Test: EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked

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evga-gtx570-hd-sc-1280mbSeitdem die NVIDIA GeForce GTX 570 im Dezember 2010 offiziell vorgestellt wurde, sind schon wieder etliche Wochen ins Land gezogen. Dennoch erreichen uns immer wieder neue Modelle des kleineren GF110-Ablegers. Während meist noch das alte Layout, welches im Großen und Ganzen dem der NVIDIA GeForce GTX 580 entspricht, zum Einsatz kommt, trudeln nun endlich auch Versionen ein, die ein eigenes Platinenlayout besitzen. Die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked ist eine solche Karte, die oben drauf auch mit einem DisplayPort-Anschluss aufwarten kann, welchen die kalifornische Grafikschmiede bislang außen vor ließ. Wir haben der neuen EVGA-Grafikkarte, die zudem noch mit höheren Taktraten ausgestattet ist, auf diesen Seiten kräftig auf den Zahn gefühlt.

Anfang November beendete NVIDIA das Fermi-Debakel und stellte sein neustes Flaggschiff in Dienst, das endlich die anfangs erwarteten 512 Shadereinheiten bot und zugleich mit einer besseren Energieeffizienz aufwarten konnte. Nur knapp vier Wochen später ließ man den kleineren GF110-Ableger in Form der NVIDIA GeForce GTX 570 folgen. Um ihn möglichst schnell auf den Markt werfen zu können, griff man zu großen Teilen auf das Platinenlayout seiner schnellsten Single-GPU-Grafikkarte zurück. Damit verfügte das zweite Familienmitglied der GeForce-500-Serie über die gleichen Abmessungen und den leistungsstarken, aber mächtigen Dual-Slot-Kühler der ersten Variante. Doch seit der Markteinführung der NVIDIA GeForce GTX 570 sind schon wieder etliche Tage ins Land gezogen. Zeit, die die Boardpartner nutzten, um ihre Ableger auf das neue, kürzere Layout umzubauen. Als eines der ersten Modelle überhaupt erreichte uns dieser Tage nun die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperOverclocked. Sie fällt mit 23 cm deutlich kürzer aus und verfügt über ein Kühlsystem, das stark an das der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti angelehnt ist. Obendrauf gibt es höhere Taktraten und einen zusätzlichen DisplayPort-Anschluss auf der Slotblende, welchen NVIDIA bislang außen vor ließ. Wie sich die neue Revision in unserem Test geschlagen hat, erfährt man auf diesen Seiten. Wir haben unseren jüngsten Zuwachs durch unseren altbewährten Benchmark-Parcours gejagt. 

Trotz kleinerer Abmessungen setzt auch die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked natürlich noch immer auf NVIDIAs GF110-Chip. Dieser läuft, wie alle anderen, aktuellen Grafikchips des Herstellers auch, in 40-nm-Fertigungsverfahren bei TSMC vom Band. Dabei beherbergt er knapp 3,0 Milliarden Transistoren, muss aber im Vergleich zur NVIDIA GeForce GTX 580 auf einen Streaming-Multiprozessor verzichten. Damit stehen nicht mehr die vollen 512 Shadereinheiten zur Verfügung, sondern nur noch 480 Rechenwerke. Jeder der 15 SMs setzt sich aus 32 Shader-Prozessoren und einer Quad-TMU zusammen. Damit stehen der inzwischen drittschnellsten NVIDIA-Grafikkarte 60 Textureinheiten zur Verfügung. Die NVIDIA GeForce GTX 580 brachte es hier noch auf 64 Einheiten. Da auch einer der sechs 64-Bit-Controller dem Rotstift zum Opfer fallen musste, sank auch die Anzahl der Rasterendstufen von ehemals 48 auf nun 40 ROPs. Die übrigen Speichercontroller steuern jeweils zwei 128-MB-Chips an, womit insgesamt 1280 MB GDDR5-Videospeicher, welcher über 320 Datenleitungen kommunizieren darf, bereitsteht. Im Vergleich zum Single-GPU-Flaggschiff wurden auch die Taktraten etwas nach unten korrigiert. EVGA drehte bei seiner SuperClock-Edition allerdings ein klein wenig an der Taktschraube und lässt seine GeForce GTX 570 HD SuperClocked nicht mit 732/1646/1900 MHz arbeiten, sondern mit 797/1594/1950 MHz. Dazu gibt es den eben erwähnten Dual-Slot-Kühler, auf dessen Eckdaten wir später noch genauer eingehen werden.


Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked
Straßenpreis ca. 275 Euro
Homepage http://www.evga.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
797 MHz
Speichertyp
1950 GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
320 Bit
Speicherbandbreite
156,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1594 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
31,9 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Aufgrund der etwas höheren Taktraten fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate ein klein wenig höher aus, als bei unserem direkten Vergleichsmodell. Diese liegen jetzt bei 156,0 GB/Sek. bzw. bei 31,9 Gigapixel pro Sekunde.

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Leistungsmäßig sollte die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked aufgrund ihrer werksseitigen Übertaktung etwas mehr bieten, als wir es bislang von einer NVIDIA GeForce GTX 570 gewohnt waren. Ob allerdings auch das Kühlsystem der neuen Revision zu gefallen weiß, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Ein großes Dankeschön gebührt dabei auch unserem User martma, der uns für die Fotos seine Zeit und sein Labor zur Verfügung stellte.


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Wäre der Aufkleber der EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked nicht da, könnte man meinen, eine NVIDIA GeForce GTX 560 Ti würde vor einem liegen. Trotzdem werkelt unter der Haube ein schneller GF110-Chip, der obendrauf auch noch leicht beschleunigt wurde.

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Die Rückseite unseres heutigen Testkandidaten macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Gut zu sehen sind die Lötstellen, an denen die insgesamt zehn GDDR5-Speicherchips sowie die Stromanschlüsse platziert wurden. Insgesamt misst die Platine knapp 23 cm und fällt damit knapp 3,5 cm kürzer aus, als das alte A02-Layout.

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Beim Kühlsystem setzt man nun auf einen Dual-Slot-Kühler, der stark an den einer NVIDIA GeForce GTX 560 Ti erinnert - auch im Inneren. Hier werkeln insgesamt drei Kupfer-Heatpipes mit einem Durchmesser von maximal 6 mm und zahlreiche Aluminiumfinnen. Auch die hitzigen Spannungswandler wurden mit einem eigenen Passiv-Kühlkörper bestückt. Der mittig angebrachte Axiallüfter besitzt einen Durchmesser von 75 mm.

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Im Vergleich zur NVIDIA GeForce GTX 580 fällt der Stromhunger der NVIDIA GeForce GTX 570 nicht ganz so hoch aus, weshalb man sich hier auf zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker beschränken konnte. Damit könnte der 3D-Beschleuniger theoretisch bis zu 225 Watt aufnehmen. NVIDIA beziffert die theoretisch maximale Leistungsaufnahme aber auf 219 Watt, womit man nur knapp unter dem maximal Möglichen liegt. Viel Luft nach oben bleibt da nicht. Schade nur, dass die Anschlüsse an der Rückseite angebracht wurden. Der Vorteil des kürzeren Platinenlayouts ist somit dahin.


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Eine weitere Besonderheit der EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked ist auf dem Slotblech zu finden. Hier steht jetzt auch ein DisplayPort-Anschluss zur Verfügung, welchen NVIDIA bislang immer nur außen vor ließ. Hierfür musste einer der beiden Dual-Link-DVI-Ausgänge eine Etage nach oben wandern, um so Platz für den zusätzlichen Anschluss zu machen. Ansonsten ist natürlich auch noch ein HDMI-Port vertreten.

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Wie nahezu jedes aktuelle Grafikkarten-Modell unterstützt auch die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked Multi-GPU und erlaubt damit den Betrieb mehrerer, gleichwertiger Grafikkarten im SLI-Modus. Ein entsprechendes Mainboard sollte dabei natürlich schon im System stecken.

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Beim Lieferumfang beschränkt sich EVGA nicht auf das Wesentliche, wenngleich man mit einem Poster nicht jeden Käufer überzeugen dürfte. Neben den üblichen Adaptern für die Stromversorgung und dem DVI/VGA-Adapter liegen auch ein Handbuch, eine Treiber-CD, ein QuickStart-Guide und ein kleiner Aufkleber für das Computer-Gehäuse mit im Karton. Einzig eine SLI-Brücke und einen schicken PC-Titel, um die Leistung der Grafikkarte gleich austesten zu können, hätten wir uns noch gewünscht.

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Wir sind gespannt, wie sich die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked in Sachen Kühlleistung und Lautstärke schlägt. Aber auch die Benchmarks sollten nicht außer Acht gelassen werden, schließlich bietet der Testkandidat hier leicht höhere Frequenzen. Schauen wir nun, was der 3D-Beschleuniger tatsächlich zu leisten im Stande ist.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

Im Vergleich zur ersten Revision wurde der Kühler der EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked etwas abgespeckt und auf kleinere Abmessungen getrimmt. Obwohl unser heutiger Testkandidat noch mit höheren Taktraten ausgestattet ist und damit auch höhere Anforderungen an den Dual-Slot-Kühler stellt, fällt unser Fazit zur Lautstärke eigentlich recht positiv aus. Vor allem im Leerlauf kann sich das Ergebnis von gerade einmal 38,3 dB(A) sehen lassen. Doch auch unter Volllast arbeitet der 75-mm-Axiallüfter recht laufruhig und erzeugt einen Schallpegel von maximal 42,2 dB(A). Unser Pressesample auf A02-Basis war da etwas lauter.

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Die höheren Taktraten zollen natürlich bei der Leistungsaufnahme ihren Tribut. Konnten wir im Leerlauf mit 91 Watt nur einen unwesentlich höheren Stromverbrauch messen, fiel der Unterschied zur Referenz unter Last schon etwas deutlicher aus. Hier mussten wir für das Gesamtsystem 358 Watt messen, während sich die Referenz mit 333 Watt begnügte. Eine Differenz von 25 Watt.

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Obwohl die Lautstärke geringer ausfällt, als bei der alten Revision tut sich das Kühlsystem etwas schwer, die hitzige GF110-GPU auf einem angenehmen Temperatur-Level zu halten. Unter Last zeigte unser Thermometer bis zu 85 °C an. Die Referenz war allerdings mit maximal 83 °C auch nicht viel besser. Im Leerlauf bescheinigten wir dem Grafikchip hingegen gute 40 °C.

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Insgesamt kann sich das neue Kühlsystem von der Referenz absetzen und das obwohl es deutlich kleiner ausfällt. Zwar liegen die Temperaturen auf einem höheren Level, doch dafür bleibt der Axiallüfter unter Last etwas laufruhiger. Vor allem aber im Leerlauf ist die Grafikkarte kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Beim Stromverbrauch verbrät die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked aufgrund der höheren Frequenzen wie zu erwarten ein klein wenig mehr.


Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserem Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entspreched vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Dazu zählt beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Obwohl die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked nicht gerade zu den kühlsten Modellen ihrer Art gehört und schon ab Werk mit höheren Taktraten ausgestattet ist, haben wir weiter an der Taktschraube gedreht. Weit konnten wir allerdings nicht mehr gehen und Chip, Shadereinheiten und Speicher auf gerade einmal 815/1630/2177 MHz erhöhen. Nur der 1280 MB große GDDR5-Videospeicher zeigte sich etwas taktfreudiger. Unser Testmuster arbeitete damit also fast schon an seinem Limit.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked hat sich in unserem Test wacker geschlagen. Während die etwas höheren Taktraten von 797/1594/1950 MHz für leicht höhere Frameraten in jedem Testabschnitt sorgten, aber auch die Leistungsaufnahme unter Last etwas nach oben trieben, blieb der verbaute Lüfter unter Volllast angenehm laufruhig. Auch wenn dieser im Vergleich zur ersten Revision der NVIDIA GeForce GTX 570 deutlich gekürzt und hier und da abgespeckt wurde, leistet er ganze Dienste - im Leerlauf mit 38,3 dB(A) ist er kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören und auch im Spiele-Betrieb ist er mit 42,2 dB(A) etwas leiser als die Referenz. Einzig während unserer Overclocking-Tests war er mit 44,3 dB(A) etwas zu laut.

Apropos Overclocking: Hier machte sich bemerkbar, dass unser Testkandidat fast schon am Maximum arbeitete, denn mit 815/1630/2177 MHz war nicht mehr allzu viel aus den 480 Shadereinheiten der GF110-GPU und dem 1280 MB großen GDDR5-Videospeicher herauszuholen. Die abgespeckten Maße des Dual-Slot-Kühlers, welcher sowohl äußerlich, als auch innerlich stark an das System einer NVIDIA GeForce GTX 560 Ti erinnert, machen sich allerdings bei den Temperaturen bemerkbar. Hier lag unser Testmuster auf einem etwas höheren Temperatur-Niveau.

Beim Lieferumfang zeigte sich EVGA etwas spendabler, als so manch anderer Hersteller und legte neben dem Handbuch, der Treiber-CD, dem QuickStart-Guide und den üblichen Adaptern und Kabeln auch ein Poster und einen Aufkleber für das PC-Gehäuse bei. Das Poster dürfte aber mit Sicherheit nicht jeden überzeugen. Besser hätten uns da eine SLI-Brücke und ein schicker DirectX-11-Titel, wie er einigen AMD-Grafikkarten beiliegt, gefallen. Ob der  DisplayPort-Anschluss, welchen EVGA auf seiner GeForce GTX 570 HD SuperClocked verbaute, tatsächlich seinen Einsatz finden wird, wagen wir einmal in Frage zu stellen, da er keinen weiteren Vorteil mit sich bringt. Schließlich lassen sich ohne SLI und 3DVision weiterhin nur zwei Monitore gleichzeitig mit der Grafikkarte betreiben.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked
Straßenpreis ca. 275 Euro
Homepage http://www.evga.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
797 MHz
Speichertakt
1950 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
321 Bit
Speicherbandbreite
156,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1594 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
31,9 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 815 MHz
Speicher 2177 MHz
3DMark (Herstellertakt) 2086 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1962 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 38,3 dB(A)
Last-Modus 42,2 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 91 Watt
Last-Modus
358 Watt
Temperatur
Idle-Modus 40 °C
Last-Modus
85 °C

Die EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked hinterlässt zwar einen durchaus vernünftigen Eindruck, doch fehlte uns für einen Award der nötige Wow-Effekt - unter Last etwas leiser, aber wärmer als die Referenz, im Overclocking-Test nicht überzeugend.

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked:

  • Leiser als unsere Referenz
  • Größere Anschlussvielfalt

Negative Aspekte der  EVGA GeForce GTX 570 HD SuperClocked :

  • Etwas wärmer und stromhungriger
  • Schlechtes Overclocking-Potential
Weiterführende Links: