Test: PowerColor Radeon HD 5670 PCS+

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powercolor_5670AMD hat seinen Vorsprung auf NVIDIA kräftig ausgenutzt und hält mit einer speziellen Version der ATI Radeon HD 5970 nicht nur eine Antwort auf Fermi bereit, sondern konnte in der Zwischenzeit schon ganze Markt-Segmente mit seinen neuen DirectX-11-Grafikkarten versorgen. Das wohl interessanteste Modell für unter 100 Euro ist die ATI Radeon HD 5670, welche man Mitte Januar vorstellte. Um den Druck auf die kalifornische Konkurrenz noch weiter zu erhöhen, finden sich nach den zahlreichen Referenzkarten des RV840-Chips jetzt auch immer mehr Modelle mit eigenen Kühllösungen auf dem Markt ein. Mit der PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ wollen wir eine solche Karte nun näher unter die Lupe nehmen.

Nach den schnellen und auch teuren High-End-Modellen hat sich die ATI-Radeon-HD-5000-Familie in den letzten Wochen fast schon komplettiert. Zu den preislich interessantesten Karten zählt wohl die ATI Radeon HD 5670, welche in unserem Preisvergleich schon für rund 70 Euro ihren Besitzer wechselt. Sie basiert dabei auf der Redwood-GPU und beherbergt somit 627 Millionen Transistoren und wird bereits im fortschrittlichen 40-nm-Prozess gefertigt. Im Vergleich zu seinen Geschwister-Modellen wurde der RV830 allerdings stark in seinen Einheiten beschnitten. So blieben von den ehemals 20 SIMD-Einheiten nur noch fünf solche Einheiten übrig, weshalb nur noch 80 5D-Shader und somit insgesamt 400 Streamprozessoren bereitstehen.Wie gewohnt sind dabei vier Texture-Units an eine SIMD-Einheit gebunden, woraus insgesamt 20 TMUs resultieren. Bei der Anzahl seiner Rasteroperations hat sich die US-Amerikanische Chipschmiede die Flexibilität seiner aktuellen Architektur zunutze gemacht und seinem Redwood-Chip 8 ROPs spendiert. Weiterhin halbierte man das Speicherinterface des 512 oder auch 1024 MB großen GDDR5-Videospeichers auf 128 Bit.

Um maximal 61 Watt TDP abführen zu können, vertraute das Referenzmodell auf einen Single-Slot-Kühler samt 45-mm-Lüfter, der aber auch im Leerlauf mit einer unangenehm hohen Drehzahl seine Dienste verrichtete. Dieses Manko versucht nun PowerColor mit seiner Radeon HD 5670 PCS+ aus der Welt zu schaffen und verbaute eine Dual-Slot-Lösung mit 92-mm-Lüfter. Komplettiert wurde das Gesamtpaket mit einer kleinen Übertaktung. Ob die PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ die größten Schwachpunkte der ATI Radeon HD 5670 ausmerzen kann, das soll dieser Artikel nun klären.

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Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Grafikkarte: PowerColor Radeon HD 5670 PCS+
GPU RV830
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 627 Millionen
GPU Takt 785 MHz
Speichertakt 2000 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 512 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 64,0 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 80 (5D)
Shadertakt 785 MHz
Texture Units 20
ROPs 8
Pixelfüllrate 6,28 Gigapixel
SLI/Crossfire CrossFireX

Insgesamt dürfte sich die PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ mit ihren 400 Streamprozessoren (80 5D), 20 Texture-Mapping-Units und 8 Rasteroperations in vielen unserer Test-Disziplinen aufgrund des marginal höheren GPU-Taktes vor das Referenzmodell von AMD setzen. In speicherlastigen Games sollte sie allerdings etwas zurückfallen, da unser Testsample nur über 512 MB GDDR5-Videospeicher, welcher wie gewohnt über 128 Datenleitungen kommuniziert, verfügt. Die Vorteile gegenüber den bisher getesteten Karten sollen aber klar in der Kühlung liegen. So soll der Testproband leiser und effizienter zu Werke gehen.

Ob die PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ hält, was sie verspricht, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.


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Statt dem häufig verbauten Referenzkühler setzt PowerColor bei unserem heutigen Testkandidaten auf ein anderes Kühlsystem mit großem 92-mm-Lüfter. Ob sich auch die magere Übertaktung von 10 MHz, wenn man an dieser Stelle überhaupt von Übertaktung sprechen darf, bemerkbar macht, klären wir auf den nächsten Seiten.


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Unser heutiger Testkandidat kommt für die PowerColor-PCS+-Reihe typisch in Rot-Schwarzer Farbgebung daher. Das Printed Circuit Board (PCB) fällt mit knapp 18 cm etwas länger aus, als noch das Referenzmodell von AMD.

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Das überarbeitete Kühlsystem soll das wohl größte Manko der ATI Radeon HD 5670 - die Lautstärke - ausmerzen. Hierfür kommt statt der bisher bekannten Single-Slot-Variante mit 45-mm-Lüfter nun eine Dual-Slot-Version mit großem 92-mm-Rotor zum Einsatz. Der Kühlkörper selbst deckt unterhalb der Aluminium-Lamellen und der Kupferplatte jedoch nur die GPU ab. Die GDDR5-Speicherchips müssen daher ohne Kühlung auskommen.

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Mit einer Thermal Design Power (TDP) von 61 Watt reichen der PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ die über das PCI-Express-Interface zur Verfügung gestellten 75 Watt. Ein zusätzlicher PCI-Express-Stromstecker, wie er hier noch Platz gefunden hätte, ist also nicht nötig.



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PowerColor sieht auf seiner PCS+-Version der schnellen Mainstream-Karte einen DVI-Ausgang und einen HDMI-Port vor. Dank ATI Eyefinity-Unterstützung steht aber auch ein DisplayPort-Anschluss bereit.

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Multi-GPU nimmt einen immer größer werdenden Stellenwert ein und so unterstützt auch dieses Modell CrossFireX.

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Um den Einstieg ins DirectX-11-Zeitalter bei einer halbwegs potenten Leistung bezahlbarer zu machen, speckte man nicht nur die Leistung der Grafikkarten ab. Auch der Lieferumfang wurde stark reduziert. Fand man bei einigen Karten noch ein Computerspiel im Karton, so findet man hier nur ein Handbuch samt Treiber-CD und einen Adapter von DVI zu VGA.

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Das geänderte Kühlsystem sieht schon mal vielversprechend aus. Schauen wir nun, was die Karte wirklich leistet.


Testsystem:
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Die meiste Zeit seines Lebens verbringt ein Computer wohl im Leerlauf oder nur unter einer geringen Last. Gerade hier sollten auch Grafikkarten geringe Verbrauchswerte aufweisen. Während das Gesamtsystem, bestückt mit dem Flaggschiff unseres Testfeldes, rund 110 Watt aus der Steckdose zieht, waren es bei einer GeForce GT 220 gerade einmal 53 Watt. Unser heutiger Testkandidat pendelt sich mit 62 Watt im Mittelfeld ein.

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Auch unter Last verbleibt die PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ in Verbindung mit der restlichen Testkonfiguration im breiten Mittelfeld und genehmigt sich mit 132 Watt gerade einmal so viel, wie das System mit einer ATI Radeon HD 4890 im Leerlauf. Nur die 40-nm-Modelle von NVIDIA und die ATI Radeon HD 5450, welche allerdings noch einmal kräftig in ihrer Leistung beschnitten wurden, zeigen sich genügsamer.

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Große Hoffnungen hat PowerColor natürlich in sein Kühlsystem gesteckt. Tatsächlich weiß dieses schon in der ersten Disziplin zu gefallen und setzt sich mit einer Idle-Temperatur von 34 °C nicht nur vor das Referenzmodell von AMD, sondern reiht sich auch in die Top 3 der Spitzenplätze. Einzig die NVIDIA-Konkurrenz blieb noch etwas kühler.

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Unter Last hält das überarbeitete Kühlsystem der PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ die GPU auf beachtlichen 48 °C und sichert sich somit Platz 2 unseres Testfeldes. In Sachen Effizienz hat PowerColor bei seinem neusten Modell also ganze Arbeit geleistet.

Viel wichtiger als niedrige Temperaturen dürfte für die meisten Anwender aber wohl die Lautstärke sein. Auch hier weiß unser Testsample zu gefallen. Während der Referenzkühler, welcher mit einem kleinen 45-mm-Lüfter bestückt ist, sowohl im Leerlauf als auch unter Last mit der gleich hohen Drehzahl arbeitet und somit ein unnötig lautes Betriebsgeräusch erzeugt, arbeitet die PowerColor-Karte hingegen deutlich leiser und ist kaum aus unserem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Nur unter Last, wenn der 92-mm-Lüfter etwas aufdreht, nimmt man die Karte etwas besser war. Silent-Fans können also bedenkenlos zugreifen.


Futuremarks 3DMark 06 gilt trotz seines gehobenen Alters in der Gamer- und Benchmark-Szene als der Leistungsvergleich schlechthin. Neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten - um unterschiedlichste Leistungsbereiche der Grafikkarten zu bewerten - bietet der Grafikkarten-Benchmark imposante und detailreiche Grafik-Sequenzen. Um die Grafikpracht auch auf dem Bildschirm umzusetzen bedienten sich die Entwickler zum Beispiel an hochauflösenden Texturen, dem Einsatz von High Dynamic Range Rendering und der aktuellen Shader-3.0-Technik. Wir nutzen 3DMark 06 in verschiedenen Einstellungen und Auflösungen, um den Leser praxisnahe Ergebnisse zu präsentieren.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark 06 gelangt man über diesen Link.

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Futuremarks 3DMark Vantage ist der erste Vertreter der beliebten Benchmark-Serie, der auf Microsofts DirectX-10-Schnittstelle aufsetzt. Eindrucksvoll präsentiert das Benchmark-Tool, welche Möglichkeiten in der neuen Grafikschnittstelle stecken. 3DMark Vantage misst hauptsächlich die Grafikleistung des Systems. Um die Grafikpracht ohne Einschränkungen genießen zu können, muss ein aktuelles High-End-System herhalten.

Zum kostenlosen Download von Futuremarks 3DMark Vantage gelangt man über diesen Link.

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Die letzte Version aus der Horror-Reihe Resident Evil erschien nicht nur für diverse Konsolen, sondern auch für den PC. Die integrierte Benchmark-Funktion lädt dann natürlich geradezu ein, Grafikkarten auf Herz und Nieren im Grusel-Ambiente zu testen. Wir wählten den zweiten, weil deutlich kürzeren, Benchmark-Durchlauf.

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Zur Vollversion von Resident Evil 5 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Die Erwartungen an das Gameplay konnte H.A.W.X. nicht erfüllen und auch der Namenszusatz "Tom Clancy's" hat seine Wirkung größtenteils bereits verloren. Dennoch kann H.A.W.X. durch eine beeindruckende Darstellung des Geländes überzeugen. Komplette Städte samt zugehöriger Hochhäuser wurden erstellt, aufwendige Geländetexturen komplettieren den realistischen Eindruck. Wir verwenden die integrierte Benchmark-Funktion um den Grafikkarten auf den Zahn zu fühlen.

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Zur Vollversion von H.A.W.X. in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Immer wieder für grafische Highlights verantwortlich zeichnen sich die Macher von Crysis. Die als Basis dienende Cry-Engine sorgt immer wieder dafür, dass selbst aktuelle High-End-Systeme den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind. Daher eignet sich Crysis Warhead ideal für unsere Benchmarks. Wir verwendeten Crysis im DirectX-10-Modus, alle Details auf Maximum.

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Zur Vollversion von Crysis Warhead in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Bei Far Cry 2 handelt es sich um einen First-Person-Shooter aus dem Hause Ubisoft. Der Nachfolger des legendären Spieleklassikers basiert auf der eigens entwickelten Dunia Engine, wodurch beispielsweise dynamisches Wetter, Tag- und Nachtzyklen und eine dynamische Vegetation realisierst werden. Das Spiel nutzt Mehrkernprozessoren, unterstützt sowohl DirectX-9 als auch -10 und besitzt eine integrierte Benchmark-Funktion, mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.

Zur Vollversion von Far Cry 2 in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky bildet einen einzigartigen Mix aus einem actionreichen First-Person-Shooter und einem komplexen Rollenspiel und besticht vor allem durch seine grandiose Atmosphäre in der Szene rund um Tschernobyl.

Mit Clear Sky findet das sagenumwobene S.T.A.L.K.E.R: Shadow of Tschernobyl seine Fortsetzung - es spielt etwa ein Jahr zuvor und erzählt die Vorgeschichte zu Shadow of Tschernobyl. Angetrieben von der X-Ray-v.1.5-Engine, die man mit S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky nochmals komplett überarbeitet hat, bietet man jetzt nicht nur eine vollwertige DirectX-10-Unterstützung, die viele neue Grafikeffekte mit sich bringt, sowie komplett überarbeitete Levels, sondern auch eine erheblich verbesserte KI, die man ebenso einer Generalüberholung unterzogen hat. S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky kann als wahre Augenweide bezeichnet werden.

Zur Vollversion von S.T.A.L.K.E.R.: Clear Sky in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Wohl die bekannteste Prügelspiel-Reihe ist Street Fighter. Mit Street Fighter IV kehrt die legendäre Kampfsportserie zu ihren Wurzeln zurück. Dabei sorgt die Kombination der beliebten Moves und Techniken aus dem Originalspiel Street Fighter II mit Capcoms Technologie der nächsten Generation für ein wahrhaft außergewöhnliches Spielerlebnis, das der Welt die altehrwürdige Kunst virtueller Kampfsportarten aufs Neue näherbringt. Auch hier verwenden wir wieder die integrierte Benchmark-Funktion.

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Zur Vollversion von Street Fighter IV in unserem Preisvergleich gelangt man über diesen Link.

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Einer der ersten DirectX-11-Benchmarks ist der Unigine Heaven. Er verwendet alle wichtigen Features wie DirectCompute, Shader Model 5.0, Tessellation oder Screen-Space Ambient Occlusion. Da es sich um einen reinen DirectX-11-Benchmark handelt, können auch nur entsprechend kompatible Karten darauf getestet werden.

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Unigine Heaven ist ein kostenloser Benchmark, der unter www.unigine.com zu beziehen ist.

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Auch wenn die Leistung aufgrund der kleineren Speichergröße in manchen Bereichen deutlich geringer ausfiel, als noch beim Referenzmodell mit 1024 MB Speicher, versuchten wir die Vorteile des Dual-Slot-Kühlers zu nutzen und drehten kräftig an der Taktschraube. Statt den standardmäßigen 785/1000 MHz erzielten wir respektable 940 bzw. 1121 MHz - nicht schlecht für eine ATI Radeon HD 5670. Statt den 10.158 Punkten im beliebten 3DMark 2006 spuckte der Zähler bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten 11.606 Punkte aus. Eine Steigerung von rund 14 Prozent.

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Obwohl die PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ standardmäßig etwas übertaktet daherkommt - sofern man bei 10 MHz von einer Übertaktung sprechen darf - war sie teilweise dennoch etwas langsamer unterwegs, als das Referenzmodell aus unserem Testfeld. Der Grund hierfür ist schnell erklärt: Während der Referenz-Vertreter über insgesamt 1024 MB GDDR5-Videospeicher besaß, war unser heutiges Testsample lediglich mit 512 MB bestückt. Vor allem mit Antialiasing und Anisotroper Filterung brach die Leistung in Titeln wie Crysis Warhead oder auch Far Cry 2 teilweise deutlich ein. In synthetischen Benchmarks, darunter vor allem 3DMark 2006, gab das Sample hingegen eine etwas höhere Bildanzahl pro Sekunde aus.

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Doch PowerColor wollte nicht eine schnellere ATI Radeon HD 5670 kreieren, sondern vielmehr ihre eigentlichen Schwächen ausmerzen und genau das hat der AMD-Boardpartner auch geschafft. Statt des lärmenden 45-mm-Lüfters setzte man bei seiner PCS+-Version auf eine Dual-Slot-Variante mit 92-mm-Lüfter. Dieser arbeitet sowohl im Leerlauf als auch unter Last nicht nur deutlich leiser, sondern konnte sogar auch einen Temperatur-Vorsprung einfahren. So blieb die Karte unter Last etwa 8 °C kühler. An einem Award schlitterte die PowerColor Radeon HD 5670 PCS+ allerdings haarscharf vorbei, denn eine 1024-MB-Version, die zugleich etwas mehr übertaktet gewesen wäre, hätten wir uns schon gewünscht. Auch die ein oder andere Zugabe in Form eines netten DirectX-11-Spiels hätte für den nötigen Kick gesorgt. Wer jedoch eine preisgünstige, leise und halbwegs potente DirectX-11-Grafikkarte sucht, ist mit der PCS+-Version der ATI Radeon HD 5670 von PowerColor bestens bedient.

Positive Aspekte der PowerColor Radeon HD 5670 PCS+:

Negative Aspekte der PowerColor Radeon HD 5670 PCS+:

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