Test: Drei Retail-Modelle der Radeon HD 7950 im Test

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6970-logoAMD hat am heutigen Tage die Radeon HD 7950 (Hardwareluxx-Artikel) veröffentlicht, doch mit dem Blick auf die Referenzversion wollen wir uns nicht zufriedengeben. ASUS, Sapphire und XFX haben uns ihre Modelle der Radeon HD 7950 zur Verfügung gestellt, die allesamt über eine alternative Kühlung und ein werksseitiges Overclocking verfügen. In den kommenden Tagen und Wochen erwarten wir weitere Modelle, denen wir dann auch allesamt auf den Zahn fühlen wollen. Den Anfang aber machen die ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP, Sapphire Radeon HD 7950 und XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation.

Anders als bei der Radeon HD 7970 wird es vom zweiten "Southern Island"-Ableger Radeon HD 7950 mit dem Start auch eigene Lösungen der verschiedenen Hersteller geben. AMD sieht zwar ein Referenzdesign vor, dies dürfte aber nicht nennenswert von den Herstellern eingesetzt werden. 

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Nach den ersten Informationen schauen wir uns die technischen Daten etwas genauer an.

AMD Radeon HD 7950 ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation
GPU Tahiti PRO Tahiti PRO  Tahiti PRO  Tahiti PRO
Fertigung 28 nm 28 nm  28 nm  28 nm
Anzahl Transistoren

4,3 Milliarden

4,3 Milliarden  4,3 Milliarden  4,3 Milliarden
Die-Größe 365 mm² 365 mm² 365 mm² 365 mm²
GPU-Takt 800 MHz 900 MHz  900 MHz  900 MHz
Speichertakt 1250 MHz 1250 MHz  1250 MHz  1375 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5  GDDR5  GDDR5
Speichergröße 3072 MB 3072 MB  3072 MB  3072 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit  384 Bit  384 Bit
Speicherbandbreite 240 GB/Sek. 240 GB/Sek.  240 GB/Sek. 264 GB/Sek. 
Shader Model 5.0 5.0  5.0  5.0
DirectX 11.1 11.1  11.1  11.1
Shader-Einheiten 1792 (1D) 1792 (1D)  1792 (1D)  1792 (1D)
Shader-Takt 800 MHz 900 MHz  900 MHz  900 MHz
Texture Units  112 112  112  112
ROPs  32 32 32   32
maximale Leistungsaufnahme  200 Watt  200 Watt  200 Watt  200 Watt
minimale Leistungsaufnahme 2,6 Watt   2,6 Watt  2,6 Watt  2,6 Watt
CrossFire/SLI CrossFireX CrossFireX  CrossFireX  CrossFireX


Zwei von drei Herstellern wählen zumindest den gleichen Ansatz: Sowohl ASUS wie auch Sapphire lassen die GPU ihrer Radeon HD 7950 mit 900 anstatt den 800 MHz der Referenzversion arbeiten. Diesen Takt für die GPU wählt auch XFX, setzt beim Speicher aber auf die gleichen Chips und somit auch Frequenz wie bei der Radeon HD 7970 - also 1375 MHz. ASUS und Sapphire belassen es bei 1250 MHz, was dem Referenztakt entspricht.

Ansonsten unterscheiden sich die drei Modelle rein technische nicht von der Referenzversion, wohl aber in der Kühlung. Auf diese und weitere Details gehen wir auf den folgenden Seiten etwas genauer ein.

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Nach all der Theorie wollen wir uns die einzelnen Modelle der Radeon HD 7950 einmal etwas genauer anschauen.


Beginnen wollen wir mit der Radeon HD 7950 DirectCU II TOP von ASUS.

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Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hat sich ASUS für eine Übertaktung um 100 MHz bei der GPU entschieden. Diese arbeitet also mit 900 MHz - der Speicher kommt auf 1250 MHz und wird somit nicht übertaktet.

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Bereits von der Vorgängergeneration bekannt sein dürfte die DirectCU-II-Kühlung mit den beiden 100 mm Axiallüftern. Aus diesem Winkel nicht ersichtlich wird die Bauhöhe von drei Slots. Damit verschafft sich ASUS ausreichend Platz für eine effiziente Kühlung - ob dies auch in der Umsetzung gelingt, werden wir später sehen.

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Die Rückseite lässt auf den ersten Blick keinerlei große Unterschiede zum Referenzdesign erkennen. Allerdings werden wir später sehen, dass alle drei Hersteller auf das identische PCB-Design zurückgegriffen haben. Darin enthalten sein sollen zahlreiche Verbesserungen, unter anderem höherwertige Komponenten sowie ein extra Layer mit Kupfer, der die Abwärme besser auf den PCB verteilen soll.

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Hier im Bild zu sehen ist einer von zwei 100-mm-Lüftern. AMD setzt bei seinen Referenzlösungen schon seit längerer Zeit auf Radiallüfter, während die Hersteller Axiallüfter bevorzugen. Bei den Messungen werden wir sehen, welche Konstruktion die bessere ist.

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Auch wenn eine Triple-Slot-Kühlung den Einsatz von zwei oder mehr Karten stark beschränkt, verfügt natürlich auch die ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP über zwei CrossFire-Anschlüsse. 

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Wie auch schon bei der Referenzversion belässt es ASUS bei den beiden 6-Pin-Anschlüssen. Bei der Radeon HD 7970 DirectCU II TOP haben wir gesehen, dass ASUS hier durchaus auch die Stromversorgung aufbohren kann. Für die Radeon HD 7950 DirectCU II TOP gilt dies allerdings nicht.

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Die Slotblende zeigt sich bis auf die höhere Anzahl der Slots bei den Anschlüssen ebenfalls im Referenzdesign. Neben einem Dual-Link-DVI-Port finden sich hier noch einmal HDMI und zweimal Mini-DisplayPort. Auf der Radeon HD 7970 DirectCU II TOP hat sich ASUS für zweimal DVI und viermal DisplayPort entschieden.


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Ein Blick auf das hintere Ende der Karte zeigt drei der fünf Kupfer-Heatpipes, welche die Abwärme an den großen Aluminium-Heatsink am hinteren Ende transportieren sollen.

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Wird die ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP vom Kühler befreit, wird der Blick auf die GPU, die Speicherchips und sonstigen Komponenten frei. ASUS verwendet einen Metallrahmen an der Oberkante des PCBs, um die Karte mechanisch zu stabilisieren.

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Wie auch schon auf der Radeon HD 7970 kommt auch auf der ASUS Radeon HD 7970 DirectCU II TOP Hynix H5GQ2H24MFA zum Einsatz. Potenziell ist die Karte also in der Lage mit einem Speichertakt von 1375 betrieben zu werden, wie es XFX auch vormacht.

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Eine 7-phasige Spannungsversorgung ist auch auf dem PCB des Referenzdesigns der Radeon HD 7950 vorgesehen, wird dort von AMD mit 4+1 Phasen allerdings nicht eingesetzt. ASUS verwendet das modifizierte PCB und setzt somit auch sieben Phasen in der Strom- und Spannungsversorgung. Die Spannungsregler müssen hier allerdings ohne aktive Kühlung auskommen.

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Beim Blick auf die Kühlung wird sichtbar, dass ASUS die fünf Heatpipes direkt auf die GPU auflegt. Leider verzichtet ASUS allerdings darauf, den Speicher in irgendeiner Form aktiv zu kühlen. Die Chips müssen also mit der kühlen Luft auskommen, die ihnen über die beiden Lüfter zugeblasen wird.


Die zweite Karte in diesem Vergleich ist die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan.

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In technischer Hinsicht wählt Sapphire den gleichen Weg wie ASUS. Die GPU ist um 100 MHz auf 900 MHz übertaktet und der Speicher kommt auf 1250 MHz. Insofern erwarten wir hier auch in der Performance keinerlei Unterschiede, wohl aber bei den Messungen von Lautstärke und Temperatur.

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Wer die Dual-Fan-Lösungen von Sapphire kennt, dem wird auch das Radeon-HD-7950-Modell nicht fremd sein. Die beiden Axiallüfter haben einen Durchmesser von 90 mm - also etwas weniger als ASUS, aber das muss nicht auch zwingend heißen, dass die Kühlung von ASUS die bessere ist.

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Die Rückseite des PCBs zeigt deutlich, dass Sapphire auf den gleichen Zulieferer wie ASUS setzt, sich allerdings bei der Einfärbung für die Farbe Blau entschieden hat.

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Nicht weiter überraschend ist auch das Vorhandensein von zwei CrossFire-Anschlüssen. Aufgrund der Bauhöhe von nur zwei Slots, eignet sich die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan allerdings etwas besser für den Aufbau eines CrossFire-Systems.

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Unterhalb der GPU, also mit Blick auf das PCI-Express-Interface werden die fünf Kupfer-Heatpipes sichtbar, über die die Abwärme in die Heatsinks transportiert wird.

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Auch Sapphire hält sich bei der Strom- und Spannungsversorgung an die Vorgaben von AMD und verwendet zwei 6-Pin-Anschlüsse. Maximal können also 225 Watt an die Karte geführt werden.

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Auf der Slotblende verfügbar sind jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI sowie zweimal Mini-DisplayPort. Auch hier hält sich Sapphire also an die Vorgaben von AMD.


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Wird die Kühlung entfernt, wird der Blick auf den Metallrahmen frei, der die Speicherchips und einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung bedeckt. Dieser soll durch die beiden Lüfter angeblasen und die darunterliegenden Komponenten somit ausreichend gekühlt werden.

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Keinerlei Besonderheiten sind beim Blick auf die GPU zu erkennen. Wird der Metallrahmen entfernt, werden auch bei Sapphire Hynix H5GQ2H24MFA Speicherchips sichtbar, die theoretisch dazu in der Lage sind bei 1375 MHz betrieben zu werden.

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Wie auch beim Modell von ASUS setzt Sapphire auf eine 7-phasige Strom- und Spannungsversorgung. Anders als bei ASUS werden die Spannungsregler hier allerdings aktiv gekühlt.

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Ein Blick auf die Kühlung lässt erkennen, dass Sapphire eine passive Bodenplatte aus Kupfer einsetzt, die von fünf Heatpipes durchdrungen wird. Zwei Heatpipes leiten die Wärme zum hinteren und zwei weitere zum vorderen Ende der Karte.

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Wie hier zu sehen ist, setzt Sapphire die Heatpipes nicht direkt auf der GPU auf, sondern verwendet eine leicht hervorstehendes Plateau, dass die GPU abdecken soll.

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Im Inneren des Kupferblocks befindet sich eine Vapor-Chamber, welche die Abwärme wiederum an die fünf Heatpipes abgeben soll. Die Referenzkühlung von AMD setzt auf das gleiche Prinzip, allerdings etwas anders umgesetzt.


Als letzter Vertreter in diesem Vergleich tritt die XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation an.

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Sie unterscheidet sich nicht nur offensichtlich in der Kühlung, sondern auch in den weiteren technischen Eigenschaften. Zwar taktet auch XFX die GPU mit "nur" 900 MHz und liefert die Karte somit mit einer Übertaktung von 100 MHz aus, dafür aber arbeitet der Speicher mit 1375 MHz, also dem gleichen Takt wie auf der Radeon HD 7970. Ob sich dies auch in der Performance bemerkbar macht, werden wir in den Benchmarks sehen.

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Mit der Radeon-HD-7900-Serie hat XFX auch die Double-Dissipation-Kühlung eingeführt. Der Kühler setzt sich aus einem Metallgehäuse zusammen, unter dem sich der eigentliche Heatsink befindet. Zwei 70-mm-Lüfter sollen für ausreichend Frischluft sorgen. XFX gibt an besonders hochwertige Lüfter zu verwenden, die sich durch einen Staubschutz auszeichnen, welcher die Lebensdauer verlängern soll. Besonders schick sind die beiden Chrom-Umrandungen, die sich sehr schön vom silbernen Gehäuse abheben.

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Wirft man einen genauen Blick auf einen der Lüfter, werden die Kühlrippen des Heatsinks sichtbar. Auf die Details der Kühlung gehen wir später noch einmal genauer ein.

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Ein Blick auf die Rückseite macht deutlich: XFX setzt auf das gleiche PCB wie die beiden bisherigen Hersteller.

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Keinerlei Überraschungen auch bei den CrossFire-Anschlüssen. Ein Detail am Rande, das auch schon bei den anderen Karten sichtbar war: unten in der Mitte ist ein Teil der Kupfer-Einlagerungen zu sehen, die im PCB verwendet werden, um die Abwärme besser abführen zu können.

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Wie auf allen Radeon HD 7950 ist auch beim Modell von XFX ein BIOS-Switch vorhanden. XFX will dem potenziellen Käufer zwei verschiedene BIOS-Versionen zur Verfügung stellen. Sie unterscheiden sich allerdings nur im Profil der Lüftersteuerung. In einer Version werden höhere Temperaturen für eine geringere Geräuschkulisse in Kauf genommen. Die zweite Version macht es genau umgekehrt und lässt die Lüfter schneller drehen, damit die Temperaturen etwas niedriger sind.

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Zwei 6-Pin-Anschlüsse können uns an dieser Stelle nicht mehr überraschen. 225 Watt können somit auf die Karte gebracht werden, was erst einmal auch ausreichen sollte.

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Zumindest beim Design der Slotblende mit dem XFX-Schriftzug sowie dem roten DVI-Anschluss unterscheidet sich XFX von der Konkurrenz. Ansonsten sind hier noch einmal HDMI und zweimal Mini-DisplayPort zu finden.


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De direkten Vergleich mit einer Radeon HD 7950 im Referenzdesign haben wir uns für das letzte Modell aufgehoben. Die Länge des PCBs ist mit 26,5 cm identisch, einzig der Kühler macht also den Unterschied.

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Der direkte Vergleich der Rückseite des PCBs zeigt dann auch die Unterschiede zwischen der Version von AMD (unten) und der veränderten von XFX, Sapphire und ASUS.

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Wird der Kühler entfernt, präsentiert die Karte ein gewohntes Bild. Wir sind gespannt, wann die ersten Hersteller mit einem weitergehend modifizierten PCB aufwarten können.

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Aufgrund der Speichertaktes von 1375 MHz haben wir den Einsatz von Hynix H5GQ2H24MFA Speicherchips erwartet und finden diese auch auf dem PCB wieder. Somit ist XFX der einzige Hersteller in diesem Vergleich, der auf diese Chips setzt und deren Potenzial auch nutzt.

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Wiederum identisch zur Konkurrenz zeigt sich die Strom- und Spannungsversorgung in 7-phasiger Ausführung. Auch hier erwarten wir in Kürze von den Herstellern andere, stärker ausgebaute Varianten.

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Der Kühler der XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation Edition ist dem der Referenzversion nicht ganz unähnlich. Die GPU sitzt direkt auf der Kupfer-Bodenplatte, über der sich die Vapor-Chamber befindet. Die Abwärme wird dann an die Aluminium-Heatsink abgegeben, der von den beiden Lüftern belüftet wird.

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Die Speicherchips und auch einige Bauteile der Strom- und Spannungsversorgung liegen auf einem Metallrahmen auf, wobei es sich um eine Parallele zur Referenzlösung handelt.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5970 (725/725/1000 MHz, 2048 MB - 1024 MB effektiv)
AMD Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA

GeForce 285.76

AMD AMD Catalyst 11.12 (8.921.2-111215a-130438E-ATI)

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
 
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
 
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
 
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
 
Framediagramme:
 
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Futuremark 3DMark 11:

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.1 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne APEX PhysX):

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):

Frameverläufe:


Beginnen wollen wir mit den Messungen:

mess1 

Beim Idle-Stromverbrauch ist mit keinen großen Unterschieden zwischen den Modellen zu rechnen, auch zur Referenzversion nicht. Um ein paar Watt schwankt die Anzeige, aber das ist sicherlich auf Messungenauigkeiten zurückzuführen.

mess2 

Schon etwas anders sieht dies unter Last aus. Hier heben sich die übertakteten Modelle natürlich von der Referenzversion ab. In etwa gleichauf mit einem Mehrverbrauch von zehn Watt liegen die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan und ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II Top, die auch mit identischem Takt arbeiten. Noch einmal fünf Watt mehr verbraucht die XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation.

mess3 

Wo die Vorteile einer alternativen Kühlung liegen, machen die Messungen der Idle-Temperatur deutlich. Mit 39,5 °C liegt das Modell von ASUS an erster Stelle. Darauf folgen die Karten von Sapphire und XFX, die sich allesamt etwas von der Referenzversion abheben.

mess4 

Erst unter Last wird der Potenzial einer alternativen Kühlung so richtig deutlich. In Teilen aufgrund der geringeren Übertaktung, vielleicht aber auch wegen der Kühlung liegen die ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP und die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan hier etwas besser als die XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation. Alle Karten bewegen sich allerdings in einem sehr akzeptablen Bereich für die Last-Temperatur.

mess5 

Für potenzielle Käufer immer wichtiger wird die Lautstärke einer Karte - besonders im Idle-Betrieb, wenn kein Game-Sound den oder die Lüfter übertönen kann. Der durchweg positive Eindruck der Kühlung der ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP wird hier noch verstärkt. Die XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation ist ihr aber dicht auf den Fersen. Mit etwas mehr Abstand, aber aufgrund der Dichte des Testfeldes im Mittelfeld platziert sich die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan.

mess6 

Besonders positiv ist die geringe Last-Lautstärke aller Karten. Am besten schneidet aber auch hier die ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP ab. Mit etwas Abstand liegen die XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation und Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan dahinter.


Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark Vantage. Der 3DMark Vantage in seiner aktuellen Version ist sehr grafikkartenlastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.


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Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

Anno1404_4_rs Anno1404_3_rs
Anno1404_2_rs Anno1404_1_rs

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu gehört beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tessellation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu zählen dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.1 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: Die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tessellation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels, sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Buddy Holly und Dean Martin erkunden – über 120 original lizenzierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios.

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 Natürlich haben wir den drei Retail-Karten auch in Sachen Overclocking auf den Zahn gefühlt. Aufgrund des Zeitdrucks sind diese Tests allerdings nicht bis ins letzte Megahertz ausgereizt worden. Wir haben die Spannung für alle Karten von 1,07 Volt auf 1,125 Volt angehoben - auch hier wären weitergehende Tests vonnöten, um das Maximum auszuloten.

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Mit der ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP erreichten wir einen GPU-Takt von 1020 MHz. Hier schaffte sogar die Referenzversion einen etwas höheren Takt. Beim Speicher war bei 1400 MHz Schluss, was wir auch auf die fehlende Kühlung der Chips zurückführen.

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Schon etwas besser lief es mit der Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan. Der 1050 MHz GPU-Takt dürften auf üblichem Niveau für eine Radeon HD 7950 liegen. Auch hier war beim Speicher ab 1400 MHz kein höherer Takt möglich.

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In beiden Bereichen besser läuft es für die XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation. Mit 1060 MHz schafften sie den höchsten GPU-Takt im Testfeld. Die 1435 MHz Speicher-Takt sind ebenfalls der Bestwert.

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Die Steigerung von Spannung und Takt haben natürlich auch ihre Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die Temperatur und Lautstärke.

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All denjenigen, die sich einen genauen Eindruck über die AMD Radeon HD 7950 empfehlen wir einen Blick auf unseren Launch-Test des Referenz-Modells. Im Folgenden betrachten wir die ersten drei Retail-Modelle.

ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP:

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ASUS wählt für die Radeon HD 7950 DirectCU II TOP eine mäßige Übertaktung, die sich wohl an gewisse Vorgaben von AMD richtet. Die Übertaktung schlägt sich in den Benchmarks nieder, dürfte für den Kauf allerdings keine entscheidende Rolle spielen. Die 900 MHz GPU-Takt sind mit jeder Radeon HD 7950 zu erreichen, der Speicher wurde gar auf den Vorgaben belassen.

Interessant wird die Karte allerdings durch die DirectCU-II-Kühlung. Diese erlangt in nahezu allen Bereichen Bestnoten. Leiser und kühler lässt sich eine Radeon HD 7950 derzeit nicht betreiben. Doch wir haben in Sachen Kühlung auch einige Negativpunkte entdeckt. Sowohl die Speicherchips wie auch Spannungsregler werden nicht aktiv gekühlt und könnten somit bei extremeren Overclocking zum Problem werden. Die ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP dürfte zu den teureren Karten dieser Klasse gehören, einen Preis haben wir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht.

Aufgrund der guten Kühlung verleihen wir der ASUS Radeon HD 7950 DirectCU II TOP
den "Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award.

Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan:

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Die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan ist vermutlich der Prototyp einer Karte dieser Klasse, ohne besondere Ausreißer in positiver oder negativer Richtung. Die Performance ist aufgrund der identischen Taktung auf dem Niveau des ASUS-Modells. Die Kühlung ist besser als das Referenzmodell, allerdings ist dies kein Maßstab. Letztendlich wird der Preis entscheiden, ob die Sapphire Radeon HD 7950 Dual-Fan eine interessante Karte ist oder nicht. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt uns auch hier noch kein Preis vor.

XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation:

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Die Double-Dissipation-Kühlung konnte uns bereits auf der Radeon HD 7970 von XFX überzeugen. Mit der Tahiti-PRO-GPU hat sie noch weniger Probleme, dafür aber kommt hier dann auch gleich eine Übertaktung zum Einsatz. Das Overclocking ist auch gleichzeitig der Pluspunkt der Karte, denn als einziger Hersteller setzt XFX auf einen Speichertakt von 1375 MHz, was die Karte in den Benchmarks noch oben katapultiert. Natürlich sind keine Performance-Wunder zu erwarten, aber anstatt Einheitsbrei liefert XFX eine interessante, weil andere Lösung.

Wer die maximale Performance einer Radeon HD 7950 ab Werk sucht, wird bei der XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation fündig. Ein Preis liegt uns noch nicht vor.

Aufgrund der bislang höchsten werksseitigen Übertaktung verleihen wir der
XFX Radeon HD 7950 Black Edition Double Dissipation den "Hardwareluxx Excellent Hardware"-Award.