Test: NVIDIA GeForce GTX 560 Ti

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GTX560Ti_LogoNachdem die GeForce GTX 580 und 570 auf Basis der GF110-GPU bereits eingeführt wurden, war es nur eine Frage der Zeit bis auch eine weitere Analogie zur GTX-400er-Serie erfüllt wird. Auch dort präsentierte man nach einiger Zeit eine abgespeckte Version auf Basis einer komplett überarbeiteten, weil verkleinerten GPU - die GeForce GTX 460. Mit der GeForce GTX 560 Ti ist es nun erneut so weit. Bisher steht die Radeon HD 6950 ohne wirklichen Konkurrenten am Markt - und dass NVIDIA diesen Platz nicht lange unbesetzt lassen würde, lag auf der Hand. Wir haben uns den neuen "kleinsten" Vertreter einmal etwas genauer angeschaut.

Wie für jede neue Grafikkarte der GTX-500er-Serie setzte sich NVIDIA auch für die GeForce 560 Ti das Ziel schneller und vor allem sparsamer als der Vorgänger zu sein. Dabei erweist sich die GeForce GTX 460 als hartnäckige Vorlage, erfreute sie sich doch großer Beliebtheit.

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Beginnen wollen wir wie immer mit einem Vergleich der GeForce GTX 560 Ti gegenüber dem Vorgänger aus eigenem Hause sowie der Konkurrenz.

NVIDIA GeForce GTX 460 NVIDIA GeForce GTX 560 Ti NVIDIA GeForce GTX 570

NVIDIA GeForce GTX 580

AMD Radeon HD 6950 AMD Radeon HD 6970
GPU GF104 GF114 GF110 GF110 Cayman PRO Cayman XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden 1,95 Milliarden 3 Milliarden 3 Milliarden 2,6 Milliarden 2,6 Milliarden
Die-Größe - - - - 389 mm² 389 mm²
GPU-Takt 675 MHz 822 MHz 732 MHz 772 MHz 800 MHz 880 MHz
Speichertakt 900 MHz 1002 MHz 950 MHz 1000 MHz 1250 MHz 1375 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024 MB 1024 MB 1280 MB 1536 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 320 Bit 384 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 115,2 GB/Sek. 128,3 GB/Sek. 152 GB/Sek. 192 GB/Sek. 160 GB/Sek. 176GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11 11
Shader-Einheiten 336 (1D) 384 (1D) 480 (1D) 512 (1D) 352 (4D) 384 (4D)
Shader-Takt 1350 MHz 1644 MHz 1464 MHz 1544 MHz 800 MHz 880 MHz
Texture Units 56 64 60 64 88 96
ROPs 32 32 40 48 32 32
maximale Leistungsaufnahme 160 Watt 170 Watt 219 Watt 244 Watt 200 Watt 250 Watt
typische Leistungsaufnahme - - - - 140 Watt 190 Watt
minimale Leistungsaufnahme - - - 30-32 Watt 20 Watt 20 Watt
CrossFire/SLI SLI SLI SLI SLI CrossFireX CrossFireX

Die GeForce GTX 560 Ti arbeitet auf Basis der GF114-GPU und kommt auf 384 Shader-Prozessoren. Diese stammen aus zwei Graphics Processing Clustern (GPC) bzw. den 8 Streaming-Multiprozessoren (SM) mit jeweils 48 Shader-Prozessoren. Hier ist auch eine der größten Änderung zur GF110-GPU zu finden, auf der pro SM-Einheit noch 32 Shader-Prozessoren eingesetzt wurden. Analog zur GF100 und GF104 stellt dies aber keine große Besonderheit dar. NVIDIA hat die Architektur nur an die Anforderungen in diesem Segment angepasst. Weiterhin sind für jeden SM die acht Textur- und vier Dispatch-Units gleich geblieben. Die GeForce GTX 560 Ti kommt also auf 64 Texture-Units 32 ROPs.

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GPU-Z erkennt die GeForce GTX 560 Ti noch nicht in allen technischen Details

Pro Graphics Processing Cluster kommen zwei 64-Bit-Speichercontroller zum Einsatz, sodass die 1024 MB an GDDR5-Speicher bei der GeForce GTX 560 Ti insgesamt über ein 256 Bit breites Interface angebunden sind. Die GPU arbeitet mit einem Takt von 820 MHz, die Shader-Prozessoren kommen somit auf 1640 MHz. Der Speicher soll mit 1000 MHz arbeiten. Das sind die Zahlen auf dem Papier, aber bereits unser Referenzmodell kommt auf 823 MHz für die GPU und 1002 MHz für den Speicher.

NVIDIA gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 170 Watt an und positioniert die Karte direkt gegen die Radeon HD 6870. In unseren Augen aber hat NVIDIA eher die Radeon HD 6950 mit 1 GB Speicher im Auge, zumindest macht es denn Anschein, also würde AMD mit dieser Karte versuchen gegen die GeForce GTX 560 Ti anzutreten.


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NVIDIA bietet mit der GeForce GTX 560 Ti ein Referenzdesign an, welches oben zu sehen ist. Einige wenige Hersteller werden dieses nutzen, die meisten aber wohl ihr eignen Designs auf den Markt bringen. NVIDIA hat das Design also bereits zum Start freigegeben und bietet den Board-Partnern die entsprechenden Freiräume.

Zur Kühlung dient ein zentraler gelegener 70-mm-Lüfter, also kein Radiallüfter wie bei der GeForce GTX 570 und 580. Auf die Kühlung gehen wir aber später noch etwas genauer ein.

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Vom PCB ist auf der Vorderseite nichts zu sehen, wohl aber wenn man die Karte herumdreht. Dann wird das 22,8 cm lange PCB sichtbar. Ansonsten sind hier keinerlei Besonderheiten erkennbar. Auf einen Punkt wollen wir aber an dieser Stelle eingehen - die Strom- und Spannungsversorgung. NVIDIA hat diese gegenüber der GeForce GTX 460 auf eine 4-phasige Lösung aufgebohrt. Auf dem Referenzdesign des PCBs kommt zudem die von der GeForce GTX 570 und 580 bekannte Überwachung von Strom und Spannung zum Einsatz. NVIDIA gibt abermals an, dass diese auf typische Anwendungen ausgelegt ist und nicht auf Stress-Tools wie den Furmark.

Nicht jeder Hersteller wird diese Methode zur Überwachung von Strom und Spannung übernehmen. Hersteller, die sich an das Referenzdesigns des PCBs halten, werden sie einsetzen, andere wiederum nicht.

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Auf der Slotblende sind die Öffnungen zu sehen, durch die warme Luft aus dem Gehäuse geblasen wird. Wie bei bisher allen aktuellen NVIDIA-Karten im Referenzdesign, bietet auch die GeForce GTX 560 Ti zwei Dual-Link-DVI- und einen mini-HDMI-Anschluss.

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Die Stromversorgung erfolgt neben dem PCI-Express-Steckplatz noch über zwei 6-Pin-Anschlüsse am hinteren Ende der Karte. Insgesamt kann die GeForce GTX 560 Ti also 225 Watt aufnehmen, NVIDIA gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 170 Watt an. Übertakter haben also noch etwas Luft, bis sie an die theoretische Grenze stoßen.

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Wie bei der GTX-400er-Serie beschränkt NVIDIA die Möglichkeit für 3-Way- und Quad-SLI auf die beiden High-End-Modelle sein. Die GeForce GTX 560 Ti kann also nur mit einer weiteren Karten zusammengeschaltet werden.


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Wie versprochen wollen wir uns die Kühlung etwas genauer anschauen. Mit der GeForce GTX 570 und 580 hat NVIDIA bewiesen, dass man durchaus gute Referenzkühler bauen kann. Bei der GeForce GTX 560 Ti verzichtet man allerdings auf die Vapor-Chamber, was wohl der deutlich geringeren Leistungsaufnahme und damit Abwärme geschuldet ist. Statt dessen setzt man auf Kupfer-Heatpipes, große Aluminium Heatsinks und eine Baseplate.

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Hier sind zwei der drei Heatpipes zu sehen, bzw. die Punkte, an denen sie die Abwärme an die Aluminium-Finnen abgeben. Durch diese bläst der Lüfter dann die kühle Luft.

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Die drei Heatpipes führen direkt unter den massiven Heatsink aus Aluminium, der selbst schon einige Kühllamellen besitzt und so einen Teil der Wärme direkt in den Luftstrom des Lüfters abgibt.

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Die Konstruktion aus Heatpipes, Heatsink und dem Lüfter noch einmal im Überblick. Hier ebenfalls sehr schön zu sehen ist die Baseplate, welche die Speicherchips und einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung abdeckt.

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Offensichtlich haben wir bei diesem Bild etwas getrickst, denn das PCB unsere Referenzkarte ist schwarz. Zu sehen ist aber die gleiche GPU wie auf der Karte von NVIDIA, die GF114. Später werden wir einen Blick auf einige Retail-Modelle der GeForce GTX 560 Ti werfen und mit dabei ist auch ein Modell von Gigabyte, deren GPU wird hier abgelichtet haben.

Viel gibt es nicht zu sehen. Die Bezeichnung GF114 ist erkennbar und ebenso, dass es sich um das erste Stepping A1 handelt.


Als eines der ersten Retail-Modelle erreichte uns die Gigabyte GV-N560SO-1GI.

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GigabyteGTX560_GPUZ

Gigabyte hat sich bei der GV-N560SO-1GI für ein eigenes PCB-Design und eine alternative Kühlung entschieden. Besonderheiten sind also die Windforce-2X-Kühlung sowie die werksseitige Übertaktung. Die GPU arbeitet also nicht mit 820 MHz, sondern mit sage und schreibe 1000 MHz. Der Takt des Speichers wird von 1000 MHz auf 1145 MHz angehoben. Bereits zum Start zeigt dies, welches Potenzial in der GeForce GTX 560 Ti steckt.

GigabyteGTX560_13_rs GigabyteGTX560_15_rs

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Weitere Besonderheiten der GV-N560SO-1GI sind die alternativen Komponenten in der Spannungs- und Stromversorgung. Proadlizer-Kondensatoren haben wir bereits auf anderen Karten gesehen. Die Versorgung von GPU erfolgt auch nicht über vier Phasen, sondern über deren sechs. Eine Phase bleibt dem Speicher vorbehalten. Sechs LEDs geben Auskunft über den Status der Phasen.

GigabyteGTX560_14_rs

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Für Overclocker bietet Gigabyte auch Messpunkte für verschiedene Spannungen an. Direkt gemessen werden können GPU-Core, GPU-I/O, PCI-Express und Speicher.

Die Gigabyte GV-N560SO-1GI ist derzeit für 269 Euro in unserem Preisvergleich zu finden.


Ein zweites Modell, welches uns pünktlich zum Launch der GeForce GTX 560 Ti erreichte, ist die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II.

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MSI_GTX560_GPUZ

Im Gegensatz zu Gigabyte hält sich MSI bei den Taktraten etwas zurück. Die GPU arbeitet mit 880 MHz, der Speicher kommt auf 1050 MHz. Somit liegt man zwar deutlich über dem Referenzmodell, kann mit den Spitzenreitern der neuen Generation auf Basis der GeForce GTX 560 Ti allerdings nicht mithalten.

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MSI hat allerdings nicht nur an der Kühlung Veränderungen vorgenommen, sondern hat sich auch für höherwertige Komponenten bei der Strom- und Spannungsversorgung entschieden. Diese "Military Class" Bauteile sollen zukünftig auf nahezu allen Karten zum Einsatz kommen.

Derzeit ist die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II für 229 Euro in unserem Preisvergleich gelistet.


Als drittes und letztes Retail-Modell in diesem Launch-Artikel wollen wir einen genaueren Blick auf die GeForce GTX 560 Ti von Zotac werfen.

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ZotacGTX560_GPUZ

Hier hat man sich dazu entschieden die Taktraten unangetastet zu lassen. Dafür aber setzt man eine alternative Kühlung ein. In der Performance wird man also mit den Modellen von Gigabyte und MSI nicht mithalten können. Dafür aber sind wir gespannt auf die Leistung des Kühlers.

Zotac560_03_rs

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In der folgenden Galerie könnt ihr die bisher vorgestellten Retail-Modelle der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti betrachten.

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Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)

NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/950 MHz, 1536 MB)

NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (820/1640/1000 MHz, 1024 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD
AMD Radeon HD 6970 (880/880/1375 MHz, 2048 MB)

AMD Radeon HD 6950 (800/800/1200 MHz, 2048 MB)

AMD Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)

AMD Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)

AMD Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA

GeForce 266.58 (für GeForce GTX 580 und abwärts)
GeForce 266.56 (für GeForce GTX 560 Ti)

AMD
ATI Catalyst 11.1a

Für alle NVIDIA-Grafikkarten kam der GeForce 260.89 zum Einsatz. Für alle AMD-Grafikkarten der Catalyst 10.10d.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Framediagramme:
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark06 (Standardeinstellungen):

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Futuremark 3DMark 11 (Standardeinstellungen):

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):

S.T.A.L.K.E.R. - Call of Pripyat (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):

Framediagramme:

Für die Messung der Temperaturen und Lautstärke wählten wir einen Durchlauf in Mafia II in maximaler Auflösung und bei maximalen Einstellungen für die Darstellungsqualität. Zur Lautstärkemessung verwenden wir ein Voltcraft Schallpegelmessgerät 322. Bei offener Gehäuseseite, liegt dies auf Höhe der Karte im Abstand von 20 cm. Die Empfindlichkeit des Messgeräte ist auf "Medium"-gewählt, da wir uns im Bereich von 50 bis 100 dB bewegen.


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Beim Idle-Verbrauch setzt sich die GeForce GTX 560 Ti deutlich von der GTX 570 ab und platziert sich in der oberen Hälfte des Testfeldes. Während die Modelle von Zotac und MSI mit der Referenzkarte in etwa gleichauf liegen, kann die Gigabyte N560SO sich etwas absetzen.

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Unter Last wandelt sich das Bild leicht. Die GeForce GTX 560 Ti setzt sich zwischen eine Radeon HD 5870 und 6970. Die großen Verbraucher wie GTX 480, 470 und 570 lässt sie weit hinter sich. Die beiden übertakteten Modelle verbrauchen natürlich deutlich mehr als die Referenzversion und reichen im Falle der Gigabyte N560SO schon recht nahe an die GeForce GTX 570 heran. Insgesamt bleibt zu sagen, dass der Stromverbrauch kein Argument für oder gegen eine der vier Karten sein sollte. Rechnet man den Mehrverbrauch auf das Jahr hoch, darf man sich schon die Frage stellen ob es dann nicht auch ein Bier weniger im Jahr sein darf. Wir wollen natürlich nicht den deutlich höheren Verbrauch einiger High-End-Modelle gutheißen.

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Bei den Temperaturen zeigt sich in sehr erfreuliches Bild. Hier liegen alle Karten aber recht dicht beisammen, sodass die Platzierungen innerhalb des Testfeldes nicht überbewertet werden sollten. Es zeigt sich allerdings sehr deutlich, dass die alternativ gekühlten Karten noch einmal etwas effizienter arbeiten können.

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Wirklich interessant wird es dann wieder unter Last. Hier erweist sich der Referenzkühler als der schwächste der vier Testkandidaten. Aufgrund des Bildes im Idle-Betrieb hatten wir hier allerdings auch kein anderes Bild erwartet. Wir werden sich einige wenige Karten  mit Referenzkühlung sehen und diese werden dann auch mit 85 °C den Alltagsbetrieb bewältigen.

Sicher auch aufgrund der niedrigsten Taktung schafft es der Kühler auf der Zotac GeForce GTX 560 Ti die GPU am kühlsten zu halten. Nur 2 °C wärmer ist die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II. Im gleichen Abstand dazu schafft es auch der Kühler auf der Gigabyte N560SO die Temperaturen gegenüber dem Referenz-Modell zu drücken. Wir bewegen uns hier bei allen vier Karten in einem ungefährlichen Bereich.

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Bei der Idle-Lautstärke zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den Idle-Temperaturen. Auch hier liegt das Testfeld wieder sehr dicht zusammen und nur kleine Unterschiede geben den Ausschlag. Die Referenzkühlung und die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II liegen hier gleichauf. Etwas lauter sind die Zotac GeForce GTX 560 Ti und die Gigabyte N560SO. Ob diese messbaren Unterschiede sich auch im menschlichen Ohren hören lassen, sei einmal dahingestellt.

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Gespannter waren wir wieder bei den Messungen für die Lautstärke unter Last. Hier zeigt sich ein Bild, welches wir so nicht erwartet hätten. So arbeitet die Zotac GeForce GTX 560 Ti etwas lauter als das Referenzmodell. Aufgrund der Übertaktung können wir dies bei der MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II noch nachvollziehen, wenngleich mit der alternativen Kühlung ein anders Ziel verfolgt werden sollte. Positiv überrascht hat uns an dieser Stelle die Gigabyte N560SO. So arbeitet mit den schnellten Taktraten und schafft es mit dem verwendeten Kühler diese Leistung auch noch am leisesten zu verrichten.


Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark06 und Vantage. Der 3DMark Vantage als neueste Version ist sehr Grafikkarten-lastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.


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Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lightning und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.


Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Überreste des U-Bahn-Netzes im postapokalyptischen Moskau sind Handlungsort von Metro 2033. In diesem packenden Untergrund-Überlebenskampf liegt das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen. Im Jahr 2013 wurde die Welt von einer apokalyptischen Katastrophe verwüstet, die fast die komplette Menschheit ausgelöscht und die Erdoberfläche in eine giftige Einöde verwandelt hat. Eine Handvoll Überlebender suchte Unterschlupf in den Tiefen der Moskauer Unterwelt, und für die menschliche Zivilisation begann ein düsteres Zeitalter. Wir schreiben das Jahr 2033. Eine gesamte Generation ist unter der Erde geboren und aufgewachsen, und die bevölkerten Städte der Metro-Stationen kämpfen um das Überleben - untereinander, und gegen schreckliche Mutanten, die in der Außenwelt lauern. Wir testen sowohl die DirectX-10- wie auch DirectX-11-Version der Engine.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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NVIDIA bewirbt die GeForce GTX 560 Ti wieder einmal als "Overclockers Dream". Bereits der Vorgänger GeForce GTX 460 erwies sich in dieser Hinsicht als durchaus potent und vor allem taktfreudig. Gigabyte beweist mit seinem Modell, dass bereits ab Werk 1000 MHz möglich sind. Mit etwas Feintuning sollte die 1-GHz-Hürde also kein Problem sein.

Mithilfe des MSI Afterburner erreichten wir einen GPU-Takt von 1038 MHz - immerhin noch einmal 38 MHz mehr als Gigabyte und satte 218 MHz mehr als NVIDIA vorsieht. Die an diesen Takt gekoppelten Shader-Prozessoren arbeiten dann mit 2067 MHz anstatt 1640 MHz. Dem Speicher konnten wir 1173 MHz zumuten, eine Steigerung von 173 MHz.

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In den Benchmarks wirkte sich das wie folgt aus:

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Natürlich hat das Overclocking auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Folgendes Diagramm stellt die Verhältnisse dar:

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Bereits mit dem Launch der GeForce GTX 580 wurde eine komplette Modellreihe der GTX-500-Serie angekündigt. Zieht man die Entwicklung der GTX-400-Serie in Betracht, war es nur eine Frage der Zeit, bis NVIDIA eine GeForce GTX 560 vorstellen wird. Dass es nun eine GeForce GTX 560 Ti geworden ist, darf mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen werden. Zuletzt wurde der Ti-Zusatz bei der GeForce-4-Serie verwendet. Ob wir nun auch wieder Namenszusätze wie Ultra, XT und GT sehe werden, bleibt abzuwarten. Als nächstes steht zumindest eine GeForce GTS 550 auf unserem Zettel.

NVIDIA hat einen Gegenspieler zur Radeon HD 6950 gesucht und gefunden. Die GeForce GTX 560 Ti bewegt sich irgendwo zwischen GeForce GTX 570 und 480/470, zumindest trifft dies auf die Referenzkarte zu. AMD hat entsprechend reagiert und eine Radeon HD 6950 mit 1 GB Grafikspeicher auf den Markt gebracht, um preislich konkurrieren zu können. Leider hatten wir bisher noch nicht die Gelegenheit die Performance einer solchen Karte näher zu betrachten.

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Auf die Performance der GeForce GTX 560 Ti wollen wir an dieser Stelle natürlich noch eingehen. Wie bereits erwähnt, bewegt sie sich zwischen einer GeForce GTX 570 und den beiden Karten aus der vorangegangenen Generation GeForce GTX 470 und 480. Den direkten Vorgänger in Form der GeForce GTX 460 lässt man in weiten Teilen deutlich hinter sich. Geht man auf die drei Retail-Karten ein, die wir ebenfalls gleich mit durch die Benchmarks geschickt haben, so präsentiert sich die Zotac GeForce GTX 560 Ti aufgrund der gleichen Taktung wie die Referenzversion auf identischem Niveau dar. Mit etwas Abstand dazu platziert sich die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II. Teilweise einen sehr deutlichen Abstand kann die Gigabyte N560SO gewinnen. Ab und an setzt sie sich sogar vor die GeForce GTX 570. Auf die Leistungsaufnahme, die Temperaturen und die Lautstärke dieser drei Karten sind wir bereits im entsprechenden Abschnitt näher eingegangen.

Den Vergleich zum direkten Konkurrenten in Form der Radeon HD 6950 entscheidet das Modell von AMD für sich - zumindest in der 2-GB-Version. Je nach Benchmark bzw. Spiel kann sich auch die GeForce GTX 560 Ti mal vor die Radeon HD 6950 setzen. Besonders bei hohen Auflösungen spielt die Radeon HD 6950 mit ihren 2 GB aber ihre Trümpfe aus. Benchmark bzw. Spiel mit einem hohen Tesselation-Anteil entscheidet wiederum die GeForce GTX 560 Ti für sich.

NVIDIA sieht einen Preis von 239 Euro für die GeForce GTX 560 Ti vor. Natürlich ist dieser abhängig vom jeweiligen Modell. Je aufwendiger die Kühlung und vor allem je höher der Takt, desto teuerer dürften die Modelle entsprechend werden. Zumindest aber die Zotac GeForce GTX 560 Ti und MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II werden laut Hersteller für 239 Euro in den Handel gelangen. Die Gigabyte GV-N560SO-1GI ist derzeit für 269 Euro in unserem Preisvergleich zu finden. Zieht man im Vergleich nun die Radeon HD 6950 heran, bewegt man sich auf ähnlichem Niveau. Teilweise sind diese Karten mit 2 GB Grafikspeicher für 220 Euro zu haben. Wir sind gespannt wohin sich die Preise in den kommenden Tagen entwickeln, denn erst einmal müssen AMD und NVIDIA die neue Situation erfassen und die Hersteller entsprechend darauf reagieren.

Positive Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti:

Negative Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 560 Ti:

Zum Abschluss noch einmal eine Übersicht der ersten Retail-Karten:

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Zotac GeForce GTX 560 Ti: bietet den Standard-Takt mit alternativer Kühlung - preislich daher sicher interessant

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MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II: leichte Übertaktung zur alternativen Kühlung - die Allrounder-Empfehlung

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Gigabyte N560SO-1GI: das Leistungs-Non-Plus-Ultra ohne jegliche Kompromisse gepaart mit einer erstklassigen Kühlung

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