Test: Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition

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pov_gtx570_beastNachdem NVIDIA mit der GeForce GTX 580 überraschend sein neues Flaggschiff vorstellte, folgte nach den Nikolaus-Tagen auch schon die NVIDIA GeForce GTX 570. Sie musste im Vergleich zum großen Bruder zwar einige Abstriche in Sachen Leistung hinnehmen, konnte sich aber perfekt zwischen dem neuen und alten Topmodell der kalifornischen Grafikschmiede platzieren. Mit der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition erreichte uns in diesen Tagen ein stark übertaktetes Modell, das sich nicht mit Taktraten von 732/1464/1900 MHz zufrieden gibt, sondern gleich mit starken 841/1682/1980 MHz glänzen kann. Ob sich das simple Taktupdate, schließlich blieb sonst alles beim Alten, lohnt, soll dieser Test nun klären.

Das Jahr 2010 war für NVIDIA kein leichtes. Während man zu Beginn mit zahlreichen Problemen zu kämpfen hatte und Fermi schließlich mit gewaltiger Verspätung präsentierte, kam die kalifornische Grafikschmiede erst in den letzten Monaten so richtig in Fahrt und stellte mit der NVIDIA GeForce GTX 580 rasch sein neustes Flaggschiff in den Dienst, um die Misere der GeForce-400-Familie schnell zu beenden. Im Nikolaus-Säckchen versteckte man dann seinen zweiten GF110-Ableger, den man am 07. Januar ohne viel Wirbel vorstellte. Im Vergleich zum Erstlingswerk der GeForce-500-Reihe musste die NVIDIA GeForce GTX 570 allerdings ein paar Abstriche bei der Leistung hinnehmen. So strich NVIDIA einen der insgesamt 16 Streaming-Multiprozessoren, kürzte das Speicherinterface und den Videospeicher und reduzierte die Taktraten. Damit konnte es die neue Grafikkarte aber noch immer mit einer NVIDIA GeForce GTX 480 aufnehmen und besaß zugleich das bessere Performance-pro-Watt-Verhältnis. Um eben dieses Modell nun endgültig hinter sich zu lassen, stellte NVIDIA-Boardpartner Point of View vor wenigen Tagen seine Beast-Edition vor.

Gemeinsam mit den deutschen Profi-Overclockern des TGT-Teams nahm man neben dem Standard-Modell auch drei übertaktete Versionen in seinem Produktsortiment auf. Während die Charged-Variante nur mit einem sehr geringen Taktplus glänzen kann, besitzt die die UltraCharged-Version hingegen schon deutlich höhere Taktraten. Die Crème de la Crème stellt aber die Beast-Edition dar. Sie arbeitet mit starken 841 MHz, während der 1280 MB große GDDR5-Videospeicher mit 80 zusätzlichen MHz auf der Brust zu Gange ist. Eine gewöhnliche GeForce GTX 570 begnügt sich mit einem Chiptakt von 732 MHz. Ein eigenes Kühlsystem gibt es allerdings nicht zu verzeichnen, denn weiterhin findet der standardmäßige Dual-Slot-Referenzkühler, der lediglich mit einem eigenen Aufkleber versehen wurde, seinen Einsatz. Ob sich die Mühen von Point of View und des TGT-Teams gelohnt haben, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Unser heutiger Testkandidat basiert auf NVIDIAs GF110-Chip. Dieser läuft wie alle anderen, aktuellen NVIDIA-GPUs in 40 nm vom Band und stellt die nächste Generation der Fermi-Architektur dar. Ausgestattet mit noch 15 Streaming-Multiprozessoren (SM) bietet die NVIDIA GeForce GTX 570 nur einen SM weniger, als das aktuelle Topmodell. Damit stehen aber nicht mehr die vollen 512 Shadereinheiten zur Verfügung, sondern nur noch 480 skalare Einheiten. Da an jeden Streaming-Multiprozessor weiterhin eine Quad-TMU gekoppelt ist, bringt es auch die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition auf insgesamt 60 Textureinheiten. Im Vergleich zum bisherigen Flaggschiff setzte man auch beim Speicherinterface den Rotstift an und deaktivierte einen von sechs 64-Bit-Controllern. Da jeder Controller jeweils zwei 128-MB-Chips ansteuert und mit acht Rasteroperation-Units bestückt ist, misst das Speicherinterface eine Breite von 320 Bit, während der Videospeicher insgesamt 1280 MB auf die Waage bringt. Mit Taktraten von 732/1646/1900 MHz liegt man genau zwischen einer NVIDIA GeForce GTX 580 und GTX 480. Bei seiner TGT-Beast-Edition drehte Point of View allerdings kräftig an der Taktschraube und lässt seinen jüngsten Sprössling mit 841/1682/1980 MHz arbeiten. 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition
Straßenpreis 425 Euro
Homepage http://www.pointofview-online.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
841 MHz
Speichertakt
1980 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
320 Bit
Speicherbandbreite
158,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1682 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
33,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
3-Way-SLI

Dank höherer Taktraten von 841/1682/1980 MHz fällt nicht nur die Speicherbandbreite, welche nun bei 158,4 GB/Sek. liegt, höher aus, sondern auch die Textur- und Pixel-Füllrate. Sie liegen jetzt bei 33,6 Gigapixel bzw. 50,5 Gigatexel.  

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Da Point of View ansonsten keine Änderungen vorgenommen hat, dürfte lediglich die Performance höher als beim Referenzlayout ausfallen. Aufgrund der höheren Taktraten könnte der Grafikkartenlüfter aber etwas kräftiger aufdrehen und die Leistungsaufnahme höher ausfallen. Fühlen wir der Grafikkarte nun auf den Zahn.


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Sieht man vom eigenen Hersteller-Aufkleber einmal ab, so hat sich rein optisch im Vergleich zum Referenzmodell nichts getan. Unter der Haube werkelt allerdings ein starker GF110-Chip der mit einem kräftigen Taktplus von 841/1682/1980 MHz aufwarten kann.

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Auch auf der Rückseite der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition fallen keinerlei Unterschiede zur NVIDIA-Referenz auf. So ist das Printed-Circuit-Board (PCB) weiterhin Schwarz und misst in seiner Länge 26,5 cm.

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Der verbaute Dual-Slot-Kühler entspricht komplett dem Referenzkühler und kann damit mit einem 80-mm-Radiallüfter, zahlreichen Aluminiumfinnen und einem dicken Kupferblock direkt über der GPU aufwarten. Bislang konnte diese Lösung vor allem im Leerlauf überzeugen. Ob die Lautstärke dank der höheren Taktraten in dieser Disziplin weiterhin gefallen kann, klären wir ein paar Seiten weiter.

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NVIDIA beziffert die maximale Leistungsaufnahme seines zweiten GF110-Ablegers auf 219 Watt. Damit reichen die 75 Watt, welche über das PCI-Express-Interface zur Verfügung gestellt werden, nicht aus. Gleich zwei 6-Pin-Stecker werden benötigt, womit die Grafikkarte theoretisch bis zu 225 Watt aus dem Netzteil ziehen könnte. Aufgrund der doch hohen werksseitigen Übertaktung malen wir uns kein gutes Overclocking-Potential aus - doch dazu kommen wir ebenfalls später.


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Wie alle anderen, modernen NVIDIA-Grafikkarten ist auch die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition in der Lage, im SLI-Verbund betrieben zu werden. Da hier zwei SLI-Stecker vorhanden sind, können bis zu drei Grafikkarten (so zumindest die offizielle NVIDIA-Angabe) miteinander kombiniert werden.

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Auch auf der Slotblende gibt es keine Überraschung. Hier warten zwei DVI-Ausgänge und ein mini-HDMI-Port samt 1.4-Spezifikation auf ihre Verwendung.

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In den letzten Monaten zeigten sich die Hersteller nicht gerade großzügig, was den Lieferumfang betraf. Point of View steckte seinem neusten 3D-Beschleuniger aber auch einen Download-Code für eine kostenlose Lizenz von Prince of Persia: The Forgotten Sands mit in den Karton. Ansonsten sind auch ein Handbuch samt Treiber-CD und ein HDMI-Adapter mit von der Partie.

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Obwohl die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition rein äußerlich der NVIDIA-Referenz gleicht, macht das Modell schon jetzt einen guten Eindruck. Sehr hohe Taktraten und ein umfangreicher Paketinhalt sind das Resultat.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

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Wie nicht anders erwartet, fällt die Lautstärke der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast Edition etwas höher aus, als man es von einer normalen GTX 570 gewöhnt ist. Während sich die Unterschiede im Leerlauf noch auf einem sehr geringen Level bewegen, dreht unser Testmuster und Last deutlich kräftiger auf. Hier haben wir 47,7 dB(A) gemessen. Der Referenzkühler erzeugte dabei einen Schalldruck von 43,6 dB(A). Im Leerlauf waren es aber sehr gute 39,2 dB(A).

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Auch die Leistungsaufnahme hat etwas zugenommen. Mit 84 Watt verbrauchte unser Testsystem fast fünf Watt mehr, als die gleichen Komponenten mit dem Referenzmodell der NVIDIA GeForce GTX 570. Mit satten 337 Watt konnte sich unser heutiger Testkandidat unter Last sogar an die Spitze unseres Testfeldes setzen. Kein anderer 3D-Beschleuniger genehmigte sich noch mehr.

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temp-last

Wenn schon die Lautstärke und die Leistungsaufnahme höher ausfallen, dann müssen es die Temperaturen auch. In der Tat heizte sich unser Beast vor allem unter Last ziemlich auf, wenngleich eine GeForce GTX 480 mit 88 °C noch einmal zwei Grad heißer wurde. Im normalen Windows-Betrieb spuckte unser Thermometer passable 44 °C aus.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seine Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Zur Vollversion von Battlefield: Bad Company 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Zur Vollversion von Colin McRae: Dirt 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt.

Obwohl die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition schon ab Werk mit stark erhöhten Taktraten daherkommt, haben wir uns erlaubt, weiter an der Taktschraube zu drehen. Hierfür erhöhten wir die Betriebsspannung auf 1,1 Volt und suchten nach den maximal möglichen Frequenzen. Am Ende standen sehr gute 916/1832/2327 MHz auf dem Zähler. Die 1,0-GHz-Schallmauer haben wir damit aber noch immer nicht geknackt.

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Aufgrund der höheren Abwärme muss der 80-mm-Lüfter des Dual-Slot-Kühlers noch einmal deutlich mehr Wärme abführen und dementsprechend auch mehr aufdrehen. Im Leerlauf war dies allerdings noch nicht der Fall. Erst unter Last wurden die Unterschiede deutlich. Hier erzeugte unser Testmuster mit 52,4 dB(A) ein derart lautes Betriebsgeräusch, dass ein gemütliches Zocken ohne Kopfhöher nicht mehr möglich war. Nur eine NVIDIA GeForce GTX 480 wurde noch lauter.

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Die 1,1 Volt auf der GPU schlagen sich vor allem in der Leistungsaufnahme nieder. Obwohl die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition schon ab Werk kein Stromsparer ist, sprengt die nochmals übertaktete Version neue Rekorde. Bis zu 416 Watt zeigte unser Messgerät während unseres Battlefield: Bad Company 2-Runs an. Im Leerlauf waren es mit 88 Watt immerhin knapp vier Watt mehr.

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Zu guter Letzt schnellten auch die Temperaturen noch einmal kräftig nach oben. Auf bis zu 88 °C und damit genauso viel wie eine NVIDIA GeForce GTX 480 heizte sich unser übertakteter Testkandidat auf.

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Bis vor wenigen Monaten war Point of View fast noch ein Nieschenhersteller - zumindest in Europa. Seit fast einem Jahr ist der NVIDIA-Boardpartner hierzulande aber richtig auf dem Vormarsch und sorgt mit seinen übertakteten Modellen für Furore. Auch wenn die Charged- und UltraCharged- sowie Beast-Editionen noch immer mit dem langweiligen Standard-Kühler der kalifornischen Grafikschmiede auskommen müssen, können sich die höheren Taktraten durchaus sehen lassen. Während die Charged- und Ultra-Charged-Modelle noch mit vergleichsweise niedrigen Takterhöhungen auskommen müssen, stellt die TGT-Beast-Edition fast schon das Non-Plus-Ultra dar. So konnte unsere Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition mit starken 841/1682/1980 MHz aufwarten. Zum Vergleich: Eine gewöhnliche GeForce GTX 570 begnügt sich mit 732/1646/1900 MHz.

Doch auch der Lieferumfang kann sich sehen lassen. Hier steckte man nicht nur ein Handbuch samt Treiber-CD sowie einen Adapter mit in den Karton, sondern spendiert seinem Käufer auch gleich ein neues Computerspiel, um die Leistung der Grafikkarte gleich austesten zu können. Unserem Testsample lag ein Download-Gutschein-Code für Prince of Persia: The Forgotten Sands bei. Leistungsmäßig platzierte sich der 3D-Beschleuniger klar oberhalb einer gewöhnlichen GTX 570 und kam dabei sogar einer NVIDIA GeForce GTX 580, der bislang schnellsten Single-GPU-Grafikkarte, gefährlich nahe. In einigen Benchmarks konnte sie sogar auch überholt werden.

Die hohen Taktraten haben aber auch einen kleinen, aber entscheidenden Nachteil. So fällt die Leistungsaufnahme deutlich höher aus, als wir es von der Referenz gewohnt waren. Selbst eine NVIDIA GeForce GTX 480, die über einen gewaltigen Stromhunger verfügt, war hier noch sparsamer unterwegs. Aber auch die Temperaturen und nicht zuletzt die Lautstärke fielen höher aus. Vor allem unter Last drehte die Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition derart laut auf, dass ein Spielen ohne Headset fast nicht mehr möglich war - empfindliche Ohren sollten also Abstand halten. Diejenigen, die das Maximum an Leistung haben wollen und dabei nicht ihr ganze Geld für das aktuelle Flaggschiff ausgeben möchten, kommen um dieses Modell fast nicht herum.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition
Straßenpreis 425 Euro
Homepage http://www.pointofview-online.com/
Technische Daten
GPU
GF110
Fertigung 40 nm
Transistoren
3,0 Milliarden
GPU-Takt
841 MHz
Speichertakt
1980 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1280 MB
Speicherinterface
320 Bit
Speicherbandbreite
158,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
480 (1D)
Shadertakt
1682 MHz
Texture Units
60
ROPs
40
Pixelfüllrate
33,6 Gigapixel
SLI/CrossFire
3-Way-SLI
Overclocking
GPU 916 MHz
Speicher 2327 MHz
3DMark (Herstellertakt) 12491
3DMark (Übertaktett) 14129
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,2 db(A)
Last-Modus 47,7 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 84 Watt
Last-Modus
337 Watt
Temperatur
Idle-Modus 44 °C
Last-Modus
86 °C

Obwohl uns die Lautstärke und der Stromverbrauch der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition überhaupt nicht gefallen haben, wollen wir an dieser Stelle nicht so sein und zücken unseren heiß begehrten Excellent-Hardware-Award. Eine brachiale Leistung, ein sehr gutes Overclocking-Potential und eine umfangreiche Ausstattung sind dafür verantwortlich, das wir die Vernunft gerne über Bord werfen. Herzlichen Glückwunsch!

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Positive Aspekte der Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition:

  • Sehr gute 3D-Performance
  • Umfangreiche Ausstattung
  • Gutes Overclocking-Potential

Negative Aspekte des Point of View GeForce GTX 570 TGT Beast-Edition:

  • Hohe Abwärme und Leistungsaufnahme
  • Unter Last ziemlich laut

Weiterführende Links: