NVIDIA GeForce 7950 GX2

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Die letzte große Grafikkarten-Präsentation hat vor rund drei Monaten auf der Cebit 2006 in Hannover stattgefunden, als NVIDIA die bis dato aktuelle GeForce-7900-Grafikkarten vorstellte. Dazu gehörte auch die GeForce 7900 GX2. Diese Grafikkarte gibt es aber nicht separat im Handel zu kaufen, sondern nur in einem Komplettrechner von NVIDIA ausgewählten PC-Herstellern wie Dell. Auf einer GeForce 7900 GX2 werden auf zwei PCBs jeweils eine G71-GPU verbaut. Dabei werden in die Komplettrechner immer zwei GeForce 7900 GX2 eingebaut, so dass diese dann im Quad-SLI-Modus laufen, was bedeutet, dass man insgesamt 4 GPUs in einem System hat, was enorme Grafikperformance ermöglicht und sich daher für extrem hohe Auflösungen wie 2.560 x 1.600 Pixel eignet. Nun stellt NVIDIA eine leicht verbesserte Version der GeForce 7900 GX2 vor.  

 

Die neue Grafikkarte hört auf den Namen GeForce 7950 GX2 und lässt somit leicht erkennen, dass diese Grafikkarte sehr nahe mit der GeForce 7900 GX2 verwandt ist. Das besondere an der neuen GeForce 7950 GX2 ist, dass jedermann diese Grafikkarte einzeln im Handel erwerben kann, was beim Vorgängermodell offiziell nicht möglich war. Laut NVIDIA ist die GeForce 7950 GX2 die schnellste Einzelgrafikkarte. Auch wenn auf der Grafikkarte zwei Grafikkerne vorhanden sind, betrachtet man dieses Modell wie eine GeForce 7900 GTX oder eine ATI Radeon X1900 XTX. Vergleichbar ist dies mit der momentanen Entwicklung bei den CPUs. Fast alle neuen Prozessoren sind mit zwei Kernen ausgestattet, dennoch würde niemand behaupten, dass es sich daher um zwei einzelne CPUs handelt.

Die GeForce 7950 GX2 ist mit zwei GeForce-7950-GPUs ausgestattet - so bezeichnet NVIDIA die Grafikkerne der GeForce 7950 GX2. Aber eigentlich handelt es sich um leicht modifizierte G71-Grafikchips. Beide GPUs takten mit 500 MHz, genauso wie beim Vorgänger GeForce 7900 GX2. Auch die Taktfrequenz des Grafikspeichers ist unverändert geblieben; jeder GPU stehen 512 MB GDDR-III mit Taktfrequenzen von 600 MHz zur Verfügung, so dass insgesamt 1 GB Grafikspeicher zur Verfügung stehen. Bis hierhin gleicht sich die GeForce 7950 GX2 vollständig mit seinem Vorgängermodell. Die kleinen Neuerungen sind, dass die Grafikkarte mit rund 23 Zentimetern ganze 7 Zentimeter kürzer ist als die GeForce 7900 GX2. Dies war der Hauptgrund, weshalb NVIDIA letztgenannte Grafikkarte nur den PC-Herstellern zur Verfügung stellte, da zum Einbau einer solch langen Grafikkarte entsprechende Gehäuse verwendet werden müssen. Die meisten PC-Gehäuse im Handel können solch eine lange Grafikkarte nicht aufnehmen. Die bedeutendere Neuheit der Grafikkarte ist die volle Unterstützung von HDCP (High Bandwidth Digital Content Protection), was zur Verschlüsselung von Video- und Audio-Daten vorgesehen ist.

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Technische Daten ausgewählter Grafikkarten von ATI und NVIDIA:

Betrachtet man die reinen Werte, ist die NVIDIA GeForce 7950 GX2 bis auf den Bereich der Taktfrequenzen den übrigen Grafikkarten überlegen. Der GeForce 7950 GX2 stehen insgesamt 1.024 MB GDDR-III zur Verfügung. Da jeder GPU jeweils die Hälfte des Grafikspeichers zustehen, wird eine Speicherbandbreite von 76,8 GB/s bei eine Taktfrequenz von 600 MHz erreicht. Die GPUs takten mit 500 MHz ganze 150 MHz langsamer als bei der GeForce 7900 GTX, was aus thermischen Gründen so ausgewählt wurde, genauso wie bei der Taktrate des Grafikspeichers. Die GeForce-7950-GPU hat wie die G71 278 Millionen Transistoren, 24 Pixel-Shader und 8 Vertex-Shader. Da zwei Grafikchips vorhanden sind, muss man die Anzahl verdoppeln. Außerdem unterstützt die GeForce 7950 GX2 das weiterhin aktuelle Shader Model 3.0. Mit einem Verkaufpreis von mindestens 599 Euro ist die GeForce 7950 GX2 sehr teuer und wohl nur etwas für den Enthusiasten, der ansonsten auch nur die neueste Hardware besitzt. Auf den folgenden Seiten werden wir die Grafikkarte im Detail betrachten und ausführlich testen.  


Das folgende Schema zeigt, wie die GeForce 7950 GX2 aufgebaut ist. Jede GPU befindet sich auf einem einzelnen PCB und kann über jeweils 512 MB GDDR-III verfügen. Mittels eines PCI-Express-Switches sind beide GPUs mit der PCI-Express-x16-Schnittstelle verbunden. Zudem sind beide GPUs über einen Connector miteinander verbunden. Auf einem der beiden PCBs befinden sich die beiden Dual-Link-fähigen DVI-Anschlüsse sowie der HDTV-Ausgang. Wichtig is dabei, dass eine einzelne GeForce 7950 GX2 vom Mainboard als eine einzige Grafikkarte erkannt wird und nicht als eine SLI-Grafikkarte.

 

Die GeForce 7950 GX2 kann daher auf vielen Mainboards eingesetzt werden, die über keine SLI-Unterstützung verfügen. Bei manchen Mainboards kann es vorkommen, dass die Grafikkarte nicht korrekt erkannt wird, da diese über zwei GPUs verfügt, so dass dann ein BIOS-Update des Mainboards notwendig ist. Dies ist mit dem Problem bei Dual-Core-Prozessoren zu vergleichen - Mainboards, die vor der Veröffentlichung von Dual-Core-CPUs auf den Markt kamen, kennen diese Art von Prozessoren nicht, so dass möglicherweise eine BIOS-Update notwendig ist. NVIDIA testet die Kompatibilität der GeForce 7950 GX2 mit vielen gängigen Mainboards. Eine Liste mit bereits validierten Modellen findet man auf der Webseite von NVIDIA.

Für den Quad-SLI-Betrieb wird ein nForce-4-SLI- oder nForce 570/590-SLI-Mainboard benötigt, wobei es NVIDIA weiterhin nur ausgewählten PC-Herstellern gestattet, Quad-SLI-Systeme zu erstellen. Wenn ein End-Kunde das Geld hat, sich zwei GeForce 7950 GX2 zu kaufen, wird er diese nicht im Quad-SLI-Modus betreiben können, da ihm dafür der passende SLI-Connector fehlt. NVIDIA begründet diesen Schritt damit, dass man für den Aufbau eines Quad-SLI-Systems besonderes Expertenwissen benötigt, das man zunächst nur den PC-Herstellern anbietet, um so Quad-SLI allmählich zu etablieren. NVIDIA hat bereits Pläne Quad-SLI in nächster Zeit auch für den Konsumenten zu ermöglichen.

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NVIDIA stellt mit der GeForce 7950 GX2 auch die nächste Generation der ForceWare vor. Die 90er-Reihe wurde grafisch aufgewertet und soll intuitiver bedienbar sein. Im Treiber kann man einstellen, ob die Grafikkarte im Multi-GPU- oder Multi-Display-Modus arbeiten soll. Wenn man zwei Monitore an die Grafikkarte anschließen möchte, steht jedem Bildschirm eine GPU zur Verfügung. Hat man nur einen Bildschirm, arbeiten beide GPUs im Verbund.

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NVIDIA hat in die GeForce-7950-GPU HDCP implementiert, so dass man über den DVI-Ausgang verschlüsselte Audio- und Video-Daten wiedergeben kann. Dies ist insbesondere für HD-DVDs und Blu-ray-Disks bedeutsam, da diese mittels HDCP verschlüsselt werden. Mit HDCP soll das Abgreifen des Video- und Audiomaterials innerhalb der Verbindung zwischen Sender und Empfänger verhindert werden. Eine ausführliche Erklärung von HDCP findet man auf Wikipedia. Um HDCP zu ermöglichen befindet sich auf einer der beiden PCBs ein Crypto-ROM-Chip, der einen Key für HDCP-Enkodierung speichert. Die verschlüsselten Daten müssen zuerst von der Grafikkarte dekodiert werden, bevor das Datenmaterial zu einem HDCP-fähigen digitalen Display gesendet werden können. Auch wenn HD-DVD und Blu-ray noch nicht verbreitet sind, ist man mit der GeForce 7950 GX2 für die Zukunft gerüstet, da sich sicherlich mindestens eines der beiden Standards etablieren wird.

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Wie die GeForce-7900-Modelle unterstützt die GeForce 7950 GX2 die aktuelle PureVideo-Engine, die die Videoformate H.264, VC-1, WMV/WMV-HD, MPEG-2 HD und SD beschleunigt, sodass diese überhaupt auf heutigen Computern flüssig wiedergegeben werden können. Auf der folgenden Folie sind Video-Programme zu finden, die die PureVideo-Engine unterstützen.

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Auf der nächsten Seite schauen wir uns die Karte im Detail an.


Die GeForce 7950 GX2 setzt sich aus zwei PCBs zusammen, die übereinander gestapelt und verschraubt sind. Die Grafikkarte hat die Abmessungen von 98 x 228 x 38 mm (B x L x H). Die GeForce 7950 GX2 ist mit rund 23 Zentimetern mehr als sieben Zentimeter kürzer als die GeForce 7900 GX2, sodass das neue Modell problemlos in ein gewöhnliches Gehäuse passt. Die Grafikkarte besetzt zwei Slots im Gehäuse und wiegt 585 Gramm.

Die GPUs takten mit 500 MHz und der Grafikspeicher läuft mit 600 MHz. Damit sind die Taktraten deutlich niedriger als bei einer GeForce 7900 GTX, aber vergleichbar mit denen einer GeForce 7900 GT. Daher würden zwei GeForce 7900 GTX im SLI-Betrieb schneller als eine GeForce 7950 GX2 sein, aber zwei GeForce 7900 GT im SLI-Betrieb dürften in etwa gleich oder etwas langsamer als die GeForce 7950 GX2 laufen. Leider stehen uns nicht zwei GeForce 7900 GTX oder GT zur Verfügung, so dass wir diese mit der GeForce 7950 GX2 hätten vergleichen können. Dies ist aber laut NVIDIA auch nicht vorgesehen, da die GeForce 7950 GX2 als eine einzelne Grafikkarte betrachtet werden soll.

 

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Hier ist gut zu erkennen, dass beide PCBs übereinander gestapelt sind. Der Lüfter des unteren GPU hat nur wenig Abstand zur oberen Platine, so dass die Kühlung der unteren GPU nachteilig beeinflusst wird.

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Auf der Rückseite der Grafikkarte lässt sich nichts Besonderes entdecken.

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Auf der im eingebauten Zustand oben liegenden Platine befindet sich der SLI-Anschluss der für den Quad-SLI-Modus notwendig ist. Neben dem Lüfter befindet sich der Connector, der beide GPUs miteinander verbindet. Der Kühler deckt neben der GPU und den Speicherbausteinen auch den PCI-Express-Switch ab.

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Auf dem im eingebauten Zustand unten liegenden PCB findet man neben dem Anschluss für die Steckkarte die beiden DVI-Ausgänge und den HDTV-Anschluss. Auf der Rückseite der Platine befinden sich vier schwarze Abstandshalter, die beide PCBs miteinander verbinden und auf korrektem Abstand zueinander halten.

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Diese kleine Steckkarte verbindet beide PCBs und damit beide GPUs miteinander.

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Auf der im eingebauten Zustand oben liegenden Platine findet sich neben der GPU der PCI-Express-Switch.

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Auf der im eingebauten Zustand unten befindlichen Platine ist auch der 6-Pin-Stromstecker angebracht. Laut NVIDIA verbraucht die Grafikkarte unter Last maximal 143 Watt. NVIDIA empfielt für einen problemlosen Betrieb mindestens ein 400-Watt-Netzteil.

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Auf der Gehäuseblende finden sich neben den beiden Dual-Link-fähigen DVI-Ausgängen auch der HDTV-Anschluss. Für die im eingebauten Zustand oben liegenden Platine wurden in Ritzen in die Gehäuseblende gestanzt, damit der Kühler mit genügend Frischluft versorgt wird.

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Insgesamt finden sich auf Platine 1.024 MB GDDR-III von Samsung mit einer Latenzzeit von 1,4 ns, so dass die Speicherbausteine bis zu einer Taktfrequenz von 700 MHz spezifiziert sind. Da der Grafikspeicher standardmäßig mit 600 MHz läuft, kann man annehmen, dass mittels Übertaktung gut und gerne mindestens 700 MHz möglich sind. Jede GPU kann auf 512 MB Grafikspeicher zugreifen.

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Auf der GeForce 7950 GX2 werden zwei GeForce-7950-GPUs eingesetzt. Das Foto verrät uns, dass es sich um eigentlich nur um leicht modifizierte G71-GPUs handelt, die lediglich mit der HDCP-Unterstützung versehen wurden.

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Dier verwendeten Kühler sind sowohl im Leerlauf als auch unter Last sehr leise. Bei einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius wurden die GPUs im Leerlauf 55 Grad Celsius warm, unter Last wurden 80 Grad Celsius erreicht, was noch im akzeptablen Bereich liegt.

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Damit die Grafikkarten der neuesten Generation ihr volles Potenzial entfalten können, ist eine leistungsstarke Hardware-Umgebung notwendig. Denn oftmals ist nicht mehr die Grafikkarte der Flaschenhals, was die Leistung angeht, sondern die CPU. Obwohl in unserem Testrechner ein Athlon FX-57 mit 2,8 GHz Taktfrequenz eingesetzt wird, kommt es nicht selten vor, dass aktuelle Spiele durch die CPU limitiert sind und nicht mehr durch die Grafikkarte. Da ein Umstieg auf ein Dual-Core-System mit beispielsweise einem AMD Athlon FX-60 nur geringfügig bessere Resultate abliefert, haben wir uns dazu entschlossen, erst mit der Einführung des Conroe-Prozessors von Intel ein komplett neues Testsystem aufzubauen, da Vorab-Benchmarks des genannten Prozessors deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den derzeitigen CPUs aufweisen können.

 

Auf dem Testrechner ist das Betriebssystem Windows XP mit Service Pack 2 von Microsoft installiert. Es werden aktuelle Treiber für die Hardware verwendet. NVIDIA-Grafikkarten werden mit der ForceWare 84.21 getestet. Die neue GeForce 7950 GX2 wird mit der ForceWare 91.29 getestet, da unsere übliche NVIDIA-Treiberversion diese Grafikkarte noch nicht unterstützt. ATI-Grafikkarten werden mit dem Catalyst in der Version 6.3 gebencht. Da diese Treiber-Version nicht die ATI Radeon X1800 GTO unterstützt, verwenden wir für diese Grafikkarte einen Beta-Treiber. Die Grafikkarten werden mit den Auflösungen von 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200 Pixeln getestet, wobei entweder im Programm oder im Treiber Anti-Aliasing und anisotrope Filterung ein- oder ausgeschaltet werden. In diesem Test haben wir ein paar Grafikkarten auch in den Auflösungen von 1.920 x 1.440 und 2.048 x 1.536 Pixeln getestet. Nachfolgend werden die genauen Treiber-Einstellungen genannt sowie der Aufbau des Testsystems und die verwendeten Benchmarks.

Treibereinstellungen: NVIDIA-Grafikkarten

Treibereinstellungen: ATI-Grafikkarten

Hardware:

Software:

Benchmarks:

    


Stromverbrauch - Idle (Gesamtsystem)

 

Werte in Watt

Stromverbrauch - Last (Gesamtsystem)

Werte in Watt

Kommentar:

Mit 160 Watt verbraucht die GeForce 7950 GX2 von den Single-Grafikkarten am meisten Strom. Unter Last verbraucht die Grafikkarte 272 Watt und damit rund 10 Watt weniger als eine ATI Radeon X1900 XTX. Dafür, dass zwei Grafikkerne auf der GeForce 7950 GX2 vorhanden sind, ist der Stromverbrauch unter Last nicht allzu groß.

HD-Video-Wiedergabe - CPU-Last

Da moderne Grafikkarten in der Lage sind, HD-Videos zu beschleunigen, haben wir diesen Benchmark hinzugenommen. Ohne Unterstützung der Grafikkarte ist es mit aktuellen CPUs kaum möglich, ein HD-Video ruckelfrei am PC wiederzugeben. HD-Videos findet man auf Microsofts Webseite: HD-Videos. Zum Abspielen benötigt man den Windows Media Player 10 sowie das passende Hotfix. Wir benutzen das HD-Video "Step into Liquid". Während der Wiedergabedauer wurde die CPU-Last mit dem Programm Throttle Watch erfasst und der dann automatisch die durchschnittliche CPU-Load berechnet. Dieser wird in der Tabelle dargestellt.

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Die CPU-Auslastung ist bei den bisher getesteten Grafikkarten nicht sehr unterschiedlich. Es ist zu erkennen, dass die NVIDIA-Grafikkarten die CPU etwas mehr entlasten als eine ATI Radeon X1900 XTX.

Overclocking:

Mit Overclocking ist es oftmals möglich, ein paar Frames mehr zu erreichen, was bei manchen Spielen den Ausschlag geben kann, ob es flüssig dargestellt wird oder nur ruckelnd läuft. Wenn man übertaktet, sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Grafikkarte möglicherweise beschädigt werden kann und die Garantie dadurch abläuft. Overclocking ist also nur etwas für risikofreudige Gemüter. Äußerst wichtig ist, dass die Grafikkarte ausreichend gekühlt wird, um so einen möglichen Hitzetod der Grafikkarte zu vermeiden.

Kommentar:

Wie bereits vermutet, erreicht die GeForce 7950 GX2 eine Speichertaktfrequenz von 700 MHz, so dass sich der Grafikspeicher um etwa 17 Prozent übertakten ließ. Die GPUs ließen sich um rund 10 Prozent auf 550 MHz bringen. Sicherlich wären noch ein paar MHz mehr möglich gewesen, aber da wir eines der rarenTestmuster erhalten haben, wollten wir nicht riskieren, dass die Grafikkarte möglicherweise beschädigt wird. Obwohl die GPUs und der RAM sich um einige Prozentpunkte übertakten ließen, wurden im 3DMark 05 nur eine 2-prozentige Punkteerhöhung und im 3DMark 06 eine 5-prozentige Steigerung erzielt. Dies liegt wohl daran, dass die Leistung der Grafikkarte durch den verwendeten Prozessor eingeschränkt wird.

Firmen wie XFX bieten wieder von Werk aus übertaktete Modelle - das XFX-Modell hat beispielsweise einen GPU-Takt von 570 Mhz und somit sogar 20 MHz mehr als das hier erreichte Sample - und sollten somit auch von Werk aus eine höhere Performance erreichen.  


Battlefield 2 - 1.024 x 768 (Digital Illusions)

Battlefield 2 ist die aktuellste Version der erfolgreichen Battlefield-Reihe. Wo man bei den Vorgängern noch im 2. Weltkrieg oder im Vietnam-Krieg kämpfte, kommen nun aktuelle Waffen und Fahrzeuge zum Einsatz. Das Multiplayer-Spiel macht regen Gebrauch von aktuellen Shadern, aufwendigen Texturen und Partikel- sowie Raucheffekten. Sämtliche Details wurden im Spiel aufs Maximum gesetzt. Zum Benchmarken benutzen wir das Tool BF2 Bench, welches verwertbare Ergebnisse liefert. In der mehrminütigen Timedemo werden verschiedene Gefechtsszenen aus der freien Kamerasicht gezeigt.

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Battlefield 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Battlefield 2 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Battlefield 2 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Battlefield 2 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Erst bei einer Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln kann sich die NVIDIA GeForce 7950 GX2 vor der ATI Radeon X1900 XTX platzieren. Bei den niedrigeren Auflösungen limitiert die CPU die Grafikkarte, so dass man das Potenzial der beiden GPUs nicht ausspielen kann.

    


Call of Duty 2 - 1.024 x 768 (Activision)

Call of Duty 2 ist der Nachfolger des im Jahre 2003 erschienen Shooters Call of Duty. In den linearen, aber dennoch spannenden Levels kämpft man auf den verschiedensten Erdteilen. Die Atmosphäre ist packend und durch die geskripteten Ereignisse kommt es zu überraschenden Wendungen. Anders als der Vorgänger setzt Infiniy Ward eine eigens entwickelte Grafik-Engine ein, die das Geschehen gekonnt in Szene setzt. Die Grafikeffekte sind auf dem aktuellen Stand und fordern auch die neuesten Grafikkarten. Es werden viele Shader-Effekte, komplexe Texturen und beeindruckede Rauch- und Nebeleffekte eingesetzt, um den Spieler mitten ins Geschehen zu versetzen. Wir verwenden eine im Multiplayer-Modus aufgenommene Timedemo. Im Spiel wurden die höchstmöglichen Grafikeinstellungen ausgewählt.

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duy 2 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Call of Duty 2 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Call of Duty 2 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Bei Call of Duty 2 zeigt sich, dass die GeForce 7950 GX2 bereits bei niedrigeren Auflösungen, vor allem mit eingeschaltetem Anti-Aliasing und anisotroper Filterung, von der Kraft der beiden GPUs profitieren kann.


Doom 3 - 1.024 x 768 (ID Software)

Doom 3 ist sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo1 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen. Die Grafik-Einstellungen wurden auf das Maximum gesetzt.

Werte in FPS

Doom 3 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Doom 3 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Die GeForce 7950 GX2 kann sich erst mit 4x AA und 16x AF von der GeForce 7900 GTX absetzen. Ohne AA und AF kann die GeForce 7900 GTX von seinen höheren Taktraten profitieren. Sind AA und AF aktiviert, liegt die GeForce 7950 GX2 an der Spitze, da dann die Speicherkapazität und die Speicherbandbreite wichtiger sind als nur hohe Taktfrequenzen. ATI-Grafikkarten sind allgemein in diesem Spiel langsamer als ihre Pendants von NVIDIA.


Fear - 1.024 x 768 (Sierra)

Wem Doom 3 gefällt, wird an Fear sicherlich auch gefallen finden. Auch in diesem Spiel setzt man auf Schocker-Effekte, die durch die hervorragende Grafik unterstützt wird. Neben sehr gutem Bump-Mapping werden haufenweise Shader, detaillierte Texturen sowie beeindruckende Schatten- und Partikeleffekte eingesetzt. Zum Benchmarken verwenden wir die Vollversion mit der darin enthaltenen Benchmark-Funktion. Alle Grafikeinstellungen wurden auf das Maximum gesetzt, lediglich der Eintrag "Soft Shadows" wurde auf "aus" belassen.

Werte in FPS

Fear - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 1.280 x 960

Werte in FPS

Fear - 1.280 x 960, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Fear - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Fear - Performance - 1.280 x 960 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 960 und 1.280 x 960, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Fear - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Fear ist ein Spiel, in dem sich deutlich die Stärke der GeForce 7950 GX2 zeigt. So kann sie sich sowohl von der ATI Radeon X1900 XTX als auch von der NVIDIA GeForec 7900 GTX klar absetzen.


Half Life 2: Lost Coast - 1.024 x 768 (Valve)

Half Life 2 ist der Nachfolger des sehr populären Half Life und setzt die Story des Vorgängers fort. Dank der Source-Engine werden Außen- und Innenlevel in vollster Grafikpracht auf den Bildschirm gezaubert. Half Life 2 macht starken Gebrauch des Shader Model 2.0, sodass beeindruckende Grafikeffekte auf den Bildschirm gebracht werden. Nach einigen Monaten wurde die Technologie-Demo "Lost Coast" veröffentlicht, die "High Dynamic Range Rendering" unterstützt, wodurch die Lichteffekte noch besser aussehen. Dabei werden die Grafikkarten stark gefordert. Zum Benchen verwenden wir die integrierte Benchmark-Funktion.

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2: Lost Coast - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2: Lost Coast - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

In Half Life 2: Lost Coast zeigt sich wieder, dass ohne AA und AF höhere Taktfrequenzen mehr bewirken als ein großer Grafikspeicher. Wenn aber die qualitätsverbessernden Optionen eingeschaltet werden, zeigt sich wiederholt, dass die GeForce 7950 GX2 ihre Daseinsberechtigung hat.


Quake 4 - 1.024 x 768 (ID Software)

Quake 4 ist ein reinrassiger Ego-Shooter, der mit altbekannter Action aufwartet. Das Spiel verwendet eine leicht weiterentwickelte Version der Doom-3-Engine, weshalb das Spiel keine neuen Maßstäbe in Sachen Grafik setzt, aber dennoch auf der Höhe der Zeit ist. Quake 4 ist nicht so düster wie Doom 3, setzt aber dennoch viele Schatteneffekte ein, um eine spannende Atmosphäre zu schaffen. Wir verwenden eine selbst erstellte Timedemo aus dem ersten Level.

Werte in FPS

Quake 4 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Quake 4 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Quake 4 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Quake 4 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Quake 4 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Quake 4 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Quake 4 - Performance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Quake 4 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Die Verhältnisse bei Quake 4 sind sehr ähnlich zu denen bei Doom 3, da dieses auf der Doom-3-Engine basiert. Es zeigt sich abermals, dass die GeForce 7950 GX2 erst mit 4x AA und 16x AF ihre Stärken ausspielen kann.


Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768 (Croteam)

Serious Sam 2 bietet ein grafisches Feuerwerk. Durch die Verwendung der neuen Serious Engine 2 werden aktuelle Grafikkarten bis an ihre Grenzen gefordert. Die Engine macht vor allem von den Vertex- und Pixel-Shadern Gebrauch. Dabei werden die aktuellsten Grafik-Features wie dem Shader Modell 3.0 eingesetzt. Wir verwenden die Demo, mit der man Timedemos aufnehmen und benchen kann. Alle Grafikeinstellungen wurden auf maximal gestellt und "High Dynamic Range Rendering" (HDRR) wurde ebenfalls aktiviert, wobei ältere Grafikkarten HDRR nicht unterstützen.

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.280 x 960

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.280 x 960, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Serious Sam 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Serious Sam 2 - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 - Performance - 1.280 x 960 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 960 und 1.280 x 960, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

Bei Serious Sam 2 zeigt sich, dass die GeForce 7950 GX2 ohne AA und AF ein Datenoverload produziert, weshalb die CPU übermäßig limitiert, so dass die Werte dieser Grafikkarte unter denen einer Radeon X1900 XTX oder GeForce 7900 GTX liegen. Dieses Problem ist bereits beim Testen von älteren Grafikkarten im SLI-Modus aufgetreten. Hier zeigt sich sehr deutlich, dass man eine leistungsfähige CPU benötigt, um das Potenzial der Grafikkarte auch vernünftig zu nutzen. Bei den höheren Auflösungen mit aktiviertem AA und AF zeigt sich, dass die Geforce 7950 GX2 von ihrem Grafikspeicher profitiert.

    


X3: Reunion Demo - 1.024 x 768 (Egosoft)

X3 - Reunion ist der Nachfolger von X2 - The Thread und entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafikchip erheblich fordern. Egosoft hat abermals eine Rolling-Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir einsetzen. Shadows wurden aktiviert und die restlichen Einstellungen auf das Maximum gesetzt.

Werte in FPS

X3: Reunion - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

X3: Reunion - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

X3: Reunion - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

X3: Reunion - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

X3: Reunion - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

X3: Reunion - Performance - 1.024 x 768 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.024 x 768 und 1.024 x 768, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

X3: Reunion - Perfomance - 1.280 x 1.024 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.280 x 1.024 und 1.280 x 1.024, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

X3: Reunion - Performance - 1.600 x 1.200 (Quotient aus Benchmarkwert von 1.600 x 1.200 und 1.600 x 1.200, 4xAA, 16x AF)

Achtung! Werte in Prozent

Kommentar:

X3: Reunion ist ziemlich CPU-limitiert, sodass selbst bei 1.600 x 1.200 Pixel mit 4x AA und 16x AF die meisten Grafikkarten eng beieinander liegen.

    


High-Definiton-Benchmarks

 

NVIDIA sieht die GeForce 7950 GX2 vornehmlich für den Betrieb in sehr hohen Auflösungen vor - NVIDIA nennt dies Extreme High Definition. Beispielhaft haben wir drei unserer Benchmarks in den sehr hohen Auflösungen von 1.920 x 1.440 und 2.048 x 1.536 Pixeln gebencht, um aufzuzeigen, in welch hohen Auflösungen noch ein ruckelfreies Spielen möglich ist. Ist man gewillt, in hohen Auflösungen zu zocken, sollte man sich ein entsprechend großen Bildschirm kaufen, da es ansonsten möglich ist, dass man nicht mehr alle Gegenstände auf Anhieb erkennt. Zum Vergleich haben wir eine ATI Radeon X1900 XTX und eine GeForce 7900 GT in denselben Auflösungen gebencht. Warum ist keine GeForce 7900 GTX dabei? Nun - wenn wir keine GeForce 7900 GTX zur Verfügung haben, können wir diese auch nicht testen.

Call of Duty 2 - 1.920 x 1.440

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 1.920 x 1.440, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 2.048 x 1.536

Werte in FPS

Call of Duty 2 - 2.048 x 1.536, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 1.920 x 1.440

Werte in FPS

Fear - 1.920 x 1.440, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Fear - 2.048 x 1.536

Werte in FPS

Fear - 2.048 x 1.536, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.920 x 1.440

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 1.920 x 1.440, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 2.048 x 1.536

Werte in FPS

Half Life 2: Lost Coast - 2.048 x 1.536, 4x AA, 16x AF

Werte in FPS

Kommentar:

Bei den sehr hohen Auflösungen zeigt sich, dass sich die GeForce 7950 GX2 auch erst mit 4x AA und 16x AF von der ATI Radeon X1900 XTX deutlicher lösen kann. Erfreulich ist auch, dass man bei solch hohen Auflösungen noch ausreichende Frameraten erzielt, sodass man flüssig spielen kann. Voraussetzung ist natürlich ein entsprechend dimensionierter Bildschirm.

    


Die Benchmarks zeigen, dass die NVIDIA GeForce 7950 GX2 erst bei hohen Auflösungen und mit aktviertem Anti-Aliasing und anisotroper Filterung ihre volle Leistungsfähigkeit zeigen kann. Nicht ohne Grund empfiehlt NVIDIA, diese Grafikkarte mit den Auflösungen von 1.600 x 1.200, 1.920 x 1.200 und 2.560 x 1.600 Pixeln zu testen. Bei niedrigeren Auflösungen zeigt sich überwiegend, dass Grafikkarten mit höheren Taktfrequenzen etwas besser abschneiden, da dann kein großer Bedarf an Speicherbandbreite vorherrscht. Werden 4x AA und 16x AF eingestellt, kann die GeForce 7950 GX2 die bisherigen Top-Grafikkarten übertreffen, in manchen Spielen sogar um 40 Prozent. Sicherlich ist unser derzeitiges Testsystem auch nicht vollständig geeignet, solch eine leistungsstarke Grafikkarte auszulasten. Dies wird sich aber in naher Zukunft ändern, wenn wir ein neues Testsystem aufbauen.

 

Neben den sehr guten Werten bei hohen Auflösungen kann die GeForce 7950 GX2 auch durch ihre leise Kühlung überzeugen - dies hätte man anfangs sicherlich nicht gedacht. Die beiden Lüfter sind sowohl im 2D- als auch im 3D-Modus angenehm leise, weshalb man diese Grafikkarte auch ohne große Probleme in einem Silent-PC verbauen könnte. Wer befürchtet, dass die Grafikkarte aufgrund ihrer beiden GPUs sehr viel Strom verbraucht, kann beruhigt sein. Der Strombedarf im Leerlauf ist zwar mit 160 Watt derzeit am höchsten, aber im Spielbetrieb werden maximal 277 Watt verbraucht, was rund 10 Watt weniger sind als bei einer ATI Radeon X1900 XTX. Und schließlich kauft man sich solch eine Grafikkarte, um zu spielen und nicht um seine Tabellenkakulationen durchzuführen.

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NVIDIA bringt mit der GeForce 7950 GX2 eine sehr performante Grafikkarte auf den Markt, die sich insbesondere für sehr hohe Auflösungen mit qualitätsverbessernden Grafikeinstellungen eignet; denn erst dann kann die Grafikkarte ihre Vorteile der beiden GPUs und des großen Grafikspeichers ausspielen. Natürlich ist dabei zu beachten, dass auch die restlichen Komponenten des Computers, insbesondere die CPU, die leistungsstärksten derzeit auf dem Markt sind, damit man überhaupt so richtig von der Leistung der Grafikkarte profitiert.

Aber wenn man bedenkt, dass NVIDIA einen Verkaufspreis von 600 bis 650 Euro für die GeForce 7950 GX2 nennt, kann man davon ausgehen, dass der Käufer dieser Grafikkarte auch die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, um sich ein sehr schnelles PC-System zusammen zu stellen. Die GeForce 7950 GX2 ist derzeit die schnellste und gleichzeitg auch die teuerste Einzel-Grafikkarte auf dem Markt. Wenn man aber vergleicht, wie viel zwei GeForce 7900 GT kosten, fällt der Preis der GeForce 7950 GX2 nicht zu überhöht aus. Wer nicht gewillt ist, so viel Geld nur für eine Grafikkarte auszugeben, ist mit einer ATI Radeon X1900 XTX / XT oder einer NVIDIA GeForce 7900 GTX / GT besser bedient, da diese Modelle zwischen 260 und 460 Euro kosten. Da die GeForce 7950 GX2 aber durch ihre Leistung überzeugt, verleihen wir dieser Grafikkarte unseren Excellent-Hardware-Award.

Positive Punkte der NVIDIA GeForce 7950 GX2:

Negative Punkte der NVIDIA GeForce 7950 GX2:

Weitere Links:

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