Test: Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition

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sapphire-hd6870-dirt3-specialVor wenigen Tagen schnürte AMD-Boardpartner Sapphire mit seinem jüngsten Zuwachs ein Rundum-Sorglos-Paket. Denn während die "Barts"-Grafikkarten der US-Amerikanischen Grafikschmiede aktuell wohl zu den beliebtesten Modellen am Markt gehören, erfreut sich DiRt 3 einer immer größer werdenden Fangemeinde unter den Rennspielen. Sapphire hat dies nun erkannt und die schnelle Mittelklasse-Grafikkarte zusammen mit dem schicken DirectX-11-Titel als Sonderedition ins Rennen geschickt. Neben der Vollversion bietet das Bundle hier und da aber noch weitere Besonderheiten. So arbeitet die Radeon HD 6870 mit 920/2100 MHz ein klein wenig schneller, als es AMD eigentlich vorsieht und kommt mit einem eigenen Kühlerkörper daher, der für ein leiseres Betriebsgeräusch bei gleichzeitig niedrigeren Temperaturen sorgen soll. Wie sich die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition in unserem Test geschlagen hat, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Kaum ein Modell erfreut sich aktuell einer so großen Beliebtheit, wie die AMD Radeon HD 6850. Sie überzeugt ihre Anhänger nicht nur mit einer ausreichenden Leistung für aktuelle Spiele, sondern ist auch bei den Herstellern ein gefragtes Modell - kaum ein Grafikbeschleuniger ist in so vielen unterschiedlichen Variationen erhältlich. Angefangen beim langweiligen Referenzlayout, über eine Variante mit höheren Taktraten bis hin zum Modell mit eigenem Kühlsystem oder passiven Ableger - für jeden Anwender gibt es die passende Lösung. Dass die Radeon HD 6850 ein echter Wandlungskünstler ist, haben wir in der aktuellen Ausgabe der Hardwareluxx [printed] aufgezeigt. Doch zu den "Barts"-Grafikkarten zählt auch die größere Schwesterkarte, die AMD Radeon HD 6870. Wer etwas mehr Leistung benötigt, liegt hier goldrichtig. Sie bietet nicht nur die Vollausstattung der "Barts"-GPU, sondern obendrein auch noch höhere Taktraten. Passend dazu schnürte Sapphire in diesen Tagen ein Rundum-Sorglos-Paket speziell für DiRt-Liebhaber, die den neuesten Rennspieltitel in voller Grafikpracht und ohne nervige Ruckler genießen wollen. Neben einem Download-Gutschein für die Vollversion des schnellen DirectX-11-Titels, legte der AMD-Boardpartner auch einen "Barts XT"-Ableger mit in den Karton, der mit höheren Taktraten und einem eigenen Kühlsystem aufwarten kann.

Ob der Dual-Slot-Kühler mit seinen zahlreichen Aluminiumfinnen, dicken Heatpipes und seinen beiden Axiallüftern alles richtig macht, was die Grafikkarte im Overclocking-Test noch für Reserven mit sich bringt und wie sich der 3D-Beschleuniger in unserem Benchmark-Parcours geschlagen hat, erfährt man auf den nächsten Seiten.

Während die US-amerikanische Grafikschmiede bei ihren Modellen der Radeon-HD-6900-Reihe auf einen 4D-VLIW-Aufbau setzt, beließ AMD bei seiner "Barts"-GPU alles beim Alten. Auch die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition greift auf die Mittelklasse-Lösung im Vollausbau zurück und kann somit auf insgesamt 14 SIMD-Einheiten bzw. 1120 Streamprozessoren (224 5D) zurückgreifen. Da jede SIMD eine Quad-TMU, bestehend aus vier Textureinheiten, bereithält, warten 56 Textur-Mapping-Units auf ihren Einsatz. Beim Speicherausbau setzt man auf acht 128-MB-Chips, die somit insgesamt 1024 MB bereitstellen. Wie gewohnt, teilen sich jeweils zwei Speicherchips einen 64-Bit-Controller, womit das Speicherinterface 256 Bit in die Waagschale wirft. Außerdem sind an jeden Speichercontroller acht Rasterendstufen gekoppelt, weswegen die AMD Radeon HD 6870 mit 32 ROPs punkten kann. Standardmäßig rechnet der größere "Barts"-Ableger mit 900 respektive 2100 MHz und kann mit dem altbekannten schwarz-roten Dual-Slot-Kühler aufwarten. Sapphire drehte bei seiner Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition nicht nur an der Taktschraube und lässt sein neuestes Modell mit 920/2100 MHz arbeiten, sondern schnallte auch einen eigenen Kühler auf.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition
Straßenpreis ca. 160 Euro
Homepage http://www.sapphiretech.com/
Technische Daten
GPU
Barts XT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
920 MHz
Speichertyp
2100 GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
920 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
29,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrosFire

Dank der höheren Taktraten fällt zumindest die Pixelfüllrate ein klein wenig höher aus. Sie liegt jetzt bei 29,4 Gigapixel in der Sekunde. Da sich der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher aber weiterhin mit seinen gewohnten 2100 MHz begnügen muss, liegt dessen Bandbreite weiterhin bei 134,4 GB/Sek.

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Optisch weiß die neue Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition schon einmal zu gefallen. Doch können die 20 MHz mehr auf der Brust wirklich dafür sorgen, dass sich unser Testmuster deutlich von der Referenz absetzt? Und schaffen es die beiden Axiallüfter, die Grafikkarte auf einem angenehmen Temperatur- und Lautstärke-Level zu halten? Wir machen den Test.


 

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Unter der Haube des Dual-Slot-Kühlers, der mit zahlreichen Aluminiumfinnen, dicken Heatpipes und zwei riesigen Axiallüftern ausgestattet ist, werkelt AMDs "Barts XT"-Chip mit seinen 1120 Streamprozessoren und seinem 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher. Der Grafikchip rechnet allerdings nicht mit seinen standardmäßigen 900 MHz, sondern bringt es auf immerhin 920 MHz. Beim Speicher gab es hingegen kein Taktupgrade.

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Sapphire-typisch ist das Printed-Circuit-Board (PCB) blau gehalten. Mit einer Länge von rund 24 cm, ist die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition genau so lang wie unser Referenzmodell direkt von AMD und birgt auch auf der Rückseite keinerlei Überraschungen. 

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Das Kühlsystem benötigt zwei Slots in der Höhe und ist mit einigen Aluminiumfinnen und insgesamt zwei 8-mm-Heatpipes ausgestattet. Um den Abtransport der heißen GPU-Abwärme kümmern sich abschließend zwei Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 90 mm.

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Um dem Stromhunger von knapp über 150 Watt gerecht werden zu können, kommt man nicht um eine zusätzliche Stromversorgung herum. Gleich zwei 6-Pin-PCI-Express-Stecker müssen für einen reibungslosen Betrieb an die Grafikkarte angeschlossen werden. Damit könnte unser heutiger Testkandidat bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen. Genug Luft für noch höhere Taktraten sollte also vorhanden sein - doch dazu später mehr.


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Auf der Dual-Slot-Blende warten die üblichen Anschlüsse auf ihre Verwendung. Hier stehen neben den beiden DVI-Ausgängen, auch ein HDMI-Port und zwei weitere Mini-DisplayPort-Anschlüsse zur Verfügung. Dank Eyefinity-Unterstützung können bis zu drei Monitore gleichzeitig betrieben werden.

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Wem die Leistung der Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition zukünftig nicht mehr ausreichen sollte, der kann später auf dem Gebrauchtwarenmarkt nach einem gleichwertigen 3D-Beschleunger Ausschau halten und braucht sich nicht eine komplett neue Grafikkarte zu kaufen. Dank CrossFire-Connector können zwei Modelle miteinander kombiniert werden. Im Vergleich zum namentlichen Vorgänger, der AMD Radeon HD 5870, ist allerdings nur noch ein einziger Port vorhanden - der zweite wurde bei der neuen Generation wegrationalisiert.

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Auch bei der Special-Edition der Radeon HD 6870 zeigt sich Sapphire beim Lieferumfang äußerst großzügig und liefert neben dem anfangs erwähnten Download-Gutschein für die Vollversion von DiRt 3 auch die üblichen Anschlüsse und Adapter mit. Ein Handbuch, ein Quick-Start-Guide und eine Treiber-CD dürfen natürlich auch nicht fehlen. Sogar eine CrossFire-Brücke und ein HDMI-Kabel mit einer Länge von 1,8 m sind im Karton zu finden.

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Das monströse Kühlsystem, die höheren Taktraten und die zahlreichen Dreingaben der Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition sehen schon einmal sehr vielversprechend aus. Schauen wir nun, was der 3D-Beschleuniger tatsächlich leistet. Wir haben unser Testmuster durch unseren altbewährten Benchmark-Parcours gejagt und ihn auf Herz und Nieren getestet. Zudem wurde ihm im Overclocking-Test kräftig eingeheizt.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

Unsere Leser interessiert primär zwar die Leistung einer neuen Grafikkarte, doch hat sich inzwischen auch die Lautstärke zu einem wichtigen Kaufkriterium gemausert. Während vor allem schnelle High-End-Grafikkarten zu echten Radaumachern gezählt werden, können wir für die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition Entwarnung aussprechen. Im Gegenteil: Wir können sie sogar echten Silent-Fans ohne schlechtes Gewissen empfehlen, denn mit einem Schalldruck von gerade einmal 40,1 dB(A) unter Last, zählt sie zu den leisesten Modellen unseres Testfeldes. Im Leerlauf bleibt sie mit 34,7 dB(A) noch ein gutes Stückchen leiser.

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Trotz der werksseitigen Übertaktung fällt der Stromhunger nicht ganz so hoch aus, wie wir es von einer AMD Radeon HD 6870 eigentlich gewohnt sind. Während wir im normalen Windows-Betrieb mit 87 Watt noch den gleichen Wert messen konnten wie bei der Referenz, gab sich die DiRt-3-Special-Edition von Sapphire unter Last mit sechs Watt weniger zufrieden. Hier konnten wir für das Gesamtsystem 233 Watt messen.

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Auch bei den Temperatur-Werten kann sich die Leistung des verbauten Dual-Slot-Kühlers sehen lassen. Mit 37 °C respektive 62 °C im 2D- und 3D-Betrieb gesellt sich die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition zu den kühlsten Modellen ihrer Art und ist stets in der Top 5 zu finden.

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Schon während der ersten Tests konnte die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition auf ganzer Linie überzeugen. Obwohl zumindest die GPU mit höheren Taktraten zu Gange ist, fällt die Leistungsaufnahme ein klein wenig geringer aus als bei der Referenz. Auch bei den Temperaturen gesellt sich unser Testmuster zur Spitzenklasse und behält mit maximal 62 °C stets einen kühlen Kopf. Mit einem Schallpegel von maximal 40,1 dB(A) gehört unser Testmuster außerdem zu den leisesten Modellen überhaupt. Respekt!

Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entsprechend vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahnsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Sapphire hat es zaghaft schon vorgemacht und im Vergleich zur Referenz zumindest schon einmal den GPU-Takt um wenige Megahertz nach oben gesetzt. 20 MHz sind aber nicht wirklich viel, weshalb wir unserem Sample in dieser Disziplin kräftig eingeheizt und es an sein Limit gebracht haben. Nach zahlreichen Bildfehlern, Abstürzen und Belastungstests konnten wir schließlich noch einiges aus Chip und Speicher herausholen. Am Ende standen 987/2266 MHz auf dem Zähler: Gehobener Durchschnitt.

Damit konnte die Leistung der Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition noch einmal kräftig verbessert werden - Lautstärke- und Temperatur-Verhalten bleiben aber noch immer auf einem angenehmen Niveau.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Sapphire hat bei seinem neuesten "Barts"-Ableger alles richtig gemacht und nicht nur eine flotte Mittelklasse-Grafikkarte mit dem beliebten DirectX-11-Rennspieltitel DiRt 3 kombiniert. Zwar fällt die werksseitige Übertaktung mit gerade einmal 20 MHz mehr für den Grafikchip nicht besonders hoch aus, doch kann sich die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition damit minimal vor die Konkurrenz setzen. Wem die Leistung nicht reicht, der kann natürlich selbst Hand anlegen und an den Reglern für Chip und Speicher drehen. Während unserer Tests ließ die Grafikkarte 987/2266 MHz über sich ergehen und meisterte unseren Testparcours ohne Fehler. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, liegt es doch etwas über dem Durchschnitt.

Deutlicher absetzen von der Referenz und anderen vergleichbaren Karten kann sich die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition bei der Lautstärke. So schaffte es der Dual-Slot-Kühler, welcher mit zwei 90-mm-Axiallüftern ausgestattet wurde, einen Schallpegel von gerade einmal 40,1 dB(A) unter Volllast zu erzeugen. Im normalen 2D-Betrieb blieben die beiden Rotoren mit 34,7 dB(A) nochmals deutlich leiser. Insgesamt zählt der jüngste Sapphire-Zuwachs damit zu den leisesten Grafikkünstlern überhaupt. Wer aber glaubt, dass die gute Lautstärke auf Kosten der Temperatur geht, der irrt. Denn auch in dieser Disziplin bescheinigten wir der Kühlung Bestwerte. Mit 62 °C blieb die Temperatur des Grafikchips im tiefgrünen Bereich.

Auch beim Lieferumfang hat Sapphire nicht gegeizt. Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition der gleichnamige DirectX-11-Rennspieltitel als Download-Gutscheincode bei. Neben dem üblichen Quick-Start-Guide und der Treiber-CD finden sich auch die nötigen Adapter für die Stromversorgung und Anschlüsse der Slotblende mit im Karton. Auch eine CrossFire-Brücke und ein 1,8 m langes HDMI-Kabel sowie die Beitrittskarte zum Sapphire-Select-Club sind im Lieferumfang enthalten. Die Ausstattung unseres Testsamples war also mehr als üppig. Andere Hersteller sollen sich hier ein Beispiel nehmen.

Wer eine schnelle, aber dennoch preisgünstige und vor allem leise Grafikkarte sucht, sollte die Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition mit in seine engere Auswahl packen - vor allem dann, wenn man sich DiRt 3 noch anschaffen möchte.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition
Straßenpreis ca. 160 Euro
Homepage http://www.sapphiretech.com/
Technische Daten
GPU
Barts XT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
920 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
920 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
29,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 987 MHz
Speicher 2266 MHz
3DMark (Herstellertakt) 1389 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1495 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 34,7 dB(A)
Last-Modus 40,1 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 87 Watt
Last-Modus
233 Watt
Temperatur
Idle-Modus 37 °C
Last-Modus
62 °C

Auch wenn die Leistung der Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition nur geringfügig über der der Konkurrenz liegt, prämieren wir unseren heutigen Testkandidaten mit unserem heiß begehrten Excellent-Hardware-Award. Die niedrigen Temperatur-Werte, das sehr leise Betriebsgeräusch und das überdurchschnittliche Overclocking-Potential ließen uns nicht länger zögern.

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition:

  • Sehr leises Betriebsgeräusch
  • Gutes Temperatur-Verhalten
  • Umfangreiches Zubehör

Negative Aspekte der  Sapphire Radeon HD 6870 DiRt 3 Special Edition:

  • Nur minimal schneller als die Referenz
Weiterführende Links: