Test: KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX-OC-Edition

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kfa2-gtx580-mdt-x4-exKurz bevor wir unseren GPU-Testsystemen ein Upgrade spendieren und den Benchmark Parcours gehörig auf den Kopf stellen werden, erreichte uns eine weitere Grafikkarte, die sich noch auf dem alten System mit zahlreichen anderen Modellen beweisen muss. Die GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition ist dabei nicht nur NVIDIAs schnellste Single-GPU, sondern auch das erste Testsample, welches wir aus dem Hause KFA² erhalten haben. Ob die Premiere gelungen ist, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

In den kommenden Wochen heißt es für uns wieder, alle Grafikkarten der letzten Monate aus dem Lager zu holen und sie auf einem neuen Testsystem und frischen Benchmarks noch einmal gegeneinander antreten zu lassen. Kurz vor der zeitintensiven Umstellung erreichte uns noch ein neuer 3D-Beschleuniger, der von uns getestet werden wollte. Die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition ist das erste Testmodell des Herstellers bei uns in der Redaktion, kann aber auch so mit einigen Feinheiten aufwarten. So liegen beispielsweise die Taktraten auf einem leicht höheren Niveau, als wir es bisher von einer NVIDIA GeForce GTX 580 gewohnt waren, und auch das Kühlsystem ist ein eigenes, das mit gleich drei 85-mm-Lüftern für niedrigere Temperaturen sorgen soll.

Highlight der Grafikkarte ist aber auf der Dual-Slot-Blende zu finden. Während vergleichbare Grafikkarten hier mit zwei DVI-Ausgängen und mini-HDMI-Ports ausgestattet sind, verfügt die KFA²-Karte über drei mini-HDMI-Ports und einen DisplayPort-Ausgang und erlaubt so den Anschluss von bis zu vier Monitoren gleichzeitig. Bei herkömmlichen GF110-Modellen brauchte man für den Betrieb von mehr als zwei Monitoren ein flottes SLI-Gespann. Um dennoch ein DVI-Display anschließen zu können, legte der Hersteller alle erdenklichen Kabel und Adapter mit in den Karton. 

Die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition basiert auf NVIDIAs aktuellem Flaggschiff, dem GF110. Dieser läuft wie alle aktuellen NVIDIA-GPUs im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band. Eine kleinere Fertigungstechnologie wird erst mit der kommenden Generation erwartet. Diese soll aktuellen Gerüchten zufolge im April dieses Jahres das Licht der Welt erblicken. Ausgestattet mit den vollen 16 Streaming-Multiprozessoren (SM) bietet das zweite Topmodell der Fermi-Architektur die Vollausstattung von 512 skalaren Einheiten. Wie schon bei der GeForce GTX 480 ist an jeden Streaming-Multiprozessor eine Quad-TMU gekoppelt, womit insgesamt 64 Textureinheiten zur Verfügung stehen. Bei der Speicherausstattung gab es hingegen im Vergleich zur Vorgänger-Version keinerlei Änderungen. Hier verbaut die kalifornische Grafikschmiede weiterhin 1536 MB Videospeicher. Die schnellen GDDR5-Chips teilen sich dabei sechs 64-Bit-Controller und binden somit über einen 384 Bit breiten Datenbus an. Jeder Speichercontroller ist weiterhin mit acht Rasteroperation-Units bestückt, von denen es 48 an der Zahl gibt. 

Bei den Taktraten schreibt NVIDIA standardmäßig 772/1544/2004 MHz vor. Boardpartner KFA² drehte leicht an der Taktschraube und lässt seinen jüngsten GF110-Vertreter mit 840/1680/2004 MHz arbeiten. Auch der Referenzkühler mit seinem Radiallüfter musste einem eigenen Modell weichen. Hier setzt der Hersteller auf eine Lösung, die mit gleich drei 85-mm-Lüftern, zahlreichen Aluminiumfinnen und fünf dicken Kupfer-Heatpipes aufwarten kann. Ob sich diese Lösung in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz von ihren Mitstreitern absetzen kann, erfährt man wenige Seiten weiter.

 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition
Straßenpreis ca. 470 Euro
Homepage http://www.kfa2.com/
Technische Daten
GPU GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren 3,0 Milliarden
GPU-Takt 840 MHz
Speicher-Takt 2004 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1536 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 192,4 GB/Sek.
Shader Model Version 5.0
Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 1680 MHz
Texture Units 64
ROPs 48
Pixelfüllrate 40,3 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI

Dank des höheren GPU-Taktes und der schnelleren Shadereinheiten fällt die Pixelfüllrate unseres heutigen Testkandidaten etwas höher aus. Diese liegt jetzt bei 40,3 Gigapixel in der Sekunde. Da KFA² den Speichertakt auf NVIDIA-Vorgaben beließ, liegt dessen Bandbreite weiterhin bei 192,4 GB/Sek.

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Bevor wir jedoch mit unseren Benchmarks durchstarten, werfen wir noch einen genaueren Blick auf unser Testmuster.


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Optisch macht die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition einiges her. Doch auch unter der Haube des mächtigen Tri-Fan-Kühlers verbirgt sich gewaltige Power in Form eines GF110-Chips. Dieser stellt die vollen 512 Shadereinheiten der Fermi-Architektur bereit und verrichtet mit fast 70 MHz mehr auf der Brust seine Dienste.

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NVIDIAs GF110-GPU ist zwar in Sachen Abwärme deutlich besser als ihr Vorgänger, zählt aber noch immer zu den hitzigsten Modellen ihrer Art. Um die Situation etwas zu verbessern, verpasste KFA² seinem jüngsten Ableger eine Backplate. Das PCB misst weiterhin rund 26 cm. Das Testmuster braucht aufgrund des überstehenden Kühlsystems fast 2 cm mehr Platz. 

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Beim Kühlsystem vertraut KFA² auf eine eigene Lösung. Darauf sorgen gleich drei Axiallüfter mit einem Durchmesser von 85 mm für den endgültigen Abtransport der Abwärme. Unten den zahlreichen Aluminiumfinnen verstecken sich insgesamt fünf bis zu 6 mm dicke Kupfer-Heatpipes.

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Um die Power von insgesamt 512 skalaren Einheiten und 1,5 GB Videospeicher mit Strom versorgen zu können, bedarf es zwei zusätzlicher Stromstecker. Hier müssen ein 6- und ein weiterer 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Zusammen mit den 75 Watt, die über das PCIe-x16-Interface bereitgestellt werden, könnte unser heutiger Testkandidat bis zu 300 Watt aus dem Netzteil ziehen.


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Während die meisten Modelle dieser Art auf dem Slotblech mit DVI- und mini-HDMI-Ausgängen bestückt sind, stehen der KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition drei mini-HDMI-Ports und ein DisplayPort-Anschluss zur Verfügung. Damit können laut Hersteller bis zu vier Displays gleichzeitig angeschlossen werden, die sich mittels Software einfach verwalten lassen sollen. Gespielt werden kann aber nur auf drei Monitoren gleichzeitig.

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Jede Grafikkarte hat irgendwann einmal ihr Lebensende erreicht. Um dieses möglichst weit hinauszuzögern, verpasste KFA² seiner GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition zwei SLI-Connectoren. Damit lassen sich je nach Mainboard bis zu vier gleichwertige Grafikkarten miteinander kombinieren. 

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Wie im Einleitungsteil schon kurz angerissen, legte der Hersteller seinem jüngsten GF110-Ableger alle nötigen Adapter und Kabel mit in den Karton. Konkret sind das drei Kabel mit mini-HDMI- und HDMI-Anschluss, drei Adapter von HDMI auf DVI und zahlreiche weitere Adapter auf alle möglichen Anschlüsse. Natürlich sind aber auch ein QuickStart-Guide und eine Treiber-CD im Lieferumfang enthalten. 

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Optisch weiß die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition schon einmal zu gefallen. Auch die übertaktete GF110-GPU ist nicht von schlechten Eltern und der verbaute Dual-Slot-Kühler macht einen mächtigen aber leistungsstarken Eindruck.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,53 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA GeForce 275.20 Beta
AMD AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

NVIDIAs GeForce GTX 580 zählt zu den Modellen mit der meisten Abwärme - die Übertaktung trägt da zusätzlich ihren Teil bei. Diese doch nicht zu unterschätzende Abwärme muss erst einmal abgeführt werden - und das möglichst leise. Das Kühlsystem der KFA² GeForce GTX 580 EX OC-Edition schaffte dies zumindest im Leerlauf. Unter Last schossen die drei 85-mm-Lüfter aber vollends am Ziel vorbei. Hier mussten wir bis zu 51,3 dB(A) messen: Nur eine AMD Radeon HD 6990 wurde noch lauter.

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Bei der Leistungsaufnahme gibt es hingegen keinerlei Unterschiede zur Referenz. Im normalen 2D-Betrieb lag unser Testsample mit 98 Watt genau auf dem Level des Referenzlayouts von NVIDIA. Aufgrund der werksseitigen Übertaktung genehmigte sich das Muster unter Last allerdings ein klein wenig mehr. Hier mussten wir für das Gesamtsystem 389 Watt messen. Mit Referenzkarte waren es hingegen 371 Watt.

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Seine Muskeln spielt der verbaute Tri-Fan-Kühler von KFA² bei den Temperatur-Werten aus. Selbst unter Volllast hielt er die hitzige GPU auf einem kühlen Temperatur-Niveau von 74 °C. Im normalen Windows-Betrieb waren es sogar nur 38 °C. Zum Vergleich: Unsere Referenzkarte der NVIDIA GeForce GTX 580 wurde mit 41 respektive 82 °C deutlich wärmer. 

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Die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition liefert während der ersten Tests kein schlechtes Bild ab, erzeugt aber unter Last einen deutlich zu hohen Schalldruck. Selbst eine GeForce GTX 590 bleibt leiser, nur die AMD Radeon HD 6990 war noch einmal lauter. Die von uns gemessenen 51,3 dB(A) sind nicht akzeptabel. Dafür aber war das Testmuster mit 39,7 dB(A) im Leerlauf kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören und ermöglichte so ein angenehmes Arbeitsklima.

Was auf der einen Seite für negative Aspekte sorgt, sorgt auf der anderen Seite auch für positive Aspekte: Selbst unter Volllast behielt die GPU einen deutlich kühleren Kopf als die Referenz und begnügte sich mit gerade einmal 74 °C. Für eine GeForce GTX 580 kein schlechter Wert. Zu guter Letzt lässt sich nur noch sagen, dass auch der Stromverbrauch leicht höher ausfällt, als wir es bisher von vergleichbaren Karten gewohnt waren. Aufgrund der werksseitigen Übertaktung auf 840/1680/2004 MHz ist dieser Aspekt aber keine Überraschung. 


Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2033 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.6-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tessellation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tessellation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Die sehr guten Temperatur-Ergebnisse dürften noch genug Spielraum für höhere Taktraten erlauben. In unseren Tests lag das Übertaktungs-Potential aber nur im Durchschnitt. 879, 1758 und 2312 MHz konnten wir aus Chip, Shadereinheiten und Speicher noch herauskitzeln - ohne dabei die Spannung zu erhöhen. 

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Der Auftakt bei uns in der Redaktion ist KFA² im Großen und Ganzen gelungen. Die in diesem Artikel getestete GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition ist definitiv nicht von schlechten Eltern und überzeugt mit sehr guten Leistungswerten und einer interessanten Feature-Liste. Während die meisten Grafikkarten dieser Art mit DVI-Ausgängen und wenigen mini-HDMI-Ports auskommen müssen, verpasste der Hersteller seinem jüngsten GF110-Ableger ganze drei mini-HDMI-Ausgänge und einen DisplayPort-Anschluss. Damit lassen sich bis zu vier Monitore gleichzeitig an die Grafikkarte anschließen und mittels Software einfach verwalten. Will man dies mit anderen GTX 580-Grafikkarten machen, so braucht man hierfür schon ein teures SLI-Gespann.

Doch auch unter der Haube bietet die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition Power pur. Zum Einsatz kommt nämlich NVIDIAs aktuelles Flaggschiff, der GF110. Dieser fand sich auf unserem heutigen Testkandidaten im Vollausbau wieder und stellte demzufolge die vollen 512 Shadereinheiten der zweiten Fermi-Architektur zur Verfügung, die auf einen insgesamt 1536 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen konnten, der zudem über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebunden war. Obendrauf begnügt man sich nicht mit den Standardfrequenzen von 771/1544/2004 MHz, sondern befeuert sein neustes Modell mit 840/1680/2004 MHz. Mittels Overclocking konnten wir sogar noch 879/1758/2312 MHz herausholen.

Aufgrund der höheren Frequenzen fiel allerdings die maximale Leistungsaufnahme ein klein wenig höher aus. Wir mussten für unser Testsystem unter Last bis zu 389 Watt messen. Im 2D-Betrieb zog das System immerhin noch 98 Watt aus der Steckdose. Bei den Temperatur-Werten kann das verbaute Kühlsystem aber voll seine Muskeln ausspielen. Die zahlreichen Aluminiumfinnen, die fünf 6 mm dicken Kupfer-Heatpipes und die drei 85-mm-Lüfter schafften es selbst unter Volllast die GPU auf kühlen 74 °C zu halten. Solch niedrige Temperaturen gehen allerdings auf Kosten der Lautstärke, denn in dieser Disziplin lieferte der verbaute Dual-Slot-Kühler kein gutes Bild ab. Unter 3D-Last mussten wir satte 51,3 dB(A) messen - nur eine AMD Radeon HD 6990 erzeugte ein noch höheres Betriebsgeräusch. Im 2D-Betrieb blieben die drei Axiallüfter mit einem Schalldruck von 39,7 dB(A) aber erfreulich leise. 

Beim Lieferumfang zeigt sich KFA² nicht knausrig und liefert neben allen nötigen Adaptern auch drei passende HDMI-Kabel mit. Natürlich muss man auch auf den obligatorischen QuickStart-Guide und die Treiber-CD nicht verzichten. Einzig einen actionreichen DirectX-11-Titel, mit dem sich die Leistung der neuen Grafikkarte gleich austesten ließe, hätten wir uns noch gewünscht. Mit einem Preis von rund 470 Euro muss man dafür fast 70 Euro mehr einplanen als beim günstigsten Vertreter dieser Art.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition
Straßenpreis ca.470 Euro
Homepage http://www.kfa2.com/
Technische Daten
GPU GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren 3,0 Milliarden
GPU-Takt 840 MHz
Speichertakt 2004 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1536 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 192,4 GB/Sek.
Shader Model Version 5.0
Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 1680 MHz
Texture Units 64
ROPs 48
Pixelfüllrate 40,3 Gigapixel
SLI/CrossFire SLI
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,7 dB(A)
Last-Modus 51,3 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 98 Watt
Last-Modus 389 Watt
Temperatur
Idle-Modus 38 °C
Last-Modus 74 °C

Die KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX OC-Edition ist eine solide Grafikkarte mit tollen Features. Wer drei oder vier Monitore anschließen möchte, sollte den 3D-Beschleuniger auf jeden Fall mit in die engere Auswahl packen. Für alle anderen dürfte das Modell aber viel zu laut sein.

Positive Aspekte der KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX-OC-Edition:

  • Unterstützt bis zu vier Displays gleichzeitig
  • Werksseitige Übertaktung
  • Im Leerlauf angenehm laufruhig

Negative Aspekte der KFA² GeForce GTX 580 MDT X4 EX-OC-Edition: