Test: Sapphire Toxic Radeon HD 5970 - Grafikpower mit 4 GB

Veröffentlicht am: von

Sapphire_5970_LogoAuf der CeBIT 2010 präsentierten Sapphire, ASUS und XFX eine spezielle Version der ATI Radeon HD 5970 mit 4 GB Grafikspeicher. Alle drei haben eines gemeinsam: ihre Karten werden bei AMD unter dem Projektnamen "Petunia" geführt. Ebenfalls gemeinsam haben sie die Verwendung zweier vollwertiger Radeon-HD-5870-GPUs. Mit der Sapphire Toxic Radeon HD 5970 ist nun das erste Modell eingetroffen - wir wollen uns die Leistungsfähigkeit dieser Karte einmal genauer anschauen.

Mit Devon Nekechuk, Product Marketing Engineer, unterhielten wir uns auf der CeBIT kurz über Petunia und Beweggründe eine solche Karte auf den Markt zu bringen. Damals für uns eine wichtige Frage war, ob AMD auf die Boardpartner zugegangen ist oder ob diese mit dem Anliegen an AMD herantraten. Die Antwort war nicht ganz eindeutig. Bei AMD lag ein Projekt für eine Grafikkarte mit 4 GB GDDR5-Speicher in der Schublade. Zeitgleich traten wohl auch einige Boardpartner an AMD heran, die ebenfalls Interessen an einer solchen Karte hatten. AMD hätte gerne bereits die ATI Radeon HD 5970 deutlich schneller gemacht, musste sich aber an die PCI-Express-Spezifikationen halten - und diese schreiben einen maximalen Verbrauch von 300 Watt vor.

Sapphire_5970_04_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Mit Petunia aber gibt man den Herstellern nun die Möglichkeit über diese Grenze hinaus zu entwickeln. AMD stellt dabei nur die GPUs zur Verfügung. Dabei handelt es sich um solche, die auf der ATI Radeon HD 5870 eingesetzt werden. Die Partner können dann entscheiden, ob sie diese noch übertakten wollen oder nicht. Ebenso offen ist das Board-Design. So unterscheiden sich die Modelle von ASUS, Sapphire und XFX auch deutlich, sowohl bei der Kühlung wie auch beim PCB-Design.

Werfen wir zuerst einmal einen Blick auf die technischen Daten der Sapphire Toxic Radeon HD 5970:

NVIDIA GeForce GTX 295

NVIDIA GeForce GTX 480

ATI Radeon HD 5870 ATI Radeon HD 5970 Sapphire Toxic Radeon HD 5970
GPU 2x GT200b GF100 RV870 2x RV870 2x RV870
Fertigung 55 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Anzahl Transistoren 2x 1,4 Milliarden 3,2 Milliarden 2,15 Milliarden 2x 2,15 Milliarden 2x 2,15 Milliarden
Die-Größe 2x 490 mm² - 334 mm² 2x 334 mm² 2x 334 mm²
GPU-Takt 2x 576 MHz 700 MHz 850 MHz 2x 725 MHz 2x 900 MHz
Speichertakt 999 MHz 924 MHz 1200 MHz 2x 1000 MHz 1200 MHz
Speichertyp GDDR3 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speichergröße 2x 896 MB 1536 MB 1 GB 2 GB 4 GB
Speicherinterface 2x 448 Bit 384 Bit 256 Bit 2x 256 Bit 2x 256 Bit
Speicherbandbreite 2x 111,9 GB/Sek. 177,408 GB/Sek. 153,6 GB/Sek. 2x 128 GB/Sek. 2x 153,6 GB/Sek.
Shader Model 4.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX 10.1 11 11 11 11
Shader-Einheiten 2x 240 (1D) 480 (1D) 320 (5D) 2x 320 (5D) 2x 320 (5D)
Shader-Takt 1242 MHz 1401 MHz 850 MHz 2x 725 MHz 2x 850 MHz
Texture Units 2x 80 60 80 2x 80 2x 80
ROPs 2x 28 48 32 2x 32 2x 32
Pixelfüllrate 2x 16,1 Gigapixel - 27,2 Gigapixel 2x 27,2 Gigapixel 2x 27,2 Gigapixel
maximale Leistungsaufnahme 289 Watt 250 Watt 188 Watt - -
minimale Leistungsaufnahme 60 Watt 50 Watt 27 Watt - -
CrossFire/SLI SLI/Quad-SLI SLI/3-Way-SLI/4-Way-SLI CrossFireX CrossFireX CrossFireX

Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Die Werte der Karten liegen exakt auf dem Niveau zweier Radeon HD 5870. Ob das auch für die Leistung stimmt, werden die Benchmarks zeigen. Musste AMD aufgrund des Stromverbrauchs den GPU-Takt bei der Radeon HD 5970 auf 725 MHz herunter nehmen, kann die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 mit den vollen 850 MHz arbeiten. Gleiches gilt für den Speicher, der hier mit 1200 MHz anstatt den 1000 MHz des Referenz-Modells arbeitet. Zusätzlich hat Sapphire auch noch den Speicher auf 4 GB verdoppelt. Architektonisch, d.h. für die Anzahl der ROPs und Textur-Einheiten entspricht die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 ansonsten aber den bekannten Vorgaben.

GPUZ_Toxic

Auf den folgenden Seiten wollen wir uns die Karte selbst einmal etwas genauer anschauen.


Sapphire_5970_01_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Bereits bei einem Blick auf die Front wird deutlich, dass es sich bei der Sapphire Toxic Radeon HD 5970 nicht um ein Standard-Modell handelt. Von der eigentlichen Karte ist nichts zu sehen. Dominiert wird dieser Anblick von drei großen Lüftern über einem Triple-Slot-Kühler.

Sapphire_5970_02_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Die Rückseite wiederum lässt keine Rückschlüsse auf eine modifizierte Radeon HD 5970 zu. Die 4 GB an Speicher kann Sapphire komplett auf der Vorderseite des PCBs unterbringen.

Sapphire_5970_03_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der direkte Vergleich zwischen der ATI Radeon HD 5970 und der Sapphire Toxic Radeon HD 5970 zeigt dann auch, dass es bei den äußeren Abmessungen für Länge und Breite geblieben ist. Doch auch so hat man schon hin und wieder Schwierigkeiten die Karte in ein Gehäuse zu bekommen, denn auch wenn 30,5 cm noch innerhalb der ATX-Spezifikationen liegt, nicht jeder Gehäuse-Hersteller hält sich an diese Vorgaben.

Sapphire_5970_05_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Beim Blick auf die Stromversorgung zeigen sich dann zwei 8-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse. Hier ist es dann auch mit den Spezifikationen vorbei, denn der PCI-Express-Standard sieht maximal jeweils einmal 6-Pin und 8-Pin vor. Zusammen mit dem PCI-Express-Steckplatz kann die Karte so maximal 375 Watt aufnehmen. Bei den Messungen zum Stromverbrauch werden wir dann sehen, wie groß dieser in der Praxis sein wird.

Obwohl bereits einige Netzteile über zwei 8-Pin-Anschlüsse verfügen, so ist das sicher keine Selbstverständlichkeit. Sapphire legt in seinem Lieferumfang aber auch keinen Adapter bei, um 8-Pin über Molex-Stecker oder zwei 6-Pin-PCI-Express-Anschlüsse zu realisieren. So muss im Vorfeld geschaut werden, ob das Netzteil über die nötigen Anschlussmöglichkeiten verfügt.


Sapphire_5970_06_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hier zu sehen sind einige Kontaktstellen des Kühlers mit dem PCB der Karte. Durch den abgebildeten Metallblock werden die Spannungswandler gekühlt bzw. deren Abwärme in den Kühlkörper übertragen.

Sapphire_5970_07_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Doch nicht jeder Bereich wird abgedeckt, denn Sapphire kühlt nur die GPUs, die Speicherchips und einige strom- und spannungsversorgende Komponenten.

Sapphire_5970_09_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hier zu sehen ist beispielsweise die Kühlung der ersten GPU. Heatpipes führen die Wärme ab und transportieren sie in den Kühlkörper, dessen feine Lamellen oberhalb des PCB zu sehen sind.

Sapphire_5970_10_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Noch einmal im Detail die Kühlung der GPU mithilfe der Heatpipe sowie die Abdeckung der Spannungswandler.

Sapphire_5970_08_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der Slotblende hat Sapphire Platz für zweimal Dual-Link-DVI und einmal Mini-DisplayPort gefunden. Da durch die Öffnungen der Blende eigentlich keine Luft nach Außen geführt wird, wäre sicher auch noch Platz für HDMI und einen großen DisplayPort gewesen. Sapphire hat sich aber für diese Lösung entschieden.

Im Lieferumfang befinden sich einige Adapter, um die zur Verfügung gestellten Anschlüsse anderweitig zu nutzen. Dies sind jeweils einmal DVI zu HDMI und VGA sowie Mini-DisplayPort auf DisplayPort. Zusätzlich legt Sapphire noch einen aktiven DisplayPort auf DVI-Adapter bei, der über USB mit Strom versorgt wird.


Mit der Vorstellung der ersten DirectX-11-Grafikkarten haben wir uns dazu entschlossen auch unser Testsystem leicht umzustellen. Wir führen alle Benchmarks nun unter Windows 7 aus, was uns dazu zwingt alle bisher bereits getesteten Karten ebenfalls unter Windows 7 noch einmal durch den Parcours zu jagen. Folgende Systemkomponenten kommen dabei zum Einsatz:

Folgende Treiber kamen dabei zum Einsatz:

Weiterhin haben wir nach jedem Benchmark das System neu gestartet und, wenn möglich, mit aktuellen Softwareversionen und Patches getestet.


Strom1

Der Idle-Stromverbrauch hält sich in annehmbaren Grenzen. Auch mit 4 GB Speicher liegt die Karte noch unterhalb der NVIDIA GeForce GTX 295 und 480. Grund hierfür ist sicher das sehr gute Power-Management, welches die Taktraten auf 157 bzw. 300 MHz herabsetzt und die Spannung entsprechend absenkt.

Strom2

Unter Last zeigt sich dann aber ein ganz anderes Bild. Es war aber auch nicht anders zu erwarten, denn nicht ohne Grund hatte sich AMD erst einmal dazu entschieden keine Radeon HD 5970 mit den vollen Taktraten der Radeon HD 5870 auf den Markt zu bringen. Dennoch sprechen 455 Watt eine deutliche Sprache.

Furmark

Nach dem typischen Stromverbrauch wollen wir uns aber die theoretische Maximal-Last anschauen. Furmark lastet die Karte komplett aus und bringt sie somit so richtig ins Schwitzen. Mit 616 Watt wird ein neuer Rekord für eine einzelne Grafikkarte aufgestellt.

Temp1

Temp2

Bei den Temperaturen bewegen sich die Zahlen wieder in einem akzeptablen Rahmen, sowohl für den Idle- als auch für den Last-Betrieb.

Laut1

Laut2

Der auf den ersten Blick überdimensional wirkende Kühler konnte bereits bei den Temperaturen überzeugen und steckte die hohe Leistungsaufnahme unter Last problemlos weg. Für die Lautstärke gilt ähnliches, wenngleich unter Last nicht mit einem flüsterleisen Betrieb gerechnet werden darf.


Futuremark 3DMark Vantage

Mit den ersten Performance-Messungen beginnen wir im 3DMark06 und Vantage. Der 3DMark Vantage als neueste Version ist sehr Grafikkarten-lastig und damit ideal für unsere Zwecke geeignet. Um die 3D-Grafikpracht flüssig zu genießen, ist aber auch eine schnelle CPU notwendig. Der Download von 3DMark Vantage ist wie immer in unserer Download-Area möglich.

Vantage1

Vantage2

Vantage3


Resident Evil 5

Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

ResidentEvil1_rs ResidentEvil2_rs

ResidentEvil3_rs ResidentEvil4_rs

Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Resident1

Resident2

Resident3

Resident4

Resident5

Resident6


Street Fighter IV

Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

StreetFighter4_1_rs StreetFighter4_2_rs

StreetFighter4_3_rs StreetFighter4_4_rs

Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Street1

Street2

Street3

Street4

Street5

Street6


H.A.W.X.

Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

HAWX1_rs HAWX2_rs

HAWX3_rs HAWX4_rs

Zur Vollversion von H.A.W.X. in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

HAWX1

HAWX2

HAWX3

HAWX4

HAWX5

HAWX6


Far Cry 2

Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Far1

Far2

Far3

Far4

Far5

Far6


Crysis Warhead

Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

Crysis1_rs Crysis2_rs

Crysis3_rs Crysis4_rs

Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Crysis1

Crysis2

Crysis3

Crysis4

Crysis5

Crysis6

 


World in Conflict

Bei World in Conflict handelt es sich um ein Echtzeitstrategiespiel von Sierra Entertainment. Das Spiel wurde von Massive Entertainment, den Schöpfern der Ground Control Reihe, entwickelt und ist seit September 2007 in Europa erhältlich. World in Conflict bietet eine Singleplayer-Kampagne, die insgesamt 14 Missionen beinhaltet. Das Spiel fesselt den Spieler durch seine Reichhaltigkeit an Action und hoher Spielgeschwindigkeit gepaart mit einer zeitgemäßen Grafik. In diesem Fall haben sich die Programmierer dazu entschlossen den DirectX-10-Renderpfad zu nutzen, welcher im Game erstaunliche Bilder auf den Schirm zaubert.

Zur Vollversion von World in Conflict in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

World1

World2

World3

World4

World5

World6


BattleForge

BattleForge ist ein Next Gen Echtzeitstrategie-Spiel, bei dem ihr mit euren Freunden in epischen Schlachten gegen das Böse schlagen könnt. Das Besondere an BattleForge ist, dass du deine Armee selbst zusammenstellen kannst. In BattleForge werden deine Einheiten, Gebäude und Zauber durch Sammelkarten repräsentiert, die du mit anderen Spielern tauschen kannst.

BattleForge1_rs BattleForge2_rs

BattleForge3_rs BattleForge4_rs

BattleForge ist kostenlos auf www.BattleForge.com zu beziehen.

Battle1

Battle2

Battle3

Battle4

Battle5

Battle6


BattleForge DirectX 11:

BattleDX11_1

BattleDX11_2

BattleDX11_3

BattleDX11_4

BattleDX11_5

BattleDX11_6


Unigine Heaven

Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

UnigineHeaven1_rs UnigineHeaven2_rs

UnigineHeaven3_rs UnigineHeaven4_rs

Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

Unigine1_1

Unigine1_2

Unigine1_3

Unigine1_4

Unigine1_5

Unigine1_6


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat ist nun schon der dritte Teil der sagenumwobenen S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Tschernobyl-Reihe und bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel. Call of Pripyat besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl. Mit Call of Pripyat wurde die X-Ray-v.1.5-Engine noch einmal um die neusten technischen Möglichkeiten aufgestockt. Ab sofort wird zeitgemäß auch eine DirectX-11-Unterstützung geboten, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt. Mit Unterstützung von Tesselation gibt es neben komplett überarbeiteten Levels und einer erheblich verbesserten KI auch wieder sehr viele optische Leckerbissen. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann wieder einmal als Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

Stalker1

Stalker2

Stalker3

Stalker4


Colin McRae: DIRT 2

Colin McRae: DIRT 2 zählt nicht nur zu den ersten DirectX-11-Titeln, sondern setzt die Grafikeffekte der neuen Schnittstelle auch erstaunlich realistisch in Szene. Doch auch spielerisch weiß das Rennspiel zu überzeugen. So durchlebt der Spieler seine Karriere in einigen aktuellen Offroad-Events und rast über zahlreiche Schauplätze aus der realen Rennsportwelt. Ob bei hitzigen Temperaturen im tiefsten Dschungel oder aber bei angenehmen 25 Grad in der Stadt - für jeden sollte der passende Ort mit dabei sein. Unterschiedliche Renn-Disziplinen sorgen dabei für die nötige Abwechslung und erfordern einiges an Können.

DIRT2_1_rs DIRT2_2_rs

DIRT2_3_rs DIRT2_4_rs

Dirt1

Dirt2

Dirt3

Dirt4

Dirt5

Dirt6


Overclocking

Natürlich lassen wir es uns auch nicht nehmen die derzeit schnellste Grafikkarte ab Werk zu übertakten. Wir erreichten einen GPU-Takt von 1000 MHz und einen Speichertakt von 1385 MHz. Damit liegen wir bei der GPU gut 100 MHz über den Werkseinstellungen. Beim Speicher sind es sogar 185 MHz. Natürlich sind hier auch noch höhere Werte zu erreichen, für einen ersten Eindruck über die Leistungsfähigkeit im Zusammenspiel mit dem Kühler dürfte dies aber ausreichen.

OC1

OC2

OC3

OC5

 


Fazit

Nach einem Sinn für die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 zu suchen, ist gar nicht so einfach. Mit der ATI Radeon HD 5970 hat AMD bereits die schnellste Grafikkarte auf dem Markt, daran konnte auch die NVIDIA GeForce GTX 480 nichts ändern. AMDs Petunia-Projekt kann also als Prestige-Objekt angesehen werden. Große Stückzahlen werden die Karten nicht erreichen, für AMD und Sapphire bleibt es also bei einer Machbarkeitsstudie - aber auch etwas so unvernünftiges kann bekanntlich durchaus seine Reize haben.

Sapphire_5970_04_rs

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Legt man die Gedanken über die Sinnhaftigkeit also einmal beiseite, wird der Blick frei auf die Speerspitze des Grafikkarten-Marktes. Die vollen Taktraten der ATI Radeon HD 5870 katapultieren die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 an die Spitze aller Benchmarks. Dank der Ausstattung mit jeweils 2 GB Grafikspeicher für jede der beiden GPUs sind die Einbrüche bei hohen Auflösungen und Qualitätseinstellungen gering.

Wie immer bei einer Grafikkarte dieser Kategorie spielt aber auch der Stromverbrauch eine entscheidende Rolle. Dieser hält sich im Idle-Betrieb noch in Grenzen und liegt sogar unterhalb der NVIDIA GeForce GTX 480. Unter Last wendet sich das Blatt und der enormen Leistung muss Tribut gezollt werden.

Derzeit sind weder der Preis, noch ein Termin für die Sapphire Toxic Radeon HD 5970 bekannt.

Positive Aspekte der Sapphire Toxic Radeon HD 5970:

Negative Aspekte der Sapphire Toxic Radeon HD 5970:

Aufgrund der enormen Performance vergeben wir den
Hardwareluxx-Excellent-Hardware-Award

 

Weitere Links: