NVIDIA GeForce 6600 GT - der Test

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Die GeForce 6600 GT ist da - und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in tatsächlicher Form, so dass wir nach dem eher technisch orientierten Artikel zum Launch nun auch die wichtigen Benchmarks nachliefern können. Im heutigen Review wollen wir klären, was die neue Midrange-Karte von NVIDIA bieten und was man für den Kaufpreis von knapp 200 Euro erwarten kann. Bislang tauchen die GeForce 6600-Karten jedoch noch in keinem Preisvergleich auf - aber zumindest kann man bereits anhand der uns vorliegenden Referenzkarte von NVIDIA nachprüfen, ob sich der Kauf einer derartigen Karte lohnt oder ob man doch eher zum High-End-Modell greifen muss.

Auch wollen wir in diesem Review eine kurze Korrektur zu unserem Launch-Artikel leisten, da sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Aus der uns damals vorliegenden Präsentation von NVIDIA ging nicht hervor, wieviele Vertex-Shader die Karte hat. Nur wussten wir von NVIDIA, dass sich außer der Anzahl der PixelPipelines, der Taktungen und der RAM-Anbindung nichts verändert hätte. Daraus schlossen wir, dass die GeForce 6600-Serie sechs Vertex-Shader besitzt, bekamen aber mittlerweile die Information von NVIDIA, dass es nur drei Vertex-Shader sind. ATI-nahe Quellen unterrichteten uns zudem davon, dass es tatsächlich sogar nur zwei Vertex-Shader wären, allerdings hätte man über größere Buffer die Funktionalität eines dritten Vertex Shaders erreicht. Ob dies nun korrekt ist oder nicht, sei dahin gestellt.

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Die Features der GeForce 6600-Serie haben wir in unserem Launch-Artikel schon einmal ausgebreitet, in diesem Performance-orientierten Review wollen wir deshalb auch nicht mehr unbedingt auf diese Features eingehen. Des Weiteren empfehlen wir auch unseren Launch-Artikel zur GeForce 6800-Serie, denn die Technik der 6er-Serie ist sich sehr ähnlich, alle besonderen Features sind in jeder 6er-GPU vorhanden. Auch lohnt ein Blick in unseren SLI-Artikel, wenn man sich für den Einsatz zweier 6600 GT-GPUs in einem System interessiert.

In einer Übersicht haben wir die Details der Karten aufgelistet :

Eventuell wird es für den OEM-Markt auch noch eine 6800LE geben - diese besitzt dann mit 8 Pipelines und 256Bit-Speicherarchitektur eine Leistung, die irgendwo zwischen GeForce 6600 GT und 6800 anzusiedeln sein sollte. Die Kerne können teilweise auch mit anderen Speicherarten umgehen, wir haben hier die typischerweise verwendete Art aufgelistet, weiterhin halten sich einige NVIDIA-Partner auch nicht an die tatsächlichen Taktraten, hier gibt es also auch leichte Variationen, wie beispielsweise bei der ASUS Extreme N5900 aus diesem Review. Wichtig : Alle Karten der neuen Generation (GeForce 6-Serie) bieten neue Features wie Shader Model 3.0 und andere neue Funktionen, das können die PCX-Karten nicht, weiterhin besitzen diese auch eine PCI-Express-Bridge und sind in der Übertragungsrate deshalb etwas limitiert.

Auf die hier getestete GeForce 6600-Serie wird es für den AGP-Bus geben - NVIDIAS HSI-Bridge lässt sich hier wieder verwenden, nur dieses Mal in die andere Richtung. Viele Hersteller haben schon Karten mit einem entsprechendem Chip angekündigt, so dass auch viele AGP-Karten am Markt erwartet werden.

Auf der nächsten Seite werfen wir einen kurzen Blick auf die Grafikkarte und unser Testsystem, dann geht es gleich los mit den Benchmarks.


Die Karte :

Über Besonderheiten der Hersteller brauchen wir uns in diesem Review noch nicht auszulassen - denn bei der Referenzkarte finden wir natürlich noch keine Besonderheiten wie ein besonderes Kühlkörper-Design, mitgelieferter Spielesoftware oder reichhaltigen Kabelbeigaben. Ein Blick auf das Design und Layout der Karte lohnt jedoch schon, weil sich viele Hersteller an das Referenzdesign von NVIDIA halten werden. Die hier betrachtete Karte wird also - vielleicht mit einer unterschiedlichen Farbe oder ähnlichem - meistens unverändert auch von den Herstellern kommen.

Die GeForce 6600-Karten werden wohl hauptsächlich mit einem VGA-Out, einem DVI-Out und einem TV-Out auf den Markt kommen, es sind aber auch andere Kombinationen denkbar. So können die Hersteller auch reine DVI-Lösungen präsentieren und dann entsprechende Adapter beilegen. Auch ein Video-In ist wieder über einen Zusatzchip realisierbar.

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Auf der Karte befindet sich kein zusätzlicher Stromanschluss - allerdings sieht man auf dem PCB in der Ecke noch einen entsprechenden Anschluss. NVIDIA empfiehlt für die Karte nur ein 300W-Netzteil - im Vergleich zu den größeren 6800er-Karten sollte sich die Stromaufnahme also deutlich in Grenzen halten. Die AGP-Karten werden wahrscheinlich mit einem externen Stromanschluss kommen, da der AGP-Slot nicht so viel Leistung zur Verfügung stellen kann, wie der neue PCI-Express-Slot.

Die Karte ist mit 17.5 cm auch noch verhältnismäßig klein - die GeForce 6800-Serie bringt mehr als 22 cm Länge mit.

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Der Kühlkörper der Karte ist klein und kompakt, der Lüfter dreht verhältnismäßig leise. Die Lautstärke ist mit der einer X600-Karte durchaus vergleichbar - siehe auch unsere Tests auf der nächsten Seite. Auch hier wird ersichtlich, dass die Karte nicht wirklich viel Leistung aufnimmt, denn die Wärmeabgabe hält sich in Grenzen. Als Speicher setzt NVIDIA hier Samsung GDDR3-Module ein, die GC20-Chips fanden wir bereits auf vielen Grafikkarten. Der Speicher ist von Samsung für 500 MHz ausgelegt - liegt also genau innerhalb seiner Spezifikationen.

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Die Rückseite beherbergt den Philips SAA7115 Video Decoder, der zur Ausgabe auf dem TV-Out benötigt wird :

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Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Lärmentwicklung, die Stromaufnahme und das Overclocking :


Lüfterlautstärke :

Beginnen wir mit der Lüfterlautstärke. Hier haben wir mit einem Schalldruckmeßgerät nachgemessen - allerdings nicht, um tatsächliche db-Werte zu ermitteln, sondern um eine Tendenz festzuhalten. Da wir kein Meßequipment für mehrere tausend Euro samt schallisoliertem Raum oder ähnlichem unser Eigen nennen, haben wir unter bestmöglicher Isolierung mit einem normalen Schalldruckmeßgerät aus nächster Entfernung gemessen. Die gemessenen Zahlen werden zwar vom Meßgerät als db-Werte ausgegeben, sind aber nur aus einem Abstand von 5cm gemessen worden, was somit nicht der Norm entspricht. Trotzdem kann man hier sagen, dass Karte A leiser / lauter ist als Karte B.

Unser Test lieferte folgende Werte :

Die GeForce 6600 GT gesellt sich also zu den leiseren Karten. Unsere MSI-Karte bezeichneten wir schon in unserem PCI-Express-Roundup als praktisch unhörbar, die NVIDIA GeForce 6800 GT ist deutlich leiser als eine GeForce FX 5800 Ultra, aber trotzdem die lauteste Karte in unserem Roundup. Der Lüfter ist im Vergleich nur im 3D-Modus hörbar und dabei immer noch angenehm. Daran kann man sehen, dass die GeForce 6600 GT eine sehr angenehme Geräuschentwicklung besitzt und diese überhaupt nur hörbar ist, wenn die anderen Komponenten im Gehäuse ebenso auf einen Silent-Betrieb getrimmt sind. Hier geht unser Daumen also nach oben.

Stromaufnahme :

Bei der Stromaufnahme haben wir die Aufnahme des Gesamttestsystems gemessen. Hier kommt also auch der Verbrauch der CPU, des Speichers, der Festplatte und weiteren Stromfressern mit hinzu. Darstellen wollen wir also auch hier nur eine Tendenz und wir visualisieren hierzu Unterschiede zwischen den Karten. Unter Last ist dies natürlich besonders interessant :

Starten wir 3D Mark 2003, so ist die Grafikkarte und das Gesamtsystem ziemlich am ackern. Unser Meßgerät gibt hier Werte zwischen 192,0 Watt und 243,6 Watt aus. Die GeForce 6600 GT liegt hier im Mittelfeld, allerdings noch 25 Watt unter der GeForce 6800 GT und auch noch knapp unter der GeForce PCX5900, die eine geringere Leistung besitzt. Die Karten von ATI sind deutlich leistungsärmer und haben demnach auch eine geringere Stromaufnahme. Interessant wäre hier natürlich ein Vergleich zur kommenden X700.

Auch im Idle-Modus verbraucht das System strom, auch auf diese Werte werfen wir einen kurzen Blick :

Hier schneidet die GeForce 6600 GT sehr gut ab. Wird also in den 2D-Modus zurückgeschaltet, so verbraucht die Karte nur soviel, wie die ATI X600-Serie. Die schlechteste Energiebilanz im Idle-Modus hat die PCX5900 von ASUS. Sie liegt sogar noch über der NVIDIA 6800 GT.

Overclocking :

Kurz haben wir natürlich auch das Overclocking angetestet - wirklich fordern wollten wir das Muster jedoch noch nicht, denn ein Referenzmodell soll natürlich nicht gleich beim ersten Test den Geist aufgeben. Interessant ist hier natürlich, wie hoch sich die 110nm-GPU tatsächlich takten lässt und ob NVIDIA noch etwas Spielraum beim Übertakten lässt. Gerade die GPU ist mit 500 MHz aber schon sehr hoch getaktet.

Sowohl beim Speichertakt wie auch beim GPU-Takt erreichten wir mit NVIDIAs "optimaler Frequenzsuche" knapp 13% mehr Frequenz. Sicherlich wäre hier und da noch ein wenig mehr möglich gewesen, aber in den Benchmarks nahm die Performance dann wieder leicht ab - ein Zeichen von einem instabilen System. Interessant ist hierbei, dass die Performance bei 13% Taktsteigerung um 13% zunahm. Hier scheint die GeForce 6600 GT also hervorragend zu skalieren. Die Temperatur stieg von 43° nach dem Durchgang 3DMark bei der nicht übertakteten Karte auf 46° nach dem Durchgang 3DMark bei der übertakteten Karte - also ist die Temperatur hier nicht das Problem.

Insgesamt sind die 9100 Punkte für eine Karte um 200 Euro natürlich hervorragend. Auf der nächsten Seite stellen wir unser Testsystem vor.


PCI-Express als Schnittstelle erfordert für uns ein neues Testsystem. So können wir nicht mehr auf unsere Canterwood-Basis zurückgreifen und setzen nun auf ein i915G-Mainboard von Intel, welches in unserem LGA755-Roundup eine gute Performance zeigte und wohl aufgrund der Fertigung im Hause Intel am wenigsten Kompatibilitätsprobleme haben wird. Das Board läuft mit Dual Channel DDR2-533, wir setzen hier 1 GB ein. Die CPU ist natürlich wie immer der Star eines Grafikkarten-Testsystems - hier setzen wir auf einen Pentium 4 Extreme Edition mit 3.4 Ghz. Der Rest des Systems ist für die Performance der Grafikkarte nicht relevant.

Hardware :

Software :

Benchmarks :

Keine Sorge, Doom 3 kommt später :-) Die Karte lag uns leider nur ein paar Tage vor, weshalb wir auf Doom3-Tests verzichten. Die Demo1 wird es auf diversen Webseiten zu sehen sein, allerdings ist im Moment schon klar, dass die Demo1 entsprechende Vorteile für die NVIDIA-Karten zeigt. Wir sind aktuell am Testen mehrerer Doom3-Timedemos, um uns ein Gesamtbild über die Performance der Karten zu verschaffen. Für umfangreiche Tests der GeForce 6600 GT war leider deshalb noch keine Zeit, aber dieses werden wir mit den Retail-Karten nachholen.

Im Vergleich zu den bisherigen Tests kam für die GeForce 6600 GT-Serie wieder ein neuer Treiber zum Einsatz, da der 61.77 die 6600-Serie noch nicht unterstützt. Wir verwendeten einen 65.76er ForceWare-Treiber, deren Einstellungen wir sofern möglich ähnlich zu dem 61.77er Treiber abglichen. Trotzdem sind mit einem neuen Treiber die Werte zu den älteren Karten nie komplett vergleichbar, ein paar Prozent Abweichung muss man hier zugestehen.

Wir haben zusätzlich Tests mit 300 / 300 MHz durchgeführt, um eine GeForce 6600 zu simulieren. Zwar hat die Karte neben den niedrigeren Taktraten auch noch einen anderen Speichertyp (DDR statt GDDR3), aber man kann zumindest eine kleine Einschätzung zur Performance vornehmen. Die GeForce 6600 "GDDR3" haben wir innerhalb der Benchmarks hinzugefügt.

Kommen wir nun also zu den Benchmarks :


3DMark 2001 1024x786 (Futuremark)

Lange Zeit einer der beliebtesten Benchmarks überhaupt musste auch der 3DMark 2001 unter den Auswirkungen leiden, die die entdeckten Treiber-Manipulationen durch nVidia und ATI verursachten. Allerdings litt die Glaubwürdigkeit des Benchmarks nicht in dem Maße wie es bei dem Nachfolger 3DMark 2003 der Fall ist. Letzterer ist aus diesen Gründen auch aus unserer Testreihe ausgeschieden.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200, komplette Benchmark-Tests

3DMark 2001 1280x1024

3DMark 2001 1600x1200

Unser Kommentar :

Die GeForce 6600 GT liegt auf dem Niveau der GeForce 6800-Karten - hier scheint die CPU ein wenig zu limitieren in hohen FPS-Raten. Die von uns simulierte GeForce 6600 liegt auf dem Niveau der PCX5900 und ist sogar ein wenig schneller.


Vulpine GLMark 1024x786 (TRINIGY)

Der Vulpine GLMark 1.1p ist ein OpenGL-basierender Benchmark - eigentlich für Grafikkarten konzipiert, verwenden wir ihn aber in geringen Auflösungen auch für unsere Mainboard-Tests, da sich bei Auflösungen wie z.B. 640x480 die Grafikkarte eher langweilt. Richtig in den Genuss der 3D-Szenen kommt man nur mit einer Geforce 3 oder höher bzw. einer anderen Environmental Bump Mapping-fähigen Grafikkarte. Allerdings ist der Benchmark zum Cross-Chip-Vergleich nicht allzu gut verwendbar, denn die nVidia-Karten haben aufgrund der Auslegung des Benchmarks auf die GeForce 3 hier eindeutige Vorteile.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, hohe Detaileinstellungen, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200

Vulpine GLMark 1280x1024

Vulpine GLMark 1600x1200

Unser Kommentar :

Bei GLExcess ist die GeForce 6800 zwar klar in Führung, aber auch hier setzt sich die GeForce 6600 GT vor die bislang getesteten Mainstream-PCI-Express-Karten. Die GeForce 6600 liegt in etwa auf dem Niveau der X600-Karten.


GL Excess 1024x786 (GL Excess)

GL Excess ist schon ein etwas betagter OpenGL-Benchmark, der sich allerdings zum Benchmarken immer noch teilweise recht gut eignet. Er ist einfach zu bedienen, man kann also auch zu Hause den Benchmark recht einfach ausprobieren, ohne besondere Dinge zu beachten. Allerdings ist die Vergleichbarkeit dadurch eingeschränkt, daß die Grafikhardware ähnlich wie bei 3DMark 2000 nicht mehr nur der einzige Faktor ist, der bewertet wird - so bekommt man auch schon bei anderen Engpässen in einem Rechner deutliche Verzerrungen.


Funktionen : Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200

GL Excess 1280x1024

GL Excess 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch bei GL-Excess liegt die PCX5900 wieder knapp vor den X600XT-Karten. Zwischen der 6800 GT und der PCX5900 existiert aber auch hier eine ziemliche Lücke.


Codecreatures Benchmark 1024x786 (Codecult)

Die Codecreatures-Engine ist eine Engine, die effektiv von Vertex- und Pixel-Shadern der Grafikkarten Gebrauch macht. Es handelt sich hierbei um einen DirectX 8.1-Test, weshalb auch DirectX 7-Grafikkarten nicht getestet werden können - Besitzer einer Geforce 2 MX400 oder einer Radeon 7500 wie auch einer Geforce 4 MX440 bleiben also außen vor, ebenso läuft die G550 nicht unter diesem Test. Für heutige Grafikkarten ergeben sich trotzdem noch Herausforderungen, denn mit großen Frame-Zahlen konnten die bisherigen Karten noch nicht überzeugen.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8.1-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen : jeweils 32 Bit, alle Tests, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200

Codecreatures Benchmark 1280x1024

Codecreatures Benchmark 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch hier sehen wir ein gutes Ergebnis der GeForce 6600-Karten. Die GT setzt sich von den Mainstream-Karten wieder deutlich an die Spitze, die 6600 bleibt zwischen der PCX5900 und der X600.


Quake 3 Arena 1024x786 (ID Software)

Zu diesem Benchmark braucht man wohl wenig zu sagen - das Spiel ist ein Klassiker, der Benchmark ebenso und so fehlt er auch hier nicht. Aktiviert wird der Benchmark über die Kommandozeile mit dem Befehl "timedemo 1" und "demo demo001", allerdings werden vielerorts auch andere Demodateien für den Benchmark verwendet. Wir bleiben bei dieser ersten Variante. Das Spiel basiert auf der OpenGL-Schnittstelle, allerdings kommt der Benchmark sicherlich auch bald an seine Grenzen, denn wir sind bei den gemessenen Frames pro Sekunde schon in den 200er-Bereichen, was nur wenig Sinn macht. Doom III steht aber vor der Tür...

Funktionen : Test der Grafikkarte auf OpenGL-Performance

Einstellungen : High Details, jeweils 32 Bit, demo001, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200

Quake 3 Arena 1280x1024

Quake 3 Arena 1600x1200

Unser Kommentar :

Schaut man hier auf die höheren Auflösungen, so sieht man, dass die GeForce 6600 GT auch hier deutlich zulegen kann und auch hier wieder deutlich vor der PCX5900 liegt. Die 6600 "GDDR3" liegt wieder einmal hinter der PCX5900, aber deutlich vor der X600.


Comanche 4 1024x786 (Novalogic)

Ebenso wie der Codecreatures Benchmark ist dieser wirklich etwas für High-End-Systeme - der Benchmark nutzt viele Pixel- und Vertexshader, allerdings wird neben einer hervorragenden Grafikkarte auch eine starke CPU benötigt. Das Spiel basiert auf DirectX 8 und ist in der Demo zum Downloaden erhältlich. Die Demo besitzt einen integrierten Benchmark, hier kann man also vor dem Kauf auch feststellen, ob das Spiel auf dem gewünschten PC ruckelfrei läuft. Wir verwenden ihn zur Leistungsmessung.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf DirectX 8-Performance, insbesondere Vertex- und Pixelshader

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200

Comanche 4 1280x1024

Comanche 4 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch hier wieder eine hervorragende Performance der GeForce 6600 GT, nur die GeForce 6600 "GDDR3" liegt hier etwas zurück aufgrund der niedrigeren Frequenzen.


Unreal Tournament 2003 1024x786 Flyby (Epic)

Unreal Tournament 2003 ist mit seiner neuen Engine ein grafischer Leckerbissen. Die Engine von Digital Extremes basiert auf der alten Unreal-Engine. Die Engine ist für 200.000 Polygone gut und wurde in vielerlei Hinsicht verbessert. Damit stieg allerdings auch der Anspruch an die vorhandene Hardware. Höhere Ansprüche wird wohl erst Doom III den Ego-Shooter-Anhängern bescheren. Das Spiel bringt ein eigenes Benchmark-Programm mit und liefert Ergebnisse zu jeweils zwei Flyby- und zwei Botmatch-Leveln. Dass die Ergebnisse zu den Botmatch-Leveln praxisnäher sind, dürfte einleuchten. Allerdings ist hier auch die CPU-Belastung deutlich höher, das Spiel ist hier also praktisch CPU-limitiert.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280 x 960 und 1600 x 1200

Unreal Tournament 2003 1024x786 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x786 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x786 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 2xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 2xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1024x786 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1024x786 4xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1280x960 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1280x960 4xAA max. AF Botmatch

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA max. AF Flyby

Unreal Tournament 2003 1600x1200 4xAA max. AF Botmatch

Unser Kommentar :

Erst bei hohen Auflösungen mit Antialiasing bricht die GeForce 6600 GT ein - vorher haben wir immer dreistellige Frameraten im Flyby oder eine CPU-Limitierung beim Botmatch. Problematisch - wenn überhaupt - könnte das Spiel nur mit 1600x1200 4xAA und max AF werden, da hier erstmals Frame-Raten um knapp 60 bis 70 fps erreicht werden. Also : Eine hervorragende Performance der Karte. Die GeForce 6600 "GDDR3" ist zwar deutlich langsamer, besitzt aber immer noch eine sehr gute Performance.


Return to Castle Wolfenstein 1024x786 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200

Return to Castle Wolfenstein 1024x786 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 2xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1024x786 4xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1280x1024 4xAA max. AF

Return to Castle Wolfenstein 1600x1200 4xAA max. AF

Unser Kommentar :

Auch hierfür benötigt man auch nicht unbedingt eine High-End-Karte : Return to Castle Wolfenstein läuft mit 4x AA bei 1600x1200 auch noch auf einer X600XT-Karte zufriedenstellend - mit einer GeForce 6600 GT erreicht man hier jedoch knapp 130fps. Die GeForce 6600 "GDDR3" liegt immer noch mit 76,2 fps in einem hervorragenden Bereich.


DroneZMark 1024x786 (Novalogic)

DroneZ ist sicherlich eines der optisch auffälligsten Spiele aktuell. Es handelt sich um ein OpenGL-Game, welches allerdings auch viele nVidia-Optimierungen besitzt - nicht ohne Grund liegt es bei vielen Geforce 3- und 4 Karten als Beigabe mit im Karton. Der Benchmark ist sowohl bei der Vollversion, als auch bei der Demo, die im Internet verfügbar ist, vorhanden. Wir wählen hierfür die Einstellungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200 jeweils mit 32 Bit, die Frames pro Sekunde werden am Ende des Benchmarks angezeigt.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200

DroneZMark 1280x1024

DroneZMark 1600x1200

Unser Kommentar :

Auch hier ist die GeForce 6600 GT hervorragend unterwegs.


Splinter Cell 1024x786 (Ubisoft)

Tom Clancys Splinter Cell ist ein Direct3D-Spiel, dass besonders durch seine Beleuchtungseffekte hervorsticht. Mit dem Patch 1.2 b wurde auch eine Benchmark-Funktion integriert. Allerdings bedient sich Splinter Cell unterschiedlicher Rendering-Pipes und teilt die Grafikkarten in drei Klassen ein. Die neueren GeForce FX-Karten finden sich gegenüber ATI-Karten in einer anderen Geräteklasse, deren Beleuchtungssysteme sich unterscheiden und dadurch unterschiedlichere Ergebnisse liefert. Die Ergebnisse sind im Projektor-Modus erstellt, den beide Karten beherrschen und für künftige Benchmarks bessere Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance


Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200

Splinter Cell 1280x1024

Splinter Cell 1600x1200

Unser Kommentar :

Splinter Cell scheint selbst mit 1600x1200 noch mit kleinen Einschränkungen spielbar, die GeForce 6600 GT liegt wieder einmal genau in der Lücke zwischen GeForce 6800 GT und PCX5900.


X2 Demo 1024x786 (Egosoft)

X2 - The Thread entstammt dem Genre der Weltraum-Spiele, dem auch Privateer oder das frühere Elite angehören. Natürlich grafisch wesentlich aufwändiger, nutzt es sehr viele Pixel- und Vertex-Shader, die einen Grafik-Chip erheblich fordern. Vor dem Release hat Egosoft eine Demo mit Benchmark-Funktion herausgebracht, die wir hier auch gleich einsetzen.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200, Shadows aktiviert, Anti-Aliasing nur über den Treiber

X2 Demo 1280x1024

X2 Demo 1600x1200

X2 Demo 1024x786 2x AA max. AF

X2 Demo 1280x1024 2x AA max. AF

X2 Demo 1600x1200 2x AA max. AF

X2 Demo 1024x786 4x AA max. AF

X2 Demo 1280x1024 4x AA max. AF

X2 Demo 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

Auch hier sehen wir wieder eine perfekte Performance - X2 läuft selbst mit 1280x1024, 4xAA und max.AF noch mit über 60fps. Die bislang getesteten PCI-Express-Karten lässt die GeForce 6600 GT dabei deutlich hinter sich. Die von uns simulierte GeForce 6600 "GDDR3" liegt immer noch knapp vor der PCX5900.


FarCry 1024x786 (UbiSoft Entertainment)

Far Cry könnte man schon sicherlich zum Spiel des ersten Halbjahres 2004 krönen - die Foren sind voll von begeisterten Fans und missmutigen Posts, weil zum einen der eine oder andere seine Erfahrungen mit dem Kopierschutz bei einigen CD-ROM-Laufwerken machen durfte, zum anderen das Spiel aber auch Grafikanforderungen setzt, die seinesgleichen suchen. Das Spiel ist detailliert, hat tolle Effekte und ein sehr gutes Gameplay - insgesamt also alles, was es zu einem tollen Egoshooter bedarf. Allerdings muss man dafür auch in eine Top-Grafikkarte investieren, um die Details nicht völlig herunterschrauben zu müssen. Eine Demo des Games gibt es leider nicht.Funktionen : Test der Grafikkarte auf die Direct3D-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200, Grafikeinstellungen im Spiel auf sehr hoch, Wasser-Detail ultra hoch, PCGH-Demo

FarCry 1280x1024

FarCry 1600x1200

FarCry 1024x786 2x AA max. AF

FarCry 1280x1024 2x AA max. AF

FarCry 1600x1200 2x AA max. AF

FarCry 1024x786 4x AA max. AF

FarCry 1280x1024 4x AA max. AF

FarCry 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

Auch hier ist die Performance der GeForce 6600 GT bombastisch, sie fällt im Vergleich zur GeForce 6800-Serie nur knapp zurück. Die anderen PCI-Express-Karten fallen gerade bei hohen Auflösungen mit Antialiasing deutlich zurück.


Call of Duty 1024x786 (Activision)

Call of Duty ist ein weiterer Shooter, der auf der Quake 3-Engine beruht. Die Engine wurde auch hier wieder deutlich aufgebohrt. Das neue Rendering-System ist für 200.000 Polygone gut und bietet Pixel- und Vertex-Shader-Support. Ebenfalls wurden die Animationen verbessert. Die Benchmarks wurden mit einer Quake 3-typischen Multiplayer-Timedemo erstellt.

Funktionen : Test der Grafikkarte auf die OpenGL-Performance

Einstellungen : jeweils 32 Bit, volle Detailstufen, Auflösungen 1024x786, 1280x1024 und 1600x1200

Call of Duty 1280x1024

Call of Duty 1600x1200

Call of Duty 1024x786 2x AA max. AF

Call of Duty 1280x1024 2x AA max. AF

Call of Duty 1600x1200 2x AA max. AF

Call of Duty 1024x786 4x AA max. AF

Call of Duty 1280x1024 4x AA max. AF

Call of Duty 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

Call of Duty setzt die Karte nicht wirklich unter Druck, selbst mit 1600x1200 und 4x AA sowie max. AF. Die Karte kann sich deutlich von der Konkurrenz absetzen und erreicht die dreifache Performance der X600 - hervorragend.


Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x786 (Epic)

Unreal Tournament 2004 ist das neueste Spiel aus der UT-Serie - mit einem sehr schnellen Gameplay und der Integration von Fahrzeugen aller Art eine interessante Abwandlung zu den bisherigen UT-Spielen. Die wirklich leistungsfordernde Primeval-Demo von 3DCenter wird verwendet, die auch aufgrund der starken Kampfszenen eher die schlechtesten Frameraten der Karten zeigt - in den meisten Fällen sollte UT 2004 mit weit aus höheren Frameraten laufen.


Funktion : Test auf Direct3D-Performance der Grafikkarte

Einstellungen : jeweils 32 Bit, Auflösungen 1024x786, 1280x1024, 1600x1200, Primeval Demo, Antialiasing und AF wie angegeben

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x786 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200 2x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1024x786 4x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1280x1024 4x AA max. AF

Unreal Tournament 2004 - primeval - 1600x1200 4x AA max. AF

Unser Kommentar :

primeval ist sicherlich ein Worst Case bei UT2004, aber man sieht deutlich, dass die GeForce 6600 GT hier mit Abstand die beste Performance der günstigeren Karten besitzt. Auch hier erreicht man bei höchsten Settings wieder einmal die doppelte Performance der X600XT-Karten. Selbst eine heruntergetaktete GeForce 6600 GT - unsere simulierte GeForce 6600 "GDDR3" - erreicht eine Performance, die besser ist, als die der GeForce PCX5900.


Die GeForce 6600-Serie schließt auf jeden Fall die Lücke, die wir bei unserem ersten PCI-Express Grafikkarten-Roundup zwischen der GeForce 6800-Serie und den bisherigen PCI-Express-Karten vorgefunden haben. Gerade zwischen den ATI-Karten der X600-Serie und der GeForce 6800 klaffte hier eine Lücke. Diese füllt nun die GeForce 6600-Serie und setzt ATI gleichzeitig unter Zugzwang. Die X600-Karten sind im Vergleich viel zu teuer und es fehlt ein Bindeglied zwischen der X600 und der X800-Serie. Dieses Bindeglied wird die X700-Serie werden mit dem noch nicht angekündigten RV410-Chip. Hier wird es also wieder spannend, wann dieser Chip kommt, welche Features er besitzt und wie die Performance aussehen wird. Nur ein wenig Geduld braucht man hierfür noch.

Schließlich wird es aber erst einmal NVIDIAs Vorteil bleiben, dass bereits Shader Model 3.0 unterstützt wird und Spiele wie Doom 3 oder Games mit einer ähnlichen Engine Dank Ultra Shadow II recht schnell laufen. Sicherlich ist noch fragwürdig, ob Shader Model 3.0 in den nächsten Top-Games wirklich Performance- und Qualitäts-Vorteile auf den NVIDIA-Karten bringen wird, die ersten Anzeichen dafür gibt es jedoch schon, wie wir von der Games Convention berichteten. Und auch ATI wird in der Zukunft auf Shader Model 3.0 setzen - nur hat man noch keine entsprechende GPU am Markt, sondern hat noch einen Zyklus abgewartet, bis man entsprechendes in das Silizium integriert.

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Die große Problematik wird sich hingegen bei der Produktionstechnik zeigen, denn die 110nm-GPU ist sicherlich nicht einfach zu fertigen, da es sich hier im Grafikkarten-Bereich um eine neue, kleinere Fertigungsgröße handelt. Bislang war man auch nicht wirklich einfach an GeForce 6800-Karten gekommen, weil NVIDIA hier einige Probleme mit den Partnern IBM und TSMC zu haben scheint. Hoffen wir also, dass es sich bei den GeForce 6600-Karten bessert und die Hersteller schnell an die NV43-GPU kommen, um den Markt schnell mit Karten bedienen zu können. Ansonsten könnte ATI trotz späterer Ankündigung der RV410 dann doch wieder die Nase vorne haben, da dieser Chip noch auf der bereits ausgereiften 130nm-Produktion basiert.

Schaut man auf das Preis/Leistungsverhältnis, so liegt die Gunst der Stunde klar bei der GeForce 6600 GT. Auch wenn sich die tatsächlichen Preise leicht über den vermuteten 200 Euro einfinden, ist die GeForce 6600 GT immer noch sehr interessant. Wie sich die mit DDR-Speicher und langsameren Taktraten ausgestattete GeForce 6600 schlagen wird, werden wir demnächst ebenso untersuchen, unser simuliertes "GDDR3-Modell" schlägt sich im Vergleich aber gar nicht schlecht. Schön ist hingegen auch der Stromverbrauch, da keine zusätzlichen Anschlüsse benötigt werden. Auch die Wärmeentwicklung der GPU scheint in Ordnung zu sein, da der Kühlkörper recht klein ist und der Lüfter seinen Dienst auf einem niedrigen Lärmpegel verrichtet.

Schussendlich kann man die Karte auch im SLI-Modus betreiben - das könnte vor allen Dingen dann interessant werden, wenn man in zwei Jahren an die Grenze der Leistungsfähigkeit der 6600 GT kommt. Anstatt dann die Karte einzumotten, kann man sich eine zweite "alte" Karte günstig bei Ebay ersteigern. Kommt man tatsächlich auf den knapp 80%igen Geschwindigkeitszuwachs bei SLI-Systemen, dann reicht diese Lösung sicherlich noch für ein weiteres Jahr vollem Spielgenuss mit der 6600 GT. Und da auch für Intel und AMD entsprechende Mainboards kommen sollen, sind wir gespannt, was man mit dem interessanten NVIDIA-Feature alles anstellen kann.

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