GeForce 6600-Roundup Nr. 2

Veröffentlicht am: von

Weitere drei GeForce 6600-Karten stehen heute bei uns auf dem Prüfstand. Neben der Gigabyte GeForce 6600 NX66128D und der Gigabyte GeForce 6600GT NX66T128D präsentieren wir weiterhin auch die MSI NX6600GT-TD128E. Es sind also wieder zwei GeForce 6600GT und eine GeForce 6600 im Test, wie bereits bei unserem ersten GeForce 6600-Roundup vor ein paar Wochen. Die Karten besitzen dabei wieder alle die PCI-Express-Schnittstelle. Insgesamt zeigt sich langsam ein Trend zur neuen Grafikschnittstelle, da mittlerweile nicht nur für den Pentium 4 Chipsätze auf dem Markt erhältlich sind, sondern auch für den AMD Athlon 64 einige Mainboards verfügbar sind, die mit der neuen, schnellen Verbindung ausgestattet sind.

Insgesamt scheint die Vielfalt an PCI-Express-Karten deutlich zuzunehmen - auch deren Verfügbarkeit bessert sich langsam. Preislich am attraktivsten sind dabei sicherlich für die Gamer die Karten unter 200 Euro, die trotzdem eine sehr gute Spieleperformance bringen. Hierzu gehört auf jeden Fall die GeForce 6600-Serie. Die direkte Konkurrenz von NVIDIA hatten wir jedoch ebenso schon im Test. Zum einen war dies die X800XT von Sapphire, als auch unser Test der ATI Radeon X850XT Platinum Edition vor einiger Zeit und der Test der Sapphire X800XL mit R430-Chip in der letzten Woche. Auch die kleineren Karten haben wir natürlich wieder im Vergleich, die ersten Reviews zur GeForce 6600-Serie sind hier zu nennen, weiterhin Tests der nun nicht mehr ausgelieferten Radeon X700XT sowie der GeForce 6200-Artikel. Zudem hatten wir auch schon die erste 6800GT-Karte für PCI-Express im Test, die Leadtek WinFast PX6800GT THD. Eine weitere Besonderheit war die Gigabyte 3D1 als erste SLI-Karte mit 6600GT-Chips und natürlich unser erstes GeForce 6600-Roundup.

Die Gigabyte NX66T128D (man achte auf das "T" im Namen) und die MSI NX6600GT-TD128E sind dabei die beiden schnelleren GT-Karten in unserem Roundup - beide mit dem 500 Mhz schnell getakteten NV43. Hinzu kommt ein 128bit-Speicherinterface, beide Karten besitzen 128 MB, welcher auf ebenso 500 Mhz getaktet wurde. Als Speicherart setzen beide Hersteller GDDR3 ein. Etwas langsamer ist die Gigabyte NX66128D (man achte auf das fehlende "T"), die nur mit der GeForce 6600-GPU ausgestattet ist und somit nur 300 Mhz schnell getaktet ist. Hier ist aber weiterhin ein 128bit-Interface und 128 MB RAM aufzufinden, allerdings DDR-I und ebenso langsamer getaktet. Die Besonderheiten der Karten werden wir versuchen auf den kommenden Seiten zu erfassen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie in jedem Roundup werden wir auch in diesem Test den Karten jeweils eine ausführliche Einzelseite widmen und anschließend auf die Testergebnisse eingehen. Dabei werfen wir nicht nur einen Blick auf die Performance, sondern auch auf die Lautstärkeentwicklung und den Stromverbrauch der Karten.

Einen kurzen Blick werfen wir natürlich auch auf das komplette NVIDIA-Lineup für PCI-Express:

In dieser Tabelle ist auch schon der große Unterschied zwischen den 6600GT und 6600-Karten zu sehen. Die 6600-Karten besitzen nur einen GPU-Takt von 300 Mhz, die 6600GT-Karten einen Takt von 500 Mhz. Da der Kern in sonstiger Hinsicht absolut identisch ist, bieten sich für die 6600-Karten natürlich gute Overclocking-Möglichkeiten, die wir anhand der Karten nachvollziehen wollen. Weiterhin setzt man allerdings auch einen anderen Speichertyp ein, auf den kleineren Karten kommt nur DDR1 zum Einsatz. Auch hier senkt man die Taktrate, allerdings ist es dem Hersteller freigestellt, welche Taktraten er verwendet.

Sämtliche andere Features der GeForce 6800-Serie sind natürlich auch weiterhin vorhanden - aus diesem Grund sparen wir uns eine erneute Erklärung von Shader Model 3.0, Features wie Intellisample 3.0 und anderen und verweisen auf unseren Launch-Artikel zur GeForce 6800-Serie. Interessant ist hingegen, dass bei der 6600er-Serie die Hardwarebeschleunigung der Videofeatures reibungslos und vollständig funktionieren soll. Insofern besitzt Sie sogar einen kleinen Vorteil gegenüber der 6800-Serie.

Beginnen wir nun also mit unserem Roundup - die erste Karte im Test ist die MSI GeForce 6600GT, die NX6600GT-TD128E:


MSI hat sowohl ATI- wie auch NVIDIA-Karten im Sortiment - allerdings sehen sich diese sehr ähnlich. Sowohl der Lieferumfang ist ähnlich grandios, zudem sind alle Karten im typischen roten Farbton gehalten. Auch die Kühlkörper ähneln sich alle, sofern man nicht die Top-Karten berücksichtigt, da hier leistungsfähigere Modelle eingesetzt werden und teilweise auf das Referenzdesign zurückgegriffen wird. Zumindest die Karten der X600- und NVIDIA GeForce 6600-Serie besitzen diese typischen goldfarbenen Kühlkörper.

In den anderen Bereichen hält man sich aber größtenteils an das Referenzdesign:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

NVIDIA bietet für die Karten die Möglichkeit, zwei DVI-Anschlüsse oder einen VGA-Out und einen DVI zu verwenden. MSI verwendet die zweite Option und legt zusätzlich noch einen Adapter mit ins Paket, um auch zwei analoge Ports nutzen zu können. Ganz links sieht man den klassischen TV-Out.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Einen externen Stromanschluß braucht die Karte nicht - NVIDIA gibt nur für die großen 6800er-Karten einen 6-pin-Adapter vor, für die 6600er-Serie wird dieser nicht benötigt, da der Stromverbrauch lange nicht so hoch ist. Die notwendigen Watt können auch über den PCI-Express-Bus gezogen werden.

MSI setzt auf der Karte 128 MB GDDR3 ein - verwendet wird der typische Samsung-Speicher mit 2.0ns-Zugriffszeit. Der Speicher ist mit 500 Mhz getaktet und ist mit einem 128bit-Interface angebunden. Verwendet werden vier Module, also 4x 32 MB. Auf der Rückseite befinden sich keine Chips. Da die Speicherchips somit ungefähr innerhalb der Spezifikation laufen, sind gegenüber einigen GeForce 6600GT-Karten mit 1.6ns Zugriffszeit keine besonderen Overclocking-Resultate beim Speicher zu erwarten.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Unten sieht man den Traum der High-End-Freaks - über diesen Port kann die SLI-Fähigkeit der Karte mit einer zweiten GeForce 6600GT genutzt werden :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wirft man einen Blick auf den NV43-Kern und vergleicht man diesen mit dem NV45-Kern, der auch mit dem PCI-Express-Interface daher kommt, so sieht man, dass NVIDIA hier auf der GPU-Fläche nicht zwei Dies verwendet. Beim NV45 ist dies anders, dort findet man zwei Chips. Der obere ist der klassische NV40-Kern - wie man ihn auch aus dem AGP-Bereich kennt. Im unteren Bereich erkennt man einen kleinen Chip, dies ist die HSI-Bridge, die NVIDIA zum Wandeln der AGP-Signale auf den PCI-Express-Bus verwendet.

Beim NV43 geht man jedoch nicht diesen Weg - es handelt sich um einen richtigen PCI-Express-Chip. Allerdings gibt es ja auch AGP-Varianten der 6600GT - dann ist ein HSI-Chip auf dem PCB zu finden, aber nicht auf dem Die selber.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite finden wir diesmal auch nicht den Philips-Dekoder :

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Bei einer Retail-Karte werfen wir natürlich auch einen Blick auf den Lieferumfang der Karte:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit in der Verpackung sind neben der Karte:

MSI legt hier wirklich alles bei - wahrscheinlich auch ein Grund dafür, warum das Paket ein paar Euro mehr kostet als bei einem Mitbewerber. Dafür bekommt man teilweise wirklich interessante Software (WinDVD 5.1, Virtuall Drive und RestoreIT) und auch bei der Treiber-CD legt MSI gründlich einen drauf - andere Hersteller begnügen sich hier einfach mit einem NVIDIA ForceWare-Treiber. Da auch bei den Kabeln alles dabei ist, was man benötigen könnte, kann hier der Daumen nur deutlich nach oben zeigen.

Auf der nächsten Seite ist die Gigabyte NX66T128D an der Reihe.


Gigabyte schickte uns gleich beide 6600-Modelle - allerdings hat man noch ein drittes "Extrem-Modell" im Sortiment, nämlich die Gigabyte 3D1, die wir kürzlich im Test hatten. Diese Karte setzt auf zwei GeForce 6600GT-GPUs und schaltet sie auf einer Karte im SLI-Modus zusammen. Eine wirklich sehr interessante Lösung - hier werfen wir jedoch einen Blick auf die Single-Modelle.

Beide Modelle - sowohl die 6600 wie auch die 6600GT - sehen einander sehr ähnlich, sowohl bei der Verpackung wie auch beim Kartendesign. Es werden beispielsweise fast identische Kühlkörper für die kleine und die GT-Variante verwendet. Technisch besitzt die Gigabyte NX66T128D dieselben Eckdaten wie die MSI-Karte. Unterschiede gibt es natürlich beim Aussehen, so verwendet Gigabyte das typisches blaue Layout und einen anders aussehenden Kühlkörper:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

NVIDIA bietet für die Karten die Möglichkeit, zwei DVI-Anschlüsse oder einen VGA-Out und einen DVI zu verwenden. Wie MSI verwendet auch Gigabyte die zweite Option und legt zusätzlich noch einen Adapter mit ins Paket, um auch zwei analoge Ports nutzen zu können. Ganz links sieht man den klassischen TV-Out.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Einen externen Stromanschluß braucht die Karte nicht - NVIDIA gibt nur für die großen 6800er-Karten einen 6-pin-Adapter vor, für die 6600er-Serie wird dieser nicht benötigt, da der Stromverbrauch lange nicht so hoch ist. Die notwendigen Watt können auch über den PCI-Express-Bus gezogen werden.

Auch auf dieser Karte finden wir 128 MB GDDR3 und da Gigabyte keine passive Kühlung für die GDDR3-Speichermodule einsetzt, fällt auch ein Blick auf den Hersteller und die tatsächliche Geschwindigkeit nicht schwer. Es handelt sich um die typischen 2.0ns-Module von Samsung. Sie laufen mit 500 Mhz, was auch exakt ihrer Spezifikation entspricht. Der Speicher ist mit einem 128bit-Interface angebunden. Verwendet werden vier Module, also 4x 32 MB. Auf der Rückseite befinden sich keine Chips.

Auch sieht man auf dem unteren Bild, das wir eine Karte der Revision 1.0 testen. Im Vergleich zu Mainboards sollten sich bei Grafikkarten allerdings keine größeren Design-Änderungen mehr ergeben.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Kühlkörper ist ähnlich groß wie der MSI-Kühler, aber etwas kleiner dimensioniert als der ASUS-Kühlkörper aus unserem letzten 6600GT-Roundup - was nicht bedeutet, dass das Modell von ASUS besser ist. Es kommt jedoch sicherlich darauf an, wie effizient die Wärme von der GPU abgeführt wird und bei einem kleinen Kühlkörper besteht die Gefahr, dass der Lüfter schneller drehen muss - dann wird er zur nervigen Geräuschkulisse. Die Nicht-Kühlung der GDDR3-Chips ist hingegen kein Beinbruch, da die Module ihre Wärme sowieso nach unten an das PCB abgeben. Eine passive Kühlung hilft hier also nur bedingt.

Und auch auf dieser Karte findet sich natürlich wieder ein SLI-Port zur Kopplung von zwei Grafikkarten:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie die MSI-Karte besitzt auch die Gigabyte-Karte den 6600GT mit 500 Mhz Taktfrequenz.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite finden wir auch dieses Mal keine Chips.

Bei einer Retail-Karte werfen wir natürlich auch einen Blick auf den Lieferumfang der Karte:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit in der Verpackung sind neben der Karte:

Auch hier läßt man den Käufer nicht mit einem NVIDIA ForceWare-Treiber alleine, aber trotzdem ist der Lieferumfang hier dünner als bei MSI. Ein S-Video-Kabel hätten wir noch gut gefunden, ansonsten ist aber alles in Ordnung. Auch Gigabyte legt der Karte spezielle Tools - beispielsweise zum Übertakten - bei. Allerdings ist man mit Coolbits oder ähnlichen Tools meistens besser bedient. Die Spiele sind sicherlich nicht schlecht.

Auf der nächsten Seite ist die Gigabyte NX66128D an der Reihe.


Wer nicht das Top-Modell kaufen möchte, kann vielleicht ein paar Euro sparen - zudem auf der GeForce 6600 derselbe GPU zum Einsatz kommt wie auf der schnellen 6600 GT. Wenn die GPU dort jedoch mit 500 Mhz und mehr läuft, so ist es doch sicherlich möglich, den hier nur mit 300 Mhz getakteten Grafikkern schneller zu betreiben. Für Overclocking-Freunde ist die GeForce 6600 also eine gute Möglichkeit, günstig an gute Performance zu kommen. Großer Unterschied zur 6600GT: Die kleinere GeForce 6600 kann kein SLI und sie setzt nur auf normalen DDR1-Speicher und nicht auf GDDR3. Somit sind natürlich auch die Taktfrequenzen der Grafikkarte niedriger. Bei der Gigabyte NX66128D sind es "nur" 550 Mhz, was natürlich gerade in Spielen, die eine hohe Grafikbandbreite benötigen, zu Problemen führen kann. In der Regel reicht eine 6600er für die meisten User aber vollkommen aus, wie wir in unseren Benchmarks sehen werden.

Ansonsten sieht die Karte dem großen Bruder aufgrund des ähnlichen Designs zum Verwechseln ähnlich, nur sieht man, dass der Kühlkörper hier noch etwas kleiner ist.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch diese Karte besitzt einen DVI-Out und einen VGA-Out, zudem verwendet Gigabyte noch einen TV-Out:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch hier ist ein externer Stromanschluß nicht notwendig, da die Karte im Vergleich keinen großen Stromverbrauch besitzt und somit vollständig den Strom aus dem PCI-Express-Slot beziehen kann.

Der Kühlkörper ist hier im Gegensatz zu der zuletzt getesteten Leadtek-Serie nicht genauso groß wie der Kühlkörper der 200 Mhz schneller getakteten GT-Version sondern deutlich kleiner. Durch den niedrigeren Takt - und eventuell auch eine minimal niedrigere Spannung - könnte sich also eine geringere Hitzeentwicklung und somit auch eine niedrigere Leistungsaufnahme realisieren. Ob man beim Overclocking allerdings genauso hoch kommt, bleibt abzuwarten. Zur Lautstärkeentwicklung sagen wir zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der GeForce 6600 wird im Vergleich zur GeForce 6600 GT kein GDDR3 eingesetzt, sondern normaler DDR1. Die Module stammen hier auch nicht von Samsung, sondern meistens von Hynix. Gigabyte verwendet hier für die Karte 128 MB, die über ein 128bit-Interface angebunden sind. Der Hynix-Speicher hat eine Zugriffszeit von 3.6ns, kann also maximal 555 Mhz erreichen. Dementsprechend ist die Karte mit 550 Mhz getaktet - Luft nach oben für großartige Übertaktungsversuche bleibt also nicht. Eingesetzt werden acht Module, die jeweils 16 MB Kapazität besitzen. Auf der Rückseite befinden sich keine Chips.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Ein SLI-Port ist übrigens auf den 6600er-Karten auch nicht enthalten - dieser Luxus-Port bleibt auch den GT-Karten vorbehalten.

Auch hier haben wir wieder den Kühlkörper abgenommen und sehen den NV43-Kern darunter, diesmal natürlich mit der Kennzeichnung GeForce 6600. Ob NVIDIA hier tatsächlich eine Validierung nach GeForce 6600 und GeForce 6600GT vornimmt oder alle GPUs nur auf 500 Mhz-Fähigkeit testet, entzieht sich unserer Kenntnis. Natürlich könnte man hier Geld sparen und keine Validierung vornehmen, wenn der NV43-Kern entsprechend zuverlässig läuft. Dann labelt man den höher getakteten GeForce 6600 GT-GPU entsprechend herunter und bietet den Übertaktern entsprechendes Potenzial.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Bei einer Retail-Karte werfen wir natürlich auch einen Blick auf den Lieferumfang der Karte:

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit in der Verpackung sind neben der Karte:

Wie bei der GT-Variante findet man auch hier einen ähnlichen Lieferumfang vor - nur klaut man der kleineren Karte auch noch Joint Operations. Der Lieferumfang ist hier also recht dünn, aber es ist immer noch alles dabei, was man benötigt - nur fehlt uns auch hier wieder ein S-Video-Kabel.

Kommen wir nun also zur Stromaufnahme und zur Lautstärke.


Lüfterlautstärke :

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmeßgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Meßequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmeßgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Meßgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte unter Last :

Negativ fällt hier keine der getesteten Grafikkarten auf - wie die zuletzt getesteten Leadtek-Karten sind auch die Gigabyte- und MSI-Karten recht leise unterwegs. Laut werden sie wenn überhaupt nur im 3D-Modus, wenn die Karten die Lüfter etwas nach oben regeln - aber selbst dann gehören sie zu den leiseren Karten am Markt. Selbst der kleine Lüfter der GeForce 6600 von Gigabyte wird nicht nervig. Insgesamt also ein Pluspunkt aller Karten.

Stromaufnahme :

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren Stromfressern mit hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant :

Bei der Stromaufnahme sehen wir natürlich identische Leistungsdaten für die Karten. So kommen die Geforce 6600GT-Karten auf knapp 225 Watt unter Last. Im Vergleich sind die GeForce 6800-Karten und die schnellen X800 und X850-Karten noch leistungshungriger, sparsamer sind nur die langsameren Karten. Die heruntergetaktete Gigabyte-Karte kommt auf eine niedrigere Stromaufnahme, hier hilft die niedrigere Taktfrequenz noch ein paar Watt zu sparen.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick :

Die GeForce 6600-Karten liegen hier unter den Karten mit der niedrigsten Stromaufnahme, wenn keine 3D-Leistung bezogen wird.


Natürlich haben wir die drei Karten auch übertaktet - wobei die Gigabyte NX66128D selbstverständlich aufgrund des niedrigen Taktes das größte prozentuale Potential besitzt. Die beiden GeForce 6600GT-Karten haben hingegen mit 500 Mhz GPU-Takt schon einen recht hohen Grundtakt für die GPU. Anders sieht es beim Speicher aus - hier könnte sich der DDR1-Speicher bei der GeForce 6600 als Problem herausstellen, die MSI NX6600GT-TD128E und die Gigabyte NX66T128D haben hingegen GDDR3-Speicher, der sich besser übertakten lässt.

Beide Hersteller legen ihren Karten übrigens Overclocking-Tools bei, die jedoch natürlich nur leichte Übertaktungen zulassen. Wir haben deshalb wieder einmal Coolbits verwendet, denn hiermit sind etwas größere Taktunterschiede möglich. Auch ist das Treiber-Bit schnörkellos und nicht so bunt wie die Tools der Hersteller.

Beginnen wir mit der MSI-Karte:

Durchaus ein sehr gutes Ergebnis - denn die MSI-Karte liegt mit fast 570 Mhz unter den Karten, die wir deutlich übertakten konnten. Beim Speichertakt liegt man im Mittelmaß - hier scheinen sich für die Samsung 2.0ns-Chips ungefähr 1140 Mhz als Maximum zu manifestieren.

Als nächstes werfen wir einen Blick auf die Gigabyte 6600GT-Karte:

Auch Gigabyte liegt im selben Niveau - mit 560 Mhz ist man etwas unter der MSI-Karte geblieben, insgesamt kann man diesen Unterschied aber wohl auch kleineren Differenzen der NV43-GPU zuschreiben. Beim Speichertakt erreichen wir wieder eine Marke knapp über 1.1 Ghz.

Als letztes schauen wir auf die GeForce 6600-Karte von Gigabyte:

Hier sieht es prozentual natürlich extremer aus - 66% GPU-Übertaktung sind beeindruckend, dies war jedoch aufgrund der niedrigen GPU-Taktung und des GPU-Designs zu erwarten. Auch beim Speicher erstaunt uns die Karte nicht - knapp 25% Übertaktung lässt die Karte hier zu. Durch die hervorragende GPU-Übertaktung kommen 1000 Punkte bei 3DMark mehr heraus - die Karte liegt dann praktisch knapp unter der Leistung einer normalen GeForce 6600GT. Der Speicher ist hier deutlich limitierend. Allerdings erreichten wir mit der Leadtek-Karte aus dem letzten Review noch 50 Mhz mehr GPU-Takt.

Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.


PCI-Express als Schnittstelle erfordert für uns ein neues Testsystem. So können wir nicht mehr auf unsere Canterwood-Basis zurückgreifen und setzen nun auf ein i915G-Mainboard von Intel, welches in unserem LGA755-Roundup eine gute Performance zeigte und wohl aufgrund der Fertigung im Hause Intel am wenigsten Kompatibilitätsprobleme haben wird. Das Board läuft mit Dual Channel DDR2-533, wir setzen hier 1 GB ein. Die CPU ist natürlich wie immer der Star eines Grafikkarten-Testsystems - hier setzen wir auf einen Pentium 4 Extreme Edition mit 3.4 Ghz. Der Rest des Systems ist für die Performance der Grafikkarte nicht relevant.

Hardware :

Software :

Benchmarks :

Im Vergleich zu den bisherigen Tests kam wie für die neuen ATI-Karten auch wieder ein neuer Treiber zum Einsatz, wir verwendeten einen ForceWare 66.93, deaktivierten alle möglichen Optimierungen und glichen die Einstellungen den bisherigen an. Wir versuchen hier möglichst für ATI- und NVIDIA-Karten identische Setups zu finden, um keinen Hersteller zu bevorteilen. Allerdings sind wir kein Gegner von Optimierungen - sofern man diese offenlegt und die Möglichkeit bietet, sie abzuschalten, finden wir Optimierungen sogar gut, wenn sie die Performance eines Spiels positiv beeinflussen, ohne die Bildqualität herabzusenken.

Durch die Verwendung des ForceWare 65.76 für die ersten NV45-Tests bietet sich uns hier auch eine gute Vergleichsmöglichkeit zum neuen Treiber.

Kommen wir nun also zu den Benchmarks :


3DMark 2001 1024x768 (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch nVidia und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist. Letzterer ist aus diesen Gründen auch aus unserer Testreihe ausgeschieden.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200, komplette Benchmark-Tests

3DMark 2001 1280x1024

3DMark 2001 1600x1200

Unser Kommentar :

Hier liegt ATI traditionell besser, die GeForce 6600-Karten liegen deshalb auch nur hinter einer Radeon X700XT. Die normale GeForce 6600 liegt auf dem Niveau unserer einst simulierten GeForce 6600 "GDDR3".


Vulpine GLMark 1024x768 (TRINIGY)

Der Vulpine GLMark 1.1p ist ein OpenGL-basierender Benchmark - eigentlich für Grafikkarten konzipiert, verwenden wir ihn aber in geringen Auflösungen auch für unsere Mainboard-Tests, da sich bei Auflösungen wie z.B. 640x480 die Grafikkarte eher langweilt. Richtig in den Genuss der 3D-Szenen kommt man nur mit einer Geforce 3 oder höher bzw. einer anderen Environmental Bump Mapping-fähigen Grafikkarte. Allerdings ist der Benchmark zum Cross-Chip-Vergleich nicht allzu gut verwendbar, denn die nVidia-Karten haben aufgrund der Auslegung des Benchmarks auf die GeForce 3 hier eindeutige Vorteile.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, hohe Detaileinstellungen, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Vulpine GLMark 1280x1024

Vulpine GLMark 1600x1200

Unser Kommentar :

Erst bei hohen Auflösungen sehen wir hier einen Unterschied aufgrund der geringen Grafiklast des Benchmarks. So ist bei 1600x1200 eine gute Leistung zu sehen - die X700XT ist klar geschlagen, die 6600-Karten kommen sogar fast an die X800XT von Sapphire heran.


GL Excess 1024x768 (GL Excess)

GL Excess ist schon ein etwas betagter OpenGL-Benchmark, der sich allerdings zum Benchmarken immer noch teilweise recht gut eignet. Er ist einfach zu bedienen, man kann also auch zu Hause den Benchmark recht einfach ausprobieren, ohne besondere Dinge zu beachten. Allerdings ist die Vergleichbarkeit dadurch eingeschränkt, daß die Grafikhardware ähnlich wie bei 3DMark 2000 nicht mehr nur der einzige Faktor ist, der bewertet wird - so bekommt man auch schon bei anderen Engpässen in einem Rechner deutliche Verzerrungen.


Funktionen : Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

GL Excess 1280x1024

GL Excess 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch hier ist die X700XT geschlagen, aber die Karten mit 16 Pipelines liegen deutlich in Führung.


Codecreatures Benchmark 1024x768 (Codecult)

Die Codecreatures-Engine ist eine Engine, die effektiv von Vertex- und Pixel-Shadern der Grafikkarten Gebrauch macht. Es handelt sich hierbei um einen DirectX 8.1-Test, weshalb auch DirectX 7-Grafikkarten nicht getestet werden können - Besitzer einer Geforce 2 MX400 oder einer Radeon 7500 wie auch einer Geforce 4 MX440 bleiben also außen vor, ebenso läuft die G550 nicht unter diesem Test. Für heutige Grafikkarten ergeben sich trotzdem noch Herausforderungen, denn mit großen Frame-Zahlen konnten die bisherigen Karten noch nicht überzeugen.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8.1-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen : jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Codecreatures Benchmark 1280x1024

Codecreatures Benchmark 1600x1200

Unser Kommentar :

Die X700XT, die ATI ja zwischenzeitlich gestoppt hat, liegt hier bei hohen Auflösungen auf demselben Niveau wie die GeForce 6600GT, bei niedrigen ist sie knapp in Führung. Die normale 6600 ist aufgrund des niedrigen Taktes auch wieder etwas langsamer unterwegs.


Quake 3 Arena 1024x768 (ID Software)

Zu diesem Benchmark braucht man wohl wenig zu sagen - das Spiel ist ein Klassiker, der Benchmark ebenso und so fehlt er auch hier nicht. Aktiviert wird der Benchmark über die Kommandozeile mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001", allerdings werden vielerorts auch andere Demodateien für den Benchmark verwendet. Wir bleiben bei dieser ersten Variante. Das Spiel basiert auf der OpenGL-Schnittstelle, allerdings kommt der Benchmark sicherlich auch bald an seine Grenzen, denn wir sind bei den gemessenen Frames pro Sekunde schon in den 200er-Bereichen, was nur wenig Sinn macht. Doom III steht aber vor der Tür...

Funktionen : Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen : High Details, jeweils 32 Bit, demo001, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Quake 3 Arena 1280x1024

Quake 3 Arena 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch hier sieht man bei hohen Auflösungen wieder einen deutlichen Unterschied zwischen 16 Pipelines und 8 Pipelines - aber die Konkurrenzkarten in diesem Bereich werden von der GeForce 6600GT klar in Schach gehalten.


Comanche 4 1024x768 (Novalogic)

Ebenso wie der Codecreatures Benchmark ist dieser wirklich etwas für High-End-Systeme - der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Comanche 4 1280x1024

Comanche 4 1600x1200

Unser Kommentar :

Comanche 4 ist selbst bei 1600x1200 noch deutlich CPU-lastig, deshalb liegen hier alle Karten gleich auf.


Unreal Tournament 2003 1024x768 Flyby (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist mit seiner neuen Engine ein grafischer Leckerbissen. Die Engine von Digital Extremes basiert auf der alten Unreal-Engine. Die Engine ist für 200.000 Polygone gut und wurde in vielerlei Hinsicht verbessert. Damit stieg allerdings auch der Anspruch an die vorhandene Hardware. Höhere Ansprüche wird wohl erst Doom III den Ego-Shooter-Anhängern bescheren. Das Spiel bringt ein eigenes Benchmark-Programm mit und liefert Ergebnisse zu jeweils zwei Flyby- und zwei Botmatch-Leveln. Dass die Ergebnisse zu den Botmatch-Leveln praxisnäher sind, dürfte einleuchten. Allerdings ist hier auch die CPU-Belastung deutlich höher, das Spiel ist hier also praktisch CPU-limitiert.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280 x 960 und 1600 x 1200

Unreal Tournament 2003 1024x768 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x768 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x768 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x768 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x768 4xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 4xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA max. AF Botmatch

Unser Kommentar :

NVIDIA hat hier mit der 6600GT eine gute Partie im Rennen, aber bei höchsten Auflösungen und 4xAA kann ATI mit der X700 zulegen. Vorher ist NVIDIA jedoch teilweise deutlich in Führung.


Return to Castle Wolfenstein 1024x768 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1024x768 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1024x768 4xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 4xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 4xAA max. AF

Unser Kommentar :

Hier liegen die GeForce 6600GT-Karten sehr gut - selbst bei 1600x1200 mit 4xAA und max. AF leisten sie noch knapp 130fps.


DroneZMark 1024x768 (Novalogic)

DroneZ ist sicherlich eines der optisch auffälligsten Spiele aktuell. Es handelt sich um ein OpenGL-Game, welches allerdings auch viele nVidia-Optimierungen besitzt - nicht ohne Grund liegt es bei vielen Geforce 3- und 4 Karten als Beigabe mit im Karton. Der Benchmark ist sowohl bei der Vollversion, als auch bei der Demo, die im Internet verfügbar ist, vorhanden. Wir wählen hierfür die Einstellungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200 jeweils mit 32 Bit, die Frames pro Sekunde werden am Ende des Benchmarks angezeigt.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

DroneZMark 1280x1024

DroneZMark 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch bei DroneZMark ist die X700XT wieder geschlagen und auch die GeForce PCX5900 wird in Schach gehalten.


Splinter Cell 1024x768 (Ubisoft)

Tom Clancys Splinter Cell ist ein Direct3D-Spiel, dass besonders durch seine Beleuchtungseffekte hervorsticht. Mit dem Patch 1.2 b wurde auch eine Benchmark-Funktion integriert. Allerdings bedient sich Splinter Cell unterschiedlicher Rendering-Pipes und teilt die Grafikkarten in drei Klassen ein. Die neueren GeForce FX-Karten finden sich gegenüber ATI-Karten in einer anderen Geräteklasse, deren Beleuchtungssysteme sich unterscheiden und dadurch unterschiedlichere Ergebnisse liefert. Die Ergebnisse sind im Projektor-Modus erstellt, den beide Karten beherrschen und für künftige Benchmarks bessere Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance


Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Splinter Cell 1280x1024

Splinter Cell 1600x1200

Unser Kommentar :

Die X700XT und die GeForce 6600GT schenken sich hier nicht viel. Deutlich ist aber auch wieder der Abstand zu den Top-Karten, die hier wieder bei 1600x1200 deutlich in Führung gehen.


X2 Demo 1024x768 (Egosoft)

X2 - The Threat entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

X2 Demo 1280x1024

X2 Demo 1600x1200

X2 Demo 1024x768 2x AA max. AF

X2 Demo 1280x1024 2x AA max. AF

X2 Demo 1600x1200 2x AA max. AF

X2 Demo 1024x768 4x AA max. AF

X2 Demo 1280x1024 4x AA max. AF

X2 Demo 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

Auch hier kommt die GeForce 6600GT bis 4xAA vor der X700XT ins Ziel, anschließend nimmt die X700XT die Führung in die Hand. Deutlich ist bei den hohen Auflösungen aber auch wieder die Dominanz der 16-pipes-Karten.


FarCry 1024x768 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und missmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail ultra hoch, PCGH-Demo

FarCry 1280x1024

FarCry 1600x1200

FarCry 1024x768 2x AA max. AF

FarCry 1280x1024 2x AA max. AF

FarCry 1600x1200 2x AA max. AF

FarCry 1024x768 4x AA max. AF

FarCry 1280x1024 4x AA max. AF

FarCry 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

Die beiden GeForce 6600GT liefern eine spielbare Performance bis 1024x768 2x AA max. AF oder 1600x1200 mit maximalen Details. Anschließend muss man hier schon die Details herunterdrehen. Nur die Top-Karten können auch höhere Detailgrade mit höheren Auflösungen spielen.


Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x768 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


Funktion : Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200, Primeval Demo, Antialiasing und AF wie angegeben

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x768 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x768 4x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024 4x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

Auch hier gilt das für FarCry bereits gesagte - will man mit 1024x768 2x AA max. AF oder in 1600x1200 spielen, so reicht die GeForce 6600GT vollkommen aus. Auch 1024x768 4x AA max. AF ist eventuell noch möglich, da primeval wirklich hardwarefressend ist. Darüber hinaus muss man allerdings eine High-End-Karte wählen.


Doom 3 1024x768 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich das Spiel des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Doom 3 1280x1024

Doom 3 1600x1200

Doom 3 1024x768 2xAA max. AF

Doom 3 1280x1024 2xAA max. AF

Doom 3 1600x1200 2xAA max. AF

Doom 3 1024x768 4xAA max. AF

Doom 3 1280x1024 4xAA max. AF

Doom 3 1600x1200 4xAA max. AF

Unser Kommentar :

Doom3 ist NVIDIA-Dominanzgebiet. So liegt hier selbst die GeForce 6600 noch recht gut zu Beginn. Hier ist selbst 1280x1024 2xAA max. AF mit den GeForce 6600GT noch spielbar, darüber benötigt man auch eine High-End-Karte mit 16 Pipelines - wenn möglich von NVIDIA, denn die X8xx-Karten können die Höchstleistung der NVIDIA-Karten nicht bringen.


Die GeForce 6600GT reicht für den Gelegenheitsspieler ebenso aus, wie für den ambitionierten Gamer. Wer heute ein TFT besitzt, das eine spielbare Refresh-Rate besitzt, wird Auflösungen von 1280x1024 verwenden. Hier zeigt die GeForce 6600GT in vielen Benchmarks gute Leistungen und ist in der Lage, teilweise sogar mit 2xAA oder 4xAA noch flüssiges Gameplay zu bieten. Wo dies nicht mehr möglich ist, muss man halt auf ein paar Details verzichten. Wer in FarCry beispielsweise die Wasserspiegelungen auf "High" herunterstellt und nicht die bei uns getesteten "Ultra"-Settings verwendet, erreicht schnell eine flüssigere Darstellung.

In älteren Spielen ist hier sowieso keine Diashow mehr denkbar - mit der gebotenen Leistung könnte man selbst noch mit 1600x1200 und 4xAA flüssig spielen. Das gilt auch für die GeForce 6600, die allerdings bei neueren Spielen aufgrund der Speicherbandbreite zurückhängt. Mit 550 Mhz kann sie nicht wirklich überzeugen und so eignet sie sich für aktuelle Hammerspiele wie Doom3, FarCry und Half Life 2 nur bedingt. Auch hier muß das Detailreichtum heruntergestellt werden - und das möchte man ja bei diesen graphisch attraktiven Spielen nur im Extremfall.

Der Vorteil der GeForce 6600 ist klar die Möglichkeit, die GPU zu übertakten. Im Endeffekt existiert kein Unterschied zwischen der mit 300 Mhz getakteten Sparvariante und der mit 500 Mhz schnelleren GT. Wir erreichten wieder einmal sehr gute 500 Mhz mit der GPU bei der Gigabyte NX66128D. Ein Limit bleibt hier immer noch der DDR1-Speicher, der sich leider kaum auf GDDR3-Takthöhen bringen lässt. Ein Unterschied zwischen GeForce 6600 und GeForce 6600GT wird also selbst bei erfolgreichem Overclocking immer bestehen - das zeigen auch unsere Benchmarks im übertakteten Zustand.

Wir kommen nun zu einem Vergleich der Grafikkarten:

MSI NX6600GT-TD128E:

Die NX6600GT-TD128E von MSI ist eine typische GeForce 6600GT-Karte - sie liegt bezüglich der Performance im normalen Bereich, die Stromaufnahme und die Lautstärkeentwicklung ist in Ordnung, weiterhin hält sich MSI an die Standardtaktraten und verwendet auch ein Standardlayout. Man versucht sich jedoch beim Lieferumfang abzusetzen - hier legt man der Karte wirklich alles bei, was der Kunde benötigen könnte und packt auch noch eine wahnsinnige Menge an Software mit in die Box. Die Karte kostet im Handel knapp 170 Euro - damit liegt man im Bereich der typischen 6600GT-Karten, bietet aber einen deutlich besseren Lieferumfang.

Positive Punkte der MSI NX6600GT-TD128E:

  • Relativ leiser Kühlkörper
  • Hervorragender Lieferumfang
  • gute Übertaktungs-Ergebnisse
  • Gutes Preis/Leistungsverhältnis

Negative Punkte der MSI NX6600GT-TD128E:

  • keine

Gigabyte NX66T128D:

Wie die MSI-Karte ist auch die Gigabyte-Lösung empfehlenswert - keine Auffälligkeiten bei der Performance, eine geringe Lautstärkeentwicklung des Kühlkörpers und ordentliche Übertaktungsergebnisse zieren die positive Seite, allerdings ist der Lieferumfang nicht so umfangreich wie bei MSI. Trotzdem ist eigentlich alles enthalten, was der Kunde benötigt. Dafür ist die Karte auch preisgünstiger als die MSI-Lösung - mit Preisen ab 155 Euro steht sie im Handel und kostet so knapp 15 Euro weniger.

Positive Punkte der Gigabyte NX66T128D:

  • Relativ leiser Kühlkörper
  • günstiger Preis
  • gute Overclocking-Ergebnisse

Negative Punkte der Gigabyte NX66T128D:

  • Keine

Gigabyte NX66128D:

Bei der Spar-Version der 6600er-Serie spart Gigabyte eigentlich wenig - die Karte hat eine ebenso hohe Qualität, hat einen ebenso leisen Lüfter und ließ sich in unserem Test auch ausreichend übertakten. Der DDR1-Speicher limitiert hier wie immer, auch erreichte die Leadtek GeForce 6600 einen etwas höheren GPU-Takt - wahrscheinlich aufgrund der üppigeren Kühlung. Auch ein Spiel läßt man weg - dafür ist die Karte unter 100 Euro im Handel. Für 95,50 Euro fanden wir sie bereits bei einigen Händlern - das ist hervorragend. Eigentlich gibt es somit keinen Grund, auf die noch kleineren 6200er-Karten oder andere Lösungen zu setzen. Wer eine günstige Gamer-Karte kaufen möchte, ist mit der Gigabyte NX66128D perfekt bedient.

Positive Punkte der Gigabyte NX66128D:

  • Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • gute Übertaktungsmöglichkeiten
  • leiser Kühlkörper und geringe Stromaufnahme

Negative Punkte der Gigabyte NX66128D:

  • knapper Lieferumfang

Einen Award verteilen wir diesmal wieder für die MSI NX6600GT, die im Vergleich zu den bisherigen getesteten GeForce 6600GT-Karten, also der ASUS Extreme N6600GT, der Leadtek WinFast PX6600GT THD und auch der hier getesteten Gigabyte NX66T128D den besten Lieferumfang bietet. Wer diese Karte kauft, bekommt sowohl Kabel und Software im großen Umfang mit dazu.

Die GeForce 6600-Karten von Gigabyte sind nicht weniger empfehlenswert - aber eher für den preisbewußten Käufer ausgelegt. Hier gefällt uns gerade die günstige Gigabyte NX66128D, die zum konkurrenzlos günstigen Preis im Handel ist. Mit einem Sempron 3100+, 512 MB RAM, der Gigabyte NX66128D und einem schicken Sockel 754-Board bekommt man so schon zum günstigen Preis ein hervorragendes Spielesystem, mit dem alle aktuellen Spiele flüssig laufen sollten. Leider haben wir keinen Preis/Leistungsaward - ansonsten würde die Gigabyte NX66128D diesen allerdings auf jeden Fall erhalten.

Weitere Links :

Weitere Grafikkarten-Reviews finden Sie in unserer Testdatenbank unter Grafikkarten (aktuell über 1300 Grafikkartentests vorhanden).

Noch Fragen zum Review? Interessante Informationen oder Probleme mit der getesteten Hardware? Support nötig und Probleme mit der Hardware? Ab in unser Forum!