Test: Gigabyte GeForce GT 430 OC

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gigabyte_geforce_gt430oc_1gbWährend NVIDIA vor wenigen Wochen endlich auch die unteren Preisregionen mit seinen DirectX-11-Grafikkarten versorgte, ist man bei AMD schon einen Schritt weiter. Trotz seiner Verspätung ist der vierte und letzte Chip der Fermi-Architektur nicht von schlechten Eltern. Bestückt mit insgesamt 96 Shadereinheiten und 1024 MB an DDR3-Videospeicher bietet man mehr als genug Leistung, um auch ältere Spieletitel und hochauflösendes Videomaterial ruckelfrei darzustellen. Mit der Gigabyte GeForce GT 430 OC haben wir jetzt ein weiteres Modell der 70-Euro-Klasse zu uns geholt, das zugleich mit höheren Taktraten aufwarten kann und dank LowProfile-Format geradezu prädestiniert für den Einsatz in kleinen Wohnzimmer-PCs ist. Wie sich der neue 3D-Beschleuniger geschlagen hat, lesen Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Während man bei AMD schon längst einen Schritt weiter ist und mit der AMD Radeon HD 6870 und AMD Radeon HD 6850 schon die ersten Modelle seiner zweiten DirectX-11-Generation an den Start schickte, hinkt man bei NVIDIA noch ein bisschen hinterher, denn Anfang Oktober betrat man mit der NVIDIA GeForce GT 430 erstmals auch die unteren Preisregionen der 70-Euro-Klasse. In der Zwischenzeit zogen etliche Boardpartner nach und stellten die kleine Einstiegs-Grafikkarte auch mit höheren Taktraten oder gar anderem Kühlkörper vor. Mit der Gigabyte GeForce GT 430 OC haben wir uns jetzt genau ein solches Modell zu uns geholt. Standardmäßig begnügt sich das jüngste Familienmitglied der GeForce-400-Reihe mit 700/1400/900 MHz. Gigabyte drehte allerdings leicht an der Taktschraube und setzte den GPU-Takt um 30 MHz herauf. Damit einher gehen auch höhere Taktraten der insgesamt 96 skalaren Einheiten. Diese rechnen jetzt mit 1460 MHz. Der 1024 MB große Videospeicher, der sich aus älteren DDR3-Chips zusammensetzt und über ein 128 Bit breites Interface kommuniziert, bringt es hingegen weiterhin auf seine 900 MHz. Doch nicht nur bei den Taktraten versucht sich der NVIDIA-Boardpartner abzusetzen. Auch beim Kühlsystem hat Gigabyte Hand angelegt und einen eigenen Kühler, der mit zwei 45-mm-Lüftern ausgestattet ist, aufgeschnallt. Ob sich das in Sachen Lautstärke und Effizienz gelohnt hat, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Die NVIDIA GeForce GT 430 setzt auf Chip Nummer vier der Fermi-Architektur, den GF108. Aufgrund einer anderen Anordnung der Shader- und Textureinheiten musste NVIDIA im Gegensatz zum GF100-Flaggschiff die Cluster erneut umbauen. Wie schon beim GF104 und GF106 werden jeweils 48 ALUs zu einem Streaming-Multiprozessor zusammengefasst. Hinzu kommen je Shadercluster acht TMUs, wovon somit insgesamt 16 Stück zur Verfügung stehen. Beim Speicher setzt man auf ältere und langsamere DDR3-Chips, die zudem über 128 Datenleitungen angebunden sind. Bei den Rasterendstufen stehen dem GF108, der im Übrigen 585 Millionen Transistoren fasst, vier Einheiten zur Verfügung. Standardmäßig schreiben die Kalifornier Taktraten von 700/1400/900 MHz vor und sehen einen kleinen Single-Slot-Kühler samt Mini-Lüfter vor. Gigabyte lässt seine GeForce GT 430 OC allerdings mit 730/1460/900 MHz arbeiten und spendierte seinem neusten Ableger einen Dual-Slot-Kühler, der dank zwei kleiner Lüfter deutlich leiser und zugleich effizienter arbeiten soll. 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Grafikkarte: Gigabyte GeForce GT 430 OC
GPU GF108
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 585 Millionen
GPU Takt 730 MHz
Speichertakt 900 MHz
Speichertyp DDR3
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 28,8 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 96 (1D)
Shadertakt 1460 MHz
Texture Units 16
ROPs 4
Pixelfüllrate 11,68 Gigapixel
SLI/Crossfire -

Die Eckdaten der Gigabyte GeForce GT 430 OC sind schnell aufgezählt: Insgesamt 96 Shadereinheiten, 16 Textureinheiten, 4 ROPs und 1024 MB DDR3-Videospeicher samt 128-Bit-Datenbus stehen dem kleinen 3D-Beschleuniger zur Seite. Dazu gibt es leicht höhere Taktraten von 730/1460/900 MHz.




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Legt man die Gigabyte GeForce GT 430 OC direkt neben das Referenzlayout von NVIDIA so fällt auf, dass unser heutiges Testsample zwar im LowProfile-Format daherkommt, aber mit einem anderen Kühlsystem bestückt ist und zwei Slots in der Höhe einnimmt. Zudem werkelt unter der Haube ein auf 730 MHz beschleunigter GF108.


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Die Rückseite der kleinen Grafikkarte wurde blau eingefärbt und misst in seiner Länge fast 15 cm. Weitere Auffälligkeiten lassen sich hierbei nicht feststellen.


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Der Kühler selbst ist nicht - wie das Referenzmodell von NVIDIA - ist nicht als Single-Slot-Variante ausgeführt. Dafür stehen aber zwei kleine 45-mm-Lüfter und zahlreiche Aluminiumfinnen, die sowohl Chip und Speicher bedecken, bereit.


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Dank einer maximalen Leistungsaufnahme von 49 Watt benötigt die GeForce GT 430 keinen zusätzlichen Stromanschluss. Die 75 Watt, welche über das PCIe-Interface zur Verfügung gestellt werden, reichen für einen reibungslosen Betrieb vollends aus.




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Auf dem Single-I/O-Shield sind mit einem VGA-Anschluss, einem HDMI-Port und einem DVI-Ausgang drei aktuelle Anschlüsse vorhanden.


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Dank LowProfile-Format ist die Gigabyte GeForce GT 430 OC nicht ganz so breit. Trotzdem ist die Slotblende ausreichend bestückt, denn ein VGA-Ausgang ist mittels Steckverbindung ebenfalls mit an Board.


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Um die Effizienz und vielleicht auch die Lautstärke dank niedriger Drehzahlen der Lüfter zu verbessern, benötigt die Testkarte einen Slot mehr als die NVIDIA-Referenz. In kleinen Wohnzimmer-PCs sollte dieser Aspekt mit in die Kaufentscheidung fließen.


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Insgesamt weiß der heutige 3D-Beschleuniger schon auf dem Papier zu gefallen. Die insgesamt 96 skalaren Einheiten reichen aus, um ältere Spieletitel und hochauflösendes Videomaterial mit ausreichenden Frameraten darzustellen. Hinzu kommen höhere Taktraten und ein wohl verbessertes Kühlsystem.


Testsystem:

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Die gesamte jüngere NVIDIA-GeForce-400-Familie erfreut sich einer sehr geringen Leistungsaufnahme - häufig leider aber nur im Leerlauf. Auch die Gigabyte GeForce GT 430 OC konnte in dieser Disziplin überzeugen und mit gerade einmal 53 Watt - bezogen auf das Gesamtsystem - zusammen mit einer NVIDIA GeForce GT 220 den ersten Rang unseres Testfeldes ergattern.

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Dank einer maximalen Leistungsaufnahme von 49 Watt zeigt sich unser Testsystem, bestückt mit der Gigabyte GeForce GT 430 OC unter 3D-Last sehr genügsam. Sehr gute 112 Watt zog der Testrechner aus der Steckdose. Nur die NVIDIA GeForce GT 240 lieferte in dieser Disziplin ein noch besseres Bild.

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LowProfile-Karten haben oft das Problem von einem kleinen, lautstarken Lüfter auf Temperatur gehalten zu werden. Gigabyte setzte bei unserem heutigen Testmuster auf zwei kleine 45-mm-Lüfter, verbaute zahlreiche Aluminium-Finnen und nahm somit auch einen zweiten Slot in der Höhe in Kauf. Insgesamt konnte diese Lösung den kleinen GF108-Chip im Windows-Betrieb auf 42 °C herunterkühlen.

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Unter Last konnte die Gigabyte GeForce GT 430 OC dann einige Plätze gut machen und sich Rang 4 unseres Vergleichstests ergattern. Mit einer Temperatur von 53 °C lagen die Werte auf einem sehr guten Niveau, wenngleich ältere NVIDIA- und AMD-Grafikkarten unterm Strich noch bessere Werte abliefern konnten.

Mit ihren 96 Shadereinheiten und dem 1024 MB großen DDR3-Videospeicher sowie den höheren Taktraten ist die Gigabyte GeForce GT 430 OC geradezu prädestiniert für den Einsatz im hauseigenen Wohnzimmer-PC. Hierfür sollte der 3D-Beschleuniger allerdings auch eine gute Figur bei der Lautstärke machen, um den Film- und Spiele-Genuss auf dem Sofa nicht zu stören. Hier muss man leider sagen, dass der NVIDIA-Boardpartner sein Ziel nicht ganz erreicht hat. Zwar blieb die Geräuschkulisse im Leerlauf auf einem guten Niveau, doch drehten die beiden Lüfter unter Last ganz schon auf, sodass die kleine Grafikkarte deutlich aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war. Die größeren Modelle, welche rein von der Optik her auf einen ähnlichen Kühlkörper setzen, machen das hier schon deutlich besser - trotz höherer TDP und Abwärme. Eine Passiv-Lösung der NVIDIA GeForce GT 430 wäre wohl das Non-Plus-Ultra.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel und besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl.

Mit Clear Sky findet das sagenumwobene S.T.A.L.K.E.R: Shadow of Tschernobyl seine Fortsetzung - es spielt etwa ein Jahr zuvor und erzählt die Vorgeschichte zu Shadow of Tschernobyl. Angetrieben von der X-Ray-v.1.5-Engine, die man mit S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky nochmals komplett überarbeitet hat, bietet man jetzt nicht nur eine vollwertige DirectX-10-Unterstützung, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt, sowie komplett überarbeitete Levels, sondern auch eine erheblich verbesserte KI, die man ebenso einer Generalüberholung unterzogen hat. S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky kann als wahre Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Trotz vergleichsweise hoher Taktraten versuchten wir weiter an der Taktschraube der Gigabyte GeForce GT 430 OC zu drehen und wurden nicht enttäuscht. Nach zahlreichen Stabilitäts- und Leistungstests konnten wir schließlich stabile 885/1770/990 MHz erreichen. Kein anderer GF108-Ableger konnte bei uns bislang mit höheren Taktraten fahren. Die Leistung stieg damit natürlich kräftig an. Während mit werksseitigen Taktraten im 3DMark 2006 bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten noch 7675 Punkte zu holen waren, endete der Test nach unserer Übertaktung mit sehr guten 8915 Punkten und kratze damit fast an der 9000er-Marker - eine Steigerung von gut 17 Prozent. Auch Far Cry 2 und Crysis Warhead konnten um bis zu 17 Prozent zulegen. Insgesamt ein sehr respektables Ergebnis!

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Dass die NVIDIA GeForce GT 430 nicht für anspruchsvolle Gamer gedacht ist, sollte klar sein. Für knapp 70 Euro erhält man aber einen flotten 3D-Beschleuniger, der geradezu prädestiniert für den Einsatz in Wohnzimmer-PCs ist. Dank der 96 skalaren Einheiten, den leicht höheren Taktraten und nicht zuletzt wegen des 1024 MB großen DDR3-Videospeichers ist die LowProfile-Grafikkarte dennoch für ältere Spieletitel und vor allem für hochauflösendes Videomaterial ausreichend ausgelegt. Mit einer leichten Taktsteigerung von Chip und Shadereinheiten - insgesamt rechnet die Gigabyte GeForce GT 430 OC mit 730/1460/900 MHz - liegt die Leistung etwas über der des Referenzlayouts von NVIDIA.

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Doch auch beim Kühlsystem hat sich Gigabyte die Mühe gemacht und eine eigene Lösung aufgeschnallt. Obwohl diese stark an die Variante der schnelleren Modelle des gleichen Hauses erinnert - wir denken dabei vor allem an die Gigabyte GeForce GTX 470 SuperOverclock (Hardwareluxx-Test) - fällt die Leistung nicht ganz so überzeugend aus. Zwar liegen die Temperaturwerte auf einem anständigen Niveau, doch konnte der Boardpartner nicht die wirklich die Lautstärke verbessern. So war die Gigabyte GeForce GT 430 OC im Leerlauf noch angenehm leise, doch war sie in dieser Disziplin schon aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Unter 3D-Last drehten die beiden 45-mm-Lüfter noch weiter auf, was dem Geräuschniveau nicht gerade zugutekam. Silent-Freaks sollten hier eher zu einem anderen Modell, wenn nicht gleich zu einer Passiv-Lösung (sofern bald erhältlich) greifen.

Im Overclocking-Test zeigte sich unser Sample dann von seiner besten Seite. Trotz der schon ab Werk erhöhten Taktraten konnten wir am Ende unserer Stabilitäts- und Leistungstests stabile 885/1660/990 MHz herausholen. Das bislang beste Ergebnis, welches wir mit einer Grafikkarte auf GF108-Basis erzielen konnten.

Positive Aspekte der Gigabyte GeForce GT 430 OC:

Negative Aspekte der Gigabyte GeForce GT 430 OC:

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