Test: Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic

Veröffentlicht am: von

palit_geforce_gtx560_ti_teaserAuch Palit hat es gewagt, eine eigene Version der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti ins Rennen um die Käufergunst zu schicken. Unser heutiger Testkandidat, die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic, soll sich dabei vor allem in Sachen Lautstärke, Kühlleistung und Performance absetzen können. Hierfür schnallte man einen eigenen Dual-Slot-Kühler, der mit zwei Radiallüftern ausgestattet ist, auf und drehte etwas an der Taktschraube. Passen zu den orangefarbigen Rotorblättern ist auch das PCB rot gefärbt und erstrahlt nicht mehr in dunklem Schwarz. Wir haben die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic durch unseren Benchmark-Parcours gejagt und ihr anschließend noch ordentlich Feuer unter der Haube gemacht. Ob sie in unseren zahlreichen Disziplinen besser als die Konkurrenz ist, klären wir auf den nachfolgenden Seiten.

Seit dem Start der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti sind schon wieder einige Tage ins Land gezogen. In der Zwischenzeit gab es allerdings nicht nur Gerüchte, die kalifornische Grafikschmiede würde an einer "Non-Ti"-Edition arbeiten, sondern auch einige Eigenlösungen zahlreicher Boardpartner bei uns in der Redaktion. Nach der Point of View GeForce GTX 560 Ti TGT Beast-Edition TFC wollen wir uns heute einem weiteren Modell der schnellen Mittelklasse-Grafikkarte widmen. Dieses Mal aber aus dem Hause Palit. Die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic soll den ohnehin nicht schlechten 3D-Beschleuniger perfektionieren und dank eines eigenen Kühlsystems deutlich leiser agieren und zugleich für bessere Temperaturen und ein gesteigertes Overclocking-Potential sorgen. Als Sahnehäubchen drehte Palit natürlich auch etwas an den Taktraten und lässt die kleine 40-nm-GPU nicht mit ihren gewohnten 822 MHz arbeiten, sondern mit 900 MHz. Auch der GDDR5-Videospeicher ist mit 2100 MHz etwas schneller unterwegs. Im Vergleich zum Referenzmodell bekam unser neuster Testkandidat allerdings nicht nur ein kleines optisches Facelifting spendiert, sondern fällt dank einiger Optimierungen mit 18,5 cm deutlich kürzer, als so manch andere GeForce GTX 560 Ti, aus. Ob sich die Mühen gelohnt haben, erfährt man in diesem Artikel.

NVIDIA fertigt aktuell all seine Grafikchips in 40 nm. Auch der GF114, welchem die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic zugrunde liegt, verlässt die Fertigungshallen in dieser Strukturbreite. Im Vergleich zum aktuellen GF110-Flaggschiff ist dieser mit seinen 1,95 Milliarden Transistoren allerdings nicht mehr so komplex. Das liegt größtenteils aber auch daran, dass NVIDIA kräftig mit dem Rotstift hantierte. So stehen nicht mehr vier Graphics-Processing-Cluster zur Verfügung, sondern nur noch zwei. Jeder der beiden GPCs ist dabei vollbestückt und hält jeweils vier Streaming-Multiprozessoren bereit. In jedem der insgesamt acht Shadercluster sind 48 Shader-Prozessoren verbaut, sodass es die NVIDIA GeForce GTX 560 Ti auf 384 Rechenwerke bringt. Weiterhin sind in jedem SM vier Dispatch-Units, von denen es 32 an der Zahl gibt, und acht Textureinheiten installiert. Damit bringt es der GF114 auf 64 TMUs.

Beim Speicher gab es hingegen nicht ganz so deutliche Beschneidungen. Hier setzt man weiterhin auf schnelle GDDR5-Chips und verbaut davon insgesamt 1024 MB. Die Speicherchips kommunizieren dabei über 256 Datenleitungen und sind an insgesamt 32 Rasterendstufen angebunden. Standardmäßig rechnet der Videospeicher des rund 200 Euro teuren 3D-Beschleunigers mit 2004 MHz. Bei seiner Sonic-Variante erhöhte Palit etwas die Frequenz und lässt diesen mit 2100 MHz arbeiten. Auch der Chiptakt liegt nicht bei 822 MHz, sondern bei 900 MHz. Die 384 Rechenkerne arbeiten statt mit 1644 MHz jetzt mit 1760 MHz. Auch der verbaute Referenzkühler musste einem eigenen Modell weichen. Hier setzt Palit auf einen Dual-Slot-Kühler, der mit zahlreichen Aluminiumfinnen, dicken Heatpipes und zwei 80-mm-Lüftern ausgestattet ist.

 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic
Straßenpreis 200 Euro
Homepage http://www.palit.biz/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
900 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1800 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
28,8 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI

Da die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic nicht mit ihren gewöhnlichen Frequenzen von 822/1644/2004 MHz arbeitet, sondern es auf 900/1760/2100 MHz bringt, fallen auch die Speicherbandbreite und die Pixelfüllrate etwas höher aus. Diese liegen jetzt bei 134,4 GB/Sek. respektive bei 28,8 Gigapixel pro Sekunde.

palit_gtx560_sonic_gpuz

Leistungsmäßig sollte unser Testmuster also etwas mehr zu bieten haben. Doch auch das Kühlsystem soll laut Hersteller etwas mehr auf dem Kasten haben und für bessere Temperaturen sowie ein gesenktes Betriebsgeräusch sorgen.


platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Passend zu den orange-farbenen Rotorblättern hat Palit die Farbe des PCBs getauscht. Dieses erstrahlt nun in kräftigem Rot. Doch auch unter der Haube hat man einiges verändert. So arbeitet die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic mit 900/1760/2100 MHz.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie bereits erwähnt, tauschte Palit bei seinem neusten GF114-Ableger passend zur Gesamtoptik die PCB-Farbe. Die Platine erstrahlt jetzt in kräftigem Rot, misst mit 18,5 cm aber deutlich weniger, als so manch andere GeForce GTX 560 Ti - sofern man davon absieht, dass das Kühlsystem noch knapp zwei Zentimeter darüber hinausragt.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Kühlsystem der Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic nimmt zwei Slots in der Höhe an Platz ein und ist mit zahlreichen Aluminiumfinnen und zwei 80-mm-Axiallüftern ausgestattet. Unter der Plastikhaube sind auch zwei Heatpipes versteckt. Ob die beiden Rotoren tatsächlich ruhiger arbeiten, als es der Referenzkühler tut, erfahren Sie wenige Seiten weiter.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von knapp über 170 Watt, reicht die Stromversorgung über das PCI-Express-Interface nicht mehr aus. Um den Hunger der Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic stillen zu können, bedarf es zweier 6-Pin-Stecker, womit sich der Pixelbeschleuniger bis zu 225 Watt genehmigen könnte. Ein bisschen Luft für weitreichende Overclocking-Versuche ist also gegeben.


platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf dem Slotblech ist eine wahre Anschluss-Vielfalt gegeben. Hier warten nicht nur zwei DVI-Ausgänge und ein HDMI-Port, sondern auch ein analoger D-SUB-Anschluss. Ob dieser bei unseren Lesern allerdings noch verwendet wird, ist fraglich. In einer Foren-Umfrage dominierte ganz klar der DVI-Anschluss. Neben Palit setzt auch Gainward auf den inzwischen längst schon überholten Anschluss.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wer für die Zukunft gewappnet sein möchte, für den steht ein SLI-Port zur Verfügung. Damit lässt sich später einfach ein zweites Modell hinzustecken und somit relativ kostengünstig die Leistung steigern. Ein SLI-fähiges Mainboard ist allerdings die Voraussetzung dafür. Dank weit verbreitetem P55-Chipsatz und Sockel AM3 dürfte das aber nicht das Problem sein.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wie gewohnt zeigt sich auch Palit beim Lieferumfang sehr zurückhaltend und liefert gerade einmal einen Adapter für die Stromversorgung, eine Treiber-CD und einen Quickstart-Guide mit. Wie so oft, hätten wir uns an dieser Stelle deutlich mehr gewünscht.

platzhalter

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic kommt im Hersteller-typischen Design daher und kann dank Sonic-Familienzugehörigkeit mit höheren Taktraten und einem eigenen Kühlsystem aufwarten. Ob sich Mühen der Palit-Designer gelohnt haben, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


Der Referenzkühler der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti ist nicht gerade von schlechten Eltern. An ihm sind in den letzten Tagen schon einige Hersteller gescheitert. Auch der Dual-Slot-Kühler der Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic konnte hier nicht für Besserung sorgen. Sowohl im Leerlauf, als auch unter Last fiel die Lautstärke der beiden 80-mm-Lüfter höher aus. Hier mussten wir 39,8 bzw. 43,3 dB(A) messen - zumindest im Windows-Betrieb ist die Karte also flüsterleise.

laut-idle

laut-last

Die höheren Taktraten zollen ihren Tribut und so fällt unter Last die Leistungsaufnahme um knapp acht Watt höher aus, während unser Testmuster im Leerlauf mit 73 Watt etwas weniger aus dem Netzteil zog, als es die Referenzkarte tat. Alle Messungen beziehen sich dabei auf das Gesamtsystem.

strom-idle

strom-last

Auch bei den Temperatur-Werten verfehlt die Palit-Eigenlösung knapp ihr Ziel. Zwar schaffte es der Zweislot-Kühler im Leerlauf die Grafikkarte auf 31 °C zu halten und konnte damit einen minimalen Vorsprung von gerade einmal einem Grad einfahren, doch fielen die Temperaturen unter Last wieder etwas höher aus. Hier stehen 74 °C den 59 °C gegenüber. Alles aber noch im dunkelgrünen Bereich und weit entfernt von gefährlichen Werten.

temp-idle

temp-last

Wie schon manch anderer Hersteller konnte auch Palit bei seiner GeForce GTX 560 Ti nicht wirklich für Besserung sorgen - weder bei der Lautstärke, noch bei den Temperaturen. In beiden Disziplinen lieferte der Referenzkühler ein besseres Bild ab.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

3dmark06-1680

3dmark06-1680

3dmark06-1680


Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

vantage-perf

vantage-perf

vantage-perf


Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

Anno1404_4_rs Anno1404_3_rs
Anno1404_2_rs Anno1404_1_rs

Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680

anno-1680


Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seiner Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

battlefield_bc2-01 battlefield_bc2-02

battlefield_bc2-03 battlefield_bc2-04

Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680

bf-1680


Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

DIRT2_1_rs DIRT2_2_rs

DIRT2_3_rs DIRT2_4_rs

Zur Vollversion von Colin McRae: Dirt 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

dirt-1680

dirt-1680

dirt-1680

dirt-1680

dirt-1680

dirt-1680


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Crysis1_rs Crysis2_rs

Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680

crysis-1680


Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

HAWX2_1_rs HAWX2_2_rs
HAWX2_3_rs HAWX2_4_rs

Zur Vollversion von H.A.W.X. 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

hawx-1920

hawx-1920

hawx-1920

hawx-1920

Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

Mafia4_rs Mafia3_rs
Mafia2_rs Mafia1_rs

Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680

mafia-1680


Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

stalker-1680

stalker-1680

stalker-1680


Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs

ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

re-1680

re-1680

re-1680

re-1680

re-1680

re-1680


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

stalker-1680

stalker-1680

stalker-1680


Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

unigine2_1_rs unigine2_2_rs
unigine2_3_rs unigine2_4_rs

Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

unigine-1680

unigine-1680

unigine-1680


Wir haben unsere Overclocking-Tests kräftig ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt. 

Auch die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic läuft trotz ihrer schon erhöhten Taktraten noch längst nicht am Limit. Während unserer Overclocking-Tests konnten wir ihr noch weitere 42 MHz entlocken und den Chiptakt auf 942 MHz setzen. Auch der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher machte noch einmal 113 MHz mehr mit. Er arbeitete während unserer OC-Tests mit 2213 MHz.

oc6

oc6

oc6

oc6

oc6

oc6

Wie vermutet, schnellte nicht nur die Leistung in unseren Benchmarks weiter nach oben, sondern auch die Temperatur-Werte, der Strombedarf und das Betriebsgeräusch. So wurde die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic während unserer Tests nicht wärmer als 76 °C und nicht lauter als 44,1 dB(A). Zudem genehmigte sie sich zusammen mit den anderen Komponenten des Testsystems nicht mehr als 311 Watt.

 

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

oc1

oc1

oc1

oc1

oc1


Bei einem solch beliebten Modell, wie es die NVIDIA GeForce GTX 560 Ti ist, müssen sich die Boardpartner schon richtig ins Zeug legen, um möglichst viele Käufer für sich zu gewinnen. Da ist es nicht verwunderlich, dass in den letzten Tagen bei uns in der Redaktion immer mehr Eigenlösungen des flotten 3D-Beschleunigers aufgekreuzt sind. Doch NVIDIA macht es seinen Partnern nicht gerade leicht und legte mit seinem GF114-Referenzkühler die Messlatte kräftig nach oben. In unseren letzten Tests sind schon einige Kühler an der Leistung des NVIDIA-Modells gescheitert.

Auch die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic vertraut nicht auf den altbekannten NVIDIA-Kühler, sondern versucht mit einer eigenen Lösung die Käuferschaft auf sich zu ziehen. In der Tat lesen sich die zwei 80-mm-Axiallüfter, die zahlreichen Aluminiumfinnen und die beiden Heatpipes auf dem Datenblatt des Kühlsystems nicht schlecht. In der Praxis liefert die Lösung auch passable Werte. So erzeugten die beiden Rotoren einen Schallpegel von maximal 43,3 dB(A) und schafften es den Grafikchip auf 74 °C herunterzukühlen. Aufgrund der werksseitigen Übertaktung fiel in unseren Tests auch die maximale Leistungsaufnahme etwas höher aus. So genehmigte sich das Testsystem bis zu 289 Watt, während die gleichen Komponenten mit Referenz-Modell noch mit 281 Watt zufrieden waren.

Dafür fällt natürlich die Leistung der Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic etwas höher als gewohnt aus. In unseren Overclocking-Tests konnten wir die Leistung noch weiter nach oben treiben. Hier erreichten wir stabile 942 MHz. Ein etwas überdurchschnittlicher, wenn auch nicht spektakulärer Wert. Beim Lieferumfang zeigte sich Palit nicht gerade spendabel und liefert seine GeForce GTX 560 Ti Sonic gerade einmal mit einer Treiber-CD und einem Quick-Start-Guide aus. Einen actionreichen DirectX-11-Titel, der die Leistung der Grafikkarte gleich demonstriert, sucht man leider vergebens.

{jphoto image=10626}

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic
Straßenpreis 200 Euro
Homepage http://www.palit.biz/
Technische Daten
GPU
GF114
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,95 Milliarden
GPU-Takt
900 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (1D)
Shadertakt
1800 MHz
Texture Units
64
ROPs
32
Pixelfüllrate
28,8 Gigapixel
SLI/CrossFire
SLI
Overclocking
GPU  MHz
Speicher  MHz
3DMark (Herstellertakt) 10421 Punkte
3DMark (Übertaktett) 10541 Punkte
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,8 dB(A)
Last-Modus 43,3 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 73 Watt
Last-Modus
289 Watt
Temperatur
Idle-Modus 31 °C
Last-Modus
74 °C

Die Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic setzt sich etwas vom sonst üblichen Einheitsbrei ab - zumindest optisch. Lautstärke und Kühleffizienz sind leider nur Durchschnitt, weswegen ihr trotz werksseitiger Übertaktung, ein Award verwehrt bleibt.

Positive Aspekte der Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic:

  • Mit 18,5 cm etwas kürzer.
  • Werksseitige Übertaktung

Negative Aspekte der Palit GeForce GTX 560 Ti Sonic:

  • Kaum besser als die Referenz

Weiterführende Links: