Test: AMD Radeon HD 7870 und 7850

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amd radeon_hd_7870_teaserPremiere in zweifacher Hinsicht: Nachdem AMD zum Jahreswechsel mit seiner Radeon HD 7970 den Auftakt der „Southern Islands“-Familie gab und wenig später die ersten Modelle der Radeon-HD-7700-Serie präsentierte, ließ man am heutigen Tag den nächsten Streich folgen. Mit der Radeon HD 7870 und der Radeon HD 7850 schickte man pünktlich zur CeBIT 2012 seine neuen Mittelklasse-Grafikkarten auf GCN-Basis und 28-nm-Fertigung ins Rennen. Die neuen Grafikkarten feiern aber nicht nur ihren Einstand am Markt, sondern sind auch die ersten Vertreter, die sich auf unserem neuen Grafikkarten-Testsystem messen mussten. Wir haben die Nachfolger der preislich und leistungsmäßig attraktiven „Barts“-Ableger auf den Prüfstand gestellt.

Während man bei NVIDIA noch immer auf die erste „Kepler“-Grafikkarte wartet, ist die Konkurrenz ein ganzes Stück weiter. Schon im Dezember feierte die US-amerikanische Grafikschmiede den Auftakt der neuen „Southern Islands“-Generation und ließ wenig später nicht nur einen langsameren „Tahiti“-Ableger folgen, sondern schickte mit der Radeon HD 7770 und der Radeon HD 7750 auch Modelle ins Rennen, die sich im 100-Euro-Segment ansiedeln durften. Heute wagt die Chipschmiede den nächsten Schritt und stopft die doch große Lücke zwischen den bisherigen Modellen. Pünktlich zur CeBIT 2012, welche schon morgen in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover lockt, liegen die Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 in den Regalen.

Bevor wir jedoch auf die Details eingehen werden, wollen wir kurz noch das neue Grafikkarten-Testsystem vorstellen, denn hinter den Kulissen fand längst die zeitraubende Umstellung statt. Fortan setzen wir auf einen schnellen Intel Core i7-3960X, den wir zudem auf 4,2 GHz übertakteten, insgesamt 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher und auf ein leistungsstarkes 1000-Watt-Netzteil mit 80Plus-Platinum-Zertifakt. Die Hauptkomponenten stecken auf einem ASUS P9X79. Das Betriebssystem und ein Teil der Benchmarks liegen auf einer ADATA-SSD mit 60 GB. Wir haben also dick aufgefahren und sollten auch für die kommenden High-End-GPUs von AMD und NVIDIA bestens gerüstet sein. In den kommenden Tagen werden wir das neue System gesondert vorstellen und weitere Details zu den neuen Test-Methoden preisgeben.

Zurück zur AMD Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850. Wie eingangs schon erwähnt, stellte AMD auch bei den neusten Familien-Zuwächsen seiner Radeon-HD-7000-Familie auf die neue GCN-Architektur und somit auch auf die fortschrittliche 28-nm-Fertigung um. Beide Neulinge dürfen dabei auf die „Pitcairn“-GPU zurückgreifen. Im Vergleich zum aktuellen „Tahiti“-Flaggschiff, musste allerdings die ein oder andere Einheit dem Rotstift zum Opfer fallen. Standen auf der Radeon HD 7970 noch 32 Compute-Units zur Verfügung, besitzt „Pitcairn“ in seiner Vollausstattung nur noch 20 solcher Shader-Gruppierungen. Folglich bleiben der Radeon HD 7870 noch 1280 Streamprozessoren und 80 Textureinheiten erhalten. Beim kleinen Bruder strich AMD vier weitere CUs, womit dieser auf immerhin noch 1024 Streamprozesoren und 64 TMUs zurückgreifen darf. Große Änderungen innerhalb der Architektur gibt es nicht – wir verweisen deswegen auf unseren Launch-Artikel zur Radeon HD 7970, welcher sich unter diesem Link findet.

Beim Speicherausbau gibt es zwischen den Modellen zunächst keinerlei Unterschiede. Beide können auf schnellen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen und dürfen sich über vier 64-Bit-Controller freuen, womit das Speicherinterface eine Breite von 256 Bit in die Waagschale wirft. Einzig bei der Kapazität gibt es eine Abweichung. Während die Radeon HD 7870 zumindest zum Release nur mit 2048 MB Speicher erhältlich sein soll, dürfte die kleinere Radeon HD 7850 auch mit 1024 MB zu haben sein. Bei den Taktraten fährt AMD ein gewohnt hohes Level und treibt Chip und Speicher seiner beiden neuen Modelle mit 1000/1200 respektive 860/1200 MHz an. Damit liegt man über einer Radeon HD 7970 und zieht gleich mit einer Radeon HD 7770, die sich ebenfalls über einen Chiptakt von standardmäßigen 1000 MHz freuen kann.

Die Positionierung der Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 ist klar. Beide „Pitcairn“-Modelle sollen die klaffende Lücke zwischen der Radeon-HD-7900- und Radeon-HD-7700-Serie schließen und sich leistungsmäßig direkt zwischen den beiden Produktfamilien ansiedeln. Dafür spricht auch der Preis. 349 Euro möchte AMD für die schnellere Version haben. Für die langsamere Variante sollen immerhin noch 249 Euro fällig werden. Die Feature-Liste liest sich wie die einer Radeon HD 7970. Hier stehen DirectX-11.1-Unterstützung, PowerTune und ZeroCore, PCI-Express-3.0-Support und UVD 3 sowie Eyefinity 2.0 ganz oben auf der Liste. Auch diese Details haben wir bereits in unserem Launch-Artikel der Radeon HD 7970 ausführlich vorgestellt.

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Anfang Januar startete AMD die "Southern-Islands"-Generation und präsentierte die Radeon HD 7970. Ende Januar folgte die Radeon HD 7950 und nur 14 Tage später fügte man der Produktlinie die Radeon-HD-7700-Serie hinzu. Pünktlich zur CeBIT dürfen nun auch die "Pitcairn"-Karten bzw. die Radeon-HD-7800-Serie folgen. Für den Preisbereich unterhalb von 99 US-Dollar bleibt es bei den "Northern-Islands"-Karten.

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Die wichtigsten Schritte sind getan, größtenteils alle Modelle sind im Rennen. Einzig das Dual-GPU-Monster steht noch aus. Ob AMD seine "Northern Islands"-Ableger unter altem Namen weiter im unteren Preissegment mitmischen lässt, oder ein Rebranding verpasst, ist nicht bekannt. Wir tippen auf Letzteres. 

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Die Radeon-HD-7800-Serie bringt alles an Technologie mit, das auch schon die Radeon-HD-7900-Reihe bietet - natürlich in einigen Bereichen in deutlich abgespeckter Form. So wird der 28-nm-Prozess eingesetzt und auch die GCN-Architektur wird verwendet, bei den Compute-Units, ROPs und der Speicheranbindung werden hingegen Abstriche gemacht.

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Schon zum Start der beiden neuen Grafikkarten wird sich kaum ein Hersteller an die Vorgaben der US-Amerikaner halten. HIS, MSI, ASUS, PowerColor, Gigabyte und wie sie alle heißen kündigten allesamt Versionen mit eigenem Kühlsystem und höheren Taktraten an. In den kommenden Tagen gibt es für uns noch einiges zu testen. 


Die Vorstellung der beiden Karten:

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Die obigen Bilder der AMD-Präsentation sprechen für sich und somit konzentrieren wir uns auf die ausführliche Tabelle der technischen Daten:

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti

NVIDIA GeForce GTX 570

AMD Radeon HD 6850 AMD Radeon HD 6870 AMD Radeon HD 7850 AMD Radeon HD 7870
GPU GF114 GF110 Barts Pro Barts XT  Pitcairn Pro Pitcairn XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm  28 nm 28 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden 3,0 Milliarden 1,77 Milliarden  1,77 Milliarden  2,8 Milliarden 2,8 Milliarden
Die-Größe  225 mm² 225 mm² 

GPU-Takt 822 MHz 732 MHz 775 MHz 900 MHz  860 MHz 1000 MHz
Speichertakt 1000 MHz 950 MHz 1000 MHz 1050 MHz 1200 MHz 1200 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024 MB 1280 MB 1024 MB 1024 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 320 Bit 128 Bit 128 Bit  256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 128 GB/Sek. 152 GB/Sek. 128 GB/Sek. 134,4 GB/Sek. 153,6 GB/Sek. 153,6 GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11.1 11.1
Shader-Einheiten 384 (1D) 480 (1D) 192 (5D) 224 (5D) 1024 (1D) 1280 (1D)
Shader-Takt 1644 MHz 1464 MHz 775 MHz 900 MHz 860 MHz 1000 MHz
Texture Units 64 60 48 56 64 80
ROPs 32 40 32 32 32 32
maximale Leistungsaufnahme 170 Watt 219 Watt 127 Watt  151 Watt 130 Watt 175 Watt
minimale Leistungsaufnahme -  19 Watt 19 Watt  3,0 Watt 3,0 Watt
CrossFireX/SLI SLI SLI CrossFireX CrossFireX CrossFireX  CrossFireX


Während die auf der "Tahiti"-GPU basierten Karten auf 4,3 Milliarden Transistoren kommen und der Mainstream-Chip "Cape Verde" 1,5 Milliarden Transistoren aufweist, so sind es bei "Pitcairn" 2,8 Milliarden Transistoren. Die Radeon HD 7850 kann mit 16 CUs x 4 SIMDs x 16 ALUs = 1024 Shader-Prozessoren aufwarten, während die Radeon HD 7870 vier CUs mehr besitzt und somit auf 20 CUs x 4 SIMDs x 16 ALUs = 1280 Shader-Prozessoren kommt. Auch die Taktraten unterscheiden sich. AMD lässt die Radeon HD 7850 mit 860 MHz arbeiten, die Radeon HD 7870 kommt - wie schon die Radeon HD 7770 - auf satte 1000 MHz Referenztakt. Bei vier Textur-Einheiten pro CU ergibt sich eine Gesamtanzahl der Textureinheiten von 64 bzw. 80. Wie auch bei "Tahiti" weisen beide "Pitcairn"-Modelle jeweils 32 ROPs auf.

Der verbaute Speicher und dessen Anbindung sind, bis auf die Tatsache, dass es später auch 1024 MB Modelle der Radeon HD 7850 geben wird, bei beiden Karten identisch. AMD setzt auf jeweils 2048 MB GDDR5-Speicher, der mit 256 Bit angebunden und mit 1200 MHz betrieben wird. Bei der Speicherbandbreite ergibt sich somit 153,6 GB/Sekunde. AMD gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 130 Watt für die Radeon HD 7850 an. Bei der Radeon HD 7870 sind es 175 Watt. Da auch die "Pitcairn"-GPUs wie die anderen bereits vorgestellten Vertreter der GCN-Architektur ZeroCore Power unterstützen, liegt die Leistungsaufnahme im Idle bei unter drei Watt.

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GPU-Z liest in seiner aktuellen Version die technischen Daten der Radeon-HD-7800-Serie bereits korrekt aus.


Beginnen wollen wir die äußere Betrachtung mit der Radeon HD 7870.

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Die AMD Radeon HD 7870 kommt im üblichen Design der Radeon-HD-7000-Serie daher. Zum Einsatz kommt ein Radiallüfter und ein geschlossenes Gehäuse in Rot und Schwarz. Die warme Luft wird über den Lüfter angesaugt und durch das Gehäuse geblasen. Ein Großteil kann somit über die Slotblende entweichen.

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Die Rückseite der Karte offenbart ein Länge des PCBs von 24 cm. Ansonsten sind an dieser Stelle keinerlei Besonderheiten ausfindig zu machen.

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Wie auch schon bei der Radeon HD 7770 geht AMD recht offensiv mit der Tatsache um, dass die GPU mit einem Takt von 1 GHz arbeitet. Die Radeon HD 7870 ist nun schon die zweite Grafikkarte, die sich über einen Chiptakt von satten 1000 MHz freuen darf. 

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Für die Strom- und Spannungsversorgung zeichnen sich neben dem PCI-Express-Steckplatz auch noch zwei 6-Pin-Anschlüsse verantwortlich. Die Karte kann also theoretisch 225 Watt aufnehmen. Die typische Leistungsaufnahme beziffern die US-Amerikaner aber nur auf etwa 175 Watt.

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Über den CrossFire-Anschluss sind die Karten der Radeon HD 7870 in der Lage, im CrossFire-Verbund betrieben zu werden. Wie auch schon bei "Barts XT", welcher in der AMD Radeon HD 6870 zum Einsatz kam, bleibt es somit, im Gegensatz zur Radeon-HD-6900- und 7900-Serie, bei maximal zwei Karten gleichzeitig.

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Auf der Slotblende platziert AMD die üblichen Anschlüsse in Form von Dual-Link-DVI, HDMI und zweimal Mini-DisplayPort. Die obere Hälfte der Dual-Slot-Blende ist zur besseren Durchlüftung von zahlreichen Lüftungsschlitzen durchzogen.


Nach der Demontage des Kühlers wollen wir uns nun das PCB etwas genauer anschauen.

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Mittig auf dem PCB ist die GPU zu sehen. Darüber und rechts platziert wurden die acht Speicher-Chips mit jeweils 256 MB Kapazität. Die Strom- und Spannungsversorgung ist im Vergleich zur Radeon-HD-7900-Serie vom hinteren Ende des PCBs an die Slotblende herangerückt.

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Auch bei einem genaueren Blick (auch ohne Wärmeleitpaste), ist der GPU selbst kein Detail zu entlocken. In ihr werkeln rund 2,8 Milliarden Schaltungen.

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Als GDDR5-Speicher kommt auch auf der Radeon HD 7870 solcher aus dem Hause Hynix zum Einsatz. Dieser arbeitet mit 1200 MHz, ist theoretisch aber auch in der Lage mit bis zu 1375 MHz betrieben zu werden.

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Noch einmal ein genauer Blick auf die fünf Phasen der Spannungsversorgung. In Kürze werden wir sicherlich auch Eigendesigns der Hersteller sehen, die unter anderem auch in diesem Punkt modifiziert worden sind.

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Durch das Verlegen der wichtigen Bauteile der Strom- und Spannungsversorgung wirkt das hintere Ende des PCBs recht leer.

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Die Paste und Pads auf dem Kühler zeigen recht deutlich, dass nur die GPU und die Speicherchips aktiv gekühlt werden. Die Aussparungen rechts sind den Kondensatoren und Spulen der Strom- und Spannungsversorgung geschuldet.

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Ein genauer Blick auf den Kupferblock offenbart auch die drei Heatpipes, welche die Abwärme aus der Vapor-Champer besser abführen sollen. 


Auf die Radeon HD 7870 soll nun die Betrachtung der 7850 folgen.

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Rein äußerlich ist zwischen den beiden Karten kein Unterschied auszumachen. AMD bleibt dem Design- und Kühlkonzept treu.

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Auch die Rückseite des PCBs gibt nur durch den Aufkleber Aufschluss darüber, um welche Karte es sich handelt. Auch die Länge ist mit 24 cm identisch.

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Aufgrund des gleichen Designs, aber der geringeren Leistungsaufnahme spart sich AMD einen der 6-Pin-Anschlüsse. Die Karte kann somit maximal 150 Watt aufnehmen - die typische Leistungsaufnahme gibt AMD auf 130 Watt an.

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Der obligatorische CrossFire-Anschluss ist natürlich auch auf der Radeon HD 7850 vorhanden. Bis zu zwei gleichwertige Grafikkarten können damit im CrossFire-Verbund betrieben werden.

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Auf der Slotblende befinden sich jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI sowie zweimal Mini-DisplayPort - wie beim großen Bruder.

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Auch nach dem Entfernen des Kühlers sind quasi keinerlei Unterschiede zwischen der Radeon HD 7870 und 7850 zu finden. Das PCB und dessen Bestückung sind nahezu identisch. Aufgrund der geringeren Leistungsaufnahme gegenüber der Radeon HD 7870 kommen, neben der bereits erwähnten einzelnen PCI-Express 6-Pin-Buchse, nur noch vier Phasen im Bereich der Strom- und Spannungsversorgung zum Einsatz.

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Selbst ein genauer Blick auf die GPU offenbart nicht, um welche Karte es sich handelt. Aufgrund dieser und weiterer Ähnlichkeiten der beiden Karten, verzichten wir auch eine genauere Betrachtung des PCBs und des Kühlers.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7-3960X wird von 3,2 GHz auf 4,2 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7-3960X 3,3 GHz übertaktet auf 4,2 GHz
Mainboard ASUS P9X79
Arbeitsspeicher ADATA XPG Gaming Series Low Voltag 4x 2 GB PC3-12800U CL 9-9-9-24
Festplatte ADATA S510 SSD 60 GB
Netzteil Seasonic Platinum Series 1000 Watt
Betriebssystem Windows 7 64 Bit SP1
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7870 (1000/1000/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7850 (860/860/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHZ, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5970 (725/725/1000 MHz, 2048 MB - 1024 MB effektiv)
AMD Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA

GeForce 295.73 WHQL

AMD AMD Catalyst 12.3 Preview

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark 11 (DX11):

LuxMark 2.0 (OpenCL):
  • Sala

Anno 2070 (DX11):

Battlefield 3 (DX11):

Call of Duty: Modern Warfare 3 (DX9):

Crysis Warhead (DX10):

Crysis 2 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF 
  • 1680x1050 16xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 16xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 16xAA 16xAF

Rage (OpenGL):

  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Elder Scrolls V: Skyrim (DX9):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF 
  • 1680x1050 8xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 8xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 8xAA 16xAF

The Witcher 2 (DX9):

  • 1680x1050 AA aus 16xAF 
  • 1680x1050 MLAA 16xAF
  • 1920x1080 AA aus 16xAF
  • 1920x1080 MLAA 16xAF
  • 2560x1600 AA aus 16xAF
  • 2560x1600 MLAA 16xAF

Metro 2033 (DX11):

  • 1680x1050 1xAA 16xAF 
  • 1680x1050 4xAA 16xAF
  • 1920x1080 1xAA 16xAF
  • 1920x1080 4xAA 16xAF
  • 2560x1600 1xAA 16xAF
  • 2560x1600 4xAA 16xAF 

Beginnen wollen wir mit den Messungen:

mess1 

Dank fortschrittlicher 28-nm-Technik und zahlreicher Stromspar-Funktionen kann sich die Leistungsaufnahme schon im Windows-Betrieb sehen lassen. Das gilt auch für AMDs neusten Zuwachs. Mit 104,2 bzw. 104,9 Watt liegen beide "Pitcairn"-Vertreter dicht beieinander und siedeln sich exakt zwischen ihren restlichen Familienmitgliedern an. Die sparsamste NVIDIA-Grafikkarte des Testfeldes ist die GeForce GTX 560 Ti mit 111,8 Watt.

mess2 

Unter Last wächst nicht nur der Abstand zu "Cape Verde" deutlich an, sondern auch der zwischen den beiden neuen "Pitcairn"-Vertretern. Für das Gesamtsystem mussten wir unter Last für die AMD Radeon HD 7870 runde 300 Watt messen. Der kleine Bruder begnügte sich mit 267,3 Watt. Damit liegt die schnellere Version auf dem Level einer Radeon HD 6950, die langsamere Variante auf dem Niveau des Vorgängers. 

 mess3

Bei den Temperaturen im Leerlauf führt NVIDIA mit seiner GeForce GTX 560 Ti klar das Feld an - im positiven Sinne. Keine andere Grafikkarte blieb kühler. Die beiden Neuzugänge blieben mit 36 °C aber ebenfalls erfreulich kühl.

mess4 

Gleiches Bild unter Last. Mit einer Maximal-Temperatur von 65 °C für die Radeon HD 7850 bzw. 71 °C bei der Radeon HD 7870 werden beide Modelle nicht sonderlich warm. Eine Radeon HD 6970 oder gar NVIDIA GeForce GTX 580 und GeForce GTX 570 werden mit bis zu 85 °C deutlich wärmer. 

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Was bringen einem niedrige Temperaturen, wenn die Lautstärke nicht stimmt? Auch hier können AMD Radeon HD 7870 und Radeon HD 7850 überzeugen und liegen mit einem Schalldruck von 35,6 respektive 35,7 dB(A) auf den vordersten Rängen. 

 mess6

Unter Last dreht der Radiallüfter beider "Pitcairn"-Samples etwas deutlicher auf. Beide Modelle erzeugen unter Volllast einen Lärmpegel von 51,2 dB(A). Eine AMD Radeon HD 7950, Radeon HD 7770 oder NVIDIA GeForce GTX 560  Ti-448 bleiben da schon laufruhiger.


Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 11 gelangt man über diesen Link.

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Sowohl AMD wie auch NVIDIA legen immer größeren Wert auf die Compute-Performance ihrer GPUs. Neben zahlreichen Engines mit OpenCL-Unterstützung wollen wir auch die Performance gesondert betrachten. Dazu nutzen wir den LuxMark 2.0, der in der Testszene "Sala" über RayTracing ein Bild berechnet und als Ausgabe die Samples pro Sekunde ausgibt.

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Zum kostenlosen Download von LuxMark 2.0 gelangt man über diesen Link.

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Als Geralt von Riva, dem Helden und Protagonisten des Fantasy-Rollenspiels The Witcher 2, kämpft und zaubert sich der Spieler durch die detailreich inszenierte Spielwelt. Assassins of Kings knüpft als Nachfolger von The Witcher nahtlos an dessen Ereignisse an, wobei der nicht-lineare Handlungsverlauf auch bei mehreren Durchgängen Spannung verspricht. Die eigens für den im Jahr 2010 veröffentlichten Titel entwickelte Red Engine (DX9) hob den Grafikstandard für Rollenspiele an und stieß bei Spielern und der Fachpresse auf hohe Anerkennung. So bezeichneten die Programmierer von CD Projekt RED ihre Engine als "beste Rollenspiel-Engine der Welt".

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Zur Vollversion von The Witcher 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erfolgsmarke Call of Duty wurde mit Modern Warfare 3 Ende 2011 zum bereits achten Mal mit einer Fortsetzung versehen. Der Egoshooter besticht durch bildschirmfüllende Daueraction ohne echte Verschnaufspausen. Durch die starke und brachiale Inszenierung fühlt sich der Spieler dank der Möglichkeiten der IW Engine 4.0 (DX9) in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens versetzt. Laut Entwickleraussagen zeichnet sich die Engine vor allem durch das vertikale Gameplay und die äußerst detailliert ausgearbeiteten Texturen aus.

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Zur Vollversion von Call of Duty: Modern Warfare 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Anno 2070 spielt entgegen seiner vier Vorgänger nicht mehr in der Vergangenheit sondern knapp 60 Jahre in der Zukunft. Das Spielprinzip blieb grundsätzlich gleich, das heißt fremde Inseln erkunden, besiedeln, Wirtschaftskreisläufe aufbauen, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsteile zu befriedigen, und sich in der Diplomatie üben. Neu sind die drei Fraktionen: Die Ecos setzen auf regenerative Energie und erhalten die Natur, während ihr Gegenpart, die Tycoons, durch Schwerindustrie die Umwelt verschmutzen. Die dritte Fraktion, die Techs, ermöglicht es, neue Techniken zu nutzen und auf dem Meeresboden zu siedeln. Die großen Inseln, die lebendige Flora und Fauna und die fantastischen Wassereffekte der eigens von Related Designs entwickelten Engine (DX11) verlangen auf der höchsten Detailstufe der Grafikkarte einiges ab.


Zur Vollversion von Anno 2070 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Battlefield-Serie erfuhr mit der Veröffentlichung des dritten Teils den vorläufigen Höhepunkt der virtuell erlebbaren Multiplayer-Action auf weitläufigen Schlachtfeldern. Differenzierte Soldatenklassen, realitätsgetreu modellierte Waffen und Fahrzeuge stellen in Verbindung mit der leistungsstarken Frostbite 2-Engine (DX11) das momentane Nonplusultra des Actiongenres dar. Die grafische Darstellung besticht durch enorme Weitsicht und wirklichkeitsnahe Bewegungsabläufe des eigenen Soldaten. Langzeitmotiviation ist dank des Aufstiegssystems mit unzählig vielen freischaltbaren Waffen und Gadgets garantiert, wobei mit Hilfe des Battlelogs stets die Übersicht gewahrt wird.

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Zur Vollversion von Battlefield 3 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende CryEngine 2 sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht immer gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwenden Crysis Warhead im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Das auf der CryEngine 3 (DX11) basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs im optionalen Direct-X-9 Modus in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Der von id Software entwickelte Genremix Rage erweitert das reine Egoshooter-Erlebnis mit Renn- und Rollenspielementen. Die offene Spielwelt ermöglicht individuelle Spielerfahrungen, wobei der rote Faden der apokalyptischen Hintergrundgeschichte durch abwechslungsreiche Hauptmissionen nicht aus den Augen verloren wird. Die im Spiel verwendete Id Tech 5 (OpenGL) demonstriert ihre Stärke vor allem in den großflächigen Außenarealen.

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Die Vollversion von Rage finden Sie in unserem Preisvergleich.

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Der fünfte Teil der The-Elder-Scroll-Reihe spielt in der namensgebenden Provinz Skyrim (dt. Himmelsrand). Die Handlung dreht sich um die Rückkehr der Drachen, wie sie in den "Elder Scrolls" vorhergesagt wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle eines "Dovahkiin", eines Individuums mit dem Körper eines Menschen und der Seele eines Drachen. Der Spieler durchstreift bei dem Kampf gegen die Drachen opulente Städte mit verschlungenen Gassen und atemberaubende Landschaften, deren Grenze buchstäblich der Himmel ist. Mit seiner hohen Weitsicht und der detaillierten Vegetation bringt Skyrim so manches System ins Schwitzen.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen mit der A4-Engine (DX11) selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Sowohl die AMD Radeon HD 7870 als auch die Radeon HD 7850 fügen sich nahtlos in das bestehende AMD-Produktportfolio ein und schließen die bisherige Lücke zwischen der Radeon HD 7950 und Radeon HD 7770. Somit hat es AMD geschafft seine komplette Produktlinie innerhalb von nur zwei Monaten komplett auf die neue Architektur sowie Fertigung umzustellen. Nun bleibt eigentlich nur noch das Dual-GPU-Modell Radeon HD 7990 als offener Punkt auf der Liste.

Die Radeon HD 7870 setzt sich in der Performance recht nahe an die Radeon HD 7950 - in einigen Fällen zieht sie sogar an dieser vorbei. Der Gegner aus dem Lager von NVIDIA heißt in diesem Falle GeForce GTX 580 bzw. 570. Die Radeon HD 7850 setzt sich zwischen die Radeon HD 6970 und 6950. Beide neue Karten sind sich technisch sehr ähnlich und diese Ähnlichkeit zeigt sich auch in den Benchmarks. In etwa 15 bis 20 Prozent liegen zwischen der Radeon HD 7870 und 7850. All diese Vergleiche sind allerdings nicht zwingend das Ziel AMDs gewesen, hier wollte man nur die Lücke in der Produktfamilie schließen.

Die Performance beider Karten reicht durchgängig für hohe Auflösungen aus. Je nach Engine muss man allerdings auf die höchsten Qualitätseinstellungen verzichten. Preisbewusste Spieler könnten mit den beiden Modellen neue Favoriten gefunden haben - noch aber liegen uns nur die Preisvorstellungen von AMD vor.

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Bei der Leistungsaufnahme erreichen die beiden Karten wieder einmal neue Bestwerte für diese Leistungsklasse. Unter Last finden sich sich entsprechend ihrer Performance zwischen den High-End-Karten der Vorgängergeneration wieder. Letztendlich wird also nicht nur eine höhere Performance erreicht, sondern AMD konnte auch den Verbrauch reduzieren. Dies wird alleine schon durch die Tatsache deutlich, dass AMD bei der Radeon HD 7850 auf den zweiten 6-Pin-Anschluss verzichten kann.

Die Beurteilung von Temperatur und Lautstärke fällt etwas schwieriger, da kaum ein Hersteller auf die Referenzkühlung zurückgreifen wird. Wir werden in den kommenden Tagen und Wochen also zahlreiche alternativ gekühlte Modelle sehen. Dennoch zeigt sich für die Radeon HD 7870 und 7850, dass der verbaute Kühler sehr gut mit der geringen Leistungsaufnahme zurechtkommt. Wir messen durchgängig niedrige Idle-Werte, deren positive Grundtendenz unter Last bestätigt werden.

Wie so oft entscheidet sich eine Kaufentscheidung und damit auch unsere Beurteilung mit dem Preis. AMD gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 249 Euro für die Radeon HD 7850 und 349 Euro für die Radeon HD 7870 an. Die Radeon HD 7870 liegt in der Performance fast gleichauf, meist aber unterhalb einer Radeon HD 7950 - bei einem Blick in den Preisvergleich bestätigt sich somit die preisliche Einordnung von AMD, wenngleich wir den Preis für etwas zu hoch angesetzt halten. Die Radeon HD 7850 hat die Radeon HD 6970 zum Gegner, diese liegt 30 bis 40 Euro über der Preisempfehlung von AMD. Letztendlich werden wir aber ein paar Tage warten müssen, bis sich die Händlerpreise eingependelt haben.

Ab dem 19. März verspricht AMD eine breite Verfügbarkeit der Karten von den verschiedenen Herstellern. Auf der CeBIT werden wir sicherlich die ersten Modelle auch persönlich in Augenschein nehmen können.

Positive Aspekte der Radeon HD 7870:

Negative Aspekte der Radeon HD 7870:

Positive Aspekte der Radeon HD 7850:

Negative Aspekte der Radeon HD 7850: