Test: MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition

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msi-gtx570-twinfrozr3-peNachdem wir der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk (Hardwareluxx-Test) vor noch nicht allzu langer Zeit auf den Zahn fühlen konnten und damals dem taktfreudigen 3D-Beschleuniger ein hohes Overclocking-Potential bescheinigten, erreichte uns in diesen Tagen eine weitere Grafikkarte aus dem Hause MSI: Die GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist auch sie mit dem herstellereigenen TwinFrozr-Kühler der dritten Generation ausgestattet und kann unter der Haube mit leicht höheren Taktraten aufwarten. Hier rechnet der ohnehin nicht langsame Grafikbeschleuniger entgegen den sonst üblichen 732/1464/1900 MHz mit 770/1540/2000 MHz. Ob das Kühlsystem in Sachen Lautstärke wieder an den bisherigen Erfolgen der Serie anschließen kann und es besser, als der jüngste Hawk-Ableger macht, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Die MSI-TwinFrozr-Reihe zeichnete sich bislang durch ein angenehm ruhiges Betriebsgeräusch und gute Kühleffizienz aus - mit Ausnahme der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk, welche wir vor wenigen Tagen auf unserem Teststand begrüßen konnten. Zwar überzeugte sie mit hohen Taktraten und einem sehr guten Overclocking-Potential, fiel in Sachen Lautstärke aber durch. Unser heutiger Testkandidat ist ebenfalls mit einem Kühler der TwinFrozr-III-Generation ausgestattet. Vielleicht hat hier der taiwanesische Hersteller aber die Drehzahlen nicht mehr ganz so aggressiv eingestellt. Die MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition hat jedoch mehr zu bieten, als nur ein eigenes Kühlsystem. MSI spendierte der leicht abgespeckten GF110-GPU auch höhere Taktraten und lässt Chip, Shadereinheiten und Speicher mit 770/1540/2000 MHz arbeiten. Die Referenz brachte es da noch auf 732/1464/1900 MHz. Bei der Speicherausstattung weicht man ansonsten nicht von den NVIDIA-Vorgaben ab und stellt weiterhin 1280 MB zur Verfügung. Der flotte GDDR5-Speicher bindet wie gewohnt über ein 320 Bit breites Speicherinterface an.

Wie sich die MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition in unserem Test geschlagen hat, erfährt man in diesem Artikel. Wir haben unser Testmuster durch den üblichen Benchmark-Parcours gejagt und ihm ordentlich eingeheizt.

Die MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition basiert auf NVIDIAs GF110-GPU, die wie alle aktuellen Grafikchips der kalifornischen Grafikschmiede im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band läuft und dabei rund 3,0 Milliarden Transistoren beherbergt. Im Gegensatz zum aktuellen Flaggschiff, der NVIDIA GeForce GTX 580, stehen aber nicht mehr alle Einheiten zur Verfügung. Statt der vollen 512 Shadereinheiten, besitzt die kleinere Version nur noch 480 Rechenwerke. Kamen auf der schnellsten Single-GPU-Grafikkarte des Herstellers noch 16 Streaming-Multiprozessoren zum Einsatz, ist es auf der GeForce GTX 570 eine Shadergruppierung weniger. Die 15 Streaming-Multiprozessoren setzen sich aber weiterhin aus 32 Shader-Prozessoren, gepaart mit einer Quad-TMU, zusammen, woraus eben 480 skalare Einheiten und insgesamt 60 Textureinheiten resultieren. Beim Speicherausbau gab es ebenfalls eine kleine Änderung. Hier setzt man jetzt auf fünf 64-Bit-Controller, an denen jeweils zwei 128-MB-Chips des Typs GDDR5 angeschlossen sind. Damit stehen ein 320 Bit breites Speicherinterface sowie eine Kapazität von 1280 MB zur Verfügung. Aufgrund der geringeren Anzahl an Speichercontrollern stehen nur noch 40 ROPs bereit.

Bei den Taktraten fährt NVIDIA ein gewohnt hohes Level und treibt seine inzwischen drittschnellste Grafikkarte mit standardmäßigen 732/1464/1900 MHz an. MSI drehte allerdings leicht an der Taktschraube und lässt seine TwinFrozr III Power Edition mit 770/1540/2000 MHz arbeiten. Dazu gibt es mit dem TwinFrozr-III-Kühler ein eigenes Kühlsystem.


Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition
Straßenpreis ca. 285 Euro
Homepage http://www.msi-computer.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
770 MHz
Speichertyp
2000 GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
320 Bit
Speicherbandbreite
160,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1540 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
30,8 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate ein klein wenig höher aus, als bei der Referenz. Diese belaufen sich nun auf 160,0 GB respektive 30,8 Gigapixel pro Sekunde.

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Die Eckdaten der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition sehen schon einmal sehr vielversprechend aus. Schauen wir nun, was der neue 3D-Beschleuniger tatsächlich zu leisten imstande ist. Zunächst werfen wir aber noch einen genaueren Blick auf unser Testmuster.


 

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MSI hat seinem TwinFrozr-III-Kühler ein kleines Facelifting spendiert und verbaute die nun schon dritte Generation des in der Vergangenheit leistungsstarken und leisen Kühlsystems auf seiner GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition. Auch bei den Taktraten hat sich ein klein wenig getan. Hier bringt es die Grafikkarte auf 770/1540/2000 MHz.

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Auf der Rückseite sind keine großen Auffälligkeiten zu vermelden. Das Printed-Circuit-Board misst 24 cm in seiner Länge und erstrahlt in gewohnt schwarzer Farbe.

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Der TwinFrozr-III-Kühler belegt zwei Slots in der Höhe, stellt dafür aber nicht nur zahlreiche Aluminiumfinnen bereit, sondern auch insgesamt fünf, bis zu 8 mm dicke Kupfer-Heatpipes, die dank DirectTouch direkt auf der GPU aufliegen. Abgeführt wird die Abwärme anschließend von zwei Axiallüftern mit einem Durchmesser von 80 mm.

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Für den reibungslosen Betrieb müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden, womit unser heutiger Testkandidat theoretisch bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen könnte. NVIDIA beziffert die maximale Leistungsaufnahme aber nur auf 219 Watt.


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Die Anschlüsse der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition befinden sich auf der unteren Hälfte der Dual-Slot-Blende - die obere Etage ist hingegen von Lüftungsschlitzen durchzogen. In der ersten Reihe stehen zwei DVI-Ausgänge und ein mini-HDMI-Port zur Verfügung.

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Wem die Leistung der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition nicht ausreicht, oder der, der für die Zukunft gewappnet sein möchte, für den stehen zwei SLI-Anschlüsse zur Verfügung. Mit entsprechendem SLI-Mainboard ist also Multi-GPU-Unterstützung gegeben.

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Im Karton unseres Testmusters lagen nicht nur ein QuickStart-Guide samt Treiber-CD, sondern auch die Adapter für die Stromversorgung, einer von DVI auf VGA und ein weiterer von mini-HDMI auf HDMI. Einen actionreichen PC-Titel, um die Leistung des 3D-Beschleungers gleich austesten zu können, ist nicht im Lieferumfang enthalten.

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Die Eckdaten der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition sehen vielversprechend aus. Schauen wir nun, wie sich das Modell gegen die starke Konkurrenz schlägt und wie laut die beiden 80-mm-Lüfter unter Last werden.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

War früher die bloße Leistung einer Grafikkarte das Ko-Kriterium schlechthin, hat sich heute auch die Lautstärke zu einem echten Kaufkriterium gemausert. Zumindest aber im Windows-Betrieb arbeitet die MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition auf einem angenehm leisen Niveau, wenngleich sie minimal lauter ist, als unser Referenzmodell direkt von NVIDIA. Unter Last drehen die beiden Axiallüfter aber wieder einmal mehr zu stark auf, sodass die Grafikkarte dabei nicht nur die Referenz überholt, sondern leider auch zu den lautesten Modellen überhaupt zählt. Hier mussten wir einen Schalldruck von maximal 49,3 dB(A) messen.

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Bei der Leistungsaufnahme gibt es hingegen keinerlei Überraschungen. Aufgrund der leicht höheren Taktraten fällt diese etwas höher aus - sowohl im 2D-, wie auch im 3D-Betrieb. Im Leerlauf zog unser Gesamtsystem 98 Watt aus der Steckdose, während es unter Last schon 346 Watt und damit 13 Watt mehr waren.

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Bei den Temperaturen lässt der TwinFrozr-III-Kühler kräftig seine Muskeln spielen und hält die hitzige GF110-GPU auf einem niedrigen Temperatur-Level. Bei Battlefield: Bad Company 2 konnten wir kühle 62 °C messen. Die Referenz wurde da mit 83 °C schon deutlich wärmer.

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Die Leistung des TwinFrozr-III-Kühlers hinterlässt leider auch bei der Power Edition der MSI GeForce GTX 570 einen sehr durchwachsenen Eindruck. Unser Fazit fällt hier genauso aus, wie bei unserem Test zur MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk. Zwar liegen die Temperaturen auf einem deutlich geringeren Niveau, doch drehen die beiden 80-mm-Lüfter vor allem unter Last derart laut auf, dass die Grafikkarte deutlich aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war und ein nervtötendes Betriebsgeräusch erzeugte. Weniger überrascht hat uns hingegen die Leistungsaufnahme. Diese lag aufgrund der leicht höheren Taktraten ebenfalls auf einem etwas höheren Level.

Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entspreched vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Obwohl es MSI schon vormachte und seine GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition ab Werk mit leicht höheren Taktraten an den Start schickte, haben wir es gewagt, noch weiter an der Taktschraube zu drehen. Nach zahlreichen Belastungstests und Benchmarks konnten wir schließlich 826/1652/2125 aus Chip, Shadereinheiten und Speicher herauskitzeln. Damit stiegen natürlich nicht nur die FPS-Balken an, sondern auch die Leistungsaufnahme, Lautstärke- und Temperatur-Werte. Insgesamt aber ein respektables OC-Ergebnis.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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MSI hat es leider geschafft, die guten Ergebnisse der TwinFrozr-II-Modelle in der dritten Generation zu verschlechtern. Dies trifft inzwischen nicht nur auf die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk (Hardwareluxx-Test) zu, sondern auch auf unseren heutigen Testkandidaten, die MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition. Zwar können sich die Temperatur-Werte durchaus sehen lassen, doch liegt vor allem die Lautstärke auf einem lauten Niveau. Diese liegt nicht nur über der Referenz, sondern lässt unseren heutigen Testkandidaten damit leider auch zu den lautesten Modellen schlechthin zählen. Unter Last mussten vor 49,3 dB(A) messen. Bei den Temperatur-Werten hingegen gute Maximalwerte von 62 °C.

Etwas besser gefallen hat uns da die Leistung der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition. Dank höherer Taktraten von 770/1540/2000 MHz lag unser Testmuster in nahezu jedem Benchmark über den altbekannten Leistungswerten einer NVIDIA GeForce GTX 570. Beim Lieferumfang beschränkt sich MSI aber wieder einmal mehr nur auf das Wesentliche, legt aber den ein oder anderen Adapter mehr mit in den Karton. Einen actionreichen PC-Titel, der die Leistung des 3D-Beschleunigers gleich demonstriert, hätten wir gerne noch gesehen.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition
Straßenpreis ca. 285 Euro
Homepage http://www.msi-computer.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
770 MHz
Speichertakt
2000 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
320 Bit
Speicherbandbreite
160,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1540 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
30,8 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 826 MHz
Speicher 2125 MHz
3DMark (Herstellertakt) 2002 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1889 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 40,0 dB(A)
Last-Modus 49,3 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 98 Watt
Last-Modus
346 Watt
Temperatur
Idle-Modus 39 °C
Last-Modus
62 °C

Auch wenn die Leistung etwas höher und die Temperaturen niedriger ausfallen, bleibt der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition unser heiß begehrter Excellent-Hardware-Award verwehrt. Als Grund ist hier hauptsächlich die hohe Lautstärke unter Last anzuführen.

Positive Aspekte der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition:

  • Leicht schneller als die Referenz
  • Niedrige Temperatur-Werte

Negative Aspekte der MSI GeForce GTX 570 TwinFrozr III Power Edition:

  • Unter Last viel zu laut
Weiterführende Links: