Test: MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk

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msi_gtx560ti_hawk_1gbKnapp zehn Monate ist es her, als wir der MSI GeForce GTX 460 Hawk auf den Zahn fühlen konnten. Damals attestierten wir der flotten Mittelklasse-Grafikkarte nicht nur eine hohe Leistung bei gleichzeitig geringer Geräuschkulisse, sondern auch ein sehr gutes Overclocking-Potential. Seitdem hat sich einiges getan. So schickte uns MSI nun den offiziellen Nachfolger, der auf NVIDIAs GF114-Chip zurückgreifen kann. Doch nicht nur ein moderner Grafikprozessor findet auf der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk seinen Einsatz, sondern auch ein neues Kühlsystem. Setzte man damals noch auf einen TwinFrozr-II-Kühler, ist nun die dritte Generation verbaut. Sie bewies schon auf einigen anderen Modellen ihre Leistungsfähigkeit und überzeugte dort mit einer angenehmen Lautstärke. Doch gilt dies auch für den neusten Falken aus dem Hause MSI? Wir sind dieser Sache auf den Grund gegangen und haben die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk durch unseren altbewährten Benchmark-Parcours gejagt.

In den letzten Jahren und Monaten schickte MSI nicht nur hochwertige Grafikkarten abseits der Referenzversionen ins Rennen, sondern kümmerte sich verstärkt auch um Overclocker, die ihren neuen 3D-Beschleuniger bis an seine Leistungsgrenze bringen wollen und dabei keine Mühen und Kosten scheuen. Meist ist die Stromversorgung der limitierende Faktor und verhindert unter extremen Kühlbedingungen noch höhere Frequenzen. Um diesem entgegenzuwirken, rief der taiwanesische Hersteller vor einiger Zeit seine Lightning-Serie ins Leben. Grafikkarten, die sich dieser Reihe anschließen, können meist mit zusätzlichen Phasen und Stromsteckern punkten und bieten hochwertige Bauteile, um noch höhere Taktraten erzielen zu können. Um das Übertakten leichter zu gestalten, setzte man  spezielle V-Check-Points direkt auf das PCB, an denen sich die wichtigsten Spannungen einfach mittels Multimeter ablesen lassen, und liefert das hauseigene Overclocking-Tool Afterburner gleich mit. Doch die Lightning-Modelle sind ausschließlich im Hochpreis-Segment anzutreffen. Mit der Hawk-Familie brachte MSI wenig später entsprechende Mittelklasse-Ableger auf den Markt. Die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk ist eine von diesen und gleichzeitig der neuste Zuwachs.

Sie verfügt über ein 8+1-Phasen-PWM-Design, hochwertige Hi-c-CAPs, Solid-CAPs und Super-Ferrite-Chokes und wurde mit einem leistungsfähigen Kühlsystem ausgestattet. Dieses soll neben einem geringeren Betriebsgeräusch auch für niedrigere Temperaturen sorgen, als wir sie von der Referenz kennen. Hierfür stehen dem Dual-Slot-Modell dicke Kupfer-Heatpipes und zwei riesige Axiallüfter zur Verfügung. Ob der TwinFrozr-Kühler, welcher nun schon in der dritten Generation zum Einsatz kommt, an den Erfolgen anschließen kann, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären. Obwohl man es seinem Käufer überlässt, weiter an der Taktschraube zu drehen, liefert MSI seine GeForce GTX 560 Ti Hawk schon ab Werk mit höheren Taktraten aus. Während NVIDIA Frequenzen von mindestens 822/1644/1002 MHz vorschreibt, rechnet unser Testmuster mit starken 950/1900/1050 MHz. Wie sich die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk in unserem Test geschlagen hat, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.  

Wie im Einleitungsteil schon kurz angerissen, setzt die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk auf einen neueren Grafikprozessor, als er auf dem direkten Vorgängermodell zum Einsatz kam. Der verbaute GF114 läuft dabei, wie alle aktuellen Chips der kalifornischen Grafikschmiede, im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band und muss dabei rund 1,95 Milliarden Transistoren unterhalten. Konnte die MSI GeForce GTX 460 Hawk noch auf 336 skalare Einheiten zurückgreifen, sind es bei der GeForce GTX 560 Ti Hawk schon 384 Rechenwerke. Dies liegt den beiden Graphics-Processing-Cluster zugrunde, die jeweils voll bestückt wurden und 48 Shader-Prozessoren bereithalten. Beim GF104 war noch eine der acht Streaming-Multiprozessoren deaktiviert. Jeder dieser SMs besitzt weiterhin acht Textur- und vier Dispatch-Units, weswegen dem GF114 jetzt 64 TMUs und 32 DP-Units zur Verfügung stehen.

Beim Speicher gibt es hingegen keinerlei Unterschiede zwischen der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk und ihrem Vorgänger. Hier setzt man weiterhin auf schnelle GDDR5-Chips und verbaut davon insgesamt 1024 MB, die über 256 Datenleitungen anbinden. Zudem sind noch 32 Rasterendstufen vorhanden. Standardmäßig rechnet eine NVIDIA GeForce GTX 560 Ti mit 822/1644/2004 MHz. Bei seinem neuen Falken drehte man aber kräftig am Flügelschlag und pumpt das Blut mit schnellen 950/1900/1050 MHz durch die Leiterbahnen.


Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk
Straßenpreis ca. 215 Euro
Homepage http://www.msi-computer.de/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
950 MHz
Speichertyp
1050 GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1900 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Dank der höheren Taktraten fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate höher aus, als wir es vom Referenzmodell gewohnt sind. Diese liegen jetzt bei 134,4 GB/Sek. bzw. bei 30,4 Gigapixel pro Sekunde.

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Kaum eine Hawk- und Lightning-Grafikkarte wurde in der Vergangenheit von uns nicht mit einem Award nach Hause geschickt. Geht das Konzept dieses Mal wieder auf oder erlaubt sich die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk vielleicht doch den ein oder anderen Schönheitsfehler? All dies erfährt man in diesem Artikel.


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Schon auf dem ersten Blick wird deutlich, dass die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk kaum noch etwas mit dem Referenzlayout der kalifornischen Grafikschmiede gemein hat. Doch nicht nur das Kühlsystem ist ein anderes, auch unter der Haube hat sich einiges getan. Hier stehen hochwertige Bauteile, leicht zu erreichende V-Check-Points, ein Dual-BIOS und die aufgemöbelte Stromversorgung bereit. Zu guter Letzt gab es auch noch deutlich höhere Taktraten von 950/1900/1050 MHz.

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Auch auf der Rückseite fällt die eine oder andere "Ungereimtheit" auf. So misst die Platine knapp 24 cm und ist damit etwas länger als die unseres Pressesamples. Zu sehen sind an der Hinterseite außerdem zwei kleine Schalter, über die sich vor allem Extrem-Übertakter freuen dürften. Einer der beiden schaltet die Over Current Protection (OCP) ab und erlaubt damit dem Nutzer noch höhere Spannungen einzustellen. Der andere Schalter soll hingegen bei eiskalten Temperaturen den Coldbug weiter hinauszögern.

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Wer seine Hawk-Grafikkarte zwar mittels Overclocking weiter beschleunigen möchte, aber trotzdem keine handwerklichen Modifikationen vornehmen möchte, für den hat MSI ein eigenes Kühlsystem, welches neben besseren Temperaturen auch für ein leiseres Betriebsgeräusch sorgen soll, aufgeschnallt. Dieses nimmt zwei Slots in seiner Höhe ein und verfügt über zahlreiche Aluminiumfinnen, die von insgesamt vier, bis zu 8 mm dicken Kupfer-Heatpipes, welche direkt auf der GPU aufliegen, unterstützt werden. Abgeführt wird die heiße Luft letztendlich von zwei 80-mm-Axiallüftern.

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Um die Grafikkarte ausreichend mit Strom zu versorgen, müssen zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker angeschlossen werden, womit theoretisch bis zu 225 Watt aus dem Netzteil gezogen werden können. Im Gegensatz zur Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast Edition hat MSI hier ein klein wenig gespart. Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 170 Watt bleibt aber allemal noch Luft nach oben.


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Während die obere Hälfte der Slotblende von Lüftungsschlitzen durchzogen ist, wurde die untere Region mit drei Anschlüssen versehen. Hier stehen zwei DVI-Ausgänge und ein mini-HDMI-Port bereit.

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Wer eine noch höhere Punktzahl in 3DMark und Co erreichen möchte, der kann dank SLI-Unterstützung gleich zwei MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk-Grafikkarten im Multi-GPU-Betrieb betreiben. Schön zu sehen ist an dieser Stelle übrigens auch der BIOS-Schalter. Damit lässt sich zwischen zwei BIOS-Versionen umschalten. Die zweite Version dient aber nicht nur als Backup für fehlgeschlagene Flashvorgänge, sondern hält auch ein anderes Lüfterprofil bereit. Mehr dazu aber später.

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Beim Lieferumfang gibt sich MSI keine Blöße und zeigt sich besonders spendabel. Der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk liegen alle benötigten Kabel und Adapter sowie ein Quickstart-Guide und eine Treiber-CD bei. Auch die kleinen Kabel für die V-Check-Points und eine Vollversion von "Lara Croft and the Guardian of Light" sind im Karton zu finden.

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Die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk besitzt so einige Feinheiten. Jagen wir die Grafikkarte nun durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours und drehen ordentlich an den Takt- und Spannungs-Schrauben unseres Testmusters!


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

Bislang konnten die TwinFrozr-Kühler immer mit einer sehr guten Kühleffizienz und einem angenehm leisen Betriebsgeräusch punkten. Dies gilt leider nicht für die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk. Zwar blieben die beiden 80-mm-Lüfter mit einem Schallpegel von 38,2 dB(A) im Leerlauf noch angenehm laufruhig, doch drehten sie unter Last kräftig auf, sodass sie fast an die Lautstärke der lautesten Karte unseres Testfeldes herankommen konnten. Für Besserung sorgte da auch nicht das Umlegen des BIOS-Schalters. Hier wurde lediglich die Lautstärke im Windows-Betrieb angepasst und von 39,0 dB(A) auf 38,3 dB(A) reduziert. Unter Last gab es keine Veränderung. Hier sollte der Anwender mittels des Afterburner-Tools selbst Hand anlegen, denn wie gleich die Temperatur-Werte zeigen werden, ist da noch genügend Handlungsspielraum vorhanden.

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Aufgrund der werksseitigen Übertaktung liegt auch die Leistungsaufnahme unseres Testmusters auf einem höheren Niveau, wenngleich im 2D-Betrieb kein Unterschied zu messen war. Unter Last zog das Gesamtsystem allerdings bis zu 309 Watt aus der Steckdose und genehmigte sich damit rund 32 Watt mehr, als mit einer gewöhnlichen NVIDIA GeForce GTX 560 Ti.

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Bei den Temperaturen spielt der verbaute TwinFrozr-III-Kühler seine Muskeln kräftig aus und hält die 40-nm-GPU selbst unter Volllast auf einem guten Temperatur-Level. Hier mussten wir maximal 72 °C messen, während unser Referenzmodell zwei Grad wärmer wurde.

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Insgesamt hinterlässt der TwinTwin-Frozr-III-Kühler der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk leider ein sehr zweischneidiges Bild. Zwar liegen die Temperaturen auf einem etwas niedrigeren Niveau, doch wird der Vorsprung teuer erkauft. Vor allem unter Last erzeugen die beiden Axiallüfter ein nervtötendes Betriebsgeräusch - von "silent" ist man weit entfernt. Bei der Leistungsaufnahme gab es allerdings keine Überraschung. Hier lag man aufgrund der etwas höheren Taktraten erwartungsgemäß etwas über der Referenz.


Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserem Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier: siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entspreched vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios, um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurückgezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen, wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine Wahsinnsatmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk soll dank ihrer aufgemöbelten Spannungsversorgung, ihrer hochwertigen Komponenten und ihres leistungsstarken Kühlkörpers für neue Overclocking-Rekorde im Bereich der Mittelklasse sorgen. Trotz der schon ab Werk erhöhten Taktraten konnten wir unser Testmuster noch weiter beschleunigen. Ohne am Spannungsregler zu drehen, konnten wir die magische 1,0-GHz-Schallmauer durchbrechen und den Chip selbst mit 1034 MHz noch fehlerfrei durch unseren ausgewählten Benchmark-Parcours bringen. Die 384 Rechenwerke arbeiteten dabei mit 2068 MHz, während der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher mit 2406 MHz agierte.

Mit höherer Spannung, welche wir auf 1,150 Volt setzten, waren natürlich nochmals höhere Taktraten möglich. Am Ende unserer Tests standen sehr gute 1063/2126/2441 MHz auf dem Zähler. Für eine NVIDIA GeForce GTX 560 Ti tatsächlich kein schlechtes Ergebnis!

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking folgende Auswirkungen:

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Die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk macht das, was sie soll: Overclocker mit hohen Taktraten erfreuen. Während unserer Tests konnten wir die Grafikkarte selbst mit 1063/2126/2441 MHz noch fehlerfrei durch unseren Benchmark-Parcours schicken. Hierfür setzten wir allerdings die Spannung mit 1,150 Volt auf das Maximum (mit eingeschalteter OCP). Ohne an der Spannungsschraube zu drehen, waren immer noch 1034/2068/2406 MHz möglich. Doch auch so läuft die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk mit 950/1900/2100 MHz vergleichsweise schnell und zählt sich damit zu den schnellsten Modellen ihrer Art.

Erkauft wird dies allerdings mit einem lauten Betriebsgeräusch. Zwar blieben die beiden 80-mm-Lüfter des TwinFrozr-III-Kühlers im Leerlauf angenehm leise und waren nicht aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören, doch drehten sie unter Last derart laut auf, dass sie durchaus als nervtötend bezeichnet werden können. Mit einem Schalldruck von satten 55,3 dB(A) erreichte man fast das Niveau einer AMD Radeon HD 6990. Dafür lagen die Temperaturen auf einem guten Niveau und lassen damit sehr wohl noch Handlungsspielraum zur Optimierung der Drehzahlen zu. Hier sollte der Anwender also selbst noch Hand anlegen. Das im zweiten BIOS hinterlegte Silent-Profil sorgte leider ebenfalls nicht wirklich für Besserung - zumindest unter Last.

Beim Lieferumfang zeigt sich MSI bei seinen Premiummodellen, wozu auch die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk zählt, sehr spendabel und liefert seinen 3D-Beschleuniger mit allen nötigen Kabeln und Adaptern aus. Aber auch eine Vollversion von "Lara Croft and the Guardian of Light" ist als Download-Gutschein-Code im Karton zu finden. Ein QuickStart-Guide und die Treiber-CD, welche auch gleich das hauseigene Overclocking-Tool Afterburner mit sich bringt, fehlen natürlich ebenfalls nicht.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk
Straßenpreis ca. 215 Euro
Homepage http://www.msi-computer.de/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
950 MHz
Speichertakt
1050 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1900 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 1063 MHz
Speicher 2441 MHz
3DMark (Herstellertakt) 1686 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1883 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 38,3 dB(A)
Last-Modus 52,4 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 88 Watt
Last-Modus
309 Watt
Temperatur
Idle-Modus 40 °C
Last-Modus
76 °C

Die MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk überzeugt durch ein gewaltiges Overclocking-Potential und einer hohen werksseitigen Übertaktung, die sie zu den schnellsten Modellen ihrer Art macht. Allerdings verwehrt ihr die hohe Lautstärke unter Last unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award. MSI könnte diesem allerdings mittels BIOS-Update Abhilfe schaffen...

Positive Aspekte der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk:

  • Gewaltiges Overclocking-Potential
  • Im 2D-Betrieb sehr leise
  • Umfangreiches Zubehör

Negative Aspekte der MSI GeForce GTX 560 Ti Hawk:

  • Unter Last deutlich zu laut
Weiterführende Links: