Test: AMD Radeon HD 6970 und 6950

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radeon6900_logoNachdem AMD vor gut einem Monat seine Radeon-HD-6800-Serie präsentierte, folgt nun der nächste Schritt, die Radeon-HD-6900-Serie. Die Radeon HD 6870 und 6850 sind eine Optimierung der aus der Vorgängergeneration bekannten Architektur. Diese wurde in einigen Teilen beschnitten, in anderen erweitert um ein gewisses Performance-Level zu erreichen. Mit der Radeon HD 6970 und 6950 führt AMD eine komplett überarbeitete Architektur ein, deren Grundgerüst wieder bekannt sein dürfte, die letztendliche Ausführung wurde allerdings an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Wir haben uns die beiden neuen Modelle einmal etwas genauer angeschaut und wollen natürlich auch ausführlich auf die Änderungen in der Architektur eingehen.

Bereits vielfach gemutmaßt wurde über ein 4D-Design bzw. den Einsatz von VLIW-(Very Long Instructions Word)-Befehlssatzarchitektur der Länge vier. An dieser Stelle können wir diese Gerüchte bestätigen, werden darauf aber später noch genauer eingehen. Die weiteren technischen Daten im Vergleich zur Konkurrenz haben wir in einer Tabelle aufgearbeitet.

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Um die Erwartungen an die Radeon-HD-6900-Serie etwas zu dämpfen, begann AMD mit obiger Folie. Wir wollen damit keine Ängste schüren, allerdings soll es die Diskussionen der vergangenen Tage und Wochen erst einmal auf den Boden zurückholen, bevor wir uns ausführlich mit dem Thema beschäftigen.

NVIDIA GeForce GTX 470

NVIDIA GeForce GTX 480

NVIDIA GeForce GTX 570

NVIDIA GeForce GTX 580

AMD Radeon HD 6950 AMD Radeon HD 6970
GPU GF100 GF100 GF110 GF110 Cayman PRO Cayman XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 3,2 Milliarden 3,2 Milliarden 3 Milliarden 3 Milliarden 2,6 Milliarden 2,6 Milliarden
Die-Größe - - - - 389 mm² 389 mm²
GPU-Takt 607 MHz 700 MHz 732 MHz 772 MHz 800 MHz 880 MHz
Speichertakt 837 MHz 924 MHz 950 MHz 1000 MHz 1250 MHz 1375 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1280 MB 1536 MB 1280 MB 1536 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 320 Bit 384 Bit 320 Bit 384 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 133,92 GB/Sek. 177,408 GB/Sek. 152 GB/Sek. 192 GB/Sek. 160 GB/Sek. 176 GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11 11
Shader-Einheiten 448 (1D) 480 (1D) 480 (1D) 512 (1D) 352 (4D) 384 (4D)
Shader-Takt 1215 MHz 1401 MHz 1464 MHz 1544 MHz 800 MHz 880 MHz
Texture Units 56 60 60 64 88 96
ROPs 40 48 40 48 32 32
maximale Leistungsaufnahme 215 Watt 250 Watt 219 Watt 244 Watt 200 Watt 250 Watt
typische Leistungsaufnahme - - - - 140 Watt 190 Watt
minimale Leistungsaufnahme 30 Watt 50 Watt - 30-32 Watt 20 Watt 20 Watt

Um die Übersicht behalten zu können, haben wir die neue Radeon-HD-6900-Serie gegen die Vorgängergenerationen in einer gesonderten Tabelle gegenübergestellt.

AMD Radeon HD 5850 AMD Radeon HD 5870 AMD Radeon HD 6850

AMD Radeon HD 6870

AMD Radeon HD 6950 AMD Radeon HD 6970
GPU RV870 RV870 Barts PRO Barts XT Cayman PRO Cayman XT
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 2,15 Milliarden 2,15 Milliarden 1,7 Milliarden 1,7 Milliarden 2,6 Milliarden 2,6 Milliarden
Die-Größe 334 mm² 334 mm² 225 mm² 225 mm² 389 mm² 389 mm²
GPU-Takt 725 MHz 850 MHz 775 MHz 900 MHz 800 MHz 880 MHz
Speichertakt 1000 MHz 1200 MHz 1000 MHz 1050 MHz 1250 MHz 1375 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024 MB 1024 MB 1024 MB 1024 MB 2048 MB 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 128 GB/Sek. 153,6 GB/Sek. 128 GB/Sek. 134,4 GB/Sek. 160 GB/Sek. 176 GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11 11
Shader-Einheiten 228 (5D) 320 (5D) 192 (5D) 224 (5D) 352 (4D) 384 (4D)
Shader-Takt 725 MHz 850 MHz 775 MHz 900 MHz 800 MHz 880 MHz
Texture Units 72 80 48 56 88 96
ROPs 32 32 32 32 32 32
maximale Leistungsaufnahme 170 Watt 188 Watt 127 Watt 151 Watt 200 Watt 250 Watt
typische Leistungsaufnahme - - - - 140 Watt 190 Watt
minimale Leistungsaufnahme 27 Watt 27 Watt 19 Watt 19 Watt 20 Watt 20 Watt

Im Maximal-Ausbau des Cayman sind 24 SIMD-Engines und 96 Texture-Einheiten vorhanden. Die AMD Radeon HD 6970 kommt auf 1536 Shader-Prozessoren, bei eben erwähnten 96 Textur-Einheiten und 32 ROPs. Für die Radeon HD 6950 stehen 1408 Shader-Prozessoren mit 88 Texture-Einheiten und ebenfalls 32 ROPs zur Verfügung. Soweit die architektonischen Unterschiede beider Karten.

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AMD Radeon HD 6950

Die AMD Radeon HD 6970 unterscheidet sich vom kleineren Bruder, der Radeon HD 6950, zudem durch den höheren GPU- sowie Speicher-Takt. Während die Radeon HD 6970 mit einem GPU-Takt von 880 MHz daher kommt, sind es bei der Radeon HD 6950 800 MHz. Der Speicher der Radeon HD 6970 kommt auf 1375 MHz und erreicht somit auch mit einem "nur" 256 Bit breiten Speicherinterface eine Speicherbandbreite von 176 GB pro Sekunde. Die Radeon HD 6950 muss sich mit einem Speichertakt von 1250 MHz zufriedengeben.

AMD gibt eine theoretische Rechenleistung von 2,7 TFLOPs in Single-Precesion und 675 MFLOPs in Double-Precision für die Radeon HD 6970 an. Die Radeon HD 6950 kommt auf 2,25 TFLOPs in Single-Precision und 563 MFLOPs in Double-Precision.

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AMD Radeon HD 6970

Interessant wird es bei einem Blick auf den Stromverbrauch. AMD gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 250 Watt für die Radeon HD 6970 und 200 Watt für die Radeon HD 6950 an. Gegenüber der Vorgängergeneration ist der Verbrauch also auf dem Papier deutlich angestiegen. Ebenfalls höher, wenngleich auch nur um ein Watt, soll der Idle-Verbrauch der Karten liegen. AMD gibt allerdings auch eine typische Leistungsaufnahme an. Auf PowerTune, ein neues Feature der Radeon-HD-6900-Serie, gehen wir später noch einmal etwas genauer ein.

Auf den kommenden Seiten wollen wir uns die Architektur der Radeon-HD-6900-Serie einmal etwas genauer anschauen.


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Die wichtigsten Neuerungen der Radeon-HD-6900-Serie im Überblick. Besonders markant ist das VLIW4-Design (Very Long Instructions Word) der Shader-Prozessoren. Es können vier parallele Instruktionen auf einem VLIW-Shader ausgeführt werden. AMD hat das bisherige 5D-Design überdacht und ist zu dem Entschluss gekommen, mit einem 4D-Design wesentlich effektiver arbeiten zu können. Aber es wurden auch noch weitere Verbesserungen in der Architektur vorgenommen, die wir uns nun im Einzelnen anschauen wollen.

Dual-Graphics-Engine

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In der neuen Architektur sind keine speziellen Tesselation-Units mehr vorhanden. AMD will das Design auf den kleinsten möglichen Nenner bringen und dies beinhaltet auch sämtliche Einheiten einer GPU möglichst universell einzusetzen.

Über den Command-Prozessor werden immer zwei Graphics-Engines gemeinsam angesprochen, weshalb auch die Rede von einer Dual-Graphics-Engine ist. Jede dieser Graphics-Engines beinhaltet auch die 8. Generation der Geometrie- oder Tesselation-Shader. AMD gibt an, eine bis zu dreifache Tesselation-Performance gegenüber der Radeon HD 5870 zu erreichen, was sich dann in den Benchmarks bemerkbar machen wird. Möglich wird dies durch den Dual-Rasterizer, der nun 32 Pixel pro Takt verarbeiten kann. Zusätzlich kommt es bei vielen durch Tesselation erstellten Geometrie-Informationen dazu, dass die Puffer überlaufen bzw. vollends ausgereizt wurden. In der neuen Radeon-HD-6900-Serie können diese Daten auch außerhalb der GPU gespeichert werden. In einem extra Abschnitt zur Tesselation Performance gehen wir auf die dadurch erreichten Verbesserungen genauer ein.


Tesselation-Performance

Mit der Radeon HD 6870 und 6850 schraubte AMD deutlich an der Tesselation-Performance. Diese liegt laut AMD schon bei der Radeon-HD-6800-Serie um den Faktor zwei über der Radeon-HD-5800-Serie. Dies gilt bei der 6800er-Serie allerdings nur für die ersten Tesselation-Level, danach bricht die Performance auch bei der Radeon HD 6870 und 6850 ein. Die dort eingesetzte 7. Generation des Hardware Tesselator sorgt durch ein verbessertes Thread-Management und Buffering für diesen Zuwachs. Mit der Radeon HD 6970 geht AMD noch einen Schritt weiter. Hier soll die Tesselation-Performance auch bis in hohe Tesselation-Levels stabil bleiben. Erreicht wird dies durch einen Dual-Rasterizer, der 32 Pixel pro Takt verarbeiten kann.

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Vergleicht man nun die AMD Radeon HD 5870 mit der 6970, zeigt sich besonders in den Tesselation-Levels 1-12 ein deutlicher Vorteil für die neue Serie. In höheren Levels gleicht sich die Kurve der Radeon HD 6970 dem Faktor zwei an. Die Vorteile von Tesselation sollten hinreichend bekannt sein. Doch nur in gewissen Levels ist Tesselation wirklich sinnvoll. Hier setzt AMD mit der Radeon-HD-6800- und auch der neuen 6900-Serie an.

Um zu verstehen, warum zu viel Tesselation auch schlecht für eine GPU sein kann, muss das Prinzip im Zusammenspiel mit dem Rasterizer verstanden werden. Dieser kann nun 32 Pixel pro Takt verarbeiten. Werden die durch Tesselation erstellten Polygone nun zu klein, kann der Rasterizer aus diesem nur noch ein Pixel abbilden. Da er aber theoretisch 32 Pixel pro Takt verarbeiten kann, wird er bei einem Pixel nur zu 3,12 Prozent effektiv genutzt.

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Schaut man sich nun das Overshading an, also die ineffiziente Nutzung des Pixel-Shaders, wird schnell deutlich, ab welchem Tesselation-Level noch von einer effizienten Nutzung gesprochen werden kann. Auf dem Bild ist ein 3D-Charakter dargestellt, der in verschiedenen Tesselation-Levels gerendert wurde. Die Größe der Polygone reicht dabei von 25 bis einem Pixel. Die Farbe gibt die Anzahl der Durchläufe durch den Pixel-Shader an, die vollzogen werden müssen. Je öfter dies geschieht, umso weniger effizient wird das Tesselation-Level.

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Hinzu kommt auch noch, dass bei einer hohen Anzahl an Polygonen das Multisample Anti-Aliasing (MSAA) deutlich komplizierter wird. Ziel muss es laut AMD also sein, für nahe Objekte eine gut ausbalanciertes Tesselation-Level zu finden, während einfache und weit entfernte Objekte ein möglichst niedriges Tesselation-Level verwenden sollten.


Neues Core-Design

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Eine der wesentlichsten Änderungen in der Architektur der Radeon-HD-6900-Serie ist das neue Design der Thread-Prozessoren. Diese sind nun, wie bereits mehrfach erwähnt, im VLIW4-Design aufgebaut. Jeder dieser Thread-Prozessoren ist nun gleich aufgebaut, besteht aus einer Branch-Unit und vier Stream-Processing-Units. Zahlreiche verschiedene 32 und 64 Bit Gleitkomma- und Integer-Operationen können pro Takt ausgeführt werden.

AMD spricht von einer 10% höheren Performance pro mm² Chipfläche. Zudem ist es einfacher, einen Prozess 4-stufig aufzubauen, als ihn auf fünf Stream-Processing-Units zu verteilen.

Render Back-Ends

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Weitere wichtige Änderungen wurden in den Render Back-Ends vorgenommen. Pro SIMD-Einheit stehen vier Color-ROPs zur Verfügung. Insgesamt kommen wir also bei der Radeon HD 6970 auf 96 und bei der Radeon HD 6950 auf 88 ROPs. Ebenfalls in jeder SIMD-Einheit enthalten sind 32 Z/Stencil ROPs. Weitere Verbesserungen im hier verwendeten Cache sollen für eine höhere Performance in 16 und 32 Bit Operationen sorgen.

GPU-Compute Optimierungen

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Für NVIDIA spielt das Computing auf GPUs eine immer größere Rolle. Doch auch an AMD geht dieses Thema nicht vorbei und so will man mit der Radeon-HD-6900-Serie hier neue Wege gehen. Möglich sollen diese durch unabhängige Rechenkerne werden, die durch einen asynchronen Dispatcher mit den nötigen Informationen versorgt werden. Die GPU soll sich dadurch mehr als ein Multi-Core-Prozessor darstellen, als ein einzelner Chip. Müssen die Software-Programmierer ihren Programmcode natürlich weiterhin für den Einsatz auf mehreren Threads hin optimieren, besitzen die SIMD-Einheiten zumindest eigene Command-Queues und vereinfachen diese Prozeduren.

Reichen die 32 kB Local Data Share, 8 kB L1- und 128 kB L2-Cache nicht aus, müssen Daten im Grafikspeicher abgelegt werden bzw. werden auch aus diesem entnommen, um sie im Cache der SIMD-Einheiten schneller griffbereit zu haben. Sollen besonders viele Daten verarbeitet werden, reichen auch die 2 GB an Grafikspeicher nicht aus. Dann muss auf den Arbeitsspeicher zurückgegriffen werden. Dies geschieht über zwei sogenannte DMA-Engines. DMA steht für Direct Memory Access und beschreibt eine Zugriffsart, bei der nicht über die CPU auf den Arbeitsspeicher zugegriffen wird, sondern direkt über das Bussystem. AMD verwendet bidirektionale DMA-Engines, die eine vollständige Saturierung des PCI-Express-Interfaces erreichen.


Enhanced Quality Anti-Aliasing (EQAA)

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Enhanced Quality Anti-Aliasing (EQAA) ist ein neues Multi Sample Anti-Aliasing, welches bis zu 16 Zusatzinformationen pro darzustellenden Pixel erlaubt. EQAA ist kompatibel zu adaptivem AA, SSAA und MLAA.

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EQAA macht sich die ineffektive Nutzung der zusätzlichen Informationen durch MSAA zunutze. Kommt Anti-Aliasing zum Einsatz, wird der darzustellende Pixel um zusätzliche Informationen erweitert. Vom Pixel wird eine Color-Sample-Location erstellt und über die Coverage-Sample-Location positioniert. Bei 2x MSAA wird ein Pixel also über zwei Samples dargestellt. Bei 4x MSAA sind es entsprechend vier Samples. EQAA erweitert die Anzahl der Coverage-Sample-Locations um jeweils das Doppelte. Dadurch wird bei 2x EQAA der Pixel durch vier Samples dargestellt. Die Abdeckung der Pixel wird erhöht, ohne dabei die Performance maßgeblich zu reduzieren. 4x EQAA soll dabei die gleiche Bildqualität wie 8x MSAA erreichen.

Morphological Anti-Aliasing

Mit der Radeon HD 6850 und 6870 führt AMD auch einen neuen Anti-Aliasing-Mode ein. Das sogenannte Morphological Anti-Aliasing (MLAA) ist allerdings nicht wirklich neu, sondern ist bereits in zahlreichen Engines im Einsatz. Als Beispiel sei hier Metro 2033 genannt, aber auch auf der XBOX 360 wird MLAA bereits in einigen Spielen verwendet. Natürlich ist auch die neue Radeon-HD-6900-Serie in der Lage Morphological Anti-Aliasing auszuführen.

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Eines muss Morphological Anti-Aliasing allerdings abgesprochen werden: Es handelt sich dabei nicht wirklich um eine Verbesserung der Darstellung, sondern um ein Post-Processing. Die Kanten werden nicht geglättet, sondern weich gezeichnet. Der Vorteil von Morphological Anti-Aliasing ist allerdings, dass dieser Filter auf der kompletten Szene angewendet werden kann und durch DirectCompute beschleunigt wird. Allerdings kann Morphological Anti-Aliasing auch keine Informationen hinzufügen, wie das beim SuperSampling Anti-Aliasing der Fall ist. So sorgt MLAA zwar in gewissen Bereichen für eine verbesserte Darstellung, von einer Verbesserung in allen Ebenen kann allerdings nicht gesprochen werden.

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AMD stellt einige Vergleichsbilder zur Verfügung, welche die verbesserte Darstellung durch Morphological Anti-Aliasing darlegen soll.


PowerTune

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Mit PowerTune geht AMD in Sachen Stromverbrauch für die Radeon-HD-6900-Serie neue Wege. Es wird nicht mehr nur die maximale Leistungsaufnahme angegeben, sondern auch "PowerTune Maximum Power", "Typical Gaming Power" und "Typical Idle Power". Grund hierfür ist ein sogenanntes "Power Containment", welches durch die immer höher werdende Streuung der GPUs in der Fertigung nötig wird. Jeder Chip verhält sich anders, muss mit unterschiedlicher Spannung betrieben werden. Leckströme fallen unterschiedlich aus, sorgen für höhere Temperaturen und erhöhen letztendlich damit wieder den Verbrauch.

Innerhalb der Cayman-GPU misst AMD jede Millisekunde die Aktivität der verschiedenen Bereiche des Chips. Es wird also nicht mehr einfach nur über die Temperatur oder aber Spannung und Strom der Verbrauch ermittelt, sondern deutlich detaillierter auf dem Chip selbst, direkt dort, wo er verbraucht wird. 

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AMD richtet den Maximalverbrauch auf praktische Anwendungen aus. Dies sind Spiele und Anwendungen mit höchster Last und entsprechend höchstem Verbrauch. Alles was darüber hinaus durch spezielle Tools wie Furmark oder OCTT erreicht wird, wird durch PowerTune dynamisch auf den gewünschten Wert angepasst. Für die Radeon HD 6970 sind das 250 Watt, bei der Radeon HD 6950 200 Watt.

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Eine der Anwendungen, welche die neuen Karten über das Maximum hinaus belastet, ist der Perlin Noise Test im Futuremark 3DMark Vantage. In einem Diagramm stellt AMD das Verhalten des GPU-Taktes über die Zeit dar, wobei sich die FPS nicht verändert. In eigenen Tests haben wir das Verhalten überprüft und präsentieren die Ergebnisse auf einer der kommenden Seiten.

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Der Benutzer kann den maximalen Verbrauch der Karte über PowerTune im CCC Overdrive selbst festlegen. Einstellbar ist die Verbrauchs-Schwelle von -20% bis +20%. Hierzu haben wir später noch die bereits erwähnten eigenen Messungen vorgenommen. Der Nutzer verliert allerdings die Garantieansprüche durch das Anheben des Power-Control-Settings, da es sich dabei um nichts anderes wie eine Übertaktung der Karte handelt.

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AMD hat natürlich auch eigene Messungen vorgenommen und stellt diese zur Verfügung. Abhängig vom eingestellten Level passt PowerTune die Taktung der Karte an, was sich natürlich auf die Performance auswirkt, allerdings auch auf den Stromverbrauch.


Dual-BIOS

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Was einige Hersteller bisher in Eigenleistung realisierten, nimmt AMD ihnen nun ab - ein  duales BIOS. Die Radeon HD 6970 und 6950 verfügen nun über zwei BIOS-Chips. Ein BIOS ist überschreibar und kann vom Benutzer angepasst werden, das zweite kann nicht verändert werden. Per Schalter kann zwischen den beiden BIOS-Chips hin und her geschaltet werden.

Kurz vor der Fertigstellung dieses Artikels informierte uns AMD, dass auf den Samples die der Presse zur Verfügung gestellt wurden, nicht zweimal die gleichen BIOS-Versionen vorhanden sind. Zudem sei es bei diesen Karten möglich beide BIOS-Chips zu beschreiben. Bei den Retail-Karten ist das zweite BIOS schreibgeschützt und kann nicht verändert werden. AMD nannte uns jeweils eine BIOS-Version für die Radeon HD 6970 und 6950, die verwendet werden sollte. Durch Zufall hatten wir jeweils das richtige BIOS ausgewählt, denn auch wenn AMD das aktuellere BIOS auf Position "1" beschrieb, lag es bei der Radeon HD 6970 bei uns auf Position "2". Interessant ist auch, wie lange noch an den verschiedenen BIOS-Versionen gearbeitet wurde.

AMD Radeon HD 6950:

  1. 113-C2160100-105 vom 22.11 2010
  2. 113-C2160100-009 vom 08.11.2010

AMD Radeon HD 6970:

  1. 113-C2000100-023 vom 08.11.2010
  2. 113-C2000100-107 vom 24.11.2010

Für die Radeon HD 6950 zeigen die GPU-Z-Screenshots und auch die von uns durchgeführten Benchmarks keinen Unterschied:

6950_BIOS1 6950_BIOS2

113-C2160100-105 vom 22.11 2010 (links) - 113-C2160100-009 vom 08.11.2010 (rechts)

Schon etwas anders sieht dies für die Radeon HD 6970 aus. Hier scheint das ältere BIOS einen um 10 MHz höheren GPU-Takt bereitzustellen:

6970_BIOS1 6970_BIOS2

113-C2000100-023 vom 08.11.2010 (links) - 113-C2000100-107 vom 24.11.2010 (rechts)

Offenbar hatte AMD geplant die Radeon HD 6970 mit 890 MHz auf den Markt zu bringen, entschied sich aber wenige Wochen vor dem Launch für 880 MHz.

In den Benchmarks wirkt sich das wie folgt aus:

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BIOSbench1

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Die 10 MHz an Plus im GPU-Takt machen sich in den Benchmarks kaum bemerkbar. Wir hatten noch mit zusätzlichen Optimierungen gerechnet, konnten aber keinerlei weitere Unterschiede feststellen.


Mit der Radeon-HD-5800-Serie führte AMD auch Eyefinity ein. Viele erwarteten nur einen kurzen Lebenszyklus für Eyefinity, allerdings versuchen sich immer mehr Nutzer an zwei oder mehr Monitoren. Auch wenn der Betrieb von zwei Monitoren in der Vergangenheit kein größeres Problem darstellte, so machte erst Eyefinity den reibungslosen Betrieb mit zwei Displays und mehr möglich.

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Wie bereits bei der Betrachtung der technischen Details der beiden Karten ersichtlich wurde, besitzen diese 2x DVI (wovon allerdings nur noch ein Port Dual-Link fähig ist), 2x mini-DisplayPort und 1x HDMI. Noch immer kann eine GPU bis zu sechs Displays ansteuern. Dies ist dank DisplayPort 1.2 sogar mit den nur fünf gebotenen Anschlüssen möglich. Die Radeon-HD-5800-Serie unterstützte allerdings nur ein Display pro Anschluss. Bei der Radeon-HD-6800-Serie hatte sich dies bereits geändert, was sich nun auch in der Radeon-HD-6900-Serie fortsetzt. Allerdings sind auch hier einige Einschränkungen vorhanden. So ist es nicht möglich beide DVI- und den HDMI-Ausgang gleichzeitig zu betreiben. Sollen zwei DVI- und ein HDMI-Display an den Karten betrieben werden, muss mindestens ein mini-DisplayPort auf HDMI oder DVI Adapter verwendet werden.

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Kommen wir aber zurück zu DisplayPort 1.2. Hier besonders erwähnenswert ist das Multi-Streaming. Über einen sogenannten MST-Hub, der an einem der mini-DisplayPort-Ausgänge angeschlossen wird, können bis zu vier Displays gleichzeitig angesteuert werden. Über den mini-DisplayPort werden also bis zu vier Video-Streams gleichzeitig gesendet. Solche Hubs werden allerdings erst im ersten Quartal 2011 erwartet. Verwendet man nun noch zusätzlich die beiden DVI-Ausgänge, können über eine Karte sechs Displays betrieben werden.

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Es ist allerdings ebenfalls möglich zwei MST Hubs, an jedem mini-DisplayPort einen, zu verwenden, um somit jeweils drei Displays anzusteuern.

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Die Ausgabe über einen mini-DisplayPort an mehrere Displays erlaubt auch die Verwendung verschiedener Auflösungen. Dies gilt natürlich auch weiterhin, wenn mehrere Displays über jeweils einen DVI- oder den HDMI-Ausgang angesteuert werden. Neben der Auflösung kann auf den verwendeten Displays aber auch eine individuelle Farbkorrektur durchgeführt werden.

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Im Jahre 2011 neben den MST-Hubs ebenfalls erwartet werden Displays welche das Video-Signal in einer Daisy-Chain durchschleifen können. Das erste Display wird als über mini-DisplayPort angeschlossen und gibt das Signal an das nächste Display weiter. Auch so ist ein Betrieb von vier Displays an einem mini-DisplayPort möglich.

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Als erster Hersteller gibt AMD an auch HDMI 1.4a nativ in der GPU selbst zu unterstützten. Dies ermöglicht nicht nur die Unterstützung von Stereo 3D, sondern auch ein Upscaling von 3D-Inhalten auf Hardware-Basis. So war es bisher nicht möglich eine Blu-ray 3D im Fenstermodus darzustellen. Mit der nativen Unterstützung von HDMI 1.4a in der Hardware wird diese Einschränkung beiseite geräumt.


Nachdem NVIDIA seine 3D-Vision-Technologie bereits seit Monaten propagiert, will nun auch AMD auf den 3D-Trend-Zug aufspringen. Nach eigener Aussage soll das 3D-Film- und Spielvergnügen für den Benutzer aber deutlich flexibler sein als die Lösung des Konkurrenten. Dazu kündigte AMD auf der GDC 2010 die Open Stereo 3D Initiative an. Ziel des offenen Standards ist es möglichst viele Soft- und Hardwarehersteller mit ins Boot zu nehmen. Dazu gehören Software zur Umwandlung des Inhaltes und Multimedia-Player für die Wiedergabe von Blu-ray 3D ebenso wie Hardware in Form von Displays und 3D-Brillen.

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Um eine Darstellung in 3D zu erreichen, setzt AMD auf DDD`s TriDef-3D-Software. Diese erlaubt die Umwandlung von Spielen, Fotos und Videos in eine 3D-Darstellung. Bereits heute ist TriDef in der Lage über 350 Spiele, egal ob DirectX 9, 10 oder 11, in S3D umzuwandeln. Ein Auto-Fokus-Modus soll dabei erkennen, wo in der Szene der aktuelle Fokus liegt und passt die Ebenen entsprechend an.

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An dieser Stelle sei auch der Unified Video Decoder (UVD) in der dritten Generation genannt. Dieser kann nun auch Multi-View-Codecs, wie sie bei Blu-ray 3D verwendet werden, auf Hardware-Basis decodieren. Hinzu kommt der Support für MPEG-2 (ohne IDCT Profile) und MPEG-4.

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Neben der einfachen Wiedergabe von Inhalten soll der Unified Video Decoder aber auch noch weitere Aufgaben übernehmen. Das Transcodieren oder besser die Encodierung soll deutlich an Fahrt aufgenommen haben. Zudem sollen sich Inhalte auch besser und vor allem schneller analysieren lassen. Anwendungsgebiete sind hier beispielsweise die Gesichtserkennung aus einem Video heraus.


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Misst das PCB der Radeon HD 6870 noch 24 cm, kommt die neue Radeon HD 6970 auf eine Länge von 26,5 cm. Beim Design hat sich nichts weiter getan, ebenso wie beim Kühler, bis auf die angesprochene Länge.

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Die Rückseite des PCBs ist durch eine Metallplatte geschützt. Der mechanische Schutz der Bauteile kann der Platte nicht abgesprochen werden. Viele Hersteller sprechen auch von Vorteilen für die Thermik. Wir sind uns nicht sicher, ob es der Thermik nicht eher abträglich ist, da ein kleines Luftpolster zwischen PCB und Metallplatte entsteht und somit eher isolieren könnte. Ansonsten sind keinerlei Besonderheiten erkennbar.

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Der Radiallüfter mit einem Durchmesser von 75 mm sorgt für die nötige Frischluft. Auch diesen kennen wir bereits von der Radeon-HD-6800-Serie.

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Die Radeon HD 6970 wird zusätzlich zum PCI-Express-Steckplatz noch über jeweils einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Stromanschluss versorgt. Insgesamt kann die Karte also 300 Watt aufnehmen. AMD gibt einen maximalen Verbrauch von 250 Watt an. Über PowerTune lässt sich dieser um 20% auf 300 Watt anheben. Dies entspricht der maximalen Stromversorgung.


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Über zwei CrossFire-Anschlüsse lassen sich bis zu vier AMD Radeon HD 6970 zusammenschalten. In der Radeon-HD-6800-Serie verfügten die Karten über nur einen Anschluss und so konnten auch nur zwei Karten zusammen betrieben werden. Diese Einschränkung ist für die Radeon-HD-6900-Serie nicht mehr vorhanden. Wir haben bereits erste Benchmarks mit zwei AMD Radeon HD 6970 durchgeführt. Die Ergebnisse präsentieren wir im Anschluss an die üblichen Benchmarks.

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Hier im Bild ist der Schalter für das Dual-BIOS zu sehen. Über ihn lässt sich zwischen den beiden BIOS-Chips hin und her schalten. Eines davon kann vom Nutzer beschrieben werden, das andere ist schreibgeschützt.

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Auf der Slotblende befinden sich die bereits im Bereich "Eyefinity" besprochenen Anschlüsse in Form von 2x mini-DisplayPort, 1x HDMI und 2x Dual-Link-DVI.


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Entfernt man den Kühler, wird der Blick auf das PCB frei. In der Mitte ist die GPU zu sehen, eingerahmt durch die Speicherchips. Auf der rechten Hälfte des PCBs befinden sich die wichtigsten Komponenten der Spannungs- und Stromversorgung.

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Auf der Rückseite des PCBs sind keinerlei größere Komponenten zu erkennen. Kleinere Bauteile und Lötpunkte zeigen aber auch hier die Position der GPU, Speicherchips und weiterer Komponenten.

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Die Beschriftung auf der GPU lässt kaum Rückschlüsse auf den verwendeten Chip zu. AMD setzt keine Codenamen auf der Beschriftung ein.

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Die insgesamt 2 GB an Grafikspeicher teilen sich auf acht Speicherchips mit jeweils 256 MB auf. Mit einem Takt von 1375 MHz erreicht der Speicher aus dem Hause Hynix bisher unerwartete Werte.

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Der demontierte Kühler wirkt deutlich massiver als das Modell der Radeon HD 6870. Links ist der 75-mm-Lüfter zu sehen, in der Mitte der massive Kupferblock und rechts noch einige zusätzliche Kühlelemente. Die Speicherchips und einige weitere wichtigere Komponenten sitzen auf dem Metallgehäuse des Kühlers und werden so ebenso gekühlt.

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Da NVIDIA die Kühlung der GeForce-GTX-500-Serie mit einer neuen Vapor-Chamber-Technologie bewirbt, will AMD dem nicht nachstehen. AMD spricht von der 5. Generation der Vapor-Chamber. Wie sich die neue Kühlung auf die Temperaturen und Lautstärke auswirkt, klären wir in den entsprechenden Messungen.


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Bis auf die Beschriftung des Kühlergehäuses unterscheiden sich die Radeon HD 6970 und 6950 nicht. Der eingesetzte Kühler ist identisch. Das ist nicht überraschend, liegen die beiden Karten doch auch anhand der technischen Daten recht dicht zusammen.

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Auch bei der Radeon HD 6950 setzt AMD eine Metallplatte ein, um die Rückseite des PCBs zu schützen.

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Durch den geringeren maximalen Verbrauch von nur 200 Watt kann AMD bei der Radeon HD 6950 auf zwei 6-Pin-Anschlüsse setzen. Zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz kommt man so auf eine theoretische Leistungsaufnahme von 225 Watt.

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Natürlich ist auch die Radeon HD 6950 in der Lage wieder mit mehr als einer Karte zusammen betrieben zu werden. Die Beschränkung der Radeon-HD-6800-Serie auf den Betrieb von maximal zwei Karten ist somit Geschichte.

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Hier im Bild ist noch einmal der BIOS-Switch zu sehen, den natürlich auch die Radeon HD 6950 besitzt. Über ihn lässt sich zwischen den beiden BIOS-Chips hin und her schalten. Eines davon kann vom Nutzer beschrieben werden, das andere ist schreibgeschützt.

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Auf der Slotblende besitzt die Radeon HD 6950 die gleichen Anschlüsse wie der große Bruder. Zu sehen sind 2x mini-DisplayPort, 1x HDMI und 2x Dual-Link-DVI.


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Entfernt man den Kühler von der Karte, werden bis auf die Stromanschlüsse kaum Unterschiede zwischen den beiden neuen Modellen sichtbar.

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Die Beschriftung auf der GPU lässt auch bei der Radeon HD 6950 keine direkten Rückschlüsse auf die eigentliche Karte zu. Das Kürzel "ENG" könnte noch auf ein Engineering Sample hindeuten.

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Auch wenn der eingesetzte Speicher aus dem Hause Hynix 125 MHz langsamer ist als bei der Radeon HD 6950, kommt AMD auch hier mit 1250 MHz auf eine ordentliche Taktrate, was aber aufgrund des 256 Bit breiten Speicherinterfaces auch nötig ist.

Die Gesamtkapazität ist mit 2 GB identisch und so kommen auch hier acht Chips mit jeweils 256 MB zum Einsatz.

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Obwohl beim unteren Stecker nur die Variante mit 6-Pins zum Einsatz kommt, musste AMD offenbar etwas am Plastik feilen, um den Kühler noch korrekt aufsetzen zu können. Der 8-Pin-Anschluss auf der Radeon HD 6970 ist um eine Pin-Reihe nach oben hin versetzt und weist ähnliche Spuren auf.

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Die nackte Rückseite des PCBs präsentiert sich dann schon wieder deutlich langweiliger. Sehr schön sind allerdings die Positionen der GPU, des Speichers sowie der weiteren Komponenten zu sehen.

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Der komplette Kühler ist identisch mit dem der Radeon HD 6970, daher wollen an dieser Stelle auf eine weitere Beschreibung verzichten.


Um die Treiber-Generationen anzugleichen, aber auch um die Hardware auf ein neues Level vorzubereiten, haben wir das Testsystem etwas umgestellt. Der Intel Core i7 Extreme 965 wird von 3,2 GHz auf 3,875 GHz übertaktet, um Limitierungen durch den Prozessor weitestgehend auszuschließen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Testsystem
Prozessor Intel Core i7 Extreme 965 3,2 GHz übertaktet auf 3,875 GHz
Mainboard ASUS P6T6 WS Revolution
Arbeitsspeicher Corsair XMS3 Dominator 4 GB PC3-12800U CL 7-7-7-20
Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 320 GB
Netzteil Corsair HX1000
Betriebssystem Windows 7 64 Bit
Grafikkarten
NVIDIA
NVIDIA GeForce GTX 580 (772/1544/1000 MHz, 1536 MB)

NVIDIA GeForce GTX 480 (700/1401/924 MHz, 1536 MB)
NVIDIA GeForce GTX 470 (608/1215/838 MHz, 1280 MB)
NVIDIA GeForce GTX 465 (608/1215/802 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTX 460 (675/1350/900 MHz, 1024 MB)
NVIDIA GeForce GTS 450 (783/1566/902 MHz, 1024 MB)
AMD ATI Radeon HD 6870 (900/900/1050 MHz, 1024 MB)

ATI Radeon HD 6850 (775/775/1000 MHz, 1024 MB)

ATI Radeon HD 5870 (850/850/1200 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5850 (725/725/1000 MHz, 1024 MB)
ATI Radeon HD 5830 (800/800/1000 MHz, 1024 MB)
Treiber:
NVIDIA

GeForce 262.99 (für GeForce GTX 580 und abwärts)

AMD
AMD Catalyst 10.10d (für alle Radeon HD 6970 und abwärts)
AMD Catalyst 10.12 Pre-Release "8.79.6.2RC2_Dec7" (für Radeon HD 6950 und 6970)

Treibereinstellungen NVIDIA:

Textureinstellungen AMD:

Folgende Benchmarks kommen mit den genannten Settings zum Einsatz:

Futuremark 3DMark06:
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):
- Performance
- High
- Extreme
Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):
- 1680x1050 kein AA 16xAF
- 1680x1050 8xAA 16xAF
- 1920x1200 kein AA 16xAF
- 1920x1200 8xAA 16xAF
- 2560x1600 kein AA16xAF
- 2560x1600 8xAA 16xAF
STALKER (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)
- Day
- Night
- Rain
- Sun
Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast):
- 1680x1050 4xAA 16xAF
- 1920x1200 4xAA 16xAF
- 2560x1600 4xAA 16xAF
Framediagramme:
Medal of Honor (2560x1600, Grüße aus Bagram - die ersten 60 Sekunden)
Metro 2033 (2560x1600, DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert)

Futuremark 3DMark06 (Standardeinstellungen):

Futuremark 3DMark Vantage (PhysX aus):

Futuremark 3DMark 11 (Standardeinstellungen):

Resident Evil 5 (Motion Blur - an, Shadow Detail - High, Texture Detail - High, Overall Quality - High):

H.A.W.X. 2 (DirectX 11, alles hoch bzw. ein):

Far Cry 2 (DirectX 10, Performance - Very High, Overall Quality - Optimal, alles andere High):

Unigine Heaven 2.0 (DirectX 11, Shader - High, Tesselation - Normal):

Metro 2033 (DirectX 11, Quality - High, DOF - an, PhysX - deaktiviert):

Mafia II (alles High bzw. ein, ohne Apex):

S.T.A.L.K.E.R. - Call of Pripyat (2560x1600, DirectX 11, Preset - Extreme, 4x MSAA, SSAO Mode - Default, SSOA Quality - Medium, enable Tesselation)

Anno 1404 (alles an/hoch, Kampagne starten und die ersten 60 Sekunden):

Crysis Warhead (DirectX 10, Enthusiast, Frost Flythrough):

Framediagramme:

Für die Messung der Temperaturen und Lautstärke wählten wir einen Durchlauf in Mafia II in maximaler Auflösung und bei maximalen Einstellungen für die Darstellungsqualität. Zur Lautstärkemessung verwenden wir ein Voltcraft Schallpegelmessgerät 322. Bei offener Gehäuseseite, liegt dies auf Höhe der Karte im Abstand von 20 cm. Die Empfindlichkeit des Messgeräte ist auf "Medium"-gewählt, da wir uns im Bereich von 50 bis 100 dB bewegen.


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Auch wenn AMD die minimale Leistungsaufnahme bei der Radeon HD 5800 niedriger angibt, scheinen erste die Karten der neuen Radeon-HD-6900-Serie in der Lage zu sein diese Vorgaben auch umzusetzen. Beide Modelle verbrauchen einige Watt weniger als die direkten Vorgänger und erreichen bisher unerwartete Werte in den Grafikkartentests.

Der Multi-Monitor-Verbrauch wird für viele immer wichtiger und so haben wir uns auch diesen etwas genauer angeschaut. Einmal schlossen wir zwei 24-Zoll-Monitore mit jeweils 1920x1200 Pixeln an und ein anderes mal versuchten wir den Mischbetrieb von 24-Zoll-Monitor mit 1920x1200 Pixeln und einem 30-Zoll-Monitor mir 2560x1600 Pixeln. Sowohl für die Radeon HD 6970, wie auch für das kleinere Modell Radeon HD 6950 steigt der Verbrauch im Multi-Monitor-Betrieb um etwa 30-40 Watt an.

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Kommen die 2,64 Milliarden Transistoren aber ans Arbeiten, ändert sich das Bild etwas. AMD konnte die Radeon-HD-6800-Serie in der Effektivität gegenüber der Radeon-HD-5800-Serie deutlich verbessern, musste dafür aber auch Leistungseinbußen hinnehmen. Mit der neuen Radeon-HD-6900-Serie versucht man diese Effektivität auch wieder in ein höheren Performance-Level mitzunehmen. Der Verbrauch steigt also wieder an, und die Radeon HD 6970 setzt sich nur knapp hinter die GeForce GTX 570.

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Aufgrund des Power Containments und der Tatsache, dass sowohl AMD und NVIDIA Extreme-Last-Tools wie Furmark und OCCT am liebsten gar nicht mehr sehen wollen, wollten wir eigentlich auf diesen Test komplett verzichten. Inzwischen ist klar, dass sie zwar den theoretischen Maximalverbrauch widerspiegeln, in den meisten Fällen aber kaum etwas mit der Realität zu tun haben.

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Gewohnt solide präsentieren sich die Temperaturen für die beiden neuen Karten. Hier arbeiten eigentlich alle aktuellen Karten bzw. Kühler sehr gut und sorgen für angenehm niedrige Temperaturen, die meist auch mit einer geringen Lautstärke einhergehen.

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Positiv überrascht sind wir von den 76 °C die wir für die Radeon HD 6950 unter Last messen konnten. Auch mehrmalige Durchläufe in Mafia II mit höchsten Settings ließen die Karte nicht wärmer werden. Ob dies zulasten der Lautstärke geht, werden die beiden folgenden Messungen zeigen müssen. Die Radeon HD 6970 bewegt sich mit ihren 85 °C ebenfalls auf gutem Niveau, gerade im Vergleich zu den eher hitzigen GeForce-Karten.

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Nahezu alle aktuellen High-End-Karten verwenden einen Radiallüfter um kühle Luft auf den Kühlkörper zu blasen. Diese arbeiten zudem auch noch sehr oft mit ähnlichen Drehzahlen, weswegen die Messungen der Idle-Lautstärke auch sehr dicht zusammen liegen. Die neuen Karten ordnen sich im Mittelfeld ein, fallen also weder besonders negativ noch besonders positiv auf.

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Der sehr gute Eindruck bei den Last-Temperaturen für die Radeon HD 6950 setzt sich bei der Lautstärke fort. Die Karte bleibt extrem ruhig und setzt sich zwischen die beiden Modelle der Radeon-HD-6800-Serie, die sich durch ihre besonders hohe Effizienz auszeichneten. Für die Radeon HD 6970 gelten etwas andere Vorgaben, soll sie doch die maximal zu erreichende Single-GPU-Performance für AMD darstellen. Sie siedelt sich im oberen Mittelfeld an. Bei NVIDIA hat sich also einiges getan und man gehört unter Last nicht mehr zu den Schreihälsen und lässt AMD, zumindest bei der schnellsten Single-GPU-Karte hinter sich.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.


Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark06 und Vantage. Der 3DMark Vantage als neueste Version ist sehr Grafikkarten-lastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.


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Auch die neuste Generation des 3DMark wollen wir mit in den Benchmark-Parcour aufnehmen. Beim 3DMark 11 handelt es sich um den ersten vollständigen DirectX-11-Benchmark aus dem Hause Futuremark. Aus diesem Grund macht er auch ausgiebig Gebrauch von Tesselation, Depth of Field, Volumetric Lightning und Direct Compute. Obligatorisch ist natürlich auch die Unterstützung für Multi-Core-Prozessoren mit mehr als vier Kernen. Der Download ist in unserer Download-Area möglich.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.


Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Fortsetzung der berühmten und mehrfach ausgezeichneten Aufbaustrategie-Serie kommt im neuen Gewand daher und heißt Anno 1404. 2009 erschienen, fesselt Ubisofts Anno 1404 den Spieler erneut und lässt ihn den Orient im 15. Jahrhundert erkunden. Das Motto hier - siedeln in Perfektion. Sämtliche Gebäude wurden noch einmal detaillierter dargestellt, das Meer bewegt sich noch realistischer, Flora und Fauna sind eine richtige Augenweide. Selbst die Mühlen hört man knarzen, Vögel fliegen umher und Rauch steigt von Feuerstellen empor. Weiterhin stehen dem Spieler größere Inseln denn je zuvor zur Verfügung, wo er eine mächtige Zivilisation errichten und neue Technologien erforschen kann. Wird der Schieberegler für die Details und Effekte ganz nach rechts geschoben, fordert Anno 1404 das System ordentlich und zeigt, was in ihm steckt.

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Unigine Heaven 2.1 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.


Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Eine unwirtliche und verstrahlte Umwelt, Mutanten und ständige Bedrohungen - all diese Elemente nutzen die Ex-S.T.A.L.K.E.R. Entwickler 4A Games Studios um den Spieler in die Welt von Metro 2033 zu entführen. Im Jahr 2013 hat sich die Menschheit mal wieder bekriegt und durch einen Atomschlag gegenseitig fast in die Luft gebombt. Eine Handvoll Überlebende hat sich in die Systeme der Moskauer U-Bahn zurück gezogen um dort Zuflucht zu suchen. Zum Leidwesen der Flüchtlinge ist dieser Ort nicht ihre alleinige Heimat, auch feindseelige Kreaturen, die sich an die giftige Atmosphäre gewöhnt haben, sind dort anzutreffen. Ihr Ziel: die verbleibenden Menschen ausrotten! Ob sie nun rohe Gewalt oder ausgeklügelte Taktik anwenden, es bleibt ihnen überlassen wie sie das Ziel erreichen. Wie schon bei ihrem Erstlingswerk schaffen die Entwickler eine wahsinns Atmosphäre und lassen selbst moderne Grafikkarten an ihre Grenzen kommen.

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Der Luftkampf hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Grafik-Engine, die nun massiven Gebrauch von Tesselation macht. Der Spieler muss jedes Element des modernen Luftkampfs meistern. Zuerst dringt er unentdeckt in feindlichen Luftraum ein, führt einen tödlichen Stoß aus und verschwindet, noch bevor der Gegner reagieren kann. Er nutzt überlegene Technologie, um den Gegner aus der Ferne zu schwächen und erledigt ihn dann in spannenden Dogfights. Nächtliche Überfälle und Auftanken in der Luft, sowie viele weitere Aufgaben warten auf den Spieler.

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Rund um den Benchmark ist allerdings auch eine neue Diskussion entstanden. Laut einigen US-Medien hat sich AMD an diese gewendet und darum gebeten H.A.W.X. 2 nicht mit den in der Vergleich der neuen Radeon-HD-6800-Serie mit aufzunehmen. Grund sei eine fehlende Unterstützung seitens AMD und Ubisoft habe sich geweigert die nötigen Optimierungen vorzunehmen. So scheinen nur NVIDIA-Grafikkarten in der Lage Tesselation effizient nutzen zu können, was sich deutlich auf die Performance niederschlägt. Auch wir informierten AMD über die schlechten Ergebnisse, bekamen bisher aber keine offizielle Bestätigung dafür. Wir behalten die Benchmarks mit diesem Hinweis im aktuellen Artikel.


2K Czech, die Entwickler des ersten Mafia Spiels sorgen auch in Mafia II für eine riesige Spielwelt voller liebevoller Details. Mit den 40ern und 50er Jahren erstreckt sich Mafia II über zwei der wohl schillerndsten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Über 50 Autos im Stil der jeweiligen Epoche mit individuellem Fahrverhalten können gefahren werden. So lässt sich die Stadt zum Sound von Elvis Presley und Frank Sinatra erkunden – Über 120 original lizensierte Songs aus den 40ern und 50ern ertönen aus den Lautsprechern des Autoradios

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Bei den Verlaufsdiagrammen beginnen wir mit dem neuesten Titel aus der Medal-of-Honor-Reihe. Bei diesem starten wir die Mission "Grüße aus Bagram" und lassen Fraps die ersten 60 Sekunden bei einer Auflösung von 2560x1600 Pixeln aufzeichnen.

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Das gleiche Verfahren wenden wir auch bei Metro 2033 an.

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Weiter geht es mit Call of Duty: Black Ops. Hier wählten wir die ersten 55 Sekunden aus der Mission "Der Überläufer".

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Zum Abschluss noch ein Blick auf den Frameverlauf unter Battlefield Bad Company 2. Dazu starten wir eine neue Kampagne und zeichnen die ersten 210 Sekunden auf.

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Sowohl die Overdrive-Option, als auch externe Programme erlauben derzeit nur sehr geringe Änderungen am Takt der Radeon HD 6970 und 6950. Dennoch haben wir uns etwas am Overclocking versucht und dazu auch entsprechende Benchmarks erstellt.

6950_OC1 6970_OC1

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Mithilfe des MSI Afterburner erreichten wir für die Radeon HD 6950 einen GPU-Takt von 840 MHz - also nur 40 MHz mehr als im Referenzdesign. Weder über den Afterburner oder die Overdrive-Option konnten wir einen höheren Takt einstellen. Den Speicher konnten wir mit 1325 MHz arbeiten lassen, also 75 MHz mehr als vorgesehen.

Für die Radeon HD 6970 erreichten wir einen GPU-Takt von 950 MHz - 70 MHz mehr als im Referenzdesign. Auch hier ist dies das Maximum, welches über den Afterburner oder Overdrive einstellbar war. Beim Speicher konnten wir noch 25 MHz drauflegen und erreichten 1400 MHz.

6950_OC2 6970_OC2

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In den Benchmarks wirkte sich das wie folgt aus:

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oc1

oc1

Natürlich hat das Overclocking auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Folgendes Diagramm stellt die Verhältnisse dar:

oc1


PowerTune

PowerTune haben wir in der Theorie bereits beschrieben. Wie sich die Einstellung des Verbrauchs-Levels in der Praxis auswirkt, haben wir in einigen Tests versucht darzustellen. Nur sehr wenige Anwendungen oder Spiele schaffen es überhaupt die Karte bis an ihr Maximum auszulasten.

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Im ersten Test haben wir uns den optionalen Test namens "Perlin Noise" innerhalb des 3DMark Vantage angeschaut. Er ist in der Lage die Karten über Gebühr zu belasten, die dann gedrosselt werden. Erreicht die Radeon HD 6970 hier im Standard-Setting gut 147 FPS, sind es mit +20% im Power-Control-Setting schon 177 FPS. Reduziert man das Power-Control-Setting auf -20%, kommen wir auf 114 FPS.

Für die Radeon HD 6950 sehen die Ergebnisse etwas anders aus. Gegenüber dem Standard-Setting steigen die FPS nur von 140 auf 144 Bilder pro Sekunde an. Mit einem Power-Control-Setting von -20% kommen wir auf 105 FPS.

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Die Veränderungen im Power-Control-Setting gehen natürlich auch mit einem veränderten Stromverbrauch einher. Besonders große Sprünge macht hier die Radeon HD 6970. Vom Standard-Setting auf +20% steigt der Verbrauch von 359 auf 429 Watt an. In einem ähnlichen Verhältnis präsentierte sich auch die Performance. Mit einem Power-Control-Setting von -20% messen wir einen Verbrauch von 311 Watt.

Für die Radeon HD 6950 messen wir wieder etwas andere Verhältnisse und natürlich auch absolute Zahlen. Vergleicht man die Performance und den Verbrauch, so skalieren Radeon HD 6970 und 6950 ganz ordentlich mit den gewählten Power-Control-Settings.

PowerTune1

PowerTune1

Der Benchmark von Alien vs. Predator ist schon eher für die Praxis relevant und auch einer der wenigen Benchmarks bzw. Games, welche die neuen Karten bis an die thermische und verbrauchsrelevante Grenze treibt. Für die Radeon HD 6970 ist klar zu erkennen, dass eine Erhöhung des Limits sich zwar im Verbrauch bemerkbar macht, nicht aber so sehr in den FPS. Die Einsparungen im Stromverbrauch halten sich auch für negative Power-Control-Settings mit Hinblick auf die Performance in Grenzen.

PowerTune1

PowerTune1

Gleiches wie bei der Radeon HD 6970 gilt auch für die 6950. PowerTune soll dem Benutzer aber auch nur einige Freiheiten geben, die er vormals nicht oder nur im begrenzten Maße hatte. So kann er für Anwendungen die weit flüssiger laufen, als dies eigentlich nötig wäre, ein niedrigeres Power-Control-Setting wählen und noch ein paar Watt einsparen.


AMD gibt an, dass nur geringe Performance-Einbußen durch den Einsatz von EQAA zu erwarten sind. Wir haben in einem Benchmark einmal die Radeon HD 6970 und 6950 im 4xAA gegen 4xEQAA gestellt.

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Trotz einer deutlichen Verbesserung des Anti-Aliasing und auch einer erkennbaren besseren Bildqualität können wir nur sehr geringe Performance-Einbußen messen, die eigentlich kaum der Rede wert sind und so EQAA auch genutzt werden sollte.

Einige Einschränkungen müssen allerdings gemacht werden. 2x EQAA ist optisch nicht mit 4xMSAA zu vergleichen. Anders sieht das mit 4x EQAA aus, wo die Bildqualität bzw. Kantenglättung besser als bei 4x MSAA arbeitet. Keinen Unterschied konnten wir zwischen 8x EQAA und 8x MSAA ausmachen.


AMD stellte uns zwei Radeon HD 6970 zur Verfügung. Von Gigabyte kommt noch ein weiteres Modell der Radeon HD 6950 dazu. So können wir euch bereits heute erste CrossFire-Benchmarks präsentieren. Unser Dank geht an dieser Stelle an Gigabyte, die uns sehr zeitnah mit der Radeon HD 6950 versorgen konnten.

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Kommen wir nun aber zu den Benchmarks:

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Natürlich hat der Betrieb von zwei Karten im CrossFire auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch:

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AMD wurde von der NVIDIA GeForce GTX 580 und 570 sicherlich überrascht. Das NVIDIA an einem "Midlife-Kicker" arbeitet, war spätestens seit der GTC 2010 bekannt. Vielleicht hat man bei AMD nicht damit gerechnet, dass NVIDIA noch dieses Jahr damit auf den Markt kommen wird und womöglich hat man auch mit einer niedrigeren Performance gerechnet. "Vielleicht" und zu viele Konjunktive helfen allerdings nicht weiter und so wollen wir uns nun auf die Schlussfolgerungen aus den Messungen und Beobachtungen konzentrieren.

AMD selbst positioniert die Radeon HD 6970 zwischen der GeForce GTX 580 und 570. Schaut man sich die einzelnen Benchmarks an, hat man dieses Ziel auch erreicht. Natürlich hat auch ab und an die GeForce GTX 570 die Nase vorne, auf der anderen Seite sind auch Benchmarks dabei, in denen AMD vor allen NVIDIA-Karten liegt. Aber zumindest hat die Radeon HD 6970 einen oder mehrere konkrete Gegner, wo der Käufer dann entscheiden kann, ob er aufgrund des niedrigeren Verbrauchs vielleicht zu dieser Karte greift anstatt einer GeForce GTX 580 oder 570.

Schon etwas schwerer hat es da die Radeon HD 6950. AMD setzt sie in die zugegebenermaßen recht große Lücke zwischen GeForce GTX 570 und GTX 460. Dort steht sie relativ alleine, hat aus dem Hause NVIDIA eigentlich keinen direkten Gegenspieler. Die Benchmarks bestätigen diese Einschätzung seitens AMD, können der Radeon HD 6950 allerdings das Füllen der Lücke am obere Ende bescheinigen, wodurch sie sehr interessant erscheint und auch ist. Sie verbraucht deutlich weniger als eine GeForce GTX 570, kann sich aber in der Performance deutlich von der GeForce GTX 460 absetzen.

Für uns hat sich im Vergleich etwas zu wenig getan im Vergleich zur Radeon-HD-5800-Serie. Die Radeon-HD-6800-Serie ist eine mehr oder weniger notwendige Überarbeitung der Vorgängergeneration gewesen. Gerade aus dem diesem Grund haben wir uns etwas mehr von der Radeon-HD-6900-Serie erwartet. Deutliche Sprünge macht man sobald Tesselation ins Spiel kommt. Auch hohe Auflösungen stehen der Radeon HD 6970 und 6950 aufgrund des 2 GB großen Grafikspeichers.

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Positiv überzeugt hat uns vor allem der niedrige Stromverbrauch der Radeon HD 6970 und 6950. Die Radeon HD 6950 weiß zusätzlich durch eine niedrige Idle-Temperatur und geringe Last-Lautstärke zu überzeugen. Für den Leistungsverbrauch, die Temperatur und Lautstärke können wir der Radeon-HD-6900-Serie also durchweg ein gutes Zeugnis ausstellen.

AMD hat allerdings nicht einfach nur zwei Grafikkarten vorgestellt, sondern ein paar zusätzliche Features. Eines davon ist ein duales BIOS. Mithilfe eines Schalters kann der Anwender zwischen zwei BIOS-Versionen hin und her schalten. Dies ist natürlich nur für Overclocker interessant, die selbst vor Modifikationen des BIOS nicht zurückschrecken. Ein duales BIOS bietet auch eine gewisse Sicherheit, schließlich ist nur eines beschreibbar und so kann immer auf ein funktionierendes, weil nicht modifizierbares zurückgegriffen werden.

Neue Wege geht AMD mit PowerTune, wenngleich wir hier noch abwarten müssen, wie sich dies zukünftig weiter entwickelt. AMD will mehr Kontrolle über den Verbrauch seiner Karten gewinnen, gibt diese aber auch an den Anwender weiter. Wir hatten ein paar Bedenken, ob diese Reihe an Maßnahmen im Grenzbereich nicht dafür sorgt, dass die Ergebnisse weniger reproduzierbar werden. Zumindest bislang können wir diese Bedenken allerdings wieder zerstreuen.

Nichts getan hat sich bei der Filterqualität der Radeon-HD-6900-Serie. Hier hat AMD zusammen mit der Radeon-HD-6800-Serie unserer Meinung nach einen Rückschritt gemacht, den man auch mit den beiden neuen Karten nicht rückgängig gemacht hat. Für die Benchmarks entschieden wir uns also abermals die Filterqualität auf Very-High zu setzen, was sich natürlich auch in den Benchmarks bemerkbar macht.

AMD peilt einen Preis zwischen 259 und 269 Euro für die Radeon HD 6950 an. Für die Radeon HD 6970 sollen zwischen 329 und 339 Euro verlangt werden. Die günstigste GeForce GTX 580 ist derzeit für 430 Euro zu haben, für eine GeForce GTX 570 werden rund 330 Euro fällig. Die Radeon HD 6970 ist preislich gesehen also eine sehr gute Alternative. Für die Radeon HD 6950 ist kein echter Gegenspieler zu finden, weder in der Performance, noch preislich.

Positive Aspekte der AMD Radeon HD 6970:

Negative Aspekte der AMD Radeon HD 6970:

Positive Aspekte der AMD Radeon HD 6950:

Negative Aspekte der AMD Radeon HD 6950:

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