Test: ASUS Radeon HD 6970 und Radeon HD 6950

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asus_hd6970_und_hd6950Die AMD Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850 konnten den High-End-Markt nicht bedienen und zielten eher auf die gehobene Mittelklasse ab. Doch mit der NVIDIA GeForce GTX 580 und später auch GTX 570 sollte es auch erst Cayman aufnehmen können. Wie es die Umstände wollten, kamen die AMD Radeon HD 6970 und Radeon HD 6950 mit leichter Verspätung erst Mitte Dezember offiziell auf den Markt. Dafür brachten sie aber einige Neuerungen mit sich. Doch bis kurz vor der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat sich kein einziger Hersteller getraut, den neuen Grafikkarten ein eigenes Design zu spendieren. Nur ASUS drehte minimal an der Taktschraube und konnte zum offiziellen Marktstart mit übertakteten Modellen aufwarten. Ob sich die 10 MHz mehr auf dem Cayman-Chip tatsächlich lohnen, versuchen wir in diesem Test zu klären.

Wäre es nach AMD gegangen, hätten wir die neuen Grafikkarten schon Ende November in unserer Redaktion begrüßen dürfen. Doch wie es die Umstände wollten, mussten die US-Amerikaner den Fall des NDAs kurzfristig um knapp vier Wochen nach hinten verschieben. Während böse Zungen behaupten, AMD hätte die NVIDIA GeForce GTX 580 unterschätzt und musste noch ein paar Optimierungen an seinen Grafikkarten vornehmen, glauben andere an einen Design-Fehler. Demnach soll AMD die Stromanschlüsse mühselig per Hand abgefeilt haben, um den neuen Dual-Slot-Kühler verbauen zu können. Doch die wahre Antwort kennt nur AMD selbst. Dafür brachten die AMD Radeon HD 6970 und Radeon HD 6950 aber auch Neuigkeiten mit sich. So entfernte man sich nun endgültig vom 5D-Aufbau, wie man ihn noch auf der AMD Radeon HD 6800 verwendete, und schwenkte auf das 4D-VLIW-Design um. Damit musste AMD seine Cluster komplett umbauen, konnte unterm Strich aber auch die Effizienz seiner Streamprozessoren steigern. Zwar bieten die neuen Cayman-GPUs mit 1536 und 1408 skalaren Einheiten deutlich weniger Einheiten, als eine ATI Radeon HD 5870, können dank gesteigerter Effizienz aber durchaus mit den Vorgänger-Modellen und der NVIDIA GeForce GTX 580 bzw. GeForce GTX 570 mithalten. Auch die nochmals höheren Taktraten spielen hier noch mit rein. 

Gleich zum offiziellen Marktstart stellte auch ASUS seine ersten Cayman-Ableger in den Dienst. Schaut man aber in deren Datenblätter, so fällt auf, dass die neuen 3D-Beschleuniger leicht übertaktet wurden - sofern man bei gerade einmal 10 MHz auch von Overclocking sprechen kann, denn während der verbaute GDDR5-Videospeicher jeweils mit seinen Standard-Taktraten rechnet, arbeiten die beiden 40-nm-Chips jeweils mit 10 MHz mehr. Für die ASUS Radeon HD 6970 bedeutet dies ein Chiptakt von 890 MHz, während das kleine Schwestermodell mit 810 MHz seine Dienste verrichten darf. Weitere Änderungen sucht man dann allerdings schon wieder vergebens. So finden weiterhin der altbekannte Dual-Slot-Kühler und ein Standard-PCB ihren Einsatz. Nur ein dickes ASUS-Logo protzt auf den Kühlern. Wir haben die beiden ASUS-Vertreter einmal zu uns in die Redaktion gerufen.

Sowohl die ASUS Radeon HD 6970, als auch die ASUS Radeon HD 6950 basieren auf AMDs Cayman-GPU, die in 40 nm bei TSMC vom Band läuft. Die größte Änderung ist dabei in den Shaderclustern zu suchen. Anstatt weiterhin auf ein 5D-Design zu setzen, entschied sich AMD für ein effizienteres 4D-VLIW-System. Kurz gesagt werden die Shadercluster nicht mehr in Fünfer-Paketen zusammengefasst, sondern nur noch in Vierer-Gruppen. Insgesamt bringen es die beiden Grafikkarten auf 1408 respektive 1536 Streamprozessoren. In seiner Vollausstattung setzt die Cayman-Architektur auf insgesamt 24 SIMD-Einheiten. Jede SIMD-Einheit beherbergt dabei jeweils 16 4D-Shader und einen Texturcluster, bestehend aus vier Textureinheiten. Insgesamt stehen dem neuen Topmodell damit 96 Textur-Units zur Verfügung, während die etwas langsamere Variante mit 88 TMUs auskommen muss. Ansonsten besitzt die Cayman-GPU vom Speicherinterface völlig unabhängige ROP-Partitionen. Von diesen gibt es acht an der Zahl. Jede Partition beherbergt vier Rasterendstufen, weswegen auf beiden Modellen 32 ROPs zur Verfügung stehen. Das 256 Bit breite Speicherinterface beider Grafikkarten setzt sich aus vier 64-Bit-Controllern zusammen. Insgesamt stehen jeweils 2048 MB GDDR5-Videospeicher zur Verfügung.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung ASUS Radeon HD 6970
ASUS Radeon HD 6950
Straßenpreis 320 Euro 250 Euro
Homepage http://www.asus.de/ http://www.asus.de/
Technische Daten
GPU
CaymanXT CaymanXT
Fertigung 40 nm 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
2,6 Milliarden
GPU-Takt
890 MHz 810 MHz
Speichertakt
1375 MHz 1250 MHz
Speichertyp
GDDR5 GDDR5
Speichergröße
2048 MB 2048 MB
Speicherinterface
256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite
176,0 GB/Sek. 160,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0 5.0
Shadereinheiten
384 (4D) 352 (4D)
Shadertakt
890 MHz 810 MHz
Texture Units
96 88
ROPs
32 32
Pixelfüllrate
28,5 Gigapixel 25,9 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFireX CrossFireX

Der verbaute 2048 MB große GDDR5-Videospeicher bindet jeweils über einen 256 Bit breiten Bus an und liefert bei standardmäßigen Taktraten auch eine Bandbreite von 160 respektive 176 GB/Sek. Da die beiden Grafikprozessoren allerdings mit zehn Megahertz mehr auf der Brust arbeiten, fällt auch die Pixelfüllrate minimal höher aus. Sie liegt bei der ASUS Radeon HD 6950 jetzt bei 25,9 Gigapixel bzw. bei 28,5 Gigapixel für die ASUS Radeon HD 6970.

69702 6950

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Da sich beide ASUS-Vertreter ansonsten strikt an die Vorgaben halten und ebenfalls mit dem Standard-Kühlkörper versehen sind, dürfte sich die Leistung auf demselben Niveau bewegen, wie bei den jeweiligen Referenzkarten. Die 10 MHz mehr dürften hierbei nicht wirklich ins Gewicht fallen. Auf den nachfolgenden Seiten gehen wir der Sache näher auf den Grund.


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Legt man die schnellere von unseren beiden Testkarten neben das Referenzmodell von AMD, so fallen keinerlei Unterschiede auf. Nur das ASUS-Logo unten links mag vielleicht sofort ins Auge stechen. So hat die schnelle Cayman-GPU weiterhin ihren standardmäßigen Dual-Slot-Kühler samt 75-mm-Radiallüfter aufgeschnallt bekommen. Nur unter der Haube gab es 10 MHz mehr.

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Auch auf der Rückseite der ASUS Radeon HD 6970 gibt es keine Überraschungen. So versteckt sich das Printed-Circuit-Board (PCB) weiterhin hinter einer Verschalung und misst in seiner Länge 26,5 cm. Eine AMD Radeon HD 6870 ist mit 24 cm nur unwesentlich kürzer - bietet dafür aber auch deutlich weniger Leistung.

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Weil die ASUS Radeon HD 6970 mit 250 Watt nur knapp mehr als 225 Watt benötigt, musste einer der beiden 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker einem 8-Pin-Modell weichen. Damit könnte das neue High-End-Modell bis zu 300 Watt aus dem Netzteil ziehen.

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Die AMD Radeon HD 6870 musste noch mit einem einzigen CrossFire-Stecker auskommen. Die ASUS Radeon HD 6970 besitzt gleich zwei von dieser Sorte, womit sich bis zu vier Modelle miteinander kombinieren lassen. In unserem Launchtest haben wir bereits schon zwei Modelle im CrossFire-Verbund gegen die starke Konkurrenz antreten lassen.

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Auf dem Dual-Slot-I/O-Shield stehen zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Anschluss und zwei weitere mini-DisplayPort-Anschlüsse bereit. Dank Eyefinity-Support lässt sich diese Anschluss-Vielfalt auch nutzen. Für den normalen Anwender ist die Auswahl aber auch so groß genug.

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Den ersten DirectX-11-Grafikkarten von AMD lag noch Colin McRae: Dirt 2 bei. Nur eine Generation weiter sucht man ein schickes DirectX-11-Game oder einfach nur einen weiteren Zusatz schon vergebens. Lediglich ein kleines Handbuch samt Treiber-CD, eine CrossFire-Brücke und ein Adapter für die Stromversorgung der jeweiligen Grafikkarte sind beigelegt worden. Der Lieferumfang unterscheidet sich zwischen unseren beiden Testkarten im Übrigen nicht. Der ASUS Radeon HD 6950 liegt statt dem 8-Pin-Adapter allerdings ein 6-Pin-Gegenstück bei.


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Auch über die ASUS Radeon HD 6950 gibt es an dieser Stelle nicht viel zu sagen: Standardkühlkörper, 75-mm-Rotor und ein dASUS-Logo sowie eine werksseitige Übertaktung um 10 MHz.

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Gleiches gilt auch für die Rückseite. Auch diese ist komplett vom Kühlsystem eingehüllt und misst mit 26,5 cm die gleichen Maße, wie ihr großer Bruder.

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Man muss schon genauer hinschauen, um rein äußerlich eine Radeon HD 6970 von einer Radeon HD 6950 unterscheiden zu können. Ein guter Anhaltspunkt ist dabei die Stromversorgung. Während die Radeon HD 6970 dabei über ein 6- und 8-Pin-Modell versorgt wird, musste der 8-Pin-PCI-Express-Stromstecker bei der Radeon HD 6950 einer 6-Pin-Variante weichen. Damit darf sich die ASUS Radeon HD 6950 theoretisch bis zu 225 Watt genehmigen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert AMD allerdings auf rund 200 Watt.

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Auch unser zweiter Testkandidat verfügt über zwei CrossFire-Stecker und erlaubt so den Betrieb mehrerer Grafikkarten im Multi-GPU-Betrieb. Dabei sind mehr als zwei gleichwertige Grafikkarten möglich.

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Wie die ASUS Radeon HD 6970 besitzt auch die Radeon HD 6950 auf der Slotblende zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port  und zwei mini-DisplayPort-Anschlüsse.

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Im Großen und Ganzen entsprechen die beiden ASUS-Vertreter ihren jeweiligen Referenzkarten. Doch tief im Inneren gab es eine winzig kleine Änderung. So arbeiten die beiden 40-nm-GPUs mit jeweils 10 MHz mehr auf der Brust. Doch ist das wirklich Overclocking?


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Außnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der objektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca 30 cm mit direktem Sichtkontakt zum Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

laut-idle

laut-last

Wie nicht anders erwartet, fällt die Lautstärker beider Testkandidat nicht höher aus, als bei ihren jeweiligen Referenzkarten. Die Unterschieden fallen schlichtweg in den Rahmen der Messungenauigkeit.

strom-idle

strom-last

Gleiches gilt auch für die Leistungsaufnahme. Auch in dieser Disziplin machen sich die marginal höheren Taktraten der Cayman-GPUs kaum bemerkbar. So genehmigte sich die ASUS Radeon HD 6970 zusammen mit den anderen Komponenten des Testsystem 320 Watt. Ihr kleiner Bruder kam damit immerhin auf 252 Watt.

temp-idle

temp-last

Da unsere beiden Testsamples mit Ausnahme der minimalen Übertaktung, welche von ASUS so im Übrigen nicht beworben wird, wie ein Ei dem Anderem ihren Referenzkarten entsprechen, liegen zum Schluss auch die Temperaturen auf gewohntem Cayman-Niveau. Die Radeon HD 6970 unter Last bei 76 °C und die Radeon HD 6950 bei 69 °C. Beides eigentlich passable Werte.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

 

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seine Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmarks-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges höher Schrauben, was dem Stromverbrauch keineswegs zu Gute kommt.

Auch beim Overclocking-Potential liegen die ASUS Radeon HD 6970 und ASUS Radeon HD 6950 auf dem Niveau unserer Pressesamples aus dem Launch-Test. Hier erreichten wir mit 950/1410 und 840/1325 MHz jeweils das Maximum, welches über die Overdrive-Funktion möglich war. Die ersten Tools, die noch höhere Taktraten beherrschen, sind leider erst nach unseren Tests erschienen.

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Wie nicht anders erwartet, fallen sowohl Lautstärke, Stromverbrauch, als auch die Temperaturen etwas höher aus, als mit Standardfrequenzen. Mit Temperaturen von bis zu 78 °C liegen unsere Messwerte allerdings noch im grünen Bereich. Da wir bislang noch nicht an der Spannung drehen konnten, schlägt sich der höhere Takt nur unwesentlich in der Leistungsaufnahme nieder.

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Es ist eigentlich keine große Überraschung: Sowohl die ASUS Radeon HD 6970, als auch die ASUS Radeon HD 6950 können sich nicht wirklich von ihren Referenzkarten absetzen. Beide Modelle verfügen jeweils über den standardmäßigen Dual-Slot-Kühler, der im Leerlauf einen guten Gesamteindruck abliefert, unter Last aber nicht mehr ganz so gut abschneidet. Vor allem das schnellere Modell wurde hierbei fast schon zu laut. Auch beim Overclocking-Potential hat sich nichts getan. Beide Grafikkarten laufen selbst mit den Grenzen des Catalyst-Treibers noch stabil. Sobald die ersten Modelle mit Custom-Kühler und aufgebohrtem PCB auf den Markt kommen werden, könnte hierbei aber auch wieder etwas mehr Spannung mit ins Spiel kommen.

Auch leistungsmäßig kann man sich nicht wirklich von den Karten anderer Hersteller absetzen. Zwar arbeiten beide Modelle mit 890 bzw. 810 MHz etwas schneller, doch fallen die 10 MHz mehr auf der Brust eher in den Rahmen der Messungenauigkeit. Wer wirklich übertakten möchte, sollte dies auch selber tun. Dafür zahlt der Käufer aber auch keinen Aufpreis, denn mit 320 bzw. 250 Euro bewegt man sich auf etwa demselben Preislevel wie die Konkurrenz. Fairerweise müssen wir aber dazusagen, dass AMD sein kleines Overclocking auch nicht großartig bewirbt. Vielmehr wollte man sich gegenüber den anderen Hersteller-Karten einen kleinen Vorsprung gönnen.

Beim Lieferumfang hätten wir uns gerade von ASUS ein bisschen mehr gewünscht. Nur ein Handbuch samt Treiber-CD, eine CrossFire-Brücke und der übliche Adapter für die Stromversorgung sind einfach zu wenig.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung ASUS Radeon HD 6970
ASUS Radeon HD 6950
Straßenpreis 320 Euro 250 Euro
Homepage http://www.asus.de/ http://www.asus.de/
Technische Daten
GPU
CaymanXT
CaymanXT
Fertigung 40 nm 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
2,6 Milliarden
GPU-Takt
890 MHz 810 MHz
Speichertakt
1375 MHz 1250 MHz
Speichertyp
GDDR5 GDDR5
Speichergröße
2048 MB 2048 MB
Speicherinterface
256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite
176,0 GB/Sek. 160,0 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0 5.0
Shadereinheiten
384 (4D) 352 (4D)
Shadertakt
890 MHz 810 MHz
Texture Units
96 88
ROPs
32 32
Pixelfüllrate
28,5 Gigapixel 25,9 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFireX CrossFireX
Overclocking
GPU 950 MHz 840 MHz
Speicher 1402 MHz 1325 MHz
3DMark (Herstellertakt) 10654 9175
3DMark (Übertaktett) 11672 9579
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 40,9 dB(A) 39,6 dB(A)
Last-Modus 48,4 dB(A) 44,6 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 76 Watt 76 Watt
Last-Modus
320 Watt 252 Watt
Temperatur
Idle-Modus 46 °C 40 °C
Last-Modus
76 °C 69 °C

Da beide Modelle zu großen Teilen dem Referenzlayout entsprechen, sehen wir von einem Award ab. In den nächsten Wochen dürften dann aber endlich eigene Versionen der Radeon HD 6950 und Radeon HD 6970 auf den Markt kommen. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas zeigte ASUS zumindest schon eine Version mit schicken DirectCU-Kühler. Wir sind gespannt!

Positive Aspekte der ASUS Radeon HD 6970 und 6950:

  • Geringe Leerlauf-Leistungsaufnahme
  • Im Idle leises Betriebsgeräusch

Negative Aspekte des ASUS Radeon HD 6970 und 6950:

  • 10 MHz sind kein Overclocking
  • Hohe Lautstärke unter Last

Weiterführende Links:

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