ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT

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Das Jahr 2005 kann man wohl als vollen Erfolg für NVIDIA bezeichnen, da mit der Vorstellung der GeForce-7800-Reihe ein gewaltiger Leistungssprung erreicht werden konnte und zudem entsprechende Grafikkarten der unterschiedlichen Retail-Grafikkartenhersteller zeitig im Handel verfügbar waren. So bereitet es keine Schwierigkeiten eine GeForce 7800 GTX oder GT zu erwerben, bei der schnellsten GeForce 7800 GTX 512 hingegen ist es nicht so leicht ein Exemplar zu bekommen. Da letztgenannte Grafikkarte aber wohl nur für die wenigsten Verbraucher in Frage kommt, sollte man sich auf die beiden anderen Modelle von NVIDIA konzentieren, die zum einen deutlich günstiger sind und auch nur wenig langsamer laufen. Möchte man sich eine GeForce 7800 GTX oder GT kaufen, hat man eine große Auswahl an Grafikkarten, die sich zumeist nur im Preis und Lieferumfang unterscheiden.

Die ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT kann sich deutlich von den Standard-Grafikkarten absetzen, denn diese performante Grafikkarte kommt völlig ohne Lüfter aus und ist damit lautlos. Damit diese Grafikkarte dennoch ausreichend gekühlt wird, hat sich ASUS eine besondere Passivkühlung mit integrierter Heatpipe ausgedacht, sodass insbesondere der Grafikkern auf Temperatur gehalten wird. Neben der Kühllösung unterscheidet sich die ASUS EN7800GT TOP SILENT auch im Bereich der Taktfrequenzen. So läuft der G70-Chip mit einer Taktfrequenz von 420 MHz, was 20 MHz mehr sind als bei einer herkömmlichen GeForce 7800 GT. ASUS hat weiterhin die Speichertaktfrequenz deutlich angehoben, sodass die 256 MB GDDR-III mit einer Taktrate von 620 MHz laufen, was 120 MHz mehr sind als bei einer konventionellen GeForce 7800 GT. Diese Grafikkarte ist vor allem für Silent-PCs geeignet, da sie lautlos arbeitet und dennoch leistungsstark ist.

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Nachfolgend eine Tabelle mit einer Auswahl von aktuellen Grafikkarten der Hersteller ATI und NVIDIA:

In der obigen Tabelle ist zu erkennen, dass sich die ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT leistungsmäßig zwischen einer GeForce 7800 GTX und einer normalen GeForce 7800 GT einfinden wird. Die Taktfrequenz des Grafikkerns der ASUS-Karte ist lediglich 10 MHz langsamer getaktet als bei einer GeForce 7800 GTX. Dafür läuft der Grafikspeicher der EN7800GT TOP SILENT 20 MHz flotter als bei einer GeForce 7800 GTX. Eine GTX-Grafikkarte ist wahrscheinlich dennoch etwas schneller, da diese über 24 Pixel-Pipelines und 8 Vertex-Shader verfügt, wohingegen der ASUS EN7800GT TOP SILENT 20 Pixel-Pipelines und 7 Vertex-Shader vorweisen kann.


Die Abmessungen des PCB entsprechen denen einer normalen GeForce 7800 GT. Die Passivkühlung ragt über das PCB hinaus, wobei die Abwärme über eine Heatpipe übertragen wird. Diese Grafikkarte wird daher kaum in einem Mini-Barebone-System Platz finden. Dies wäre zudem nicht zu empfehlen, da ein gewisser Luftstrom vorhanden sein müsste, um die Grafikkarte vernünftig zu kühlen. Bei den sehr beengten Platzverhältnissen eines Mini-Barebone-Systems ist es daher nur sehr schwer zu gewährleisten. Die Grafikkarte bringt 590 Gramm auf die Waage, was auf den größeren Passivkühlkörper zurück zu führen ist.

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Auch wenn kein Lüfter auf der Grafikkarte verbaut wurde, wird zusätzlicher Strom durch das Netzteil benötigt. Dies wird durch den Anschluss eine 6-Pin-Stromsteckers gewährleistet. Falls kein entsprechender Stecker am Netzteil vorhanden ist, kann man den beigelegten Stromadapter an einen Molex-Stecker anschließen und so die Grafikkarte mit genügend Strom versorgen.

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In der Seitenansicht sind die zahlreichen, dünnen Kühlrippen des Passivkühlers zu erkennen. Durch die Kühlrippen ist die Heatpipe geführt, die die Abwärme vom Grafikkern ableitet. Der Pfeil deutet an, dass man die Heatpipe mitsamt den montierten Kühlrippen um 90 Grad wenden kann, dass die Heatpipe senkrecht nach oben ausgerichtet, was die Kühlung zusätzlich verbessern soll. Auch wenn die Grafikkarte lautlos ist, sollte man darauf achten, dass ein ausreichender Luftstrom im Gehäuse vorhanden ist, um die Abwärme abzutransportieren. Optimal wäre es, wenn das Gehäuse über eine Lüfter in der Gehäusewand verfügt, sodass dieser direkt auf die Aluminiumrippen blasen würde. Wer auf die Idee kommen sollte, diese Grafikkarte in einem Gehäuse ohne Lüfter einbauen zu wollen, riskiert, die Grafikkarte einen Hitzetod zu erleiden. In unserem Testsystem sind jeweils ein 80-mm-Lüfter in der Gehäusefront und an der Rückseite montiert, die mit mittlerer Geschwindigkeit arbeiten. Auch die Lüfter des Netzteils tragen ihren Teil dazu bei, Abwärme aus dem Gehäuse zu transportieren. Bei einer Raumtemperatur von etwa 18°C konnten wir unter Last eine Grafikkern-Temperatur von 69°C messen, was völlig in Ordnung ist. Der Passivkühler fühlt sich selbst dann nicht sehr heiß an. Mit einer besseren Gehäusebelüftung sind sicherlich niedrigere Temperaturen möglich, wobei dann die Gefahr besteht, dass man die Vorteile der lautlosen Grafikkarte durch laute Gehäuselüfter zunichte macht. Wenn man aber zum Beispiel langsam drehende 120-mm-Lüfter verwendet, sind sicherlich niedrige Temperaturen und geringe Lautstärke möglich.

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Direkt über dem Grafikkern befindet sich eine Kupferplatte, die dafür sorgen soll, dass die Abwärme der GPU schnell und effizient abgeführt werden soll. Die Kupferplatte ist auf einem Aluminium-Kühlkörper gelötet, der auch die acht Speicherbausteine mittels Wärmeleitpads kühlt. In dem Aluminium-Kühlkörper ist das andere Ende der Heatpipe eingelassen, die die Abwärme zu den Aluminium-Kühlrippen an der Seite der Grafikkarte führt.

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Auf der Rückblende sind zwei DVI-Ports und ein HDTV-/ViVo-Anschluss vorhanden. ASUS legt einen DVI-to-VGA-Adapter bei, sodass man einen analogen Bildschirm an die Grafikkarte anschließen kann.

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Auf der Grafikkarte finden sich insgesamt 256 MB GDDR-III von Samsung. Dieser setzt sich aus acht je 32 MB großen Speicherbausteinen mit einer Latenzzeit von 1,6 ns zusammen, sodass der Grafikspeicher für eine Taktfrequenz von 600 MHz spezifziert ist. Dass der Speicher aber mehr MHz verträgt, zeigt die Tatsache, dass ASUS den Grafikspeicher standardmäßig mit 620 MHz laufen lässt.

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Auch auf dieser Grafikkarte wird der bekannte Video-Chip von Philips verwendet, um die Video-Funktionalitäten zu nutzen.

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Auf der Rückseite der Grafikkarte finden sich keine erwähnenswerten Komponenten. An der oberen Kanten sieht man eine Schiene, die dazu dienen soll, die Grafikkarte zusätzlich zu versteifen.

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Die acht Speicherbausteine sind kreisförmig um den G70-Kern angebracht. Es handelt sich um den gewöhnlichen Grafikkern, der von ASUS nur etwas höher getaktet betrieben wird. Auf dem linken Foto sieht man in der linken, oberen Ecke den SLI-Anschluss. Wer möchte, kann eine zweite GeForce 7800 GT in seinen Rechner einbauen und dann beide Grafikkarte im SLI-Modus betreiben.

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ASUS ist bekannt für seine größzügigen Zugaben und dies ist auch bei der Extreme N7800GT TOP SILENT der Fall. In der aktenkoffergroßen Verpackung findet sich folgendes Zubehör:

Software:

Hardware:

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Das aktuellste Spiel in der Verpackung ist King Kong. Außerdem befinden sich in den beiden Gamepacks einige Spiele, die aber nicht zu den aktuellsten zählen. Für einen ersten Test der Grafikkarte sind diese sicherlich geeignet und machen sicherlich auch Spaß. In der beiliegenden Leder-CD-Tasche können CDs aufbewahrt werden. Ansonsten befinden sich die gewöhnlichen Zugaben in der Verpackung.


Stromaufnahme:

In Zeiten, wo die Kosten für Energie immer mehr steigen, ist ein Blick auf die Stromaufnahme seiner heimischen Geräte wichtig, da heutzutage ein Hochleistungs-Rechner mehrere hundert Watt verbraucht, was sich dann im Laufe der Zeit in der Stromrechnung negativ niederschlagen kann. Schauen wir uns den Stromverbrauch der ASUS Extreme N7800GT DUAL im Idle- und im Last-Modus an:

Stromverbrauch idle (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Stromverbrauch Last (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Obwohl die ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT ohne Lüfter auskommt, ist Strombedarf mit denen einer gewöhnlichen GeForce 7800 GT vergleichbar. 236 Watt im Last-Betrieb sind rund 10 Watt mehr als bei den anderen GeForce-7800-GT-Karten. Dies kann auf die höheren Taktfrequenzen der ASUS-Grafikkarte zurückgeführt werden. Wer denkt, dass diese Grafikkarte durch den fehlenden Lüfter sparsamer arbeitet, liegt also falsch.

Overclocking:

Overclocking ist immer dann ein gutes Mittel, wenn man das Letzte aus seiner Grafikkarte herausholen möchte. Dabei geht man natürlich das Risiko ein die Garantie zu verlieren und die Grafikkarte zu beschädigen, weshalb ein behutsames Vorgehen wichtig ist. Wir haben die ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT direkt im Treiber übertaktet.

Die GPU konnte um 70 MHz auf 490 MHz übertaktet werden. Diese Taktfrequenz ist uns bereits aus zahlreichen anderen Tests der GeForce-7800-Reihe bekannt. Der Grafikspeicher konnte etwas schlechter übertaktet werden. Hier waren 30 MHz mehr drin, sodass der Speicher mit 650 MHz taktete. Somit konnte die GPU um 17 Prozent und der Grafikspeicher um 5 Prozent übertaktet werden. Durch Overclocking konnten in den beiden 3DMark-Versionen Steigerungen von 8 und 9 Prozent gemessen werden.

Schauen wir uns auf der nächsten Seite das Testsystem an.


Die neuen Grafikkarten-Generationen von NVIDIA und ATI erfordern die modernste Hardware, um ihr Leistungspotenzial vollends entfalten zu können. Bei unserem ersten Test der NVIDIA GeForce 7800 GTX verwendeten wir ein Intel-Testsystem mit Intel Pentium 4 Extreme Edition 3.73 GHz, 1066 MHz FSB. Dabei stellten wir fest, dass oftmals der Prozessor die Grafikkarte ausbremste, was in der Vergangenheit umgekehrt war. Da AMD-Prozessoren derzeit eine bessere Spieleperformance bieten, verwenden wir für diesen und die folgenden Tests ein AMD-Testsystem mit dem AMD Athlon FX-57, der mit 2,8 GHz getaktet ist. Als Mainboard kommt das Epox EP-9NPA+ SLI zum Einsatz. Die übrigen Komponenten des Testsystems finden sich unten in Listenform. Mit dieser Konfiguration werden wir versuchen, möglichst lange unsere Tests durchführen zu können. Wenn natürlich gravierende neue Entwicklung entstehen, werden wir uns gegebenfalls darauf umstellen.

Wir benutzen nun auch aktualisierte Treiber, die die neuesten Grafikkarten unterstützen. Für die zukünftigen Tests werden wir auch diese Versionen verwenden, damit eine möglichst objektive Vergleichbarkeit vorhanden ist. Wir haben in den Treiberoptionen versucht, alle verzerrenden Optimierungen auszustellen. Die NVIDIA-Karten benutzen die momentan inoffizielle ForceWare in der Version 81.95. Die ATI-Karten testen wir mit dem Catalyst 5.11. FSAA und AF werden jeweils hinzugeschaltet. In den Benchmarks werden die jeweiligen Einstellungen angegeben. Bei den Benchmarks haben wir als Neuerung Performancevergleiche hinzugefügt. Nach jeder getesteten Grafikauflösung mit und ohne AA sowie AF haben wir die gemessenen Werte miteinander verglichen und die Leistung dargestellt, die die jeweilige Grafikkarte mit aktiviertem AA und AF im Vergleich zur Auflösung ohne AA und AF erreicht.

Hardware:

Software:

Benchmarks:

Nachfolgend kommen die Benchmarks.


Doom 3 - 1.024 x 768 (ID Software)

Doom 3 ist sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Doom 3 - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Die ASUS EN7800GT TOP SILENT kann sich im oberen Mittelfeld einfinden. Dabei ist sie durch ihre höheren Taktfrequenzen etwas schneller als die anderen GeForce-7800-GT-Grafikkarten hinter sich lassen.


Quake 4 - 1.024 x 768 (ID Software)

Quake 4 ist ein reinrassiger Ego-Shooter, der mit altbekannter Action aufwartet. Die Grafik ist Dank der Doom-3-Engine um einiges attraktiver als bei dem Vorgänger Quake 3. Anders als beim Prequel setzt Quake 4 die Story von Quake 2 fort und so kämpft man nicht nur alleine, sondern man schießt sich auch mit anderen Soldaten durch die Levels; dafür stehen die bekannten Schießwaffen zur Verfügung. Eine Neuerung ist die Möglichkeit in bestimmten Levels in Fahrzeuge einzusteigen und gegen die Monster zu kämpfen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Quake 4 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Quake 4 - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Quake 4 - 1.280 x 1.024

Quake 4 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Quake 4 - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Quake 4 - 1.600 x 1.200

Quake 4 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Quake 4 - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Unser Kommentar:

In Quake 4 zeichnet sich ein vergleichbares Bild wie bei Doom 3 - dies ist nicht weiter verwunderlich, da Quake 4 auf der Doom-3-Grafikengine basiert. Die ASUS-Karte ist die schnellste GeForce 7800 GT und kann sich daher vor den anderen typgleichen Grafikkarten platzieren.


Far Cry - 1.024 x 768 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und missmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Far Cry - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Far Cry - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Far Cry - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Far Cry - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Far Cry - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Far Cry - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Far Cry - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Far Cry - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

 

Unser Kommentar:

Ein weiteres Mal kann die ASUS-Karte durch ihre höheren Taktfrequenzen punkten und vor den anderen GeForce-7800-GT-Modellen landen. Der Abstand zu den GeForce-7800-GTX-Grafikkarten fällt gering aus.


Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.024 x 768 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das aktuellste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen.


Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024, 1.600 x 1.200, Antialiasing und AF wie angegeben

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Abermals ist die ASUS EN7800GT TOP SILENT einer der schnellsten GT-Karten.


Call of Duty 2 - 1.024 x 768 (Activision)

Call of Duty 2 ist der Nachfolger des im Jahre 2003 erschienen Shooters Call of Duty. In den linearen, aber dennoch spannenden Levels kämpft man auf den verschiedensten Erdteilen. Die Atmosphäre ist packend und durch die geskripteten Ereignisse kommt es zu überraschenden Wendungen. Anders als der Vorgänger setzt Infiniy Ward eine eigens entwickelte Grafik-Engine ein, die das Geschehen gekonnt in Szene setzt. Die Grafikeffekte sind auf dem aktuellen Stand und fordern auch die neuesten Grafikkarten.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Call of Duty 2 - 1.024 x 768, 4x AA, 16x AF

Call of Duty 2 - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024, 4x AA, 16x AF

Call of Duty 2 - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200, 4x AA, 16x AF

Call of Duty 2 - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Unser Kommentar:

Call of Duty 2 fordert selbst die schnellsten Grafikkarten. Die ASUS EN7800GT TOP SILENT liegt abermals knapp hinter der GeForce 7800 GTX zurück. In höheren Auflösungen kann der neuere Treiber ein paar Punkte gutmachen.


X2 Demo - 1.024 x 768 (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir einsetzen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

Werte in FPS

X2 Demo - 1.024 x 768. 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

X2 Demo - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

X2 Demo - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

X2 Demo - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

X2 Demo - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

X2 Demo - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

X2 Demo - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

X2 Demo - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Die ASUS EN7800GT TOP SILENT zeigt ein weiteres Mal ihre Leistungsfähigkeit und so kann sich die Grafikkarte ohne Probleme direkt hinter die GeForce-7800-GTX-Karten einfinden.


Aquamark - 1.024 x 768 (Massive Development)

Aquamark 3 ist ein leistungsfähiger Test für Grafikkarten, aber auch bei ihm sieht man einen Effekt bei einer schnellen CPU. Wir verwenden die professionelle Version und geben hier die erreichten durchschnittlichen FPS an, da dies bei einem Grafikkartenvergleich am Wichtigsten ist.

Werte in FPS

Aquamark - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Aquamark - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Aquamark - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Aquamark - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Aquamark - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Aquamark - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Aquamark - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Aquamark - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

In diesem Benchmark liegt die ASUS-Grafikkarte mit weiteren GeForce-7800-GT-Karten auf gleichem Niveau.


Half Life 2 - 1.024 x 768 (Valve)

Half Life 2 ist neben Doom 3 und Far Cry eines der Spiele des Jahres 2004. Dank der Source-Engine werden Außen- und Innenlevel in vollster Grafikpracht auf den Bildschirm gezaubert. Auch das Gameplay kann überzeugen, denn mit wild ballern kommt man bei diesem 3D-Egoshooter nicht unbedingt ans Ziel.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

In Half Life 2 kann sich die ASUS EN7800GT TOP SILENT nicht an die Spitze der GT-Grafikkarten setzen, ist aber dennoch gut unterwegs.


Counterstrike: Source - 1.024 x 768 (Valve)

Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkarten-technisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden den im Spiel integrierten Video-Stress-Test.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Counterstrike: Source - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Counterstrike: Source - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Die ASUS-Karte kann sich auch in diesem Benchmark nicht von den anderen GeForce-7800-GT-Grafikkarten absetzen und liegt trotz höherer Taktfrequenz auf gleichem Niveau.


Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768 (Croteam)

Serious Sam 2 bietet ein grafisches Feuerwerk. Durch die Verwendung der neuen Serious Engine 2 werden aktuelle Grafikkarten bis an ihre Grenzen gefordert. Die Engine macht vor allem von den Vertex- und Pixel-Shadern Gebrauch. Dabei werden die aktuellsten Grafik-Features wie dem Shader Modell 3.0 eingesetzt. Wir verwenden die Demo, mit der man Timedemos aufnehmen und benchen kann.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 960 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität, HDR deaktiviert

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 Demo - 1.280 x 960

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.280 x 960, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 Demo - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

In Serious Sam 2 scheint die Grafikkarte nicht von ihren höheren Taktraten zu profitieren, sodass sie sich unter die anderen GeForce-7800-GT-Karten mischt.


ASUS hat immer wieder innovative Ideen, um Produkte vorzustellen, die sich vom typischen Einheitsbrei absetzen können. Dies zeigte bereits die ASUS Extreme N7800GT DUAL, die durch ihre beiden G70-Grafikkerne auffällt. Begrenzt auf lediglich 2.000 Exemplare weltweit, zeigt diese Grafikkarte, was so alles möglich ist. Aber aufgrund des hohen Preises von mindestens 800 Euro ist sie nur für die wenigsten Verbraucher interessant. Anders sieht es bei der hier getesteten ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT aus, die insbesondere durch ihre lautlose Kühlung hervorsticht. Obwohl die Grafikkarte nur passiv gekühlt wird, ist es ASUS gelungen, die Grafikkarte mit höheren Taktfrequenzen als bei den üblichen GeForce-7800-GT-Modellen auszustatten und dadurch einen zusätzlichen Leistungsschub zu erzielen.

In unseren Benchmarks zeigten sich oftmals die höheren Taktfrequenzen der GPU und des Grafikspeichers von Vorteil, sodass die ASUS-Karte zumeist die schnellste GeForce 7800 GT ist und es sogar in einigen Benchmarks schafft, sich an ein paar normal getaktete GeForce-7800-GTX-Grafikkarten heranzuarbeiten. Obwohl die ASUS EN7800GT TOP SILENT bereits im Auslieferungszustand übertaktet läuft, konnten wir die Grafikkarte noch um einige MHz übertakteten. Dies sollte man aber möglichst vermeiden, da eine Übertaktung meistens zu einer Temperatursteigerung führt und dies ist im Falle einer passiv gekühlten Grafikkarte riskant. Dennoch hat ASUS die Kühlung so effektiv gestaltet, dass wir bei 18°C Raumtemperatur eine maximale GPU-Temperatur von 69°C unter Last messen konnten, was vollends in Ordnung ist und nur ein paar Grad mehr sind als bei GeForce-7800-GT-Grafikkarten mit Lüfterkühlung. Dennoch sollte man darauf achten, dass die Grafikkarte ausreichend Frischluft zugeführt bekommt, da ansonsten ein Hitzestau entstehen könnte, der die Grafikkarten zerstören könnte oder zumindest schneller einen Defekt entstehen lässt.

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ASUS ist mit der Extreme N7800GT TOP SILENT wirklich eine Top-Grafikkarte gelungen, die durch sehr gute Leistungswerte und lautloser Kühlung glänzen kann. Dies hat natürlich auch seinen Preis - in den güngstigsten Online-Shops findet man die Grafikkarte ab 400 Euro. Aber angesichts der Tatsache, dass man eine Grafikkarte mit passiver Kühlung und Übertaktung bekommt, ist der höhere Preis durchaus akzeptabel. Auch der große Lieferumfang trägt seinen Teil zum posiviten Gesamtbild bei. Es stellt sich die Frage, wer diese Grafikkarte benötigt. In erster Linie eignet sich diese Grafikkarte hervorragend für Silent-Systeme, die dennoch performant sein sollen, denn diese Grafikkarte ist einer der schnellsten GeForce-7800-GT-Modelle. Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass die Passivkühlung genügend Frischluft zugeführt bekommt, um effizient arbeiten zu können. Weniger geeignet ist die Grafikkarte für Computer, die über viele und laute Gehäuselüfter verfügen, sodass der Vorteil der passiven Grafikkühlung überhaupt nichts bringen würde. In diesen Fällen wäre eine konventionelle GeForce 7800 GT besser geeignet - güngstige Modelle findet man schon für unter 300 Euro. Aufgrund der lüfterlosen Kühlung und den dennoch hervorragenden Leistungswerten verleihen wir der ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT einen Excellent-Hardware-Award.

Positive Punkte der ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT:

Negative Punkte der ASUS Extreme N7800GT TOP SILENT:

Erwerben kann man die ASUS Extreme N7800 GT TOP Silent bei Shops in unserem Preisvergleich ab 389,90 Euro.

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