Test: Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition

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palit_gtx560ti_twinlightturbo_leDie heißen Sommertage sind vorbei. Doch während der anstehenden Adventszeit werden nicht nur die Öfen, Kamine und Heizungen angeschmissen, sondern wohl auch wieder einige Feuerstellen altbekannter Gerüchteküchen. So blickt man aktuell nicht nur gespannt den kommenden Grafikkarten von AMD und NVIDIA entgegen, sondern auch einem Neuaufleger der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti, der nicht auf den GF114-Chip setzen soll, sondern vielmehr auf den größeren Bruder, den GF110. Kurz bevor uns der vermeintliche Release-Termin zum neuen Mittelklasse-3D-Beschleuniger bevorsteht, versorgte uns Palit mit seiner neusten GF114-Version. Wir haben der Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition, die deutlich kürzer als die Referenz, dafür aber mit einem aufwendigeren Kühlsystem und höheren Taktraten aufwarten kann, kräftig auf den Zahn gefühlt.

Die heißen Sommertage, an denen es auf dem Grafikkarten-Sektor keinerlei großen Neuerungen gab, sind nun endlich vorbei, zumindest wenn man der stets gut bedienten Gerüchteküche Glauben schenken mag, denn diese loderte in den letzten Tagen wieder kräftig auf. So sollen uns zum Jahreswechsel oder kurz danach mit "Southern Islands" oder "Kepler" die neuen Architekturen der großen beiden Player des Grafikkarten-Marktes bevorstehen. Zudem erwartet uns eine neue Mittelklasse-Karte der kalifornischen Grafikschmiede. Mit der NVIDIA GeForce GTX 560 und der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti sind aktuell zwei GF114-Vertreter erhältlich. Bald soll sich auch ein drittes Modell der Serie anschließen - zumindest was die Modellbezeichnung betrifft, denn die Neuauflage der GeForce GTX 560 Ti soll auf dem größeren GF110-Chip zurückgreifen, der GeForce GTX 570 näher auf die Pelle rücken und somit auch den AMD-Konkurrenten das Fürchten lehren.

Doch bevor die überarbeitete Version auf den Markt kommen soll, versorgte uns NVIDIA-Boardpartner Palit noch mit seiner neuesten GeForce GTX 560 Ti auf GF114-Basis. Die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition fällt dabei deutlich kleiner aus als die Referenz der kalifornischen Grafikschmiede, kann dafür aber mit einem deutlich aufgemöbelten Kühlsystem, das für kühlere Temperaturen und ein leiseres Betriebsgeräusch sorgen soll, und leicht höheren Taktraten punkten. Während sich insgesamt vier dicke Heatpipes, zahlreiche Aluminiumfinnen und zwei 65-mm-Lüfter um den Abtransport der heißen GPU-Abwärme kümmern, sorgen die 384 Shadereinheiten, der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher und der GF114-Chip selbst mit leicht höheren Taktraten von 1670/2050/835 MHz für höhere Bildraten.

Wie sich die neue Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition in unserem Test geschlagen hat, welche Frequenzen noch aus hier herauszuholen sind und wie laut sich das Modell in unseren Lautstärke-Messungen zeigt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten. 

Die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition läuft wie alle aktuellen Grafikchips der kalifornischen Grafikschmiede im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band und basiert entgegen einiger Gerüchte der letzten Tage nicht auf der GF110-GPU, sondern weiterhin auf dem GF114-Chip. Dieser besitzt rund 1,95 Milliarden Transistoren, die insgesamt 384 Shadereinheiten im 1D-Aufbau beherbergen. Dazu gibt es 64 Textureinheiten und 32 Rasterendstufen sowie einen 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher, der über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden ist. Während sich die NVIDIA GeForce GTX 560 Ti sonst mit 822/1644/2000 MHz zufriedengeben muss, drehte Palit bei seiner neuesten Version leicht an der Taktschraube und lässt Chip, Shadereinheiten und Speicher mit leicht höheren Frequenzen von 835/1670/2050 MHz arbeiten. Um trotzdem für niedrige Temperaturen zu sorgen und dabei das Betriebsgeräusch im Gegensatz zur Referenz zu drücken, schnallte der Hersteller ein eigenes Kühlsystem auf. Dieses belegt zwar weiterhin zwei Slots in seiner Höhe, kann aber mit vier dicken Heatpipes und zwei großen 65-mm-Lüftern aufwarten. Größte Änderung zum Referenzlayout ist die Länge des Printed-Circuit-Boards. Dieses ist 18,5 cm deutlich kürzer, als die 22,8 cm der Referenz.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition
Straßenpreis ca. 200 Euro
Homepage http://www.palit.biz/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
835 MHz
Speichertyp
2050 GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
131,2 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1670 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
26,7 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Aufgrund der etwas höheren Taktraten von 835/1670/2050 MHz fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate ein klein wenig höher aus als auf unserem Pressesample direkt von NVIDIA. Diese liegen jetzt bei 131,2 GB/Sek. bzw. bei 26,7 Gigapixel in der Sekunde.

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Ein deutlich kleinerer Aufbau, ein schickes Kühlsystem mit rot beleuchteten Lüftern und leicht höhere Taktraten sollen die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition von der Konkurrenz abheben. Ob das gelungen ist, erfährt man auf den folgenden Seiten.


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Optisch hat die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition nichts mehr mit dem Referenzlayout der kalifornischen Grafikschmiede gemein. So fällt das PCB deutlich kürzer aus, während das Kühlsystem einen etwas wuchtigeren Eindruck hinterlässt. Dazu sorgen leicht höhere Taktraten für eine gesteigerte Performance.

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Rückseitig fällt im Vergleich zur Referenz auf, dass das Printed-Circuit-Board (PCB) mit seinen 18,5 cm rund vier Zentimeter kürzer ausfällt und nicht mehr im langweilig dunklen Schwarz daherkommt, sondern unüblicherweise in brauner Farbe. Große Auffälligkeiten gibt es dann an dieser Stelle aber nicht mehr.

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Das Kühlsystem selbst nimmt zwei Slots in seiner Höhe ein und hinterlässt zunächst den Eindruck, eine passiv gekühlte Grafikkarte vor sich zu haben. Unter den zahlreichen Aluminiumfinnen verstecken sich bei näherer Betrachtung aber doch zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von 65 mm. Die vier Heatpipes besitzen einen Radius von drei Millimetern. Als kleine Besonderheit sind in den beiden Lüfter kleine, im Betrieb rot leuchtende LEDs eingebaut. Ob diese Lösung damit effizienter als die der Referenz ist, liest man ein paar Seiten weiter.

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Um die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition ausreichend mit Strom zu versorgen, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Zusammen mit dem PCIe-Interface könnte unser heutiger Testkandidat damit bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert NVIDIA allerdings auf nur knapp 150 Watt. 


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Auf der Slotblende warten gleich vier Anschlüsse auf ihre Verwendung. Hier stehen neben den beiden DVI-Ausgängen nicht nur zwei gängige Anschlüsse zur Verfügung und mit dem HDMI-Port ein topaktueller Ausgang, sondern auch ein Stecker älteren Jahrgangs: ein VGA-Ausgang.

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Um auch für die Zukunft gewappnet zu sein, bestitzt der neuste GF114-Ableger einen SLI-Port, womit sich zwei gleichwertige Grafikkarten in Verbindung mit einem passenden Mainboard kombinieren ließen. 

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Beim Lieferumfang zeigt sich Palit eher zurückhaltend. Hier liegen gerade einmal ein Quick-Start-Guide und eine Treiber-CD sowie ein Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte bei. Einen actionreichen DirectX-11-Titel, wie man ihn bei zahlreichen AMD-Grafikkarten findet, sucht man im Karton vergebens.

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Die Leistungsdaten der Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition lesen sich nicht schlecht. Auch optisch gesehen ist unser Testmuster ein echter Hingucker. Wie sich der kleine 3D-Beschleuniger aber im Vergleich mit seiner durchaus starken Konkurrenz schlägt, versuchen wir nun zu klären.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

NVIDIA hat es seinen Boardpartnern nicht gerade leicht gemacht und seiner GeForce GTX 560 Ti ein Kühlsystem aufgeschnallt, das in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz alles richtig macht. Dennoch kann sich das neuste Palit-Modell noch einmal absetzen. Während es im Windows-Betrieb einen Schallpegel von 37,5 dB(A) erzeugt und damit zu den leisesten Modellen überhaupt zählt, bleiben die beiden 65-mm-Lüfter auch unter Last mit maximal 41,4 dB(A) erfreulich leise. Die Referenz erzeugte dabei ein Betriebsgeräusch von 42,6 dB(A).

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Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt die Leistungsaufnahme ein klein wenig höher aus, als wir es bisher von einer NVIDIA GeForce GTX 560 TI gewohnt waren. Der Unterschied war dabei im simplen 2D-Betrieb kaum zu messen. Hier mussten wir dem Testmuster 86 bzw. 87 Watt für das Gesamtsystem attestieren. Unter Last waren es mit 296 rund 19 Watt mehr als bei der Referenz. 

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Bei den Temperaturen liegt ebenfalls alles im grünen Bereich. In dieser Disziplin zeigte unser Messgerät 36 respektive 72 °C an und damit ebenfalls ein klein wenig weniger als beim Pressesample von NVIDIA.

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Insgesamt kann sich die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition damit schon in den ersten zwei Disziplinen von der Referenz absetzen. Mit maximal 72 °C und einem Schalldruck von 41,4 dB(A) blieb sie etwas leiser und kühler als die Modelle der NVIDIA-Konkurrenz. Der Stromverbrauch liegt allerdings auf einem leicht höheren Niveau. Dies ist aber den höheren Taktraten zu verdanken, die im Gegenzug für höhere Bildraten sorgen, wie wir gleich feststellen werden. 

Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Hand voll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt. 

Palit hat zwar schon ein bisschen vorgelegt, sich dabei jedoch nicht wirklich als mutig erwiesen. Denn eine Taktsteigerung von 822 auf 835 ist nicht gerade großzügig ausgelegt. In diesem Abschnitt haben wir selbst Hand angelegt und kräftig an den einzelnen Reglern gedreht - auch an dem der Spannung, welche wir glatt auf 1,2 Volt angehoben haben. Damit konnten wir stattliche 1005/2010/2357 MHz aus Chip, Shadereinheiten und Speicher herausholen. Für eine NVIDIA GeForce GTX 560 Ti kein schlechter Wert. Nur die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk konnte dieses Ergebnis noch toppen.

Leistungsaufnahme und vor allem Lautstärke stiegen damit allerdings kräftig an. Letztere bewegte sich unter Last mit 47 dB(A) auf einem durchaus nervenden Niveau. Kein Vergleich zu den angenehmen 41,4 dB(A) mit Standard-Werten. Die maximale Leistungsaufnahme stieg unter Volllast auf 399 Watt an, womit die übertaktete Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo selbst hochpreisigen High-End-Grafikkarten Konkurrenz machen kann.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Sofern man der stets gut bedienten Gerüchteküche Glauben schenken kann, könnte uns noch in diesem Jahr eine Neuauflage der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti ereilen. Diese soll dank einer höheren Anzahl an Shadereinheiten etwas höhere Bildraten liefern als die aktuelle Version. Da die überarbeitete Variante allerdings auf der GF110-GPU aufbauen soll, bringt sie sich damit auch einige Nachteile mit sich, denn bekanntlich fällt die Leistungsaufnahme des aktuellen NVIDIA-Flaggschiffs (Single-GPU) nicht ganz so gut aus wie bei den kleineren Modellen - auch wenn der Chip deutlich beschnitten wäre. Mit dem Kauf einer neuen Mittelklasse-Grafikkarte braucht man aber nicht auf die Neuauflage zu warten. Die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition machte in unserem Test in den meisten Bereichen besser als die Referenz.

