Test: NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores

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gtx560-448-logoMan kann nun wirklich nicht behaupten, NVIDIA sei derzeit nicht breit aufgestellt. Die GeForce-GTX-500-Serie reicht von der GeForce GTX 550 bis hin zu 590 und umfasst aktuell sechs verschiedene Modelle. Damit deckt NVIDIA auch ein breites Preis-Spektrum ab - dieses reicht von 100 Euro bis über 600 Euro. Heute kommt nun ein weiterer Vertreter hinzu, die GeForce GTX 560 Ti 448 Cores. Dabei handelt es sich um eine Limited Edition, die laut NVIDIA nur für eine begrenzte Zeit in bestimmten Märkten verfügbar sein soll. Doch ist überhaupt noch Platz zwischen der GeForce GTX 560 Ti und der GeForce GTX 570 oder wird die GeForce GTX 560 Ti 448 Cores vielleicht sogar der GeForce GTX 570 gefährlich?

Die derzeit günstigste GeForce GTX 560 Ti ist für 175 Euro zu haben. Für eine GeForce GTX 570 müssen mindestens 260 Euro auf den Tisch gelegt werden. In dieser Lücke möchte NVIDIA die GeForce GTX 560 Ti 448 Cores platzieren. Ob dies gelingt, wird nicht zuletzt davon abhängen, zu welchem Preis die Karten in den Handel kommen und wo sie sich aufseiten der Performance platzieren. NVIDIA gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 279 Euro an, was sicherlich etwas zu hoch gegriffen ist.

Sicher ein strittiger Punkt ist die Namensgebung. Auch wir finden "GeForce GTX 560 Ti 448 Cores" nicht sonderlich glücklich gewählt. Besser gewesen wäre "GeForce GTX 565", weil kürzer und für die meisten Nutzer auch schneller ersichtlicht. Bereits angesprochen haben wir die limitierte Verfügbarkeit. Ob dies sich auf Stückzahlen oder einen bestimmten Zeitraum bezieht, wissen wir nicht. Verkauft werden wird die GeForce GTX 560 448 Cores allerdings nur in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und den skandinavischen Ländern.

Beginnen wollen wir wie immer mit einem Blick auf die technischen Daten im Vergleich zu den weiteren Modellen:

  NVIDIA GeForce GTX 560 NVIDIA GeForce GTX 560 Ti NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores NVIDIA GeForce GTX 570 AMD Radeon HD 6950 AMD Radeon HD 6970
GPU GF114 GF114 GF110 GF110 Cayman PRO Cayman XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden 1,95 Milliarden 3 Milliarden 3 Milliarden 2,6 Milliarden 2,6 Milliarden
Die-Größe - - - - 389 mm² 389 mm²
GPU-Takt 810 MHz 822 MHz 732 MHz 732 MHz 800 MHz 880 MHz
Speichertakt 1000 MHz 1002 MHz 950 MHz 950 MHz 1250 MHz 1375 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024 MB 1024 MB 1280 MB 1280 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 320 Bit 320 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 128 GB/Sek. 128,3 GB/Sek. 152 GB/Sek. 152 GB/Sek. 160 GB/Sek. 176GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11 11
Shader-Einheiten 336 (1D) 384 (1D) 448 (1D) 480 (1D) 352 (4D) 384 (4D)
Shader-Takt 1620 MHz 1644 MHz 1464 MHz 1464 MHz 800 MHz 880 MHz
Texture Units 56 64 56 60 88 96
ROPs 32 32 40 40 32 32
maximale Leistungsaufnahme 150 Watt 170 Watt 210 Watt 219 Watt 200 Watt 250 Watt
typische Leistungsaufnahme - - - - 140 Watt 190 Watt
minimale Leistungsaufnahme - - - - 20 Watt 20 Watt
CrossFire/SLI SLI SLI SLI SLI CrossFireX CrossFireX

Die GeForce GTX 560 Ti 448 Cores basiert genau wie die GeForce GTX 570 und 580 auf der GF110-GPU. Allerdings beschneidet NVIDIA die GPU und schaltet nur vier Graphics Processing Cluster frei. Daraus resultieren dann 14 Streaming Multiprozessoren bzw. 448 Shader-Prozessoren. Die Anzahl der ROPs ist mit 40 identisch zur GeForce GTX 570. Bei den Texture-Units beschränkt man die Karte auf 56. NVIDIA nimmt also bereits auf Seiten der GPU ein deutliches Upgrade zur GeForce GTX 560 Ti vor.

Aufgrund der GPU verbaut NVIDIA 1280 MB Grafikspeicher und bindet diesen über ein 320 Bit breites Speicherinterface an. Takt von GPU (732 MHz) und Speicher (950 MHz) sind mit der GeForce GTX 570 identisch. Im Grunde handelt es sich also nicht um eine aufgewertete GeForce GTX 560 Ti, sondern um eine architektonisch leicht abgewertete GeForce GTX 570.

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GPU-Z 0.5.5 liest noch nicht alle technischen Details der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores korrekt aus. Zumindest die Größe des Speichers sowie der Takt von GPU und Speicher stimmen allerdings.

Uns stellten gleich mehrere Hersteller eine GeForce GTX 560 Ti 448 Cores zur Verfügung. Es wird kein Referenzdesign von NVIDIA geben, sodass wir die Retail-Modelle gesondert behandeln wollen. Diese wollen wir uns nun nach den nüchternen technischen Daten einmal genauer anschauen.


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Gigabyte hält sich an die Referenzvorgaben von NVIDIA und lässt die GPU mit 732 MHz arbeiten. Der Speicher läuft mit 950 MHz.

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Gigabyte verbaut auf seiner GeForce GTX 560 Ti 448 Cores die bereits bekannte Windforce-3X-Kühlung.  Diese arbeitet mit einer Vapor-Chamber und zwei 8-mm-Heatpipes. Drei 70-mm-Lüfter sollen für die nötige Frischluft sorgen.

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Die Rückseite zeigt keinerlei Besonderheiten. Deutlich zu sehen ist allerdings, dass die Windforce-3X-Kühlung etwas über das PCB der Karte hinausragt.

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Über zwei SLI-Anschlüsse ist jede GeForce GTX 560 Ti 448 Cores auch in der Lage in einem SLI oder 3-Way-SLI betrieben zu werden. Ob dies Sinn macht, hängt letztendlich von der Performance und dem Preis ab. Vermutlich ist es zum Start günstiger zu einer höherwertigen Karte zu greifen.

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Die Stromversorgung der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores erfolgt über zwei 6-Pin PCI-Express-Stromanschlüsse. Damit können gemeinsam mit dem PCI-Express-Steckplatz 225 Watt an die Karte geführt werden. Im Lieferumfang der Karte befinden sich zwei Molex-6-Pin-Adapter.

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Auf der Slotblende bietet die Gigabyte GeForce GTX 560 448 Cores zweimal Dual-Link-DVI und jeweils einmal HDMI und DisplayPort. Damit dürften sich alle modernen Displays anschließen lassen. Gigabyte legt dem Zubehör der Karte noch einen DVI-VGA-Adapter bei.

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Die GPU der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores ist mit "GF110-270-A1" beschriftet, was die Verwendung der GF110-GPU bestätigt. Zum Vergleich: Auf der GeForce GTX 570 kommt die "GF110-275-A1" zum Einsatz, wodurch die architektonischen Unterschiede unterstrichen werden sollen.

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Der Speicher auf der Gigabyte GeForce GTX 560 Ti 448 Cores kommt von Samsung.

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Das PCB der Gigabyte GeForce GTX 560 Ti 448 Cores macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Den vielen Platz zwischen den einzelnen Komponenten hätte man auch straffen und so ein kleineres PCB bauen können.

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Bereits angesprochen haben wir den Kühler, der mit einer Vapor-Chamber und zwei Heatpipes ausgestattet ist. Die Speicherchips werden ebenfalls durch diesen Teil des Kühlers abgedeckt. Einige Komponenten der Spannungs- und Stromversorgung sind mit einem zusätzlichen passiven Kühlelement versehen.


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Zotac hat sich für eine leichte Übertaktung der GPU entschieden. Diese arbeitet mit 765 MHz, also mit 33 MHz mehr als die Referenzversion und das Modell von Gigabyte. Den Speicher hat man bei 950 MHz belassen.

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Die Kühlung von Zotacs GeForce GTX 560 Ti 448 Cores wirkt weitaus weniger aufwendig als die des Modells von Gigabyte. Ein einzelner 70-mm-Lüfter sorgt für die nötige Frischluft. Auf die Details der Kühlung gehen wir später noch genauer ein.

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Wie üblich bei Grafikkarten dieser Kategorie präsentiert sich die Rückseite des PCBs ohne größere Besonderheiten. Die Karte selbst ist ein Stück kürzer als das Modell von Gigabyte.

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Die zwei SLI-Anschlüsse erlauben auch hier den Betrieb von zwei oder drei Karten im SLI.

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Aufgrund der geringeren Länge des PCBs verlegt Zotac die zusätzlichen Stromanschlüsse nach hinten. Es bleibt allerdings bei zweimal 6-Pin.

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Identisch zum Modell von Gigabyte präsentieren sich die Anschlüsse auf der Slotblende. Dies bedeutet zweimal Dual-Link-DVI und jeweils einmal HDMI und DisplayPort.

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Das kompaktere PCB wird durch die engere Packdichte der Komponenten und Bauteile deutlich.

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Auch bei Zotac kommt ein Kupfer-Kühler zum Einsatz, allerdings setzt man hier auf zwei Heatpipes, die mit 6 mm auch etwas dünner sind. Ob sich dies auch bei den Temperaturen und der Lautstärke niederschlägt, werden die Messungen zeigen müssen. Alle weiteren Komponenten wie die Speicherchips und auch einige Bauteile der Strom- und Spannungsversorgung werden ebenfalls durch diesen Kühler gekühlt.

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Unter der Wärmeleitpaste verbirgt sich die GF110-270-A1-GPU. Rings herum zu sehen sind die zehn Speicherchips aus dem Hause Samsung mit jeweils 128 MB.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem  
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
 
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (608/1215/854 MHz, 3072 MB - 1536 MB effektiv)

NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)

NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448 Cores (732/1464/950 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)

NVIDIA GeForce GTS 550 Ti (900/1800/1026 MHz, 1024 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
  NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
  NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD
AMD Radeon HD 6990 (830/830/1250 MHz, 4096 MB - 2048 MB effektiv)

AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)

AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)

AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)

AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)

AMD Radeon HD 5970 (725/725/1000 MHz, 2048 MB - 1024 MB effektiv)

AMD Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
  AMD Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
 
NVIDIA

GeForce 285.88

AMD
AMD Catalyst 11.11

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Framediagramme:
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Futuremark 3DMark 11:

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.1 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne APEX PhysX):

S.T.A.L.K.E.R. - Call of Pripyat (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):


Beginnen wollen wir mit den Messungen:

strom1

Die GeForce GTX 560 Ti 448 Cores platziert sich im Idle-Verbrauch nur sehr knapp hinter der GeForce GTX 560 Ti. Dies gilt sowohl für das Modell von Gigabyte wie auch von Zotac. Aufgrund der GF110-GPU ist hier auch kein anderes Ergebnis zu erwarten.

strom2

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch im Last-Betrieb. Hier allerdings verbraucht die Karte von Zotac ein paar Watt mehr, was der Übertaktung geschuldet ist. Ob sich dieser Mehrverbrauch auch in der Performance niederschlägt, werden wir später beleuchten.

temp1

Bei der Idle-Temperatur liegen alle Karten sehr dicht zusammen. Hier ist zwischen dem Modell von Zotac oder Gigabyte kein Unterschied auszumachen. Im Idle-Betrieb entscheidender ist die Lautstärke, doch dazu in Kürze mehr.

temp2

Unter Last liegen wir mit 85 °C bzw. 83,5 °C auf gutem Niveau. Erst bei 95 °C und mehr sollte man sich Gedanken machen, ob etwas mit der Kühlung nicht stimmt. Beide Kühler kommen mir ihrer Aufgabe aber sehr gut zurecht.

laut1

Wieder enger wird das Feld bei der Idle-Lautstärke. Hier zeigen die beiden Kühler sich eher durchwachsen. NVIDIA und AMD legen seit einiger Zeit einen großen Wert auf die Referenzkühlung und so haben es die Hersteller zunehmend schwer mit ihren Lösungen zu punkten.

laut2

Ein Fehler, den viele Hersteller mit alternativen Kühlungen machen, ist die Tatsache, dass sie die Lüfter zu schnell arbeiten lassen. Dies scheint auch bei der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores von Gigabyte der Fall zu sein. Die drei Lüfter drehen zu schnell, denn alleine aufgrund der Anzahl würden sie die nötige Luftmenge auch schon mit einer geringeren Drehzahl schaffen. Der Nutzer kann hier über Software gegensteuern. Bereits ab Werk aber sollten die Grafikkarten in dieser Hinsicht optimiert werden.

Schon etwas besser präsentiert sich hier das Modell von Zotac. Bei bisher nur zwei getesteten Karten kann sie hier gegenüber der Konkurrenz punkten.


Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark Vantage. Der 3DMark Vantage in seiner aktuellen Version ist sehr grafikkartenlastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserem Download-Area möglich.


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Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tessellation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserem Download-Area möglich.

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3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu gehört beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tessellation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu zählen dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.1 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen, um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindselige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: Die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tessellation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels, sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Buddy Holly und Dean Martin erkunden – über 120 original lizenzierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios.

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NVIDIA hat über eine lange Zeit gehörig Platz zwischen der GeForce GTX 560 Ti und der GeForce GTX 570 gelassen. AMD hat sich diesen "Sweet-Spot" mit der Radeon HD 6950 gesichert und über lange Zeit dominiert. Jetzt will NVIDIA mit einer Art "Resteverwertung" versuchen, die Lücke zu schließen. Dazu verwendet man die GF110-GPU und schaltet nur vier Graphics Processing Cluster frei. Die Taktraten von GPU und Speicher sind im Vergleich zur GeForce GTX 570 identisch - auf dem Papier ist die Lücke zwischen GTX 560 Ti und GTX 570 also geschlossen.

In der Theorie rückt die neue GeForce GTX 560 Ti 448 Cores der GTX 570 gehörig auf die Pelle - ein Eindruck, der sich auch in den Benchmarks bestätigt. Teilweise sind die Abstände sehr gering, auf der anderen Seite machen sich die fehlenden 32 Shader-Prozessoren und vier Texture-Units aber dennoch bemerkbar. Wie so oft spielt der Preis also die entscheidende Rolle. NVIDIA gibt eine unverbindliche Preisempfehlung von 279 Euro an. Damit läge man über den günstigsten Modellen der GeForce GTX 570. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, bei welchem Preis sich die Retail-Modelle einpendeln. Sollte sich der Preis bei etwa 220 Euro einstellen, wäre die GeForce GTX 560 Ti 448 Cores sowohl in der Leistung, wie auch preislich gut positioniert.

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Die ersten beiden Vertreter der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores lassen sich in zwei Bereichen unterscheiden. Konzentriert man sich auf die Performance, so siegt Zotac mit seinem Modell. Der um 35 MHz höhere GPU-Takt macht sich allerdings selbst in den Benchmarks kaum bemerkbar. Er ist messbar, allerdings in Spielen nicht spürbar. Wir haben die Modelle erst einmal nur in Sachen Verbrauch, Temperatur und Lautstärke verglichen. In jedem Fall leiser ist auch hier wieder Zotac, dafür ist der Verbrauch auch leicht höher. In den kommenden Tagen werden uns weitere Modelle der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores erreichen, die wir spätestens in der nächsten Hardwareluxx [printed] gegeneinander antreten lassen.

Positive Aspekte der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores:

Negative Aspekte der GeForce GTX 560 Ti 448 Cores: Weiterführende Links: