AGP-Grafikkarten-Roundup

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Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und in diesem Jahr hat sich viel auf dem Grafikkarten-Markt getan. Dank der aktuellen High-End-GPUs der Marktführer ATI und Nvidia hat sich die Leistungsfähigkeit der Grafikkarten stark erhöht. Nun ist es möglich, selbst in hohen Auflösungen mit qualitätssteigernden Optionen, wie FSAA oder AF, mit ausreichend hohen Framezahlen zu spielen. Natürlich kosten diese Grafikkarten auch dem entsprechend. So bezahlt man für die Top-Modelle von Nvidia und ATI Preise deutlich über 500 Euro. Trotz der hohen Preise ist die Nachfrage enorm. Wir werfen einen Blick auf die Top-Modelle, die Modelle aus der zweiten Reihe und auf die neue NVIDIA GeForce 6600GT-Serie für den AGP-Bus.

Es sind zwar schon mehrere Monate vergangen seitdem ATI und Nvidia ihre neuen Chips veröffentlicht haben, aber die Verfügbarkeit in den Läden ist immer noch nicht befriedigend. So kann es leicht passieren, dass man mehrere Wochen auf seine bestellte Karte warten muss. Hoffen wir, dass sich die Situation möglichst bald verbessern wird - denn gerade vor der Weihnachtszeit wird die Nachfrage sicherlich noch einmal steigen.

NVIDIA hofft dies natürlich auch für die GeForce 6600GT auf AGP-Basis. Der 6600-Serie hatten wir schon ein ausführliches Review geliefert, die Leistungsdaten basierten jedoch auf einem PCI-Express-System, da der NV43 eigentlich ein PCI-Express-Chip ist. Allerdings haben wir auch schon im Technik-Artikel der GeForce 6600-Serie angemerkt, dass es theoretisch möglich ist, die GeForce 6600 mittels der HSI-Bridge auch noch für den AGP-Bus herzustellen - mit dem heutigen Tage stellt NVIDIA genau diese Lösung vor.

Klare Sache: Man möchte in der Vorweihnachtszeit punkten und dem Kunden im mittleren Preissegment eine gute Grafikleistung zum attraktiven Preis bieten. Zwar hat NVIDIA schon Ähnliches im AGP-Bereich zu bieten, denn auch die FX5900 Ultra-Karten hatten bereits 8 Pixelpipelines. Die "6" als Neuheit zieht hier natürlich stärker - und schließlich kämpft man im Moment erbittert um Marktanteile, denn ATI landete zuletzt erstmals an Platz 1 der Verkaufszahlen.

Uns standen für dieses Roundup folgende Grafikkarten zur Verfügung:

Somit haben wir gleich ein paar aktuellen High-End-Grafikkarten für die AGP-Schnittstelle in diesem Test. Leider war es uns nicht möglich für dieses Roundup eine Nvidia Geforce 6800 Ultra zu organisieren. Wir werden aber versuchen, solch eine Grafikkarte zu bekommen und werden die Ergebnisse dann nachreichen. Allerdings ist diese Karte am Markt auch noch praktisch nicht verfügbar, obwohl unser Launch-Artikel vom April stammt. Vielleicht bessert sich diese Situation ebenfalls noch vor Weihnachten.

Die GeForce 6600 GT ist hier in diesem Kreis natürlich die kleinste Karte und zumindest auf dem Papier unterlegen. Sie bietet mit 8 Pixelpipelines deutlich weniger als die ASUS V9999GT/TD, die zwar einen sehr niedrigen Takt besitzt, aber mit 16 Pixelpipelines ausgestattet ist. Die 6600GT hat auch weniger als die Sapphire X800 Pro Toxic mit 12 Pixelpipelines und natürlich auch weniger als die Sapphire X800 XT, die ebenfalls 16 Pixelpipelines besitzt. Unser Ziel war es allerdings nicht zu zeigen, dass die High-End-Karten schneller sind, sondern zu prüfen, ob die GeForce 6600GT eine gute Spieleperformance bringt. 

Wir werden uns zunächst die Grafikkarten mit ATI-Chips anschauen und daraufhin die Nvidia-Grafikkarten antreten lassen. Bei den vergleichenden Benchmarks haben wir uns diesmal auf ein paar Spiele beschränkt, dafür gehen wir aber insbesondere auf Gaming-fähige Auflösungen ein und werfen insbesondere einen Blick auf verschiedene Antialiasing-Settings. Wir hoffen diesbezüglich einen relevanten Blick auf die Performance geben zu können.


Erst vor kurzem hatten wir die Sapphire Radeon X800 XT PCI-Express-Version zum Test. Nun folgt in diesem Roundup sein Pendant mit der AGP-Schnittstelle. Die Spezifikationen der beiden Grafikkarten sind daher identisch, weshalb man eigentliche keine Unterschiede in der Performance erwarten dürfte. Die Sapphire Radeon X800 XT gehört zu den derzeit schnellsten und leistungsfähigsten Grafikkarten auf dem Consumer-Markt, nur besteht immer noch das Problem der Verfügbarkeit solcher Grafikkarten. Wir hoffen aber, dass in naher Zukunft die Situation sich bessern wird.

Die Spezifikationen entstprechen den Anforderungen von ATI und so besitzt die Grafikkarte 16 Pixelpipelines und liefert dank 500 MHz Kerntakt und 500 MHz Speichertakt eine sehr hohe Performance, die für alle aktuellen und auch viele zukünftige Spiele eine hervorragende Grundlage stellt. Außerdem ist die Grafikkarte mit 256 MB GDDR3 bestückt, die mit einem Speicherinterface von 256 Bit angebunden sind.

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In diesem Roundup werden wir uns nicht näher mit der Technik der R420-Serie befassen, da wir dies schon in unserem Technik-Artikel ausführlich getan haben. Wir empfehlen diesen Artikel nachzulesen, falls man dies noch nicht getan hat, da dort alles Wichtige über die aktuelle GPU von ATI erklärt wird.

Nun werfen wir einen kurzen Blick auf das ATI-High-End-Lineup für den AGP-Port und werden uns danach näher mit der Sapphire X800 XT beschäftigen:

ATIs Angebot ist hier durchaus übersichtlicher als beim Konkurrenten NVIDIA. Man bietet die X800-Serie in zwei Varianten an, die X800XT und die X800 Pro sind auch beide bereits im Handel zu finden. Die spöttischerweise "Press Edition" genannte X800 XT PE, die wir auch schon im Test hatten, existiert zwar auf dem Papier und wird auch von vielen Herstellern angeboten, allerdings ist die Verfügbarkeit dieser Karte schlecht. Sie besitzt mit 525 MHz noch 25 MHz mehr GPU-Takt und 560 MHz Speichertakt.

Die X700-Serie als Pendant zur GeForce 6600 GT findet man bei ATI nicht im AGP-Bereich. Zum einen fehlt noch eine entsprechende AGP/PCI-Express Bridge, die NVIDIA schon hat, ATI aber wohl noch entwickelt. Statt dessen verkauft man hier weiter die 9800-Serie, die der X700 zumindest technisch recht ähnlich ist und auch von der Performance keine großen Differenzen zeigen sollte.

Kleinere Karten von ATI wollen wir uns an dieser Stelle nicht ansehen. Kommen wir nun also etwas detaillierter zur Sapphire X800 XT.


Die Grafikkarten von Sapphire sind die beliebtesten auf dem Markt. Ein Grund dafür ist wohl die Tatsache, dass das Preis/Leistungsverhältnis bei Sapphire sehr ansprechend ist, da sich die Preise meistens am unteren Ende der Preisspanne befinden. Dies bedeutet aber nicht, dass Sapphire ein Billig-Hersteller ist. Vielmehr ist es den hohen Verkaufszahlen zu verdanken, dass man die Preise so niedrig wie möglich halten kann - schließlich ist Sapphire die Nummer 1 unter den ATI-basierten Grafikkarten-Herstellern. Daher ist es möglich trotz hoher Qualität einen sehr fairen Preis zu bieten.

Wenn man die X800-Serie mit der Geforce 6800-Reihe vergleicht, fällt einem zuallererst auf, dass die ATI-Grafikkarten von ihren Ausmaßen wesentlich kleiner sind. Dies sehen wir auch hier, denn Sapphire hat sich strikt an das Referenz-Design von ATI gehalten. Auch belegt der GPU-Kühler nur den AGP-Slot, so dass man diese Grafikkarte auch in einem XPC einbauen kann. Um den Kühlkörper herum sehen wir vier der insgesamt acht GDDR3-Speichermodule. Die andere Hälfte befindet sich auf der Rückseite der Grafikkarte.

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Zudem sehen wir, dass die Grafikkarte über einen VGA-Ausgang, einen Video-In/-Out und einen DVI-Out verfügt.

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Die Spannungswandler der Karte sind im Vergleich zur GeForce 6800 Ultra nicht passiv gekühlt. Auch die Anzahl ist bei der Karte geringer. Rechts davon sieht man den Anschluss für den Fan-Header - dieser ist in typischer Mini-Bauform verwirklicht.

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Durch den gelben Stecker ist es möglich ein Adapterkabel für die Video-In-Funktion an die Front des Gehäuses zu führen. Darüber sehen wir den violetten Strom-Anschluss, an den man einen Molex-Stecker des Netzteils anschließen muss.

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Bei Sapphire setzt man einen Kühlkörper aus Kupfer ein, der nur die GPU kühlt. Der Kühlkörper ist nur so hoch, dass man den nächsten PCI-Slot noch benutzen könnte. Ein Thema, über das häufig diskutiert wird - darauf achten sollte man in jedem Fall, dass auch unter dem 1. Slot noch Platz ist, um möglichst viel Frischluft ansaugen zu lassen, also sollte auch hier der erste Slot bestenfalls frei bleiben. Anders als bei Nvidia werden die RAMs nicht mitgekühlt, was bei den BGA-Modulen auch nutzlos ist und eher der optischen Verschönerung dient. Der Lüfter bewegt die Luft durch die Kühllamellen und ist im 2D-Betrieb so gut wie nicht zu hören. Im 3D-Modus dreht der Lüfter auf und ist dann auch zu hören. Im Vergleich zu den Nvidia-Karten sind die ATI-Karten aber wesentlich leiser und unaufdringlich in der Lautstärke. So gehörte Sapphires PCI-Express-Karte zu den leisesten Modellen in unseren Tests.

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Auf der nächsten Seite zeigen wir weitere Details der Karte.


Auf der Rückseite sehen wir die restlichen vier GDDR3-Speichermodule. In der Mitte befindet sich eine Metallschiene, mit der der Kühlkörper auf der Grafikkarte befestigt ist.

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Der Rage Theater-Chip ermöglicht die Video-In/Video-Out-Funktionen der Grafikkarte. Eine TV-Funktion ist dadurch nicht möglich, aber wir haben schon über die neuen All-In-Wonder-Karten von ATI berichtet.

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Bei der Sapphire X800 XT werden insgesamt 256 MB GDDR3-Speicher verwendet. Dieser stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung K4J55323QF, der mit 500 MHz betrieben wird und effektiv 1000 MHz DDR taktet. Der identische Speicher wird auch auf der GeForce 6800 Ultra und auf der X800 XT Platinum Edition eingesetzt, nur mit höherer Taktfrequenz. Auch GDDR3 haben wir ausführlich im Technik-Artikel betrachtet - wobei hier anzumerken ist, dass ATI mit einer sehr guten Übertaktbarkeit der Speichermodule rechnet und Samsung starke Pläne hat, den Speicher bis zum Ende des Jahres bereits in Bereiche von 1000 MHz aufwärts takten zu können.

Der Speicher mit 1,6 ns ist für bis zu 500 MHz spezifiziert und kommt im FBGA-Package. Diesen Speichertyp bietet Samsung auch mit 1,25 ns und damit bis zu 800 MHz an. Das gibt Luft für entsprechende Tweaks der Hersteller, falls diese den schnelleren Speichertyp einsetzen. Die Spannung der acht Speicherchips mit jeweils 32 MB beträgt 2 Volt.

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Kommen wir noch zu dem Zubehör der Karte, das mitgeliefert wird:

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Sapphire hat alle notwendigen Kabel und Adapter beigelegt. So befinden sich VIVO-Kabel, ein Strom-Verlängerungskabel, ein DVI/VGA-Adapter und ein S-Video/Chinch-Adapter im Paket. Dazu gibt es noch das Handbuch und ein umfangreiches Softwareangebot. Neben der Treiber-CD mit Sapphire-Sticker sind noch CyberLink PowerDVD 5.0 und CyberLink PowerDirector VE 2.55 im Lieferumfang. Als Spiele-Beigabe sind Splinter Cell: Pandora Tomorrow und Prince of Persia 3D enthalten - dies sind durchaus Spiele, die die Grafikkarten-Leistung auch zu einem großen Teil ausnutzen können. Als interessante Dreingabe ist noch das Redline Tweak-Utility enthalten, mit dem Sapphire es erlaubt, seine Grafikkarten zu übertakten.

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Hier noch ein Foto von der ansprechenden Verpackung.


Die Sapphire X800 PRO Toxic ist eine typische X800 Pro-Karte - aber mit besonderer Kühlung. Unser Modell taktet mit 470 MHz Core und 450 MHz DDR-Ram. Sapphire hält sich an die Spezifikationen von ATI, liegt beim GPU-Takt sogar knapp darunter. Die X800 Pro verfügt  über 12 Pixelpipelines und über 256 MB GDDR3, der mit 256 Bit angebunden ist. Mit solchen Kennzahlen dürfte eine sehr gute Performance erreicht werden, die für alle aktuellen und für viele zukünftigen Spiele mehr als ausreichend sein dürfte. Im Vergleich zur X800 XT ist sie natürlich etwas günstiger, dafür hat Sapphire die Toxic-Serie auf einen besonders leisen Betrieb getrimmt.

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Anders als bei der normalen Sapphire X800 PRO besitzt diese Grafikkarte eine andere Kühllösung. Bei der Toxic-Version setzt Sapphire auf einen massiven Kupferkühler. Im Endeffekt handelt es sich um einen Arctic Cooling Silencer 4. Dadurch soll die Grafikkarte noch effizienter und vor allem leiser gekühlt werden. Auf dem Foto sehen wir die Grafikkarte in voller Pracht und es ist gut zu erkennen, dass der Kühler völlig von ATIs Referenz-Design abweicht. Wir sehen, dass der blaue Lüfter auch größere Schaufelräder hat, wodurch dieser dann langsamer drehen kann. Dennoch wird genügend Luft zum Zirkulieren gebracht. Zudem sehen wir die Kühllamellen des Kupferkühlers. Dadurch wird die Oberfläche des Kühlkörpers wesentlich erhöht, sodass die Wärme besser an die Luft abgegeben werden kann. Im 2D-Modus ist der Lüfter so gut wie unhörbar und auch im 3D-Modus arbeitet die Kühlung angenehm leise.

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Genau wie bei der Sapphire X800 XT hat auch die Toxic-Version einen gelben Video-In-Anschluss, an die ein Adapterkabel an die Front des Gehäuses angeschlossen werden kann, sodass man beispielsweise eine Video-Kamera an den Computer anschließen kann. Rechts daneben befindet sich der Strom-Anschluss für die Grafikkarte.

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Hier sehen wir die Spannungswandler, die nicht passiv gekühlt werden. Die unteren Spannungswandler werden ein wenig von der Kühlabdeckung überlagert. Rechts davon ist der Anschluss für den Grafikkartenlüfter. Dieser Anschluss ist in Mini-Bauform hergestellt worden.

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Die Grafikkarte verfügt über einen VGA- und einen DVI-Ausgang sowie über einen Video-In/-Out. Gut zu sehen ist außerdem der Luftkanal der Kühlkörpers. Es liegt nämlich eine Blende bei, die die erwärmte Luft nach außen führen lässt. Dies bedeutet natürlich auch, dass die Grafikkarte zwei Slot-Plätze belegt. Das sollte aber kein großes Hindernis sein, da die meisten Leute nicht mehr als zwei oder drei Erweiterungskarten im Gehäuse verbaut haben.

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Die Seitenansicht zeigt uns noch einmal, dass die Grafikkarte recht hoch ist. Dies kommt zum einen durch den großen Kühlkörper, der aus Kupfer besteht zustande. Zum anderen setzt Sapphire einen größeren Lüfter ein, der auch die Höhe ausnutzt.

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Auf diesem Foto sehen wir in der Mitte einen 2 Pin-Stecker. Dies ist der Temperatur-Sensor der Grafikkarte. Der Sensor ist direkt an der Unterseite des Kühlkörpers befestigt und liegt direkt neben der GPU. Dadurch kann man eine möglichst genaue Temperatur messen. Durch ein Verlängerungskabel ist es möglich, diesen Sensor an eine Temperaturanzeige anzuschließen.

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Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Rückseite der Toxic-Karte.


Hier noch ein Foto von der oben erwähnten Blende. Wir sehen, dass die Blende gestanzt ist, sodass die warme Luft nach außen geführt werden kann. Diese Idee kennen wir schon von der Nvidia Geforce 5800 FX. Nur war damals die Kühlung viel zu laut. Bei Sapphire ist dies zum Glück nicht der Fall. Die Kühlung arbeitet im 2D-Modus praktisch hörlos und erst im 3D-Modus vernimmt man ein leises Surren des Lüfters, was aber kaum auffällt, wenn man noch andere Lüfter im Gehäuse hat. Dies wird wohl auch durch den massiven Kühlkörper gewährleistet.

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Nun betrachten wir die Rückseite der Grafikkarte. Man fragt zuerst einmal, was dieser Alu-Körper bedeutet. Nun, dadurch werden die FBGA-RAMs gekühlt. Dies ist eigentlich nicht notwendig, da die BGA-Bausteine ihre Wärme an die Platine abgeben. Man kann den Alu-Kühlkörper daher eher als optische Verschönerung ansehen. In der Mitte sehen wir zudem eine Metallschiene, mit der der Kupferkühl-Körper an die Grafikkarte befestigt wird. Anders als bei Sapphire üblich ist die Platine nicht rot, sondern türkis.

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Bei der Sapphire X800 PRO Toxic werden insgesamt 256 MB GDDR3-Speicher verwendet. Dieser stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung K4J55323QF, der mit 450 MHz betrieben wird und effektiv 900 MHz DDR taktet. Der identische Speicher wird auch auf der Sapphire X800 XT eingesetzt, nur mit höherer Taktfrequenz. Der Speicher mit 1,6 ns ist für bis zu 500 MHz spezifiziert Somit ist zu erwarten, dass ich bei der Toxic eventuell gute Übertaktungsmöglichkeiten bieten.

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Der Rage Theater-Chip ermöglicht die Video-In/Video-Out-Funktionen der Grafikkarte, er ist auch hier vorhanden.

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Kommen wir noch zu dem Zubehör der Karte, das mitgeliefert wird:

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Sapphire hat alle notwendigen Kabel und Adapter beigelegt. So befinden sich VIVO-Kabel, ein Strom-Verlängerungskabel, ein DVI/VGA-Adapter und ein S-Video/Cinch-Adapter sowie eine Blende im Paket. Dazu gibt es noch das Handbuch und ein umfangreiches Softwareangebot. Neben der Treiber-CD mit Sapphire-Sticker sind noch CyberLink PowerDVD 5.0 und CyberLink PowerDirector VE 2.55 im Lieferumfang. Als Spiele-Beigabe sind Splinter Cell: Pandora Tomorrow und Prince of Persia 3D enthalten - dies sind durchaus Spiele, die die Grafikkarten-Leistung auch zu einem großen Teil ausnutzen können. Wie bei der Sapphire X800 XT ist noch das Redline Tweak-Utility enthalten, mit dem Sapphire es erlaubt, seine Grafikkarten zu übertakten.

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Abschließend noch ein Foto von der Verpackung. Diese ist rot-glänzend gestaltet worden und macht einen hochwertigen Eindruck.


Bei der ASUS V9999GT/TD handelt es sich um eine etwas beschnittene Grafikkarte mit dem Nvidia Geforce 6800GT-GPU. Die Technik der ASUS V9999GT/TD ist identisch mit der der Geforce 6800 GT/Ultra. Schaut man in unseren Technik-Aritkel, so entdeckt man für die GT-Karten einen Takt von 350 MHz für die GPU und 500 MHz für den Speicher. Allerdings besitzt die ASUS V9999GT/TD nur 350 MHz für den Speichertakt. Die Grafikkarte verfügt über einen Coretakt von 350 MHz und einen Speichertakt von 350MHz, besitzt aber weiterhin 16 Pixelpipelines, ist also keine GeForce 6800 oder GeForce 6800LE.

Es werden weiterhin nur 128 MB DDR eingesetzt, die mit 256 Bit angebunden sind. Ein großer Unterschied besteht weiterhin im verwendeten DDR-I-Speicher. Durch die 128 MB wird die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte zusätzlich beschnitten. Dies kann vor allem in höheren Auflösungen mit eingeschaltetem FSAA und AF zu Leistungseinbrüchen führen.

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Zunächst einmal eine Tabelle mit den Spezifikationen der aktuellen High-End-Nvidia-Grafikkarten von NVIDIA für den AGP-Bus:

Die GeForce 6800 Ultra ist am Markt praktisch auch noch nicht verfügbar, dafür bekommt man mittlerweile die GeForce 6800 GT sowie die Modelle mit teilweise deaktivierten Pipeline-Teilen. Bei der 6800LE sind insgesamt 8 Pipelines deaktiviert. Die neue GeForce 6600 GT gibt es wie bei den PCI-Express-Varianten mit zwei Versionen, einen schnell getaktete Version mit GDDR3 und eine langsame mit DDR-I. Die GeForce FX5950 Ultra haben wir zum Vergleich mit angeführt. Sie wird weiterhin von NVIDIA verkauft, aber die GeForce 6600 GT-Serie wird sie wohl aufgrund der Features und Performance ablösen.

Eine Einordnung in eine Kategorie ist bei der ASUS V9999GT/TD nicht möglich - sie liegt praktisch beim Kern auf dem Niveau einer GeForce 6800GT, aber beim Speicher auf dem Niveau einer GeForce 6800.


Wie bei Nvidia fast typisch ist die ASUS V9999GT/TD relativ lang. Zunächst fallt auf, dass der Kühler nicht dem Referenzdesign von Nvidia entspricht und eine Eigenentwicklung von ASUS darstellt. Zwar ist das Design für den Referenzkühler auch auf ein Ein-Slot-Modell ausgelegt, aber ASUS verwendet ein anderes Material, eine andere Abdeckung und beleuchtet unter anderem auch den Lüfter.

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Gut zu sehen sind die Spannungswandler der Grafikkarte. Diese werden nicht passiv gekühlt.

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Hier sehen wir den Lüfter der Grafikkarte. Dieser ist durchsichtig-blau, was wir später auch noch sehen werden. Darunter befindet sich der Lüfteranschluss, der wie bei Grafikkarten üblich in Mini-Bauform gefertigt ist. Im Vergleich zu den ATI-Karten ist der Lüfter schon im 2D-Modus vernehmbar. Bei 3D-Anwendungen dreht der Lüfter auf und ist dann auch deutlich zu hören. Es ist aber immer noch leiser als bei den berüchtigten Nvidia Geforce FX 5800-Karten.

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Diese Ansicht zeigt uns die Ausgänge für DVI-, VGA- und Video-Out. Die Grafikkarte verfügt über keine Video-In-Funktionen.

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Vorne sehen wir den Stromanschluss, in die eine Molex-Stecker hineingesteckt werden muss. Rechts davon liegt der Grafikkarten-Speaker, der bei Fehlern anfängt zu piepen. Im Hintergrund sehen wir den Kühlkörper aus Kupfer. Dieser wird abgedeckt von einem durchsichtig-blauen Plastikkanal, der den Luftstrom durch die Lamellen des Kühlkörpers führt.

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Auf der nächsten Seite präsentieren wir weitere Details zur Karte.


Auf der Rückseite der Grafikkarte befinden sich keine erwähnenswerten Komponenten. In der Mitte sehen wir die Halterung des Kühlkörpers.

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Auf der ASUS V9999GT/TD befinden sich insgesamt 128 MB GDDR von Hynix. Wie bei Nvidia üblich befinden sich die BGA-Module auf der Vorderseite der Grafikkarte. Diese sind vier Gruppen mit jeweils zwei BGA-Modulen auf der Platine positioniert. Jedes BGA-Modul ist 16 MB groß. Auf dem Foto sehen wir, dass der Speicher die Bezeichnung HY5DU283222A trägt. Der Speicher wird mit 350 MHz betrieben. Mit den 2,8 ns Zugriffszeit ist er auch für diese Taktfrequenz zugelassen.

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Hier sehen wir, warum die Grafikkarte einen transparent-blauen Lüfter hat. Dieser leuchtet nämlich im Betrieb - das sieht schick aus, hat allerdings nur einen Wert, wenn man sein Innenleben darstellen will. Eventuell hätte man somit eher einen leiseren Lüfter wählen sollen, anstatt hier auf Optik zu setzen.

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Diesen Effekt sieht man natürlich im Dunklen besser. Da auch die Kühlkörperabdeckung aus transparent-blauem Kunststoff besteht, wird das blaue Licht weitergeleitet. Dieser optische Effekt dürfte insbesondere für Modder interessant sein, die ein Gehäuse mit Seitenfenster besitzen und ihr Gehäuse beleuchten möchten.

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Der Lieferumfang ist zwar nicht überwältigend, aber dennoch befindet sich alles Wichtige im Paket. Neben einem Faltblatt mit einer Kurzanleitung für den Einbau der Grafikkarte liegen der Grafikkarte noch ein Video-Kabel und ein DVI/VGA-Adapter bei. Softwaremäßig liegen Deus Ex: Invisible War, Battle Engine Aquila, Gun Metal, 6 in 1 Game Pack, ASUS DVD XP, Media Show und ASUS Utilities & Driver bei. Diese werden in einer hübschen orangen CD-Box geliefert. Mit den beiliegenden Spielen kann man schon die Grafikkarte austesten, auch wenn diese nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit liegen.

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Und schließlich noch ein Foto von der Verpackung.

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Kommen wir im Folgenden zu einer echten Geforce 6800 GT, nämlich der PNY Verto Geforce 6800 GT.


Dies ist die zweite Nvidia Geforce 6800, die wir in diesem Roundup testen. Anders als bei der ASUS V9999GT haben wir hier jedoch eine GT-Karte mit vollen 16 Pipelines und 256 MB. Zudem befolgt PNY die Spezifikationen von Nvidia komplett und bietet somit 256 MB GDDR3, die mit 256 Bit angebunden sind und die man mit Standardtaktraten betreibt. Die Grafikkarte taktet mit 350 MHz Kern und 500 MHz Speicher. Dank der 16 Pixelpipelines unterscheidet sie sich also nur über die Taktfrequenz von der GeForce 6800 Utra.

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PNY hält sich völlig an das Refernzdesign von Nvidia. So wird der gleiche Kühlkörper eingesetzt und auch wird der Speicher von dem großem Kühlkörper mitgekühlt. Ähnlich wie bei der Asus-Karte ist der Lüfter schon im 2D-Modus zu hören. Aber es ist noch leise genug, um entspannt zu arbeiten oder im Internet zu surfen. Unter Last dreht der Lüfter wesentlich schneller und somit auch lauter. Beim Spielen sollte dies aber kein Problem darstellen, da der Sound die Grafikkarte übertönen dürfte.

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Die Spannungswandler werden von einem Passivkühler gekühlt, was ebenfalls den Empfehlungen von Nvidia entspricht. Oben sehen wir den Speaker, der im Falle eines Fehlers anfängt zu piepen. Daneben ist der Stromanschluss.

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Auch bei dem Kühlkörper sind keine Unterschiede zu dem Referenzdesign zu erkennen. Die Speicherbausteine befinden sich unter dem Kühlkörper und werden somit mitgekühlt, was eigentlich nicht nötig ist, da auf der Grafikkarte BGA-Module verwendet werden, die nicht unbedingt Kühlung benötigen. Unterhalb des Kühlkörpers sehen wir den Anschluss für den Lüfter - wie üblich in Mini-Bauform. Die Kühllösung besteht aus zwei Komponenten. Die GPU wird von einem Alu-Kühlkörper gekühlt. Darüber befindet sich der Kühlkörper mit dem Radiallüfter, der den Speicher und die GPU kühlt.

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Die Grafikkarte verfügt über einen DVI- und VGA-Ausgang. Links liegt der Video-Out-Anschluss. Ein Video-In ist auch hier nicht verbaut.

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Auf der nächsten Seite präsentieren wir weitere Details zur PNY-Karte.


Auf der Rückseite sehen wir die Schrauben, die den Kühlkörper an die Grafikkarte befestigen und in der Mitte befindet sich die Befestigung des Kühlkörpers, der direkt auf der GPU liegt.

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Bei der PNY Verto Geforce 6800 GT werden insgesamt 256 MB GDDR3-Speicher verwendet. Dieser stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung K4J55323QF, der mit 500 MHz betrieben wird und effektiv 1000 MHz DDR taktet. Der Speicher mit 2,0 ns ist für bis zu 500 MHz spezifiziert und kommt im FBGA-Package. Die Spannung der acht Speicherchips mit jeweils 32 MB beträgt 2 Volt. Alle Module befinden sich auf der Vorderseite unter dem Kühlkörper. Da der Speicher mit 2.0ns genau der Spezifikation entspricht, bleibt abzuwarten, ob er gut übertaktbar ist.

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Hier ein Blick auf den Lieferumfang der Grafikkarte:

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Neben einer Bedienungsanleitung liegen der Grafikkarte einen Stromverlängerungskabel, Video-Kabel sowie ein DVI/VGA-Adapter bei. Was die mitgelieferte Software angeht, muss man leider sagen, dass diese recht spärlich ist, da lediglich nur eine Treiber-CD sowie Far Cry beiliegen. Mit Far Cry dafür ein Top-Spiel bei, das sicherlich zu den derzeit grafisch anspruchtsvollsten PC-Spielen gehört. Dennoch hätten wir uns ein größeres Software-Paket gewünscht, so wie man es beispielhaft bei Sapphire vorfindet.

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Abschließend noch ein Foto von der Verpackung.

Kommen wir jetzt zum Neuling im AGP-Bereich - der GeForce 6600 GT.


Als Besonderheit dieses Roundups können wir die neue Nvidia Geforce 6600 GT für die AGP-Schnittstelle vorstellen. Diese Grafikkarte war zunächst ausschließlich für die neue PCI-Express-Schnittstelle gedacht. Allerdings war zu unserem Technik-Bericht bereits die Möglichkeit durchgesickert, dass NVIDIA die Karte auch für den AGP-Bereich bringt. Nvidia ist sich aber anscheinend klar geworden, dass die große Mehrheit der Käufer noch kein Mainboard mit PCI-Express-Port besitzt und sich der NV43 auch ganz gut in AGP-Boards machen würde.

Die Nvidia Geforce 6600 GT ist vor allem für die preisbewussteren Verbraucher interessant, die nicht gewillt sind, wegen einer neuen Grafikkarte fast einen komplett neuen Rechner zu kaufen und auf PCI-Express zu setzen oder alternativ auf eine teure GeForce 6800 zu setzen. Da auf dem Mid- und Mainstream der größte Umsatz gemacht wird, ist es nur eine logische Folgerung, diesen Teilmarkt mit entsprechenden Produkten zu versorgen. Wie wir in unserem Test der Nvidia Geforce 6600 GT für PCI-Express gesehen haben, schlägt sich diese im Vergleich zu den Top-Modellen sehr gut und es ist möglich aktuelle und die zukünftigen Spiele mit guten Framezahlen zu spielen.

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Die Grafikkarte ist mit 500 MHz Core / 450 MHz RAM getaktet. Hier besteht der erste Unterschied zur PCI-Express-Variante, wo die Karte mit 500/500 läuft. Der Speicher ist mit 128 Bit angebunden, was sie zur GeForce 6800LE abgrenzt. Anders als die High-End-Modelle von Nvidia besitzt die Nvidia Geforce 6600 GT nur 8 Pixelpipelines und 3 Vertex-Shader. Alle anderen Features der 6er-Serie sind in dieser Version vollständig vorhanden. In diesem Roundup wollen wir uns nicht näher mit der Technik der Grafikkarten befassen. Wer mehr über die Technik der Nvidia Geforce 6600 GT erfahren möchte, kann dies in unserem Launch-Artikel nachlesen.

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Da wir in diesem Test die Referenzkarte von Nvidia erhalten haben, können wir davon ausgehen, dass alle Spezifikationen eingehalten wurden. Auf dem ersten Blick fällt auf, dass die Grafikkarte um einiges kürzer ist als eine Geforce 6800 GT oder Ultra. Im Unterschied zu der PCI-Express-Version, verfügt die die AGP-Variante über einen Stromanschluss. Dies ist wahrscheinlich nötig, da der AGP-Port nicht ausreichend Strom liefert, was bei der PCI-Express-Schnittstelle möglich ist. Auch sehen wir, dass Nvidia einen anderen Kühler auf die Grafikkarte gepackt hat als bei der PCI-Express-Version. Bei der AGP-Version ist der Kühlkörper schräg montiert und verdeckt die Speicherbausteine. Neben dem GPU-Kühler befindet sich ein Passiv-Kühlkörper, der die HSI-Bridge kühlt.

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Der Kühlkörper der Karte ist klein und kompakt. Der Lüfter dreht verhältnismäßig leise und die Lautstärke ist mit der einer X600-Karte durchaus vergleichbar. Auch hier wird ersichtlich, dass die Karte nicht wirklich viel Leistung aufnimmt, denn die Wärmeabgabe hält sich in Grenzen. Dadurch eignet sich die Grafikkarte auf für Silent-Systeme. Die von uns getestete PCI-Express-Karte lag im Mittelfeld bei der Geräuschentwicklung.

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Hier sehen wir den Stromanschluss aus der Nähe sowie die Spannungswandler, die nicht passiv gekühlt werden müssen, da die Leistungsaufnahme nicht so stark ist wie bei einer Geforce 6800 GT oder Ultra.


Die Grafikkarte verfügt über zwei DVI-Ausgänge und einen TV-Out. Die beiden DVI-Ausgänge sind zu begrüßen, da heutzutage immer mehr TFTs eingesetzt werden, die oft über eine DVI-Schnittstelle verfügen. Möchte man zwei TFTs anschließen, ist es mit dieser Grafikkarte möglich, beide mit digitalen Signalen zu versorgen, was der Bildqualität zuträglich ist. Bei vielen anderen Grafikkarten befinden sich jeweils ein VGA- und ein DVI-Ausgang auf der Platine, weshalb man bei Dual-TFT-Betrieb einen Monitor mit einem VGA-Kabel anschließen muss, was zu Qualitätsverlusten führt. Falls man analoge Bildschirme anschließen möchte, kann man dies mit einem DVI/VGA-Adapter bewerktstelligen. Die Grafikkartenhersteller werden entsprechende Adapter voraussichtlich beilegen.

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Unter einem seperaten Passivkühler befindet sich die HSI-Bridge. Erst durch diese Bridge ist es möglich, dass die Geforce 6600 GT-GPU mit dem AGP-Port kommunizieren kann. Nachteile einer solchen Bridge sind mögliche Latenzzeiten, die sich negativ auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Signale auswirken können. Im Fall der Wandlung auf den AGP-Bus entstehen auch keine Bandbreitennachteile, da hier der AGP-Bus sowieso der limitierende Faktor ist.

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Auf der Rückseite der Platine befinden sich keinen nennenswerten Chips.

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Als Speicher setzt NVIDIA hier Samsung GDDR3-Module ein, die GC20-Chips fanden wir bereits auf vielen Grafikkarten. Der Speicher ist von Samsung für 500 MHz ausgelegt - er kann also etwas mehr, als NVIDIA ihm hier zumutet, was die Möglichkeit einer Übertaktung erhöht.

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Bevor wir uns die Benchmark-Ergebnisse anschauen, möchten wir noch das Testsystem vorstellen.


Um möglichst vergleichbare Werte liefern zu können, benötigen wir natürlich auch eine immer gleich bleibende Plattform. In der unteren Auflistung sieht man die benutzte Hardware und Software. Wir haben unser Windows XP auf Service Pack 2 aktualisiert und benutzen auch neue Treiber sowie DirectX 9.0c. Mit dieser Konfiguration werden wir versuchen, möglichst lange unsere Tests durchführen zu können. Wenn natürlich gravierende neue Entwicklung entstehen, werden wir uns gegebenfalls darauf umstellen.

Wir benutzen nun auch aktualisierte Treiber, die die neuesten Grafikkarten unterstützen. Für die zukünftigen Tests werden wir auch diese Versionen verwenden, damit eine möglichst objektive Vergleichbarkeit vorhanden ist. Wir haben in den Treiberoptionen versucht, alle verzerrenden Optimierungen auszustellen. FSAA und AF werden jeweils hinzugeschaltet. In den Benchmarks werden die jeweiligen Einstellungen angegeben.

Hardware:

Software:

Benchmarks:

Kommen wir nun zu den Benchmarks.


Codecreatures Benchmark 1024x768 4xAA 16xAF (Codecult)

Die Codecreatures-Engine ist eine Engine, die effektiv von Vertex- und Pixel-Shadern der Grafikkarten Gebrauch macht. Es handelt sich hierbei um einen DirectX 8.1-Test. Für heutige Grafikkarten ergeben sich trotzdem noch Herausforderungen, denn mit großen Frame-Zahlen konnten die bisherigen Karten noch nicht überzeugen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf DirectX 8.1-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen: jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Codecreatures Benchmark 1280x1024 2xAA 16xAF

Codecreatures Benchmark 1600x1200

Codecreatures Benchmark 1280x1024 4xAA 16xAF

Codecreatures Benchmark 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Die Sapphire-Karten liegen hier als High-End-Modelle natürlich weit vorne - das war auch zu erwarten. Die vollwertige GeForce 6800 GT von PNY positiniert sich ebenfalls hinter den High-End-Modellen von ATI, kann aber im Gegensatz zur ASUS-Karte noch gut mithalten. Die abgespeckte GeForce 6800 GT von ASUS kann nicht mithalten - vergleicht man die Ergebnisse mit denen unserer PCI-Express-Karten, so sieht man, dass der niedrige Speichertakt hier deutlich hinderlich ist

Aus diesem Grund sieht auch die GeForce 6600 GT recht gut aus und erreicht ähnliche Resultate wie die PCI-Express-Version. Ein Spiel auf Basis der Codecreature-Engine gibt es nicht, deshalb ist dieser Benchmark also nur als lockerer Einstieg interessant.

Kommen wir zum zweiten Benchmark, Quake 3 Arena.


Quake 3 Arena 1024x768 4xAA 16xAF (ID Software)

Zu diesem Benchmark braucht man wohl wenig zu sagen - das Spiel ist ein Klassiker, der Benchmark ebenso und so fehlt er auch hier nicht. Aktiviert wird der Benchmark über die Kommandozeile mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001", allerdings werden vielerorts auch andere Demodateien für den Benchmark verwendet. Wir bleiben bei dieser ersten Variante. Das Spiel basiert auf der OpenGL-Schnittstelle, allerdings kommt der Benchmark sicherlich auch bald an seine Grenzen, denn wir sind bei den gemessenen Frames pro Sekunde schon in den 400er-Bereichen, was nur wenig Sinn macht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen: High Details, jeweils 32 Bit, demo001, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200

Quake 3 Arena 1280x1024 2xAA 16xAF

Quake 3 Arena 1600x1200

Quake 3 Arena 1280x1024 4xAA 16xAF

Quake 3 Arena 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Hier liegen die NVIDIA-Karten deutlich besser - gerade die GeForce 6600 GT kann in einigen Auflösungen (z.B. 1024x768, 2xAA und 16xAF) sehr gut mithalten und platziert sich nur knapp hinter der Sapphire X800 Pro Toxic. Erst bei 4xAA fällt sie etwas zurück.

Auf der nächsten Seite testen wir die Performance in Unreal Tournament 2003.


Unreal Tournament 2003 1024x768 4xAA 16xAF Flyby (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist mit seiner Engine ein grafischer Leckerbissen. Die Engine von Digital Extremes basiert auf der alten Unreal-Engine. Die Engine ist für 200.000 Polygone gut und wurde in vielerlei Hinsicht verbessert. Damit stieg allerdings auch der Anspruch an die vorhandene Hardware. Das Spiel bringt ein eigenes Benchmark-Programm mit und liefert Ergebnisse zu jeweils zwei Flyby- und zwei Botmatch-Leveln. Dass die Ergebnisse zu den Botmatch-Leveln praxisnäher sind, dürfte einleuchten. Allerdings ist hier auch die CPU-Belastung deutlich höher, das Spiel ist hier also praktisch CPU-limitiert.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280 x 960 und 1600 x 1200

Unreal Tournament 2003 1024x768 4xAA 16xAF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x1024 2xAA 16xAF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x1024 2xAA 16xAF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x1024 4xAA 16xAF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x1024 4xAA 16xAF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA 16xAF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA 16xAF Botmatch

Unser Kommentar:

Auch hier behindert die ASUS V9999GT/TD der niedrige Speichertakt - sie kann nicht ihre volle Performance ausspielen. Die GeForce 6800 GT  von PNY kann auch bei hohen Auflösungen une Einstellungen noch einigermaßen mit den ATI-Karten mithalten. Die GeForce 6600 GT sieht gut aus - da wir bei 1600x1200 und 4xAA sowie 16xAF immer noch Frameraten über 60fps sehen, kann man dieses Spiel auch mit höchster Genauigkeit genießen.


Return to Castle Wolfenstein 1024x768 4xAA 16xAF (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 2xAA 16xAF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 4xAA 16xAF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Wie bei Quake 3 Arena sind hier die NVIDIA-Karten wieder besser unterwegs - und selbst bei höchsten Auflösungen reicht eigentlich eine GeForce 6600 GT vollkommen aus. In eine teurere Grafikkarte muss man für dieses Spiel nicht investieren.

Auf der nächsten Seite kommen wir zu Splinter Cell.


Splinter Cell 1024x768 4xAA 16xAF (Ubisoft)

Tom Clancy's Splinter Cell ist ein Direct3D-Spiel, das besonders durch seine Beleuchtungseffekte hervorsticht. Mit dem Patch 1.2b wurde auch eine Benchmark-Funktion integriert. Allerdings bedient sich Splinter Cell unterschiedlicher Rendering-Pipes und teilt die Grafikkarten in drei Klassen ein. Die neueren GeForce FX-Karten finden sich gegenüber ATI-Karten in einer anderen Geräteklasse, deren Beleuchtungssysteme sich unterscheiden und dadurch unterschiedlichere Ergebnisse liefert. Die Ergebnisse sind im Projektor-Modus erstellt, den beide Karten beherrschen und für künftige Benchmarks bessere Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Splinter Cell 1280x1024 2xAA 16xAF

Splinter Cell 1600x1200

Splinter Cell 1280x1024 4xAA 16xAF

Splinter Cell 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Splinter Cell ist ebenso auf fast allen Karten hervorragend spielbar - die GeForce 6600 GT liegt zwar etwas hinter der Konkurrenz zurück, kostet aber teilweise nur die Hälfte. Bei höchsten Auflösungen erreicht sie aber immer noch 41fps - bei einem Spiel wie SplinterCell ist dies absolut in Ordnung.

Hier sieht auch die ASUS V9999GT/TD sehr gut aus - allerdings nur bei hohem Antialiasing (das kann die GT-GPU hier gut) und niedrigen Auflösungen (denn bei hohen reichen die verwendeten 128 MB nicht aus). Die GeForce 6800 GT von PNY zeigt, dass eine vollwertige GeForce 6800 GT hier sehr gute Leistungen liefern kann.

X2 - The Threat steht auch auf unserem Programm.


X2 Demo 1024x768 4xAA 16xAF (Egosoft)

X2 - The Threat entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

X2 Demo 1280x1024 2xAA 16xAF

X2 Demo 1600x1200

X2 Demo 1280x1024 4xAA 16xAF

X2 Demo 1280x1024 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Auch in diesem Benchmark kann die ASUS V9999GT/TD als "GT-Karte" nicht wirklich überzeugen. Durch den höheren Speichertakt kommt die GeForce 6600 GT sogar teilweise an der Karte vorbei. Gute Resultate bekommt man bei der GeForce 6600 GT in den ersten drei Konfigurationen. Die echte GeForce 6800 GT positioniert sich zwischen den beiden ATI-Karten und ist vor allem bei hohen Auflösungen und Details ein ebenbürtiger Gegner für die Sapphire X800 XT.

FarCry ist auf der nächsten Seite an der Reihe.


FarCry 1024x768 4xAA 16xAF (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und missmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail ultra hoch, PCGH-Demo

Farcry 1280x1024 2xAA 16xAF

FarCry 1600x1200

FarCry 1280x1024 4xAA 16xAF

FarCry 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Hier limitiert eher unser Testsystem - der Pentium 4 3.06 GHz schafft auch mit Top-Karten nicht mehr als 48fps. Aus diesem Grund sind die geringen Frame-Raten bei den höchsten Detaileinstellungen trotzdem mit etwas Abstand zu sehen. Die Nvidia Geforce 6600 GT kommt fast an die Performance der V9999GT/TD heran, die hier wieder einmal durch den niedrigen Speichertakt von 350 MHz ausgebremst wird.

Die Call of Duty-Benchmarks präsentieren wir auf der nächsten Seite.


Call of Duty 1024x768 4xAA 16xAF (Activision)

Call of Duty ist ein weiterer Shooter, der auf der Quake 3-Engine beruht. Die Engine wurde auch hier wieder deutlich aufgebohrt. Das neue Rendering-System ist für 200.000 Polygone gut und bietet Pixel- und Vertex-Shader-Support. Ebenfalls wurden die Animationen verbessert. Die Benchmarks wurden mit einer Quake 3-typischen Multiplayer-Timedemo erstellt.

Funktionen: Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen: jeweils 32 Bit, volle Detailstufen, Auflösungen 1024x768, 1280x1024 und 1600x1200

Call of Duty 1280x1024 2xAA 16xAF

Call of Duty 1600x1200

Call of Duty 1280x1024 4xAA 16xAF

Call of Duty 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Call of Duty zeigt klar, dass die NVIDIA-Karten hier dominieren würden. Die V9999GT/TD kann sich jedoch aufgrund des niedrigen Speichertaktes nicht absetzen, aber in den ersten drei Benchmarks bleibt sogar die GeForce 6600 GT nahe an den X800-Karten dran. Erst mit 4xAA und 16xAF bei hohen Auflösungen fallen beide NVIDIA-Karten zurück - hier wird die Speicherbandbreite und der niedrige Speicherausbau zum Verhängnis. Trotzdem ist die GeForce 6600 GT noch bis zur höchsten Auflösung vollkommen ausreichend.

Unreal Tournament 2004 zeigen wir auf der nächsten Seite.


Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1024x768 4xAA 16xAF (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


Funktion: Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen: jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x768, 1280x1024, 1600x1200, Primeval Demo, Antialiasing und AF wie angegeben

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1280x1024 2xAA 16xAF

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1600x1200

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1280x1024 4xAA 16xAF

Unreal Tournament 2004 - Botmatch - 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Auch hier ist die GeForce 6600 GT mit fast 50fps bei 1600x1200, 4xAA und 16xAF sehr gut dabei und kommt bei 1280x1024 noch mit dem anspruchsvollen Level zurecht. Somit kann man hier voll und ganz auf die NVIDIA-Karte setzen. Die ASUS V9999GT/TD kann sich einmal mehr wegen dem niedrigen Speichertakt nicht absetzen.

Die Tests mit Doom 3 präsentieren wir auf der nächsten Seite.


Doom 3 - 1024x768 4xAA 16xAF (ID Software)

Doom 3 - sicherlich eines der Spiele des Jahres 2004. Der atmosphärische Ego-Shooter hat Schocker-Stimmung, gutes Gameplay und geniale Grafik zugleich und darf natürlich auch nicht in einem Grafikkarten-Test fehlen. Wir verwenden für den Benchmark die klassische Doom3-Demo demo001 mit verschiedenen Einstellungen. Wichtig dabei ist, dass der Benchmark mehrmals durchlaufen soll, da der Benchmark zunächst die Daten von der Festplatte cachen muss, um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen.

Doom 3 - 1280x1024 2xAA 16xAF

Doom 3 - 1600x1200

Doom 3 - 1280x1024 4xAA 16xAF

Doom 3 - 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Bei den Doom 3 Tests fallen sowohl die GeForce 6600 GT wie auch die ASUS V9999GT/TD hinter den High-End-Karten zurück, obwohl die NVIDIA-Karten eigentlich hier das Feld dominieren. Das haben wir bereits in unseren PCI-Express-Tests gesehen.

Bei der ASUS V9999GT/TD liegt dies am niedrigen Speichertakt, bei höheren Auflösungen auch noch am Speicherausbau. Die GeForce 6800 GT von PNY zeigt aber, dass Nvidia auch bei hohen Einstellungen deutlich schneller laufen als die ATI-Karten. Die GeForce 6600 GT hingegen schlägt sich recht gut, das Ultra-Setting ist jedoch für die Grafikkarte auch eine harte Nuss. 1280x1024 2xAA 16xAF sollte mit einem schnelleren Prozessor und "High"-Settings aber auch kein Problem darstellen.

Auf der nächsten Seite testen wir die Performance der Karten in dem synthetischen Benchmark 3DMark 2003.


3DMark 2003 - 1024x768 4xAA 16xAF (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Für unsere CPU- und Mainboard-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Bei den Grafikkartentest kann es jedoch schon zu Abweichungen kommen - aber für einen groben Vergleich kann man den 3DMark 2003 schon verwenden. Die Standard-Auflösung fahren wir jedoch nicht.

3DMark 2003 - 1280x1024 2xAA 16xAF

3DMark 2003 - 1600x1200

3DMark 2003 - 1280x1024 4xAA 16xAF

3DMark 2003 - 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Die Abstände bleiben bei 3DMark 2003 ziemlich gleich und schwanken höchstens in der Höhe. Dabei sieht man, dass die PNY Verto Geforce 6800 GT schneller ist als die Sapphire X800 PRO Toxic.


3DMark 2005 - 1024x768 4xAA 16xAF (Futuremark)

3DMark 2005 startet die Punktejagd von neuem - der Benchmark ist ein reinrassiger DirectX9-Benchmark und unterstützt auch Features wie ShaderModel 3.0. Allerdings ist der Benchmark nur in der käuflichen Version zum ausgiebigen Testen der Grafikkarte richtig geeignet. Wie immer muss man auch aufgrund der medienwirksamen Punktezahl auf Optimierungen der Hersteller gespannt sein. Aufgrund der enormen Hardwareanforderungen muss man aber beachten, dass Grafikkarten, die weniger als 256 MB Speicher haben, nicht 3DMark 2005 ausführen können, wenn AA und AF eingeschaltet werden.

3DMark 2005 - 1280x1024 2xAA 16xAF

3DMark 2005 - 1600x1200

3DMark 2005 - 1280x1024 4xAA 16xAF

3DMark 2005 - 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

Nur vier Werte haben wir in diesem Test, denn die GeForce 6600 GT und die ASUS V9999GT/TD besitzen nur 128 MB und laufen somit nicht mit dem 3DMark 2005. Genau wie bei 3DMark 2003 liegt die GeForce 6800 GT zwischen den beiden ATI-Karten.


Aquamark 1024x768 4xAA 16xAF (Massive Development)

Aquamark 3 ist ein leistungsfähiger Test für Grafikkarten, aber auch bei ihm sieht man einen Effekt bei einer schnellen CPU. Wir verwenden die professionelle Version und geben hier die erreichten durchschnittlichen FPS an, da dies bei einem Grafikkartenvergleich am Wichtigsten ist.

Aquamark - 1280x1024 2xAA 16xAF

Aquamark - 1600x1200

Aquamark - 1280x1024 4xAA 16xAF

Aquamark - 1600x1200 4xAA 16xAF

Unser Kommentar:

In diesem Benchmark haben wir einmal auf die Punktezahl verzichtet und die Frames pro Sekunde angegeben. Wie in allen Tests sind die X800XT und X800-Pro-Karten ganz vorne. Darauf folgt die echte GeForce 6800 GT von PNY. Die kastrierte V9999GT/TD kann sich nur hinter ihnen einfinden, die GeForce 6600 GT zeigt ein ordentliches Ergebnis.

Auf der nächsten Seite kommen wir zum Overclocking der Karten und zeigen den Stromverbrauch.


Selbstverständlich haben wir uns auch die Overclockingfähigkeiten der Grafikkarten angesehen. Beginnen wir mit der Sapphire X800 XT. Diese Karte konnten wir mit maximal 540 MHz GPU und 570 MHz RAM-Takt betreiben - eine ordentliche Übertaktung, aber prozentual nicht viel, da die Karte schon mit einer sehr hohen Frequenz startet. Der Performancegewinn von 800 Punkten beim 3DMark dokumentiert die Übertaktung.

Bei der Toxic sehen wir eine Übertaktung von 470 auf 520 MHz und gleichzeitig eine sehr gute RAM-Übertaktung von 450 MHz auf 580 MHz. Dabei blieb die Karte immer noch sehr kühl, trotz sehr leiser Kühlung. Der Performancegewinn von 1100 Punkten katapultiert die Karte fast an XT-Niveau, hierfür fehlt ihr nur das abgeschaltete Pipeline-Bündel.

Die V9999GT/TD von ASUS besitzt ein geringes Übertaktungspotential beim Speicher - die DDR1-Module sind bereits am Limit. Beim Kern sind immerhin 400 MHz, als Ultra-Speed möglich, damit kommt die GeForce V9999GT/TD trotz 128 MB und geringem Speichertakt auf über 10.000 Punkte und legt noch einmal 900 Punkte zu.

Bei der PCI-Express-Version konnten wir schon erfolgreich übertakten, hier ebenso, obwohl auch wieder einmal wie bei der Sapphire Radeon X800XT der Ausgangstakt bereits sehr hoch war. Mit 550 MHz liegen wir etwas unter dem Übertaktungserfolg aus dem PCI-Express Testbericht, auch beim Speicher kamen wir etwas höher. Das mag jedoch an unserem Sample liegen und kein allgemeines Phänomen darstellen. Der Performancezugewinn beträgt fast 600 Punkte.

Der RAM ließ sich um 100 MHz übertakten. Das zeigt uns, dass sehr hochwertiger RAM auf der Grafikkarte verbaut wurde. Auch der Takt ließ sich um 50 MHz erhöhen, sodass wir mehr als 1000 Punkte gewinnen konnten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis - die Karte ist damit schneller als eine GeForce 6800 Ultra, da sie bezüglich des Speichers etwas schneller getaktet ist.

Auch den Stromverbrauch der Karten wollen wir natürlich begutachten. Hier hat ATI im Idle-Modus noch knapp die Nase vorne, allerdings werden die Karten dann bei Last eher zum Stromfresser:

Unter Last haben wir schon in unseren PCI-Express-Reviews gesehen, dass die X800 XT-Karten hier etwas mehr verbrauchen als die Konkurrenz. Die Energiebilanz spricht jedoch aufgrund der recht geringen Unterschiede eher für die Top-Karten, die teilweise deutlich bessere Performance brachten, aber nur etwas wenig mehr Strom verbrauchen:

Kommen wir nun zu einem Fazit in diesem Roundup.


Unser High-End-Roundup hätte gerne etwas größer ausfallen können - eine GeForce 6800 Ultra war ursprünglich noch geplant; bei der GeForce 6800 Ultra machte uns die Verfügbarkeit einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen trudelte nach kurzfristiger Ankündigung letzte Woche für 48 Stunden eine GeForce 6600 GT bei uns ein, die wir in Windeseile durchtesten mussten. Die Zeit für einen Test reichte mit Stress und etwas Glück aus - aber für uns leider nicht mehr, um auch noch eine FX5950 oder Radeon 9800 Pro mitzutesten.

Der Vergleich ist somit noch nicht vollständig, auch wenn wir in den nächsten Tagen und Wochen mit weiteren Grafikkarten die Benchmark-Übersicht noch etwas füllen werden. Zu hoffen ist, dass die Verfügbarkeit der GeForce 6600 GT AGP, die NVIDIA heute vorstellt, bis Weihnachten gesichert ist. Zu einem Preis von um 200 Euro sind diese Karten sicherlich ein Weihnachtsgeschenk wert - von der Performance ebenso, wie vom Preis/Leistungsverhältnis.

Wie schon im PCI-Express-Bereich ist auch im AGP-Bereich die GeForce 6600 GT zu empfehlen. Die Geräuschentwicklung ist in Ordnung, der Stromverbrauch ebenso - eventuell fällt bei den Serienmodellen auch die Übertaktbarkeit besser aus. Zudem ist die Karte in der Lage, in jeder Lebenslage ordentliche Leistung zu bringen. In einigen Spielen kann sie sogar bei 1600x1200 mit 4xAA und 16xAF noch flüssiges Spielvergnügen auf höchstem Detaillevel bieten. Wo dies nicht möglich ist, gelingt es auf jeden Fall mit 2x AA, 1280x1024 oder mit einem niedrigeren Detaillevel.

Die anderen Karten in unserem Roundup waren eigentlich in einer anderen Liga - die ASUS V9999TD kostet im Handel fast 300 Euro, die beiden Sapphire-Karten liegen bei Preisen ab 440 Euro. Die GeForce 6600 GT ist also eher ein Preis/Leistungsschnäppchen, die Top-Karten hingegen etwas mehr Luxus, aber natürlich in einigen Bereichen auch deutlich stärker.

Die ASUS V9999GT/TD hat uns etwas enttäuscht - zwar besitzt sie die vollen 16 Pipelines und die volle GT-Taktung, mit langsamen DDR-Speicher und nur 128 MB macht die Grafikkarte in den Benchmarks aber nicht große Sprünge. Vollwertige GT-Karten sind hier sicherlich vorzuziehen, denn der Aufpreis ist nicht allzu groß. Auch eine normale X800 Pro, die ohne den besonderen Kühlkörper schon ab 380 Euro erhältlich ist, wäre von der Performance her vorzuziehen. Zwar ist der Lieferumfang der Karte recht groß, aber die Karte besitzt auch einen im Vergleich recht lauten Lüfter.

Die PNY Verto GeForce 6800 GT bietet durchweg eine hohe Leistung und ist mit der Leistung der beiden High-End-Modelle vergleichbar. Die Grafikkarte kann man schon für etwa 390 Euro erstanden werden und ist somit einige Euro billiger als die High-End-Modelle von ATI. Auch die Übertaktungsfähigkeit unseres Testexemplars war sehr gut. Die Grafikkarte ist deswegen vor allem für den kompromisslosen Spieler geeignet, dem eine recht laute Geräuschkulisse der Grafikkarte nicht weiter stört.

Die beiden Sapphire-Karten, die Sapphire X800 XT und die Sapphire X800 Pro Toxic sind mit 440 Euro nur etwas für den Profispieler. Wer ein superleises System möchte, aber auf etwas Performance verzichten kann, ist mit der Toxic genau richtig - sie minimiert die Geräuschkulisse zuverlässig, scheint aber wie bei den Overclocking-Tests gesichtet, trotzdem die Karte hervorragend zu kühlen. Die X800 XT ist hingegen eher etwas für den kompromisslosen Spieler. Der Lüfter ist lauter, aber die Lautstärke ist sicherlich erträglich, da sie auch nur im 3D-Modus extremer wird und man dann schließlich sowieso mit Kopfhörer oder 5.1-System anderwertig beschallt wird. Schnäppchen sind die Karten natürlich nicht - dafür aber neben der GeForce 6800 GT und Ultra-Serie die aktuelle Krönung der Pixelkunst.

Was nun unter dem Weihnachtsbaum liegen wird - Anfang Dezember wird man die Bestellungen bei den Online-Shops absenden müssen, um die Karten sicher auch bis zum Weihnachtsfest zu erhalten. Wir sind gespannt, welche Karten im Rennen um den Platz unter dem Weihnachtsbaum gewinnen werden.

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