Test: XFX Radeon HD 6870 Black Edition

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xfx_radeon_hd6870_black_edition-2Ende November erreichte uns eine wahre Flut an Grafikkarten der neuen AMD-Radeon-HD-6800-Reihe. Darunter war auch die XFX Radeon HD 6850 Black Edition zu finden, die neben höheren Taktraten auch ein eigenes Kühlsystem zu bieten hatte. Wenige Monate später können wir nun einen Test des größeren Bruders nachliefern. Auch dieser kann mit dem für XFX eher untypischen Dual-Fan-Kühler aufwarten und besitzt unter der Haube deutlich höhere Taktraten von 940 bzw. 2300 MHz. Ob die XFX Radeon HD 6870 Black Edition an den Erfolgen ihres langsameren Schwester-Modells anknüpfen kann, versuchen wir in diesem Test zu klären.

Schon Tage vor dem offiziellen Start einer neuen Grafikkarten-Generation klingelt bei uns fast täglich der Postbote und bringt die verschiedensten Modelle der jeweiligen Boardpartner zu uns in die Redaktion. So war es natürlich auch bei der AMD Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850, weswegen uns im November eine wahre Testflut neuster Grafikkarten ereilte. Unter den zahlreichen Modellen von MSI, ASUS, Gigabyte, Sapphire und PowerColor fand sich auch eine XFX Radeon HD 6850 Black Edition. Sie konnte dank ihres Dual-Fan-Kühlers nicht nur in unseren Lautstärke-Messungen überzeugen, sondern bot dank höherer Taktraten auch eine bessere Leistung als das Referenzmodell von AMD. Wenige Monate später können wir jetzt den großen Bruder, die XFX Radeon HD 6870 Black Edition, in unserem Testlabor begrüßen. Auch diese Variante ist mit dem schicken XFX-eigenen Kühler bestückt, der nicht nur zahlreiche Aluminiumfinnen und dicke Heatpipes bereithält, sondern vor allem auch von zwei 70-mm-Lüftern angetrieben wird. Unter der Haube werkelt ein schneller BartsXT-Chip, der zugleich mit noch höheren Taktraten seine Dienste verrichtet. Während die 40-nm-GPU mit schnellen 940 MHz arbeitet, bringt es der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher auf 2300 MHz. Zum Vergleich: Das Referenzmodell von AMD sieht gerade einmal Taktraten von 900 bzw. 2100 MHz vor. Auch beim Lieferumfang zeigt sich XFX nicht gerade sparsam - doch dazu später mehr.

Die XFX Radeon HD 6870 Black Edition basiert auf AMDs Barts-GPU, die im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band läuft und es auf insgesamt 1,7 Milliarden Transistoren bringt. Entgegen damaliger Gerüchte baute AMD die Cluster seiner Barts-GPU nicht um, sondern setzte weiterhin auf den bewährten 5D-Aufbau. Im Vergleich zum direkten Vorgänger, der ATI Radeon HD 5870, reduzierte man allerdings die Anzahl der Streamprozessoren. Kamen auf dem Evergreen-Ableger noch 1600 Streamprozessoren (320 5D) zum Einsatz, blieben auf der AMD Radeon HD 6870 nur noch 1120 Streamprozessoren (224 5D) übrig. Diese verteilen sich auf 14 SIMD-Einheiten und beherbergen weiterhin jeweils eine Quad-TMU, womit auch die Anzahl der Textureinheiten nach unten korrigiert werden musste. Statt 80 Texture-Units sind es jetzt nur 56 solcher Einheiten. Beim Videospeicher hingegen blieb alles beim Alten. So fanden insgesamt acht 128-MB-Chips ihren Platz auf dem PCB und teilen sich vier 64-Bit-Controller. Insgesamt kommunizieren die schnellen GDDR5-Chips also mit 256 Datenleitungen. An jeden Speichercontroller sind außerdem acht Rasterendstufen gekoppelt, weswegen die AMD Radeon HD 6870 mit 32 ROPs punkten kann. Standardmäßig rechnet dieses Modell mit 900 respektive 2100 MHz. XFX drehte bei seiner Radeon HD 6870 Black Edition allerdings an der Taktschraube und lässt Chip und Speicher seines jüngsten Serien-Zuwachses mit 940/2300 MHz arbeiten. Die maximale Abwärme, die der XFX-eigene Dual-Fan-Kühler abzuführen hat, liegt damit etwas oberhalb der 151 Watt, welche von AMD spezifiziert sind.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung XFX Radeon HD 6870 Black Edition
Straßenpreis 200 Euro
Homepage http://xfxforce.com/
Technische Daten
GPU
BartsXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
940 MHz
Speichertakt
2300 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
147,2 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
940 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire

Vergleicht man die XFX Radeon HD 6870 Black Edition mit unserem AMD-Pressesample, so fallen nur die Taktraten etwas höher aus. Diese liegen um 40 bzw. 200 MHz darüber und bringen es somit auf schnelle 940 respektive 2300 MHz. Damit einher geht auch eine höhere Pixelfüllrate und eine dickere Speicherbandbreite von 147,2 GB/Sek.

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Doch die XFX Radeon HD 6870 Black Edition hat mehr zu bieten, als nur eine werksseitige Übertaktung. So schnallte ihr der AMD-Boardpartner auch den schicken Dual-Fan-Kühler, welcher schon auf der XFX Radeon HD 6850 Black Edition seinen Einsatz fand, auf. Dieser sollte nicht nur die Grafikkarte auf einem niedrigen Temperatur-Level halten, sondern vor allem auch die Ohren schonen. Ob dies XFX gelungen ist, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.


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Auf den ersten Blick unterscheidet sich die XFX Radeon HD 6870 Black Edition äußerlich nicht von ihrem kleinen Bruder, welchen wir Ende November testeten. Beim näheren Hinsehen fällt auf, dass unser heutiges Testsample allerdings etwas in seiner Länge zugelegt hat und einen weiteren 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker benötigt. Wie damals ist auch dieses Modell höher getaktet.

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Passend zum optischen Gesamteindruck hat XFX die PCB-Farbe beim Alten belassen und sich ebenfalls für Schwarz entschieden. Im Vergleich zum kleineren Schwestermodell, der Radeon HD 6850, fällt die XFX Radeon HD 6870 Black Edition etwas länger aus, verfügt mit knapp 24,5 cm aber über die gleichen Abmessungen wie das Referenzlayout von AMD.

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Zu Beginn der neuen Black-Edition-Reihe kursierten die Familienmitglieder in zwei verschiedenen Versionen: Einmal mit langweiligem Referenzkühler und einmal mit schickem Dual-Fan-Kühler. Unser Testmuster kommt mit letzterer Lösung daher. Der verbaute Dual-Slot-Kühler besitzt dabei nicht nur zahlreiche Aluminiumfinnen, sondern bringt auch drei 6-mm-Heatpipes mit sich. Um den Abtransport der heißen Abwärme kümmern sich zum Schluss zwei 70 mm große Axiallüfter.

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AMD beziffert die maximale Leistungsaufnahme seiner Radeon HD 6870 auf 151 Watt. Da unser Sample zusätzlich noch mit höheren Taktraten ausgestattet ist, dürfte diese allerdings noch einmal etwas höher ausfallen. Um die beiden 6-Pin-Anschlüsse kommt die XFX Radeon HD 6870 Black Edition damit nicht herum. Während das PCI-Express-Interface 75 Watt bereitstellt, genehmigt sich die schnelle Mittelklasse-Grafikkarte über die beiden zusätzlichen Stromstecker noch einmal 150 Watt mehr. Sofern man innerhalb der Spezifikationen bleibt, stehen damit bis zu 225 Watt zur Verfügung.


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Auf dem Slotblech gibt es nur eine kleine ästhetische Änderung. So ziert ein XFX-Logo die Lüftungsschlitze, während bei den Anschlüssen alles beim Alten bleib. Hier stehen zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und zwei weitere mini-DisplayPort-Anschlüsse bereit. Für den richtigen Anschluss ist also gesorgt.

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Wie das Referenzmodell von AMD besitzt auch die XFX Radeon HD 6870 Black Edition nur einen einzigen CrossFire-Anschluss. Mit  dem passenden Mainboard lassen sich damit zwei gleichwertige 3D-Beschleuniger miteinander kombinieren und die Leistung weiter steigern.

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In der Regel zeigen sich die Hersteller wenig kreativ, was den Packungsinhalt betrifft. In der Vergangenheit zeigte sich allerdings, dass AMD-Grafikkarten mit mehr Zugaben glänzen können, als es bei NVIDIA-Modellen der Fall ist. Gleiches gilt für die XFX Radeon HD 6870 Black Edition. Hier begrenzte man sich nicht nur auf ein Handbuch samt Treiber-CD und QuickStart-Guide, sondern legte auch eine CrossFire-Brücke, das bekannte XFX-Türschild für Gamer, schicke XFX-Black-Edition-Aufkleber und einen netten Aluminium-Aufkleber für den Kühlschrank oder das Computer-Gehäuse mit in den Karton.

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Im Großen und Ganzen weiß die XFX Radeon HD 6870 Black Edition schon jetzt zu gefallen. So überzeugen der Lieferumfang, die höheren Taktraten und der ansehnliche Dual-Fan-Kühlkörper. Doch ob die Karte wirklich hält, was sie verspricht, klären wir auf den nachfolgenden Seiten.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

laut.idle
laut.last
Moderne Grafikkarten verlangen aufgrund ihres immer höher werdenden Strombedarfs ihren Kühlern einiges ab. Kein Wunder, dass hier immer schneller drehende Lüfter und große Kühler - bis hin zum Drei-Slot-Modell - anzutreffen sind. Doch die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zählt wohl mit Abstand zu den leisesten Barts-Grafikkarten und schont auch unter Last unsere Ohren. Während man sich im Leerlauf noch mit Platz fünf zufriedengeben musste, drehten die beiden 70-mm-Lüfter unter 3D-Last nur unwesentlich mehr auf, sodass unser Sample die Spitze übernehmen konnte. Die 40,1 dB(A) des XFX-Samples konnte kein anderes Modell unterbieten.
strom-idle
strom-last

Aufgrund der etwas höheren Taktraten fällt die Leistungsaufnahme der XFX Radeon HD 6870 Black Edition etwas höher aus. Unter 2D-Last war der Unterschied zur Referenzkarte nur noch vergleichsweise gering. Unter Last machten sich die schnelleren Frequenzen dann aber deutlich bemerkbar. Hier zog das Gesamtsystem 245 Watt aus der Steckdose. Das gleiche System mit AMD-Pressesample begnügte sich mit 211 Watt.

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temp-last
Trotz der werksseitigen Übertaktung schafft es der XFX-eigene Kühler für niedrige Temperaturen zu sorgen. Im gesamten Testverlauf wurde die neue Black-Edition-Grafikkarte nicht wärmer als 64 °C. Der sonst übliche Dual-Slot-Kühler schafft es den kleinen 40-nm-Chip gerade einmal auf 71 °C herunter zu kühlen. Wie üblich fallen die Unterschiede im Leerlauf nicht ganz so stark ins Gewicht. Trotzdem erreichte unser Testsample auch in dieser Disziplin einen ansehnlichen Platz mit rund 38 °C.

Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seine Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Zur Vollversion von Colin McRae: Dirt 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt stets dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugutekommt.

Die hervorragende Leistung des verbauten Kühlkörpers zwang uns fast schon noch weiter an der Taktschraube zu drehen. In der Tat war noch einiges an Performance aus dem 3D-Beschleuniger herauszuholen. Am Ende unserer Tests standen schließlich respektable 985 MHz auf dem Zähler - eine Steigerung von weiteren 45 MHz. Auch der verbaute GDDR5-Videospeicher machte noch ein wenig mehr mit.

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Overclocking mag sich leistungsmäßig zwar auszahlen, kostet allerdings auch mehr Strom, Abwärme und Lautstärke. Vor allem im Leerlauf muss man mit deutlich höheren Kosten rechnen. In Sachen Lautstärke und Effizienz liefert der schicke XFX-Kühler aber auch während unseren Übertaktungsversuchen ein sehr gutes Bild ab. Hier muss jeder selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist.

 

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Bei den Black-Edition-Grafikkarten von XFX handelte es sich bislang immer um hochpreisige, aber hochwertige Grafikkarten. Auch die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zählt dazu, wenngleich man nicht ganz so tief in die Tasche greifen muss. Der Aufpreis zwischen dem Standardmodell und unserem heutigen Testkandidaten beträgt gerade einmal 20 Euro - ein Schein, der sich in unseren Augen durchaus rentiert. So bietet die Grafikkarte aufgrund der werksseitigen Übertaktung auf 940/2300 MHz nicht nur etwas mehr Leistung als das Referenzmodell von AMD, sondern macht auch in Sachen Leistungsaufnahme, Lautstärke und Temperaturverhalten alles richtig.

Dank Barts-GPU, die sich aufgrund einiger Optimierungen noch einmal deutlich effizienter als ihre direkten Vorgänger der Evergreen-Reihe zeigt, bleibt auch der Stromverbrauch der XFX Radeon HD 6870 Black Edition auf einem respektablen Niveau. Obwohl die Black-Edition-Reihe zum Start der neuen Grafikkarten-Generation einmal mit langweiligen Standard-Kühler und ein anderes Mal mit schicken Dual-Fan-Kühler zu sehen war, gibt es unseren 3D-Beschleuniger heute nur noch in der Version mit XFX-eigenem-Kühler. Dieser leistet ganze Arbeit. Während man die XFX Radeon HD 6870 Black Edition im Leerlauf kaum aus dem geschlossenen Testsystem heraushören konnte, drehten die beiden 70-mm-Lüfter auch unter Last nur unwesentlich höher auf, sodass sich die Geräuschkulisse auch in dieser Disziplin auf einem sehr guten Niveau bewegte.

Unterm Strich zählt die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zu den leisesten Barts-Ablegern, mit welchen wir bisher in unserer Redaktion zu tun hatten. Doch nicht nur bei der Lautstärke weiß der Kühler zu gefallen. Auch die Temperaturen fallen deutlich niedriger aus, als beim Referenzlayout und erlaubten so noch höhere Taktraten, die wir in unseren Overclocking-Tests auch erreichen konnten. Hier konnten wir noch respektable 985 MHz aus dem Chip herauskitzeln. Zu guter Letzt macht sich der Aufpreis auch beim Lieferumfang bemerkbar. Hier beschränkte sich XFX nicht nur auf ein Handbuch samt Treiber-CD und QuickStart-Guide, sondern legte auch gleich einen schickes Gaming-Türschild, einen riesigen Gehäuse-Aufkleber und zahlreiche weitere Black-Edition-Aufkleber mit in den Karton.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung XFX Radeon HD 6870 Black Edition
Straßenpreis 200 Euro
Homepage http://xfxforce.com/
Technische Daten
GPU
BartsXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
940 MHz
Speichertakt
2300 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
147,2 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
940 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 985 MHz
Speicher 2540 MHz
3DMark (Herstellertakt) 8138
3DMark (Übertaktett) 8533
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,7 db(A)
Last-Modus 40,1 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 75 Watt
Last-Modus
245 Watt
Temperatur
Idle-Modus 38 °C
Last-Modus
64 °C

Die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zählt wohl zu den besten Radeon-HD-6800-Grafikkarten, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind. Dies erreicht man nicht nur mit höheren Taktraten und einer einhergehenden Performancesteigerung, sondern vor allem auch durch eine gute Leistung des Kühlkörpers, der zudem noch ein sehr geringes Geräusch-Level erreicht. Nur ein PC-Titel wäre nicht schlecht gewesen. Unser Excellent-Hardware-Award ist ihr damit aber sicher:

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Positive Aspekte der XFX Radeon HD 6870 Black Edition:

  • Geringer Aufpreis zum Standardmodell
  • Angenehm leises Betriebsgeräusch
  • Gutes Overclocking-Potential

Negative Aspekte des XFX Radeon HD 6870 Black Edition:

  • Kein Computer-Spiel enthalten

Weiterführende Links: