Test: Gigabyte Radeon HD 6870 OC mit besserer Kühlung

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gigabyte_hd6870_ocWährend NVIDIA vor wenigen Wochen überraschend sein neuestes Flaggschiff in den Dienst stellte, war die Konkurrenz etwas schneller und brachte mit der AMD Radeon HD 6870 bzw. Radeon 6850 die ersten 3D-Beschleuniger der neuen Generation auf den Markt. Doch so richtig überzeugen konnten die neuen Grafikkarten nicht, denn trotz einer geringeren Leistungsaufnahme blieben die beiden Modelle leistungsmäßig hinter ihren namensmäßigen Vorgängern zurück. Um die Attraktivität der beiden Barts-Ableger zu steigern, schickte AMD-Boardpartner Gigabyte jetzt eine leicht übertaktete Version der Radeon HD 6870 ins Rennen, die zugleich mit einem eigenen Kühlsystem aufwarten kann. Wir haben die Gigabyte Radeon HD 6870 OC einmal zu uns in die Redaktion gerufen und ihr in diesem Test ordentlich auf den Zahn gefühlt.

Fast ein Jahr nach dem Start der Evergreen-Familie schickte AMD noch vor der Konkurrenz seine ersten Grafikkarten der neuen Generation ins Rennen. Doch die AMD Radeon HD 6870 und Radeon HD 6850 blieben trotz höherer Modellbezeichnung leistungsmäßig hinter ihren namentlichen Vorgängern zurück. Grund dafür war eine Reduzierung der Streamprozessoren. Kamen auf der ATI Radeon HD 5870 noch 1600 Streamprozessoren (320 5D) zum Einsatz, sind es auf der AMD Radeon HD 6870 nur noch 1120 Rechenwerke (224 5D) geworden. Diesen kleinen aber entscheidenden Nachteil versuchten die US-Amerikaner mit höheren Taktraten auszugleichen und drehten gehörig an der Taktschraube. Die Performance konnte damit aber nicht auf das Evergreen-Level katapultiert werden. Paradedisziplin der neuen Grafikkarten war aber deren Stromverbrauch. Sowohl im Leerlauf, als auch unter Last genehmigten sich die beiden Barts-Ableger deutlich weniger. Doch die Erstlingswerke der AMD-Radeon-HD-6000-Familie zielten auch nicht auf den High-End-Markt ab, sondern vielmehr auf die gehobene Mittelklasse. Mit einer NVIDIA GeForce GTX 580 und GeForce GTX 570 sollten es erst die AMD Radeon HD 6970 und Radeon HD 6950 aufnehmen.

Doch nun genug von AMDs Beweggründen und der Einordnung aktueller Grafikkarten in deren Preissegmente. Widmen wir uns nun der Gigabyte Radeon HD 6870 OC. Sie verfügt neben einem eigenen Kühlkörper auch über eine werksseitige Übertaktung. Während das Referenzmodell mit Frequenzen von 900/2100 MHz vorlieb nehmen muss, rechnet die OC-Version von Gigabyte mit 15 MHz mehr auf der Brust. Der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher, der wie gewohnt über ein 256 Bit breites Interface anbindet, blieb hingegen unberührt. Der verbaute WindForce-3X-Kühler beherbergt zahlreiche Aluminiumfinnen, dicke Heatpipes und drei riesige 80-mm-Lüfter, die sich über PWM regeln lassen. Zusammen mit dem UltraDurable-VGA-Design verspricht sich der Hersteller deutlich bessere Temperaturen und ein gesenktes Betriebsgeräusch. Wie sich die neue Gigabyte Radeon HD 6870 OC samt WindForce-3X-Kühler geschlagen hat, erfahren Sie in diesem Test.

Die Gigabyte Radeon HD 6870 OC basiert auf AMDs erstem Ableger der zweiten DirectX-11-Generation. Dieser läuft weiterhin im 40-nm-Fertigungsverfahren bei TSMC vom Band und beherbergt insgesamt 1,7 Milliarden Transistoren. Wie bereits ein paar Zeilen weiter oben erwähnt, fällt die Leistung allerdings etwas hinter seinem namentlichen Vorgänger zurück, denn entgegen der ersten Gerüchte wurde die Anzahl der Streamprozessoren reduziert, ohne sie neu zu gruppieren, was deren Effizienz verbessert hätte (vgl. AMD Radeon HD 6900). Verteilt auf insgesamt 14 SIMD-Einheiten finden 1120 Streamprozessoren (224 5D) ihren Platz. Da auch bei den SIMDs der Rotstift angesetzt wurde, sinkt auch die Anzahl der Textureinheiten. Kamen auf der ATI Radeon HD 5870 noch 80 TMUs zum Einsatz, sind es jetzt nur noch 56-Textur-Mapping-Units. Der Videospeicher fasst weiterhin 1024 MB an Daten und bindet über ein 256 Bit breites Speicherinterface an, das sich aus vier 64-Bit-Controllern zusammensetzt. Jeder Speichercontroller koppelt acht Rasterendstufen, weswegen auch auf der Gigabyte Radon HD 6870 OC 32 Einheiten ihren Einsatz finden. Standardmäßig rechnen Chip und Speicher mit 900 respektive 2100 MHz. Gigabyte drehte bei seinem neusten Modell allerdings leicht an der Taktschraube und lässt zumindest die 40-nm-GPU mit 15 MHz mehr auf der Brust arbeiten. Die maximale Leistungsaufnahme liegt damit geringfügig über den 151 Watt TDP, die AMD spezifiziert. 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung Gigabyte Radeon HD 6870 OC
Straßenpreis 220 Euro
Homepage http://www.gigabyte.com/
Technische Daten
GPU
BartsXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
915 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
915 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
29,3 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire

Auf dem Papier unterscheiden sich die Eckdaten der Gigabyte Radeon HD 6870 OC nur geringfügig von denen der AMD-Referenz. Lediglich der Grafikchip ist mit 915 MHz etwas flotter unterwegs, womit auch die Pixelfüllrate mit 29,3 Gigapixel etwas höher liegt.

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Doch der Vorsprung der Gigabyte Radeon HD 6870 OC soll nicht in höheren Frameraten enden, sondern vielmehr in einer besseren Lautstärke, niedrigeren Temperaturen und in einem gesteigerten Overclocking-Potential. Ob das dem AMD-Boardpartner gelungen ist, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.


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Auf den ersten Blick fällt bei der Gigabyte Radeon HD 6870 OC der WindfForce-3X-Kühler auf, der in einer ähnlichen Form schon auf anderen Modellen zum Einsatz kam. Neben einer anderen Farbe des Printed-Circuit-Boards (PCB) bietet die Grafikkarte aber auch unter der Haube eine kleine Änderung: So rechnet die GPU mit einem leicht erhöhten Takt von 915 MHz.

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Während das Referenzlayout der AMD Radeon HD 6870 noch mit einem schwarzen Printed-Circuit-Board (PCB) ausgestattet war, zeigte sich Gigabyte auch dieses Mal wieder besonders farbenfroh und spendierte unserem Testsample eine blaue PCB-Farbe. Ansonsten setzte der Hersteller auf das altbekannte UltraDurable-VGA-Design, womit ein zwei Unzen-Kupfer-PCB und hochwertige Solid-State-Kondensatoren zum Einsatz kommen.

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Der WindForce 3X getaufte Dual-Slot-Kühler erinnert optisch stark an die Modelle, die schon auf so mancher SuperOverclock-Version zu finden waren. Mit insgesamt drei 6-mm-Heatpipes, zahlreichen Aluminium-Finnen und drei 80-mm-Axiallüftern soll die Temperatur knapp 30 Prozent niedriger ausfallen, als dies noch mit dem Referenzkühler der Fall war. Dank PWM-Regelung soll auch das Betriebsgeräusch auf einem angenehm leisen Niveau liegen.

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Dank einer maximalen Leistungsaufnahme von knapp über 151 Watt kommt auch unser heutiger Testkandidat nicht um die zusätzlichen PCI-Express-Stromstecker herum. Für einen reibungslosen Betrieb müssen zwei 6-Pin-Stecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Damit könnte der flotte 3D-Beschleuniger bis 225 Watt aus dem Netzteil ziehen - genug Luft nach oben für kräftiges Overclocking?


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Auf der Slotblende finden sich zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und zwei weitere mini-DisplayPort-Anschlüsse wieder - wie eben auf dem Referenzmodell auch. Für den durchschnittlichen Anwender, der zu Hause maximal zwei Monitore gleichzeitig betreibt, stehen damit mehr als genug Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung.

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Dass AMD mit seiner Radeon HD 6870 nicht auf den High-End-Markt abzielen wollte, wird auch an der CrossFire-Unterstützung der Gigabyte Radeon HD 6870 OC erkenntlich. Hier ist nur noch ein Connector vorhanden, weswegen sich maximal zwei 3D-Beschleuniger miteinander kombinieren lassen.

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Beim Lieferumfang vertraut der AMD-Boardpartner auf Altbewährtes und legt neben der Grafikkarte selbst nur noch ein Handbuch samt Treiber-CD, einen QuickStart-Guide und einen Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte sowie eine CrossFire-Brücke mit in den Karton. Ein actiongeladenes DirectX-11-Spiel, wie es einigen Grafikkarten der ATI-Radeon-HD-5000-Familie beilag, sucht man hier leider vergebens.

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Bei einem Preisunterschied von gerade einmal zehn Euro zwischen der Gigabyte Radeon HD 6870 OC und der normalen Variante, dürfte man eigentlich nicht viel erwarten. Dieser geringe Aufpreis war Gigabyte aber immerhin ein deutlich aufgemöbeltes Kühlsystem, hochwertigere Bauteile und leicht höhere Taktraten von 915/2100 MHz wert. Doch sollte man die zehn Euro mehr wirklich in Kauf nehmen? In diesem Test wollen wir dieser Frage nun auf den Grund gehen.


Um auch leistungsstarke Grafikkarten ohne Limitierung anderer Komponenten testen zu können, setzen wir auf ein aktuelles Intel-Core-i7-System auf "Lynnfield"-Basis. Zusammen mit deutlich höheren Taktraten von 3,60 GHz sollte das System durchaus in der Lage sein, auch Multi-GPU-Gespanne ausreichend mit Material zu versorgen.

Testsystem
Prozessor

Intel Core i7-870 @ 3,60 GHz

Mainboard Gigabyte GA-P55 UD3 (BIOS: F5)
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 8-8-8-24 (CD4GX3M2A1600C8)
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Tagan TG680-U33II
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/2000 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 570 (732/1464/1900 MHz, 1280 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/1848 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/1674 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/1800 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/184 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GT 430 (700/1400/900 MHz, 1024 MB)
AMD AMD Radeon HD 6970 (880/880/2750 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6950 (800/800/2500 MHz, 2048 MB)
AMD Radeon HD 6870 (900/900/2100 MHz, 1024 MB)
AMD Radeon HD 6850 (850/850/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5870 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/2000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5770 (850/850/2400 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5670 (775/775/2000 MHz, 512 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 263.09
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für die Leistung der Grafikkarten ist neben einem potenten Testsystem auch der verwendete Treiber. Wir setzen für unsere Tests auf die oben genannten Treiber-Versionen und belassen alle Einstellungen auf dem standardmäßigen Niveau der Hersteller - mit Ausnahme dieser Einstellungen:

Treiber-Einstellungen NVIDIA:

Treiber-Einstellungen AMD:

Auflösungen:

Antialiasing/Anistrophischer Filer:

Benchmarks:


In der Vergangenheit haben wir die Lautstärke bei unserem Zweitsystem nur aus der subjektiven Sicht des Redakteurs bewertet. Im Zuge der Überarbeitung unserer Testkriterien haben wir uns nun auch ein zweites Schallpegel-Messgerät angeschafft. Gemessen wird aus einer Entfernung von ca. 30 cm und mit direktem Sichtkontakt auf den Grafikkartenlüfter  - jeweils im Leerlauf und unter 3D-Last (Battlefield: Bad Company 2).

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laut-last

Betrachtet man rein die Balkendiagramme, so fällt unser Fazit zur Lautstärke der Gigabyte Radeon HD 6870 OC durchweg positiv aus. Während sich der flotte 3D-Beschleuniger im Leerlauf auf Rang zwei einordnen konnte und damit deutlich laufruhiger als die Referenz seine Dienste verrichtete, konnte man auch unter Last einen der vorderen Plätze ergattern. Hier lag unser Testmodell mit 42,2 dB(A) zwischen einer NVIDIA GeForce GTS 450 und einer Radeon HD 5670, die beide allerdings auch deutlich weniger leisten. Der Referenzkühler erzeugte in dieser Disziplin hingegen 45,9 dB(A). Subjektiv betrachtet, fällt unser Fazit zur Lautstärke allerdings nicht ganz so rosig auf, denn die Grafikkarte erzeugte während des Betriebs eines leises Brummen, was empfindliche Ohren stören könnte.

strom-idle

strom-last

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung, sofern man bei zusätzlichen 15 MHz überhaupt davon sprechen darf, zeigte sich die Gigabyte Radeon HD 6870 OC nicht ganz so sparsam, wie das Referenzmodell von AMD. Während das Gesamtsystem im Leerlauf mit 79 Watt rund acht Watt mehr aus der Steckdose zog, vergrößerte sich der Unterschied unter Last. Hier wurden 239 Watt fällig. Ein herkömmliches Modell begnügt sich dabei mit 211 Watt - eine Differenz von immerhin 28 Watt.

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temp-last

Trotz der höheren Taktraten versprach Gigabyte mit seinem WindForce-3X-Kühler knapp 30 Prozent niedrigere Temperaturen. In der Tat das sowohl unter Last als auch im Idle gelungen. Hier standen am Ende unserer Tests 40 bzw. 59 °C auf dem Thermometer.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Zur Vollversion von Anno 1404 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Mit der Battlefield-Reihe sorgen die Entwickler in unregelmäßigen Abständen immer wieder für einen neuen Hit. Mit Battlefield: Bad Company 2 ist es DICE nun besonders gut gelungen. So überzeugt der Action-Shooter nicht nur durch seine Multiplayer-Fähigkeiten, sondern vor allem auch in seine Optik. So unterstützt die hauseigenen Frostbite-Engine DirectX 11 und ist somit prädestiniert für unsere Benchmark-Tests.

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Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Zur Vollversion von Mafia 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Zur Vollversion von Metro 2033 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt.

Insgesamt konnten wir noch ein bisschen weiter an der Taktschraube drehen, als es Gigabyte getan hat. Nach zahlreichen System-Freezes, Abstürzen und Bildfehlern, konnten wir schließlich stabile 970/2250 MHz ausloten. Für einen Barts-Ableger ein durchaus ansehnlicher Wert.

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Höhere Taktraten ziehen eigentlich auch eine gesteigerte Leistungsaufnahme, höhere Temperaturen und einen höheren Geräuschpegel nach sich - sollte man eigentlich meinen. In unserem Test blieben die Unterschiede zumindest bei der Lautstärke im Rahmen der Messungenauigkeit.

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Bei der Leistungsaufnahme musste unsere übertaktete Gigabyte Radeon HD 6870 OC sowohl im Leerlauf, wie auch unter Last ein paar Plätze nach unten rutschen. Während unser Testmuster ab Werk im Windows-Betrieb gerade einmal 79 Watt aus dem Netzteil zog, genehmigte sich die übertaktete Version mit 115 Watt deutlich mehr. Damit liegt die Grafikkarte in dieser Disziplin leider auf dem letzten Platz. Unter Last fallen die Unterschiede nicht ganz so ins Gewicht: Hier stehen sich 248 und 239 Watt gegenüber.

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Auch die Temperaturen nahmen leicht zu. So blieb unser übertaktetes Testmuster im Leerlauf mit 42 °C angenehm kühl. Unter Last wurden aus dem einen Grad Differenz plötzlich drei. Mit 62 °C aber noch immer ein Spitzenwert, denn das Referenzmodell von AMD wurde mit maximal 71 °C noch einmal etwas wärmer.

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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Mit der Gigabyte Radeon HD 6870 OC durften wir nun ein weiteres Modell der schnellen Mittelklasse-Grafikkarte in unserer Redaktion begrüßen. Während die werkseitige Übertaktung - sofern man dabei überhaupt von Übertaktung sprechen darf - mit gerade einmal 915 MHz sicherlich kein Kaufkriterium sein dürfte, weiß der verbaute WindForce-3X-Kühler durchaus zu gefallen. Sowohl im Leerlauf, als auch unter Last blieben die drei 80-mm-Lüfter auf einem angenehmen Geräuschniveau, wenngleich sie ein leises Brummen erzeugten. Allein diese Tatsache rechtfertigt einen Aufpreis von schlappen zehn Euro. Dazu gibt es noch die hochwertigen Bauteile der UltraDurable-VGA-Reihe und ein zwei Unzen-Kupfer-PCB, was den Temperaturen und der Stabilität sowie der Lebensdauer der Grafikkarte zugute kommen dürfte.

Leistungsmäßig pendelt sich die Gigabyte Radeon HD 6870 OC etwas über einer herkömmlichen AMD Radeon HD 6870 ein. Selbst für aktuelle DirectX-11-Titel steht mehr als genug Leistung zur Verfügung. Zu gefallen weiß aber vor allem der Stromverbrauch. Während sich das Gesamtsystem, bestückt mit einem auf 3,6 GHz übertakteten Intel Core i7-870, im Leerlauf 79 Watt genehmigte, waren es unter Last noch immer sehenswerte 239 Watt. Für eine Grafikkarte der gehobenen Mittelklasse ein sehr guter Wert. Auch im Overclocking-Test ließ der flotte 3D-Beschleuniger seine Muskeln spielen und rechnete mit Taktraten von 970/2250 MHz noch immer stabil. Zum Vergleich: AMD sieht gerade einmal 900/2100 MHz vor.

Beim Lieferumfang ging Gigabyte gewohnte Wege und legte gerade einmal die nötigen Adapter, eine CrossFire-Brücke und ein Handbuch samt Treiber-CD mit in den Karton. Ein schickes DirectX-11-Spiel hätte hier sehr gut noch dazu gepasst.

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Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung Gigabyte Radeon HD 6870 OC
Straßenpreis 220 Euro
Homepage http://www.gigabyte.com/
Technische Daten
GPU
BartsXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
915 MHz
Speichertakt
2100 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
134,4 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
915 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
29,3 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 970 MHz
Speicher 2250 MHz
3DMark (Herstellertakt) 7754
3DMark (Übertaktett) 8093
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 38,9 db(A)
Last-Modus 42,2 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 79 Watt
Last-Modus
239 Watt
Temperatur
Idle-Modus 40 °C
Last-Modus
59 °C

An einem Award schlitterte die Gigabyte Radeon HD 6870 OC knapp vorbei. Um sich wirklich mit einem "OC Version"-Logo schmücken zu dürfen, sollten die Taktraten doch höher ausfallen - eine Steigerung von 15 MHz ist in unseren Augen kein Overclocking. Auch wenn unsere Diagramme zur Lautstärke durchweg positiv aussehen mögen, fiel uns auch in dieser Disziplin ein negativer Punkt auf. So erzeugte die Grafikkarte ein leises Brummen. Zu guter Letzt hätten wir uns noch die ein oder andere Dreingabe beim Lieferumfang gewünscht.

Positive Aspekte der Gigabyte Radeon HD 6870 OC:

  • Geringer Aufpreis zum Standardmodell
  • Angenehm leises Betriebsgeräusch
  • Gutes Overclocking-Potential

Negative Aspekte des Gigabyte Radeon HD 6870 OC :

  • 15 MHz mehr sind kein Overclocking
  • WindForce-3X-Kühler erzeugt leises Brummen
  • Geringer Lieferumfang

Weiterführende Links: