Test: Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition

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sapphire-hd-6950-dirt3Passend zum Start des neuen DirectX-11-Rennspiels DiRt 3 schickte AMD-Boardpartner Sapphire eine Sonderausgabe seiner Radeon HD 6950 ins Rennen. Diese hält sich im Großen und Ganzen zwar strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede, kann dafür aber mit einem aufgemöbelten Kühlsystem aufwarten. Dieses besitzt zwei riesige Axiallüfter, dicke Heatpipes und zahlreiche Aluminiumfinnen. Ob die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition damit an der Konkurrenz vorbeiziehen kann? Wir haben den Test gemacht und Sapphires neustes Geschoss durch unseren gewohnten Benchmark-Parcours gejagt.

Der Vorgänger von DiRt 3 galt lange Zeit als das DirectX-11-Vorzeigespiel schlechthin und lag den ersten AMD-Grafikkarten, die die neue API beherrschten, als kostenloser Download-Gutschein bei. Mit einer neuen Grafikkarten-Generation und einer neuen Version des beliebten Rennspiels, wird die Tradition nun fortgeführt. So liegt einigen 3D-Beschleunigern der Radeon-HD-6000-Familie wieder einmal mehr ein kostenloser Gutschein-Code für die Spieleplattform Steam bei. Nach einer kurzen Registrierung und gegebenenfalls einer Account-Erstellung bei Steam lassen sich die knapp 11 GB aus dem Internet herunterladen. Doch Sapphire war das scheinbar nicht genug und widmete dem neuen Grafikkracher eine Sonderausgabe seiner Radeon HD 6950. Die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition bekam dabei eine runderneuerte Kühlerhaube aufgeschnallt, die mit dicken Heatpipes, zahlreichen Aluminiumfinnen und zwei großen Axiallüftern aufwarten kann. Damit soll der Anwender seinen neuen Boliden kräftig tunen können, denn ab Werk gibt es unter der Haube leider keine einzige Veränderung und so muss die Sonderausgabe mit Standardtaktraten vorlieb nehmen. Ob die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition damit trotzdem an der Konkurrenz vorbeiziehen kann, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

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Die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition basiert auf AMDs Cayman-GPU, die im fortschrittlichen 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band läuft und rund 2,6 Milliarden Transistoren beherbergt. Im Vergleich zu den kleineren Grafikkarten der Radeon-HD-6000-Generation hat sich aber einiges in der Architektur des Chips getan. Setzte man bislang noch auf ein 5D-Design, entschied sich AMD für seine Cayman-GPUs für ein effizienteres 4D-VLIW-System. In seiner Vollausstattung setzt die neue GPU auf insgesamt 24 SIMD-Einheiten. Die AMD Radeon HD 6950 ist allerdings das kleinere Modell und muss mit 22 Shaderclustern auskommen. Da jede SIMD-Einheit jeweils 16 4D-Shader und einen Texturcluster, bestehend aus vier Textureinheiten, beherbergt, bringt es unser heutiger Testkandidat auf insgesamt 1408 Streamprozessoren bzw. 88 TMUs. Bei der Speicherausstattung ergeben sich keinerlei Unterschiede zwischen den beiden Modellen. So besitzt das Speicherinterface beider Pixelbeschleuniger völlig unabhängige ROP-Partitionen, von denen es acht an der Zahl gibt. Jede ROP-Partition bringt es auf vier Rasterendstufen, weswegen insgesamt 32 ROPs zur Verfügung stehen. Außerdem sind vier 64-Bit-Controller vorhanden, sodass der insgesamt 2048 MB große GDDR5-Videospeicher über 256 Datenleitungen kommunizieren darf. Die Taktraten hat AMD auf mindestens 800/1250 MHz festgelegt. Die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition geht hier keine anderen Wege. Der Dual-Slot-Kühler wurde jedoch gegen ein eigenes Modell ausgetauscht.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition
Straßenpreis ca. 210 Euro
Homepage http://www.sapphiretech.com/
Technische Daten
GPU
Cayman Pro
Fertigung 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
GPU-Takt
800 MHz
Speichertakt
1250 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
160,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
352 (4D)
Shadertakt
800 MHz
Texture Units
88
ROPs
32
Pixelfüllrate
25,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire

Vergleicht man die Leistungsdaten der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition mit denen unseres Pressesamples, ergeben sich keinerlei Unterschiede. Die Speicherbandbreite liegt mit 160,0 GB/Sek. auf gewohntem Niveau und auch die Pixelfüllrate liegt bei weiterhin bei 25,6 Gigapixel pro Sekunde.

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Auf den nachfolgenden Seiten fühlen wir der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition kräftig auf den Zahn und jagen unser Testmuster durch unseren altbewährten Benchmark-Parcours.


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Rein äußerlich betrachtet erinnert die DiRt-3-Edition von Sapphire nicht an unser Pressesample- tief im Inneren blieb jedoch alles beim Alten: 1408 Streamprozessoren, 2048 MB GDDR5-Videospeicher und Taktraten von 800/1250 MHz.

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Sieht man von der für Sapphire typisch blauen PCB-Farbe einmal ab, so sind auch auf der Rückseite keine großartigen Änderungen zu verzeichnen. Die Platine misst knapp 23 cm, während der verbaute Kühlkörper sich noch einmal rund 3 cm mehr genehmigt.

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Den langweiligen Referenzkühler tauschte Sapphire bei seiner DiRt-3-Edition einfach gegen einen eigenen aus. Dieser besitzt zahlreiche Aluminiumfinnen und fünf bis zu 8 mm dicke Heatpipes, die die Abwärme der Grafikkarte optimal abführen sollen. Unterstützt wird das Kühlkonstrukt von zwei 75-mm-Axiallüftern. Wie sich die Eigenlösung in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz geschlagen hat, erfährt man nur wenige Seiten weiter.

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Die maximale Leistungsaufnahme seiner Radeon HD 6950 beziffert AMD auf knapp 200 Watt. Da ist es nicht verwunderlich, dass man lieber auf Nummer sicher geht und die Grafikkarte mit zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckern ausstattet. Zusammen mit dem PCIe-Interface liefern die beiden Anschlüsse theoretisch bis zu 225 Watt.


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Konnte unser Pressesample noch mit zwei mini-DP-Anschlüssen glänzen, mussten diese auf der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition gegen einen normalen DisplayPort-Anschluss weichen. Geblieben sind aber die beiden DVI-Ausgänge und der HDMI-Port.

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Dank eines CrossFire-Connectors unterstützt auch unser heutiges Testmuster Multi-GPU. Im Vergleich zur Referenz ist aber nur noch ein solcher Stecker vorhanden, weswegen sich nur noch zwei gleichwertige Karten miteinander kombinieren lassen - ein entsprechendes Mainboard natürlich vorausgesetzt.

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Wie man es von einer DiRt-3-Edition erwarten könnte, liegt auch unserem Testmuster ein Download-Gutschein-Code für die Vollversion des beliebten DirectX-11-Rennspiels bei. Dazu gibt es eine CrossFire-Brücke, die nötigen Adapter für die Stromversorgung und ein HDMI-Kabel. Natürlich dürfen auch ein Handbuch samt Treiber-CD und ein DVI/VGA-Adapter sowie die Sapphire-Select-Club-Karte nicht fehlen.

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Aufgrund der reinen Leistungsdaten sollte sich die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition auf etwa demselben Level einpendeln, wie man es von einer gewöhnlichen AMD Radeon HD 6950 gewohnt sein mag. Ob das Kühlsystem aber Größe beweisen und sich damit von der Konkurrenz absetzen kann, versuchen wir nun zu klären.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

Auch wenn man die Motorengeräusche der Rally-Fahrzeuge von DiRt 3 sicherlich gerne hören mag, gilt dies nicht für die DiRt-3-Edition der Sapphire Radeon HD 6950. Hier sind geringe Drehzahlen besser - sowohl im Leerlauf, als auch unter Last. In der Praxis ist es Sapphire mit seinem Dual-Fan-System gelungen, sich zumindest auf das Niveau der Referenz zu setzen. Mit 40,2 dB(A) im Windows-Betrieb bzw. 44,5 dB(A) im 3D-Betrieb lag man nur knapp vor dem Radiallüfter des Referenzlayouts.

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Obwohl sich die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition ansonsten strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede hält, liegt die Leistungsaufnahme etwas über dem sonst gewohnten Level. Während sich der Unterschied mit zwei Watt im Leerlauf noch im Rahmen der Messtoleranz bewegte, fiel er unter Last doch schon deutlicher ins Gewicht. Hier standen sich 252 und 263 Watt gegenüber. Eine Differenz von immerhin elf Watt.

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Bei den Temperaturen zeigt das Sapphire-eigene Kühlsystem Stärke und hielt die Grafikkarte mit maximal 64 °C auf einem sehr angenehmen Level. Der Referenzkühler hielt seine GPU gerade einmal auf 72 °C.

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Insgesamt kann die Performance des Sapphire-eigenen Kühlsystems überzeugen. Sowohl bei der Lautstärke, als auch bei der Effizienz. In beiden Fällen lag man auf oder sogar vor dem Niveau des Referenzmodells. Einzig die Leistungsaufnahme fiel trotz Standard-Taktraten geringfügig höher aus.


Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserem Download-Area möglich.

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Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entspreched vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

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Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

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Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

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2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt. 

Im Vergleich macht der verbaute Dual-Slot-Kühler der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition keinen schlechten Eindruck und sollte auch noch einige Reserven nach oben besitzen. Auch wenn die Temperaturen und Drehzahlen der beiden Lüfter während unserer Overclocking-Tests nur geringfügig nach oben schnellten, besaß unser Testmuster nicht das beste Overclocking-Potential. Aus den ehemals 800/1250 MHz konnten wir die Grafikkarte mit 904/1333 MHz noch fehlerfrei betreiben. Mehr ging allerdings nicht mehr. Leider nur Durchschnitt.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Speziell für das DirectX-11-Rennspiel DiRt 3 schickte AMD-Boardpartner Sapphire eine Sonderedition seiner Radeon HD 6950 ins Rennen um die Käufergunst. In unserem Test konnte sich die Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition in Sachen Performance aber nicht von der Konkurrenz absetzen, was daran lag, dass sich die Grafikkarte mit Standard-Taktraten zufrieden geben muss und nicht mit höheren Taktraten ausgestattet ist. Wer meint, selbst Hand anlegen zu müssen und den eigentlich schon flotten 3D-Beschleuniger an seine Leistungsgrenze zu treiben, der könnte ebenfalls enttäuscht werden. Unser Testmuster ließ sich nur durchschnittlich übertakten. Gerade einmal 904/1333 MHz waren möglich. Doch bekanntlich ist jedes Modell sein eigenes Unikat: Mal geht mehr, mal eben weniger.

Gefallen konnte aber das Sapphire-eigene Kühlsystem, wenngleich man in vielen Disziplinen lediglich auf dem Level der Referenz lag. Im Leerlauf war unser Testmuster mit einem Schalldruck von 40,1 dB(A) kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören und erzeugte keine nervenden Nebengeräusche, wie Spulenpfeifen oder Lagerkratzen. Unter Last setzte sich das Modell mit 44,5 dB(A) nur geringfügig vor die Konkurrenz und war durchaus wahrzunehmen, aber noch lange nicht nervend. Bei den Temperaturen schrieb man fast Bestwerte und konnte die Cayman-GPU auf angenehmen 64 °C halten.

Wie nicht anders zu erwarten, lag unserem Testexemplar ein Download-Gutschein für das gleichnamige DirectX-11-Rennspiel bei. Doch auch sonst zeigte man sich hier nicht gerade zurückhaltend und lieferte neben der Grafikkarte selbst, auch alle nötigen Adapter für die Stromversorgung, einen Adapter von DVI auf VGA, ein HDMI-Kabel, eine Treiber-CD, ein Handbuch und einen QuickStart-Guide sowie eine Sapphire-Select-Club-Karte mit.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition
traßenpreis ca. 210 Euro
Homepage http://www.sapphiretech.com/
Technische Daten
GPU
Caymant Pro
Fertigung 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
GPU-Takt
800 MHz
Speichertakt
1250 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
160,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
352 (4D)
Shadertakt
800 MHz
Texture Units
88
ROPs
32
Pixelfüllrate
25,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 904 MHz
Speicher 1333 MHz
3DMark (Herstellertakt) 1535 Punkte
3DMark (Übertaktett) 1710 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 40,2 dB(A)
Last-Modus 44,5 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 91 Watt
Last-Modus
263 Watt
Temperatur
Idle-Modus 39 °C
Last-Modus
64 °C

Insgesamt ein Modell, das sich kaum von der Referenz absetzen kann, aber ähnlich gute Ergebnisse liefert. Da es gleichwertige Modelle mit etwas besserer Leistung zum günstigeren Preis gibt, würden wir diese auch bevorziehen.

Positive Aspekte der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition:

  • Im Leerlauf angenehm leise
  • Umfangreiches Zubehör

Negative Aspekte der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition :

  • Schlechtes Overclocking-Potential
  • Etwas zu teuer
Weiterführende Links: