ATI Radeon X850XT Platinum Edition

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Am 1. Dezember stellte ATI die neuen X850-Karten vor - heute haben wir bereits eine X850XT Platinum Edition im Test. Die neue High-End-Karte ist ATIs Flagschiff im Kampf um die ersten Plätze bei den Spielebenchmarks, denn der Konkurrenzkampf ist hart. NVIDIAs GeForce 6800 Ultra-Serie ist stark, aber bei der Verfügbarkeit hatte bislang ATI die Nase leicht vorne, auch wenn die Platinum Edition-Versionen selten im Handel zu finden waren. Bei der neuen X850-Serie soll sich dies nun ändern. Das neue Flagschiff kommt aber nicht nur mit einigen kleinen Verbesserungen, sondern auch mit einer aufwendigeren Kühllösung. Wir werfen heute einen Blick auf die interessanten Themen: Lautstärke, Stromaufnahme, Übertaktungspotenzial und schlussendlich natürlich die Performance.

Die meisten PCI-Express-Karten hatten wir schon im Test. In unserem PCI-Express-Grafikkarten-Roundup haben wir die PCI-Express-Version der GeForce 6800-Serie mitgetestet, obwohl diese noch nicht erhältlich sind. Im selben Artikel haben wir die X600-Serie und die PCX-Karten von NVIDA mitgetestet. Die High-End-ATI-Variante kam mit der X800XT von Sapphire, schlussendlich haben wir natürlich auch die GeForce 6600-Serie und die Radeon X700XT getestet - der GeForce 6200-Artikel schloss unsere Tests erst einmal nach unten ab.

Seit April diesen Jahres sieht man in den Grafikkartentests einen Zweikampf zwischen ATI und NVIDIA. Mal hat ATI mit der X800-Serie die Nase vorne, mal ist es NVIDIA mit der GeForce 6800-Serie. Zwischen Ankündigungen und Verfügbarkeit, so hat uns das letzte halbe Jahr gezeigt, liegt aber oft eine wirklich tiefe Kluft. So zeigte NVIDIA die GeForce 6800 Ultra im April, bislang findet man aber praktisch keine GeForce 6800 Ultra-Karten im Laden, sondern nur die langsamer getakteten GeForce 6800 GT. Auch testeten einige Webseiten Platinum- und Extreme-Modelle mit höheren Taktraten. Das zeigt, dass sehr viel Bewegung im Markt ist und die Gunst der Käufer hart umkämpft ist. In den letzten Monaten konnte ATI dies für sich nutzen - denn erstmals hat man NVIDIA überholt und konnte mehr Grafikkarten verkaufen als der Konkurrent.

ATI ist mit der X800-Serie nicht nur deshalb erfolgreich, weil man in einigen Benchmarks vorne liegt, sondern auch, weil man in den letzten Monaten Karten der X800-Serie von dem kleinsten bis zum größten Modell auch liefern konnte. Die Top-Karten, die "X800XT Platinum Edition" ist zwar nur von einigen Herstellern lieferbar und auch nur in kleinen Dosen, aber die X800XT und X800 Pro-Karten sind am Markt mittlerweile in der Masse verfügbar. Dabei sind sogar schon PCI-Express-Karten mit dem schnellen Grafikchip auf dem Markt, die Sapphire X800XT hatten wir hier auch schon im Test. Bei NVIDIA scheint es im Moment zu haken, denn nicht nur die GT-Karten sind recht schlecht verfügbar, sondern auch im PCI-Express-Bereich konnte man bislang nur die Presse mit Modellen ausrüsten. Eine offizielle Einführung der PCI-Express-Karten aus der 6800-Serie fehlt noch immer.

ATI legt diesbezüglich nun mit den neuen X850-Karten und der neuen X800-Serie noch einmal einen drauf. Von einigen Herstellern hören wir auch schon erfreuliches bezüglich der Verfügbarkeit am Markt - Sapphire möchte in Kürze erste Karten liefern können. Wie immer bei High-End-Karten ist die Optik auch ein entscheidendes Kriterium - zumindest sieht die X850XT Platinum Edition aus unserem Review schon richtig nach Performance aus:

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Die Geister werden sich hier sicherlich wieder scheiden am Layout - die neue X850 nutzt nun auch eine Kühlung, die über zwei Slots geht. Die Luft wird dabei über den Radial-Lüfter von innen angesaugt, über einen Kupferkühlkörper wird die Wärme aufgenommen und sie wird dann über den DVI-Anschlüssen über die Slotblende aus dem Gehäuse herausgeblasen. Allerdings ist auch bei aktuellen 1-Slot-Karten ein Abstand zwischen der 1. PCI-Karte und der Grafikkarte angebracht, denn die Grafikkarten müssen irgendwie zuverlässig gekühlt werden. Wie es um die Lautstärke und die Stromaufnahme der Karte steht, zeigen wir auf der nächsten Seite.

Auf dem Bild zu sehen ist auch, dass es sich um eine reine PCI-Express-Version handelt. Ob ATI eine Rialto-gewandelte AGP-Version bringt, steht nicht fest - wir vermuten jedoch, dass die AGP-Zeit langsam aber sicher beendet ist und die Top-Karte nur noch für PCI-Express verfügbar sein wird. Allerdings hat man im AGP-Bereich mit der X800 auch eine performante Version im Angebot - ob es also noch eine über die Rialto-Bridge gewandelte X850 geben wird, bleibt abzuwarten. Auch unsere Frage an ATI nach AMR, ATIs SLI-Technik, wurde von ATI selbstverständlich noch nicht beantwortet - hier möchte man sich wohl ebenso nicht in die Bücher schauen lassen.

Um die Unterschiede der X850-Serie und der neuen X800-Karten im Detail einmal zu visualisieren, präsentieren wir zunächst die Features in einer Übersichtstabelle:

Die Radeon X850XT Platinum Edition und die X850XT wird es dabei sowohl mit zwei DVI und VIVO wie auch mit einem VGA-Ausgang und einem DVI sowie TV-Out geben. Unsere Variante hat neben dem Video-In/Out zwei DVI-Schnittstellen. Die X850 Pro gibt es nur mit einem VGA und DVI sowie TV-Out. Dasselbe gilt für die günstigeren X800-Karten, die jetzt in 0,11µm-Technik hergestellt werden. Dadurch ist es ATI möglich, die Karten kostengünstiger anzubieten. Preislich möchte man die Karten folgendermaßen in den Markt bringen:

Während die X850-Serie eine Zweislot-Lösung ist, basiert die X800 auf einem Ein-Slot-Design. Auch sollte der Kern aufgrund der 110nm-Fertigung insgesamt etwas sparsamer zu Werke gehen. Das sieht man auch beim Kühlkörper-Design, denn für die X800-Karte mit 12 Pipelines und sicherlich recht guter Performance ist nur ein Kühlkörper vorgesehen, der etwas größer ist als das Modell der X700-Serie. Die neuen 110nm-Karten werden wir demnächst in einem separaten Review präsentieren.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen kurzen Blick auf die X850XT PE-Karte und kommen dann gleich zum Vergleich der Stromaufnahme, der Lüftergeräusche und dem Overclocking:


Die Veränderungen vom R423-Vorgänger zum R480 sind schnell erklärt. ATI hat vor allen Dingen Verbesserungen vorgenommen, um die Yields bei der Chipproduktion zu verbessern und die Taktfrequenzen so etwas zu erhöhen. Einige interne Funktionsblöcke wurden neu geordnet, um beispielsweise Hotspots zu vermeiden und die Kühlung zu optimieren. Auch kommt bei dem X850 erstmals das aus den Mobility Radeon bekannte Clock-Gating zum Einsatz. Teile des Chips, die momentan nicht benötigt werden, können komplett abgeschaltet werden. Im 2D-Modus ist somit auch die gesamte 3D-Engine abgeschaltet. Dadurch braucht die Karte im 2D-Modus extrem wenig Strom und der Lüfter kann entsprechend heruntergeregelt werden.

Zusätzlich hat ATI durch das Lüfterdesign die Möglichkeit geschaffen, die warme Luft aus dem Gehäuse herauszublasen. Dadurch wirkt man der Aufheizung im Inneren des Gehäuses entgegen, was gerade bei aktuellen High-End-Prozessoren immer mehr ein Problem wird. Im Bild sieht man die beiden DVI-Anschlüsse, die per Adapter natürlich auf VGA-Out gewandelt werden können, den ViVo und den oberen Luftauslass für die warme Luft:

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Auf der X800XT fanden wir bereits den gelben Anschluss zur Verlegung der ViVo-Features an die Front des PCs, auch auf der X850 ist dieser Port bei der ViVo-Funktion wieder enthalten. Mit dem gelben Stecker und einem entsprechenden Adapter wäre es z.B. möglich, für den Camcorder einen entsprechenden Frontanschluss an das Gehäuse zu basteln. Rechts daneben sieht man den neuen 6-poligen Stromanschluss, der sich bei allen High-End-PCI-Express-Karten findet, denen der aus dem PCI-Express-Slot gelieferten Strom nicht ausreicht.

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Bei dem verwendeten Speicher - insgesamt 256 MB - handelt es sich um den typischen Samsung GDDR3-Speicher (K4J55323QF), der mit 590 MHz getaktet wird und effektiv also 1180 MHz Taktfrequenz besitzt. Der identische Speicher wird auch auf der GeForce 6800 Ultra und auf der bisherigen X800 XT Platinum Edition eingesetzt, teilweise haben wir hier aber auch 2,0ns-Speicher auf den GT und X800 Pro-Karten gesehen. Die hier verwendeten Module sind für 625 MHz Speichertakt spezifiziert und besitzen eine Zugriffszeit von 1,6ns. Es besteht also die Chance, dass man durch Overclocking die Speicherbandbreite noch etwas erhöhen kann, da ATI ein wenig Luft zwischem spezifizierten und tatsächlichen Takt lässt.

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Die Spannung der acht Speicherchips mit jeweils 32 MB beträgt 2 Volt, vier befinden sich auf der Oberseite, vier auf der Rückseite. Alle sind passiv gekühlt, wobei die Kühlung der oberen Module als deutlich besser erscheint. Die Module sind über ein 256 Bit-Interface angebunden.

Der Kühlkörper grenzt an anliegende Kondensatoren, auch im Bild zu sehen ist der Anschluss für den Lüfter (3pin).

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Auf der Rückseite der X850XT Platinum Edition finden wir die bekannte Schiene zur Halterung des GPU-Kühlers, aber auch eine Verschraubung, die über die rückwärtigen Speicherchips führt. Ob dies mehr dem Halt des größeren Kühlers auf der Vorderseite dient oder die GDDR3-Chips mitkühlen soll, lassen wir einmal offen. Der Rage Theater-Chip findet sich natürlich wieder auf dem PCB, um die ViVo-Features bereitzustellen.

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Ein Bild der GPU bei abgenommenem Kühlkörper darf natürlich auch nicht fehlen:

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Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Stromaufnahme, die Overclocking-Fähigkeiten und die Lautstärke der Karte.


Lüfterlautstärke:

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmeßgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Messequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmessgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Messgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5 cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte unter Last:

Keine schlechte Leistung: Der riesige Lüfter dreht zwar beim Systemstart einmal zu FX-Föhn-Laustärke auf, anschließend verrichtet er jedoch selbst bei 3D-Betrieb recht leise die Arbeit. Mit der gemessenen Leistung sind wir sehr zufrieden, wobei die Karte jedoch auch durch den durchgängigen Plastikdeckel die Lautstärke des Lüfters etwas dämpft. Am Lüfterausgang am Slotblech ist das System jedoch auch nicht lauter. Die Befürchtungen, die Zweislotlösung könnte lauter werden, haben sich also nicht bewahrheitet, denn sie befindet sich in etwa auf dem Niveau der Sapphire X800XT. Diese wird hier zwar leiser angezeigt, aber der Ton des Lüfters war deutlich höher, was durchaus als nerviger betrachtet werden kann.

Stromaufnahme:

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren Stromfressern mit hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant:

Bei der Stromaufnahme sehen wir, dass die X850XT im Lastbetrieb mehr verbraucht als alle anderen Karten im Test - das ist durchaus erstaunlich. NVIDIA empfiehlt beispielsweise für die GeForce 6800-Serie ein starkes Netzteil über 450W, von ATI sehen wir eine derartige Empfehlung nicht. Würde man hier jedoch einen Prescott 570J verwenden, könnte man schon in die Regionen über 300W kommen. Bei einem Wirkungsgrad eines sehr guten Netzteils von 80% sollte man also ein Netzteil besitzen, welches dauerhaft in jedem Fall 360W bereitstellen kann. Im Idealfall sollte man also auch hier ein Netzteil mit über 400W einsetzen, um noch ein wenig Luft zu haben, denn viele Netzteile besitzen einen schlechteren Wirkungsgrad bei hoher Belastung.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System Strom, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick:

Auch im 2D-Modus liegt die X850XT etwas über der Konkurrenz, mit 126,6 Watt ist das System allerdings noch recht sparsam unterwegs. Die ASUS Extreme N5900 und die NVIDIA GeForce 6800 GT liegen aber als theoretisch langsamere Karten noch über der X850XT.

Overclocking:

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich fordern wollten wir das Muster jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 130nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob ATI noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit maximal 540 MHz natürlich schon ziemlich hoch getaktet. Der Speichertakt lief bei uns mit 594 MHz statt mit den vorgeschriebenen 590 MHz.

Immerhin erreichen wir hier trotz hohem Takt noch etwas mehr - über 600 MHz Chip- und Speichertakt sind schon beeindruckend, wobei der Speichertakt aufgrund der verwendeten 1,6ns-Module immer noch etwas niedrig ist. Eventuell bremst ATI den Speicher also wieder über eine minimal niedrigere Spannung aus. Interessant ist dabei, dass bei der automatischen Übertaktungsfunktion, die im neuen Overdrive 3 enthalten sind, fast diese Einstellungen erreicht wurden - das Tool zeigte uns als schnellste Frequenzen 608 MHz / 594 MHz an, was dem Maximum schon ziemlich nahe kommt. Man muss sich also nicht unbedingt die Mühe machen und Takt für Takt justieren, die automatische Erkennung scheint recht zuverlässig zu sein.

Mit Overdrive 3 kann nun neben dem Chiptakt auch der Speichertakt geändert werden, im Bild sieht man den Test, der die höchstmögliche stabile Chip- und Speichertakt-Frequenz zu bestimmen versucht. Wenn die Temperaturumgebung stimmt, wird die Karte dann auf diesen Frequenzen betrieben. Bei zu hoher Temperatur senkt Overdrive weiterhin die Taktraten, um die Temperatur wieder in den Griff zu bekommen. Sollte es doch einmal zu einem Problem kommen, gibt es VPU Recovery - ein Absturz aufgrund von zu hoher Einstellungen kann also nicht mehr stattfinden.

Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.


PCI-Express als Schnittstelle erfordert für uns ein neues Testsystem. So können wir nicht mehr auf unsere Canterwood-Basis zurückgreifen und setzen nun auf ein i915G-Mainboard von Intel, welches in unserem LGA755-Roundup eine gute Performance zeigte und wohl aufgrund der Fertigung im Hause Intel am wenigsten Kompatibilitätsprobleme haben wird. Das Board läuft mit Dual Channel DDR2-533, wir setzen hier 1 GB ein. Die CPU ist natürlich wie immer der Star eines Grafikkarten-Testsystems - hier setzen wir auf einen Pentium 4 Extreme Edition mit 3,4 GHz. Der Rest des Systems ist für die Performance der Grafikkarte nicht relevant.

Hardware:

Software:

Benchmarks:

Im Vergleich zu den bisherigen Tests kam wie für die neuen NVIDIA-Karten auch wieder ein neuer Treiber zum Einsatz, wir verwendeten einen Treiber der Catalyst 4.9-Serie mit abgeschaltetem Catalyst A.I., also mit möglichst deaktivierten Optimierungen, TriPerf ist hier beispielsweise deaktiviert. Sofern die NVIDIA dies anbietet, schalten wir es ebenfalls aus in unseren Treibern, um einen möglichst fairen Vergleich zu bieten. Allerdings sind wir kein Gegner von Optimierungen - sofern man diese offenlegt und die Möglichkeit bietet, sie abzuschalten, finden wir Optimierungen sogar gut, wenn sie die Performance eines Spiels positiv beeinflussen, ohne die Bildqualität herabzusenken.

Kommen wir nun also zu den Benchmarks:


3DMark 2001 1024x768 (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch NVIDIA und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist. Letzterer ist aus diesen Gründen auch aus unserer Testreihe ausgeschieden.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200, komplette Benchmark-Tests

3DMark 2001 1280x1024

3DMark 2001 1600x1200

Unser Kommentar:

Hier lag ATI schon mit der X800 in Führung und somit ist die X850XT PE auch ganz vorne zu finden - neue Rekorde in diesem alten Benchmark.


Vulpine GLMark 1024x768 (TRINIGY)

Der Vulpine GLMark 1.1p ist ein OpenGL-basierender Benchmark - eigentlich für Grafikkarten konzipiert, verwenden wir ihn aber in geringen Auflösungen auch für unsere Mainboard-Tests, da sich bei Auflösungen wie z.B. 640x480 die Grafikkarte eher langweilt. Richtig in den Genuss der 3D-Szenen kommt man nur mit einer GeForce 3 oder höher bzw. einer anderen Environmental Bump Mapping-fähigen Grafikkarte. Allerdings ist der Benchmark zum Cross-Chip-Vergleich nicht allzu gut verwendbar, denn die nVidia-Karten haben aufgrund der Auslegung des Benchmarks auf die GeForce 3 hier eindeutige Vorteile.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, hohe Detaileinstellungen, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Vulpine GLMark 1280x1024

Vulpine GLMark 1600x1200

Unser Kommentar:

Auch hier ist die X850XT PE etwas flotter unterwegs als die X800XT - nur die GeForce 6800 Ultra und GT liegen knapp vor der ATI-Karte.


GL Excess 1024x768 (GL Excess)

GL Excess ist schon ein etwas betagter OpenGL-Benchmark, der sich allerdings zum Benchmarken immer noch teilweise recht gut eignet. Er ist einfach zu bedienen, man kann also auch zu Hause den Benchmark recht einfach ausprobieren, ohne besondere Dinge zu beachten. Allerdings ist die Vergleichbarkeit dadurch eingeschränkt, dass die Grafikhardware ähnlich wie bei 3DMark 2000 nicht mehr nur der einzige Faktor ist, der bewertet wird - so bekommt man auch schon bei anderen Engpässen in einem Rechner deutliche Verzerrungen.


Funktionen: Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

GL Excess 1280x1024

GL Excess 1600x1200

Unser Kommentar:

Die ATI Radeon X850XT PE ist auch in diesem Benchmark hervorragend unterwegs, kommt aber nur knapp hinter der GeForce 6800 GT ins Ziel.


Codecreatures Benchmark 1024x768 (Codecult)

Die Codecreatures-Engine ist eine Engine, die effektiv von Vertex- und Pixel-Shadern der Grafikkarten Gebrauch macht. Es handelt sich hierbei um einen DirectX 8.1-Test, weshalb auch DirectX 7-Grafikkarten nicht getestet werden können - Besitzer einer Geforce 2 MX400 oder einer Radeon 7500 wie auch einer Geforce 4 MX440 bleiben also außen vor, ebenso läuft die G550 nicht unter diesem Test. Für heutige Grafikkarten ergeben sich trotzdem noch Herausforderungen, denn mit großen Frame-Zahlen konnten die bisherigen Karten noch nicht überzeugen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8.1-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen: jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Codecreatures Benchmark 1280x1024

Codecreatures Benchmark 1600x1200

Unser Kommentar:

Hier liegt die ATI Radeon X850XT PE vor der Geforce 6800 Ultra - die restlichen Benchmarks verwirren, da sie auf einem Athlon 64 3500+ gemacht worden sind. Auf unserem Pentium 4 Extreme Edition hingegen ist die X850 XT Platinum Edition die schnellste Karte im Testfeld.


Quake 3 Arena 1024x768 (ID Software)

Zu diesem Benchmark braucht man wohl wenig zu sagen - das Spiel ist ein Klassiker, der Benchmark ebenso und so fehlt er auch hier nicht. Aktiviert wird der Benchmark über die Kommandozeile mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001", allerdings werden vielerorts auch andere Demodateien für den Benchmark verwendet. Wir bleiben bei dieser ersten Variante. Das Spiel basiert auf der OpenGL-Schnittstelle, allerdings kommt der Benchmark sicherlich auch bald an seine Grenzen, denn wir sind bei den gemessenen Frames pro Sekunde schon in den 400er-Bereichen, was nur wenig Sinn macht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen: High Details, jeweils 32 Bit, demo001, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Quake 3 Arena 1280x1024

Quake 3 Arena 1600x1200

Unser Kommentar:

Ein spannender Zweikampf zwischen der GeForce 6800 Ultra und der ATI Radeon X850XT PE - letztendlich geht es 2:1 für ATI aus, nur bei 1600x1200 hat die NVIDIA-Karte die Nase vorne.


Comanche 4 1024x768 (Novalogic)

Ebenso wie der Codecreatures-Benchmark ist dieser wirklich etwas für High-End-Systeme - der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Comanche 4 1280x1024

Comanche 4 1600x1200

Unser Kommentar:

Bislang musste sich ATI hier der GeForce 6800 GT und Ultra geschlagen geben - nun ist die X850XT Platinum Edition an der Spitze.


Unreal Tournament 2003 1024x768 Flyby (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist mit seiner neuen Engine ein grafischer Leckerbissen. Die Engine von Digital Extremes basiert auf der alten Unreal-Engine. Die Engine ist für 200.000 Polygone gut und wurde in vielerlei Hinsicht verbessert. Damit stieg allerdings auch der Anspruch an die vorhandene Hardware. Das Spiel bringt ein eigenes Benchmark-Programm mit und liefert Ergebnisse zu jeweils zwei Flyby- und zwei Botmatch-Leveln. Dass die Ergebnisse zu den Botmatch-Leveln praxisnäher sind, dürfte einleuchten. Allerdings ist hier auch die CPU-Belastung deutlich höher, das Spiel ist hier also praktisch CPU-limitiert.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280 x 960 und 1600 x 1200

Unreal Tournament 2003 1024x768 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x768 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x768 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x768 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x768 4xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 4xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA max. AF Botmatch

Unser Kommentar:

Eine wirklich sehr starke Leistung - auf unserem Pentium 4 Extreme Edition-Testsystem ist die ATI Radeon X850 XT Platinum Edition fast immer an der Spitze und muss nur selten eine andere Grafikkarte vorbeiziehen lassen.


Return to Castle Wolfenstein 1024x768 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1024x768 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1024x768 4xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 4xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 4xAA max. AF

Unser Kommentar:

Hier ist ATI den NVIDIA-Karten unterlegen - die X850XT Platinum Edition ist praktisch zunächst sogar einer 6600 GT unterlegen. Erst bei 1600x1200 mit 4xAA und 16xAF ist die ATI Radeon X850XT PE knapp hinter der GeForce 6800 Ultra zu finden. Da sie dann auch noch 160fps liefert, wird dies wohl auch die ideale Auflösung für RtCW sein.


DroneZMark 1024x768 (Novalogic)

DroneZ ist sicherlich eines der optisch auffälligsten Spiele aktuell. Es handelt sich um ein OpenGL-Game, welches allerdings auch viele NVIDIA-Optimierungen besitzt. Der Benchmark ist sowohl bei der Vollversion, als auch bei der Demo, die im Internet verfügbar ist, vorhanden. Wir wählen hierfür die Einstellungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200 jeweils mit 32 Bit, die Frames pro Sekunde werden am Ende des Benchmarks angezeigt.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

DroneZMark 1280x1024

DroneZMark 1600x1200

Unser Kommentar:

Auch in diesem Benchmark kann die X850XT Platinum Edition gegenüber der X800XT noch zulegen, kommt aber gerade bei hohen Auflösungen nicht an der 6800 GT und Ultra vorbei.


Splinter Cell 1024x768 (Ubisoft)

Tom Clancys Splinter Cell ist ein Direct3D-Spiel, dass besonders durch seine Beleuchtungseffekte hervorsticht. Mit dem Patch 1.2 b wurde auch eine Benchmark-Funktion integriert. Allerdings bedient sich Splinter Cell unterschiedlicher Rendering-Pipes und teilt die Grafikkarten in drei Klassen ein. Die neueren GeForce FX-Karten finden sich gegenüber ATI-Karten in einer anderen Geräteklasse, deren Beleuchtungssysteme sich unterscheiden und dadurch unterschiedlichere Ergebnisse liefert. Die Ergebnisse sind im Projektor-Modus erstellt, den beide Karten beherrschen und für künftige Benchmarks bessere Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance


Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Splinter Cell 1280x1024

Splinter Cell 1600x1200

Unser Kommentar:

Klare Führung auch in diesem Benchmark, denn schon die X800XT kam mit Splinter Cell sehr gut zurecht, die X850XT Platinum Edition kann nun noch einmal klar vor der GeForce 6800 Ultra ins Ziel kommen und setzt hier auch wieder ATI an die Spitze der Charts.


X2 Demo 1024x768 (Egosoft)

X2 - The Threat entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

X2 Demo 1280x1024

X2 Demo 1600x1200

X2 Demo 1024x768 2x AA max. AF

X2 Demo 1280x1024 2x AA max. AF

X2 Demo 1600x1200 2x AA max. AF

X2 Demo 1024x768 4x AA max. AF

X2 Demo 1280x1024 4x AA max. AF

X2 Demo 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar:

Bei X2 liegt ATI nun überall deutlich vorne - die X800XT konnte sich gerade bei anspruchsvollen Einstellungen schon vor die GeForce 6800 Ultra setzen, jetzt kann die X850XT Platinum Edition auch in den anderen Bereichen noch erste Plätze erobern. Schuld ist hier sicherlich auch der neue Treiber, der ebenso noch minimal mehr Performance bei X2 zeigt.


FarCry 1024x768 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und missmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen DVD-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail ultra hoch, PCGH-Demo

FarCry 1280x1024

FarCry 1600x1200

FarCry 1024x768 2x AA max. AF

FarCry 1280x1024 2x AA max. AF

FarCry 1600x1200 2x AA max. AF

FarCry 1024x768 4x AA max. AF

FarCry 1280x1024 4x AA max. AF

FarCry 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar:

Auch hier war ATI bereits gut im Rennen - mit der X850XT Platinum Edition kann man noch einmal zulegen und liegt in allen Bereichen in Führung, auch wenn die Führung bei anspruchsvollen Settings etwas schrumpft und die GeForce 6800 Ultra hier besser in Schwung kommt.


Call of Duty 1024x768 (Activision)

Call of Duty ist ein weiterer Shooter, der auf der Quake 3-Engine beruht. Die Engine wurde auch hier wieder deutlich aufgebohrt. Das neue Rendering-System ist für 200.000 Polygone gut und bietet Pixel- und Vertex-Shader-Support. Ebenfalls wurden die Animationen verbessert. Die Benchmarks wurden mit einer Quake 3-typischen Multiplayer-Timedemo erstellt.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, volle Detailstufen, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Call of Duty 1280x1024

Call of Duty 1600x1200

Call of Duty 1024x768 2x AA max. AF

Call of Duty 1280x1024 2x AA max. AF

Call of Duty 1600x1200 2x AA max. AF

Call of Duty 1024x768 4x AA max. AF

Call of Duty 1280x1024 4x AA max. AF

Call of Duty 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar:

Auch bei Call of Duty ist bei hohen Auflösungen der Trend zugunsten der GeForce 6800 GT zu sehen. Den Framelimiter haben wir hier wie immer noch nicht ausgeschaltet, da wir ansonsten weniger Vergleichswerte präsentieren könnten. Damit sind die Aussagen bei 4xAA am sinnvollsten. Hier liegt die X850XT Platinum Edition zwar hinter den NVIDIA-Top-Karten, aber ein Blick auf die FPS-Raten zeigt, dass hier das Limit von knapp 89fps fast erreicht wird.


Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x768 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200, Primeval Demo, Antialiasing und AF wie angegeben

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x768 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x768 4x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024 4x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar:

Auch bei Unreal Tournament 2004 freut sich ATI - man kann immer vor der GeForce 6800 Ultra liegen, auch wenn die Abstände teilweise recht knapp sind. Nur im SLI-Modus auf einem Athlon 64 3500+ kann NVIDIA noch schnellere FPS-Raten erzielen.


Doom 3 1024x768 (ID Software)

Doom 3 - sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Doom 3 1280x1024

Doom 3 1600x1200

Doom 3 1024x768 2xAA max. AF

Doom 3 1280x1024 2xAA max. AF

Doom 3 1600x1200 2xAA max. AF

Doom 3 1024x768 4xAA max. AF

Doom 3 1280x1024 4xAA max. AF

Doom 3 1600x1200 4xAA max. AF

Unser Kommentar:

Doom 3 ist schon immer ein NVIDIA-Benchmark gewesen und so sehen wir die ATI Radeon X850XT PE hier auch wieder nur zwischen der GeForce 6600 GT und der GeForce 6800 GT.


Die neue High-End-Karte von ATI zeigt Methode - man liegt nun in vielen Benchmarks mit der GeForce 6800 Ultra gleich auf oder kann die Karte sogar überholen. In einigen neueren Benchmarks, die wir mitgetestet haben, aber Mangels Vergleichswerten auf unserem Testsystem noch nicht veröffentlicht haben (Half Life 2, Halo) bestätigt sich dieser Trend. ATI hat also wieder eine Hand an der Performancekrone, während NVIDIA auf der anderen Seite aufgrund von SLI noch in vielen Bereichen vorne liegt. Aber wer kann sich ein SLI-System schon leisten, zudem macht es bei den aktuellen 50 Titeln, die von SLI unterstützt werden auch nicht wirklich Sinn.

Dann doch lieber in eine X850XT Platinum Edition investieren - wenn sie denn verfügbar ist. Aktuell kann sich aber auch NVIDIA nicht mit einer Verfügbarkeit der GeForce 6800 Ultra-Serie rühmen, also bleibt es spannend, welche Karte der Gamer nun zuerst im Handel kaufen kann. Die PCI-Express-Varianten bringen dann auch endlich High-End-Performance auf die neuen PCI-Express-Motherboards, die aktuell noch unter der Nichtverfügbarkeit der Karten zu leiden hatten.

Aber auch wenn die Grafikkartenperformance wirklich erstklassig ist, macht uns der Stromverbrauch dann doch zu schaffen - noch einmal ein paar Watt mehr als die Sapphire X800XT bringt einen neuen Negativrekord auf unseren Prüfstand. Die X850XT Platinum Edition ist der Prescott der Grafikwelt, von den enthaltenen Clock-Gating-Features konnten wir noch nichts merken - eventuell sind die Funktionen im Treiber noch nicht aktiviert. Erstaunlich ist dabei nur, dass der voluminöse Kühlkörper die GPU trotzdem sehr gut kühlen kann und im Lastbetrieb nicht den Lüfter so sehr fordert, dass er zur Turbine wird. Bei der gemessenen Lautstärke reiht sich die ATI Radeon X850XT Platinum Edition eher ins Mittelfeld ein.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Overclocking-Fähigkeiten der Karte muss man differenziert betrachten - schließlich hat der X850XT Platinum Edition-Kern schon eine beachtliche Taktfrequenz. So kommt man von den Standard 540 MHz aber immer noch über 600 MHz - und mit der Auto-Overclockingfunktion sucht sich die Karte auch recht zuverlässig die maximal mögliche Taktfrequenz, die noch stabil läuft. Das ist wieder ein gutes Feature, welches ATI in das Catalyst Control Center implementiert hat, hier zeigt der Daumen also wieder nach oben. Beim Speichertakt erreichten wir nur wenig mehr, aber das ist ja bei ATI-Karten durchaus bekannt.

Praktisch ist die X850XT Platinum Edition natürlich nur ein Facelift der aktuellen X800XT. Etwas schneller durch den höheren Takt und marginale Veränderungen, aber keine bahnbrechenden neuen Features wie SM3.0 oder ähnliches. Das wird erst mit der nächsten ATI-Generation kommen - wir sind gespannt, was im Jahr 2005 auf uns zukommt.

Positive Punkte der ATI Radeon X850XT Platinum Edition:

Negative Punkte der ATI Radeon X850XT Platinum Edition:

Insgesamt stellt sich schlussendlich natürlich wieder die Frage nach dem Preis - 549 Euro sollen die X850XT Platinum Edition-Karten kosten, das ist ein heftiger Preis für eine Grafikkarte. Auch ist sie noch nicht verfügbar, aber im Handel werden die Karten anfangs sicherlich auch über 500 Euro kosten. Das ist eine Menge Geld - wer eine absolute High-End-Grafikkarte besitzen möchte, kommt um eine GeForce 6800 Ultra oder eine ATI Radeon X850XT Platinum Edition aber nicht herum - und die GeForce 6800 Ultra kostet schließlich auch über 500 Euro.

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