Test: AMD Radeon HD 7770 und 7750

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radeon-7770-logoDie Radeon-HD-7900-Serie ist mit den beiden Modellen Radeon HD 7970 und 7950 vorerst abgeschlossen und auch zur Radeon-HD-7800-Serie erwarten wir in naher Zukunft erste Meldungen, doch zunächst konzentriert sich AMD auf den Massenmarkt und präsentiert am heutigen Tage die AMD Radeon HD 7770 und 7750. Lange wurde darüber gerätselt, ob AMD die GCN-Architektur in alle Marktsegmente einführen oder ein weiteres Rebranding vornehmen wird. Nun ist klar, von der kleinsten Einsteiger-Karte bis hin zum High-End-Modell setzt AMD alles auf die GCN-Architektur und die 28-nm-Fertigung. Wir haben uns die beiden Referenzmodelle und auch ein erstes Retail-Modell von XFX etwas genauer angeschaut.

Bevor wir nun näher auf die Radeon HD 7770 und 7750 eingehen, wollen wir uns die Produktplatzierung und Bedeutung dieser Leistungsklasse anschauen.

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Anfang Januar startete AMD die "Southern-Island"-Generation und präsentierte die Radeon HD 7970. Ende Januar folgte die Radeon HD 7950 und nun, 14 Tage später, fügt man der Produktlinie die Radeon-HD-7700-Serie hinzu. Im März, vermutlich zur CeBIT, sollen dann auch die "Pitcairn"-Karten bzw. die Radeon-HD-7800-Serie folgen. Für den Preisbereich unterhalb von 99 US-Dollar bleibt es bei den "Northern-Island"-Karten.

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AMD macht mit "Cape Verde" eine klare Ansage. Man will seine nach eigener Aussage überlegene GCN-Architektur für den kleinen Geldbeutel verfügbar machen. Zwischen "Tahiti" und "Cape Verde" wird sich dann noch "Pitcairn" platzieren.

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Auch wenn immer wieder die High-End-Modelle im Fokus stehen, so machten die Radeon HD 5770 und später wohl auch 6770 mehr als ein Viertel der Verkäufe bei den DirectX-11-Grafikkarten aus. Die erhobenen Daten scheinen bereits ein paar Tage auf dem Buckel zu haben, doch die Tendenz dürfte auch in jüngster Vergangenheit mit der Radeon-HD-6000-Serie nicht anders ausgesehen haben.

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Die Radeon-HD-7700-Serie bringt alles an Technologie mit, das auch schon die Radeon-HD-7900-Serie bietet - natürlich in einigen Bereichen in deutlich abgespeckter Form. So wird natürlich der 28-nm-Prozess eingesetzt und auch die GCN-Architektur wird verwendet, bei den Compute Units, ROPs und der Speicheranbindung werden natürlich Abstriche gemacht.


Die Vorstellung der beiden Karten:

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Die obigen Bilder der AMD-Präsentation sprechen für sich und somit konzentrieren wir uns auf die ausführliche Tabelle der technischen Daten:

NVIDIA GeForce GTX 560

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti

AMD Radeon HD 6750 AMD Radeon HD 6770 AMD Radeon HD 7750 AMD Radeon HD 7770
GPU GF114 GF114 Juniper Juniper  Cape Verde PRO Cape Verde XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm  28 nm 28 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden 1,95 Milliarden 1,04 Milliarden  1,04 Milliarden  1,5 Milliarden 1,5 Milliarden
Die-Größe

GPU-Takt 810 MHz 822 MHz 700 MHz 850 MHz  800 MHz 1000 MHz
Speichertakt 1000 MHz 1000 MHz 1000 MHz 1200 MHz 1125 MHz 1125 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024 MB 1024 MB 1024 MB 1024 MB 1024 MB 1024 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 128 Bit 128 Bit  128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 128 GB/Sek. 128 GB/Sek. 64 GB/Sek. 76,8 GB/Sek. 72 GB/Sek. 72 GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11.1 11.1
Shader-Einheiten 336 (1D) 384 (1D) 144 (5D) 160 (5D) 512 (1D) 640 (1D)
Shader-Takt 1620 MHz 1644 MHz 700 MHz 850 MHz 800 MHz 1000 MHz
Texture Units 56 64 36 40 32 40
ROPs 32 32 16 16 16 16
maximale Leistungsaufnahme 150 Watt 170 Watt 86 Watt  108 Watt 55 Watt 80 Watt
minimale Leistungsaufnahme - 2,6 Watt 2,6 Watt
CrossFire/SLI SLI SLI CrossFire CrossFire - CrossFireX


Während die Radeon HD 7970 und 7950 auf der "Tahiti"-GPU basierten und auf aberwitzige 4,3 Milliarden Transistoren kommen, bauen die Radeon HD 7770 und 7750 auf der "Cape Verde"-GPU auf, die 1,5 Milliarden Transistoren ihr Eigen nennen. Die Architektur beider GPU-Varianten wurde natürlich deutlich angepasst. So kommt die Radeon HD 7950 auf 8 CUs x 4 SIMDs x 16 ALUs = 512 Shader-Prozessoren. Die Radeon HD 7770 besitzt zwei CUs mehr und kommt somit auf 10 CUs x 4 SIMDs x 16 ALUs = 640 Shader-Prozessoren. Doch AMD macht auch Unterschiede beim Takt und lässt die Radeon HD 7750 mit 800 MHz arbeiten, während die Radeon HD 7770 sogar auf einen Referenztakt von 1000 MHz kommt. Bei drei Textur-Einheiten pro CU ergibt sich auch die Gesamtanzahl der Textureinheiten mit 32 bzw. 40. Die ROPs hat AMD mit jeweils 16 gleichmäßig verteilt.

Wiederum sehr ähnlich sind sich beide Karten beim Speicher und dessen Anbindung. Beiden stehen 1024 MB GDDR5-Speicher zur Verfügung. Der Speicher ist mit 128 Bit angebunden und wird mit 1125 MHz betrieben. Die Speicherbandbreite ergibt sich somit mit 72 GB/Sekunde. AMD gibt eine Leistungsaufnahme von 55 Watt für die Radeon HD 7750 an. Bei der Radeon HD 7770 sollen es 80 Watt sein. Da auch die "Cape Verde"-GPUs ZeroCore Power unterstützen, liegt die Leistungsaufnahme im Idle bei unter drei Watt.

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GPU-Z liest in seiner aktuellen Version die technischen Daten der Radeon-HD-7700-Serie bereits korrekt aus.


Wie immer beginnen wir mit der äußeren Betrachtung der Karte.

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Die kompakten Maße der Radeon HD 7750 machen dann auch die technischen Beschneidungen der Karte deutlich. Das PCB misst 16,8 cm und es kommt ein vergleichsweise kleiner Lüfter zum Einsatz. Aufgrund des geringen Verbrauchs kommt die Karte ohne zusätzlichen Stromanschluss aus.

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Die 1 GB GDDR5-Speicher werden trotz der geringen Größe der Karte vollständig auf der Vorderseite der Karte untergebracht. Auf der Rückseite sehr schön zu erkennen ist der fehlende CrossFire-Anschluss der Radeon HD 7750.

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Der kleine Lüfter sollte mit den von AMD beworbenen 55 Watt Leistungsaufnahme keine größeren Schwierigkeiten haben. AMD hat die Radeon HD 7750 speziell im Single-Slot-Design ausgelegt, um ihr ein weiteres Einsatzgebiet offen zu halten - die kompakten HTPCs oder integrierten Systeme.

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Auf dem Papier ist die Radeon HD 7750 in der Lage bis zu fünf Displays anzusteuern. Auf der Slotblende sind allerdings nur jeweils einmal Dual-Link-DVI, HDMI und DisplayPort vorhanden. Über spezielle DisplayPort-Hubs, die im Laufe des ersten Halbjahres 2012 verfügbar sein sollen, können dann auch mehr als nur drei Displays angesteuert werden.


Weiter geht es ohne den Kühler auf der Karte.

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Nimmt man den kleinen Referenzkühler ab, wird der Blick auf das komplette PCB frei, das allerdings recht unspektakulär ist. Um die GPU verteilt hat AMD die vier GDDR5-Speicherchips, die jeweils auf 256 MB Kapazität kommen.

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Im Vergleich zur "Tahiti"-GPU verzichtet AMD bei "Cape Verde" auf die Umrahmung und damit den Schutz vor mechanischen Drücken aufgrund des schweren Kühlers. Auch ohne die Wärmeleitpaste fehlt es an einer Beschriftung der GPU.

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Bereits angesprochen haben wir die Speicherchips - AMD setzt bei allen Karten der Radeon-HD-7000-Serie auf solche von Hynix, die auch für deutlich höhere Taktraten ausgelegt sind.

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Schaut man sich den kleinen Kühler etwas genauer an, so präsentiert sich dieser in schwarzem Lack. Einzig dort, wo die GPU aufliegt, ist das blanke Metall zu erkennen.


Auf die Radeon HD 7750 folgt nun die Radeon HD 7770.

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Schon eher den Eindruck einer potenten Grafikkarte macht die Radeon HD 7770 mit einer Länge des PCBs von 21 cm. Das Kühlkonzept unterscheidet sich auch deutlich von dem der höherklassigen Karten - AMD setzt hier auf einen Axiallüfter direkt über der GPU.

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Die Rückseite des PCBs zeigt wieder einmal nur ein paar kleinere Bauteile, wie auch schon bei den Karten der Radeon-HD-7900-Serie verzichtet AMD auf eine Backplate.

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AMD liefert die Radeon HD 7770 bereits ab Werk mit einem Takt von 1 GHz aus. AMD spielt aber auch auf das OC-Potenzial von "Cape Verde" an. Die XFX Radeon HD 7770 Super Black Edition wird dann auch gleich noch unter Beweis stellen, dass 1 GHz nur auf dem Papier eine Einschränkung sind.

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Anders als die Radeon HD 7750 kann die 7770 über den CrossFire-Anschluss auch in einem CrossFire-Verbund betrieben zu werden.

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Am hinteren Ende der Karte hat AMD den zusätzlichen Stromanschluss mit sechs Pins untergebracht. AMD gibt einen maximalen Verbrauch von 80 Watt an, somit schrammt man knapp an den 75 Watt vorbei, die der PCI-Express-Steckplatz zur Verfügung stellen könnte. Allerdings müsste man ohnehin etwas Luft lassen.

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Die Slotblende kommt im üblichen Design der Radeon-HD-7000-Serie daher. Zu finden sind jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI sowie zweimal Mini-DisplayPort. Ein Teil der warmen Luft kann über die Öffnungen in der Slotblende entweichen.


Auch hier werfen wir einen Blick ohne Kühler auf die Karte.

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Zumindest im Bereich der Stromversorgung zeigt sich die Radeon HD 7770 deutlich interessanter als die Radeon HD 7750. Ansonsten bietet sich ohne Kühler allerdings auch hier ein recht trostloser Anblick.

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Auch die "Cape Verde"-GPU der Radeon HD 7770 muss ohne schützenden Rahmen auskommen. Ein Teil der Strom- und Spannungsversorgung ist rechts neben die GPU gewandert - befindet sich ansonsten ja im hinteren Ende des PCBs.

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Auch hier kommt wieder Speicher aus dem Hause Hynix zum Einsatz, der mit 1125 MHz arbeitet.

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Der Lüfter der Radeon HD 7770 sitzt wie angesprochen direkt über der GPU selbst. Dazwischen befindet sich der Heatsink aus Aluminium, der direkt auf der GPU aufliegt. Die Speicherchips müssen auch hier gänzlich ohne Kühlung auskommen.


Als erstes Retail-Modell erreichte uns die XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked. Sie wurde von XFX in allen Belangen über die von AMD gesetzten Referenz-Grenzen hinaus aufgebohrt. So kommt die "Double Dissipation"-Kühlung zum Einsatz. Zudem wurde die GPU von 1000 MHz auf 1120 MHz übertaktet - ein Plus von 120 MHz gegenüber der Referenzversion. Beim Speicher hat sich XFX für 1300 MHz entschieden und geht damit auch hier sehr aggressiv an das Thema heran.

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Dieser Anblick ist bereits bekannt. XFX stattet auch seine Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked mit Double-Dissipation-Kühlung aus. Die Lüfter sind allerdings eine Hausnummer kleiner und auch ansonsten wirkt die Karte deutlich weniger brutal.

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Ein Blick auf die Rückseite des PCBs verrät: XFX setzt auf das gleiche Design wie AMD in der Referenzversion.

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Unter den beiden Lüftern der Kühlung ist der Heatsink aus Aluminium zu erkennen. Die Chromaufkleber auf den Achsen der Lüfter sorgen mitsamt des restlichen Designs für eine sehr edle Optik der Karte.

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Wie alle Radeon HD 7770 wird auch das Modell von XFX in der Lage sein im CrossFire betrieben zu werden.

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Ein Blick von oben auf die Karte samt Kühler verrät nicht nur das Double-Slot-Design der Kühlung, sondern zeigt auch deutlich die Größte des Heatsink, der über dem PCB sitzt. Aktiv gekühlt wird hier allerdings nur die GPU, die Speicherchips müssen ohne aktive Kühlung auskommen.

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Wie auch in der Referenzversion kommt XFX bei der Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked mit einem zusätzlichen 6-Pin-Stromanschluss aus.

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Die Slotblende zeigt nur in zwei Punkten Unterschiede zur Referenzversion. Zum einen hat man den DVI-Anschluss rot eingefärbt und zum zweiten in die Öffnungen der Slotblende des XFX-Logo eingefügt.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7950 (800/800/1250 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 7770 (1000/1000/1125 MHZ, 1024 MB)
AMD Radeon HD 7750 (800/800/1125 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5970 (725/725/1000 MHz, 2048 MB - 1024 MB effektiv)
AMD Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA

GeForce 285.76

AMD AMD Catalyst 12.1 (8.932.2)

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
 
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
 
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
 
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
 
Framediagramme:
 
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Futuremark 3DMark 11:

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.1 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne APEX PhysX):

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):


Beginnen wollen wir mit den Messungen:

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Die Radeon-HD-7000-Serie setzt neue Maßstäbe, wenn es um den Stromverbrauch geht. Dieses Versprechen halten auch die Radeon HD 7770 und 7750. Das Modell von XFX liegt gleichauf.

mess2 

Unter Last zeigt sich dann auch, wie die Radeon HD 7770 und 7750 in der Leistung einzuordnen sind. Erst die Performance-Messungen werden dann zeigen, was dieser geringe Verbrauch auch wert ist. Die XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked verbraucht acht Watt mehr als das Referenzmodell, arbeitet aber auch mit einem 12 Prozent höheren Takt.

mess3 

Bei den Idle-Temperaturen liegt das Testfeld wie üblich sehr dicht zusammen. Hier zeigt sich noch nicht, welche Karte über die Stränge schlägt oder besonders gut gekühlt wird.

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Die Last-Temperatur-Messung weist für die Radeon HD 7750 einen Wert von 77,5 °C aus. Mit 79 °C nur leicht wärmer wird die Radeon HD 7770 - trotz der deutlich aufwendigeren Kühlung. Die XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked wird mit 81,5 °C auf den ersten Blick zu warm, allerdings muss auch beachtet werden, dass eine Übertaktung auf 1120 MHz vorgenommen wurde.

mess5 

Richtig punkten kann das Modell von XFX bei der Idle-Lautstärke. Ein Wert von 50,4 dB ist sehr gut - die Karte ist aus dem System kaum noch herauszuhören. Im Verhältnis zum Testfeld etwas zu laut sind die Radeon HD 7770 und 7750 in der Referenzausführung.

mess6

Unter Last sind die Unterschiede schon etwas deutlicher. Auch hier klar absetzen kann sich die XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked. Die Radeon HD 7770 und 7750 ordnen sich im Mittelfeld ein - fallen also weder besonders positiv noch besonders negativ auf.


Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark Vantage. Der 3DMark Vantage in seiner aktuellen Version ist sehr grafikkartenlastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.


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Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisiert werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Anno1404_2_rs Anno1404_1_rs

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu gehört beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tessellation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu zählen dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.1 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: Die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Metro_3_rs Metro_4_rs

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tessellation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels, sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Buddy Holly und Dean Martin erkunden – über 120 original lizenzierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios.

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Overclocking:

Bevor wir uns dem Fazit widmen, noch ein paar Worte zum Overclocking. Hier ist eigentlich nur die Radeon HD 7770 interessant, eine Radeon HD 7750 eignet sich alleine schon aufgrund der Ausrichtung nicht sonderlich für OC-Orgien. Welches Potenzial in der "Cape Verde"-GPU steckt, zeigt XFX. Ab Werk einen Takt von 1120 MHz anzulegen zeugt von einer guten Ausbeute bei der Fertigung oder von einer besonders guten Selektion. Wir haben auch die Referenzversion versucht zu übertakten, scheiterten aber schon bei 1140 MHz. Auch das Modell von XFX ließ sich nur noch um rund 30 MHz übertakten, sie schaffte 1150 MHz. Beim Speicher war jeweils bei 1325 MHz Schluss. Auf Benchmarks müssen wir aus Zeitgründen verzichten.

Fazit:

Mit der Radeon HD 7770 und 7750 bedient AMD die untere Mittelklasse, doch hier wird ein Großteil des Umsatzes gemacht - umso wichtiger ist dieser Markt für AMD. Die Einordnung beider Karte ist mit dem Fehlen der Radeon-HD-7800-Serie nicht einfach, der Abstand zur Radeon HD 7950 ist dafür einfach zu groß. AMD selbst stellt die Radeon HD 7770 gegen die GeForce GTX 550 Ti bzw. lässt diese auch in eigenen Benchmarks um 20 Prozent hinter sich. In den Benchmarks bestätigt sich dieser Eindruck. Die GeForce GTX 550 Ti beherrscht man teilweise deutlich, für die GeForce GTX 560 reicht es allerdings nicht. Interessant dürfte es werden, wenn NVIDIA seine neuen Karten in diesem Performance-Bereich vorstellt.

Die Kühlung der Radeon HD 7770 kann nicht in allen Punkten überzeugen. Hier müssen die Hersteller mit Alternativen in die Bresche springen. Gut gefallen hat uns der Stromverbrauch im Verhältnis zur Leistung. Dies scheint ein roter Faden zu sein, der sich auch schon bei der Radeon-HD-7900-Serie und vor allem bei der Radeon HD 7950 positiv bemerkbar gemacht hat.

Die Radeon HD 7750 hat einen deutlich geringeren Anspruch bei der Performance. Der Gegenspieler heißt hier eher GeForce GT 520 oder GTS 450. Große 3D-Feuerwerke sind hier nicht zu erwarten. Vielmehr geht es darum, multimediale Inhalte in ausreichender Geschwindigkeit bzw. flüssig darzustellen, was der Radeon HD 7750 auch gelingt. Dies geht dann auch noch mit einer außergewöhnlich geringen Leistungsaufnahme einher. Über die Kühlung und deren Leistung lässt sich sicher streiten, aber wir sind uns auch sicher, dass die Hersteller hier mit besseren Alternativen aufwarten werden.

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Zu gefallen weiß die XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked. Zum einen hat XFX den Takt der GPU von 1000 MHz auf 1120 MHz gesteigert und auch der Speicher wurde von 1125 MHz auf 1300 MHz aufgebohrt. Dies sorgt für ein ordentliches Performance-Plus, welches die Karte deutlich vor die Referenzversion spült. Bereits in der Radeon-HD-7900-Serie gut gefallen hat uns die "Double Dissipation"-Kühlung. Diese konnte XFX sehr gut auf die Radeon HD 7770 übertragen.

Wie so oft steht oder fällt eine Produktbeurteilung mit dem Preis. AMD gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 159 Euro für die Radeon HD 7770 bekannt. Damit läge man gut 50 Euro über der GeForce GTX 550 Ti, hat aber auch die höhere Performance auf seiner Seite. Interessant wird der Vergleich zur GeForce GTX 560, die etwas schneller arbeitet, aber ebenfalls für 150 Euro angeboten wird. Hier muss sich also noch etwas am Preis tun. 

Die Radeon HD 7750 wird für 109 Euro von AMD angeboten. Die GeForce GTS 450 liegt beispielsweise bei rund 75 Euro, ist allerdings auch etwas langsamer. In den kommenden Tagen muss sich der Preis erst einpendeln und auch die Hersteller preisen ihre Modelle erst ein, bevor ein Vergleich herangezogen werden kann.

Positive Aspekte der Radeon HD 7770:

Negative Aspekte der Radeon HD 7770:

Positive Aspekte der Radeon HD 7750:

Negative Aspekte der Radeon HD 7750:

XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked:

Gerne hätten wir der XFX Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclocked einen Award vergeben, doch ein entscheidender Kritikpunkt der Radeon HD 7770 hält uns davon ab: der Preis. Für mehr als 160 Euro ist eine solche Karte nicht zu rechtfertigen. Natürlich versucht AMD die Preislücke zwischen der Radeon HD 7950 und nun 7770 nicht allzu groß werden zu lassen, doch ohne eine entsprechende Positionierung gegen die Konkurrenz von NVIDIA wird es die Radeon HD 7770 schwer haben.

Update:

Inzwischen ist der Preis zur Karte bekannt geworden. XFX ruft für eine Radeon HD 7770 Black Edition Super Overclock 175 Euro auf. Damit bewahrheiten sich unsere Befürchtungen, denn zu diesem Preis ist die Karte in Hinblick auf die Vorgängergeneration einfach zu teuer.

Positiv zu beurteilen sind die Performance-Steigerung, die XFX mit einem GPU-Takt von 1120 MHz und einem Speicher-Takt von 1300 MHz erreicht. Hier und da hätten wir uns eine bessere Skalierung gewünscht. Ebenfalls gut gefallen hat uns die Kühlung, die leise und zugleich effektiv kühlt.