Test: Gigabyte GV-R797OC-3GD

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gigabyte-7970oc-logoMit der Radeon HD 7970 wagte AMD (Hardwareluxx-Artikel) den ersten Schritt hin zu einer neuen GPU-Architektur und einem kleineren Fertigungsprozess. Die XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation Edition (Hardwareluxx-Artikel) war die erste Karte mit alternativer Kühlung in unserem Testfeld. Aufgrund des enormen Overclocking-Potenzials der Radeon HD 7970 war es nur eine Frage der Zeit, bis auch der erste Hersteller eine werksseitig übertaktete Karte auf den Markt bringen wird. Mit der Gigabyte GV-R797OC-3GD erreicht nun das erste Modell unser Testlabor, das eine alternative Kühlung und gesteigerte Taktraten vereint. Was die Windforce-3X-Kühlung zu leisten im Stande ist und wie sich das Overclocking auswirkt, soll folgender Artikel beleuchten.

Gigabyte hat mit der GV-R797D5-3GD-B bereits eine Radeon HD 7970 im Programm. Diese muss allerdings noch mit dem Referenzkühler auskommen und läuft zudem auch noch mit Standard-Takt. Der Preis ist derzeit mit 520 Euro angegeben. Zur GV-R797OC-3GD ist noch kein Preis verfügbar - ebenso fehlen Angaben zum Lieferdatum.

Beginnen wollen wir wie immer mit einem Blick auf die technischen Daten:

 
Hersteller und Bezeichnung Gigabyte GV-R797OC-3GD
Straßenpreis 385 Euro
Homepage www.gigabyte.de
Technische Daten
GPU Tahiti XT
Fertigung 28 nm
Transistoren 4,3 Milliarden
GPU-Takt 1000 MHz
Speichertakt 1375 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 264 GB/Sek.
Shader-Model-Version 5.0
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 2048 (1D)
Shadertakt 1000 MHz
Texture Units 128
ROPs 32
SLI/CrossFire CrossFire

Gigabyte beschränkt sich bei der GV-R797OC-3GD auf die Übertaktung der GPU. Diese arbeitet nicht mit 925 MHz wie dies AMD vorsieht, sondern mit 1000 MHz. Den Speicher hat Gigabyte bei 1375 MHz belassen. Aufgrund der Abhängigkeiten von GPU und Speicher sehen wir hier allerdings ein Problem für die GV-R797OC-3GD. Gigabyte täte gut daran, auch dem Speicher etwas mehr Takt zu gönnen, ansonsten könnte sich eine Taktsteigerung nicht derart stark auswirken, wie sich Gigabyte dies wünscht.

Alle weiteren technischen und architektonischen bleiben zur Radeon HD 7970 in der Referenzversion identisch. Auf die Kühlung wollen wir auf den folgenden Seiten genauer eingehen.

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Abschließend noch ein Blick auf den GPU-Z-Screenshot, der allerdings keiner weiteren Besonderheiten zutage fördert.

Nach den nüchternen technischen Daten kommen wir nun zur Karte selbst. 


 

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Gigabyte verbaut auf der GV-R797OC-3GD den bereits bekannten Windforce-3X-Kühler. Durch die "Triangle Cool"-Technologie sollen die Temperaturen um 15 Prozent unterhalb denen einer Radeon HD 7970 mit Referenzkühler liegen. Zudem möchte Gigabyte durch die Taktsteigerung von 925 MHz auf 1000 MHz eine um 21,5 Prozent höhere Performance als eine GeForce GTX 580 und eine um 41,8 Prozent höhere Performance als eine Radeon HD 6970 erreicht haben. Ob diese Werte auch den Tatsachen entsprechen, werden wir in den Benchmarks sehen.

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Die Rückseite des PCBs verrät vor allem eines: Gigabyte setzt in der ersten Generation seiner übertakteten Radeon HD 7970 auf das Referenz-PCB. In den ersten Ankündigungen zur GV-R797OC-3GD war noch ein blaues PCB abgebildet. Wer Wert auf das Design seines Systems legt, der dürfte dem schwarzen PCB der Karte zumindest nicht abgeneigt sein.

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Üblich für eine Radeon HD 7970 sind die beiden CrossFire-Anschlüsse, die den Betrieb von bis zu vier Karten in einem CrossFireX erlauben. Links daneben ist der Switch zum Wechsel zwischen den beiden BIOS-Versionen zu sehen. Gigabyte verwendet hier auf beiden Stellungen das identische BIOS. Wir haben auf dem nicht geschützten BIOS-Chip das OC-BIOS geflashed, um die später in den Benchmarks zu sehenden Werte zu erreichen.

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Auf der CES haben wir erste Modelle der Radeon HD 7970 mit zweimal 8-Pin-Stromanschlüssen gesehen. Gigabyte setzt bei der GV-R797OC-3GD aufgrund des Referenzdesign des PCBs noch auf jeweils einmal 6 Pin und einmal 8 Pin.

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Auf der Slotblende das übliche Referenz-Design: jeweils einmal Dual-Link-DVI und HDMI plus zweimal Mini-DisplayPort. Ohne einen gerichteten Luftstrom machen die Öffnungen der zweiten Bauhöhe an der Blende recht wenig Sinn.


 

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Schaut man zwischen PCB und Lüfter werden dort der Aluminium-Heatsink und die Heatpipes sichtbar. Diese transportieren die Abwärme von der Bodenplatte auf der GPU in beide Richtung zu weiteren Heatsinks, die dann von der kühlen Luft der Lüfter durchströmt werden.

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Ein Blick auf das nackte PCB ohne Kühler - an diesen Anblick werden wir uns gewöhnen müssen, solange es noch keine PCBs im Eigendesign gibt.

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Wie bei allen bisher getesteten Karten sowie dem Referenzdesign werden sowohl die GPU wie auch die Speicherchips aktiv gekühlt. Teile der 6-phasigen Strom- und Spannungsversorgung sind mit einem eigenen Heatsink beklebt worden. Bei der Referenzkühlung und auch der Double Dissipation Edition von XFX werden diese Teile noch durch den Hauptkühler mit abgedeckt.

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Die drei 8-mm-Heatpipes liegen direkt auf der GPU auf und sollen die Abwärme schnell und effizient abführen. Vielleicht noch ein paar Worte zur Kühlung: Gigabyte will durch spezielle Lamellen in den Heatsinks den Luftstrom optimieren bzw. die Turbulenzen verringern. Zudem wird der Luftstrom nicht in 90° auf das PCB geführt, sondern durch Leitbleche leicht angewinkelt. Dadurch soll die warme Luft besser an der oberen und unteren Seite entweichen können.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 7970 (925/925/1375 MHz, 3072 MB)
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5970 (725/725/1000 MHz, 2048 MB - 1024 MB effektiv)
AMD Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA

GeForce 285.76

AMD AMD Catalyst 11.12 (8.921.2-111215a-130438E-ATI)

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
 
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
 
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
 
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
 
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
 
Framediagramme:
 
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark06 (Standardeinstellungen):

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.1 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne APEX PhysX):

S.T.A.L.K.E.R. - Call of Pripyat (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):


Beginnen wollen wir mit den Messungen:

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Aufgrund der Verwendung des gleichen PCBs liegen die drei bisher getesteten Karten sehr dicht beieinander und unterscheiden sich vermutlich nur durch Messungenauigkeiten voneinander. Wir sind gespannt, wie sich die ersten Custom-PCBs hier präsentieren.

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Schon etwas anders sieht dies beim Last-Stromverbrauch aus. Während sich die Referenzversion und das Modell von XFX kaum voneinander unterscheiden, setzt sich die GV-R797OC-3GD schon deutlich ab. Grund ist hier die Übertaktung der Karte.

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Die beiden alternativ gekühlten Radeon HD 7970 liegen bei der Idle-Temperatur klar an der Spitze. Die Unterschiede innerhalb des gesamten Testfelds sind allerdings sehr gering.

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Viel entscheidender ist ohnehin die Kühlleistung unter Last-Bedingungen. Hier muss der Kühler seine Effizienz unter Beweis stellen und es zeigt sich auch, welches Potenzial in einer alternativen Kühlung steckt. Schon die XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation Edition konnte in diesem Punkt überzeugen, die Gigabyte GV-R797OC-3GD steht ihr in nichts nach und ist sogar noch ein Grad kühler.

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Für Käufer einer Grafikkarte immer wieder ein wichtiger Punkt ist die Lautstärke und auch wenn AMD mit der Referenzversion schon versucht hat eine möglichst ideale Lösung zu bieten, so können eigene Kühllösungen doch immer wieder neue Maßstäbe setzen. Zumindest die beiden bisherigen Testkandidaten von Gigabyte und XFX halten ihre Versprechen und bieten eine geringere Geräuschkulisse, als dies bei der Referenzkühlung der Fall ist.

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Wieder einmal entscheidend aber ist das Last-Verhalten. Hier konnten wir der XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation Edition bereits Bestnoten vergeben. Die Gigabyte GV-R797OC-3GD ist nur 0,3 dB lauter. Scheinbar hat Gigabyte nun endlich verstanden, dass ein paar Grad Celsius bei den Temperaturen hinzunehmen sind, wenn die Karte dafür etwas leiser wird.


Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark Vantage. Der 3DMark Vantage in seiner aktuellen Version ist sehr grafikkartenlastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserem Download-Area möglich.


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Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserem Download-Area möglich.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu gehört beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu zählen dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.1 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: Die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels, sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Buddy Holly und Dean Martin erkunden – über 120 original lizenzierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios.

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Die Referenzversion der Radeon HD 7970 wurde ins unseren ersten OC-Tests eigentlich nur durch die Software beschränkt. Mit der XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation Edition zeigte sich aber, dass in der Radeon HD 7970 weit mehr steckt, als im Vorfeld zu erwarten war. Mithilfe eines modifizierten BIOS sowie einer inzwischen auch offiziell angepassten Version von ASUS GPUTweak (der MSI Afterburner unterstützt die Radeon HD 7970 in der aktuellen Version auch mit Änderung der Spannung) fühlten wir der Gigabyte GV-R797OC-3GD auf den Zahn.

gigabyte-7970-gpuz-oc

Mit einem GPU-Takt von 1245 MHz liegen wir zwar 10 MHz unter dem Modell von XFX, können den Takt gegenüber der Referenzversion dennoch um 34,5 Prozent steigern. Selbst gegenüber der werksseitigen Übertaktung sind dies noch 24,5 Prozent. Um diesen Takt zu erreichten legten wir eine Spannung von 1,225 Volt an. Für den Speicher war bei 1550 MHz Schluss. Zumindest weiteten wir mit einer Erhöhung des Speichertakt auch den von Gigabyte aufgebauten Flaschenhals. In den Benchmarks wirkten sich die Takterhöhungen wie folgt aus:

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Natürlich haben die Erhöhung von Spannung und Takt auch einen Einfluss auf die Leistungsaufnahme, die Temperatur und die Lautstärke.

oc1

oc1

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Gigabyte vereint mit der GV-R797OC-3GD erstmals eine alternative Kühlung mit einem werksseitigen Overclocking. AMD gibt dem Hersteller mit der Radeon HD 7970 bereits eine sehr gute Basis, die eigentlich nur noch an ausgewählten Stellschrauben optimiert werden muss. Die Kühlung ist hier sicher einer der Punkte, aber gerade das große Overclocking-Potenzial lässt den Herstellern entsprechenden Spielraum. Die von Gigabyte gewählten 1000 MHz für den GPU-Takt kennen wir schon XFX' Ankündigung der übertakteten Radeon HD 7970 Black Edition. Auch PowerColor plant eine Radeon HD 7970 samt Custom-PCB, die ihre GPU ebenfalls  mit 1000 MHz taktet . Ob es sich bei den 1000 MHz um eine Art Begrenzung seitens AMD darstellt oder aber die Hersteller sich selbst diese auferlegt haben, ist uns nicht bekannt.

Kommen wir zur Beurteilung der Tests: Gigabyte übertaktet die GV-R797OC-3GD um acht Prozent bei der GPU. In den Benchmarks allerdings schlagen diese acht Prozent Taktsteigerung nicht vollends in der Performance durch. Im Schnitt messen wir eine Performancesteigerung zwischen drei und vier Prozent. Grund ist die fehlende Anpassung des Speichertaktes. Wird dieser von 1375 MHz auf 1400 MHz oder 1425 MHz angehoben, stellen sich auch die acht Prozent Performancesteigerung in den Benchmarks ein. Inwieweit sich die werksseitige Übertaktung rechtfertigt, hängt nicht zuletzt auch vom Preis ab. 1000 MHz sind allerdings mit jeder Radeon HD 7970 zu erreichen.

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Letztendlich beschränkt sich die Gigabyte GV-R797OC-3GD also selbst auf die Kühlung. Diese arbeitet zwar deutlich effizienter als die Referenzversion, kann aber nicht ganz mit der "Double Dissipation"-Lösung von XFX mithalten. Nicht in Abrede stellen wollen wir allerdings, dass Gigabyte mit 1000 MHz GPU-Takt auch eine andere Ausgangslage im Last-Betrieb hat. Für uns leider nicht verständlich ist, dass auch bei der GV-R797OC-3GD auf die Implementierung von ZeroCore Power verzichtet wird. Auch XFX ließ dies schon vermissen.

Ein weiterer Pluspunkt der Gigabyte GV-R797OC-3GD ist das Overclocking. Hier erreichten wir mit 1245 MHz GPU-Takt ein sehr gutes Ergebnis. Das Overclocking ist allerdings kein Alleinstellungsmerkmal von Gigabyte. Vermutlich werden wir erst mit den Eigendesigns des PCBs eine weitere Streuung zwischen den Testkandidaten sehen.

Da noch kein Händler einen Preis für die Gigabyte GV-R797OC-3GD nennen kann, können wir auch noch keine Kaufempfehlung aussprechen.

Positive Aspekte der Gigabyte GV-R797OC-3GD:

Negative Aspekte der Gigabyte GV-R797OC-3GD: