Test: NVIDIA GeForce GTX 470 im SLI und 3-Way-SLI

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Die NVIDIA GeForce GTX 470 ist auf dem Papier noch die langsamste DX11-Karte von NVIDIA. Doch in unserem Review konnte sie bereits zeigen, dass auch sie ordentlich Dampf unter der Haube hat. Rationell betrachtet ist sie vielleicht sogar die bessere Grafikkarte der GTX-400er-Serie. Doch dies soll uns nicht davon abhalten auch zwei bzw. drei Karten einmal im SLI und 3-Way-SLI zu betreiben. Neben neuen Performance-Rekorden erwarten wir hier auch interessante Werte für die Temperaturen und den Stromverbrauch.

Vielen Dank an dieser Stelle an Notebooksbilliger.de die uns mit einer GeForce GTX 470 von Point of View versorgten. Die anderen beiden Modelle stammen von MSI und Zotac.

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In unserem Artikel zur GeForce GTX 470 sind wir bereits auf die Details der Karte eingegangen. Daher verzichten wir an dieser Stelle auf eine Wiederholung.

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Noch immer ist es mit der Verfügbarkeit der neuen NVIDIA-Grafikkarten nicht besonders gut bestellt. Der Stückpreis liegt bei rund 350 Euro, ein SLI-System kommt somit auf 700 Euro. Wer ein 3-Way-SLI-System plant, muss sogar 1050 Euro lockermachen.

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Kompatiblen Mainboards liegt üblicherweise eine entsprechende 3-Way-SLI-Bridge bei. Für den normalen SLI-Betrieb ist nur eine Standard-Version nötig. Natürlich lässt sich die 3-Way-SLI-Bridge auch mit flexiblen Standard-Bridges realisieren. Bei der Planung des Systems sollte der Anwender darauf achten, dass den Karten eine möglichst hohe Anzahl an PCI-Express-Lanes am Steckplatz zur Verfügung steht.

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Zum Stromverbrauch werden wir bei den dazugehörigen Messungen noch einmal kommen. Aber bereits beim Anblick von 6x 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüssen dürften klar sein, dass man mit einem 550-Watt-Netzteil nicht weit kommt.

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Hier einmal ein GPU-Z-Screenshot eines SLI- bzw. 3-Way-SLI-Systems.


Testsystem

Mit der Vorstellung der ersten DirectX-11-Grafikkarten haben wir uns dazu entschlossen auch unser Testsystem leicht umzustellen. Wir führen alle Benchmarks nun unter Windows 7 aus, was uns dazu zwingt alle bisher bereits getesteten Karten ebenfalls unter Windows 7 noch einmal durch den Parcours zu jagen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Folgende Treiber kamen dabei zum Einsatz:

Weiterhin haben wir nach jedem Benchmark das System neu gestartet und, wenn möglich, mit aktuellen Softwareversionen und Patches getestet.


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Für uns nicht weiter verwunderlich ist der bereits recht hohe Idle-Stromverbrauch. Bereits die Kombination aus zwei Karten liegt nur knapp hinter der ATI Radeon HD 5970 im CrossFire-Betrieb.

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Unter Last dreht das 3-Way-SLI-Gespann dann so richtig auf. 751,3 Watt sind ein neuer Rekord im Regelverbrauch. Zumindest hier spielen dann auch die vier GPUs der ATI Radeon HD 5970 eine Rolle und setzen sich vor das SLI-System bestehend aus zwei GeForce GTX 470.

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Den maximalen Verbrauch ermitteln wir wie immer mit Furmark. Mit 947,1 Watt ermitteln wir auch hier einen neuen (Negativ)-Rekord. Unser 1000-Watt-Netzteil erreicht so langsam aber sicher seine Auslastungsgrenze.

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Die Temperaturen im Idle- und Last-Betrieb sind nicht weiter verwunderlich. Aufgrund der Tatsache, dass die Karten direkt übereinander sitzen und daher kaum ausreichend frische Luft ansaugen können, heizen sie weiter auf.

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Für die Lautstärke gilt ähnliches wie bei den Temperaturen. Die Karten beeinflussen sich gegenseitig, was dafür sorgt, dass mit zunehmender Anzahl auch der Messwert steigt.


Futuremark 3DMark Vantage

Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark06 und Vantage. Der 3DMark Vantage als neueste Version ist sehr Grafikkarten-lastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.

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Resident Evil 5

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Street Fighter IV

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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H.A.W.X.

Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Far Cry 2

Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Crysis Warhead

Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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BattleForge

BattleForge ist ein Next Gen Echtzeitstrategie-Spiel, bei dem ihr mit euren Freunden in epischen Schlachten gegen das Böse schlagen könnt. Das Besondere an BattleForge ist, dass du deine Armee selbst zusammenstellen kannst. In BattleForge werden deine Einheiten, Gebäude und Zauber durch Sammelkarten repräsentiert, die du mit anderen Spielern tauschen kannst.

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BattleForge ist kostenlos auf www.BattleForge.com zu beziehen.

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BattleForge DirectX 11:

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Unigine Heaven 1.0

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Unigine Heaven 2.0

Unigine Heaven 2.0 beinhaltet zahlreiche Änderungen gegenüber dem Vorgänger. Darunter sind beispielsweise eine verstärke Nutzung von Tesselation. Des Weiteren wurden neue Objekte hinzugefügt, die den Einsatz neuer Effekte notwendig machen. Dazu gehören dynamische Lichtquellen sowie physikalisch korrekt berechnete Flaggen.

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Unigine Heaven 2.0 ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Colin McRae: DIRT 2

Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

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Drei GeForce GTX 470 besitzen zumindest das Potenzial zu einer brachialen Performance, die derzeit sicher nur noch von drei GeForce GTX 480 geschlagen werden kann. Allerdings skalieren die Karten nicht immer so gut wie beispielsweise in BattleForge und so kann von einer effektiven Nutzung des Potenzials nicht gesprochen werden.

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Wer sich wirklich für ein SLI-System mit den neuen Karten entscheidet, der ist mit zwei GeForce GTX 470 am besten aufgehoben. Der Performance-Gewinn ist zumeist recht deutlich und kann mit zugedrückten Augen auch gerechtfertigt werden. Nicht zu rechtfertigen ist sicher der Stromverbrauch und das gilt sowohl für den SLI- wie auch den 3-Way-SLI-Betrieb. Luftgekühlt ist auch die Lautstärke unter Last kaum noch zu ertragen. Eine Wasserkühlung ist sicher auch aufgrund der Temperaturen zu empfehlen. Ebenfalls im Hinterkopf behalten werden müssen die restlichen Komponenten des Systems. Die Wahl eines entsprechend potenten Prozessors sowie dem passenden Mainboard dürften bei dem Aufbau eines solches Systems obligatorisch sein.

Wer die Anschaffungskosten und den Stromverbrauch nicht scheut, der findet mit zwei oder drei GeForce GTX 470 sicher die derzeit bestmögliche Performance. In den kommenden Tagen werden wir uns bemühen den Test mit zwei und drei GeForce GTX 480 zu wiederholen, sofern das Netzteil dies mitmacht.

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