Test: ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition

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zotac-gts450-zoneZugegeben: In jedem Mann steckt ein kleiner Angeber, der hin und wieder gerne seinen (Spiel-)Trieben nachgeht. So fährt der coole Typ von nebenan mit seiner aufgemotzten Schüssel abends gerne die einzige Straße des Dorfes auf und ab und strotzt auch an roten Ampeln nur so vor Coolness, indem er immer mal wieder den Motor aufheulen lässt. Im Bereich der Grafikkarten gilt der Grundsatz "laut gleich cool" schon lange nicht mehr. Im Gegenteil: Schnelle 3D-Beschleuniger müssen heute ihre Dienste möglichst leise verrichten, um ihren Besitzer nicht beim Arbeiten oder Spielen zu stören. Da verwundert es nicht, dass in den letzten Monaten zahlreiche passiv gekühlte Modelle das Licht der Welt erblickt haben. So auch die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition, der wir uns nun in diesem Test angenommen haben.

Es gab eine Zeit, da war es unter Männern besonders cool mit ihrem vollbeladenen Autos die Partymeile der Stadt ab und auf zu fahren und an roten Ampeln den Motor aufheulen zu lassen, um zu zeigen was man(n) hatte. Mit dem Voranschreiten der Entwicklung des Elektromotors und der immer steigenden Nachfrage nach CO2-armen Fahrzeugen könnten solch laute Motorengeräusche bald der Vergangenheit angehören. Wirft man einen Blick in die Entwicklung des Grafikkartenmarktes, so stellt man auch in diesem Segment ähnliches fest. Während die NVIDIA GeForce 5800 Ultra oder die AMD Radeon HD X1800XTX noch echte Radaubrüder waren, sind die heutigen Nachfolge-Generationen vor allem im Leerlauf - wo sie wohl auch die meiste Zeit gebraucht werden – erfreulich laufruhig. Längst gilt auf diesem Sektor der Grundsatz "laut ist cool" nicht mehr.

Da verwundert es nicht, dass in den letzten Wochen, Monaten und auch Jahren immer mehr passiv gekühlte Modelle ins Rennen um die Käufergunst geschickt wurden. Erst in der Hardwareluxx [printed] 04/2011 widmeten wir uns vier aktuellen, aber lautlosen 3D-Beschleunigern. Angefangen bei der kleinen Sapphire Radeon HD 6670 Ultimate, über die kastrierte ASUS GeForce GTS 450 DirectCU Silent und der schnellen Club3D Radeon HD 6750 CoolStream bis hin zum echten Grafikkünstler PowerColor Radeon HD 6850 SCS3 waren die verschiedensten Vertreter unterschiedlicher Preisklassen mit von der Partie. Mit der ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition versorgte uns der NVIDIA-Exklusiv-Partner nur wenige Tage nach dem offiziellen Start der Grafikkarte mit einem ersten Sample. Auf den nachfolgenden Seiten haben wir dem kleinen 3D-Beschleuniger kräftig auf den Zahn gefühlt und ihn durch unseren altbewährten Benchmark-Parcours geschickt.

ZOTACs GeForce GTS 450 Zone Edition basiert auf NVIDIAs älterer GF106-GPU, welche noch immer im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band läuft und rund 1,17 Milliarden Transistoren unterhalten muss. Diese stellen einen Graphics Processing Cluster (GPC) zur Verfügung, womit im Vergleich zu den größeren Schwestermodellen der kalifornischen Grafikschmiede deutlich weniger Einheiten zur Verfügung stehen. Insgesamt vier Streaming-Multiprozessoren mit jeweils 48 ALUs und acht TMUs stehen auf der kleinen Grafikkarte bereit. Damit bringt es die NVIDIA GeForce GTS 450 auf insgesamt 192 CUDA-Cores und 32 TMUs. Der 1024 MB große Videospeicher kommuniziert über zwei 64-Bit-Controller, an denen jeweils eine ROP-Partition mit acht Rasterendstufen gekoppelt sind. Insgesamt sind damit 16 ROPs und ein 128 Bit breites Speicherinterface vorhanden.

Standardmäßig schreibt NVIDIA seinen Boardpartnern Taktraten von 783/1566/1804 MHz vor. Um seinen passiven Ableger ohne Mühen komplett lautlos zu kühlen, reduzierte ZOTAC die Frequenzen deutlich nach unten, treibt Chip, Shadereinheiten und Speicher mit nur noch 600/1200/1333 MHz an und setzt auf älteren DDR3-Speicher. Damit dürfte die Leistung der Grafikkarte deutlich niedriger ausfallen, als wir es vom Referenzlayout der kalifornischen Grafikschmiede eigentlich gewohnt sind. Doch dazu später mehr.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition
Straßenpreis ca. 95 Euro
Homepage http://www.zotac.com/
Technische Daten
GPU
GF106
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,17 Milliarden
GPU-Takt
600 MHz
Speicher-Takt
667 MHz
Speichertyp
DDR3
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
128 Bit
Speicherbandbreite
21,3 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
192 (1D)
Shadertakt
1200 MHz
Texture Units
32
ROPs
16
Pixelfüllrate
9,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Aufgrund der niedrigeren Taktraten fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate deutlich geringer aus als beim Referenzlayout von NVIDIA. Der langsame DDR3-Speicher schaufelt 21,3 GB pro Sekunde durch die Gegend, während sich die Pixelfüllrate bei 9,6 Gigapixel pro Sekunde einpendelt.

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Passive Grafikkarte kommen bei unseren Lesern in der Regel gut an. Ob das auch für die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition gilt, klären wir auf den nächsten Seiten.


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Die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition basiert nicht nur auf NVIDIAs älterer GF106-GPU, sondern wurde auch unter der Haube des mächtigen Passiv-Kühlsystems leicht beschnitten. So arbeiten Chip, Shadereinheiten und Speicher mit 600/1200/667 MHz deutlich langsamer als bei der Referenz. Zudem kommt nur DDR3-Speicher zum Einsatz.

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Über die Rückseite unseres heutigen Testkandidaten gibt es nicht viel zu sagen. Das schwarze Printed-Circuit-Board misst 14,5 cm, mit dem Kühler genehmigt sich die Karte allerdings 4 cm in ihrer Länge. Eingespart hat ZOTAC den eigentlich notwendigen 6-Pin-PCI-Express-Stromanschluss - unser Sample begnügt sich mit den 75 Watt, die über das PCIe-Interface zur Verfügung gestellt werden.

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Um die kleine GF106-GPU ausreichend passiv kühlen zu können, verbaute ZOTAC ein eigenes Kühlsystem, das mit zahlreichen Aluminiumfinnen und drei 6 mm dicken Kupfer-Heatpipes aufwarten kann. Insgesamt fällt das Kühlsystem erstaunlich flach aus und benötigt nur etwas mehr als einen Slot.

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Auf der Dual-Slot-Blende stehen drei verschiedene Anschlüsse bereit. Neben dem obligatorischen DVI-Ausgang bietet die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition auch einen HDMI- und einen DisplayPort-Anschluss. Die obere Hälfte des Slotblechs ist zur besseren Belüftung von einigen Lüftungsschlitzen durchzogen.


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Die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition lässt sich dank ihres SLI-Connectors zusammen mit einem weiteren 3D-Beschleuniger im Multi-GPU-Betrieb betreiben. Eine der drei Heatpipes könnte aber die Verwendung einer SLI-Brücke erschweren. Zur Sicherheit sollte die ZOTAC-Grafikkarte deswegen in den unteren PCI-Express-x16-Slot gesteckt werden.

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Wie für die Preisklasse üblich, beschränkt sich auch ZOTAC bei seinem jüngsten Ableger der GeForce GTS 450 beim Lieferumfang auf das Wesentliche. Neben der Grafikkarte selbst finden sich nur noch ein Quick-Start-Guide, ein Handbuch, eine Treiber-CD, ein kleiner Aufkleber für das Gehäuse und ein Adapter von DVI auf VGA im Karton.

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Optisch weiß die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition dank ihrer schwarz-gelben Farbgebung und ihres schlanken Kühlers durchaus zu gefallen. Schauen wir nun, was der kleine 3D-Beschleuniger in unserem Benchmkark-Parcours tatsächlich zu leisten imstande ist.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

ZOTACs GeForce GTS 450 Zone Edition verzichtet auf einen kleinen lärmenden Lüfter und vertraut vollständig auf eine passive Kühlkonstruktion. Deswegen gibt die Grafikkarte sowohl im 2D- wie auch im 3D-Betrieb keinen einzigen Muckser von sich. 

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Die abgesenkten Taktfrequenzen und der ältere DDR3-Speicher machen die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition ein klein wenig Strom sparender. Im Leerlauf zeigte unser Messgerät für das Gesamtsystem gerade einmal 76 Watt an, während die Leistungsaufnahme unter Last mit 149 Watt fast doppelt so hoch war.

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Was der Lautstärke zugutekommt, ist für die Temperatur-Entwicklung der Grafikkarte nicht ganz so gut. Schon im normalen Windows-Betrieb gesellt sich unser heutiges Testmuster mit einer Temperatur von 49 °C zu den heißesten Grafikkarten des Testfeldes. Unter Last heizt sie sich allerdings nur auf 66 °C auf und macht so einige Plätze wieder gut. Trotz aktiver Kühlung werden andere Modelle noch wärmer, leisten dafür aber auch deutlich mehr. Bedenklich sind die gemessenen Werte aber noch lange nicht.

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Es ist keine große Überraschung: Aufgrund der passiven Kühlung bleibt die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition nahezu lautlos, wird dafür aber auch etwas wärmer als vergleichbare Grafikkarten. Dennoch ist ein Wert von maximal 66 °C weit von gefährlichen Temperaturen entfernt. Dank der etwas reduzierten Frequenzen fällt die Leistungsaufnahme ein klein wenig geringer aus.

Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Wir wären nicht Hardwareluxx, wenn wir nicht auch einen passiven 3D-Beschleuniger an seine Leistungsgrenzen bringen würden. Trotz der passiven Kühlung drehten wir an den Taktreglern für Chip, Shadereinheiten und Speicher. Am Ende konnten wir stabile 780/1560/870 MHz aus dem Sample herauskitzeln, was leider noch immer unter den Standardvorgaben der kalifornischen Grafikschmiede liegt. Höhere Taktraten ließen sich aber mit keinem einzigen Overclocking-Tool einstellen. 

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Dass laut nicht immer cool ist, haben wir bereits im Einleitungs-Teil deutlich gemacht. Das komplette Gegenteil bringt aber ebenfalls einige Nachteile mit sich. Aufgrund der fehlenden Lüfter wird die Abwärme nicht ganz so effizient abgeführt. Die Folge sind höhere Temperaturen. Die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition zählt in dieser Disziplin zumindest im Leerlauf zu den heißesten Modellen ihrer Art. Unser Messgerät zeigte 49 °C an. Unter Last konnte sie allerdings einige Plätze gut machen und zeigte sich mit 66 °C kühler als andere Vertreter.

Diese leisten dafür aber auch einiges mehr. In unseren Benchmarks liegt die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition meist auf den hintersten Rängen. Das liegt nicht nur daran, dass sie im Vergleich zu ihren größeren Brüdern nur noch 192 Shadereinheiten und einen 1024 MB großen Videospeicher mit sich bringt, sondern im Vergleich zur Referenz auch noch kräftig in ihren Taktraten beschnitten wurde. Werkelt das Referenzmodell der kalifornischen Grafikschmiede noch mit 783/1566/1804 MHz, begnügt sich die ZOTAC-Grafikkarte zugunsten der Abwärme mit 600/1200/667 MHz und mit langsamen DDR3-Speicher.

Während unserer Overclocking-Tests konnten wir höhere Frameraten aus Chip, Shadereinheiten und Speicher herauskitzeln, auch wenn wir aufgrund der Tools nicht mehr als 780/1560/870 MHz einstellen konnten. Letztere Werte liefen aber stabil und konnten die Leistung leicht verbessern. Beim Lieferumfang zeigt sich ZOTAC - wie in der Preisklasse üblich - eher zurückhaltend und beschränkt sich auf einen Quick-Start-Guide, ein Handbuch samt Treiber-CD und einen Adapter von DVI auf VGA. Insgesamt eine solide Grafikkarte, die sicherlich Silent-Fans ansprechen wird und womöglich ihren Einsatz in deren Wohnzimmer-PCs finden dürfte.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition
Straßenpreis ca. 95 Euro
Homepage http://www.zotac.com/
Technische Daten
GPU
GF106
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,17 Milliarden
GPU-Takt
600 MHz
Speichertakt
667 MHz
Speichertyp
DDR3
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
128 Bit
Speicherbandbreite
21,3 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
192 (1D)
Shadertakt
1200 MHz
Texture Units
32
ROPs
16
Pixelfüllrate
9,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 780 MHz
Speicher 870 MHz
3DMark (Herstellertakt) 484 Punkte
3DMark (Übertaktett) 653 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 0 dB(A) - passiv
Last-Modus 0 dB(A) - passiv
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 76 Watt
Last-Modus
149 Watt
Temperatur
Idle-Modus 49 °C
Last-Modus
66 °C

Die ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition ist eine solide Grafikkarte, die dank ihrer passiven Kühlung komplett lautlos agiert, dafür aber auch etwas wärmer wird und aufgrund der reduzierten Taktraten aber auch etwas weniger leistet. Wer ein schnelleres, aber noch immer passives Modell sucht, ist mit der Club3D Radeon HD 6750 oder gar der PowerColor Radeon HD 6850 SCS3 besser beraten. Dann müssen im Budget aber auch mehr als 95 Euro eingeplant werden.

Positive Aspekte der ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition:

  • Dank passiver Kühlung nahezu lautlos
  • Schlanker Aufbau

Negative Aspekte der ZOTAC GeForce GTS 450 Zone Edition:

  • Deutlich langsamer als vergleichbare Modelle
Weiterführende Links: