Test: XFX Radeon HD 5830

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xfx_5830_teaserFast fünf Monate nachdem der Startschuss für die ersten DirectX-11-Grafikkarten gefallen war, schickte AMD mit der ATI Radeon HD 5830 einen weiteren Ableger an den Start. Doch obwohl auch dieses Modell auf den RV870 zurückgreifen darf, zielt der 3D-Beschleuniger nicht unbedingt auf High-End-User ab, sondern vielmehr auf die obere Mittelklasse und schließt zugleich die Lücke zwischen der ATI Radeon HD 5850 und der ATI Radeon HD 5770. Zum Start stach XFX mit seiner ersten Variante, welche deutlich kürzer als die der anderen Hersteller ausfiel, heraus. Doch statt der gewünschten verkürzten Version, gibt es die Karte derzeit anscheinend nur in gewohnter Länge – zumindest aber mit anderem Kühlkörper. Allerhöchste Zeit für einen Test.

Nach den ersten beiden DirectX-11-Grafikkarten setzte AMD alles daran, möglichst schnell auch die unteren Leistungsregionen mit neuen Modellen zu versorgen. So schob man Ende Februar schließlich die ATI Radeon HD 5830 nach und erhöhte somit weiter den Druck auf den Konkurrenten NVIDIA, der zu diesem Zeitpunkt noch immer keine entsprechenden Modelle entgegenzusetzen hatte. Doch die ATI Radeon HD 5830 sollte nicht nur die Lücke zwischen der ATI Radeon HD 5850 und der ATI Radeon HD 5770 schließen und auf die obere Mittelklasse abzielen, sondern vor allem auch die Ausbeute der 40-nm-Fertigung zumindest auf dem Papier verbessern. Mit einer Länge von 28 cm (PCB: 26,5 cm) entspricht sie eher dem Flaggschiff der Single-GPUs von AMD, als einer schnellen Mittelklasse-Grafikkarte der ATI-Radeon-HD-5700-Familie. Dies erweckt den Anschein, dass man schlichtweg die defekten Hardware-Einheiten des RV870 deaktivierte und die Grafikkarte als langsameres Modell ausgibt. Überspitzt formuliert: ein Abfallprodukt. Auch die erhoffte verkürzte XFX-Version, welche man zeitgleich mit dem offiziellen Start der Grafikkarte vorstellte, blieb bislang leider noch aus. Stattdessen führt der Hersteller ein Modell in gewohnter Länge, aber schon mit dem Kühlkörper einer ATI Radeon HD 5770 der zweiten Revision.

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Wie alle anderen Familienmitglieder wird auch die XFX Radeon HD 5830 in 40 nm bei TSMC gefertigt und verfügt im Vergleich zu ihren schnelleren Brüdern über sechs bzw. vier SIMD-Einheiten weniger, sodass nur 224 Shadereinheiten in 5D-Konfigurationen, 56 Textureinheiten und 16 Rasteroperations bereitstehen. Dazu gibt es insgesamt 1024 MB GDDR5-Videospeicher, der zudem über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden ist und mit 2000 MHz seine Dienste verrichtet. Mit einem GPU-Takt von runden 800 MHz ist die XFX Radeon HD 5830 zwar 75 MHz schneller unterwegs, als eine ATI Radeon HD 5850, aber immer noch 50 MHz langsamer als das bisherige Spitzenmodell der Serie – die ATI Radeon HD 5970 in diesem Fall einmal ausgenommen. Auch bei der maximalen Leistungsaufnahme werden die geringen Unterschiede zur ATI Radeon HD 5870 deutlich. So soll sich die XFX Radeon HD 5830 mit 175 Watt knapp fünf Watt mehr genehmigen, als eine ATI Radeon HD 5850 und kommt zumindest in dieser Disziplin der ATI Radeon HD 5870 gefährlich nahe. Im Großen und Ganzen entspricht unser heutiger Testkandidat komplett dem Referenzlayout von AMD. Einzig ein anderer Kühlkörper kommt zum Einsatz. Statt der wuchtigen Dual-Slot-Variante, welche die komplette Grafikkarte umhüllen würde, setzt XFX auf den altbekannten "Ei"-Kühler der ATI Radeon HD 5770 in zweiter Revision. Ob man sich hier tatsächlich absetzen kann und ob die schnelle DirectX-11-Grafikkarte leiser und effizienter arbeitet, das soll dieser Test nun klären.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Grafikkarte: XFX Radeon HD 5830
GPU RV870
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 2,15 Milliarden
GPU Takt 800 MHz
Speichertakt 2000 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 128 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 224 (5D)
Shadertakt 800 MHz
Texture Units 56
ROPs 16
Pixelfüllrate 12,8 Gigapixel
SLI/Crossfire CrossFireX

1120 Streamprozessoren (224 5D), 56 TMUs, 16 ROPs, 1024 MB GDDR5-Videospeicher und die gewohnten Standardfrequenzen. Das sind die Eckdaten der XFX Radeon HD 5830 auf dem Papier. Schauen wir nun, was unserer heutiger Testkandidat tatsächlich leistet. Wir sind vor allem auf die Effizienz des Kühlers gespannt.



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Obwohl XFX zum Start der ATI Radeon HD 5830 eine deutlich kürzere Version ankündigte, ist unserem heutigen Sample nur das geänderte Kühlsystem geblieben. Statt dem wuchtigen Dual-Slot-Kühler, der die Grafikkarte komplett abdeckt, kommt nun das Modell der ATI Radeon HD 5770 zum Einsatz. Alles andere ist dann aber schon beim alten geblieben, denn auch mit Taktraten von 800 bzw. 2000 MHz hält man sich strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede. Ob sich das lohnt?

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Im Gegensatz zum  Referenzmodell von AMD ist die Rückseite der XFX Radeon HD 5830 nackt. Mit einer Länge von 26,5 cm ist die Karte zwar etwas kürzer, als die bisher bekannten Modelle, doch ist auch dies der fehlenden Kühlerabdeckung zu verdanken. Dennoch ist unser Sample noch immer deutlich länger, als eine ATI Radeon HD 5770.

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Wie bereits mehrfach erwähnt, ist von dem bisherigen Vorhaben, eine komplett eigene Version des schnellen RV870-Chips zu bringen, nur noch der eigene Kühler geblieben. So verbaute der AMD-Boardpartner exakt das Modell, welches schon auf der zweiten Revision der ATI Radeon HD 5770 zum Einsatz kam. Der "Ei"-förmige Aufbau kann mit einer Heatpipe mit einem Durchmesser von knapp acht Millimetern aufwarten und besitzt einen großen 70-mm-Lüfter, der die zahlreichen Aluminium-Finnen mit Frischluft versorgt. Schön zu sehen, dass XFX auch an die Spannungswandler der GPU dachte und ihnen einen kleinen, schwarzen Passiv-Kühlkörper spendierte, während die GDDR5-Speicherchips völlig ohne Kühlung auskommen müssen.

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Wie jede andere Karte der ATI Radeon HD 5830 kommt auch das Testsample nicht um die beiden 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker herum, was aufgrund einer maximalen Leistungsaufnahme von 170 Watt zwingend notwendig ist. Der RV840 und der vollbestückte RV870 bringen es vergleichsweise auf 170 respektive 188 Watt.



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Auf dem Dual-Slot-I/O-Shield stehen an dieser Stelle ebenfalls die üblichen Vertreter bereit. Zwei DVI-Ausgänge, ein HDMI-Port und dank ATI-Eyefinity-Support auch ein DisplayPort-Anschluss.

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Der aktuelle High-End-Chipsatz von Intel unterstützt sowohl AMDs CrossFireX als auch NVIDIAs SLI. Wer sich für die XFX Radeon HD 5830 entschieden hat, braucht für den Betrieb zweier Modelle also nur noch einen passenden Untersatz, denn zwei CrossFireX-Ports und eine entsprechende Bridge sind schon vorhanden.

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Im Lieferumfang findet sich nicht nur ein langweiliger QuickStart-Guide, sondern auch ein Handbuch samt Treiber-CD sowie die üblichen Kabel und Adapter. Neben der CrossFire-Bridge packte XFX allerdings auch ein Türschild speziell für Gamer mit in den Karton. Auf der Verpackung wirbt man mit "Aliens vs. Predator: Full Game Inside". Aufgrund der deutschen USK-Bestimmungen wurde das Action-Spiel wohl gestrichen, denn weder CD noch Gutschein-Code lagen unserem Sample bei.

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Abgesehen vom Kühlkörper unterscheidet sich unser heutiger Testkandidat nicht vom altbekannten Referenzlayout. Ob es XFX schafft, sich dennoch vor die Konkurrenz zu setzen und vor allem in Sachen Lautstärke und Kühl-Effizienz punkten zu können, lesen Sie auf den nachfolgenden Seiten.


Testsystem:

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Bislang konnte die komplette ATI-Radeon-HD-5000-Reihe mit guten Stromverbrauchs-Werten glänzen. Wie schon die Zielgruppe vermuten lässt, macht sich die XFX Radeon HD 5830 bereits in der ersten Disziplin im Mittelfeld breit. Mit 72 Watt zog das Gesamtsystem zwei Watt weniger aus der Steckdose, als das gleiche System mit einer ATI Radeon HD 5770 oder auch 5750. Nur die ATI Radeon HD 4890, welche allerdings noch im älteren 50-nm-Verfahren vom Band lief, fällt hier etwas aus dem Raster.

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Unter Last dreht sich das Blatt etwas, denn hier wird klar, dass AMD nicht umsonst die maximale Leistungsaufnahme höher als beim nominell schnelleren Bruder, der ATI Radeon HD 5850, angeben musste. Mit 229 Watt zog das Gesamtsystem etwas mehr aus dem Netzteil. Nur die ATI Radeon HD 4890 verbraucht noch etwas mehr. Die ATI Radeon HD 5770 weiß in Sachen Leistung und Stromverbrauch noch immer am besten zu gefallen.

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Auch niedrige Temperatur-Werte scheinen nicht zu den Stärken unseres heutigen Testkandidaten zu zählen. So setzt man sich im Leerlauf mit einer Temperatur von 50 °C fast schon an die Spitze, denn nur noch die ATI Radeon HD 5850 aus der gleichen Produktfamilie wurde wärmer, wenngleich auch nur mit einer Differenz von zwei Grad.

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Unter Last steigt natürlich die Temperatur weiter an. Während das Referenzmodell von AMD hier zu den heißesten Modellen der Produktfamilie zählt, bleibt das XFX-Modell etwas kühler und kann sich sogar vor eine ATI Radeon HD 5750 setzen. Deutlich vorne liegen die 50-nm-Vorgänger - beunruhigend sollten die hier gezeigten Werte aber noch längst nicht sein.

Wichtig für zahlreiche Anwender ist auch die Lautstärke des Systems. Während hier vor allem die Netzteil- und CPU-Kühler-Hersteller in den letzten Jahren ordentlich aufholen konnten, waren die der Grafikkarten häufig unerträglich laut. Auch die ersten DirectX-11-Grafikkarten von NVIDIA fallen fast schon unter dieses Raster. XFX wollte sich hier dem Trend anschließen und ein leises Kühlsystem kreieren. In der Tat ist das auch gelungen. So war der kleine 70-mm-Lüfter im Leerlauf nicht aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören, während er auch bei höheren Drehzahlen angenehm ruhig seinen Dienst absolvierte. Hörbar ist er dann allerdings doch. Insgesamt aber ein Modell, welches durchaus für empfindliche Ohren zu empfehlen ist!


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel und besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl.

Mit Clear Sky findet das sagenumwobene S.T.A.L.K.E.R: Shadow of Tschernobyl seine Fortsetzung - es spielt etwa ein Jahr zuvor und erzählt die Vorgeschichte zu Shadow of Tschernobyl. Angetrieben von der X-Ray-v.1.5-Engine, die man mit S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky nochmals komplett überarbeitet hat, bietet man jetzt nicht nur eine vollwertige DirectX-10-Unterstützung, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt, sowie komplett überarbeitete Levels, sondern auch eine erheblich verbesserte KI, die man ebenso einer Generalüberholung unterzogen hat. S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky kann als wahre Augenweide bezeichnet werden.

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Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Nachdem wir den schnellen 3D-Beschleuniger nun schon durch unseren aufwendigen Testparcours schickten und sich der Kühler zwar als leise, aber nicht ganz so effizient herausstellte, wollen wir uns an dieser Stelle auch ans Overclocking machen. Auch hier sagen wir vorneweg, dass wir schon bessere Karten im Test begrüßen konnten. Zwar erreichten wir ein respektables Ergebnis von 890/2520 MHz, doch konnten wir aus anderen Modellen teilweise deutlich mehr herausholen. Nichtsdestotrotz stieg die Leistung im 3DMark 2006 bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten von ehemals 15.962 Punkten auf nun 16.986 Punkte an. Auch Far Cry 2, Unigine Heaven und Crysis Warhead konnten weiter zulegen.

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Als die XFX Radeon HD 5830 bei uns in der Redaktion ankam, warfen wir sofort einen Blick in das Innere der Verpackung, denn eigentlich erwarteten wir die zum Start des kleinsten RV870-Chips angekündigte verkürzte Version. Stattdessen grinste uns ein Modell mit gewohnter Länge, aber anderem Kühler entgegen. Doch das verbaute Kühlsystem ist ebenfalls nur ein alter Bekannter und entstammt einer ATI Radeon HD 5770 der zweiten Revision. Viele Überraschungen gab es also nun wirklich nicht, denn mit Taktraten von 800 bzw. 2000 MHz hielt man sich zudem noch strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede. Dennoch hinterlässt die XFX Radeon HD 5830 kein schlechtes Bild, denn sie bietet die gewohnt hohe Leistung einer herkömmlichen ATI Radeon HD 5830 und bleibt zudem noch etwas leiser. Während man den 3D-Beschleuniger im Leerlauf kaum aus dem geschlossenen Testsystem heraushören konnte, nahm man ihn unter Last zwar wahr, doch blieb der Geräuschpegel auf einem erträglichen Niveau.

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Insgesamt fehlt uns für einen Award der nötige Kick, denn im Lieferumfang findet man die gleichen Zugaben, wie in jedem anderen Karton auch. Fairerweise muss man allerdings erwähnen, dass Alien vs. Predator mit im Karton liegen sollte, für den deutschen Markt aber wieder herausgenommen wurde. Auch im Overclocking-Test waren keine Rekorde zu holen, zumindest aber solide Werte. Insgesamt eine schnelle Karte, die allerdings doch eher unscheinbar bleibt.

 

Positive Aspekte der XFX Radeon HD 5830:

Negative Aspekte der XFX Radeon HD 5830:

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