Test: HIS Radeon HD 6670 Fan und Radeon HD 6570 Silence

Veröffentlicht am: von

his_radeon_hd_6670_6570_passiv_aktivNachdem AMD zunächst den High-End-Markt mit neuen Grafikkarten bediente und wenig später die ersten Mittelklasse-Modelle folgen ließ, kümmerte man sich in den letzten Wochen auch um das Einsteiger-Segment und schickte neben seiner Radeon HD 6450 auch die etwas schnellere Radeon HD 6670 und Radeon HD 6570 ins Rennen. Kurz nach dem Start der neuen 3D-Beschleuniger zogen natürlich etliche Boardpartner nach und stellten ihre neuen Versionen vor. Darunter war auch HIS zu finden. Der Hersteller bestückte seine Radeon HD 6670 mit einem eigenen, aktiven Kühlsystem, während man seine Radeon HD 6570 sogar mit einem passiven Kühlkörper an den Start schickte. Ansonsten mussten sich beide Grafikkarten strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede halten. Wir haben die beiden HIS-Ableger des kleinen Turks-Chips zu uns in die Redaktion gerufen und ihnen ordentlich auf den Zahn gefühlt. Auf den nachfolgenden Seiten prüfen wir deren 3D-Leistung, Leistungsaufnahme, Temperatur-Verhalten und natürlich auch deren Lautstärke.

Die letzten Monate waren auf dem Grafikkarten-Sektor nicht gerade langweilig - egal, ob man einen Blick ins NVIDIA-Lager riskiert oder aber zu der direkten AMD-Konkurrenz blickt. Doch mit der AMD Radeon HD 6990, der NVIDIA GeForce GTX 590 und GeForce GTX 580 oder Radeon HD 6970 bediente man bislang nur die gehobenen Preisklassen. Erst in den letzten Wochen gingen die beiden Hersteller dazu über, verstärkt die unteren Preis- und Leistungsregionen mit neuen Modellen zu versorgen. AMD schickte hierfür nicht nur seine bislang kleinste Grafikkarte, die Radeon HD 6450, auf Multimedia-Fans los, sondern stellte gleich eine ganze Armada auf. Für etwas unter 100 Euro gibt es jetzt eine Radeon HD 6670, die durchaus in der Lage sein sollte, aktuelle Spielekracher mit niedriger Auflösung ruckelfrei darstellen zu können. Ihr kleiner Bruder, die Radeon HD 6570 wechselt für knapp 55 Euro seinen Besitzer, bietet dafür aber nicht mehr ganz so viel Leistung. Gleich zum offiziellen Marktstart der beiden Turks-Grafikkarten gab AMD das Layout frei und ermöglichte seinen Boardpartnern damit, auch eigene Kühllösungen zu verbauen oder an der Taktschraube zu drehen. Ganz vorne mit dabei war HIS.

Hier stellte man mit der HIS Radeon HD 6670 Fan und der HIS Radeon HD 6570 Silence zwei Eigenlösungen der beiden Mainstream-Grafikkarten vor. Während die Variante mit der höheren Modelnummer von einem aktiven Kühlsystem auf Temperatur gehalten wird, ist das kleinere Schwestermodell sogar mit einem passiven Kühlkörper ausgestattet und bleibt somit selbst unter Last lautlos. Ansonsten müssen sich beide Turks-Ableger strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede halten und mit ihren sonst üblichen Taktfrequenzen von 800/2000 bzw. 650/1000 MHz arbeiten. Auch bei der Speicherausstattung geht man keine eigenen Wege und stellt jeweils 1024 MB GDDR5-Videospeicher zur Verfügung.

Ob die beiden HIS-Grafikkarten trotzdem in der Lage sind, auch aktuelle DirectX-11-Spiele und ältere PC-Titel ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern und ob sie dabei auch leise und kühl agieren, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären. Wir haben die HIS Radeon HD 6670 Fan und die HIS Radeon HD 6570 Silence durch unseren gewohnten Benchmark-Parcours gejagt.

Sowohl die HIS Radeon HD 6670 Fan, als auch die HIS Radeon HD 6570 Silence bauen auf der Turks-GPU, die im 40-nm-Verfahren vom Band läuft, auf. Beide Ableger kommen dabei jeweils im Vollausbau daher und beherbergen damit sechs SIMD-Einheiten. Jeder SIMD hält dabei 16 Shadercluster, die sich nochmals in jeweils fünf ALUs unterteilen, bereit und ist an einen Texturcluster angeschlossen. Pro SIMD stehen vier Textureinheiten zur Verfügung. Insgesamt bringen es beide Modelle also auf 480 Streamprozessoren und 24 TMUs. Beim Speicherausbau überlässt man seinen Boardpartnern die Wahl, entweder schnellen GDDR5-Speicher zu verbauen, oder aber auf langsamere DDR3-Chips auszuweichen. Auch die Größe lässt sich variieren. Wahlweise können 1024 oder gar nur 512 MB verbaut werden. Angebunden sind die Speicherchips aber in jedem Fall und bei beiden Modellen über zwei 64-Bit-Controller und kommunizieren damit über 128 Datenleitungen. Unterschiede zwischen der Radeon HD 6670 und Radeon HD 6570 gibt es bis dahin also nicht - nur innerhalb der Taktraten. Während das schnellere Modell von beiden mit 800/2000 MHz unterwegs ist, muss sich die etwas langsamere Variante mit 650/2000 MHz begnügen. Da Turks im Vergleich zu seinen größeren, aber auch deutlich teureren Brüdern kräftig beschnitten wurde, kann sich die Leistungsaufnahme sehen lassen. Diese liegt bei maximal 60 bzw. 66 Watt.

HIS hält sich bei seiner Radeon HD 6670 Fan und Radeon HD 6570 Silence strikt an die Vorgaben von AMD, entschied sich bei beiden Modellen aber für schnelleren GDDR5-Videospeicher und spendierte ihnen davon jeweils 1024 MB. Anstatt des Kühlers, welcher auf unserem Pressesamples zu finden war, schnallte der Hersteller jeweils eine eigene Lösung auf. Der schnellere 3D-Beschleuniger bekam einen aktiven Dual-Slot-Kühler aufgesattelt, während die kleinere Silence-Variante nur mit zahlreichem Aluminiumfinnen ausgestattet wurde und somit völlig lautlos ihre Dienste verrichten sollte.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:
Hersteller und Bezeichnung HIS Radeon HD 6670 Fan

HIS Radeon HD 6570 Silence

Straßenpreis Nicht verfügbar
70 Euro
Homepage http://www.hisdigital.com/ http://www.hisdigital.com/
Technische Daten
GPU
Turks
Turks
Fertigung 40 nm 40 nm
Transistoren
716 Millionen
716 Millionen
GPU-Takt
800 MHz 650 MHz
Speichertakt
2000 MHz 2000 MHz
Speichertyp
GDDR5 GDDR5
Speichergröße
1024 MB 1024 MB
Speicherinterface
128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite
64,0 GB/Sek. 64,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0 5.0
Shadereinheiten
96 (5D) 96 (5D)
Shadertakt
800 MHz 650 MHz
Texture Units
24 24
ROPs
8 8
Pixelfüllrate
12,8 Gigapixel 10,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
- -

Da beide Modelle nicht von der Referenz abweichen, liegen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate auf gewohntem Niveau. Während der Speicher bei beiden Modellen bis zu 64 GB/Sek. durch die Gegend schaufelt, liegt die Pixelfüllrate bei 12,8 respektive 10,4 Gigapixel pro Sekunde.

AMD6870_GPU-Z AMD6850_GPU-Z

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht
(links die Radeon HD 6670 und rechts die Radeon HD 6570)

Vor allem die HIS Radeon HD 6570 Silence weckt aufgrund ihres Passiv-Kühlkörpers großes Interesse. Trotzdem sollten beide Modelle noch genug Leistung besitzen, um aktuelle Spieletitel zumindest in niedrigen Auflösungen ohne nervige Ruckler darstellen zu können. Bevor wir uns jedoch auf die Benchmark-Ergebnisse stürzen, werfen wir noch einen genaueren Blick auf unsere beiden Testkandidaten.


platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die HIS Radeon HD 6670 Fan ist das schnellere Modell beider Testkandidaten und ist mit etwas höheren Taktraten ausgestattet. Dafür muss allerdings ein aktiver Dual-Slot-Kühler herhalten.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie viele HIS-Grafikkarten besitzt auch die HIS Radeon HD 6670 Fan ein blaues Printed-Circuit-Board (PCB). Dieses misst knapp 16,5 cm in der Länge.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie schon mehrfach erwähnt, fand auf dem größeren Turks-Ableger ein aktiver Kühler seinen Einsatz. Dieser benötigt zwei Slots in der Höhe und deckt lediglich den Grafikprozessor und einige GDDR5-Speicherchips mit ab. Der Axiallüfter besitzt einen Durchmesser von 70 mm. Wie sich die Lösung in unseren Lautstärke- und Temperatur-Tests geschlagen hat, erfährt man ein paar Seiten weiter.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Single-I/O-Shield ist mit drei Anschlüssen bestückt. Hier warten ein DVI-Ausgang, ein HDMI-Port und ein DisplayPort-Anschluss.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Beim Lieferumfang hält sich HIS für die Preisklasse der Grafikkarte üblich, eher zurück und liefert gerade einmal einen Quick-Start-Guide und eine Treiber-CD samt Hersteller-Aufkleber mit.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Insgesamt können sich die Leistungsdaten der HIS Radeon HD 6670 Fan bis hier hin schon einmal sehen lassen, wenngleich man nicht an der Taktschraube drehte und damit keine großen Leistungssteigerungen gegenüber der Referenz zu erwarten sind. Vielleicht kann das Kühlsystem aber überzeugen?


platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Im Gegensatz zu seinem größeren Bruder kann die HIS Radeon HD 6570 Silence mit einem passiven Kühlsystem aufwarten, muss dafür aber auch ein paar Abstriche bei den Frequenzen hinnehmen. Arbeitete die Radeon HD 6670 noch mit 800 respektive 2000 MHz, muss sich unser zweiter Testkandidat mit 650 bzw. 2000 MHz begnügen.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch das PCB der HIS Radeon HD 6570 Silence erstrahlt in blauer Farbe, fällt im Vergleich zum ersten Testkandidaten aber um knapp 50 mm kürzer aus.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Beim Kühlsystem setzt HIS auf einen mächtigen Passiv-Kühlkörper, der mit einigen Aluminiumfinnen ausgestattet ist. Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 60 Watt kann HIS scheinbar auch auf dicke Heatpipes verzichten. Diese sucht man hier nämlich vergebens.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wirft man einen Blick in den Karton der HIS Radeon HD 6570 Silence, so ergeben sich in Sachen Ausstattung keinerlei Unterschiede zur HIS Radeon HD 6670 Fan. Auch hier liegen der Grafikkarte lediglich ein QuickStart-Guide, eine Treiber-CD und ein Hersteller-Aufkleber bei.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Dank der lüfterlosen Kühlkonstruktion verrichtet die HIS Radeon HD 6570 Silence völlig lautlos ihre Dienste. Ob sie dabei allerdings in gefährliche Temperatur-Regionen vordringen muss, zeigen wir auf der übernächsten Seite.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,53 GHz

Mainboard ASUS Sabertooth 55i
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 590 (607/1215/1707 MHz, 2x 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (822/1644/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 560 (810/1620/2004 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti (900/1800/2052 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 520 (810/1620/1800 MHz. 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6990 (830/830/2500 MHz, 2x 2048 MB)
AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6790 (840/840/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6750 (700/700/2300 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6670 (800/800/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6570 (650/650/2000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6450 (750/750/900 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 275.20 Beta
AMD
AMD Catalyst 11.5a

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

Bei der Lautstärke können beide Testmuster überzeugen - und das nicht nur im Leerlauf. Auch unter Last bleiben die beiden 3D-Beschleuniger auf einem sehr angenehmen Betriebsgeräusch. Während die HIS Radeon HD 6570 Silence aufgrund ihrer passiven Kühlung natürlich fast lautlos agiert, liegt auch die HIS Radeon HD 6670 Fan mit einem Schalldruck von maximal 39,6 dB(A) auf den vordersten Rängen. Im Windows-Betrieb begnügte sie sich sogar mit nur 38,1 dB(A).

laut-idle

laut-last

Bei der Leistungsaufnahme gibt es keine großen Überraschungen. Da beide Modell sich strikt an die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede halten müssen, liegen die Unterschiede zwischen den Referenzmodellen und den HIS-Grafikkarten im Bereich der Messtoleranz. Im Leerlauf genehmigten sich beide Grafikkarten zusammen mit den restlichen Komponenten des Testsystems 75 bzw. 78 Watt. Unter Last zogen sie hingegen bis zu 145 Watt aus der Steckdose.

strom-idle

strom-last

Bei den Temperaturen liegen beide Testmuster weit auseinander. Während sich die HIS Radeon HD 6670 Fan hier mit 33 °C im Leerlauf auf Platz 1 unseres Testfeldes setzen konnte, belegte die HIS Radeon HD 6570 Silence mit 46 °C den vorletzten Rang. Nur eine NVIDIA GeForce GTX 590 heizte sich noch ein bisschen mehr auf. Unter Last konnte die HIS Radeon HD 6670 ihren ersten Platz weiter behaupten, während auch ihr kleiner Bruder einige Plätze gut machen konnte und sich trotz passiver Kühlung mit 64 °C zufriedengab.

temp-idle

temp-last

Ob bei der Leistungsaufnahme, dem Temperatur-Verhalten oder der Lautstärke, hier können beide Modelle überzeugen. Dank passiver Kühlung bleibt die HIS Radeon HD 6570 Silence völlig lautlos, wird dafür aber auch deutlich wärmer als die Referenz. Temperaturen von etwa 64 °C sind aber noch weit von gefährlichen Regionen entfernt. Auch die HIS Radeon HD 6670 Fan bleibt mit maximal 39,6 dB(A) erfreulich laufruhig und kühlt den Chip auf 56 °C herunter. Bei der Leistungsaufnahme genehmigt man sich nicht mehr, als die Referenz.


Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lighting und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserem Download-Area möglich.

3dmark11_2_rs 3dmark11_1_rs
3dmark11_4_rs 3dmark11_3_rs

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

3dmark11-entr

3dmark11-entr

3dmark11-entr


Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

vantage-perf

vantage-perf

vantage-perf


Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

Anno1404_4_rs Anno1404_3_rs
Anno1404_2_rs Anno1404_1_rs

Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680


Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

battlefield_bc2-01 battlefield_bc2-02

battlefield_bc2-03 battlefield_bc2-04

Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Crysis1_rs Crysis2_rs

Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680


Das auf der CryEngine 3 basierende Crysis 2 entführt den Spieler in das apokalyptisch inszenierte New York. Die Ceph, die dem Insider bekannte Alienrasse aus dem ersten Teil, setzen auch im zweiten Teil alles daran, die Menschheit zu vernichten. Der Hauptcharakter namens Alcatraz, der zu Beginn durch unglückliche Umstände in Besitz des Nano-Suits gelangt, setzt sich fortan mit Waffengewalt und übermenschlichen Fähigkeiten, die der Anzug seinem Träger verleiht, gegen die Invasion zur Wehr. Im Gegensatz zum ersten Teil kommen auch Besitzer schwächerer PCs in den ruckelfreien Spielgenuss. Dies ist vor allem dem technischen Kompromiss geschuldet, den die Entwickler hinsichtlich der Konsolenportierung eingehen mussten. Die entspreched vorhandene Hardware vorausgesetzt, kann als kleines Gimmick sogar im 3D-Modus auf Alienjagd gegangen werden.

DIRT2_1_rs DIRT2_2_rs

DIRT2_3_rs DIRT2_4_rs

Zur Vollversion von Crysis 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

crysis2-1680

crysis2-1680

crysis2-1680


Ausgestattet mit allen Fahrer- und Streckenlizenzen der Formel 1-Saison 2010, liefert Codemasters ein realitätsgetreues Rennspiel ab. Die fortentwickelte EGO Engine ermöglicht dabei dynamische Wetterwechsel und ein detailliertes Schadensmodell. Die Boliden lassen sich durch zahlreiche Tuningmöglichkeiten an den eigenen Fahrstil anpassen, was ein glaubwürdiges Fahrgefühl vermittelt. Ein echtes Highlight ist neben dem Karriere-Modus die Multiplayer-Funktion, mit der bis zu 12 Fahrer online gegeneinander antreten können.

DIRT2_1_rs DIRT2_2_rs

DIRT2_3_rs DIRT2_4_rs

Zur Vollversion von F1 2010 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

f1-1680

f1-1680

f1-1680


Mit Lost Planet 2 schickt CAPCOM die Spieler erneut auf den Planeten E.D.N. III, um sich dem Kampf gegen Aliens zu stellen. Das Spiel wurde hauptsächlich auf Online-Tauglichkeit getrimmt: Ein Rangsystem und der Koop-Modus sorgen für Langzeitmotivation. Leider kann das über die eher mäßige Story und schlechte KI im Singleplayer nicht hinweg trösten. Die weiterentwickelte MT Framework 2.0 Engine sorgt aber immerhin für detaillierte und abwechslungsreiche Schauplätze.

Mafia4_rs Mafia3_rs
Mafia2_rs Mafia1_rs

Zur Vollversion von Lost Planet 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

lostplanet-1680

lostplanet-1680

lostplanet-1680

lostplanet-1680

lostplanet-1680

lostplanet-1680


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

Mafia4_rs Mafia3_rs
Mafia2_rs Mafia1_rs

Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680


Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

metro-1680

metro-1680

metro-1680


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

stalker-1680

stalker-1680

stalker-1680


Unigine Heaven 2.5 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

unigine2_1_rs unigine2_2_rs
unigine2_3_rs unigine2_4_rs

Unigine Heaven 2.5 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

unigine-1680

unigine-1680


Sowohl bei seiner Radeon HD 6670, als auch bei seiner Radeon HD 6570 lässt AMD seinen Boardpartnern die Wahl, entweder schnellen GDDR5-Speicher zu verbauen, oder aber auf langsamere DDR3-Chips auszuweichen. HIS entschied sich bei seinen beiden Turks-Ablegern für die GDDR5-Variante und bestückte sie jeweils mit 1024 MB. Trotzdem sind keine großen Leistungssprünge zu erwarten gewesen, schließlich vertrauen HIS Radeon HD 6670 Fan und HIS Radeon HD 6570 Silence strikt auf die Vorgaben der US-Amerikanischen Grafikschmiede und müssen sich mit den sonst üblichen 800/2000 bzw. 650/2000 MHz begnügen.

Doch die Stärken der beiden 3D-Beschleuniger sind an einer ganz anderen Stelle zu finden: der Lautstärke. Während die HIS Radeon HD 6570 Silence dank Passiv-Kühlkörper nahezu lautlos ihre Dienste verrichtet, bleibt auch der 70-mm-Lüfter der HIS Radeon HD 6670 Fan auf einem erfreulich niedrigen Niveau. Selbst unter Last erzeugte dieser einen Schallpegel von nur 39,6 dB(A). Damit lag unser Testmuster - abgesehen von seinem passiven Bruder - an der Spitze unseres Testfeldes. Bei den Temperaturen wurde natürlich die passive Lösung deutlich wärmer, blieb mit maximal 64 °C aber weit von gefährlichen Temperaur-Werten entfernt. Die HIS Radeon HD 6670 Fan blieb mit maximal 56 °C ebenfalls angenehm kühl. Da sich beide Grafikkarten ansonsten nicht von ihren jeweiligen Referenzmodellen unterscheiden, gibt es auch bei der Leistungsaufnahme kaum Unterschiede. Bis zu 145 Watt zog unser Testsystem aus der Steckdose.

Leistungsmäßig bieten die beiden HIS-Grafikkarten nicht gerade viel, sind aber durchaus noch in der Lage, aktuelle Spiele-Titel in niedrigen Auflösungen und vielleicht auch mit geringeren Details ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Bei einem Preis von 60 bis 100 Euro darf man hier aber natürlich keine Wunder erwarten. Für die Preisklasse typisch fällt auch der Lieferumfang nicht gerade umfangreich aus. Hier beschränkte man sich lediglich auf einen QuickStart-Guide und eine Treiber-CD samt Hersteller-Aufkleber. Unseren Testmustern lag nicht einmal ein Adapater mit im Karton.

Anwärter eines schicken Wohnzimmer- oder Multimedia-PCs sollten aufgrund der geringen Lautstärke durchaus ein Auge auf die beiden HIS-Grafikkarten werfen. Gleiches gilt für Anwender, die nicht ganz so anspruchsvoll sind.

{jphoto image=12238}

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung HIS Radeon HD 6670
HIS Radeon HD 6570
traßenpreis Nicht verfügbar
70 Euro
Homepage http://www.hisdigital.com/ http://www.hisdigital.com/
Technische Daten
GPU
Turks
Turks
Fertigung 40 nm 40 nm
Transistoren
716 Millionen
716 Millionen
GPU-Takt
800 MHz 650 MHz
Speichertakt
2000 MHz 2000 MHz
Speichertyp
GDDR5 GDDR5
Speichergröße
1024 MB 1024 MB
Speicherinterface
128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite
64,0 GB/Sek. 64,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0 5.0
Shadereinheiten
96 (5D) 96 (5D)
Shadertakt
800 MHz 650 MHz
Texture Units
24 24
ROPs
8 8
Pixelfüllrate
12,8 Gigapixel 10,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
-
-
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 38,1 dB(A)
0 dB(A) - passiv
Last-Modus 39,6 dB(A)
0 dB(A) - passiv
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 78 Watt 75 Watt
Last-Modus
145 Watt 136 Watt
Temperatur
Idle-Modus 33 °C 46 °C
Last-Modus
56 °C 64 °C

Wir hätten an dieser Stelle zumindest für die HIS Radeon HD 6570 Silence unseren Preis-Leistungs-Award gezogen. Doch ein Aufpreis gegenüber dem günstigsten 3D-Beschleuniger von knapp 20 Euro ist für diese Preisklasse schon heftig. Sollte der Preis bei zunehmender Verfügbarkeit der Grafikkarte nach unten korrigiert werden, ziehen wir gerne nach. Ansonsten zwei leise Grafikkarten mit passabler Leistung.

Positive Aspekte der HIS Radeon HD 6670 Fan:

  • Angenehm leise
  • Solide Leistung

Negative Aspekte der  HIS Radeon HD 6670 Fan:

  • Spartanischer Lieferumfang

Positive Aspekte der HIS Radeon HD 6570 Silence:

  • Passive Kühlung
  • Solide Leistung

Negative Aspekte der  HIS Radeon HD 6570 Silence:

  • Spartanischer Lieferumfang

Weiterführende Links: