Test: Powercolor Radeon HD 6790

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powercolor_6790Anfang April stellte AMD seine Radeon HD 6790 in den Dienst. Ähnlich wie bei der ATI Radeon HD 5830 griff man der Ausbeute zuliebe zum Rotstift und deaktivierte defekte Teilbereiche der eigentlich potenten Barts-GPU, womit man relativ einfach eine neue, preisgünstigere Grafikkarte kreieren konnte. Damit der neue 3D-Beschleuniger nicht dem Ruf der AMD Radeon HD 5830 folgt, hat sich Boardpartner PowerColor ans Werk gemacht seine eigene Version der durchaus schnellen Mittelklasse-Grafikkarte vorgestellt. Sie fällt nicht nur deutlich kürzer als das Referenzmodell aus, sondern kann auch auf den zweiten 6-Pin-PCI-Express-Stromanschluss verzichten und ist mit einem eigenen Kühlsystem ausgestattet. Ob die PowerColor Radeon HD 6790 damit die Blicke interessierter Barts-LE-Anwärter auf sich ziehen kann, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Die AMD Radeon HD 6790 hätte eigentlich auch als AMD Radeon HD 6830 an den Start gehen können. Doch aus marketing-technischen Gründen hat sich AMD wohl dagegen entschieden. Trotzdem erinnert so einiges an die bei unseren Lesern wenig geliebte Grafikkarte. So kommt auch auf der Radeon HD 6790 ein höherwertiger Grafikchip zum Einsatz, bei dem man einfach defekte Teilbereiche der GPU deaktivierte, um die Ausbeute seiner Barts-Grafikkarten hochzuhalten. Sicherlich ist die Entscheidung aus Unternehmenssicht nachzuvollziehen - für den Endanwender bedeutet ein solcher Schritt aber meist nichts Gutes. So fallen die Abmessungen höher aus, als bei einer neu designten Grafikkarte, während auch der Stromverbrauch auf einem hohen Level liegt. Dies ist auch im Falle der AMD Radeon HD 6790 so. So verfügt das Referenzmodell mit einer Länge von 24 cm über die gleichen Abmessungen, wie eine AMD Radeon HD 6850. Auch die maximale Leistungsaufnahme liegt mit 150 Watt fast auf dem Niveau einer deutlich schnelleren AMD Radeon HD 6870. Damit die Radeon HD 6790 nicht dem Ruf der AMD Radeon HD 5830 folgt und bei unseren Lesern den gleichen Beliebtheitsgrad erreicht, hat PowerColor pünktlich zum Start des neuen 3D-Beschleunigers Anfang April seine eigene Version vorgestellt.

Sie fällt mit knapp 21,5 cm nicht nur deutlich kürzer als die Referenz aus, sondern kann auch auf den sonst üblichen, zweiten 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker verzichten. Auch ein eigenes Kühlsystem, das mit drei dicken Heatpipes, zahlreichen Aluminiumfinnen und einem mittig angebrachten Axiallüfter aufwarten kann, findet seine Verwendung. Unter der Haube hat sich allerdings nichts weiter getan. So werkeln die 800 Streamprozessoren (160 5D) und der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher, welcher zudem über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, mit seinen standardmäßigen Taktfrequenzen. Diese liegen bei 840 respektive 2100 MHz.

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Wie im Einleitungs-Teil schon erwähnt, basiert AMDs Radeon HD 6790 auf der Barts-GPU, die im Vergleich zu den größeren Modellen kräftig beschnitten wurde. Konnte eine AMD Radeon HD 6870 noch mit 1120 Streamprozessoren (224 5D) glänzen, muss die AMD Radeon HD 6790 mit nur noch 800 Streamprozessoren (160 5D) vorlieb nehmen. Dies ist dem Wegfall von vier SIMD-Einheiten zuzuschreiben. Insgesamt sind von den 14 SIMDs noch zehn übrig geblieben. Jede SIMD-Einheit beinhaltet dabei 80 ALUs und eine Quad-TMU, bestehend aus vier Texture-Mapping-Units. Insgesamt erinnert die AMD Radeon HD 6790 damit stark an ihren direkten Vorgänger, die ATI Radeon HD 5770. Doch beim Speicherausbau gibt es Unterschiede. Im Vergleich zum Juniper-Chip wurde die Speicherbandbreite verdoppelt, im Vergleich zu den restlichen Barts-Ablegern aber gleich belassen. So bindet der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher weiterhin über ein 256 Bit breites Speicherinterface an. Bei den ROP-Partitionen sind allerdings nur noch vier aktiv, weshalb insgesamt noch 16 Rasterendstufen vorhanden sind.

Bei den Frequenzen fährt man ein gewohnt hohes Level. So rechnet AMDs dritter Barts-Ableger mit schnellen 840 MHz, während auch der verbaute Videospeicher mit starken 2100 MHz unterwegs ist. Doch all dies hat seinen Preis. So gibt die US-Amerikanische Grafikschmiede die maximale Leistungsaufnahme mit 150 Watt an. Eine AMD Radeon HD 6870 genehmigt sich mit 151 Watt nur unwesentlich mehr, selbst eine AMD Radeon HD 6850 begnügt sich mit maximal 127 Watt. Deshalb verbaute AMD vorsichtshalber zwei 6-Pin-PCI-Stromstecker. Die PowerColor Radeon HD 6790 wurde allerdings etwas optimiert und kann auf einen der beiden zusätzlichen Stromstecker verzichten. Zudem fällt sie in ihrer Länge etwas kürzer auf. Auch auf den sonst üblichen AMD-Dual-Slot-Kühler darf man bei ihr getrost verzichten. Zum Einsatz kommt eine eigene Lösung mit mittig angebrachtem Axiallüfter. Ob diese Variante in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz einiges besser macht, klären wir auf den nachfolgenden Seiten. Bei der Leistung sind aufgrund der Standard-Frequenzen allerdings keine Sprünge zu erwarten. Vielleicht erweist sie sich in unseren Overclocking-Tests als sehr taktfreudig?

 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung PowerColor Radeon HD 6790
Straßenpreis 110 Euro
Homepage http://www.powercolor.com/
Technische Daten
GPU
Barts  LE
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
840 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
160 (5D)
Shadertakt
840 MHz
Texture Units
40
ROPs
16
Pixelfüllrate
13,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire

Vergleicht man die Eckdaten der PowerColor Radeon HD 6790 mit denen unseres AMD-Samples, so sind keinerlei Unterschiede festzustellen. Aufgrund der Standard-Taktraten von 840 respektive 2100 MHz liegen die Speicherbandbreite und Pixelfüllrate weiterhin auf 134,4 GB/Sek. bzw. bei 13,4 Gigapixel.

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Nur Äußerlich hat es bei der PowerColor Radeon HD 6790 einige Änderungen gegeben. Unter der Haube des eigenen Kühlsystems blieb allerdings alles beim Alten. Doch ist diese Lösung deutlich leiser, als das Referenzlayout, oder erweist sich der 90-mm-Lüfter als echter Staubsauger? All dies versuchen wir in diesem Artikel zu klären.


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PowerColor versucht mit seiner Version der AMD Radeon HD 6790 andere Wege zu gehen und verzichtet auf den zweiten Stromstecker, kürzte das PCB und schnallte zur Krönung einen eigenen Dual-Slot-Kühler auf. Durchaus keine schlechten Ideen....

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Im Gegensatz zum Referenzmodell ist das Printed-Circuit-Board (PCB) der PowerColor Radeon HD 6790 etwas kürzer, als das der Referenz. Statt den sonst üblichen 24 cm misst dieses nur noch rund 21,5 cm in der Länge, wenngleich die Plastik-Abdeckung des Kühlers einen knappen Zentimeter darüber hinausragt. Wie für den Hersteller üblich, besitzt auch dieses Modell ein rotes PCB. Die Referenz sieht eine dunkelbraune Platine vor.

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Der Kühler selbst kann mit insgesamt drei Heatpipes - versteckt unter den zahlreichen Aluminiumfinnen und der Plastikabdeckung - aufwarten. Unterstützt werden diese von einem mittig angebrachten 90-mm-Axiallüfter. Im Vergleich zur AMD-Lösung dürfte diese Variante deutlich besser kühlen und zugleich die Ohren schonen. Doch dazu später mehr.

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Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 150 Watt kommt auch die PowerColor Radeon HD 6790 nicht um einen zusätzlichen PCI-Express-Stromstecker herum. Doch PowerColor wagte den Schritt und strich einfach den zweiten 6-Pin-Stecker, welchen AMD vorsichtshalber vorschreibt. Damit könnte unser heutiger Testkandidat auch wirklich nur maximal 150 Watt aus dem Netzteil ziehen. Ob sich das negativ auf das Overclocking-Verhalten auswirkt, erfährt man ebenfalls wenige Seiten weiter.


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Auf dem Dual-Slot-I/O-Shield, dessen obere Hälfte von zahlreichen Lüftungsschlitzen durchzogen ist, warten ein DVI-Ausgang, ein HDMI-Port und ein mini-DisplayPort-Anschluss auf ihre Verwendung. Für den passenden Anschluss mit dem Monitor ist also gesorgt. Dank Eyefinity-Unterstützung können auch mehrere Displays an die Grafikkarte angeschlossen werden.

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Wie alle anderen Barts-Grafikkarten besitzt auch die PowerColor Radeon HD 6790 einen CrossFire-Connector. Damit lässt sich später ein zweites Modell hinzustecken und somit die 3D-Leistung weiter steigern.

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Lag den Grafikkarten der ATI-Radeon-HD-5000-Serie noch Colin McRae: Dirt 2 bei, muss man bei den aktuellen 3D-Beschleunigern meist auf einen schicken PC-Titel verzichten. Auch PowerColor zeigte sich sehr zurückhaltend und liefert seiner Version der AMD Radeon HD 6790 lediglich einen QuickStart-Guide samt Treiber-CD mit. Nur noch ein DVI/D-Sub-Adapter ist im Karton zu finden.

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Die PowerColor Radeon HD 6790 macht keinen schlechten Eindruck. Das eigene Kühlsystem, der Wegfall des sonst üblichen, zweiten 6-Pin-PCI-Express-Stromsteckers und die kürzeren Abmessungen sind auf jeden Fall einen genaueren Blick wert. Jagen wir die Grafikkarte nun durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


Die AMD Radeon HD 6790 zählt nicht zu den leisesten Grafikkarten auf dem Markt, eher im Gegenteil. Mit einem Schalldruck von bis zu 46,9 dB(A) fällt die Lautstärke sogar noch höher aus, als bei einer AMD Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850. Hier setzte PowerColor an und tauschte den altbekannten Referenzkühler gegen ein eigenes Modell. Dieses konnte in Sachen Lautstärke ein deutlich besseres Bild abliefern. Während sich unser Testmuster mit 39,5 dB(A) im Leerlauf auf Platz 3 unseres Testfeldes einreihen konnte, musste es unter 3D-Last wenige Plätze verschenken und landete noch immer in der oberen Hälfte. Mit einem Schallpegel von 43,1 dB(A) blieb sie noch immer angenehm ruhig, wenngleich fünf andere Grafikkarten noch laufruhiger waren.

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laut-last

Obwohl die reinen Eckdaten der PowerColor Radeon HD 6790 nicht von der Referenz abweichen und unser Testmuster sogar mit einem 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker weniger daherkam, fiel die Leistungsaufnahme etwas höher aus - wohl aber noch im Bereich der Messtoleranz. Zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems konnten wir im 2D-Betrieb 69 Watt messen. Unter Last waren es hingegen 229 Watt.

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Auch bei den Temperaturen konnte sich der Kühler der PowerColor Radeon HD 6790 vor das Referenzmodell setzen, auch wenn die Unterschiede in dieser Disziplin nicht wirklich ins Gewicht fallen. Im Leerlauf stehen 38 den 37 °C des Referenzmodells gegenüber. Unter Last hingegen 67 den sonst üblichen 69 °C.

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Obwohl die PowerColor Radeon HD 6790 auf einen der beiden 6-Pin-Stromstecker verzichten kann, fällt die Leistungsaufnahme nicht geringer aus. Auch die Temperaturen liegen in etwa auf dem Niveau des Referenzmodells. Einzig bei der Lautstärke weiß unser Testmuster etwas besser zu gefallen und bleibt deutlich laufruhiger, als der fast schon nervtötende Referenzkühler.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. Die hauseigene Frostbite-Engine unterstützt  DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Zur Vollversion von Colin McRae: Dirt 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt. 

Schon weit vor dem offiziellen Start der Radeon HD 6790 machten Gerüchte die Runde, die neue Grafikkarte würde ein echter Overclocking-Künstler werden. In unseren Tests scheint sich dies nun bestätigt zu haben. So konnten wir mit der PowerColor Radeon HD 6790 die magische 1,00-GHz-Schallmauer durchbrechen und am Ende unserer Übtertaktungs-Versuche stabile 1010 MHz aus der kleinen Barts-GPU herausholen. Auch die verbauten GDDR5-Speicerchips machten noch ein wenig mehr mit und arbeiteten selbst mit 2440 MHz noch fehlerfrei. Insgesamt ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann. Keine andere Radeon HD 6790 zeigte sich bislang taktfreudiger, viele unterschiedliche Modelle hatten wir allerdings noch nicht in unseren Fingern.

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Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Die PowerColor Radeon HD 6790 versucht die Schönheitsfehler der Referenz auszubessern. So fällt die Platine der Grafikkarte mit 21,5 cm etwas kürzer aus, während auch auf den zweiten PCI-Express-Stromstecker verzichtet werden kann. Trotzdem muss der Käufer keinerlei Abstriche hinnehmen. So besitzt auch dieses Modell des nun schon dritten Barts-Ablegers 800 Streamprozessoren, 40 Textureinheiten, 16 Rasterendstufen und einen 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher samt 256-Bit-Interface sowie Taktraten von 840 respektive 2100 MHz. Obwohl die Stromversorgung der PowerColor Radeon HD 6790 etwas abgespeckt wurde, genehmigt sich der 3D-Beschleuniger nicht weniger, als das Referenzmodell. Die eingangs erhofften Einsparungen konnten sich leider nicht bewahrheiten.

Auch bei den Temperaturen konnte sich das PowerColor-eigene Kühlsystem, das mit drei dicken Heatpipes, zahlreichen Aluminiumfinnen und einem 90-mm-Lüfter ausgestattet ist, nicht wirklich absetzen. Vorteile gab es allerdings bei der Lautstärke. So wurde die PowerColor Radeon HD 6790 in unseren Tests nicht lauter als 43,1 dB(A) und blieb damit deutlich leiser, als der fast schon lärmende Referenzlüfter. Glänzen konnte die PowerColor Radeon HD 6790 auch beim Overclocking. So konnten wir Chip und Speicher auf 1010 bzw. 2440 MHz anheben. Kein schlechtes Ergebnis!

Viel mehr gibt es über unseren heutigen Testkandidaten aber allerdings nicht mehr zu sagen. Einzig beim Lieferumfang hätten wir uns vielleicht noch etwas mehr gewünscht, denn mit einem QuickStart-Guide samt Treiber-CD und einem einzigen Adapter zeigte man sich schon sehr spartanisch. Wer sich eine AMD Radeon HD 6790 anschaffen möchte und nicht den minimalen Aufpreis zur schnelleren Radeon HD 6850 ausgeben möchte, der sollte sich das PowerColor-Modell näher ansehen.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung PowerColor Radeon HD 6790
Straßenpreis 110 Euro
Homepage http://www.powercolor.com/
Technische Daten
GPU
Barts LE
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
840 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
160 (5D)
Shadertakt
840 MHz
Texture Units
40
ROPs
16
Pixelfüllrate
13,4 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 1010 MHz
Speicher 2440 MHz
3DMark (Herstellertakt) 6767 Punkte
3DMark (Übertaktett) 7323 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,5 dB(A)
Last-Modus 43,1 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 68 Watt
Last-Modus
229 Watt
Temperatur
Idle-Modus 38 °C
Last-Modus
67 °C

Trotz des gewaltigen Overclocking-Potentials und der etwas besseren Leistung des Dual-Slot-Kühlers fehlte uns für einen Award der nötige "Wow"-Effekt. Mit etwas höheren Taktraten und reichhaltigerem Zubehör wäre der PowerColor Raedon HD 6790 unser Excellent-Hardware-Award nicht verwehrt geblieben. Vielleicht hält PowerColor aber noch eine PCS-Variante in der Hinterhand?

Positive Aspekte der PowerColor Radeon HD 6790:

  • Gewaltiges Overclocking-Potential
  • Angenehm leises Kühlsystem
  • Nur ein 6-Pin-Stromstecker nötig

Negative Aspekte der PowerColor Radeon HD 6790:

  • Spartanischer Lieferumfang
  • Kaum besser als die Referenz

Weiterführende Links: