ASUS Extreme N7800GT DUAL

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NVIDIA feiert mit der GeForce-7800-Reihe gute Erfolge und alle namhaften NVIDIA-Partner haben eine GeForce 7800 GTX und eine GeForce 7800 GT im Angebot. Die Auswahl für den Kunden ist schon sehr groß und so fällt es schwer, die richtige Grafikkarte auszuwählen, da sich die meisten Grafikkarten nicht von NVIDIAs Referenzdesign unterscheiden und daher faktisch keine Leistungsunterschiede aufweisen. Manche Hersteller versuchen durch Erhöhung der Taktfrequenzen von GPU und RAM einen Leistungsvorteil zu schaffen, der dann zumeist auch einen deutlichen Preisaufschlag nach sich zieht. In unserer Zeitschrift "Hardwareluxx Printed" in der Ausgabe 01/2006 haben wir ein ausführliches Roundup zu Retail-Karten der GeForce-7800-Reihe verfasst, in dem wir feststellen konnten, dass die meisten Grafikkarten auf ähnliche Übertaktungs-Ergebnisse kommen, soweit der Kunde bereit ist, seine teure Grafikkarte zu übertakten.

Auch die ASUS Extreme N7800GT ist in dem erwähnten Artikel vertreten, die eine normale GeForce 7800 GT darstellt. In diesem Test schauen wir uns eine ganz besondere Grafikkarte von ASUS an, nämlich die Extreme N7800GT DUAL. Wie schon die Produktbezeichnung erkennen lässt, werden bei dieser Grafikkarte zwei G70-Kerne verwendet, die im SLI-Modus zusammenarbeiten. Bereits auf der Cebit 2005 stellte ASUS eine Dual-GeForce-6800-Ultra vor, die aber nie die Marktreife erreichte, da NVIDIA kurze Zeit später die neuen G70-GPUs vorstellte, die deutliche Vorteile gegenüber den Kernen der NV4x-Serie aufweisen. Die neueren G70-Kerne arbeiten schneller und sparsamer, sodass sich ASUS dazu entschieden hat, seine Dual-GeForce-6800-Ultra "einzustampfen" und eine neue Dual-Karte auf Basis der GeForce 7800 GT herzustellen.

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Nachfolgend eine Tabelle mit einer Auswahl von aktuellen Grafikkarten der Hersteller ATI und NVIDIA:

Faktisch handelt es sich bei der ASUS Extreme N7800GT DUAL um zwei GeForce-7800-GT-Karten, die lediglich auf einem PCB Platz gefunden haben und die, wie bei zwei separaten GeForce-7800-GT-Grafikkarten, im SLI-Modus betrieben werden können. Gegenüber einer normalen GeForce 7800 GT hat ASUS die Taktfrequenzen seiner Dual-Grafikkarte angehoben. So laufen die beiden GPUs mit einer Taktfrequenz von 430 MHz (Standard: 400 MHz) und sind somit gleich schnell getaktet wie bei einer GeForce 7800 GTX. Auch die Taktfrequenzen der insgesamt 512 MB GDDR-III sind mit 600 MHz (Standard: 500 MHz) genauso schnell getaktet wie bei der GTX-Version. Obwohl die Taktfrequenzen mit denen einer GeForce 7800 GTX übereinstimmen, ist die ASUS Extreme N7800GT DUAL nicht schneller als zwei normale GeForce-7800-GTX-Karten im SLI-Betrieb, da eine GTX-Grafikkarte über 4 Pixel-Pipelines und 1 Vertex-Shader mehr verfügt.

Auch wenn insgesamt 512 MB Grafikspeicher auf der ASUS Extreme N7800GT DUAL verbaut sind, bedeutet dies nicht, dass jede GPU auf die gesamte Kapazität von 512 MB zurückgreifen kann, so wie bei der brandneuen GeForce 7800 GTX 512. Vielmehr stehen jeder GPU nur 256 MB RAM zur Verfügung und nur durch die Zusammenfügung auf eine Platine kommen die 512 MB zusammen - dies wäre bei Verwendung von zwei separaten GeForce-7800-GT-Grafikkarten ebenso der Fall.

Wie sich die Karte im Vergleich schlägt, zeigt unser Test.


Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass diese Grafikkarte sehr groß ist. Rund 25 Zentimeter ist die Grafikkarte lang und auch mit 15 Zentimetern in der Breite ist diese Karte deutlich größer als die derzeitigen High-End-Modelle von ATI und NVIDIA. Zudem fällt der sehr große Kühlkörper auf, der die beiden Grafikkerne auf Temperatur halten soll. Für diese Grafikkarte braucht man jede Menge Platz in seinem Gehäuse. Wer auf die Idee kommt, diese Grafikkarte in einem kleinen Gehäuse zu verbauen, wird sicherlich scheitern, da selbst bei unserem geräumigen Alu-Gehäuse die Grafikkarte nur knapp hineinpasste.

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Der direkte Vergleich mit einer GeForce 7800 GTX zeigt nochmal deutlich, dass die ASUS Extreme N7800GT DUAL deutlich größer geraten ist. Eine gewöhnliche GeForce 7800 GTX ist mit 23 Zentimetern rund 2 Zentimeter kürzer als die ASUS-Karte.

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ASUS legt der Grafikkarte ein externes Netzteil bei, das verwendet werden kann, falls das eingebaute Gehäuse-Netzteil nicht leistungsstark genug ist, um die Dual-Karte ordnungsgemäß betreiben zu können. Das Netzteil wird auf der Rückseite der Grafikkarte angeschlossen und durch ein eingebautes Verlängerungskabel bis an die Vorderseite geführt, wo dann der Stromstecker in den 6-Pin-Anschluss hineingesteckt wird. Wer ein leistungsstarkes Netzteil besitzt, wird die Grafikkarte wahrscheinlich auch ohne zusätzliches Netzteil betreiben können.

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Da die Produktion der ASUS Extreme N7800GT DUAL sehr kostspielig ist und sicherlich nur eine sehr geringe Zahl an Kunden diese Grafikkarte kaufen wird, hat ASUS diese Grafikkarte als "Limited Edition" aufgelegt, wobei insgesamt nur 2.000 Stück produziert wurden, wovon wir in diesem Test das Exemplar Nummer 56 erhalten haben. Auf dem rechten Bild sieht man, dass diese Grafikkarte nur für die Presse bestimmt ist und daher auch nicht später in den Handel gegeben wird. Mit einem Preis von mindestens 807 Euro ist diese Grafikkarte sehr teuer.

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Um die beiden G70-Kerne ordentlich zu kühlen, verwendet ASUS massive Kühlkörper, sodass zwei Slots im Gehäuse belegt werden. In der Mitte der Grafikkarte befindet sich der Radiallüfter, der Luft durch die Lamellen der Aluminium-Kühlkörper strömen lässt. Durch die Verwendung einer großen Platine mit massiver Kühlung kommt man auf ein stattliches Gewicht von 803 Gramm, sodass man die Grafikkarte wirklich fest verschrauben sollte, damit keine Beschädigungen entstehen.

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Jede GPU sowie die dazugehörigen Speicherbausteine werden durch einen eigenen Kühlkörper gekühlt. Die Speicherbausteine werden mittels Wärmeleitpads gekühlt. Auf dem linken Bild sieht man an der Oberkante die Metallschiene, die die schwere Grafikkarte versteifen soll. Zudem wird durch diese Metallschiene das Stromverlängerungskabel geführt.

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Der verbaute Lüfter ist im 2D-Betrieb sehr leise und ist kaum zu hören. Dies ändert sich jedoch, sobald man in den Last-Betrieb wechselt, wo dann die beiden GPUs bis zu 150 Watt verbrauchen und daher auch jede Menge Abwärme produzieren, sodass der Lüfter dann deutlich vernehmbar dreht.

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Auf der Rückblende sind zwei DVI-Ports und ein HDTV-/ViVo-Anschluss vorhanden. Die beiden Löcher über den DVI-Ports haben auch ihren Sinn. Bei den im Handel verfügbaren Grafikkarten werden zwei VGA-Connecters beigelegt, welche auf die passenden Steckplätze auf dem PCB gesteckt werden können und deren Ausgänge dann an den vorgesehenen Plätzen auf der Rückblende verschraubt werden können, sodass man insgesamt zwei digitale und zwei analoge Bildschirme anschliessen könnte.

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Da ASUS den Grafikspeicher mit 600 MHz betreibt, werden Speicherbausteine von Samsung mit einer Latenzzeit von 1,6 ns benötigt, die auch auf den GeForce-7800-GTX-Karten zum Einsatz kommen. Insgesamt stehen jeder GPU 256 MB GDDR-III zur Verfügung, sodass diese addiert 512 MB ergeben.

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Auch auf dieser Grafikkarte wird der bekannte Video-Chip von Philips verwendet, um die Video-Funktionalitäten zu nutzen.

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Auf der Rückseite der Grafikkarte finden sich keine erwähnenswerten Komponenten.

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Schön zu sehen sind die beiden Grafikkerne, um die jeweils acht 32 MB große Speicherbausteine L-förming angeordnet sind. Bei den GPUs handelt es sich um gewöhnliche G70-Kerne.

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ASUS ist bekannt für seine größzügigen Zugaben und dies ist auch bei der Extreme N7800GT DUAL der Fall. In der großen Verpackung findet sich folgendes Zubehör:

Software:

Hardware:

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In unserem Testexemplar lagen das Spiel Call of Duty 2 und die beiden VGA-Connecters nicht bei. Aber bei den finalen Versionen, die im Handel zu erwerben sind, sollten diese Beigaben beinhaltet sein. Der Lieferumfang fällt sehr gut aus und mit CoD 2 liegt bei den finalen Verpackungen auch ein sehr aktuelles Spiel bei, die sicherlich die Grafikkarte fordern kann.

Die ASUS Extreme N7800GT DUAL wird wie zwei gewöhnliche GeForce 7800 GT im SLI-Modus betrieben, sodass man die Steckkarte auf dem Mainboard auf SLI-Betrieb umstecken muss. Bisher wurden folgende Mainboards zum korrekten Betrieb der ASUS-Grafikkarte spezifiziert: Asus P5ND2-SLI Basic, Asus P5N32-SLI (BIOS-Update notwendig), Asus A8N-SLI, Asus A8N-SLI Deluxe, Asus A8N-SLI Premium, Asus A8N32-SLI Deluxe, DFI nF4 SLI-DR und Gigabyte GA-K8NXP-SLI.


Stromaufnahme:

In Zeiten, wo die Kosten für Energie immer mehr steigen, ist ein Blick auf die Stromaufnahme seiner heimischen Geräte wichtig, da heutzutage ein Hochleistungs-Rechner mehrere hundert Watt verbraucht, was sich dann im Laufe der Zeit in der Stromrechnung negativ niederschlagen kann. Schauen wir uns den Stromverbrauch der ASUS Extreme N7800GT DUAL im Idle- und im Last-Modus an:

Stromverbrauch idle (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Stromverbrauch Last (Gesamtsystem)


Achtung! Weniger ist besser!

Durch Stromspar-Mechanismen verbraucht die ASUS Extreme N7800GT DUAL im Idle-Modus mit rund 150 Watt nur 10 Watt mehr als eine einzelne GeForce 7800 GTX. Mit 346 Watt unter Last verbrauchen nur zwei GeForce-7800-GTX-Karten im SLI-Modus noch mehr Strom. Da auf der ASUS-Karte quasi zwei Grafikkarten verbaut sind, kann der Stromverbrauch nicht verringert werden.

Overclocking:

Overclocking ist immer dann ein gutes Mittel, wenn man das Letzte aus seiner Grafikkarte herausholen möchte. Dabei geht man natürlich das Risiko ein die Garantie zu verlieren und die Grafikkarte zu beschädigen, weshalb ein behutsames Vorgehen wichtig ist. Wir haben die ASUS Extreme N7800GT DUAL direkt im Treiber übertaktet.

Die Übertaktungsresultate fallen bei fast allen GeForce-7800-GTX- und -GT-Karten sehr ähnlich aus und so ist auch das hier erzielte Ergebnisse keine Ausnahme. Eine Übertaktung der GPU um 60 MHz auf 490 MHz entspricht einer Steigerung um 14 Prozent. Der Grafikspeicher konnte um 70 MHz auf 670 MHz gebracht werden, was einer Übertaktung von 11 Prozent entspricht. Im SLI-Betrieb scheint die Skalierung nicht so gut zu klappen wie im Einzelbetrieb einer GeForce 7800 GT, sodass wir im 3DMark03 eine Punkte-Erhöhung von 9 Prozent erzielen konnten. Im 3DMark05 sieht es nicht besser aus - hier sind 4 Prozent zusätzlich drin.

Schauen wir uns auf der nächsten Seite das Testsystem an.


Die neuen Grafikkarten-Generationen von NVIDIA und ATI erfordern die modernste Hardware, um ihr Leistungspotenzial vollends entfalten zu können. Bei unserem ersten Test der NVIDIA GeForce 7800 GTX verwendeten wir ein Intel-Testsystem mit Intel Pentium 4 Extreme Edition 3.73 GHz, 1066 MHz FSB. Dabei stellten wir fest, dass oftmals der Prozessor die Grafikkarte ausbremste, was in der Vergangenheit umgekehrt war. Da AMD-Prozessoren derzeit eine bessere Spieleperformance bieten, verwenden wir für diesen und die folgenden Tests ein AMD-Testsystem mit dem AMD Athlon FX-57, der mit 2,8 GHz getaktet ist. Als Mainboard kommt das Epox EP-9NPA+ SLI zum Einsatz. Die übrigen Komponenten des Testsystems finden sich unten in Listenform. Mit dieser Konfiguration werden wir versuchen, möglichst lange unsere Tests durchführen zu können. Wenn natürlich gravierende neue Entwicklung entstehen, werden wir uns gegebenfalls darauf umstellen.

Wir benutzen nun auch aktualisierte Treiber, die die neuesten Grafikkarten unterstützen. Für die zukünftigen Tests werden wir auch diese Versionen verwenden, damit eine möglichst objektive Vergleichbarkeit vorhanden ist. Wir haben in den Treiberoptionen versucht, alle verzerrenden Optimierungen auszustellen. Die NVIDIA-Karten benutzen die offizielle ForceWare in der Version 81.95. Zuvor kam die Version 81.29 zum Einsatz. Da diese Version aber nicht die neuesten Grafikkarten unterstützt, mussten wir auf den aktuellen 81.95er-Treiber ausweichen. Da aber beide Treiber-Versionen zur 81er-Reihe gehören, sind die Leistungsunterschiede minimal bzw. nicht vorhanden, weshalb wir auch bei zukünftigen Tests die Version 81.95 verwenden.

Die ATI-Karten testen wir normalerweise mit dem offziellen Catalyst 5.9. FSAA und AF werden jeweils hinzugeschaltet. Die neuen ATI-Grafikarkarten der X1000-Reihe haben wir noch mit dem Beta-Treiber 8.173.1getestet. Bei zukünftigen Tests werden wir auf aktualisierte Treiber zurückgreifen. In den Benchmarks werden die jeweiligen Einstellungen angegeben. Bei den Benchmarks haben wir als Neuerung Performancevergleiche hinzugefügt. Nach jeder getesteten Grafikauflösung mit und ohne AA sowie AF haben wir die gemessenen Werte miteinander verglichen und die Leistung dargestellt, die die jeweilige Grafikkarte mit aktiviertem AA und AF im Vergleich zur Auflösung ohne AA und AF erreicht.

Hardware:

Software:

Benchmarks:

Nachfolgend kommen die Benchmarks.


Doom 3 - 1.024 x 768 (ID Software)

Doom 3 ist sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Doom 3 - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Doom 3 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Doom 3 - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Bekanntermaßen sind Grafikkarten im SLI-Betrieb ohne Antialiasing und anisotroper Filterung zumeist nicht schneller als einzelne Grafikkarten. Erst bei hohen Auflösungen mit 4x AA und 16x AF kann die ASUS Extreme N7800GT DUAL ihre Leistungsfähigkeit so richtig unter Beweis stellen, wobei natürlich zwei GeForce 7800 GTX im SLI-Modus schneller sind, wenn auch nur minimal.


Far Cry - 1.024 x 768 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und missmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Far Cry - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Far Cry - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Far Cry - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Far Cry - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Far Cry - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Far Cry - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Far Cry - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Far Cry - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

 

Unser Kommentar:

Auch in Far Cry sieht man, dass sich die ASUS-Karte erst bei richtig hohen Auflösungen mit AA und AF entfalten kann. Darunter sind auch einzelne Grafikkarten leistungsstark genug, sodass diese durch unsere schon sehr schnelle CPU ausgebremst werden.


Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.024 x 768 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das aktuellste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen.


Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024, 1.600 x 1.200, Antialiasing und AF wie angegeben

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Auch bei UT 2004 kann man festhalten, dass der SLI-Betrieb von GeForce-7800-Grafikkarten nur bei hohen Auflösungen mit aktiviertem AA und AF richtig Sinn machen.


X2 Demo - 1.024 x 768 (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir einsetzen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

Werte in FPS

X2 Demo - 1.024 x 768. 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

X2 Demo - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

X2 Demo - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

X2 Demo - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

X2 Demo - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

X2 Demo - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

X2 Demo - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

X2 Demo - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Ein weiteres Mal lässt sich festhalten, dass die ASUS-Karte nur bei allerhöchsten Auflösungen und Einstellungen Sinn macht. Zwei GeForce 7800 GTX sind im SLI-Betrieb logischerweise schneller unterwegs, da diese über eine höhere Anzahl an Pixel-Pipelines und Vertex-Shadern verfügen.


Aquamark - 1.024 x 768 (Massive Development)

Aquamark 3 ist ein leistungsfähiger Test für Grafikkarten, aber auch bei ihm sieht man einen Effekt bei einer schnellen CPU. Wir verwenden die professionelle Version und geben hier die erreichten durchschnittlichen FPS an, da dies bei einem Grafikkartenvergleich am Wichtigsten ist.

Werte in FPS

Aquamark - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Aquamark - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Aquamark - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Aquamark - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Aquamark - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Aquamark - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Aquamark - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Aquamark - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Der Leistungsabfall mit aktiviertem AA und AF fällt auch in diesem Benchmark nur sehr gering aus. Die ASUS Extreme N7800GT DUAL zeigt auch in diesem Benchmark, dass ihre Leistungsreserven erst bei den höchsten Auflösungen und Einstellungen einigermaßen ausgeschöpft werden.


Half Life 2 - 1.024 x 768 (Valve)

Half Life 2 ist neben Doom 3 und Far Cry eines der Spiele des Jahres 2004. Dank der Source-Engine werden Außen- und Innenlevel in vollster Grafikpracht auf den Bildschirm gezaubert. Auch das Gameplay kann überzeugen, denn mit wild ballern kommt man bei diesem 3D-Egoshooter nicht unbedingt ans Ziel.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2 - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Half Life 2 - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Half Life 2 - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Das Bild aus den vorigen Benchmarks setzt sich auf in Half Life 2 fort. Mit der ASUS-Karte bekommt man wirklich eine Top-Leistung geliefert.


Counterstrike: Source - 1.024 x 768 (Valve)

Counterstrike Source ist ein leistungsfähiger Benchmark - er nutzt optische Effekte, die man in Half Life 2 findet und demnach ist er ein recht leistungsfähiger Indiz dafür, wo es Grafikkarten-technisch bei Half Life 2 eng werden könnte. Wir verwenden den im Spiel integrierten Video-Stress-Test.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 1.024 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Counterstrike: Source - 1.280 x 1.024

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.280 x 1.024, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Counterstrike: Source - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Counterstrike: Source - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Die Dominanz der im SLI-Modus arbeitenden Grafikkarten setzt sich auch in CS:S fort.


Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768 (Croteam)

Serious Sam 2 bietet ein grafisches Feuerwerk. Durch die Verwendung der neuen Serious Engine 2 werden aktuelle Grafikkarten bis an ihre Grenzen gefordert. Die Engine macht vor allem von den Vertex- und Pixel-Shadern Gebrauch. Dabei werden die aktuellsten Grafik-Features wie dem Shader Modell 3.0 eingesetzt. Wir verwenden die Demo, mit der man Timedemos aufnehmen und benchen kann.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1.024 x 768, 1.280 x 960 und 1.600 x 1.200, höchste Qualität, HDR deaktiviert

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.024 x 768, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 Demo - 1.280 x 960

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.280 x 960, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.280 x 1.024, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Serious Sam 2 Demo - 1.600 x 1.200

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.600 x 1.200, 4xAA, 16xAF

Werte in FPS

Serious Sam 2 Demo - 1.600 x 1.200, AA- und AF-Performance

Achtung! Werte in Prozent

Unser Kommentar:

Enttäuschend schneidet die ASUS-Karte in Serious Sam 2 ab. Dasselbe Phänomen kann man bei den beiden GeForce 7800 GTX-Karten im SLI-Betrieb erkennen. Selbst eine GeForce 7800 GT im Einzelbetrieb kann besser abschneiden. Wir gehen davon aus, dass der Treiber noch nicht im SLI-Betrieb für dieses Spiel optimiert wurde oder dass das Spiel einen Patch für den korrekten SLI-Betrieb benötigt und daher solch niedrige Werte abliefert, denn in den anderen Benchmarks zeigt sich, dass die ASUS Extreme N7800GT DUAL deutlich schneller läuft.


ASUS bietet mit der Extreme N7800GT DUAL eine extravagante Grafikkarte an, die erst bei hohen Auflösungen und Einstellungen richtig in Fahrt kommt. Der Leistungsabfall bei aktiviertem AA und AF fällt nur gering aus, sodass man seine Spiele in höchster Auflösung und zugleich höchster Qualität spielen kann, ohne einen signifikanten Leistungseinbruch in Kauf nehmen zu müsssen. Lediglich Serious Sam 2 fällt aus der Reihe. Aber wir gehen davon aus, dass entweder ein Treiber-Update oder ein Spiel-Patch dieses Manko behebt. Mit dieser Grafikkarte ist man sicherlich in der Lage auch in nächster Zeit neue Spiele mit hohen Auflösungen und Einstellungen zu spielen, was aber angesichts des hohen Verkaufspreises von mindestens 807 Euro auch selbstverständlich ist.

Unsere Übertaktungsergebnisse haben gezeigt, dass noch einige MHz aus dieser Grafikkarte heraus zu holen sind, wobei dies im SLI-Betrieb nicht unbedingt zu deutlich höheren Werten in den Benchmarks führt, da die CPU bei den heutigen Generationen von Grafikkarten eine Limitierung darstellt. Bei der ASUS Extreme N7800GT DUAL lohnt sich daher auch keine Übertaktung, da die beiden Kerne schon im normalen Zustand sehr leistungsfähig sind. Eine solch performante Grafikkarte verbraucht natürlich auch eine Menge Strom. Insgesamt 316 Watt zog unser Testsystem aus der Steckdose, was sicherlich zu einer erhöhten Stromrechnung am Ende des Jahres führt, wenn man ausgiebig mit dieser Grafikkarte spielt. Bei einem SLI-System ist der Verbrauch aber ebenso hoch - und dies sollte hier ja eigentlich der Maßstab sein. Leider fällt die Lautstärke des Lüfters im Last-Betrieb nicht niedrig aus, was aufgrund der beiden Grafikkerne auch verständlich ist. Eine noch größere Kühlung hätte man auf dieser Grafikkarte nicht realisieren können.

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Es stellt sich die Frage, weshalb man solch eine teure Karte kaufen sollte, die immerhin in dem günstigsten Online-Shop über 807 Euro kostet. Schließlich leistet eine einzelne GeForce 7800 GT genug, um auch bei einer Auflösung von 1.600 x 1.200 Pixeln mit 4x AA und 16x AF ausreichend hohe Frameraten zu erzielen. Nun, allein mit Vernunft lässt sich der Kauf einer solch außergewöhnlichen Grafikkarte nicht erklären. Vielmehr richtet sich ASUS an zahlungsstarke Enthusiasten, die eine ganz besondere Grafikkarte besitzen möchten. Dies wird zuweilen durch die Limitierung auf 2.000 Stück unterstrichen, wobei die Anzahl der tatsächlich im Handel erhältlichen Grafikkarten noch ein Stück geringer ausfallen wird, da beispielsweise unser Testmuster nicht in den Handel kommen wird und auch andere Redaktionen ein solches Exemplar zum Testen erhalten haben.

Wer nicht gewillt ist, dermaßen viel Geld für eine Grafikkarte auszugeben, kann sich eine einzelne GeForce 7800 GT kaufen, die man schon ab 360 Euro erhält und die auch schon eine sehr gute Performance bietet. Würde man sich zwei GeForce-7800-GT-Karten zum Preis von 360 Euro holen und übertakten, würde man sicherlich zu ähnlichen Leistungswerten wie bei der ASUS Extreme N7800GT DUAL kommen und einige Euro sparen. Zudem läuft die ASUS-Karte nicht in jedem Rechner - unser Epox-Mainboard ließ sich beispielsweise nicht mit der Karte betrieben.

Wer ein ganz exklusives Stück Hardware sein Eigen nennen möchte, wird mit der ASUS Extreme N7800GT DUAL sicherlich keinen Fehler begehen. Und vielleicht kann man ja auch einmal zwei Grafikkarten dieses Schlages ein einem System unterbekommen?

Positive Punkte der ASUS Extreme N7800GT DUAL:

Negative Punkte der ASUS Extreme N7800GT DUAL:

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