Test: ASUS Radeon HD 5870 V2

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asus_hd5870_v2_1gbIn den letzten Wochen und Monaten waren fast alle Blicke auf NVIDIA gerichtet. Obwohl es bei AMD deutlich ruhiger geworden ist, haben einige Boardpartner leicht überarbeitete Versionen der ATI-Radeon-HD-5000-Familie vorgestellt. Mit der ASUS Radeon HD 5870 V2 schickte man vor einiger Zeit ein neues Modell des aktuellen RV870-Flaggschiffs ins Rennen, das sich mit eigenem Kühlsystem absetzen und dabei trotzdem nur unwesentlich teurer als das Referenzlayout sein soll. Ob das Konzept aufgeht?

Seit AMD im Februar seine letzte DirectX-11-Grafikkarte vorstellte, ist es um die US-Amerikanische Grafikschmiede gefährlich ruhig geworden. Auch wenn trotz der großen Fermi-Verspätung noch längst kein Handlungs-Bedarf besteht, kursieren schon jetzt im Netz die ersten Gerüchte um "Southern Island", dem Nachfolger des RV870. Um die Wartezeit auf die nächste Generation zu verkürzen, versuchten einige Boardpartner die ohnehin schon nicht schlechten Referenzmodelle weiter zu perfektionieren. Mit der ASUS Radeon HD 5870 V2 hat der taiwanesische Hersteller inzwischen schon vier verschiedene Modelle im Produktportfolio. Ansonsten gibt es den schnellen 3D-Beschleuniger neben dem Referenzlayout auch in einer Eyefinity- und MATRIX-Version zu kaufen. Der jüngste Ableger im Bunde ist die ASUS Radeon HD 5870 V2, welche wir uns nun in diesem Test zur Brust genommen haben.

Dabei handelt es sich um ein Modell, das mit einer eigenen Kühllösung aufwarten kann und in Sachen Kühl-Effizienz und Lautstärke einiges besser als das Referenzmodell von AMD machen soll. Zudem sollte die Karte nur unwesentlich teurer als die Einstiegsvariante werden. In unserem Preisvergleich werden für die V2 aktuell gerade einmal 15 Euro mehr fällig. Doch dank der strengen USK-Auflagen musste ASUS für den deutschen Markt ein anderes Paket schnüren. Kommt die ASUS Radeon HD 5870 V2 in den USA noch mit S.T.A.L.K.E.R. Call of Pripyat im Karton daher und besitzt eine werksseitige Übertaktung auf 868 MHz, muss die deutsche Version hingegen auf beides verzichten. Da die 18 MHz mehr auf der GPU eigentlich fast in den Bereich der Messtoleranz fallen, ist dieser Schritt durchaus zu verschmerzen. Für unseren Test schickte uns ASUS allerdings die amerikanische Version. Um die Vergleichbarkeit zum deutschen Modell zu gewährleisten, haben wir unser Testsample auf die üblichen 850/2400 MHz heruntergetaktet.

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Wie alle anderen Modelle der Produktfamilie wird auch die ASUS Radeon HD 5870 V2 in 40 nm bei TSMC gefertigt. Unter der Haube des überarbeiteten Kühlsystems kommt dabei AMDs RV870-GPU zum Vorschein, die mit den vollen 1600 Streamprozessoren (320 5D) aufwarten kann. Insgesamt verfügt das Topmodell unter AMDs Single-GPU-Grafikkarten über 20 SIMD-Einheiten, von denen jede 16 Thread-Prozessoren, welche sich nochmals in jeweils fünf Streamprozessoren unterteilen, bereithält. Weiterhin ist an jeden Shadercluster eine Quad-TMU gekoppelt, weswegen die ATI Radeon HD 5870 auf insgesamt 80 Textureinheiten zurückgreifen darf. Der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher kommuniziert über vier 64-Bit-Controller, weshalb das Speicherinterface eine Breite von 256 Bit aufweist und dem flotten 3D-Beschleuniger insgesamt 32 Rasterendstufen zur Verfügung stehen. Die deutsche Version der ASUS Radeon HD 5870 V2 muss sich leider mit den Standard-Frequenzen begnügen und rechnet somit mit 850 respektive 2400 MHz. Leistungsmäßig dürfte sich unser heutiges Testmuster also nicht von der Konkurrenz absetzen. Ob es das Kühlsystem richten kann, versuchen wir nun auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:
Grafikkarte: ASUS Radeon HD 5870 V2
GPU RV870
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 2,15 Milliarden
GPU Takt 850 MHz
Speichertakt 2400 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 153,6 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 320 (5D)
Shadertakt 850 MHz
Texture Units 80
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,2 Gigapixel
SLI/Crossfire CrossFireX

Satte 1600 Streamprozessoren, 80 TMUs, 32 ROPs und ein 1024 MB großer GDDR5-Videospeicher samt 256-Bit-Interface. Das sind die Eckdaten der ASUS Radeon HD 5870 V2 auf dem Papier. Dazu gibt es Standard-Taktraten von 850/2400 MHz und ein geändertes Kühlsystem, das sich im Vergleich zum Referenzlayout von AMD in Sachen Effizienz und Lautstärke absetzen soll. Schauen wir nun, was die Karte wirklich auf dem Kasten hat.



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Mit der ASUS Radeon HD 5870 V2 hat der taiwanesische Grafikkartenspezialist nun schon mehr als vier verschiedene Ableger des RV870 im Programm. Doch mit dem jüngsten Modell verspricht man gegenüber dem Referenzlayout eine deutlich gesteigerte Kühleffizienz und eine gesenkte Lautstärke bei gleichzeitig günstigem Preis. In unserem Preisvergleich wird ein Aufpreis von rund 15 Euro fällig.

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Mit einer Länge von knapp 26 cm fällt die ASUS Radeon HD 5870 V2 etwas kürzer als das Referenzdesign aus, besitzt aber weiterhin ein schwarzes PCB, das farblich gut zum aufgeschnallten Dual-Slot-Kühler passt. Große Überraschungen sind auf der Rückseite der Grafikkarte also nicht zu finden.

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Der Kühler selbst deckt nicht nur die gesamte Grafikkarte ab, sondern macht auch einen wuchtigen und schweren Eindruck. Tatsächlich findet sich im Inneren der Plastik-Abdeckung direkt über dem Grafikchip ein riesiger Kupfer-Block, der die Kühlleistung dieser Variante durchaus verbessern sollte. Hinzu kommen mehrere Kupfer-Heatpipes und Aluminium-Finnen. Unterstützt wird das Ganze von einem 85-mm-Radiallüfter 

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Auch wenn sich die ATI Radeon HD 5870 im Vergleich zur direkten Konkurrenz, der NVIDIA GeForce GTX 480, in Sachen Stromverbrauch deutlich genügsamer zeigt, benötigt die AMD-Karte zwei zusätzliche 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker. ASUS tauschte jedoch einen der beiden Anschlüsse gegen ein Modell mit 8-Pins, um das Overclocking-Potenzial seiner neusten Grafikkarte weiter zu verbessern. Die maximale Leistungsaufnahme liegt allerdings weiterhin bei 188 Watt.



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Auch wenn das Dual-Slot-I/O-Shield mit DVI-D, HDMI und DisplayPort alle aktuellen Anschlüsse bereithält und somit auch ATI-Eyefinity-Unterstützung mit sich bringt, verzichtete ASUS auf einen Anschluss, denn eigentlich sieht AMD zwei DVI-Ausgänge vor.

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Bei einer High-End-Grafikkarte wie der ASUS Radeon HD 5870 V2 dürfen natürlich auch die CrossFire-X-Connectoren nicht fehlen. Da zwei solcher Ports vorhanden sind, lassen sich bis zu vier Modelle kombinieren - entsprechendes Mainboard natürlich vorausgesetzt.

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Auch der Lieferumfang der ASUS Radeon HD 5870 V2 kann sich sehen lassen. So findet sich im Karton nicht nur ein Handbuch samt Treiber-CD und nützlicher Overclocking-Software, sondern auch zwei Adapter für die Stromversorgung der Grafikkarte. Weiterhin sind ein DVI/D-sub- und ein HDMI/DVI-Adapter mit im Lieferumfang enthalten. Der im Bild gezeigte S.T.A.L.K.E.R.-Gutschein liegt dem deutschen Ableger leider nicht bei.

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Nicht nur die Eckdaten der ASUS Radeon HD 5870 V2 können sich sehen lassen. Auch das Design der Grafikkarte weiß durchaus zu gefallen. Ob der Kühler allerdings unsere hohen Erwartungen erfüllt, klären wir auf der nächsten Seite.


Testsystem:
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Im Vergleich zur Fermi-Generation zeigt sich die aktuelle ATI-Radeon-HD-5000-Familie deutlich genügsamer und besitzt eine geringere Abwärme. Auch die Leistungsaufnahme der ASUS Radeon HD 5870 V2 liegt mit 74 Watt auf dem Niveau des Referenzlayouts und setzt den Trend somit weiter fort. Nur die älteren 55-nm-Grafikkarten verlangen hier etwas mehr.

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Unter Last führt der Testproband das Feld allerdings an und genehmigt sich zusammen mit den anderen Komponenten des Testsystems 294 Watt. Unsere leistungsstärkste NVIDIA-Karte verbraucht mit 239 Watt hier schon deutlich weniger, wenngleich sie sich in vielen Benchmarks hinter eine ATI Radeon HD 5870 setzt.

 

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Im Idle-Mode heizt sich die ASUS Radeon HD 5870 V2 mit 54 °C doch etwas mehr auf, als die kleineren Brüder der Produktfamilie. Hier sieht NVIDIA erneut deutlich besser aus.

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Auch unter Last zeigt sich der Kühler nicht von seiner besten Seite und lässt die Temperatur der RV870-GPU auf 82 °C anschnellen und überholt somit sogar die älteren ATI-Radeon-HD-4800-Modelle auf 55-nm-Basis.

Doch es kommt noch schlimmer: So schafft es der Kühler der ASUS Radeon HD 5870 V2 zwar die Karte auf unbedenkliche Temperaturen herunterzukühlen, doch fallen diese vergleichsweise hoch aus. Die Lautstärke ist dabei allerdings alles andere als angenehm. Auch wenn die Grafikkarte im Leerlauf nur mit genauem Hinhören aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören war und damit ein entspanntes Arbeiten ermöglichte, drehte der Lüfter unter Last unnötig laut auf. Unnötig deshalb, weil die Lüftersteuerung der Karte sehr empfindlich reagierte und bereits bei Temperaturen um 80 Grad die Drehzahl des 85-mm-Lüfters exorbitant erhöhte. Ein ständiger Wechsel zwischen Laut und Leise ist die Folge, was den Spielspaß durchaus bremsen könnte. Ob ASUS hier mittels BIOS-Update Abhilfe schaffen kann, bleibt abzuwarten.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel und besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl.

Mit Clear Sky findet das sagenumwobene S.T.A.L.K.E.R: Shadow of Tschernobyl seine Fortsetzung - es spielt etwa ein Jahr zuvor und erzählt die Vorgeschichte zu Shadow of Tschernobyl. Angetrieben von der X-Ray-v.1.5-Engine, die man mit S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky nochmals komplett überarbeitet hat, bietet man jetzt nicht nur eine vollwertige DirectX-10-Unterstützung, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt, sowie komplett überarbeitete Levels, sondern auch eine erheblich verbesserte KI, die man ebenso einer Generalüberholung unterzogen hat. S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky kann als wahre Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch wenn sich der Kühler der ASUS Radeon HD 5870 V2 nicht von seiner besten Seite zeigen konnte, wagten wir einen kleinen Overclocking-Test und konnten am Ende respektable 955 MHz für den Grafikchip erzielen. Den Speicher konnten wir gerade einmal auf 1290 MHz erhöhen. Ein besseres Overclocking-Potential durch die etwas aufgemöbelte Stromversorgung ist damit leider nicht gegeben. Nichtsdestotrotz stieg die Leistung im 3DMark 2006 bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten von ehemals 18.550 Punkte auf nun 18.968 Punkte an - eine Steigerung von knapp zwei Prozent. Far Cry 2 legte immerhin um sechs Prozentpunkte zu.

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Obwohl uns die ASUS Radeon HD 5870 V2 schon optisch zusagte und sich die Leistung einer ATI Radeon HD 5870 sehen lassen kann, hinterlässt das Testmuster einen stark durchwachsenen Eindruck. So schafft es das Kühlsystem die Grafikkarte auf ein ordentliches Level herunterzukühlen, doch fallen die Werte hinter der Konkurrenz zurück. Die Lautstärke fällt vor allem unter Last nicht gerade gering aus. Obwohl im Leerlauf ein angenehm ruhiges Arbeiten möglich war, drehte der 85 mm große Radiallüfter ab etwa 80 °C unnötig laut auf und regelte kurze Zeit später wieder etwas herunter. Die Folge ist ein ständiger Wechsel zwischen Laut und Leise. Hier sollte ASUS unbedingt mittels BIOS-Update die Lüftersteuerung unempfindlicher einstellen.

Aufgrund der strengen USK-Regelung in Deutschland passte ASUS seine Radeon HD 5870 V2 leicht an und nahm die eigentlich geplante Beilage des S.T.A.L.K.E.R.-Titels heraus und trennte sich von der werksseitigen Übertaktung auf 868 MHz. Warum man sich für diesen Schritt entschied, ist uns nicht ersichtlich. Sicher, die 18 MHz mehr auf der GPU hätten die Performance der Grafikkarte nur unwesentlich verbessert. Insgesamt ein schneller 3D-Beschleuniger mit schicker Optik, aber lautem Kühler und durchschnittlichem Lieferumfang - zumindest für den deutschen Markt.

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Positive Aspekte der ASUS Radeon HD 5870 V2:

Negative Aspekte der ASUS Radeon HD 5870 V2 :

Weitere Links: