leistungs-Wunder gelungen sein. Die Grafikkarte ist durchweg sehr schnell und im Vergleich zur GeForce 7900 GT nur aufgrund der geringeren Anzahl an Pixel- und Vertex-Shadern etwas langsamer. Je höher die Auflösung gewählt wird, desto kleiner fallen die Leistungsunterschiede aus. Da die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme über höhere Taktraten als eine gewöhnliche GeForce 7900 GT verfügt, kommt es bei manchen Benchmarks sogar vor, dass die XFX-Grafikkarte genauso schnell wie eine GeForce 7900 GT ist - oder gar ein wenig Vorsprung hat.

Die bisherigen Preis-Leistungs-Wunder von NVIDIA waren die GeForce 6600 GT und danach die GeForce 7600 GT. Beide Modelle zeichneten sich durch ausgezeichnete Übertaktungspotenziale aus. So enttäuscht auch die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme nicht in diesem Bereich. Obwohl diese Grafikkarte bereits übertaktet verkauft wird, konnten noch einige Prozentpunkte an Leistung herausgeholt werden. Eine Übertaktung um 17 Prozent sind ein sehr guter Wert. Bei einer standardmäßig getakteten Grafikkarte ist der prozentuale Leistungsgewinn noch größer.

Positive Punkte der XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme:

  • gute Leistungen
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr gute Übertaktbarkeit

Negative Punkte der XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme:

  • geringer Lieferumfang

... und die GeForce 7950 GT.

Die Point of View GeForce 7950 GT könnte auch ein Preis-Leistung-Tipp werden, wenn auch in einer Preisklasse höher als die GeForce 7900 GS. In den Benchmarks zeigte sich, dass die GeForce 7950 GT teilweise deutlich schneller ist als eine GeForce 7900 GT. Ohne qualitätsverbessernde Einstellungen ist die Point of View 7950 GT 3 und 23 Prozent schneller als eine GeForce 7900 GT. Es hängt davon ab, ob ein eher CPU-limitertes oder ein Spiel mit hardwarehungriger Grafik-Engine gespielt wird.

Bei CPU-limiterten Spielen wie Doom 3, Half Life 2 und Quake 4 ist fällt der Leistungsvorsprung der GeForce 7950 GT im Vergleich zur GeForce 7900 GT zwischen 3 und 10 Prozent aus, wohingegen bei hardwarehungrigen Spielen wie Fear und Serious Sam 2 Leistungsunterschiede um die 20 Prozent gemessen werden. Mit 4x Anti-Aliasing und 16x anisotroper Filterung fallen die Unterschiede noch deutlicher aus. Mit diesen Einstellungen läuft die GeForce 7950 GT im Schnitt bis zu 26 Prozent schneller als eine GeForce 7900 GT. Dies liegt nicht nur am höheren Takt - sondern auch am größeren Speicherausbau.

Die Leistungsunterschiede zwischen GeForce 7900 GTX und GeForce 7950 GT fallen nicht so groß aus. Obwohl die GeForce 7900 GTX höhere Taktfrequenzen besitzt, kann die neue GeForce 7950 GT vor allem in CPU-limierten Spielen mit der GeForce 7900 GTX mithalten. Ähnlich sieht es im Vergleich zur ATI Radeon X1900 XT aus. Da diese Grafikkarte auch über höhere Taktraten verfügt, kann sie vor allem bei den neueren Spielen bessere Werte erzielen. Bei CPU-limitierten Spielen lässt sich wieder festhalten, dass es keine nennenswerten Leistungsunterschiede gibt.

Positive Punkte der Point of View GeForce 7950 GT:

  • sehr gute Leistungen
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Negative Punkte der Point of View GeForce 7950 GT:

  • -

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NVIDIAs neue Grafikkarten können in ihren jeweiligen Preisklassen überzeugen, wobei festzuhalten ist, dass die GeForce 7900 GS ein wirklich hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und dabei noch großes Übertaktungspotenzial hat. Die getestete XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme ist von Haus aus übertaktet, kann aber dennoch um eine MHz mehr übertaktet werden. Dabei findet man diese Grafikkarte ab 198 Euro im Handel, wohingegen die günstigsten GeForce-7900-GS-Modelle bereits für 180 Euro erhältlich sind. Wer nicht selbst übertakten möchte und dennoch eine schnellere Grafikkarte kaufen möchte, kann den Aufpreis von 18 Euro für die XFX-Grafikkarte verkraften, da diese Grafikkarte rund 5 Prozent schneller läuft als eine standardmäßige GeForce 7900 GS. Die Grafikkarte bietet alle aktuellen Grafikfeatures, hat eine schnelle Speicheranbindung und wird für den Großteil der Spieler vollkommen ausreichen.

Die Point of View GeForce 7950 GT ist ein gelungener Ersatz für die GeForce 7900 GT. Zum selben Preis wird eine deutliche Leistungssteigerung erzielt und auch die Leistungsunterschiede zu den hochpreisigeren Grafikkarten fällt geringer aus. Wer eine High-End-Grafikkarte im mittleren Preisbereich sucht, liegt bei dieser Grafikkarte völlig richtig.

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