Test: PowerColor Radeon HD 6970 PCS+

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powercolor_6970_teaserMit der AMD Radeon HD 6970 und der Radeon HD 6950 machte die US-Amerikanische Grafikschmiede die Gerüchte, welche schon Wochen zuvor durch das Internet geisterten, wahr und schwenkte auf einen 4D-VLIW-Aufbau um. Seit dem Start der neuen High-End-Grafikkarten sind schon wieder einige Wochen ins Land gezogen und so langsam aber sicher trudeln bei uns Modelle ein, die sich nicht an die AMD-Vorgaben halten müssen. So schickte uns jetzt auch PowerColor eine Grafikkarte abseits des Referenzlayouts. Wir haben der PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ nun so richtig auf den Zahn gefühlt.

Schon weit vor dem offiziellen Start der neuen Radeon-HD-6000-Generation kamen Gerüchte auf, AMD würde den Aufbau seiner Shadercluster ändern und auf einen 4D-VLIW-Aufbau umschwenken. Doch mit den ersten Grafikkarten der Familie blieb noch alles beim Alten. Erst mit der AMD Radeon HD 6970 und der Radeon HD 6950 machte AMD die Spekulationen der Gerüchteküche wahr. Zwar reduzierte man im Vergleich zur ATI Radeon HD 5870 die Anzahl der Streamprozessoren, doch soll die Neugruppierung die Effizienz der Rechenwerke kräftig erhöht haben. Außerdem konnte AMD weiter an den Taktschrauben drehen. In der Zwischenzeit sind seit dem Start der beiden Cayman-Grafikkarten schon einige Tage ins Land gezogen, die die Boardpartner nutzten, um eigene Kreationen auf den Markt zu werfen. So auch Boardpartner PowerColor, der uns nun eine Radeon HD 6970 PCS+ schickte. Diese ist auf den ersten Blick mit einem eigenen Kühlsystem, das mit zwei 90-mm-Lüftern und zahlreichen, dicken Heatpipes aufwarten kann, ausgestattet. Auch unter der Haube hat sich einiges getan. So muss sich unser Sample nicht mit den standardmäßigen Taktfrequenzen von 880/2750 MHz begnügen, sondern kann mit schnellen 940/2850 MHz rechnen - eine Steigerung von gut 60 bzw. 100 MHz. Damit dürfte die Leistung der PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ etwas höher ausfallen, als wir es von einer herkömmlichen AMD Radeon HD 6970 gewöhnt sind. Ansonsten verspricht man aber auch ein leiseres Betriebsgeräusch und niedrigere Temperaturen sowie ein gesteigertes Betriebsgeräusch.

Die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ basiert auf AMDs Cayman-GPU, die in 40 nm bei TSMC vom Band läuft und 2,6 Milliarden Transistoren beherbergt. Wie oben schon kurz angerissen, ist die größte Änderung in den Shaderclustern zu suchen. Anstatt weiterhin auf ein 5D-Design zu setzen, entschied man sich für ein effizienteres 4D-VLIW-System, was die Effizienz der Rechenwerke steigern sollte. Wurden die Shadercluster bislang noch in Fünfer-Paketen zusammengefasst, sind es jetzt nur noch Vierer-Gruppen. Die AMD Radeon HD 6970 genießt dabei die Vollausstattung und kann somit auf insgesamt 1536 Streamprozessoren zurückgreifen. Diese teilen sich in 24 SIMDs, die jeweils 16 4D-Shader bereithalten und mit einem Texturcluster aus vier TMUs ausgestattet sind, auf. Damit stehen dem Single-GPU-Topmodell 96 TMUs zur Seite. Beim Speicherausbau legte man nur geringfügig Hand an und verbaute mit 2048 MB die doppelte Menge, als bisher. Die schnellen GDDR5-Chips werden über vier 64-Bit-Controller angebunden, womit das Speicherinterface insgesamt 256 Bit in die Waagschale legt. Ansonsten besitzt die Cayman-GPU vom Speicherinterface völlig unabhängige ROP-Partitionen, von denen es acht an der Zahl gibt. Jede Partition beherbergt vier Rasterendstufen, weswegen auch der PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ 32 ROPs zur Verfügung stehen. Auch die Taktraten wurden weiter nach oben gesetzt und belaufen sich standardmäßig auf 880 respektive 2750 MHz. PowerColor erhöhte diese nochmals und lieferte seine PCS+-Version mit schnellen 940/2850 MHz aus. Statt des AMD-eigenen Dual-Slots-Kühlers fand auch ein anderes Kühlsystem seinen Einsatz, das mit zwei 90-mm-Lüftern, zahlreichen Aluminium-Finnen und dicken Heatpipes aufwarten kann. Wie sich die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ in unserem Benchmark-Parcours geschlagen hat, klären wir in diesem Test.

 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung PowerColor Radeon HD 6970 PCS+
Straßenpreis 300 Euro
Homepage http://www.powercolor.com/
Technische Daten
GPU
CaymanXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
GPU-Takt
940 MHz
Speichertakt
2750 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
182,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (4D)
Shadertakt
940 MHz
Texture Units
96
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFireX

Vergleicht man die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ mit dem direkten Gegenspieler von AMD, so fallen sofort die höheren Taktraten ins Auge. Statt sich mit 880/2750 MHz zu begnügen, arbeitet unser Testmuster mit schnellen 940/2850 MHz. Damit fällt natürlich nicht nur die Speicherbandbreite mit 182,4 GB/Sek. höher aus, sondern auch die Pixelfüllrate, welche nun bei 30,1 Gigapixel/Sek. liegt.

powercolor_hd6970_pcs

Doch die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ hat noch mehr zu bieten, als höhere Taktraten. So soll vor allem das Kühlsystem deutliche Fortschritte im Vergleich zum Referenzmodell gemacht haben. Ob das tatsächlich gelungen ist, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.


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Rein optisch hat die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ nichts mit einer herkömmlichen AMD Radeon HD 6970 gleich. Doch nicht nur eine andere, optische Aufmachung ist ihr zuzuschreiben, sondern auch deutlich höhere Taktraten von 940/2850 MHz.

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Dreht man unser PowerColor-Testmuster auf den Bauch, so sticht sofort das rote PCB ins Auge. Mit einer Länge von 26,5 cm verfügt dieses allerdings über die gleichen Abmessungen wie die AMD-Referenz. Einzig die dicken Heatpipes ragen etwas über die Seite hinaus.

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Der Kühler selbst macht einen wuchtigen Eindruck. So stehen diesem nicht nur vier 8 mm dicke Heatpipes zur Verfügung, sondern vor allem auch zwei riesige Axiallüfter, die jeweils einen Durchmesser von 90 mm besitzen. Der erste Eindruck fällt gewaltig aus. Ob auch die Leistung stimmt, erfahren Sie wenige Seiten weiter.

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Um den Stromhunger stillen zu können, müssen zwei Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Hier muss man einen 6- und einen zusätzlichen 8-Pin-PCI-Express-Stecker einplanen. Damit könnten bis zu 300 Watt aus dem Netzteil gezogen werden. Bei einer TDP von knapp über 250 Watt ist damit noch genug Puffer vorhanden.


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Bei den Anschlüssen hielt man sich strikt an die Vorgaben. Hier stehen zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und zwei weitere mini-DisplayPort-Anschlüsse bereit. Für eine große Anschluss-Vielfalt ist also gesorgt.

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Im Gegensatz zu ihren kleineren Schwester-Modellen besitzt die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ einen CrossFire-Port mehr und erlaubt somit bis zu vier Grafikkarten im CrossFire-Verbund miteinander zu kombinieren. Multi-GPU-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.

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In der Vergangenheit zeigte sich, dass AMD-Grafikkarten besser ausgestattet sind. Auch unser PowerColor-Modell weicht nicht von der sonst üblichen Norm ab. So beschränkt man sich nicht nur auf einen QuickStart-Guide und eine Treiber-CD, sondern legte auch alle benötigten Kabel und Adapter mit in den Karton. Sogar ein Gutschein-Code für Battlefield: Modern Warfare 2 ist mit von der Partie.

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Die puren Leistungsdaten, der verbaute Dual-Slot-Kühler und das umfangreiche Zubehör der PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ können durchaus schon gefallen. Schauen wir nun, was die Grafikkarte tatsächlich auf dem Kasten hat.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

laut-idle

laut-last

So gut der PCS+-Kühler von PowerColor optisch zu gefallen weiß, seine Leistung tut es leider nicht ganz. Zwar lieferte er unter Last ein ansehnliches Bild ab und blieb mit 44,8 dB(A) etwas leiser als der Referenz-Kühler, doch musste man vor allem im Leerlauf ein lauteres Betriebsgeräusch in Kauf nehmen. In dieser Disziplin mussten wir 43,5 dB(A) messen. Vielleicht kann PowerColor noch etwas über das Grafikkarten-BIOS herausholen.

strom-idle

strom-last

Trotz der höheren Taktraten zog unser Testsystem, bestückt mit der PowerColor Radeon HD 6970 PCS+, etwas weniger aus der Steckdose als mit unserem Pressesample. Rund fünf Watt konnte der 3D-Beschleuniger unter Last einsparen, während man mit 76 Watt im Leerlauf gleichauf lag.

temp-idle

temp-last

Bei den Temperaturen kamen die 8 mm dicken Heatpipes und die beiden 90-mm-Lüfter voll zum Tragen und kühlten die Grafikkarte auf sehr gute 66 °C herunter. Der Referenzkühler schaffte es unter Last auf deutlich schlechtere 76 °C. Selbst im 2D-Betrieb wurde die Grafikkarte nicht wärmer als 35 °C. Für eine AMD Radeon HD 6970 sehr gute Werte!


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seine Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Zur Vollversion von Colin McRae: Dirt 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt.

Mit Taktraten von 940 bzw. 2850 MHz ist die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ schon ab Werk kräftigt übertaktet. Die sehr guten Temperatur-Werte erlaubten jedoch noch einen größeren Spielraum. So konnten wir unser Sample auf sehr gute 972/3000 MHz anheben. Vor allem der Speicher zeigte sich sehr taktfreudig.

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Doch bevor wir einen Blick auf den Leistungssprung werfen, schauen wir uns den Stromverbrauch näher an. So genehmigte sich die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ trotz der nochmals stark erhöhten Taktraten unter Last gerade einmal 14 Watt mehr. Mit einem Maximal-Verbrauch von 329 Watt liegt man nur knapp über dem einer NVIDIA GeForce GTX 480. Die Temperaturen schnellten um knapp drei Grad nach oben, während der Schallpegel sich auf 45,3 dB(A) ebenfalls etwas erhöhte.

 

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Insgesamt hinterlässt die PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ bei uns ein zwiespältiges Bild. So fällt die Leistung dank der doch starken, werksseitigen Übertaktung etwas höher aus, während sich auch die Temperatur-Werte durchaus sehen lassen können. Auch die Lautstärke blieb zumindest unter Last deutlich hinter der des Referenzkühlers zurück. Im Leerlauf lag der Schallpegel allerdings etwas darüber. Unser Testsample war somit durchgehend aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Andere PCS+-Modelle machten dies in der Vergangenheit deutlich besser. Vielleicht kann PowerColor mittels BIOS-Update noch ein bisschen an der Lüftersteuerung feilen; an zu hohen Temperaturen dürfte es jedenfalls nicht scheitern.

Zu gefallen wusste auch das Overclocking-Potential. Trotz der schon ab Werk höheren Taktraten konnten wir weitere 30 MHz aus dem filigranen 40-nm-Chip herausholen. Vor allem der verbaute GDDR5-Videospeicher erwies sich in unseren Tests als sehr taktfreudig und machte satte 3000 MHz mit. Zu guter Letzt überzeugte uns auch die Leistungsaufnahme der Grafikkarte, die trotz der Übertaktung etwas hinter einer gewöhnlichen AMD Radeon HD 6970 zurückblieb. Auch beim Lieferumfang zeigte man sich großzügig und packte Battlefield: Modern Warefare 2 mit in Karton. Ob der beliebte Online-Shooter allerdings auch hierzulande mitgeliefert wird, bleibt aufgrund der strengen USK-Auflagen abzuwarten - doch darauf hat PowerColor leider keinen Einfluss.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung PowerColor Radeon HD 6970 PCS+
Straßenpreis 300 Euro
Homepage http://www.powercolor.com/
Technische Daten
GPU
CaymanXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
GPU-Takt
940 MHz
Speichertakt
2850 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
182,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
384 (4D)
Shadertakt
940 MHz
Texture Units
96
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFireX
Overclocking
GPU 972 MHz
Speicher 3006 MHz
3DMark (Herstellertakt) 11182
3DMark (Übertaktett) 11775
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 43,5 dB(A)
Last-Modus 44,8 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 76 Watt
Last-Modus
315 Watt
Temperatur
Idle-Modus 35 °C
Last-Modus
66 °C

Für die meisten unserer Leser zählt nicht nur die pure 3D-Leistung. Auch die Lautstärke ist ein wichtiges Kaufkriterium. Sollte PowerColor hier mittels BIOS-Update noch Abhilfe schaffen können und das Manko beseitigen, so bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren Excellent-Hardware-Award zu ziehen.

 

Positive Aspekte der PowerColor Radeon HD 6970 PCS+:

  • Gutes Overclocking-Potential im Vergleich zur Referenz
  • Niedrige Temperaturen
  • Umfangreiches Zubehör

Negative Aspekte des PowerColor Radeon HD 6970 PCS+ :

  • Höhere Idle-Lautstärke

Weiterführende Links: