Test: Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition 2048 MB

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club3d_gtx_550ti_coolstream_oc_2gbEnde April konnten wir die GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours jagen. Wenige Tage später schickte man uns auch den kleineren Bruder, die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition. Auch dieses Modell besitzt das Club3D-eigene CoolStream-Kühlsystem und kann unter der Haube mit etwas höheren Taktraten aufwarten. Außerdem steht der flotten Mittelklasse-Grafikkarte mit 2048 MB die doppelte Menge zur Verfügung. Wie sich die neue Mittelklasse-Grafikkarte in unserem Test geschlagen hat und ob sie die Schönheitsfehler ihres Schwestermodells ausmerzen konnte, lässt sich auf den nachfolgenden Seiten dieses Artikels erfahren.

In den letzten April-Tagen stellten wir unseren Testartikel zur Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition online. Doch so richtig überzeugen konnte die damalige Grafikkarte nicht. Vor allem unter Last drehten die beiden Axiallüfter des CoolStream-Kühlers derart laut auf, dass sie teils deutlich aus unserem geschlossenen Testsystem herauszuhören waren. Hinzu kommt, dass auch die Kühlleistung kaum besser war, als die der Referenz - eher das Gegenteil war der Fall. Fairerweise muss man hier allerdings anmerken, dass es NVIDIA seinen Boardpartnern nicht gerade leicht gemacht und ordentlich mit seinem Referenzkühler vorgelegt hat. Nun schickte uns Club3D wenige Tage später ein Sample zur GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition. Auch dieses Modell kann mit etwas höheren Taktfrequenzen aufwarten und ist ebenfalls mit dem CoolStream-Kühler, welcher allerdings nur noch über einen einzigen Axiallüfter verfügt, ausgestattet. Dank der nochmals gesenkten Leistungsaufnahme gegenüber der GeForce GTX 560 Ti könnte die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz die Fehler ihres größeren Bruders ausmerzen. Zu guter Letzt geht man auch beim Speicherausbau andere Wege und verbaut die doppelte Menge der sonst üblichen 1024 MB. Die Taktraten liegen nicht mehr bei 900/1800/2052 MHz, sondern bei 900/1840/2052 MHz.

Die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition basiert auf NVIDIAs GF116-Chip. Er läuft, wie alle anderen, aktuellen Grafikchips des Hauses auch, im 40-nm-Fertigungsverfahren vom Band und kann mit insgesamt 1,17 Milliarden Transistoren aufwarten - exakt so viel, wie sein direkter Vorgänger. Doch nicht nur bei der Komplexität, erinnert er stark an den GF106. Auch bei der Architektur erinnert vieles an die Vorgänger-Version. So besitzt der GF116 ebenfalls vier Streaming-Multiprozessoren, die sich jeweils aus 48 skalaren Einheiten zusammensetzen und somit insgesamt 192 Rechenwerke bereitstellen. Wie üblich stellt jeder SM einen Texturcluster, bestehend aus acht Texture-Mapping-Units, bereit. Damit bringt es die NVIDIA GeForce GTX 550 Ti auf insgesamt 32 Testureinheiten. Die größten Unterschiede zwischen den beiden Grafikchips sind allerdings im Speicherausbau zu finden. Musste sich eine NVIDIA GeForce GTS 450 noch mit einem 128 Bit breiten Speicherinterface begnügen, stehen dem Nachfolger gleich drei 64-Bit-Controller zur Verfügung. Damit kommunizieren die schnellen GDDR5-Speicherchips nun über 192 Datenleitungen und erlauben auch eine Mischbestückung der einzelnen Controller - mindestens schreibt NVIDIA dieses Mal aber 1024 MB vor. Club3D spendierte unserem heutigen Testkandidaten allerdings die doppelte Menge und wandte sich von den standardmäßigen Taktraten, die eigentlich bei 900/1800/2052 MHz liegen, ab. Mit Frequenzen von 920/1840/2052 arbeitet die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition leicht schneller. Die maximale Leistungsaufnahme liegt also minimal über den von NVIDIA spezifizierten 116 Watt.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Editon
Straßenpreis 135 Euro
Homepage http://www.club-3d.com/
Technische Daten
GPU
GF116
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,17 Milliarden
GPU-Takt
920 MHz
Speichertakt
2052 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
192 Bit
Speicherbandbreite
98,5 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
192 (1D)
Shadertakt
1840 MHz
Texture Units
32
ROPs
24
Pixelfüllrate
22,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Vergleicht man die Eckdaten der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition direkt mit dem Datenblatt von NVIDIA, so liegen die Speicherbandbreite und Pixelfüllrate dank der höheren Taktraten leicht über denen der Referenz. Diese liegen jetzt bei 98,5 GB/Sek. bzw. bei 22,1 Gigapixel pro Sekunde.

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Bei der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition beschränkte sich der NVIDIA-Boardpartner allerdings nicht nur auf höhere Taktraten, sondern schnallte auch seinen neuen CoolStream-Kühler - dieses Mal aber in einer leicht abgewandten Form - auf und spendierte seinem neusten Zuwachs die doppelte Menge an Videospeicher.


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Optisch hat die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition nichts mehr mit dem Referenzdesign von NVIDIA gemein. Zum Einsatz kommt hier ein Dual-Slot-Kühler, der mit einem mittig angebrachten Axiallüfter und einigen dicken Kühlrippen versucht, für Verbesserungen gegenüber dem Referenzkühler zu sorgen.

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Auf der Rückseite des kleinen Mittelklasse-3D-Beschleunigers kommt ein blaufarbiges Printed-Circuit-Board (PCB) zum Vorschein. Dieses misst 21 cm in seiner Länge.

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Beim Kühlsystem setzt man ebenfalls auf einen Dual-Slot-Kühler, bei dem im Gegensatz zur Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition einer der beiden Lüfter weichen musste. Dafür besitzt der mittig angebrachte Axiallüfter mit 90 mm aber einen größeren Durchmesser. Auch die Heatpipes fehlen dieser Lösung.

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Aufgrund der maximalen Leistungsaufnahme von knapp über 116 Watt kommt auch die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition nicht um eine zusätzliche Stromversorgung herum. Für einen reibungsfreien Betrieb ist ein 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker notwendig. Zusammen mit dem PCIe-Interface könnte unser Testmuster damit bis zu 150 Watt aus dem Netzteil ziehen.


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Auf der Dual-Slot-I/O-Blende warten insgesamt drei verschiedene Anschlüsse, die auf der unteren Hälfte angebracht wurden. Hier stehen zwei DVI-Ausgänge und ein HDMI-Anschluss bereit. Die obere Hälfte ist gewohnt von Lüftungsschlitzen durchzogen.

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Wem die Leistung der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition zukünftig nicht mehr reichen sollte, für den steht ein SLI-Stecker auf der Platine zur Verfügung. Damit lässt sich ein zweiter 3D-Beschleuniger einfach hinzustecken und somit die Leistung weiter steigern - entsprechendes Mainboard natürlich vorausgesetzt.

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Beim Lieferumfang kann sich Club3D nicht wirklich von seiner Konkurrenz absetzen. Während meist noch zusätzliche Kabel oder Adapter mit im Karton liegen, beschränkt sich Club3D nur auf eine Treiber-CD samt QuickStart-Guide und eine kleine Werbung für seine hauseigenen Netzteile. In der Verkaufsversion ist wohl nicht mehr zu finden.

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Der größere Bruder, die Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition, hatte es in unserem Test nicht gerade leicht. Ob es die kleinere Version schafft, die Fehler seines Familienmitglieds auszumerzen, versuchen wir nun zu klären.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


Die Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition konnte in Sachen Lautstärke nicht wirklich überzeugen. Zwar blieb sie im Leerlauf noch auf einem angenehm leisen Niveau, doch drehten die beiden 80-mm-Lüfter unter Last derart laut auf, dass sie selbst aus dem geschlossenen Testsystem noch deutlich herauszuhören waren. Die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition sollte hier hoffentlich einiges besser machen. Tatsächlich ist dies auch gelungen. Zwar liegt der Schallpegel unseres heutigen Testmusters im Windows-Betrieb mit 41,2 dB(A) fast schon auf den hinteren Rängen unseres Testfeldes, doch dreht der 90-mm-Axiallüfter selbst unter 3D-Last nicht mehr weiter auf. Dies beschert der kleinen Mittelklasse-Grafikkarte Platz fünf in dieser Disziplin und liegt damit in etwa auf dem Niveau des Referenzlüfters.

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Aufgrund der leicht höheren Taktraten ist es nicht verwunderlich, dass die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition etwas mehr Strom benötigt. Im Leerlauf fällt der Unterschied noch in den Bereich der Messtoleranz, unter Last genehmigt sie sich zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems mit 233 Watt knapp sechs Watt mehr - nur unwesentlich erhöhte Werte.

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Bei den Temperaturen kann allerdings auch der CoolStream-Kühler der GeForce GTX 550 Ti nicht wirklich überzeugen und fällt in dieser Disziplin wieder einmal mehr hinter die Referenz von NVIDIA. Während unser heutiger Testkandidat im 2D-Betrieb mit 34 °C angenehm kühl auf vor allem auf dem Niveau des Referenzkühlers lag, fallen die Temperaturen unter Last mit 70 °C deutlich höher aus. Der Referenzkühler schaffte es die GPU auf 64 °C herunter zu kühlen.

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Im Großen und Ganzen gefällt uns die Leistung des Kühlsystems der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition schon deutlich besser, als das des größeren Schwestermodells, wenngleich die Effizienz noch immer etwas schlechter ist. In Sachen Lautstärke fällt man dieses Mal nicht mehr hinter die NVIDIA-Referenz zurück.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt  DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt. 

Obwohl sich unser heutiger Testkandidat als OC-Edition betitelt, fällt die Taktsteigerung gegenüber den NVIDIA-Vorgaben nicht gerade großzügig aus. Gerade einmal 20 MHz mehr auf der Brust besitzt die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition. Grund für uns die Grafikkarte in diesem Teilbereich einmal an ihre Leistungsgrenze zu bringen. Tatsächlich konnten wir die magische 1,00-GHz-Schallmauer durchbrechen und den Chip selbst mit 1001 MHz noch fehlerfrei betreiben. Die 192 Rechenwerke liefen dabei mit starken 2002 MHz, während auch der 2 GB fassende Videospeicher mit 2147 MHz noch fehlerfrei arbeitete. Dieses Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen!

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Zugegeben: Die Leistung der Club3D GeForce GTX 560 Ti CoolStream OC-Edition, welche wir Ende April in unserer Redaktion begrüßen konnten, hat uns nicht wirklich zugesagt. Zu gering waren die Unterschiede gegenüber der Referenz, zu hoch der Geräuschpegel des eigenen Kühlsystems und zu spartanisch die Ausstattung des Zubehörs. Der kleinere Bruder hat uns hier schon deutlich besser gefallen. Zwar zeigt sich auch dieser Ableger des CoolStream-Kühlers bei den Temperaturen nicht wirklich von seiner besten Seite und lässt den GF116-Chip auf bis zu 70 °C anschnellen, doch bleibt er dafür deutlich laufruhiger; wenngleich man sich hier lediglich auf das Level des Referenzkühlers setzen konnte. Doch NVIDIA hat es seinen Boardpartnern nicht gerade leicht gemacht und die Messlatte in dieser Disziplin kräftig nach oben gelegt. Lärmend sind beide Kühlsysteme nicht.

Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt auch die Leistung unseres Testkandidaten ein klein wenig höher aus. Bei einer Taktsteigerung von 20 MHz sind hier allerdings keine großen Sprünge zu erwarten. Damit einher geht eine gesteigerte Leistungsaufnahme, die sich allerdings noch im Rahmen bewegt und man fast schon unter den Tisch fallen lassen könnte. Überzeugen konnte unser Testmuster im Overclocking. Hier konnten wir die magische 1,00-GHz-Marke durchbrechen und selbst den 2048 MB großen Videospeicher auf satte 2147 MHz beschleunigen. Von der doppelten Videospeichermenge konnte die Mittelklasse-Grafikkarte nur selten profitieren - selbst bei einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten und mit maximaler Bildqualität. Lediglich Crysis 2, Dirt 2 und Unigine Heaven 2.1 konnten zulegen.

Dass es Club3D noch immer auf Sparfüchse abgesehen hat, zeigt sich immer wieder im Lieferumfang. Hier beschränkt sich der Hersteller gerade einmal auf einen deutsch- und englischsprachigen QuickStart-Guide samt Treiber-CD und Werbezettel für seine hauseigenen Netzteile. Hier hätten wir uns mehr erwartet.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition
Straßenpreis 135 Euro
Homepage http://www.club-3d.com/
Technische Daten
GPU
GF116
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,17 Milliarden
GPU-Takt
920 MHz
Speichertakt
2052 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
192 Bit
Speicherbandbreite
98,5 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
192 (1D)
Shadertakt
1840 MHz
Texture Units
32
ROPs
24
Pixelfüllrate
22,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU 1001 MHz
Speicher 2147 MHz
3DMark (Herstellertakt) 5263 Punkte
3DMark (Übertaktett) 5670 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 41,2 dB(A)
Last-Modus 42,0 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 70 Watt
Last-Modus
233 Watt
Temperatur
Idle-Modus 34 °C
Last-Modus
70 °C

Obwohl die Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition vieles besser macht, als ihr schnelleres Schwestermodell, bleibt auch ihr unser Excellent-Hardware-Award verwehrt. Zu gering sind die Taktsteigerungen, zu hoch die Temperaturen und zu wenig liegt der Grafikkarte bei. Sollte Club3D hier noch einmal zulegen können, steht einer Prämierung aber nicht mehr viel im Wege!

Positive Aspekte der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition:

  • Unter Last angenehm ruhig
  • Respektables Overclocking-Potential
  • Ausreichende 3D-Leistung

Negative Aspekte der Club3D GeForce GTX 550 Ti CoolStream OC-Edition:

  • Spartanischer Lieferumfang
  • Kaum besser als die Referenz

Weiterführende Links: