Test: NVIDIA GeForce GTX 460

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GTX460_LogoDer erste Schritt in Richtung Mittelklasse wurde bereits mit der GeForce GTX 465 gemacht. Doch so ganz zufrieden sind weder NVIDIA selbst, noch die Hersteller mit dieser Karte. Sie ist zu teuer und zu dicht an der GeForce GTX 470 dran. Der eigentliche Grund dafür ist die Tatsache, dass die GeForce GTX 465 eine beschnittene GF100-GPU verwendet, die gleiche die auch bei den größeren Modellen zum Einsatz kommt. Mit der GeForce GTX 460 soll nun eine echte Mittelklasse-Karte kommen. Sie verwendet eine erste überarbeitete Version der Fermi-Architektur in Form der GF104-GPU. Wir konnten uns gleich mehrere Modelle der GeForce GTX 460 anschauen, die allesamt vom Referenz-Design abweichen und sich durch eine modifizierte Kühlung und höhere Taktraten auszeichnen.

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Wie immer wollen wir uns erst einmal die technischen Details etwas genauer anschauen.

NVIDIA GeForce GTX 460 NVIDIA GeForce GTX 465 NVIDIA GeForce GTX 470

NVIDIA GeForce GTX 480

ATI Radeon HD 5830

ATI Radeon HD 5850

ATI Radeon HD 5870
GPU GF104 GF100 GF100 GF100 RV870 RV870 RV870
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden 3,2 Milliarden 3,2 Milliarden 3,2 Milliarden 2,15 Milliarden 2,15 Milliarden 2,15 Milliarden
Die-Größe - - - - 334 mm² 334 mm² 334 mm²
GPU-Takt 675 MHz 607 MHz 607 MHz 700 MHz 800 MHz 725 MHz 850 MHz
Speichertakt 900 MHz 802 MHz 837 MHz 924 MHz 1000 MHz 1000 MHz 1200 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 1024/768 MB 1024 MB 1280 MB 1536 MB 1024 MB 1024 MB 1024 MB
Speicherinterface 256/192 Bit 256 Bit 320 Bit 384 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 115,2/86,4 GB/Sek. 102,6 GB/Sek. 133,92 GB/Sek. 177,408 GB/Sek. 128 GB/Sek. 128 GB/Sek. 153,6 GB/Sek.
Shader Model 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 11 11 11 11 11 11 11
Shader-Einheiten 336 (1D) 352 (1D) 448 (1D) 480 (1D) 224 (5D) 288 (5D) 320 (5D)
Shader-Takt 1350 MHz 1215 MHz 1215 MHz 1401 MHz 800 MHz 725 MHz 850 MHz
Texture Units 56 44 56 60 56 72 80
ROPs 32/24 32 40 48 16 32 32
Pixelfüllrate 16,2/18,9 Gigapixel 13,4 Gigapixel 24,2 Gigapixel 33,6 Gigapixel 12,8 Gigapixel 23,2 Gigapixel 27,2 Gigapixel
maximale Leistungsaufnahme 160/150 Watt 200 Watt 215 Watt 250 Watt 175 Watt 170 Watt 188 Watt
minimale Leistungsaufnahme - 30 Watt 30 Watt 50 Watt 25 Watt 27 Watt 27 Watt
CrossFire/SLI SLI
SLI/3-Way-SLI/4-Way-SLI
SLI/3-Way-SLI/4-Way-SLI SLI/3-Way-SLI/4-Way-SLI CrossFireX CrossFireX CrossFireX

Für das Referenz-Design sieht NVIDIA einen GPU-Takt von 675 MHz vor. Der Shader-Takt liegt bei 1350 MHz. Zwar können die Grafikkarten-Hersteller zwischen 768 und 1024 MB GDDR5-Speicher wählen, nicht aber beim Takt, den NVIDIA auf 900 MHz festgelegt hat. Für den größeren Speicherausbau sieht NVIDIA ein 256 Bit breites Speicherinterface vor, bei 768 MB ist es nur 192 Bit breit. 32 Texture-Units befinden sich in der GF104-GPU, die Anzahl der ROPs liegt bei 32.

Diese Beschneidung gelingt durch den Einsatz von nur noch zwei Graphics Processing Clusters (GPC), anstatt derer vier wie bei den größeren Modellen. Pro GPC sind laut NVIDIA vier Streaming-Multiprocessoren (SM) verbaut, wobei nur sieben aktivierte angegeben werden. Pro SM ergeben sich 48 skalare Shadereinheiten, die der GF104-GPU 384 Shader-Prozessoren bescheinigen würden, aktiviert sind aber nur 336.

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NVIDIA gibt eine maximale Leistungsaufnahme von 160 bzw. 150 Watt an, je nachdem ob 768 oder 1024 MB Speicher verbaut sind. Über den Idle-Verbrauch schweigt man sich offiziell noch aus.

Unsere Messungen und Benchmarks führten wir auf drei verschiedenen Karten durch. Alle drei sind bereits ab Werk übertaktet. Wir takteten sie allerdings auch auf die von NVIDIA vorgegebenen Werte, sodass wir heute fünf neue Werte in die Testdatenbank einführen können.

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Im Folgenden wollen wir uns die GPU-Z-Screenshots der drei Karten anschauen. Das erste Karte stammt aus dem Hause Gigabyte und hört auf den Namen GeForce N460OC-1GI.

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Wie aus dem GPU-Z-Screenshot zu entnehmen ist, hat Gigabyte an der Taktschraube gedreht. Anstatt den 675 MHz für die GPU, läuft sie mit 715 MHz. Den Speicher hat Gigabyte bei 900 MHz belassen. Da der Shader-Takt an den GPU-Takt gekoppelt ist, hat sich dieser auf 1430 MHz erhöht.

Das Modell von MSI wird als N460GTX Cyclone 768D5 geführt.

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MSI geht schon mit einem etwas höheren Takt an die Sache. 728 MHz GPU-Takt sind zwar nur 13 MHz mehr als bei dem Modell von Gigabyte, sie werden sich aber dennoch in den Benchmarks bemerkbar machen. Durch den erhöhten GPU-Takt haben sich auch die Shader-Prozessoren auf 1455 MHz beschleunigt.

Den Abschluss bildet Palit mit der GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum.

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Was die Modelle von Gigabyte und MSI versuchten, führt Palit vermutlich zur Vollendung. Mit satten 800 MHz arbeitet die GPU - und damit 125 MHz schneller als bei der Referenz-Version. Als einziger Hersteller im Test hat Palit auch am Speicher gedreht und lässt diesen mit 1000 MHz arbeiten. Die Shader-Prozessoren laufen mit 1600 MHz.


Gigabyte GeForce N460OC-1GI

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Zum Zeitpunkt des Erstellens war die Gigabyte GeForce N460OC-1GI zwar schon im Preisvergleich aufgeführt, allerdings noch kein Preis verfügbar.

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Die Rückseite gibt das PCB im Referenz-Layout preis. Gigabyte hat sich für ein blaues PCB entschieden. Rechts oben ist der Anschluss für die SLI-Bridge zu sehen. Anders als bei der GeForce GTX 480, 470 und 465 verfügt die GTX 460 nur über einen Anschluss und kann daher auch nur im SLI mit zwei Karten betrieben werden. Ansonsten sind hier keinerlei Besonderheiten erkennbar.

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Für die Kühlung setzt Gigabyte auf ein Design mit zwei 75-mm-Lüftern. Beide blasen die kühle Luft auf einen Kühlkörper aus Aluminium. Leider führt kein Luftstrom über die Slotblende nach außen, so verbleibt die warme Luft im Inneren des PC-Gehäuses.

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Über zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse wird die Karte von Gigabyte mit Strom versorgt. Sie sind an der nach hinten gerichteten Seite untergebracht.

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Auf der Slotblende befinden sich zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse. Links ist noch ein mini-HDMI-Ausgang zu sehen. Ein entsprechender Adapter liegt bei.

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Der Kühlkörper sitzt nur auf der GPU selbst. Die Speicherchips müssen ohne aktive Kühlung auskommen und werden nur durch den Luftstrom des Lüfters gekühlt.


MSI N460GTX Cyclone 768D5

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In einem komplett anderen Aussehen wie das Modell von Gigabyte präsentiert sich die Version von MSI. Sie kommt mit der Cyclone-Kühlung daher, die wir uns später anschauen wollen. Die Karte wird zwar auch schon im Preisvergleich aufgeführt, allerdings fehlen auch hier noch Preis und Verfügbarkeit.

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Die Rückseite des PCBs präsentiert sich im gleichen Design wie bei Gigabyte, allerdings in einer anderen Farbe.

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Der Kühler sitzt ebenfalls direkt auf der GPU. Zwei Heatpipes führen von der GPU in einem 2/3-Kreis um einen 85-mm-Lüfter. Dieser bläst die kühle Luft direkt auf den Kühlkörper unter ihm und verteilt sie auch um die Kühlrippen der Heatpipes zu durchströmen.

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Ebenso wie bei Gigabyte wird die MSI N460GTX Cyclone 768D5 über zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse mit Strom und Spannung versorgt. Auch sie sind nach hinten gerichtet.

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Hier ist noch einmal zusehen, dass nur die GPU direkt gekühlt wird. Sie Speicherchips müssen ohne direkte Kühlung auskommen.

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Eine weitere Ähnlichkeit wird beim Blick auf die Slotblende sichtbar. Mit zweimal Dual-Link-DVI und einmal mini-HDMI wird der potenzielle Käufer versorgt.


Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum

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Die Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum ist nicht das einzige Modell des Herstellers der GeForce GTX 460. Doch sie ist die schnellste Karte in unserem Vergleich. Auch hier fehlen noch Informationen zum Preis und der Verfügbarkeit. Im Preisvergleich wird sie aber schon aufgeführt. Palit gab uns gegenüber einen Preis von 239 Euro an.

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Am PCB hat Palit im Vergleich zur MSI und Gigabyte gearbeitet. Die rote Farbe unterstützt das übrige Design.

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Ein einzelner 75-mm-Lüfter sorgt für die nötige Frischluft. Hinter dem Lüfter sind auch schon die massiven Kupfer-Blöcke sowie Heatpipes zu sehen.

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Wie die anderen beiden Hersteller auch, verbaut Palit zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse. Sie sind allerdings nicht nach hinten gerichtet, sondern in Richtung der Gehäuse-Seite. Hier auch zu sehen ist die fehlende aktive Kühlung der Speicherchips.

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Wie hier zu sehen ist, wird ebenfalls nur die GPU aktiv gekühlt. Dennoch betreibt Palit diesen mit 1000 MHz, was in den Praxistests auch kein Problem darstellte. An dieser Stelle ebenfalls deutlich werden die beiden Kupfer-Heatpipes.

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Als einziger Hersteller im Test setzt Palit auf eine direkte Kühlung der spannungs- und stromversorgenden Komponenten. Durch das Gehäuse des Kühlers wird ein Teil der Luft durch den hier zusehenden Kühler geführt.

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Ebenfalls ein Novum sind die angebotenen Anschlüsse. Neben zwei Dual-Link-DVI-Ausgängen befinden sich auf der Slotblende noch einmal VGA und mini-HDMI. Damit dürfte jeder Monitor den passenden Anschluss finden.


Mit der Vorstellung der ersten DirectX-11-Grafikkarten haben wir uns dazu entschlossen auch unser Testsystem leicht umzustellen. Wir führen alle Benchmarks nun unter Windows 7 aus, was uns dazu zwingt alle bisher bereits getesteten Karten ebenfalls unter Windows 7 noch einmal durch den Parcours zu jagen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Folgende Treiber kamen dabei zum Einsatz:

Weiterhin haben wir nach jedem Benchmark das System neu gestartet und, wenn möglich, mit aktuellen Softwareversionen und Patches getestet.


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Im Idle-Betrieb präsentieren sich die neuen GeForce-GTX-460-Karten sehr sparsam. Alle bewegen sich bei etwa 140 Watt für das Gesamtsystem und damit auf Niveau der bisher sparsamsten DirectX-11-Grafikkarten dieser Leistungsklasse in Form der ATI Radeon HD 5830.

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Unter Last zeigt sich eine eindeutige Tendenz: Während sich die auf Referenztakt betriebenen Karten noch zurückhalten, schießt der Verbrauch gerade bei der Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum in die Höhe.

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Der über den Furmark ermittelte theoretische Maximalverbrauch zeigt ein ähnliches Bild wie im Diagramm zuvor.

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Bei der Lautstärke zeigt sich ein von uns erwartetes Bild. Im Idle-Betrieb gehören die Karten dank der alternativen Kühlung zu den leisesten Karten. Werden sie belastet, steigt die Geräuschkulisse natürlich an, bleibt aber in einem vertretbaren Rahmen im Vergleich zu den größeren Modellen.

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Bei den Temperaturen lässt sich die Reihenfolge für Idle- und Last-Betrieb anhand der Taktung festmachen. Am wärmsten wird daher auch die Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum, gefolgt von der Gigabyte GeForce N460OC-1GI. Den Abschluss bildet die MSI N460GTX Cyclone mit ihren 768 MB Grafikspeicher.


Futuremark 3DMark Vantage

Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark06 und Vantage. Der 3DMark Vantage als neueste Version ist sehr Grafikkarten-lastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.

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Resident Evil 5

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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H.A.W.X.

Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Far Cry 2

Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Crysis Warhead

Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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BattleForge

BattleForge ist ein Next Gen Echtzeitstrategie-Spiel, bei dem ihr mit euren Freunden in epischen Schlachten gegen das Böse schlagen könnt. Das Besondere an BattleForge ist, dass du deine Armee selbst zusammenstellen kannst. In BattleForge werden deine Einheiten, Gebäude und Zauber durch Sammelkarten repräsentiert, die du mit anderen Spielern tauschen kannst.

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BattleForge ist kostenlos auf www.BattleForge.com zu beziehen.

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BattleForge DirectX 11:

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Unigine Heaven 1.0

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Unigine Heaven 2.0

Unigine Heaven 2.0 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Colin McRae: DIRT 2

Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Wir verwenden jedoch nicht die DirectX-11-Engine, sondern bisher noch Werte mit der Vorgängerschnittstelle, um eine Vergleichbarkeit mit den älteren Modellen die wir noch ohne DirectX-11 testen mussten, zu gewährleisten. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Overclocking

NVIDIA hält das Overclocking der GeForce GTX 460 bzw. der GF104-GPU für besonders erwähnenswert. Das hier Potenzial vorhanden ist, beweist bereits Palit mit der werksseitigen Übertaktung, wie wir sie prozentual gesehen, selten zu Gesicht bekommen. Unsere drei Testkandidaten haben wir natürlich auch manuell bis an die Grenzen getrieben. Folgende Taktraten konnten wir dabei erreichen:

In den Benchmarks wirkte sich das wie folgt aus:

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Natürlich hat das Overclocking auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Folgendes Diagramm stellt die Verhältnisse dar:

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Mit der GeForce GTX 460 bzw. der neuen GF104-GPU kann NVIDIA endlich den Schritt in das Mittelklasse-Segment machen. Die GeForce GTX 465 war ein mehr oder weniger erfolgreicher Versuch den Ausschuss der Produkte in den Markt zu bringen. Die GeForce GTX 460 ist der nun erstzunehmende Eintritt in die Mittelklasse, der gleichermaßen sinnvoll und ein weit logischerer Schritt ist, was sich in der späteren Beurteilung noch genauer begründen lässt.

Dass die GeForce GTX 460 auch für kommende Spiele samt PhysX-Unterstützung geeignet ist, soll folgende Video von Mafia II unter Beweis stellen.

 

Bereits mit der Veröffentlichung der GeForce GTX 465 merkten wir an, dass dies nicht die Ideallösung für den Start in den Mittelklasse-Markt für NVIDIA sein kann. Die Benchmarks der GeForce GTX 460 unterstützen diesen Eindruck, denn in den meisten Benchmarks liegt zumindest die GTX 460 mit 1024 MB noch vor der GTX 465. Das Modell mit kleinerem Speicher kann zumindest sehr gut mithalten. Zieht man nun auch noch den Stromverbrauch mit in die Beurteilung hinzu, so wird ganz klar deutlich, dass die GTX 460 der GTX 465 überlegen ist, in Performance, Stromverbrauch und Preis.

Der Vergleich zur Konkurrenz aus dem Hause AMD zeigt zwei unterschiedliche Situationen. Während die GeForce GTX 460 mit 1024 MB durchweg den eigentlichen Hauptgegner ATI Radeon HD 5830 und auch höherwertige Modelle schlagen kann, hat das Modell mit 786 MB des öfteren mit diesen zu kämpfen.

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Von der allgemeinen Betrachtung der GeForce GTX 460 getrennt betrachten müssen wir die drei übertakteten Modelle in diesem Vergleich.

Die MSI N460GTX Cyclone zeichnet sich besonders durch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis aus. Sie bietet einen niedrigen Stromverbrauch bei effizienter, weil leiser, Kühlung. Zu kämpfen hat sie allerdings mit dem kleineren Speicher, denn die 768 MB machen sich besonders bei hohen Auflösungen oder ab achtfachem Anti-Aliasing bemerkbar.

Ein gutes Mittel stellt die Gigabyte GeForce N460OC-1GI dar. Sie bietet den größeren Speicherausbau, bei ebenfalls sehr guten Kühlung und Performance. Die GeForce GTX 465 ist für sie schon kein echter Gegner mehr. Auch bei höheren Auflösungen oder Qualitätseinstellungen bietet sie meistens noch ausreichend Performance für ein flüssiges Spielvergnügen.

Testsieger in diesem Vergleich ist die Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum. Sie kann besonders durch die hohe werksseitige Übertaktung glänzen. Diese bringt sie auch gleich auf ein Leistungs-Niveau, welches sich von der Konkurrenz deutlich abhebt. Stromverbrauch, Lautstärke und die Temperatur bleiben dabei im Idle-Betrieb mit der Konkurrenz vergleichbar. Unter Last muss die Karte natürlich ihrer Übertaktung Tribut zollen.

Positive Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 460:

Negative Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 460:

Aufgrund der guten Performance der Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum
vergeben wir den Hardwareluxx-Excellent-Hardware-Award

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