So lagen nicht nur die Bildraten aufgrund der gesteigerten Taktraten auf einem leicht höheren Niveau, auch die Leistung des Hersteller-eigenen Kühlsystems wusste zu gefallen. Die zahlreichen Aluminiumfinnen, die vier 6-mm-Heatpipes und die beiden 65-mm-Lüfter schafften es, den Grafikchip auf einem sehr guten Temperatur-Level zu halten. Während wir im Leerlauf noch kühle 36 °C messen konnten, zeigte das Thermometer selbst unter Volllast nie mehr als 72 °C an. Viel wichtiger ist aber das Betriebsgeräusch. Hier können wir ebenfalls Entwarnung aussprechen und den neuesten Palit-Ableger der GeForce GTX 560 Ti auch Lesern mit empfindlichen Ohren empfehlen. Mit einem Schalldruck von gerade einmal 37,5 dB(A) im Leerlauf zählt unser Testmuster zu den leisesten Modellen seiner Art, während sich auch der Schallpegel von 41,4 dB(A) unter Last sehen lassen kann. 

Aufgrund der leicht höheren Frequenzen fällt allerdings die Leistungsaufnahme ein klein wenig höher aus. Wenngleich die Unterschiede im Leerlauf kaum festzustellen waren, lag die Differenz während unseres "Battlefield: Bad Company 2"-Runs bei rund 19 Watt. Wer noch mehr aus seinem 3D-Beschleuniger herausholen möchte, der muss gewohnt selbst Hand anlegen. Macht man sich bei der Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo die Mühe, so wird diese belohnt. Mit einer Erhöhung der Betriebsspannung auf 1,2 Volt konnten wir stattliche 1005/201072357 MHz aus unserem Testmuster herauskitzeln. Nur die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk erlaubte auf unserem Teststand bislang noch höhere Frequenzen. 

Größter Kritikpunkt ist neben der schlechten Performance des Kühlsystems bei deutlich höheren Taktraten und hohen Spannungen der Lieferumfang. Hier beschränkt sich der NVIDIA-Boardpartner auf das Wesentliche und legt der Grafikkarte selbst nur noch einen Quick-Start-Guide, eine Treiber-CD sowie einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte mit in den Karton. Andere Hersteller zeigen sich da meist großzügiger und legen auch einen Download-Gutschein für ein aktuelles Direct-X-11-Spiel bei. Wer aber vergleichsweise wenig Platz in seinem Gehäuse hat, schließlich fällt unser Testmuster mit 18,4 knapp 4,4 cm kürzer aus, und eine schnelle Grafikkarte der gehobenen Mittelklasse sucht, ist mit der Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition bestens bedient.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edtion
Straßenpreis ca. 200 Euro
Homepage http://www.palit.biz/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
835 MHz
Speichertakt
2050 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
131,2 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1670 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
26,7 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 1005 MHz
Speicher 2357 MHz
3DMark (Herstellertakt) 1699 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1808 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 37,5 dB(A)
Last-Modus 41,4 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 86 Watt
Last-Modus
296 Watt
Temperatur
Idle-Modus 36 °C
Last-Modus
72 °C

Die Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition liefert ein sehr gutes Gesamtbild ab. Die Temperaturen stimmen, das Betriebsgeräusch ist angenehm leise. Da unser Testmuster auch ein überdurchschnittliches Overclocking-Potential besitzt und obendrauf etwas kürzer ausfällt, zücken wir unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award:

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Positive Aspekte der Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition:

  • Vor allem im Leerlauf sehr leise
  • Sehr gutes Overclocking-Potential
  • Etwas kürzer als die Referenz

Negative Aspekte der Palit GeForce GTX 560 Ti Twin Light Turbo Limited Edition:

  • Spartanisches Zubehör
Weiterführende Links: