Test: MSI N480GTX Lightning

Veröffentlicht am: von

MSI_GTX480Lightning_LogoErst vor wenigen Tagen präsentierte NVIDIA die GeForce GTX 580 und versetzte der GTX 480 damit den Todesstoß. Doch Totgeglaubte leben länger ist nicht nur ein Sprichwort, sondern sicher auch eine Hoffnung, an die sich MSI mit der N480GTX Lightning klammert. Über Wochen und Monate hat MSI an dieser Karte gearbeitet und mit dem Lightning-Modell zur Radeon HD 5870 bereits gezeigt, dass aus solchen Projekten eine ausgezeichnete Grafikkarte entstehen kann. Mit der N480GTX Lightning startet MSI nun einen neuen Versuch. Bereits ab Werk kommt dieser mit einer Übertaktung daher, die Kühlung soll auch bei hohen Taktraten noch für kühle Temperaturen sorgen und eine überarbeitete Spannungs- und Stromversorgung lässt die Augen aller Overclocker aufleuchten.

Zuerst wollen wir die MSI N480GTX Lightning einmal in Relation zum Referenzdesign und der Konkurrenz setzen.

NVIDIA GeForce GTX 480

MSI N480GTX Lightning

NVIDIA GeForce GTX 580

AMD Radeon HD 5870 AMD Radeon HD 6870
GPU GF100 GF100 GF110 RV870 Barts XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 3,2 Milliarden 3,2 Milliarden 3 Milliarden 2,15 Milliarden 1,7 Milliarden
Die-Größe - - - 334 mm² 225 mm²
GPU-Takt 700 MHz 750 MHz 772 MHz 850 MHz 900 MHz
Speichertakt 924 MHz 1000 MHz 1000 MHz 1200 MHz 1050 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1536 MB 1536 MB 1536 MB 1024 MB 1024 MB
Speicherinterface 384 Bit 384 Bit 384 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 177,408 GB/Sek. 192 GB/Sek. 192 GB/Sek. 153,6 GB/Sek. 134,4 GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11
Shader-Einheiten 480 (1D) 480 (1D) 512 (1D) 320 (5D) 224 (5D)
Shader-Takt 1401 MHz 1500 MHz 1544 MHz 850 MHz 900 MHz
Texture Units 60 60 64 80 56
ROPs 48 48 48 32 32<
maximale Leistungsaufnahme 250 Watt 250 Watt 244 Watt 188 Watt 151 Watt
minimale Leistungsaufnahme 50 Watt 50 Watt 30-32 Watt 27 Watt 19 Watt
CrossFire/SLI SLI SLI SLI CrossFireX CrossFireX

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, geht MSI recht konservativ im Bereich der Taktraten vor. Mit 750 MHz arbeitet die GPU 50 MHz schneller als im Referenzdesign. Die Shader-Prozessoren arbeiten entsprechend mit 1500 MHz. Den Speichertakt hebt MSI von 924 MHz auf 1000 MHz an.

MSI_GTX480Lightning


MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die MSI N480GTX Lightning hat mit der GeForce GTX 480 nicht mehr viel gemein. Am deutlichsten wird dies anhand der Kühlung. Eingesetzt wird eine überarbeitete Version der bisherigen Twin-Frozr-Kühlung in der 3. Generation, auf der zwei 90-mm-Lüfter zum Einsatz kommen.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Durch den massiven Kühler sind die Änderungen am PCB auf der Front nicht zu erkennen. Schaut man sich allerdings die Rückseite genauer an, wird das erhöhte PCB sichtbar. Eine Backplate schützt die Komponenten auf der rückwärtigen Seite des PCBs.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Das Potenzial der MSI N480GTX Lightning wird im Besonderen an den zusätzlichen Stromanschlüssen deutlich. 2x 8-pin und 1x 6-Pin dürften nur die wenigsten Single-GPU-Karten bieten. Zusammen mit dem PCI-Express-Slot kann die Karte theoretisch 450 Watt aufnehmen.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wer sich nicht auf die Auslesung über die Software verlassen möchte, der kann drei Spannungen auch direkt an der Karte messen. MSI vereinfacht dies durch die Bereitstellung dreier Messpunkte. Hier im Bild auf der linken Seite kann die Spannung der GPU abgegriffen werden. In der Mitte die des Speichers. Rechts liegt die PLL-Spannung an.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Rückseite des PCBs mit einer Aussparung in der Backplate zu sehen sind vier WRA 2Ro102 Hochleistungskondensatoren, welche die Strom- und Spannungsversorgung der GPU optimieren sollen.


MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Herzen der Overclocker dürften aber auch aufgrund einiger DIP-Schalter höher schlagen, über die sich die Spannungen auch ohne Software verändern lassen. Daneben lässt sich auch der Schutzmechanismus für zu hohen Stromfluss, eine Art Sicherung, deaktivieren. Diese Funktion ist natürlich mit Vorsicht zu genießen, wird doch die komplette Zerstörung der Karte bzw. GPU nicht mehr durch die Schutzfunktion verhindert.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Über zwei SLI-Anschlüsse lassen sich bis zu vier GeForce GTX 480 zusammenschalten. Ein System mit gleich vier MSI N480GTX Lightning wäre bis vor Kurzem noch das Non-Plus-Ultra gewesen.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Slotblende hat MSI alle modernen Display-Anschlüsse untergebracht. Zu 2x Dual-Link-DVI gesellen sich noch HDMI und DisplayPort.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf obigem Bild deutlich zu sehen ist die Platzierung des Kühlers. Dieser sitzt direkt auf der GPU, der Speicher muss gänzlich ohne auskommen.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Über den abgebildeten Schalter lässt sich zischen den zwei BIOS-Chips hin und her schalten. So kann der Anwender ein normales und ein BIOS mit höheren Taktraten aufspielen und zwischen diesen wechseln. Zum Wechsel muss das System natürlich ausgeschaltet sein.

Ab Werk ist das zweite BIOS auf eine Kühlung mit flüssigem Stickstoff hin optimiert. Entsprechende Taktraten und Spannungen sind bereits vorkonfiguriert.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Eher ein optischer Effekt sind die hier abgebildeten LEDs, welche die Auslastung der GPUs darstellen.


MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der demontierte Kühler zeigt sehr eindeutig, dass nur die GPU aktiv gekühlt wird. Deutlich werden aber auch die Dimensionen des Kühlers. Die Heatpipes leiten die Abwärme in die großflächigen Aluminium-Finnen.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Satte fünf 8-mm-Heatpipes setzt MSI im Twin-Frozr-III ein. Diese teilen sich in zwei Richtungen auf und werden in die linke und rechte Seite des Kühlers geführt. Da sie direkt durch die Metallplatte direkt auf der GPU geschleust werden, nehmen sie auch die Abwärme der GPU schnell auf.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Ist ein Referenzlayout eines GTX-480 oder 580-PCBs schon beeindruckend, so stellt MSIs N480GTX Lightning neue Dimensionen auf.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Um allen Komponenten den nötigen Platz zu bieten, musste MSI das PCB verbreitern. Diese Methode kennen wir bereits von der R5870 Lightning von MSI. 

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die 16-phasige Spannungsversorgung im Überblick - MSI hat in allen Bereichen hochwertige Komponenten verbaut.

MSI_GTX480Lightning_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Spannungen werden mittels eines uPI's uP6225 reguliert. Erst durch diesen Chip wird es überhaupt möglich drei Spannungen auf der GeForce GTX 480 zu steuern.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD ATI Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)

ATI Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)

ATI Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA
GeForce 262.99
AMD
ATI Catalyst 10.10d

Für alle NVIDIA-Grafikkarten kam der GeForce 260.89 zum Einsatz. Für alle AMD-Grafikkarten der Catalyst 10.10d.

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Framediagramme:
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark06 (Standardeinstellungen):

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):

S.T.A.L.K.E.R. - Call of Pripyat (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):

Framediagramme:


Bei den Messungen beginnen wir wir immer mit dem Stromverbrauch.

strom1

Mit einem Mehrverbrauch von weniger als einem Watt liegen wir noch innerhalb der Messtoleranzen, es zeigt sich allerdings wieder, dass die GeForce GTX 480 nicht zu den sparsamsten Karten gehört.

strom1

Unter Last verbucht die MSI N480GTX Lightning dann den höchsten Verbrauch den wir für eine Single-GPU-Karte bisher gemessen haben. Die Erhöhung der Spannungen, aber vor allem die vergrößerte Spannungs- und Stromversorgung dürfte hier den größten Einflusshaben.

strom1

Der theoretische Maximalverbrauch zeigt dann ein ähnliches Bild wie auch schon die Messungen unter typischer Last. Natürlich liegen die absoluten Werte noch einmal deutlich darüber.

strom1

Die verbesserte Kühlung in Form des Twin-Frozr-III macht im Idle-Betrieb eine ausgezeichnete Arbeit und hält die GPU-Temperatur unterhalb von 40°C.

strom1

Auch wenn unter Last die abzuführende Wärme deutlich ansteigt, scheint das die Kühlung der MSI N480GTX Lightning nicht ins Schwitzen zu bringen. Eine derart kühle GeForce GTX 480 unter Last haben wir noch nicht bewundern dürfen.

strom1

Während etwas höhere Idle- und Last-Temperaturen ja vielleicht noch zu verkraften wären, ist die Lautstärke der Kühlung immer wieder ein sehr sensibler Punkt. Gerade im Vergleich zur Referenzkühlung kann die MSI N480GTX Lightning aber überzeugen.

strom1

Besonders imposant ist die Leistung des Kühlers im Last-Betrieb. Der Lüfter drehte nur um wenige Prozentpunkte auf, was sich in 0,6 dB bei der Messung niederschlägt.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

 
 

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

3dmark1

3dmark1

3dmark1


Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark06 und Vantage. Der 3DMark Vantage als neueste Version ist sehr Grafikkarten-lastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.


vantage1

vantage1

vantage1


Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs
ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

resi1

resi1

resi1


Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

far1

far1

far1

far1

far1

far1


Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Crysis1_rs Crysis2_rs
Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

crysis1

crysis1

crysis1


Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

Anno1404_4_rs Anno1404_3_rs
Anno1404_2_rs Anno1404_1_rs

anno1

anno1

anno1


Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

unigine2_1_rs unigine2_2_rs
unigine2_3_rs unigine2_4_rs

Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

uni1

uni1

uni1

uni1

uni1

uni1


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.


Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

stalker1

stalker1

stalker1

stalker1


Die Überreste des U-Bahn-Netzes im postapokalyptischen Moskau sind Handlungsort von Metro 2033. In diesem packenden Untergrund-Überlebenskampf liegt das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen. Im Jahr 2013 wurde die Welt von einer apokalyptischen Katastrophe verwüstet, die fast die komplette Menschheit ausgelöscht und die Erdoberfläche in eine giftige Einöde verwandelt hat. Eine Handvoll Überlebender suchte Unterschlupf in den Tiefen der Moskauer Unterwelt, und für die menschliche Zivilisation begann ein düsteres Zeitalter. Wir schreiben das Jahr 2033. Eine gesamte Generation ist unter der Erde geboren und aufgewachsen, und die bevölkerten Städte der Metro-Stationen kämpfen um das Überleben - untereinander, und gegen schreckliche Mutanten, die in der Außenwelt lauern. Wir testen sowohl die DirectX-10- wie auch DirectX-11-Version der Engine.

Metro_1_rs Metro_2_rs
Metro_3_rs Metro_4_rs

metro1

metro1

metro1


Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

HAWX2_1_rs HAWX2_2_rs
HAWX2_3_rs HAWX2_4_rs

hawx1

hawx1

hawx1

hawx1

hawx1

hawx1

Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

Mafia4_rs Mafia3_rs
Mafia2_rs Mafia1_rs

mafia1

mafia1

mafia1

mafia1

mafia1

mafia1


Bei den Verlaufsdiagrammen beginnen wir mit dem neuesten Titel aus der Medal-of-Honor-Reihe. Bei diesem starten wir die Mission "Grüße aus Bagram" und lassen Fraps die ersten 60 Sekunden bei einer Auflösung von 2560x1600 Pixeln aufzeichnen.

frameverlauf1

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Gleiches Verfahren wenden wir auch bei Metro 2033 an. AMD-Grafikkarten haben bei derart hohen Auflösungen aber schon Probleme eine zweistellige Anzahl an Frames dazustellen, sodass wir uns auf wenige NVIDIA-Modelle konzentrieren.

frameverlauf2

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Weitere Frameverläufe erstellen wir mit dem FarCry-2-Benchmark, der nachfolgende Grafiken selbstständig erstellt.

MSI_N480GTX_Lightning-FarCry2

MSI N480GTX Lightning


Eine Karte wie die MSI N480GTX Lightning ist vor allem für das Overclocking ausgelegt. Daher haben wir uns hier ein paar Minuten mehr mit der Karte gegönnt als wir das üblicherweise tun. Ziel war es das Maximum aus der Karte mithilfe der Luftkühlung heraus zu holen. Mit einer Wasser- oder gar Stickstoff-Kühlung sind natürlich noch weitaus höhere Taktraten möglich.

Um höhere Taktraten zu erreichen nutzten wir das Potenzial für die Spannungen soweit aus, wie wir es mit einer Luftkühlung verantworten konnte. Folgende Spannungsbereiche erlaubt MSI mit der N480GTX Lightning:

GPU-Spannung: 0,96 bis 1,29 Volt (1.07 Volt default)
Speicher-Spannung: 1,48 bis 1,68 Volt (1.58 Volt default)
PLL-Spannung: 0,96 bis 1,11 Volt (1.06 Volt default)

In unserem Overclocking-Test verwendeten wir 1,15 Volt für die GPU, 1,65 Volt für den Speicher und 1,1 Volt für den PLL. Im Resultat erreichten wir einen GPU-Takt von 892 MHz. Der Speicher arbeitete mit 1060 MHz. Es sei allerdings angemerkt, dass die Lüfter dabei auf 100% ihrer Drehzahl arbeiteten und wir den dauerhaften Betrieb mit einer Luftkühlung bei diesen Taktraten eigentlich nicht empfehlen können. Leider müssen die Speicherchips gänzlich ohne aktive Kühlung auskommen.

In den Benchmarks wirkte sich das wie folgt aus:

oc1

oc2

oc3

oc4

Natürlich hat das Overclocking auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Folgendes Diagramm stellt die Verhältnisse dar:

oc5


MSI hat die N480GTX Lightning zu einem Zweck entworfen: dem maximalen Overclocking der GeForce GTX 480. Dies ist auch gelungen, leider aber ist ihr die GeForce GTX 580 dazwischen gekommen, welche das Modell von MSI bereits mit Standard-Takt in allen Benchmarks abhängt.

{jphoto image=4006}

Dennoch bietet MSIs N480GTX Lightning Features, wie sie die GeForce GTX 580 bisher nicht bieten kann. Zu nennen seien hier die Abgreifpunkte für die Spannungen, das redundante BIOS, DIP-Schalter für die Änderung der Spannungen ohne Software und zu guter Letzt die ausgezeichnete Kühlung.

Nachteile sind der enorme Stromverbrauch, den die MSI N480GTX Lightning aufgrund ihrer Hardware-Basis in Form der GF100-GPU auch nicht abschütteln kann. Uns hat die Karte dennoch Spaß gemacht. Die gebotenen Overclocking-Features lassen den Spieltrieb aufleben. Wir würden uns freuen bald auch ein ähnliches Modell auf Basis der GeForce GTX 580 begrüßen zu dürfen.

Derzeit ist die MSI N480GTX Lightning für rund 460 Euro in unserem Preisvergleich gelistet.

Positive Aspekte der MSI N480GTX Lightning:

Negative Aspekte der MSI N480GTX Lightning:

Weitere Links: