Test: PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green

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pc_5750_greenIn den letzten Wochen hat PowerColor seine Go!-Green-Reihe, welche durchgehend passiv-gekühlte Grafikkarten umfasst, weiter ausgebaut. Doch die Produktfamilie hält nicht nur langsame und leicht zu kühlende Modelle bereit. Auch eine ATI Radeon HD 5770 und eine ATI Radeon HD 5750 finden sich unter den Karten. Letztere, die zudem noch einige andere Überraschungen bereithält, haben wir uns nun für diesen Test ausgesucht.

Ein Grafikgeschoss wie die NVIDIA GeForce GTX 480, welche mit ihren 3,0 Milliarden Transistoren wohl zu den komplexesten Chips der Geschichte zählt, verlangt der Kühlung einiges ab. Die Folge ist ein unangenehm lautes Betriebsgeräusch und eine immense Abwärme. Da ist es nicht verwunderlich, dass man passive Grafikkarten erst in den unteren Leistungsregionen antrifft. Doch ein solches Modell ist meist so stark beschnitten, dass sich aktuelle Spiele nur in geringen Auflösungen und ohne Antialiasing bzw. Anisotrophischer Filterung spielen lassen – nichts für ambitionierte Gamer. Einen guten Kompromiss aus Leistung und Verbrauch, stellt dabei vor allem der RV840 dar. Mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 108 Watt bleibt er auch unter Last sehr genügsam, während zugleich ausreichende Frameraten ausgegeben werden. Die PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green setzt zwar auf die kleinere Variante des RV840, die statt 800 nur noch 720 Streamprozessoren bereithält und zudem etwas niedriger getaktet ist, doch tut dies der Sache keinen Abbruch, schließlich liegt sie nur knapp 15 Prozent hinter ihrem großen Bruder. Unser heutiger Testkandidat baut nicht nur auf einer soliden Basis auf und wird von einem Passiv-Kühlkörper mit zahlreichen Aluminium-Finnen und Kupfer-Heatpipes auf Temperatur gehalten, sondern spart auch den sonst üblichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker aus und verspricht gegenüber dem Referenzlayout von AMD eine Einsparung der Leistungsaufnahme von bis zu 21 Prozent, was vor allem hochwertigen Bauteilen und einer digitalen Spannungsversorgung zu verdanken ist.

Obwohl man die Leistungsaufnahme drastisch senken konnte und dem 3D-Beschleuniger keine Möglichkeit gibt mehr als die spezifizierten 75 Watt aus dem PCI-Express-Interface zu ziehen, besitzt die PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green auf dem Papier die gleichen Eckdaten wie das Referenzmodell der US-Amerikanischen Grafikschmiede. Demnach beherbergt der RV840, welcher in 40 nm bei TSMC gefertigt wird, nur noch neun SIMD-Einheiten, sodass insgesamt 144 Shadereinheiten in 5D-Konfiguration vorhanden sind. An jeden Shadercluster ist zudem eine Quad-TMU gekoppelt, woraus sich 36 Texture-Units ergeben. Beim Speicherinterface stehen wie gewohnt zwei 64-Bit-Controller zur Verfügung. Während sich der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher mit seinen 2300 MHz an die AMD-Vorgaben hält, arbeitet auch die GPU mit ihren standardmäßigen 700 MHz. Alles in allem also ein Ableger, der leistungsmäßig auf dem Niveau einer gewöhnlichen ATI Radeon HD 5750 liegt. Ob PowerColor seine hochgesteckten Ziele trotzdem erreicht, versucht dieser Artikel nun zu klären.

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Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Grafikkarte: PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green
GPU RV840
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 1,04 Milliarden
GPU Takt 700 MHz
Speichertakt 2300 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 73,66 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 144 (5D)
Shadertakt 700 MHz
Texture Units 36
ROPs 16
Pixelfüllrate 11,2 Gigapixel
SLI/Crossfire CrossFireX

Insgesamt 720 Streamprozessoren (144 5D), 36 Textureinheiten, 16 Rasteroperations, 1024 MB GDDR5-Videospeicher, der zudem über ein 128 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, und Taktraten von 700 bzw. 2300 MHz: Das sind die Eckdaten der PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green. Schauen wir nun, was der 3D-Beschleuniger tatsächlich leistet.



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Das wohl markanteste Merkmal unserer Go!-Green-Karte ist mit Sicherheit der Passiv-Kühlkörper, der den schnellen RV840-Chip auf Temperatur hält. Doch um sich der Produktfamilie anschließen zu dürfen, bedarf es mehr als das. Laut Hersteller soll der heutige Testkandidat deutlich sparsamer bleiben, als noch das Referenzlayout. Hierfür verzichtete man sogar auf den sonst üblichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker.

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Das Layout der PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green gleicht dem einer PowerColor Radeon HD 5770 PCS++. Digitale Spannungsversorgung, passive Speicherkühler, rotes PCB und eine Länge von rund 18 cm.

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Der Kühlkörper der neuen Mittelklasse-Grafikkarte erstreckt sich über zwei Slots und kommt ohne Unterstützung eines aktiven Lüfters daher. Stattdessen setzt man auf vier 6-mm-Heatpipes und zahlreiche Aluminium-Finnen. Für eine optimale Kühlung empfiehlt der Hersteller eine gute Gehäuse-Belüftung.

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Eigentlich verbirgt sich an dieser Stelle die zusätzliche 6-Pin-PCI-Express-Buchse für die Stromversorgung. Aufgrund hochwertiger Bauteile und einer digitalen Spannungsversorgung war diese allerdings nicht mehr nötig, weswegen PowerColor hier den Rotstift ansetzte. Somit muss sich die Grafikkarte mit den 75 Watt, welche über das PCI-Express-Interface zur Verfügung gestellt werden, begnügen.



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Über das Slotblech gibt es hingegen wenig zu sagen. Hier stehen die üblichen vier Vertreter bereit. Genauer gesagt ein DisplayPort-Anschluss, ein HDMI-Port und zwei DVI-Ausgänge.

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Ob X58, P55 oder AM3: Für nahezu jede Plattform gibt es inzwischen passende Mainboards für CrossFireX-Verbundsysteme. Wem die Leistung der ATI Radeon HD 5750 in naher Zukunft nicht reicht, der braucht nicht eine komplett neue Grafikkarte zu kaufen. Ein gebrauchtes Modell des kleinen RV840 reicht aus, um das System wieder auf Vordermann zu bringen. Bis der 3D-Beschleuniger allerdings an seine Leistungsgrenzen bei aktuellen Actiontiteln kommen wird, wird noch ein bisschen Zeit verstreichen.

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Die hochwertigen Bauteile, welche sich PowerColor einiges hat kosten lassen, veranlassten den AMD-Boardpartner wohl dazu, am Lieferumfang zu sparen. Neben einem Quickstart-Guide samt Treiber-CD und VGA/DVI-Adapter findet sich nichts weiter im Karton. Eine kleine Zugabe in Form eines schicken DirectX-11-Titels hätten wir uns aber schon gewünscht.

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Solides RV840-Grundgerüst, hochwertige Bauteile, Passivkühler, keine zusätzliche PCI-Express-Buchse und Standard-Taktraten. Auf dem Papier sehen die Eckdaten schon einmal nicht schlecht aus. Schauen wir nun, was die Karte wirklich leistet.


Testsystem:

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Die wohl meiste Zeit ihres Lebens verbringt eine Grafikkarte im Leerlauf. Hier sollte sie also mit einer geringen Leistungsaufnahme glänzen können. Während das Gesamtsystem, bestückt mit einer älteren 55-nm-Karte, noch 110 Watt aus der Steckdose zieht, verbraucht unser Testrechner zusammen mit der PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green gerade einmal 64 Watt. Einzig die NVIDIA GeForce GT 220 und GT 240 verbrauchen noch weniger, bieten dafür aber auch deutlich weniger Leistung und werden meist aktiv gekühlt.

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Auch unter Last gesellt sich unser heutiger Testkandidat zum breiten Mittelfeld. Mit knapp 137 Watt liegt das Modell exakt zwischen dem Referenzmodell und einer ATI Radeon HD 5670. Insgesamt konnte PowerColor schon in der ersten Disziplin sein Versprechen einlösen, denn eine gewöhnliche ATI Radeon HD 5750 zieht knapp 18 Watt mehr aus dem Netzteil.

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PowerColor empfiehlt für einen reibungslosen Betrieb ein gutes Belüftungskonzept. Zusammen mit einem 80-mm-Lüfter an der Gehäuse-Rückseite, pendelte sich die Temperatur unserer 40-nm-GPU auf 53 °C ein und setzte sich damit "an die Spitze" des Testfeldes - keine Karte wurde im Leerlauf wärmer.

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Was die PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green schon im Leerlauf geschafft hat, setzt sich unter Last fort. Mit einer Temperatur von 82 °C führt sie unser Testfeld an und wird knapp 8 °C heißer, als das Referenzmodell von AMD. Dicht dahinter liegt allerdings eine ATI Radeon HD 4850, welche nicht nur im älteren 55-nm-Fertigungsverfahren produziert wurde, sondern vor allem auch über einen kleinen Single-Slot-Kühler samt nervigen Lüfter verfügt. Vor allem an heißen Sommertagen, welche uns in den nächsten Monaten wohl erwarten werden, sollte man also immer wieder einen Blick auf die aktuellen Temperaturen werfen oder aber für die Zeit zusätzliche Lüfter im Gehäuse anbringen und nicht ganz so auf die Lautstärke achten.

Obwohl uns schon die Lautstärke des Referenzmodells gefiel, konnte PowerColor noch eine Schippe drauflegen und eine komplett lautlose Karte kreieren. Erkauft wird dieses Ergebnis allerdings mit höheren Temperaturen - vor allem im 3D-Modus. Silent-Fans, die zugleich noch Wert auf eine gute Performance legen, sollen den Aufpreis also nicht scheuen und die PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green mit in die engere Auswahl nehmen. Besser dürfte nur noch der größere Bruder, die PowerColor Radeon HD 5770 Go! Green, welche ebenfalls auf den zusätzlichen PCI-Express-Stromstecker verzichtet und auf einen Passiv-Kühlkörper setzt, dafür aber auch eine höhere Leistung bietet, gefallen.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel und besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl.

Mit Clear Sky findet das sagenumwobene S.T.A.L.K.E.R: Shadow of Tschernobyl seine Fortsetzung - es spielt etwa ein Jahr zuvor und erzählt die Vorgeschichte zu Shadow of Tschernobyl. Angetrieben von der X-Ray-v.1.5-Engine, die man mit S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky nochmals komplett überarbeitet hat, bietet man jetzt nicht nur eine vollwertige DirectX-10-Unterstützung, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt, sowie komplett überarbeitete Levels, sondern auch eine erheblich verbesserte KI, die man ebenso einer Generalüberholung unterzogen hat. S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky kann als wahre Augenweide bezeichnet werden.

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Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch wenn die PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green mit knapp 82 °C unter Last kaum Reserven nach oben zulassen dürfte, haben wir uns an dieser Stelle auch das Overclocking-Potential näher angesehen und wurden durchaus positiv überrascht. Statt einem standardmäßigen GPU-Takt von 700 MHz konnten wir nach zahlreichen Neustarts, Bildfehlen und Systemfreezes stabile 780 MHz herauskitzeln. Beim Speicher waren es mit 2740 MHz sogar fast schon Rekordwerte. Insgesamt stieg dabei die Leistung im 3DMark 2006 bei einer Auflösung von 1680x1050 Bildpunkten von ehemals 13.446 Punkten auf nun 14.819 Punkte an. Eine Leistungssteigerung von gut 10 Prozent.
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Wie immer gilt: Mit gesteigerten Taktraten geht auch eine höhere Leistungsaufnahme einher. Hier sollte jeder Anwender selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist. Zudem lassen sich die hier erzielten Ergebnisse nicht auf jedes Modell übertragen, da jeder Chip ein Unikat ist!

Mit großer Vorfreude und hohen Erwartungen haben wir uns an Test der PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green gemacht und müssen auch im Nachhinein sagen, dass dieser RV840-Ableger in unseren Augen zu den besten ATI-Radeon-HD-5750-Modellen auf dem Markt zählt. Während die meisten Hersteller das PCB eher auf Kosteneinsparungen optimieren, hat PowerColor einen anderen Weg eingeschlagen und das Layout ordentlich überarbeitet. Dank hochwertiger Bauteile konnte man sogar auf den sonst üblichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker verzichten und die Leistungsaufnahme tatsächlich drastisch verringern. Doch nicht nur unter Last macht sich der Vorsprung bemerkbar, auch im Leerlauf konnten wir eine Verbesserung messen. Ebenfalls positiv fällt natürlich unser Resultat zur Kühlung selbst aus. Obwohl bereits der Referenzkühler nicht von schlechten Eltern ist, konnte der AMD-Boardpartner die Messlatte noch einmal höher setzen höher und einen komplett lautlosen Kühlkörper - bestückt mit vier 6-mm-Heatpipes und zahlreichen Aluminium-Finnen - verbauen. Erkauft wird dies allerdings durch höhere Temperaturen. Vor allem unter 3D-Last und an heißen Sommertagen sollte für eine gute Gehäuse-Belüftung gesorgt sein.

Doch auch die Leistung des RV840 konnte überzeugen, schließlich hielt man sich trotz der tief greifenden Änderungen an die Leistungsdaten einer gewöhnlichen ATI Radeon HD 5750. Für aktuelle Spiele steht genug Performance zur Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann sogar noch selbst Hand anlegen und die Grafikkarte mit höheren Taktraten weiter beschleunigen. Trotz hoher Last-Temperaturen erzielte unser Sample mit 780/2740 MHz (Standard: 700/2300) ein respektables Ergebnis. Wer dann immer noch nicht genug hat, steckt später dank CrossFireX-Unterstützung einfach ein zweites Modell hinzu - passendes Mainboard natürlich vorausgesetzt.

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Lautlose Kühlung, geringer Stromverbrauch und hohe Performance sowie gutes Overclocking-Potential. All das reicht aus, um unseren Excellent-Hardware-Award abstauben zu können. In unseren Augen die beste ATI Radeon HD 5750 überhaupt. Einzig einen größeren Lieferumfang hätten wir uns gewünscht.

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Positive Aspekte der PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green:

Negative Aspekte der PowerColor Radeon HD 5750 Go! Green:

Weitere Links: